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	<title>Binnenschiffahrt Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Binnenschiffahrt Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>Donau-Sperre bei Paks: Wirtschaft warnt vor Folgen</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/donau-sperre-bei-paks-wirtschaft-warnt-vor-folgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 08:06:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Binnenschiffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Donau]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserweg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Einschränkungen auf der Donau beim ungarischen Paks entwickeln sich zum Problem für Verlader und Binnenschifffahrt: Obwohl das dortige Kernkraftwerk wieder in Betrieb ist, soll die Sperre für Schiffe bis Ende November bestehen bleiben. PRO Danube AUSTRIA warnt vor einem dauerhaften Engpass auf der europäischen Wasserstraße und fordert eine unabhängige Prüfung der Baumaßnahmen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/donau-sperre-bei-paks-wirtschaft-warnt-vor-folgen/">Donau-Sperre bei Paks: Wirtschaft warnt vor Folgen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bb4bea4060b2aba88e31f5ee96df5906">Die anhaltende Sperre der Donau im Bereich des ungarischen Kernkraftwerks Paks sorgt für Kritik aus der österreichischen Wirtschaft. PRO Danube AUSTRIA fordert eine rasche Wiederherstellung der Schiffbarkeit und eine Neubewertung der dort vorgenommenen Eingriffe. Nach Angaben der Interessenvertretung soll die Wasserstraße noch bis 30. November 2026 für die Schifffahrt gesperrt bleiben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-97d512f1142d49e1288082fec39c4f26">Damit fällt die Einschränkung in eine für die Binnenschifffahrt wichtige Jahreszeit. Betroffen sind insbesondere Rohstoff- und Gütertransporte entlang der Donau sowie davon abhängige industrielle Lieferketten. Auch die Fahrgastschifffahrt ist von der Sperre betroffen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2647b6d26aaf6ab0be707ec5a31228a1">Für Österreich ist die Situation vor allem deshalb relevant, weil die Donau Teil des europäischen Rhein-Donau-Korridors und für zahlreiche Verlader eine wichtige Verbindung zu den südosteuropäischen Märkten darstellt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6ef1be03d2f1e6aba9db120c231c9a70">„Die Donau ist für zahlreiche Industrieunternehmen und Logistikplayer unverzichtbar. Die anhaltende Sperre führt bereits jetzt zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden und belastet Unternehmen entlang der gesamten Donauachse“, sagt Lisa-Maria Putz-Egger, Präsidentin von PRO Danube AUSTRIA.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e189c3f658c36bbf77b4df61e1f287cf"><strong>Baumaßnahmen könnten Kapazität dauerhaft einschränken</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a5acbb3e67a9bddd9c5397d86acdc5aa">Hintergrund der Sperre sind Baumaßnahmen im Flussbereich bei Paks. Besonders kritisch bewertet PRO Danube AUSTRIA den Bau einer Sohlschwelle. Nach Angaben der Interessenvertretung sollen die Maßnahmen nicht nur während der Bauphase Auswirkungen auf die Schifffahrt haben, sondern die Leistungsfähigkeit des Abschnitts auch langfristig einschränken.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4c633971a47cf7e04507884be160a18c">Putz-Egger verweist dabei auf Angaben der ungarischen Regierung, wonach sich die Transportkapazität um annähernd 50 Prozent reduzieren könnte. „Die österreichische verladende Industrie ist davon schwerst betroffen. Die bauliche Maßnahme reduziert die Transportkapazitäten laut der ungarischen Regierung um annähernd 50 Prozent, der Bau der Sohlschwelle in Paks beeinträchtigt den gesamten Import und Exportweg dramatisch.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-761fa0c599a2aa57a9bff0e265528b93">Nach Informationen, auf die sich PRO Danube AUSTRIA beruft, könnte zudem die Zahl der schiffbaren Tage in diesem Donauabschnitt von derzeit 343 auf 182 Tage pro Jahr zurückgehen. Zusätzlich könnten höhere Strömungsgeschwindigkeiten die Navigation erschweren. Die Interessenvertretung sieht darin die Gefahr eines dauerhaften Nadelöhrs auf der europäischen Wasserstraße.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cb274c62c3a9e11a6b44e50c003c6863"><strong>PRO Danube fordert unabhängige Neubewertung</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c07d3ad282db333da7ecbf627f232913">Die Kritik richtet sich dabei nicht grundsätzlich gegen ökologische Maßnahmen an der Donau. PRO Danube AUSTRIA fordert vielmehr, die Auswirkungen auf Gewässerökologie, Schifffahrt und Wirtschaft gemeinsam zu betrachten und mögliche Alternativen zu prüfen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9ab1feba544b31b615df17cb6d330af3">Nach Ansicht der Organisation wurden bei der Planung der Maßnahmen zudem die Auswirkungen auf benachbarte Staaten und andere Funktionen der Donau nicht ausreichend berücksichtigt. Deshalb fordert sie eine umfassende grenzüberschreitende Prüfung sowie eine stärkere Einbindung von Industrie, Häfen, Schifffahrtsunternehmen und Umweltfachleuten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1488e1ed16fccd31c0bcfda09e69e09a">Bis zu einer unabhängigen fachlichen Neubewertung sollten nach Auffassung von PRO Danube AUSTRIA weitere Bauphasen ausgesetzt werden. Gleichzeitig soll sich Österreich auf bilateraler und europäischer Ebene für die vollständige Wiederherstellung der Schiffbarkeit bei Paks einsetzen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1f8a4e070726221701da9f14781abdae"><strong>Verlagerung auf andere Verkehrsträger droht</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f644fa80f34e5c22afcc9e28a4c26f82">Für die Verlader geht es dabei nicht nur um die aktuelle Sperre. Sollte die Leistungsfähigkeit des Donauabschnitts tatsächlich dauerhaft sinken, könnte dies die Planung von Transportketten entlang des gesamten Korridors verändern. Unternehmen müssten Gütermengen gegebenenfalls auf andere Routen oder Verkehrsträger verlagern.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ff145047d083eaff4bac327c707a1b4e">Das würde auch die Bemühungen treffen, mehr Güter auf vergleichsweise emissionsarme Verkehrsträger wie das Binnenschiff zu verlagern. Gerade für große Mengen an Massengütern und Rohstoffen ist die Donau ein wichtiger Bestandteil internationaler Lieferketten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-15cac2cbaa7b0fdbf6eecc1e152ec4c5">PRO Danube AUSTRIA fordert deshalb auch, die wirtschaftlichen Auswirkungen auf österreichische Unternehmen systematisch zu erfassen und auf europäischer Ebene zu thematisieren. Ob aus der derzeitigen Sperre tatsächlich ein langfristiger Engpass für die Donauschifffahrt wird, hängt letztlich von den dauerhaften Auswirkungen der Baumaßnahmen ab. Genau diese müssten nach Ansicht der Interessenvertretung nun unabhängig untersucht werden.</p>
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		<title>EU-Projekt soll Binnenschifffahrt digital vernetzen</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/eu-projekt-soll-binnenschifffahrt-digital-vernetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 08:54:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Binnenschiffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit knapp acht Millionen Euro Fördervolumen startet im Herbst 2026 das europäische Forschungsprojekt HERFRIED. Ziel ist es, die Binnenschifffahrt digital mit anderen Verkehrsträgern zu vernetzen und ihre Rolle in nachhaltigen Lieferketten zu stärken. Koordiniert wird das Projekt von der FH Oberösterreich.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9ecbaf00cc6f0224eb6fea44301850c9">Das Forschungsprojekt HERFRIED erhielt im EU-Förderprogramm Horizon Europe die maximale Bewertung von 15 Punkten. Das internationale Konsortium umfasst 17 Partner aus sieben europäischen Ländern, darunter Hochschulen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Insgesamt stehen knapp acht Millionen Euro für die dreijährige Projektlaufzeit zur Verfügung, davon rund 1,4 Millionen Euro für die FH Oberösterreich.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-82e852d0075fe0f0ccff08d47f1aefe6">Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Binnenschifffahrt durch digitale Technologien stärker in europäische Transportketten integrieren lässt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4a7e48291eb5c504fcb2628ca6c78378">„Mit dem Forschungsprojekt HERFRIED vernetzen wir die Binnenschifffahrt digital: Unternehmen, Logistikdienstleister, Behörden und Infrastrukturbetreiber arbeiten nahtlos zusammen“, erklärt Projektleiterin Lisa-Maria Putz-Egger vom Logistikum der FH Oberösterreich.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5fc83e415de65266c2118d52130dfb1d"><strong>Mehr Transparenz entlang der Lieferkette</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3cd0fb3a34259d09f09d141b45d584df">Geplant sind digitale Plattformen und standardisierte Datenräume, über die Informationen zwischen Schiff, Bahn, Lkw, Infrastrukturbetreibern und Behörden automatisiert ausgetauscht werden. Dadurch sollen Transportkapazitäten effizienter genutzt, Routen optimiert und Lieferketten widerstandsfähiger gestaltet werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-caa4d57ab2877f8483e56260558782e6">Der Forschungsansatz wird in sieben Pilotprojekten entlang wichtiger europäischer Transportkorridore getestet. Im Fokus stehen Containerverkehre ebenso wie Stück- und Schüttguttransporte.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2937e9867d11be83d95b207fc19477c0"><strong>Voestalpine beteiligt sich am Projekt</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a2d7ba5f9295bc30e9a3b27582ff17b1">Zu den Industriepartnern zählt auch die Voestalpine, die den Rhein-Main-Donau-Korridor intensiv für ihre Transporte nutzt. Das Unternehmen sieht in der Digitalisierung der Lieferkette einen wichtigen Hebel für mehr Transparenz, Effizienz und Nachhaltigkeit.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-10fb8e2a9e7620d150bfdbd4dab370e9">HERFRIED soll dabei helfen, datenbasierte Entscheidungsprozesse zu verbessern und die Resilienz internationaler Lieferketten zu erhöhen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ae8020e206386be058efa1a818bbeb04"><strong>Wasserstraße stärker in den Fokus rücken</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0dc78ca846b26658dd6aa910360b677d">Die Projektpartner wollen nicht nur technische Lösungen entwickeln, sondern auch Impulse für politische Rahmenbedingungen liefern. Ziel ist es, mehr Gütertransporte auf die Wasserstraße zu verlagern und damit Emissionen im Güterverkehr zu reduzieren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-84227329e8eb5d0f859261f5c3391115">„Wir schaffen die vollständige digitale Integration der Binnenschifffahrt in multimodale Logistikketten“, sagt Putz-Egger.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-224a02385e225a8f037e76a7346929a9">Der offizielle Projektstart ist für den 1. Oktober 2026 vorgesehen. Über einen Zeitraum von drei Jahren sollen die entwickelten Lösungen gemeinsam mit Industrie, Forschung und Behörden erprobt und weiterentwickelt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/eu-projekt-soll-binnenschifffahrt-digital-vernetzen/">EU-Projekt soll Binnenschifffahrt digital vernetzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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