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	<title>Hafen Rotterdam Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<lastBuildDate>Thu, 20 Aug 2026 08:40:07 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Hafen Rotterdam Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>Hapag-Lloyd steigt bei Maasvlakte II ein</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hapag-lloyd-steigt-bei-maasvlakte-ii-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 05:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen Rotterdam]]></category>
		<category><![CDATA[Hapag-Lloyd]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hapag-Lloyd bindet sich enger an eines der zentralen Containerterminals in Rotterdam. Der Einstieg bei Maasvlakte II sichert der Reederei langfristig Umschlagskapazitäten für ihr europäisches Netzwerk.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hapag-lloyd-steigt-bei-maasvlakte-ii-ein/">Hapag-Lloyd steigt bei Maasvlakte II ein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hapag-Lloyd übernimmt 25 Prozent an APM Terminals Maasvlakte II in Rotterdam. Eine entsprechende Vereinbarung hat die Reederei mit APM Terminals unterzeichnet. Der Terminalbetreiber bleibt Mehrheitsgesellschafter und behält die operative Verantwortung. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht genannt.</p>



<p>Für Hapag-Lloyd ist die Beteiligung vor allem strategisch relevant. Maasvlakte II gehört zu den wichtigen europäischen Drehkreuzen der Gemini Cooperation, die Hapag-Lloyd gemeinsam mit A.P. Moller &#8211; Maersk betreibt. Gleichzeitig sichert sich die Reederei damit langfristig Zugang zu automatisierten Umschlagskapazitäten in Europas größtem Seehafen.</p>



<p>Die Beteiligung wird dem Terminalportfolio von Hanseatic Global Terminals (HGT) zugeordnet, unter dessen Dach Hapag-Lloyd seine Aktivitäten im Bereich Terminal &amp; Infrastructure bündelt.</p>



<p>„Mit der geplanten Investition in Rotterdam werden wir die Effizienz und Zuverlässigkeit unseres Netzwerks weiter steigern. Das Terminal ist ein wichtiges Element der Gemini Cooperation und passt sehr gut zu unserer Strategie, unser Terminalportfolio in Kernmärkten weiter auszubauen“, sagt Dheeraj Bhatia, CTIO von Hapag-Lloyd und CEO von Hanseatic Global Terminals.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kapazität steigt auf 5,4 Millionen TEU</h2>



<p>Der Einstieg erfolgt während eines umfangreichen Ausbaus von Maasvlakte II. Das seit 2015 betriebene Terminal erhält weitere 1.000 Meter Tiefwasserkaimauer, womit sich deren Gesamtlänge auf zwei Kilometer verdoppelt. Hinzu kommen zusätzliche Containerstellflächen und vier weitere Bahngleise.</p>



<p>Auch die Automatisierung wird ausgebaut. Vorgesehen sind zusätzliche automatisierte Umschlaggeräte sowie Automated Terminal Tractors. Nach Abschluss der Erweiterung soll Maasvlakte II eine jährliche Kapazität von bis zu 5,4 Millionen TEU erreichen.</p>



<p>Damit schaffen APM Terminals und Hapag-Lloyd zusätzliche Kapazitäten an einem Standort, dessen Bedeutung durch die Neuordnung der Liniendienste im Rahmen der Gemini Cooperation weiter zunimmt.</p>



<p>„Die Investition von Hapag-Lloyd ist ein starkes Vertrauensvotum für ein Terminal, das für das Gemini-Netzwerk und für Rotterdam von entscheidender Bedeutung ist“, sagt Keith Svendsen, CEO von APM Terminals. Der laufende Ausbau solle zugleich die Tiefsee-Liegeplätze und die Umschlagskapazität erweitern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hapag-Lloyd baut Terminalgeschäft aus</h2>



<p>Mit der Beteiligung setzt Hapag-Lloyd seine Strategie fort, neben dem eigentlichen Reedereigeschäft stärker in Hafen- und Terminalinfrastruktur zu investieren. In Rotterdam verbindet sich dieser Ansatz unmittelbar mit dem eigenen Liniennetz: Über die Beteiligung erhält die Reederei nicht nur Zugang zu zusätzlicher Kapazität, sondern auch eine direkte wirtschaftliche Beteiligung an einem wichtigen europäischen Knotenpunkt ihrer Gemini-Verkehre.</p>



