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	<title>BVL Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>BVL Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Europa unter Zugzwang</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/europa-unter-zugzwang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 11:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[BVL]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 41. Logistik Dialog der BVL Österreich steht im Zeichen wachsender geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheiten. Geschäftsführer Wolfgang Kubesch fordert mehr Mut zu Entscheidungen und warnt klar vor den Folgen politischen Zögerns.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/europa-unter-zugzwang/">Europa unter Zugzwang</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der 41. Logistik Dialog der BVL Bundesvereinigung Logistik Österreich rückt näher – und das Motto dieser bedeutenden Veranstaltung, „Klarer Kurs. Echtes Handeln.“, ist mehr als ein Leitgedanke. In einer von Unsicherheit und geopolitischen Spannungen geprägten Welt reichen Worte allein nicht aus. Gefragt ist jetzt der entschlossene Wille, Europa als starken, handlungsfähigen Akteur auf der globalen Bühne zu positionieren.</p>



<p>Wolfgang Kubesch, Geschäftsführer der BVL Österreich, betont: „Europa muss sich mehr zutrauen und es wenigstens versuchen, Abhängigkeiten zu reduzieren. Diese haben am Ende immer ihren Preis. Aber die Möglichkeit, sich unabhängig zu machen, die wird es wiederum auch nicht zum Nulltarif geben. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, was alles plötzlich möglich war, obwohl es zuvor als undenkbar galt – etwa die Krankschreibung per Telefon. Leider wurden in den vergangenen Jahren sehr viele überfällige Maßnahmen nicht ergriffen.“</p>



<p><strong>Plattform für wirklichen Fortschritt</strong></p>



<p>Am 21. und 22. Mai versammeln sich am Flughafen Wien rund 900 Entscheider und Visionäre, um gemeinsam Antworten auf essenzielle Fragen zu finden. Privatwirtschaft und politische Entscheidungsebenen tauschen sich dabei intensiv aus. Besonders freut man sich auf die Teilnahme des Bundesministers für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, Peter Hanke.</p>



<p>Die Keynotes von renommierten Persönlichkeiten wie Cornelia Daniel (Insiderin für Solarkraft und Sustainability) und Norbert Frischauf (anerkannter Experte für Zukunft und Weltraum) setzen kräftige Impulse. Starke Stimmen wie Karl-Heinz Strauss (Porr), Peter Umundum (Österreichische Post), Oskar Zettl (Toyota Material Handling), Friedrich Lehr (Hafen Wien), Alexander Platzer (Österreichisches Bundesheer), Linda Poppenwimmer (Brauneis Rechtsanwälte) sowie des European Shippers’ Council bereichern diesen Leitkongress.</p>



<p>Europa steht nämlich vor einer doppelten Herausforderung: Es gilt die Wettbewerbsfähigkeit echt zu stärken, zugleich muss der Kontinent deutlich unabhängiger werden, insbesondere im Energie- und Hochtechnologiebereich.</p>



<p>„Die Zeit des Überlegens und Abwartens ist vorbei für Europa“, merkt Kubesch im Vorfeld des Events an. „Wenn wir jetzt nicht entschlossen handeln, verlieren wir den Anschluss. Am Ende des Tages wird das Diktat der leeren Kassen in der Realität schmerzhaft spürbar sein.“</p>



<p>Die Logistik als einer der wichtigsten Indikatoren zur wirtschaftlichen Dynamik belasten die Folgen von überbordender Bürokratie, Planungsvolatilität und globalen Lieferengpässen besonders früh. Schon heute treibt die internationale Knappheit von Treibstoffen die Transportkosten in die Höhe. Verteuerungen wie diese drücken auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Diskussionen im Vorfeld des Logistik Dialogs zeigen, dass der Sektor bereit ist, aktiv mitzuwirken und Lösungen voranzutreiben.</p>



<p>„Europa hat das Potenzial, eine führende Rolle am Weltmarkt einzunehmen. Das sehen wir etwa im Flugzeugbau oder bei grüner Technologie. Wir können nicht länger nur zusehen, dass andere Kontinente die Regeln diktieren.“</p>



<p>Was Österreich betrifft, muss der Ressourceneinsatz grundsätzlich neu gedacht werden. Die gelebte Ausgabendynamik lässt sich wirtschaftlich in Zahlen nicht mehr realistisch abbilden, die Art des Sparens ist nicht geeignet, bestehende Probleme zu bewältigen. Ein „Weitermachen wie früher“ sei de facto nicht möglich, so Kubesch – selbst wenn es zunächst leichter erscheine, unangenehme Entscheidungen in die Zukunft zu verschieben. Bildungs-, Pensions- und Gesundheitssystem seien reformüberbedürftig, und die langfristige Finanzierbarkeit müsse nun pragmatisch durch die Politik sichergestellt werden.</p>



