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	<title>Felbermayr Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Felbermayr Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>„Wachstum erfolgt weiterhin aus eigener Kraft“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wachstum-erfolgt-weiterhin-aus-eigener-kraft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 06:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwertransport]]></category>
		<category><![CDATA[Felbermayr]]></category>
		<category><![CDATA[High & Heavy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steigende Kosten, geopolitische Unsicherheiten und der Boom der Energiewende verändern den Schwertransportmarkt spürbar, erklärt Wolfgang Schellerer, Geschäftsführer der Transport- und Hebetechnik bei Felbermayr.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wachstum-erfolgt-weiterhin-aus-eigener-kraft/">„Wachstum erfolgt weiterhin aus eigener Kraft“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Schwertransportbranche steht unter Druck – steigende Kosten, schwächelnde Industriekonjunktur in Deutschland und Österreich, geopolitische Unsicherheiten. Wie würden Sie die aktuelle wirtschaftliche Lage für Felbermayr in einem Satz beschreiben – und was macht Ihnen dabei die meisten Sorgen?</strong></p>



<p>Wir können die aktuell fehlenden Aufträge aus der Industrie durch Projekte im Bereich der Energiewende kompensieren und sind mit der derzeitigen Auslastung zufrieden. Sorgen bereiten uns allerdings die zunehmenden Genehmigungsauflagen, die steigenden Treibstoffkosten sowie die weltpolitische Lage insgesamt.</p>



<p><strong>Schwertransporte sind extrem kapitalintensiv. Wie gehen Sie mit der aktuellen Zinssituation und der Investitionsplanung um – schieben Sie Projekte auf, oder sehen Sie gerade günstige Zeitfenster für Akquisitionen?</strong></p>



<p>Wir tätigen jene Investitionen, die notwendig und sinnvoll sind. Unser Fuhrpark muss unabhängig von der Zinssituation stets auf dem neuesten Stand der Technik sein. Akquisitionen sind derzeit nicht geplant, Wachstum erfolgt weiterhin aus eigener Kraft.</p>



<p><strong>Kraftstoffkosten machen bei Schwertransporten einen erheblichen Anteil der Gesamtkosten aus. Wie wirken sich die volatilen Spritpreise der letzten Jahre konkret auf laufende Langzeitverträge und Projektkalkulationen aus – und wer trägt letztlich das Preisrisiko, Sie oder Ihre Kunden?</strong></p>



<p>Bereits seit der letzten Treibstoffkrise sind sämtliche Langzeit- und Projektverträge mit einem Dieselfloater abgesichert. Das Preisrisiko trägt damit der Kunde.</p>



<p><strong>Wo stehen Sie aktuell bei der Dekarbonisierung Ihrer Flotte?</strong></p>



<p>Im Schwertransportbereich spielt die Dekarbonisierung derzeit noch eine untergeordnete Rolle, da es aktuell keine<br>technisch brauchbaren Lösungen für diesen Einsatzbereich gibt.</p>



<p><strong>Batteriegroßspeicher boomen in ganz Europa, Hunderte Container müssen zu ehemaligen Kraftwerksstandorten oder in abgelegene Windparkregionen transportiert werden. Wie groß ist dieses Segment bei Felbermayr heute schon – und was erwarten Sie für die nächsten fünf Jahre?</strong></p>



<p>Neben der Windkraft zählt der Transport von Batteriespeichern bereits heute zu einem wichtigen Geschäftsfeld mit weiterem Wachstumspotenzial in den kommenden Jahren. Unser Fuhrpark wird entsprechend auf diese Anforderungen abgestimmt.</p>



<p><strong>Batteriecontainer bringen logistische Besonderheiten mit sich: Gewicht, Brandschutzauflagen, enge Terminvorgaben der Energieprojekte. Was unterscheidet diesen Transport technisch von klassischen Industriegütern – und wie haben Sie Ihr Know-how dafür aufgebaut?</strong></p>



<p>Dimensionen und enge Terminvorgaben sind wir aus unterschiedlichen Geschäftsbereichen gewohnt. Neu sind hingegen die speziellen Brandschutzauflagen. Dafür mussten wir unsere Fahrzeuge entsprechend ausrüsten sowie Fahrer und Disponenten gezielt schulen.</p>



<p><strong>Schwertransport und Spezialbau brauchen hochqualifizierte Fachkräfte – Kranführer, Transportplaner, Bauingenieure. Wie stark spüren Sie den Fachkräftemangel operativ, und was macht Felbermayr als Familienunternehmen gegenüber internationalen Konzernen attraktiver?</strong></p>



<p>Der Fachkräftemangel ist auch bei uns allgegenwärtig. Neben einer fairen Entlohnung setzen wir auf modernes Equipment, zeitgemäße Arbeitsplätze, ein gutes Betriebsklima, sichere Bezahlung sowie zusätzliche Leistungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem punktet bei Bewerbern die Sicherheit eines traditionellen Familienunternehmens.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wachstum-erfolgt-weiterhin-aus-eigener-kraft/">„Wachstum erfolgt weiterhin aus eigener Kraft“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Felbermayr expandiert in Westeuropa</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/felbermayr-expandiert-in-westeuropa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2025 13:50:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Expansion]]></category>
		<category><![CDATA[Felbermayr]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Wirkung zum 1. Januar 2025 hat die Felbermayr Holding GmbH das niederländische Unternehmen Jozef Hermans übernommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/felbermayr-expandiert-in-westeuropa/">Felbermayr expandiert in Westeuropa</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cd2ef896c99098b319b7dbb378ebd05d">Die Akquisition umfasst vier Standorte und erweitert das Dienstleistungsportfolio von Felbermayr im Bereich Industrieumzüge, Maschinenmontagen und Spezialtransporte – insbesondere in Deutschland und den Niederlanden. Geschäftsführer bleibt der bisherige Eigentümer Jos Hermans.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-03446db30717e14d778f5f9845ac49b4">„In der Nähe unseres Standortes in Krefeld ergänzen das Lagergeschäft und die Maschinenmontage der Firma Hermans unser Dienstleistungsportfolio sehr gut. Es freut uns, dass das bestehende Team mit an Bord bleibt und Jos Hermans als Geschäftsführer weiterhin seine Erfahrung und Expertise einbringt“, erklärt Horst Felbermayr, CEO der Felbermayr Holding.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f3ba173fd275d5ee87cc303f8cecbf0d">Strategische Ausweitung in Westeuropa</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-57c122f9d1bd31ac47e0b25ca6b964dd">Mit dem Schritt stärkt Felbermayr gezielt seine Präsenz in Westeuropa. Hermans gilt als etablierter Spezialanbieter für Produktionslinienverlagerungen, Maschinenumzüge sowie die fachgerechte Demontage und Wiederinbetriebnahme von Industrieanlagen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-15e0c96e76ac8fef3ec8484b030e8eb7">Das Leistungsspektrum umfasst neben der technischen Planung auch Spezialtransporte, ausgeführt mit einem umfangreichen Maschinenpark: darunter Krane, Lkw, Hebesysteme, Selbstfahrer und teleskopisch-hydraulische Portalsysteme. „Wir verfügen über elektrische, ferngesteuerte Gabelstapler, Pick- und Carry-Krane, Transportrollen, flache Transportwagen sowie teleskopisch hydraulische Portalsysteme, die Maschinen und Objekte bis 1.100 Tonnen als Ganzes anheben, verlagern oder kippen können – und das auf engstem Raum. Wenn benötigt, entwickeln und bauen wir auch Zubehör für den reibungslosen Betriebsumzug“, erklärt Jos Hermans, der das Unternehmen seit 2007 führt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4c3d9d0ba7d13e89e36b93bb1e7c0d56">Synergiepotenziale und Integration</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-16cd32d061b807a034e03fd0bcf49a53">Das Closing der Transaktion erfolgte am 14. Mai 2025, der wirtschaftliche Stichtag ist der 1. Januar 2025. Übernommen wurden die Gesellschaften Hermans Werk B.V. und Hermans Estate B.V.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-066ff593f4b8727e6d329a4ef1126904">„Wir profitieren vom großen Netzwerk von Felbermayr in ganz Europa und vor allem auch Osteuropa. Es ergeben sich Synergien zwischen unseren Montageteams“, so Jos Hermans. </p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-22babb6800db99a38dc6f3708782d34a">Auch die Felbermayr-Führung sieht klare Vorteile in der Integration: „Das breite Spektrum an Montageequipment sowie elektrisch angetriebenen Pick- und Carry-Krane sowie Hubgerüste, die jahrzehntelange Erfahrung in der Schwermontage sowie die geografische Positionierung an der niederländisch-deutschen Grenze, inklusive Schwergutlager, ergänzen das Dienstleistungsportfolio der Felbermayr-Gruppe hervorragend“, sagt Peter Stöttinger, Geschäftsführer Felbermayr Transport- und Hebetechnik.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a3fc0433eb379b6809846ebf82047abb">„Besonders die Synergien zum Felbermayr-Standort in Krefeld und zu unserem Tochterunternehmen Wimmer Maschinentransporte werden wir nutzen. Anschließend werden wir uns gemeinsam ansehen, in welchen Märkten und mit welcher Geschwindigkeit wir das Wachstum vorantreiben“, so Stöttinger weiter.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/felbermayr-expandiert-in-westeuropa/">Felbermayr expandiert in Westeuropa</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Historisches Transportprojekt</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/historisches-transportprojekt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2024 14:37:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwertransport]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Felbermayr]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Schwertransporten für die größten Kabeltrommeln der Welt hat Anfang vergangenen Jahres ein historisches Transportprojekt für Felbermayr begonnen. Für den Bau der bedeutenden Energie-Infrastrukturprojekte „SuedLink“ sowie „SuedOstLink“ wird Felbermayr in den kommenden Jahren rund 3.000 Transporte mit bis zu 43 Metern Länge und 180 Tonnen durchführen. Neben Transporten zu strategischen Lagerstätten hat im Sommer dieses Jahres auch die Auslieferung an die Abspulplätze begonnen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/historisches-transportprojekt/">Historisches Transportprojekt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><span style="color: #000000;">„Was wir hier leisten, übertrifft alles, was ich in meiner Karriere bisher gesehen habe“, zeigt sich Holger Kunz beeindruckt. Dabei ist der erfahrene Logistiker seit fast zwei Jahrzehnten in der Schwertransportbranche tätig. Seit über drei Jahren ist er Leiter der Felbermayr-Niederlassung in Memmingen. „Wir sprechen hier nicht nur über eine immense Anzahl von Transporten, sondern auch über die komplexe Abstimmung mit verschiedensten Partnern – vom Vorhabenträger bis hin zu den Kabelherstellern und schließlich über eine nie dagewesene Dichte an Transportgenehmigungen“, fasst Kunz das Megaprojekt zusammen. </span></p>



<p><span style="color: #000000;"><strong>Rund 3.000 Transporte insgesamt</strong><br>Konkret werden bereits seit Anfang vergangenen Jahres für das Projekt SuedLink die Kabeltrommeln zu strategischen Lagerstätten entlang der Trasse gefahren. Für das Projekt SuedOstLink können diese direkt zu den Abspulplätzen transportiert werden. Bis zur Fertigstellung der Trassen werde das Felbermayr-Team samt Rücktransport der leeren Kabeltrommeln rund 3.000 Transporte durchgeführt haben.</span></p>



<p><span style="color: #000000;"><strong>Aufwendige Genehmigungsverfahren</strong><br>„Eine unserer Kernaufgaben ist es, über die gesamte Dauer des Projekts hinweg eine konstante Lieferkette aufrechtzuerhalten“, so Kunz. Die Transporte an sich sind dabei jedoch nicht die größte Herausforderung, sondern deren Vorbereitung. Denn: Für jede Straße und jede Brücke, die befahren werden soll, muss eine eigene Genehmigung eingeholt werden. Ein Unterfangen, das in Deutschland aufgrund maroder Infrastruktur und überlasteter Ämter oftmals zum Spießrutenlauf wird. „In Hessen konnten wir beispielsweise über zehn Monate hinweg immer die gleiche Strecke fahren, bis eine Brücke – unabhängig von unseren Transporten – abgelastet wurde. Somit mussten wir wieder eine neue Strecke finden und zugehörige Genehmigungen beim Amt beantragen“, gibt Kunz ein Beispiel aus dem schwierigen Arbeitsalltag. Insgesamt habe man im Vorfeld bereits unzählige Genehmigungen eingeholt. Diese gelte es über die kommenden Jahre aufrechtzuerhalten.</span></p>



