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	<title>Brenner Basistunnel Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Brenner Basistunnel Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Brenner Basistunnel verbindet Österreich und Italien</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/brenner-basistunnel-verbindet-oesterreich-und-italien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 11:21:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Brenner Basistunnel]]></category>
		<category><![CDATA[Durchschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Tunnelbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Brenner Basistunnel hat einen weiteren entscheidenden Meilenstein erreicht: Erstmals sind die beiden Hauptröhren unter der Staatsgrenze vollständig miteinander verbunden. Mit dem nahezu zeitgleichen Tunneldurchschlag auf österreichischer und italienischer Seite wächst eines der größten Infrastrukturprojekte Europas weiter zusammen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/brenner-basistunnel-verbindet-oesterreich-und-italien/">Brenner Basistunnel verbindet Österreich und Italien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-80cfc4e005ee897f3b5dbf23ed1a7a9a"><strong>Historischer Durchschlag unter dem Brenner</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7c7642748c6ca3c0cfda79a1468374fd">Rund 1.400 Meter unter dem Brennerpass ist ein weiterer Abschnitt des Brenner Basistunnels vollendet. Nahezu zeitgleich wurden die westliche und die östliche Hauptröhre an der Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien durchschlagen. Um 10:35 Uhr fiel der letzte Fels – damit entstand eine durchgehende Tunnelverbindung zwischen beiden Ländern.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7b2e943245014c287ea85f0937e9209c">Mit dem Durchschlag schlossen die Vortriebe des österreichischen Bauloses H53 Pfons–Brenner an die bereits fertiggestellten Tunnelröhren des italienischen Bauloses H61 Mauls 2–3 an. Der Moment markiert nicht nur einen bautechnischen Erfolg, sondern symbolisiert auch die enge Zusammenarbeit der beiden Nachbarstaaten beim Bau einer der wichtigsten Nord-Süd-Eisenbahnverbindungen Europas.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cb1bfa7c473c830015820defc43f2e35"><strong>Zwei Bauweisen, ein gemeinsames Ziel</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-eb4ac3701aafe10d2943671be3b4379c">Bemerkenswert ist, dass auf beiden Seiten unterschiedliche Vortriebsmethoden zum Einsatz kamen. Während in Italien Tunnelbohrmaschinen die beiden Hauptröhren bis zur Staatsgrenze vortrieben, erfolgte der Tunnelbau in Österreich konventionell im Sprengvortrieb. Der Durchschlag verbindet damit nicht nur zwei Tunnelabschnitte, sondern auch zwei bewährte Bauverfahren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6e1ab073c2b56c6e4deef460c042e9c3">Für die Vorstände der BBT SE, Martin Gradnitzer und Umberto Lebruto, zählt der Durchschlag zu den bedeutendsten Etappenzielen des Projekts. „Mit der Zusammenführung der beiden Haupttunnelröhren erreicht der BBT ein weiteres, wichtiges Etappenziel. Künftig werden hier die Güter- und Personenzüge zwischen Österreich und Italien verkehren.“ Der Erfolg zeige, „was möglich ist, wenn über Grenzen hinweg an einer gemeinsamen Aufgabe gearbeitet wird“.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3c0f4e3fcdfb13e844fe186b85fe99ea"><strong>Präzisionsarbeit tief unter den Alpen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2fa82e4a37788e2ae1f03bf480df76d6">Dass sich die beiden Tunnelröhren exakt an der Staatsgrenze trafen, ist das Ergebnis jahrelanger Vermessungsarbeit. Bereits beim Durchschlag des Erkundungsstollens im Jahr 2025 lag die Abweichung lediglich im einstelligen Zentimeterbereich. Diese Messdaten bildeten die Grundlage für den Vortrieb der Hauptröhren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5036397663a2c3b836b058b7a1ab7666">Projektleiter Michael Knapp verweist auf die Herausforderungen des österreichischen Bauabschnitts: „Tunnelbau bedeutet, jeden Tag aufs Neue mit Herausforderungen zu arbeiten. Das Gebirge hat uns in diesem Baulos immer wieder gefordert und vor unerwartete Aufgaben gestellt.“ Sein Dank gelte dem gesamten Projektteam sowie den beteiligten Bauunternehmen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c1ee5177ebe625374a2514aa5567d2fa">Auch Alessandro Marottoli, Projektleiter des italienischen Bauloses H61 Mauls, spricht von einem historischen Tag: „Zu wissen, dass ab heute drei Tunnel Österreich und Italien durch den Brenner Basistunnel verbinden, erfüllt das gesamte BBT-Team mit großem Stolz.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a87ed4d1d2d5d6ddfdf350d3edbb352a"><strong>Nächste Etappe Richtung Innsbruck</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d3c13f144554d5e9684288057762959e">Nach dem grenzüberschreitenden Durchschlag konzentrieren sich die Arbeiten nun auf die beiden letzten Tunnelbohrmaschinen „Wilma“ und „Olga“, die die Hauptröhren in Richtung Innsbruck vorantreiben. Mit ihrem Abschluss werden die beiden durchgehenden Eisenbahntunnel des Brenner Basistunnels vollständig hergestellt sein.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fa6b42de2171c0d87a0ce779fbd36ee0">Der Brenner Basistunnel gilt als Kernprojekt des europäischen Scan-Med-Korridors und soll den Schienenverkehr zwischen Nord- und Südeuropa beschleunigen sowie mehr Güterverkehr von der Straße auf die Schiene verlagern. Sobald die Bauarbeiten abgeschlossen sind, wird er mit 64 Kilometern zu den längsten unterirdischen Eisenbahnverbindungen der Welt zählen.</p>