<p><strong>Starke</strong> <strong>Performance</strong></p>



<p>120 Partner der Fachausstellung machen den Logistik Dialog zum Schaufenster der Zukunft. Begleitet wird diese Benchmark von Premiumpartnern wie cargo-partner, Hafen Wien, Knapp, Kühne + Nagel, Pamminger Linz, Siemens und dem Österreichischen Bundesheer.</p>



<p>Die legendäre „Networknight Open End“ verwöhnt die Sinne und bietet Raum für informellen Austausch – in gewohnt entspannter Atmosphäre.</p>



<p>Das Event ist mehr als ein Fachkongress – es ist ein Weckruf, die Zukunft aktiv und europäisch zu gestalten. In einer Welt, die sich rasant verändert und zunehmend komplexer wird, ist Stillstand keine Option. Gerade die Logistik als Königsdisziplin der Wirtschaft trägt besondere Verantwortung: Sie vernetzt Märkte, sichert Lieferketten und schafft das Fundament unseres Wohlstands.</p>



<p>„Wir haben die Chance, Europa als starken, innovativen und unabhängigen Wirtschaftsraum zu positionieren“, so Wolfgang Kubesch. „Dafür braucht es den Willen aller, einen Kurs zu halten – von der Politik über die Wirtschaft bis hin zu jeder einzelnen Person, die bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/europa-unter-zugzwang/">Europa unter Zugzwang</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Innovative Zugänge und Insiderwissen </title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/innovative-zugaenge-und-insiderwissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Apr 2025 05:57:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[BVL]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 40. Logistik Dialog wird erneut zur starken Bühne für internationale Expertise. Die Fachausstellung lädt zum Ausprobieren, das legendäre Abendprogramm schafft Raum fürs Netzwerken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/innovative-zugaenge-und-insiderwissen/">Innovative Zugänge und Insiderwissen </a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aa88553c6f5e44f1dfc8afdf4132942c">Ein großer Wurf steht bevor – und Wolfgang Kubesch, Geschäftsführer der BVL Österreich, ist in diesem Jahr besonders rührig: „Circa 1.000 Teilnehmer werden erwartet, mehr als 50 herausragende Persönlichkeiten werden auf der Bühne aktiv sein. Wir haben gut 30 Prozent Frauenpower am Podium – und das muss man mit dem Durchschnitt auf dem Markt von mageren rund sechs Prozent vergleichen!“ Die BVL Österreich engagiere sich aktiv dafür, „alle Potenziale in der Gesellschaft offenherzig, gemeinnützig orientiert“ zu fördern, wie Kubesch betont. „Dieser Ansatz ist nicht neu, denn ich erinnere mich ausgesucht gerne an den Besuch der ersten Bundeskanzlerin Österreichs, Brigitte Bierlein – damals noch in ihrer Funktion als Präsidentin des Verfassungsgerichtshofes“, so Kubesch weiter.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b71501932826649070adb698a01439f5">Die BVL verfolgt aus Tradition eine zukunftsgewandte Perspektive – nicht nur aus Neugier, sondern aus der Notwendigkeit heraus, dem Sektor frische Impulse zu geben. Kubesch beobachtet eine zunehmende Überfrachtung durch sperrige Strukturen und eine ausufernde Regulierung – eine „toxische Mischung“, wie er sagt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bf39aa8ef55bb384c3a16955f10b6b83">Mut zur Erneuerung</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5a289f28c369d007c3034f63cb3ac5ca">Das diesjährige Generalmotto „unlock to perform“ ist Programm: Die Großveranstaltung ist von Grund auf modern gedacht. Kubesch bringt den inhaltlichen Ansatz auf den Punkt: „Resultate erzielen, Deregulierung durchsetzen und Strukturen hinterfragen.“ Er erläutert: „Viele Strukturen stammen aus einer Zeit, die es so schon lange nicht mehr gibt. Aber wir verharren darin! So wird Stillstand zu Rückschritt, daraus wird schnell ein Rückstand, in dem man sich manche Dinge einfach nicht mehr leisten kann. Da spreche ich jetzt nicht nur vom öffentlichen Bereich. Dieses Problem geht mittlerweile selbst tief in die Wirtschaft hinein.“ Logistik hingegen versteht sich als „Enabler für Innovation“, bleibt dadurch agil und zeitgemäß. Dazu gehört selbstverständlich der Blick über den Tellerrand.