<p>Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der erforderlichen behördlichen und regulatorischen Genehmigungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hapag-lloyd-steigt-bei-maasvlakte-ii-ein/">Hapag-Lloyd steigt bei Maasvlakte II ein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rotterdamer Hafen steigert Umschlag trotz Unsicherheit</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/rotterdamer-hafen-steigert-umschlag-trotz-unsicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 04:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Container]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen Rotterdam]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geopolitische Spannungen verändern die Warenströme im Rotterdamer Hafen, ohne das Gesamtvolumen bislang wesentlich zu beeinträchtigen. Während Energieprodukte und Kohle zulegen, bremsen Kapazitätsengpässe und die schwache europäische Industrie das Container- und Stückgutgeschäft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/rotterdamer-hafen-steigert-umschlag-trotz-unsicherheit/">Rotterdamer Hafen steigert Umschlag trotz Unsicherheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In den ersten sechs Monaten 2026 wurden in Rotterdam 212 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Das waren 0,4 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Hinter dem leichten Plus stehen allerdings deutlich gegenläufige Entwicklungen: Während flüssiges und trockenes Massengut zulegten, gingen die Mengen bei Containern und Stückgut zurück.</p>



<p>Vor allem die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben die Warenströme verändert. Die Sperrung der Straße von Hormus ließ die Preise für Rohöl und Mineralölprodukte steigen. Höhere Raffineriemargen veranlassten europäische Raffinerien dazu, mehr Rohöl einzuführen und zu verarbeiten.</p>



<p>Der Rohölumschlag in Rotterdam nahm dadurch um 1,6 Prozent zu. Bei Mineralölprodukten fiel das Wachstum mit 11,5 Prozent auf insgesamt 25 Millionen Tonnen deutlich stärker aus. Während die Einfuhren zurückgingen, stiegen die Exporte um 36 Prozent. Mehr Schweröl wurde nach Singapur verschifft, zusätzlich nahm die Nachfrage nach Gasöl in Spanien und Gibraltar zu.</p>



<p>„Obwohl die unmittelbaren Auswirkungen auf den Rotterdamer Hafen und den Umschlag im Hafen bislang begrenzt sind, haben höhere Energiepreise und zunehmende Unsicherheit die internationalen Märkte belastet“, sagt Boudewijn Siemons, CEO der Port of Rotterdam Authority.</p>



<p>Die Entwicklung zeige, wie abhängig Europa weiterhin von funktionierenden Energie- und Handelsrouten sei. „Diese Ereignisse unterstreichen die Bedeutung robuster Lieferketten und einer starken europäischen Energieinfrastruktur“, so Siemons.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Containerverkehr stagniert</h2>



<p>Im Containersegment konnte Rotterdam das Wachstum der Importe aus Asien nicht in ein höheres Gesamtvolumen übersetzen. In TEU blieb der Umschlag mit einem Minus von 0,1 Prozent nahezu stabil. Nach Gewicht sank er jedoch um 2,6 Prozent auf 98,5 Millionen Tonnen.</p>



<p>Beladene Importcontainer aus Asien legten um acht Prozent zu, während die Ausfuhren beladener Container um ein Prozent zurückgingen. Dieses Ungleichgewicht erklärt, weshalb die Menge in Tonnen stärker sank als die Zahl der umgeschlagenen Boxen.</p>



<p>Zudem fehlten dem Hafen zeitweise Terminalkapazitäten. Während das Deepsea-Aufkommen um 5,2 Prozent stieg und auch die Verkehre mit Nordamerika deutlich zunahmen, brach der Transshipment-Umschlag um 20 Prozent ein. Container wurden damit seltener in Rotterdam zwischen verschiedenen Seeverbindungen umgeladen.</p>



<p>Ab Ende des Jahres sollen zusätzliche Kapazitäten an mehreren Terminals die Engpässe verringern. Damit hofft der Hafen, verlorenes Transshipment-Geschäft zurückzugewinnen und wieder stärker am Wachstum des internationalen Containerverkehrs teilzuhaben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Europas Industrieschwäche bleibt spürbar</h2>



<p>Die wirtschaftliche Lage der europäischen Industrie zeigt sich besonders deutlich beim konventionellen Stückgut. Der Umschlag dieses Segments sank um 9,5 Prozent. Weniger Ladung kam insbesondere aus dem Maschinenbau, der Automobilindustrie und dem Aluminiumsektor.</p>



<p>Auch die europäische Chemieindustrie bleibt ein Belastungsfaktor. Hohe Energiepreise, eine geringe Nachfrage und der internationale Wettbewerbsdruck haben die Produktion vieler Unternehmen gedrosselt. Entsprechend wurden weniger chemische Rohstoffe importiert und weniger Endprodukte exportiert.</p>



<p>Etwas besser entwickelte sich der RoRo-Verkehr, der um ein Prozent auf 13 Millionen Tonnen zunahm. Hier profitierte Rotterdam von einer höheren Nachfrage im Handel mit dem Vereinigten Königreich.</p>



<p>Beim trockenen Massengut sorgte vor allem Kohle für Wachstum. Der Umschlag stieg um 17,8 Prozent – allerdings teilweise im Vergleich mit einem außergewöhnlich niedrigen Vorjahreswert. Neben Kokskohle wurde auch mehr Energiekohle umgeschlagen, da die hohen Gaspreise die Nachfrage nach alternativen Energieträgern erhöhten.</p>



<p>Beim Eisenerz blieb die erwartete Erholung dagegen aus. Obwohl die deutsche Stahlproduktion zunahm, griffen Hersteller zunächst auf bestehende Lagerbestände zurück. Der Eisenerzumschlag lag deshalb 9,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energiewende wird im Hafen sichtbar</h2>



<p>Neben dem Tagesgeschäft treibt Rotterdam den Umbau seines Industrie- und Energiekomplexes voran. Ein wichtiger Schritt ist die Fertigstellung einer 32 Kilometer langen Wasserstoffleitung zwischen der Maasvlakte und Pernis. Sie soll künftig Produktionsanlagen auf der Maasvlakte mit industriellen Abnehmern verbinden.</p>



<p>Langfristig ist die Strecke Teil eines landesweiten Wasserstoffnetzes, das auch an Speicherstandorte sowie an Leitungsnetze in Deutschland und Belgien angeschlossen werden soll. Damit will Rotterdam seine Rolle als europäische Energiedrehscheibe auch in einer klimaneutralen Wirtschaft behaupten.</p>



<p>Fortschritte meldet der Hafen auch bei alternativen Schiffskraftstoffen. Im Mai wurde dort erstmals ein Seeschiff mit einer Mischung aus Ethanol und Methanol betankt. Gleichzeitig wird die Landstromversorgung ausgeweitet, um Emissionen und Lärm während der Liegezeiten zu reduzieren.</p>



<p>Die Projekte zeigen allerdings auch, wie stark die Transformation von politischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen abhängt. Netzengpässe, hohe Energiekosten und langwierige Genehmigungsverfahren bremsen nach Einschätzung der Hafenbehörde weiterhin private Investitionen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr Schutz für kritische Infrastruktur</h3>



<p>Neben der Energieversorgung gewinnt die Sicherheit des Hafens an Bedeutung. Rotterdam will den zunehmenden Einsatz von Drohnen künftig stärker kontrollieren und hat deshalb die Einrichtung eines regulierten unteren Luftraums beantragt. Drohnen werden im Hafengebiet unter anderem für Inspektionen, Umweltmessungen und die Bewältigung von Zwischenfällen eingesetzt.</p>



<p>Auch die digitale Widerstandsfähigkeit wird ausgebaut. Die Cybersicherheitsplattform Ferm Zeehavens überwacht inzwischen Tausende internetfähige Systeme bei mehr als 15 kritischen Organisationen. Sicherheitslücken sollen dadurch erkannt werden, bevor sie für Angriffe genutzt werden können.</p>