<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/verkehr.co.at/Media/2024-news/Felbermayr_Kabeltrommeln_4.jpg" alt="Fotos: Felbermayr Holding GmbH">An mehreren Abspulplätzen in Deutschland hat der Abspulvorgang bereits begonnen. Ein effizienter Einsatz von Personal und Technik ermöglicht den reibungslosen Ablauf an mehreren Baustellen gleichzeitig.</p>



<p><span style="color: #000000;"><strong>Streckenverhältnisse entscheidend</strong><br>Die Kabeltrommeln werden per Binnenschiff aus Frankreich nach Deutschland geliefert. „Ab da übernehmen wir“, so Kunz. Dafür habe sich das Transport-Team aus Memmingen mit drei verschiedenen Transport-Konfigurationen vorbereitet. „Entscheidend für die Auswahl unserer Transportmittel ist vor allem die Raumgeometrie der Strecke“, meint Kunz. Um die bis zu 100 Tonnen schweren Kabeltrommeln zu transportieren, habe das Team je nach Streckengegebenheit unterschiedliche modulare Achslinien im Einsatz. „Wenn wir genügend Platz haben, fahren wir mit einem Plateausattel. Höhenproblemen entgegnen wir mit einer Kesselbrücke und bei besonders engen Straßenverhältnissen können wir mithilfe von Selbstfahrern unsere Transportlänge auf ein absolutes Minimum reduzieren“, verrät Kunz. Gezogen werden die Achslinien des Herstellers Goldhofer von den eigenen 4-Achs-Zugmaschinen der Marke MAN TGX 41.640.</span></p>



<p><span style="color: #000000;"><strong>Abspulvorrichtung in Eigenanfertigung</strong><br>Um die Kabel von den Trommeln in die Trassen abspulen zu können, hat sich das Felbermayr-Team mit dem Lieferanten zusammengetan und eine eigene Abspulvorrichtung angefertigt. „Wir haben die Vorrichtung so konzipiert, dass sie auf alle Fahrzeugtypen passt, das bietet uns ein Maximum an Flexibilität“, so Kunz. Aber nicht nur das: Eine weitere Besonderheit befindet sich bereits am Fahrzeug selbst: „Bisher wurden solche Vorrichtungen immer auf einem Hilfsrahmen montiert. Diesen konnten wir weglassen, da unsere Modulachsen bereits damit ausgestattet sind“, sagt Kunz. Unter der Aufsicht eines Supervisors von Felbermayr werden dann jeweils die Rollen abgespult und in den Kabelgraben verlegt.</span></p>



<p><span style="color: #000000;"><strong>Hubgerüst von Engineered Solutions</strong><br>Eine weitere Besonderheit für dieses Projekt entstand in Zusammenarbeit mit den Kollegen von Engineered Solutions aus Krefeld. Beim Austausch der leeren Kabeltrommeln stand man vor zweierlei Herausforderungen: Zum einen sei man aufgrund der Transportgesamtlängen oftmals nicht bis zu den Abspulplätzen gekommen, zum anderen war nach einer Transportnacht auch die maximale Lenkerzeit der Fahrer erreicht. „Im Fokus aller unserer Arbeiten steht, das Zusammenspiel zwischen Personal und Technik so effizient wie möglich zu gestalten“, erklärt Kunz. Deshalb habe man eigens für die Projekte ein Hubgerüst mit 200 Tonnen Hubkraft und vier Hydraulikzylindern in die Logistikkette integriert. „Damit können wir die leeren Kabeltrommeln austauschen, ohne die Fahrzeuge rangieren zu müssen“, so Kunz. Trotz der enormen Anforderungen, die es in dieser Form „sicher kein zweites Mal geben wird“, so Kunz, habe das Felbermayr-Team bereits einige der Transporte erfolgreich absolvieren können. Dieser Erfolg stützt sich für Kunz vor allem auf die enorme Bandbreite an Dienstleistungen, die im eigenen Hause abgewickelt werden können. „Egal ob Transporte, Equipment, Fachpersonal oder beim Engineering – wir sind nicht auf externe Dienstleister angewiesen. Das macht uns sehr flexibel“, so Kunz abschließend.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/historisches-transportprojekt/">Historisches Transportprojekt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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