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bf249bcb4af8bd2fb202b82a1dae344b">Internationales Profil</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cf85f9726180c141e316b28812be07f7">Ein besonderes Glanzlicht setzt der internationale Fokus beim 40. Logistik Dialog: Gleich am ersten Tag findet ein Spezialseminar des European Shippers&#8217; Council (ESC) statt – mit Blick auf brandaktuelle Entwicklungen zu Zöllen und dem globalen Handel. ESC-Generalsekretär Godfried Smit reist eigens aus Brüssel an und wird das Expertenteam leiten. Die zunehmende Komplexität des Welthandels fordere sowohl Unternehmen als auch die Politik immer stärker heraus. Kubesch mahnt: „Es wird in Zukunft eine gewisse Stärke brauchen, die man mit fehlendem Innovationsgeist und zu großer Abhängigkeit nicht erreichen wird. Ich erwähne hier etwa das Thema Internet über Satellit – oder wieso haben wir in der EU keine Firma wie Amazon? Wir sind in Europa großartig, wenn es um das Schmieden von Plänen geht. Es mangelt dann allerdings bei der Umsetzung. Es ist schon grundsätzlich eine Schwierigkeit, dass wir Europäer uns schwach aufstellen. Da ist es zusätzlich unangenehm, wenn der Plan schon von Anfang an schlecht ist.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5e16c05e9c1703a3d45600dd12edcd43">26 Stunden Programm an zwei Tagen – da muss jedes Detail stimmen. Dass der Logistik Dialog seit 40 Jahren ein verlässlicher Fixpunkt der Branche ist, ist keine Selbstverständlichkeit. „Corona war ganz klar ein Einschnitt. In diesem Zusammenhang mussten wir vieles neu denken. Ich erinnere mich an die Keynote von Terry Virts, Commander der International Space Station, als Video. Der Kongress hat dann 2022 mit dem Flughafen Wien seine neue Heimstatt gefunden – mit Erweiterung der Fachausstellung in ein Außenareal“, so Kubesch.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-edda4ece2055c3a158c99208f6f6ab9c">Trends zum Anfassen</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-409a2a8b47f1bc15d114d3b623dca2fd">Auf über 2.000 m2 öffnet die Fachausstellung den Blick in die Zukunft. Hier erleben Besucher State-of-the-Art-Produkte hautnah, praxisnah und anwendungsbereit. Zu den Höhepunkten zählt das KI-Mobil betrieben von Fraunhofer Austria. Mit konkreten Use Cases soll die Einstiegshürde für KMU deutlich gesenkt werden. Ziel ist es, dem Fachkräftemangel zu begegnen und gleichzeitig durch Technik Kosten zu senken – bei gleichzeitiger Optimierung von Prozessen. Ob optische Qualitätskontrolle oder vorausschauende Produktionsplanung: Immer mehr Aufgaben lassen sich an KI übergeben. Auch Rheinmetall MAN wird ausstellen – mit hochleistungsfähigen Fahrzeuglösungen für die Logistik.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-60529fa3040aa6b75971fcbe49c697f1">Austausch auf Augenhöhe</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c31944c9a34ccba755e93df82de4711a">Der Logistik Dialog ist mehr als ein Kongress – er ist Treffpunkt, Plattform und Bühne für den offenen Austausch. „Speaker können out-of-the-box zu Wort kommen“, betont Kubesch. Und für alle, die den intensiven Tag entspannt ausklingen lassen möchten, bietet sich abends die legendäre Networknight an. „In den letzten Jahren wurde oft die Nacht zum Tag. Ohne Sperrstunde und open end – garantiert unter anderem durch eine Hommage an Udo Jürgens inklusive Bademantel – gibt es knackige Unterhaltung. Aber auch Musik anderer Größen wie Frank Sinatra oder des beliebten Adriano Celentano wird für beste Stimmung sorgen“, so Kubesch mit einem Augenzwinkern. „Open end – das meinen wir wörtlich. Genau nur so!“</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e8d5ef32affa5be60ca348936c03cf79">Soziale Verantwortung</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8739ebd807384235efcc858e971559c7">Auch der soziale Aspekt kommt nicht zu kurz: „Wir haben am zweiten Kongresstag unsere Logistik-Auktion für die gute Sache“, kündigt Kubesch an. Der Erlös geht zu 100 Prozent an den gemeinnützigen Verein BONsurprise, der sich dafür einsetzt, die Lebensqualität krebskranker Kinder und ihrer Familien zu verbessern.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aef0ff23c174b3d7b6d59308f7b32066">„Wir freuen uns auf jede einzelne Person und setzen mit unserem bewährten Drei-Säulen-Modell – Impulsvorträge, Fachausstellung und Networking – auch diesmal eindeutige Benchmarks“, betont Kubesch.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-752c29d4925f69ba21daa03c07746dff">Der Logistik Dialog 2025 verspricht nicht nur Visionen, sondern lebendige Umsetzung – mit Herz, Verstand und internationalem Weitblick.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/innovative-zugaenge-und-insiderwissen/">Innovative Zugänge und Insiderwissen </a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>BVL Österreich beendet Kooperation mit ELA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Dec 2024 12:08:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Transport]]></category>
		<category><![CDATA[BVL]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesvereinigung Logistik Österreich (BVL) hat beschlossen, ihre Mitgliedschaft in der European Logistics Association (ELA) zum 31. Dezember 2024 zu beenden. Diese Entscheidung spiegelt eine strategische Neuausrichtung wider, die darauf abzielt, Effizienz, Transparenz und eine wirkungsvolle Vertretung logistischer Interessen in Europa zu fördern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/bvl-oesterreich-beendet-kooperation-mit-ela/">BVL Österreich beendet Kooperation mit ELA</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000000">Roman Stiftner, Präsident der BVL, hat ebenfalls seinen Rücktritt aus dem Vorstand der ELA erklärt. Hintergrund sind Bedenken hinsichtlich der Governance und des Finanzmanagements der Organisation unter der aktuellen Leitung. Trotz wiederholter Nachfragen gab es keine ausreichenden, zeitnahen Antworten zur Klärung der Finanzunterlagen. Hinzu kommen erhebliche Verluste in den letzten Jahren und das Fehlen eines nachhaltigen Finanzplans, was die Fortschritte und die effektive Interessenvertretung auch der BVL-Mitglieder erschwert hat.</span></p>
<p><span style="color:#000000"><strong>Stärkung strategischer Partnerschaften für die Zukunft</strong><br /> Die Entscheidung der BVL wird durch das Ziel getragen, ihre Ressourcen auf den European Shippers‘ Council (ESC) zu konzentrieren. Diese Organisation zeichnet sich durch signifikantes Wachstum, ein starkes europäisches und globales Netzwerk sowie eine erfolgreiche Interessenvertretung in den EU-Institutionen aus. Die Zusammenarbeit zwischen BVL und ESC wurde kürzlich auf der erfolgreichen Veranstaltung „Logistics for Europe 2024: Rethinking Supply Chains“ in Brüssel weiter vertieft. Sie verdeutlicht die gemeinsame Vision, entscheidende logistische Herausforderungen zu bewältigen und innovative Lösungen voranzutreiben.</span></p>
<p><span style="color:#000000"><strong>Herausforderungen im Logistiksektor gemeinsam meistern</strong><br /> Diese Entscheidung fällt in eine Zeit tiefgreifender Veränderungen in der europäischen Logistik. Internationale Konflikte, anhaltende Krisen, gestörte Lieferketten, hohe Energiekosten, Bürokratie, aktuelle und zukünftige Handelskonflikte sowie potenzielle Zolldrohungen prägen die Branche und erfordern innovative Strategien. Die BVL setzt sich entschlossen dafür ein, ihre Mitglieder bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen – sowohl innerhalb Österreichs als auch durch gezielte Interessenvertretung in der EU sowie durch aktives globales Engagement. Durch die Stärkung ihrer Kooperationen und die Nutzung ihres umfangreichen Netzwerks möchte die BVL Österreich eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der Logistik weiter ausbauen, Innovationen fördern und die Resilienz und Nachhaltigkeit komplexer Lieferketten sichern.</span></p>
<p><span style="color:#000000"><strong>Über die BVL Österreich</strong><br /> Die Bundesvereinigung Logistik Österreich (BVL) ist Österreichs größtes Netzwerk für den Logistiksektor und ihre Experten und engagiert sich seit über vier Jahrzehnten für die Weiterentwicklung und praktische Anwendung logistischer Konzepte. Als unabhängige, gemeinnützige Organisation fördert die BVL die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Industrie, Handel, Dienstleistung, Wissenschaft und öffentlichem Sektor.<br /> Sie bietet eine neutrale Plattform für den Wissensaustausch und die Sensibilisierung für wichtige Themen der Logistikbranche. Mit rund 950 Mitgliedern, darunter Entscheidungsträger, Experten und Nachwuchskräfte, bietet die BVL eine Vielzahl hochwertiger Veranstaltungen und Services, wie den jährlichen „Logistik Dialog“, regionale Logistik-Tage und spezialisierte Arbeitsgruppen. International pflegt die BVL Kontakte zu Experten und Institutionen im Ausland, insbesondere in Europa, um über globale Entwicklungen informiert zu bleiben. Die Vereinigung setzt sich für nachhaltige Logistikprozesse ein und unterstützt Initiativen für ethisches und ökologisches Management.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/bvl-oesterreich-beendet-kooperation-mit-ela/">BVL Österreich beendet Kooperation mit ELA</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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