<p>Der Handlungsdruck steigt: Ab dem 15. August 2026 gelten für zahlreiche Hafenunternehmen neue Registrierungs-, Vorsorge- und Meldepflichten. Sie gehen auf die Umsetzung der europäischen Vorgaben NIS2 und CER in niederländisches Recht zurück.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weltneuheit im Rotterdamer Hafen</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/weltneuheit-im-rotterdamer-hafen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2025 08:21:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen Rotterdam]]></category>
		<category><![CDATA[Hydrographischer Dienst]]></category>
		<category><![CDATA[Liegeplätze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Hafen Rotterdam liefert erstmals digitale Seekarten mit exakten Terminal- und Liegeplatzdaten – für mehr Sicherheit und Effizienz.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0a2466b81bbbb82b94ab86ff6eed784f">Der Hafen Rotterdam setzt als erster Hafen weltweit auf eine einzigartige digitale Verbindung mit dem Hydrographischen Dienst der Königlichen Niederländischen Marine. Ergebnis ist eine digitale Seekarte, die aktuelle und exakte Informationen zu Terminals und Liegeplätzen liefert – ein entscheidender Fortschritt für sichere und effiziente Hafenanläufe.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8cec76eba7421b8a29f8d1a210c9f447"><strong>Mehr Sicherheit und Effizienz bei Hafenanläufen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5cd3deef152abda63fc746bae55e355e">Die Port of Rotterdam Authority optimiert kontinuierlich ihre Prozesse, um Schiffsbesuche von der Einfahrt bis zum Auslaufen effizienter zu gestalten. Ein zentrales Element ist die präzise Erfassung von Terminal- und Liegeplatzdaten. Diese sind nun standardisiert und für alle Akteure der maritimen Lieferkette zugänglich.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-996c10fdd903e6681e88744e9101c4bd">Zuvor führten Namensänderungen bei Terminals und Anlegern häufig zu Missverständnissen. Durch die Einführung von Global Location Numbers (GLNs), die bereits in der Logistik etabliert sind, wird nun weltweit Eindeutigkeit geschaffen. Diese Daten wurden in die Kernsysteme HaMIS und Portbase integriert und werden zweimal täglich aktualisiert.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-88bda819fe7097c756a95cf2c4c1d549"><strong>Integration in nautische Systeme</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-18171db9ffd0535cd1a6554396d9f0f1">Für Kapitäne ist die präzise Navigation entscheidend. Über das ECDIS-System (Electronic Chart Display and Information System) greifen sie auf amtliche Elektronische Navigationskarten (ENCs) zu, die vom Hydrographischen Dienst veröffentlicht werden. Mit den neuen GLN-Daten werden Terminals und Liegeplätze nun zuverlässig und standardisiert in ENCs aufgenommen – ein Novum im weltweiten Schiffsverkehr.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-df6024d22ad67218131156c99b11b722"><strong>„Single Point of Truth“ für die maritime Kette</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-57fb6b16fef917229f6e9e2524a1f63f">Mit der neuen Lösung gibt es erstmals einen „Single Point of Truth“: validierte Standortdaten aus einer zentralen Quelle. Befrachter können über eine API ihre Systeme mit Portbase verbinden und nahezu in Echtzeit auf die Daten zugreifen. Das erleichtert die Einhaltung von Sicherheitsklauseln, reduziert Fehlerquellen und spart Zeit.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e4c4dba61aef68fbacc16f5134156c39">Auch Lotsen und Ruderer profitieren: Sie greifen auf dieselben präzisen Daten wie Kapitäne zu und können Manöver sowie Festmacherarbeiten im Voraus exakt planen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5ff6e5a6be1b0062f4197ff6878e8c02"><strong>Blick in die Zukunft</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b1bbf56370d9e88832ec1a4263509219">Die Port of Rotterdam Authority plant, neben Standortdaten künftig auch Wassertiefen und terminalbezogene Restriktionen einheitlich darzustellen. Damit lassen sich in 99 % der Fälle Schiffe und Liegeplätze optimal zuordnen. Die Lösung ist weltweit skalierbar und soll auch andere Häfen zur Standardisierung anregen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/weltneuheit-im-rotterdamer-hafen/">Weltneuheit im Rotterdamer Hafen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hafen Rotterdam: Rückgang beim Umschlag, Druck auf Industrie</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hafen-rotterdam-rueckgang-beim-umschlag-druck-auf-industrie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jul 2025 09:57:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen Rotterdam]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Rotterdamer Hafen verzeichnet im ersten Halbjahr 2025 ein Minus beim Gesamtumschlag – vor allem Trocken- und Nassmassengut gehen zurück. Während Investitionen stocken, setzt die Hafenbehörde weiter auf Widerstandsfähigkeit, Digitalisierung und grüne Infrastruktur.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hafen-rotterdam-rueckgang-beim-umschlag-druck-auf-industrie/">Hafen Rotterdam: Rückgang beim Umschlag, Druck auf Industrie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a44ecc5f1089a0e06e4cd5887da0d662">Im ersten Halbjahr 2025 ging der Gesamtumschlag im Rotterdamer Hafen um 4,1 % auf 211 Mio. Tonnen zurück. Besonders betroffen waren Trockenmassengut (-8,9 %) und Nassmassengut (-5,3 %). Der Containerumschlag stieg in TEU um 2,7 %, sank jedoch in Tonnen leicht um 1 %. Ursache ist ein Anstieg leerer Exportcontainer, während volle Container durch die schwächelnde europäische Industrie rückläufig sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-19fc05e92dc5ba1e535e8722978613c7">Sorge um Investitionsklima und Industrie</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9e98faa84d4a7a09426479a7eb03d8ce">Die Hafenbehörde sieht die Wettbewerbsfähigkeit der niederländischen Industrie zunehmend gefährdet. „In diesen unruhigen Zeiten müssen wir dafür sorgen, dass die Versorgungssicherheit Europas mit Energie, Lebensmitteln und anderen lebenswichtigen Gütern gewährleistet bleibt“, betont CEO Boudewijn Siemons. Er warnt vor Investitionsstaus und dem Abwandern strategischer Produktion aus Europa.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6672d26a911e6e7a25b68538d16b0dd9">Fortschritte bei Landstrom und CCS</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-58c339f886490918417c99cecce57c5f">Trotz schwieriger Rahmenbedingungen setzt der Hafen auf grüne Transformation. Das CO₂-Speicherprojekt Porthos macht Fortschritte, ebenso wie die neue Landstromanlage für Kreuzfahrtschiffe, die europäische Umweltvorgaben vorwegnimmt. Bereits im ersten Jahr sollen 75 % der Kreuzfahrtschiffe Landstrom nutzen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ac1c429dcfb454f533be493f30f5cd38">Widerstandsfähigkeit: Von Cyberabwehr bis Drohnenmanagement</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4d31c0938db1a5b13cd9f35f88c23624">Die Port of Rotterdam Authority stärkt ihre digitale Infrastruktur, u. a. über die nationale Plattform FERM zur Cybersicherheit. Zugleich wird ein digitales Luftmanagementsystem zur Koordination des Drohneneinsatzes im Hafen getestet. Auch die Rolle des Hafens in der europäischen Verteidigungslogistik wird gestärkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1db7319e3a526dacd1c01f4025342824">Solide Finanzen, aber Investitionen rückläufig</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f7ffd06110b1e75ef5fb59579b55906c">Mit einem EBITDA von 295 Mio. € (+1,1 %) bleibt die finanzielle Basis stabil. Der Nettogewinn sank leicht auf 143,6 Mio. €, die Investitionen gingen um 17 % zurück. Gründe sind Projektverzögerungen und Änderungen in der IT-Kostenpolitik.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c6cb2e4362b2c91f3f4dd9b7d6bee8a5">Politischer Appell: Rahmenbedingungen verbessern</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ce6cf0c4a4425167a83d13347064cf1f">Trotz positiver Signale – etwa bei der Kunststoffabgabe oder grünen Wasserstoffregelungen – bleiben strukturelle Hindernisse wie hohe Energiekosten, Netzengpässe und regulatorische Belastungen bestehen. Die Hafenbehörde fordert von der Politik „eine kohärente, nachhaltige Industriepolitik“ zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und Standortattraktivität.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hafen-rotterdam-rueckgang-beim-umschlag-druck-auf-industrie/">Hafen Rotterdam: Rückgang beim Umschlag, Druck auf Industrie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hafen Rotterdam: Minus beim Ölumschlag belastet Quartalsbilanz</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hafen-rotterdam-minus-beim-oelumschlag-belastet-quartalsbilanz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2025 08:35:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen Rotterdam]]></category>
		<category><![CDATA[Q1 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlagrückgang]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14274</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im ersten Quartal 2025 verzeichnete Europas größter Seehafen einen spürbaren Rückgang beim Güterumschlag.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hafen-rotterdam-minus-beim-oelumschlag-belastet-quartalsbilanz/">Hafen Rotterdam: Minus beim Ölumschlag belastet Quartalsbilanz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4bc63daf89828c07e57b6d7e821611f0">Mit 103,7 Millionen Tonnen wurden 5,8 % weniger Güter umgeschlagen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Insbesondere der schwächere Umschlag bei Rohöl, Mineralölprodukten, Kohle und Eisenerz belastete das Ergebnis.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6a18d442eac5fe4461a98648b3173efa">Rückgang bei flüssigem und festem Massengut</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e15122ad7233ff57e5cfa83ea82ad775">Der Umschlag von flüssigem Massengut fiel um 8,8 % auf 48 Millionen Tonnen. Die Nachfrage nach Rohöl verringerte sich, unter anderem wegen sinkender Raffineriemargen in Nordwesteuropa. Das Rohölaufkommen sank um 1,1 Millionen Tonnen auf 24,7 Millionen Tonnen. Auch bei Mineralölprodukten war ein Rückgang um 20,1 % bzw. 2,9 Millionen Tonnen zu verzeichnen – eine Entwicklung, die sich unter anderem durch gestiegene Raffineriemargen in Asien erklären lässt, welche den Export aus dem Nahen Osten und Indien stärker dorthin lenkten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9f916d193c41f3ca3123e9ab8d886131">Im Bereich des festen Massenguts wurde ein Rückgang um 8,6 % festgestellt. Besonders deutlich zeigt sich dieser Trend beim Umschlag von Eisenerz und Schrott, der um 28,1 % zurückging – ein Ergebnis der sinkenden Stahlproduktion. Der Kohleumschlag reduzierte sich ebenfalls deutlich um 17,3 % auf 4,5 Millionen Tonnen. Die rückläufige Bedeutung von Kohle in der Energiegewinnung wirkt sich hier klar aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e2722c962e2302fb0114d8ae5ebd3f08">Wachstumsimpulse bei Agribulk und Containerverkehr</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2047017f4786de74f7b2fc685aa292c0">Positive Signale gab es hingegen beim Umschlag von Agribulk, der um 22,7 % zunahm, und beim sonstigen trockenen Massengut, das ein Plus von 44,1 % verzeichnete. Der Zuwachs ist laut Hafenbehörde auf die Inbetriebnahme eines neuen Schüttgutterminals zurückzuführen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-49bb4b35489a5bfb289f96e307f45493">Auch im Containersegment konnte ein leichter Zuwachs von 2,2 % auf 3,3 Millionen TEU (Einheit für Standardcontainer) verzeichnet werden. In Tonnen gemessen ergibt sich jedoch ein Rückgang von 1,1 %, was auf eine niedrigere Auslastung bei Exportcontainern zurückzuführen ist. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit der schwachen Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie und den logistischen Herausforderungen im Januar und Februar.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-193b01ceb4fecfa5d4b86de92a239a72">Boudewijn Siemons, CEO der Port of Rotterdam Authority, betont:</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9467b0ee273287f0b119a0bd968e6de3">„Die ersten drei Monate dieses Jahres waren geprägt von hoher Volatilität im Welthandel – verursacht durch drohende US-Importzölle sowie die anhaltenden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten. Diese Volatilität hat bei den Unternehmen für Verunsicherung in Bezug auf Handel und Investitionen gesorgt. Dies spiegelt sich in den Umschlagsmengen und in der Investitionsbereitschaft wider. In Zeiten globaler Unsicherheit ist es für den Rotterdamer Hafen von zentraler Bedeutung, sich gemeinsam mit den nationalen und europäischen Regierungen weiterhin für ein starkes und wettbewerbsfähiges Investitionsklima in Europa einzusetzen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ada52c0a5904ca964c8cdfda9d767e7a">Transatlantik unter Druck, Asien gewinnt</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6a0aa1f82217cbb603bb008fecbdac0e">Deutlich rückläufig zeigte sich der Containerumschlag auf der Transatlantikroute: minus 23,1 %. Grund dafür war die Verlagerung zweier Dienste auf andere Häfen aufgrund beschränkter Terminalkapazitäten. Im Gegensatz dazu legte der Umschlag aus Asien um 8,4 % zu – getrieben von höheren Importvolumina bei Konsumgütern.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-00cb56b57ea3628a86433d3afa2924e2">RoRo-Verkehr unter Wettbewerbsdruck</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f153190d81aac9a7c1466134f41b4275">Im Bereich Stückgut lag das Ergebnis bei 7,8 Millionen Tonnen, ein leichter Rückgang von 0,6 %. Besonders betroffen war der Roll-on/Roll-off-Verkehr, der um 1,8 % auf 6,2 Millionen Tonnen fiel. Als Gründe nennt die Hafenbehörde den intensiven Wettbewerb mit dem Straßengüterverkehr und das geringe Wirtschaftswachstum im Vereinigten Königreich. Das Segment des sonstigen Stückguts konnte dagegen um 11,2 % auf 1,6 Millionen Tonnen zulegen – unter anderem durch Projektlieferungen wie Rohrpfähle für das CO₂-Speicherprojekt „Porthos“.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hafen-rotterdam-minus-beim-oelumschlag-belastet-quartalsbilanz/">Hafen Rotterdam: Minus beim Ölumschlag belastet Quartalsbilanz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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