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		<title>Durchbruch am Brenner</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/durchbruch-am-brenner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2025 10:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Brenner Basistunnel]]></category>
		<category><![CDATA[Durchbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Tunnelbohrmaschinen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Durchbruch der Tunnelbohrmaschine (TBM) Flavia in der westlichen Haupttunnelröhre des Brenner Basistunnels (BBT) ist der maschinelle Vortrieb auf italienischem Projektgebiet erfolgreich abgeschlossen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/durchbruch-am-brenner/">Durchbruch am Brenner</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4995ad0a6a7bf370d97277f0a6ca452a">Die letzte von drei eingesetzten Maschinen im Baulos H61 Mauls bewältigte eine Strecke von 14,3 Kilometern seit ihrem Start im April 2019. Dieser Vortrieb markiert einen entscheidenden Fortschritt beim Bau des 55 Kilometer langen Basistunnels, der künftig eine zentrale Achse der neuen Bahnverbindung zwischen München und Verona darstellen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1b792c2f8f2c19e42653a18ad891fc2f">Meilenstein dank Präzision und Teamarbeit</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ef4388057b05df8d97c58743e1620e55">Die Vorstände der BBT SE, Gilberto Cardola und Martin Gradnitzer, würdigten den Durchbruch von Flavia als bedeutenden Meilenstein: „Mit der Ankunft der TBM Flavia ist der maschinelle Vortrieb auf der italienischen BBT-Projektseite erfolgreich abgeschlossen. Dieser Erfolg ist vor allem dem Engagement der Mineure zu verdanken, die tagtäglich mit hoher Professionalität und unter sicheren Bedingungen gearbeitet haben.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-51410d5e0ed4fba87af71585c1f72578">Auch der verantwortliche Projektleiter Alessandro Marottoli (BBT SE) hob die Leistung des Teams hervor: „Dank der Entschlossenheit der TBM-Vortriebsmannschaft und aller beteiligten Fachleute konnte ein weiterer Höhepunkt erreicht werden. Nach Serena und Virginia ist nun auch Flavia am Ziel.“</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8cf6305c81dfda64acbf6c3a888233ac">Flavia trotzt geologischen Herausforderungen</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e93fa1b0a8535bbe81a81076833f9e59">Die geologischen Bedingungen verlangten Flavia einiges ab. Rund 3,5 Kilometer vor dem Brenner kam es im April 2023 zu einem mehrmonatigen Stillstand. Der Grund: starke Überlagerung von über 1.200 Metern und instabiles, zerklüftetes Gestein blockierten die Maschine.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c3088c459942f51f5a3997e50b727151">Der Geologe Stefan Skuk von der BBT SE erklärt: „Nach mehreren Anfahrversuchen konnte die TBM jedoch wieder in Betrieb genommen werden und nach einer abenteuerlichen Reise können wir heute ein sehr wichtiges Ergebnis vorweisen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0e8772814b589f0b238bb3a13d0ae48c">Drei Tunnelbohrmaschinen – ein gemeinsames Ziel</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-34ea27a3e09e38d28b7748c723961cc3">Vor Flavia hatten bereits zwei weitere TBMs die Brennergrenze erreicht: Serena, die maßgeblich am Erkundungsstollen beteiligt war (Zieldurchbruch im November 2021), sowie Virginia, die im März 2023 ihren Vortrieb abschloss. Zusammengenommen errichteten diese drei Maschinen fast 43 Kilometer Tunnel in Richtung Brenner.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-88fa58b5658944008a95b166b0f8a5b9"><strong>Technische Leistungsdaten der TBM Flavia</strong><br><br>Bohrkopfdurchmesser: 10,71 Meter<br>Vortriebsleistung: 4.200 kW<br>Drehmoment: 27.000 kNm<br>Gesamtgewicht (inkl. Main Drive): ca. 2.750 Tonnen<br>Bohrkopfgewicht: 260 Tonnen<br>Gesamtlänge: ca. 200 Meter<br>Einzelteile: rund 80.000<br>Transporteinheiten: ca. 170<br>Eingebaute Tübbinge: ca. 65.000</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7d43b9c581cd4c393f46864215f631a2">Brenner Basistunnel: Rückgrat des alpenquerenden Bahnverkehrs</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-44aee9893ede064a9b0876085b2f93b4">Mit einer Länge von 55 Kilometern zwischen Innsbruck (Österreich) und Franzensfeste (Italien) und der Anbindung an den Inntaltunnel wird der BBT künftig mit 64 Kilometern zur längsten unterirdischen Eisenbahnverbindung der Welt. Der Tunnel soll eine zukunftsfähige Alternative zum Straßengüterverkehr bieten und die Reisezeiten für den Personenverkehr deutlich verkürzen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1f3587d5ff338267417b211f90528cfc">Von den geplanten 230 Kilometern Tunnelsystem sind bereits 183 Kilometer aufgefahren – darunter 82 Kilometer Haupttunnel, 56 Kilometer Erkundungsstollen und 45 Kilometer Nebentunnel.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bcd27d044f27105cb3c4f824cf63f403">Ein europäisches Infrastrukturprojekt mit strategischer Bedeutung</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-70c2f8e4319cf1e62437e3f51af0fc99">Der Brenner Basistunnel steht sinnbildlich für eine umweltfreundliche, leistungsfähige und grenzüberschreitende Mobilität in Europa. Mit dem Durchbruch von Flavia ist das Projekt einen entscheidenden Schritt näher an der Inbetriebnahme.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/durchbruch-am-brenner/">Durchbruch am Brenner</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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