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	<title>Containerschifffahrt Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Containerschifffahrt Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Luka Koper treibt Großinvestitionen nach starkem Geschäftsjahr voran</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/luka-koper-treibt-grossinvestitionen-nach-starkem-geschaeftsjahr-voran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Advertorial]]></category>
		<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Ro-Ro]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Containerterminal]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen Koper]]></category>
		<category><![CDATA[Luka Koper]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Rekordzahlen im Containerumschlag und umfangreichen Infrastrukturprojekten setzt Luka Koper seinen Wachstumskurs fort. Bis 2028 will der Hafenbetreiber mehr als 780 Millionen Euro in Terminalkapazitäten, Bahnanschlüsse, Digitalisierung und Nachhaltigkeit investieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/luka-koper-treibt-grossinvestitionen-nach-starkem-geschaeftsjahr-voran/">Luka Koper treibt Großinvestitionen nach starkem Geschäftsjahr voran</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Jahr 2025 verlief für Luka Koper erfolgreich und äußerst dynamisch. Maßgeblich geprägt war die Entwicklung von Rahmenbedingungen, die von der Logistikbranche ein hohes Maß an Flexibilität und durchdachten Reaktionen verlangten. Obwohl die Situation auf den wichtigsten Seerouten unsicher blieb und Reedereien ihre längeren Umfahrungen rund um Afrika großteils beibehielten, stellte das Unternehmen seine Anpassungsfähigkeit und Widerstandskraft unter Beweis.</p>



<p>Am Containerterminal schlug Luka Koper 2025 insgesamt 1,27 Millionen TEU um und erreichte damit einen neuen Rekordwert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von zwölf Prozent. Das höhere Umschlagvolumen wurde vor allem durch neue Geschäfte im Zusammenhang mit der Ausstattung und Versorgung von Produktionsstätten in den Hinterlandmärkten sowie durch umstrukturierte Liniendienste aus Fernost und dem Mittelmeerraum getragen.</p>



<p>Auch am Fahrzeug- und RoRo-Terminal erzielte Luka Koper mit 915.000 umgeschlagenen Einheiten ein Wachstum von drei Prozent. Hauptgrund dafür waren Importe verschiedener chinesischer Fahrzeughersteller, während gleichzeitig auch die Exportvolumina in Mittelmeerländer zunahmen. Etwas rückläufig entwickelte sich hingegen der Umschlag im Bereich Stückgut, trotz stabil wachsender Nachfrage nach Projektladungen, OOG-Cargo sowie trockenen Massengütern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umfangreiche Investitionen</h2>



<p>Luka Koper setzt seinen Investitionskurs auch 2026 fort. Das jährliche Investitionsvolumen soll mehr als 200 Millionen Euro betragen. Laut Unternehmensplanung werden bis 2028 insgesamt mehr als 780 Millionen Euro in Infrastruktur, Digitalisierung und Nachhaltigkeitsprojekte investiert.</p>



<p>Zu den anspruchsvollsten Projekten zählt die Erweiterung des Containerterminals. Geplant sind eine 326 Meter lange zusätzliche Kaimauer, sieben Hektar neue Lager- und Manipulationsflächen, Baggerarbeiten sowie der Ausbau der Energieinfrastruktur. Dadurch soll das Terminal künftig zwei Großcontainerschiffe gleichzeitig abfertigen können. Die Jahreskapazität steigt damit auf 1,8 Millionen TEU.</p>



<p>Die Bauarbeiten laufen derzeit auf Hochtouren. