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	<title>Asien Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<lastBuildDate>Mon, 29 Jun 2026 11:14:15 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Asien Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>Emirates SkyCargo baut Asien-Netz aus</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/emirates-skycargo-baut-asien-netz-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 11:14:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Emirates SkyCargo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Emirates SkyCargo erweitert ihr Frachternetz in Ost- und Südostasien. Mit zusätzlichen Frachterflügen nach Tokio-Narita, Taipeh, Hongkong und Zhengzhou reagiert die Airline auf die steigende Nachfrage nach Luftfrachtkapazitäten aus wichtigen Produktionsregionen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/emirates-skycargo-baut-asien-netz-aus/">Emirates SkyCargo baut Asien-Netz aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-297580ee1ffc60ff89cef76ebc902729">Emirates SkyCargo baut die Verbindungen in Ost- und Südostasien weiter aus. Die Zahl der wöchentlichen Frachterflüge nach Tokio-Narita und Taipeh wird jeweils auf zwei erhöht. Hongkong wird künftig mit 37 Frachterflügen pro Woche bedient.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d0bd4d0e27e0bc5d83f5f7221fa92899">Auch Zentralchina rückt stärker in den Fokus: Ab Zhengzhou sind drei wöchentliche Frachterflüge geplant. Zusätzlich nimmt Emirates SkyCargo die Verbindung ab Singapur über Mumbai nach Dubai mit einem wöchentlichen Flug wieder auf.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-47a3b8469404e4ee4b0861e3caa221bf"><strong>Nachfrage aus Asien steigt</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e29a65493d901a6e7cc45191612bde28">Im Geschäftsjahr 2025/26 transportierte Emirates SkyCargo mehr als 439.000 Tonnen Fracht auf Fracht- und Passagierflügen aus zwölf Märkten in Ost- und Südostasien. Das entspricht einem Anstieg von rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fc8c09c6f931c5e7c1a3a4ca714b5c8a">Die Region bleibt damit ein zentraler Ausgangspunkt für globale Lieferketten. Über das Drehkreuz Dubai werden Produktionsstandorte in Asien mit Märkten im Nahen Osten, Afrika, Europa sowie Nord- und Südamerika verbunden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8b57a111db17691e8cda0e4742332945"><strong>Speziallösungen für sensible Güter</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dda21c1ba6b4ac4896370583e9970ba4">Neben reinen Frachterflügen nutzt Emirates SkyCargo auch die Kapazitäten ihrer Großraum-Passagierflugzeuge. Wöchentlich stehen dadurch zusätzliche Frachtkapazitäten auf mehr als 320 Passagierflügen in der Region zur Verfügung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ca87da46b5d57816abda60731c6a117f">Besonders gefragt sind spezialisierte Transportlösungen für hochwertige Elektronik, verderbliche Waren, Arzneimittel sowie Materialien für klinische Studien und Bioforschung. Dafür setzt Emirates SkyCargo unter anderem auf die Produkte Emirates Vulnerable, Emirates Fresh, Emirates Pharma und Emirates Vital.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5fa9e51a75d6b76ae44705e127e135a9">Mit dem Ausbau stärkt Emirates SkyCargo ihre Position in einem Markt, in dem Geschwindigkeit, sichere Lieferketten und spezialisierte Luftfrachtlösungen zunehmend an Bedeutung gewinnen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Direktverbindung: Wien jetzt nonstop mit Xi’an verbunden</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/neue-direktverbindung-wien-jetzt-nonstop-mit-xian-verbunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 10:14:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[China-Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Direktverbindung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der ersten Landung von China Eastern Airlines in Wien ist eine neue Direktverbindung nach Xi’an gestartet. Die Strecke soll sowohl den Tourismus als auch den Luftfrachtstandort Wien stärken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/neue-direktverbindung-wien-jetzt-nonstop-mit-xian-verbunden/">Neue Direktverbindung: Wien jetzt nonstop mit Xi’an verbunden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4ba3651ce19434dd2dde9c44599f5811">Der Flughafen Wien erweitert sein Asien-Netz: Seit 20. April verbindet China Eastern Airlines die österreichische Hauptstadt direkt mit der chinesischen Metropole Xi’an. Die Strecke wird dreimal wöchentlich bedient und gilt als strategischer Ausbau der Verbindungen zwischen Europa und China.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e72d3d19f828367844e4b70eab44a057">Für den Flughafen ist die neue Route mehr als eine touristische Ergänzung. Sie stärkt die Rolle Wiens als internationales Drehkreuz und gewinnt auch für den Frachtverkehr an Bedeutung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8d71a14bd902e6e9dfeaf9108c03035b"><strong>Neue Impulse für Tourismus und Wirtschaft</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8a6b36e09e8f617575bb216f5e79dd72">Mit der Nonstop-Verbindung wird Xi’an erstmals ohne Umstieg von Österreich aus erreichbar. Die rund elfstündige Flugzeit soll die Nachfrage weiter ankurbeln – bereits zu Jahresbeginn sind Asien-Verbindungen deutlich gewachsen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ea5a631b138590910871c290ca06718b">„In knapp elf Stunden Flugzeit ist eine der bedeutendsten Kultur- und Wirtschaftsregionen Chinas direkt erreichbar“, betont Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Die neue Strecke schaffe „zusätzliche Impulse für Tourismus, Wirtschaft und internationale Partnerschaften“.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a8fdf6eee57871ab405c25766be854d6">Auch auf politischer Ebene wird die Verbindung als Signal gewertet. Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner spricht von einer Investition in die Zukunft: „Mit der neuen Nonstop-Strecke Wien–Xi’an setzen wir ein klares Signal: Österreich ist offen für Wachstum.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-53493e2b53767ad10456be3ccbc401b1"><strong>Strategische Bedeutung für den Luftfrachtstandort</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0fe7be111b67238018bbdb7fde9f63ba">Neben dem Passagierverkehr gewinnt vor allem die Luftfracht an Gewicht. Verbindungen nach Asien gelten als entscheidend für zeitkritische Güter wie Hightech-Produkte, Industriekomponenten oder Pharmazeutika.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2bad8d560ffb76c1b69a72cf8362efe9">Bereits beim Erstflug wurden rund zwölf Tonnen Fracht transportiert. Mit zusätzlichen Kapazitäten stärkt Wien seine Position als Logistikdrehscheibe für Zentral- und Osteuropa.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f64c66994ef3d84283b520f254ab03ea"><strong>Xi’an als wachsender Wirtschaftsstandort</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6f32d41d59c8cc4cc716039a3ab915be">Xi’an zählt zu den ältesten Städten Chinas und war Ausgangspunkt der historischen Seidenstraße. Neben ihrer kulturellen Bedeutung entwickelt sich die Millionenmetropole zunehmend zu einem wichtigen Technologie- und Wirtschaftsstandort im Westen des Landes.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4f6a90334756c6a42629e44de51c0d42">Für China Eastern Airlines ist die neue Strecke daher auch strategisch relevant. „Diese Verbindung war längst überfällig“, sagt Executive Vice President Ye Li. Sie eröffne „einen neuen Korridor zwischen Europa und dem Herzen Chinas“.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1ea44ba634f0c701ba8fae55cb7c7fb1"><strong>Ausbau der internationalen Vernetzung</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-00ff99a08ed0ce917f7ffa13b345d11b">Mit der neuen Verbindung reagiert der Flughafen Wien auf die steigende Nachfrage nach Direktverbindungen in asiatische Märkte. Gleichzeitig stärkt die Route die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und China.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-036f00f98d93d1312b6dae4d2bd8f5e1">„Die Inbetriebnahme der Direktflugverbindung [&#8230;] hat neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit eröffnet“, sagt Mei Qi, Botschafterin der Volksrepublik China in Österreich.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f8a69734401334da497de23aaded6820">Damit wird Wien nicht nur touristisch besser angebunden – sondern positioniert sich weiter als zentraler Knotenpunkt im europäischen Luftverkehr Richtung Asien.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>cargo-partner startet neuen Hongkong-Consol nach Europa</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/cargo-partner-startet-neuen-hongkong-consol-nach-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 10:20:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfracht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>cargo-partner erweitert Luftfrachtangebot: Drei wöchentliche Charterflüge von Hongkong nach Budapest und Warschau.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-db9a28f2f34a0b53764a654d1f3c8283">Der Logistikdienstleister cargo-partner baut seine Luftfrachtkapazitäten zwischen Asien und Europa aus. Ab sofort bietet das Unternehmen drei wöchentliche Charterflüge von Hongkong (HKG) nach Budapest (BUD) und Warschau (WAW) an. Ziel sind gesicherte Kapazitäten und kürzere Laufzeiten für zeitkritische Sendungen aus Hongkong und China.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-266ba990c5c593d13814e2ded746f18c">Der neue Hongkong-Consol richtet sich vor allem an Kunden aus der Automobil- sowie High-Tech- und Elektronikindustrie, für die stabile Lieferketten und schnelle Transitzeiten entscheidend sind. Laut Unternehmen umfasst der Service sowohl den Vorlauf ab jedem Standort in Hongkong und China als auch die europaweite Zustellung auf der letzten Meile.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0f0a385e19199c3e46c23bc87a4283e9"><strong>Reaktion auf steigende Nachfrage</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-da7430ca78989c089ea1ab27f0eb19aa">„Unser neuer Hongkong-Consol ist eine direkte Antwort auf den Bedarf unserer Kund:innen an schnellen, zuverlässigen und sicheren Transportlösungen für zeitkritische Sendungen“, sagt Patrick Petznek, Corporate Product Manager Air Cargo bei cargo-partner. In Branchen, in denen jede Stunde zähle, verschaffe die Erweiterung des Portfolios einen „entscheidenden Wettbewerbsvorteil“.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-169fb8cfce90fa52ba0ae73a5b79b9d8">Hintergrund ist ein steigendes Frachtaufkommen aus Asien nach Europa – nicht nur aus China und Hongkong, sondern auch aus Märkten wie Indien, Vietnam, Taiwan und Thailand. cargo-partner betreibt nach eigenen Angaben derzeit rund 100 wöchentliche Consol-Services weltweit. Drehkreuze in Asien sind unter anderem Hongkong, Guangzhou, Shanghai und Peking; in Europa fungieren Wien, Budapest und Frankfurt als zentrale Hubs.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-316faaaf0065e7ec6766070500c8e72a"><strong>Indien als wachsender Markt</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3124719a8aaebdbf4fb43599d163c43e">Neben China rückt auch Indien stärker in den Fokus. Mit mehreren wöchentlichen Luftfrachtverbindungen von Delhi, Mumbai, Chennai und Bangalore zu europäischen Hubs reagiert das Unternehmen auf die zunehmende Bedeutung der EU-Indien-Handelsroute.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7813176a7aba4175f9b9a44f1e7ec73f">Mit dem Ausbau des Charterprogramms stärkt cargo-partner seine Position im Asien-Europa-Verkehr. Für Verlader in sensiblen Branchen bedeutet dies zusätzliche Kapazität in einem Markt, der weiterhin von Engpässen, geopolitischen Unsicherheiten und schwankender Nachfrage geprägt ist.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mythos Seidenstraße –Teil 18: Die BRI in Asien</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/mythos-seidenstrasse-teil-18-die-bri-in-asien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 11:59:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Breinbauer]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[BRI]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
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		<category><![CDATA[Neue Seidenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Polare Seidenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Schienenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Schifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Asien leben fast 60 Prozent der Weltbevölkerung. Sie erbringen etwa 50 Prozent der<br />
globalen Wirtschaftsleistung. Dementsprechend ist der innerasiatische Seeverkehr<br />
wichtiger als auf den Routen nach Nordamerika oder Europa, schreibt Andreas Breinbauer.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-340ef685796e0bfbcca0ac572161f06e">Die Gründungsidee zur Belt and Road Initiative (BRI) war 2013 zunächst, die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu den 14 Nachbarländern Chinas zu verbessern, somit ist Asien die Wiege der BRI. Inzwischen bekennen sich mehr als 50 Länder Asiens zur Initiative, jüngst ist Afghanistan beigetreten. Mit der BRI hat China seine Position als Handelsmacht Nummer eins in Asien ausgebaut. Das innerasiatische Handelsvolumen übertrifft inzwischen das von Indien um das Fünffache! Die Hauptexportländer sind Japan (4,66 Prozent des chinesischen Weltexportvolumens), Südkorea (4,41 Prozent), Vietnam (4,07 Prozent) und Indien (3,48 Prozent). Japan und Indien sind zwar nicht Teil der BRI, der Importanteil aus China ist aber dennoch beträchtlich: Japan bezog 2023 ca. 20 Prozent und Indien immerhin noch zwölf Prozent seiner Importe aus China. Südkorea gehört auch dem „BRI-Club“ an, 22 Prozent der Importe kommen aus dem Reich der Mitte.<br>Zwischen 2005 bis 2024 wurden von den insgesamt 2,4 Billionen US-Dollar Chinas (Investitionen und Baukontrakte) in Westasien 337 Milliarden US-Dollar investiert. Spitzenreiter sind Pakistan mit 65,3 Milliarden, Russland mit 58,5 Milliarden und Kasachstan mit 38,6 Milliarden. In Ostasien hat China 369,1 Milliarden US-Dollar investiert, vor allem in Indonesien (74,5 Milliarden), Singapur (62,2 Milliarden) und Malaysia (50 Milliarden). Im Mittleren Osten wurde am meisten in Saudi-Arabien (59,5 Milliarden) mobilisiert, vor allem in erneuerbare Energien oder Wasserstoff.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ef37a56e143a09a4c06b478b5a19511e">Pakistan als Schwerpunktregion</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-229038dd1dba047291d9cef528782845">In keiner anderen Region der Welt wurden im Rahmen der BRI so viele Bauprojekte geplant und umgesetzt wie in Pakistan. Dazu zählt ein 150 Meilen langer Tunnel zwischen China und Pakistan genauso wie die Verbesserung der Eisenbahnlinien und Autobahnen mit einer Verbindung von Kashgar nach Xinjiang und der Ausbau von Flughäfen. Ein zweites Feld sind Energieprojekte, Kohleminen, Gas- und Erdölpipelines sowie Solar- und Windenergieprojekte. Weiters sollen neun Sonderwirtschaftszonen etabliert werden. Pakis­tan hat sich parallel zur Annäherung an China von Indien und den USA entfernt, was sich auch in der Wahrnehmung der Global Player in der Bevölkerung zeigt: Nur 22 Prozent sehen die USA in einem wohlwollenden Licht, im Gegensatz dazu haben 82 Prozent einen positiven Eindruck von China.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6c7be65e249200743e3b578ee6f23650">Hafeninvestitionen</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-84ed5591d3325b19fa6f8deed830813e">Ein vierter Aktivitätsknotenpunkt in Pakistan ist der seit 2013 von einer chinesischen Firma verwaltete Hafen Gwadar. Er liegt nur 400 km von der Straße von Hormuz entfernt, über die laut Schätzungen der US Energy Information Administration ein Fünftel des täglichen Erdölangebots weltweit verschifft wird. Gwadar markiert das südliche Ende der zentralsten Investitionsregion im Rahmen der BRI, dem Chinesisch-Pakistanischen Korridor (CPK), in den bereits 25 Milliarden US-Dollar geflossen sind.<br>Allerdings läuft das Engagement seit geraumer Zeit nicht reibungslos. Es gibt zunehmend Widerstand, der teilweise in Gewalt gegen chinesische Arbeiter und Manager umschlägt. Die Bauvorhaben wurden zeitweise gestoppt und der Weg zum Tiefseehafen ist noch weit. Momentan beträgt die Hafentiefe erst 11,6 m – das ist weit weg von den angestrebten 14,5 m. Gwadar ist ein leuchtendes Symbol für die große Bedeutung der chinesischen Hafenstrategie in Asien. Zwei Drittel aller chinesischen Hafeninvestitionen sind bereits in diese Region geflossen. Chinesische Unternehmen haben beispielsweise Mehrheitsanteile an Häfen in Brunei (Muara Port Project) und Myanmar (Kyaukpyu) erworben. An wichtigen Umschlagplätzen in Singapur, Malaysia, Thailand, Vietnam, Kambodscha, Indonesien und den Philippinen halten sie ebenfalls signifikante ­Anteile von bis zu 49 Prozent. Das bekannteste Beispiel einer Vollübernahme ist Hambantota in Sri Lanka, das für mehr als eine Milliarden US-Dollar für 99&nbsp;Jahre an China Merchants übertragen wurde.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-pullquote has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-e2ad7b301b303d950faf02bea82a8470" style="border-radius:0px;color:#1b6189;text-transform:uppercase"><blockquote><p><strong>„Kasachstan und Usbekistan sind treibende Kräfte einer hochdyna­mischen Welt­region mit hohen Wirtschafts­wachstumsraten.“</strong></p></blockquote></figure>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-294925e56335d6abcbfaea7c0e56cdd1">Bahninvestitionen</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a7db900262cc95294852ffd190030672">Im Rahmen der BRI wurden zahlreiche Bahnstrecken in Südostasien gebaut, darunter die Verbindung Kunming in die laotische Hauptstadt Vientiane (ca. 1.000 km), die weitere Routenführung läuft über Bangkok, Kuala Lumpur und soll bis 2040 Singapur erreichen. Zu den bekanntesten bereits realisierten Projekten gehört die Bahnstrecke Jakarta–Bandung in Indonesien. Ende 2023 wurde die 142 km lange Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke eröffnet. Gebaut wurde sie von der China Railway Engineering Group und finanziert von der China Development Bank. Es ist die erste Strecke dieser Art in Südostasien – erstmals kamen hier chinesische Standards im Ausland zur Anwendung, was von den chinesischen Medien gefeiert wurde. Die BRI dient auch dazu, solche Standards durchzusetzen, mit 52 Ländern wurden bereits entsprechende Normungsabkommen geschlossen. Sind diese einmal durchgesetzt, können sie dauerhafte Abhängigkeiten schaffen, z. B. im Bereich Wartungs- oder Modernisierungsarbeiten an Infrastrukturen, die nach chinesischen Spezifikationen gebaut wurden.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-10efd1cf8261afe8b006356da75c8b1b">Neue Hubs auf dem mittleren Korridor</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-39b4976186e2e0800f89f99ad8675e47">Die Stan-Republiken, vor allem Kasachstan und Usbekistan, sind treibende Kräfte einer hochdynamischen Weltregion mit hohen Wirtschaftswachstumsraten (fünf bis sechs Prozent). China ist in beiden Ländern aktiv, um an Öl, Kohle, Eisenerz und kritische Metalle zu kommen, die auf dem Landweg ins Reich der Mitte gelangen können. Usbekistan punktet weniger mit ökonomischen Standortvorteilen, sondern positioniert sich als zentrales Brückenland innerhalb des derzeit gehypten sogenannten Mittleren Korridors (als Alternative zur Nordroute durch Russland), der Asien mit Europa unter Umgehung Russlands verbindet. Über die zentralasiatischen Staaten, das Kaspische Meer, den Südkaukasus und das Schwarze Meer sollen verstärkt Waren bis nach Europa transportiert werden – und umgekehrt. Die Investitionen Chinas in Usbekistan nahmen dementsprechend 2024 um 375 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-694559f5fe7c2d1b961c9e4278887da0">Polare Seidenstraße</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6eb39a1c221039be4867cb8e38e149d3">Russland nutzt die geopolitischen Konflikte im Roten Meer aus und bietet Reedereien die Alternativroute über die sogenannte Arktische Seidenstraße an. China hat an dieser Route schon länger Interesse – ist die Fahrzeit nach Europa bei optimalen Bedingungen doch deutlich kürzer (Shanghai–Rotterdam statt 19.500 nur 15.800 km) und eine alternative Versorgungsroute zur Straße von Malakka, die noch immer von der US-Navy kontrolliert wird. Russland kann so die EU-Sanktionen in puncto Öl- und Gasexporte umgehen: Seit 2017 steigt das Frachtaufkommen über diese Route stetig. Von einer Win-win-Situation kann aber mittelfristig nicht gesprochen werden, weil die Polar Silk Road von China als internationale transarktische Route und von Russland als nationales Gewässer gesehen wird.</p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Partnerschaft geht in die Verlängerung</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/partnerschaft-geht-in-die-verlaengerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2025 09:25:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Korean Air Cargo setzt auch in Zukunft auf die Abfertigungsqualität des Flughafen Wien: Der bestehende Handlingvertrag zwischen dem Airport und der koreanischen Fluggesellschaft wurde um weitere vier Jahre verlängert und läuft nun bis Ende 2028. Die Kooperation besteht seit dem ersten Flug der Airline nach Wien im Jahr 2004.</p>
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<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-539178095c853dc164d63ec89492ab0b">„Die erfolgreiche Partnerschaft zwischen Korean Air Cargo und dem Flughafen Wien wird um weitere vier Jahre verlängert – das ist ein starkes Zeichen für das Vertrauen und die Zusammenarbeit, die unsere Unternehmen bereits seit 20 Jahren verbindet. Gemeinsam entwickeln wir das Cargo-Handling zwischen Seoul und Wien nun auf höchstem Niveau weiter und bauen unsere Position als führendes europäisches Frachtdrehkreuz aus. Österreich, seine Nachbarländer und Asien bleiben damit auch in Zukunft durch internationalen Luftfrachtverkehr eng verbundene Wirtschaftszonen. Wir freuen uns darauf, diese Erfolgsgeschichte fortzusetzen“, betont Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-edd7fee742843eb549c816bb3fb7f79e">Wachstumspotenzial</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ba1ab82e03d91e55f7c7dcecbca4940c">„Unsere Zusammenarbeit hat zu erfolgreichen Geschäftsergebnissen geführt, und wir sind zuversichtlich, dass diese Vertragsverlängerung zu weiterem Wachstum und Entwicklung führen wird. Wir freuen uns, unseren Kunden die bestmöglichen Transportdienstleistungen bieten zu können und die Position des Flughafen Wien als wichtige Drehscheibe für die Logistik in Osteuropa weiter zu stärken“, so Eum Jaedong, Executive Vice President und Leiter der Cargo Division bei Korean Air Cargo.<br>Korean Air Cargo verbindet den Vienna Airport aktuell mit bis zu zehn Flügen pro Woche mit internationalen Wirtschaftszentren. Hierfür setzt die koreanische Fluggesellschaft einen Mix aus Boeing-747-400F, Boeing 747-8F und Boeing 777F ein. Der Flughafen Wien ist ein wichtiger Hub der Airline und ein bedeutender Güterumschlagspunkt unter anderem für Elektronik- und Pharmagüter aus Asien.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1fadf4237c5e9818c7be8f12d77f87ba">Wichtige Frachtairline für Luftfrachtdrehkreuz</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4e8c3af3dcc94640a901515efe1efc8d">„Die Vertragsverlängerung bis 2028 von Korean Air Cargo ist ein klarer Beleg für die Stärke des Flughafen Wien als Luftfrachtdrehkreuz. Am Standort bieten wir umfassende Dienstleistungen, moderne Infrastruktur und ein engagiertes Team, das für höchste Effizienz und Zuverlässigkeit sorgt. Korean Air Cargo ist eine der wichtigsten Frachtairlines am Standort“, sagt Michael Zach, Senior Vice President Ground Handling &amp; Cargo Operations der Flughafen Wien AG.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f6cdd2aacd2dd83c1579aadf7583ddb4">MoU mit Flughafen Incheon</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c0fa3b434b40dd0986bc3a88f1937f65">Die Zusammenarbeit zwischen Korean Air Cargo und dem Flughafen Wien wurde im Laufe der Jahre kontinuierlich angepasst und vertieft, zuletzt im Rahmen einer erweiterten Kooperationsvereinbarung in Seoul-Incheon (ICN) anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Partnerschaft im Jahr 2024. Diese Vereinbarung wurde zur Intensivierung der Zusammenarbeit unterzeichnet, um der steigenden Nachfrage nach Luftfrachtverkehr zwischen Korea und Wien als Drehkreuz für Mittel- und Osteuropa gerecht zu werden. Geplant sind neben dem verlängerten Abfertigungsvertrag gemeinsame Marketinginitiativen, ein Wissenstransfer in unterschiedlichen Bereichen zu Logistiksystemen sowie der Ausbau optimaler Services für Spediteure und Kunden. Das neue Memorandum of Understanding mit dem Flughafen Incheon stärkt zudem die Position des Flughafen Wien als führenden europäischen Cargo-Hub für den Warentransport zwischen Asien und Europa und unterstützt die langfristige Partnerschaft zwischen beiden Standorten.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/01/Korean_Air_Cargo_Vienna_Airport_2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-12801" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/01/Korean_Air_Cargo_Vienna_Airport_2-1024x683.jpg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/01/Korean_Air_Cargo_Vienna_Airport_2-300x200.jpg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/01/Korean_Air_Cargo_Vienna_Airport_2-768x512.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/01/Korean_Air_Cargo_Vienna_Airport_2-1536x1025.jpg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/01/Korean_Air_Cargo_Vienna_Airport_2-1080x720.jpg 1080w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/01/Korean_Air_Cargo_Vienna_Airport_2.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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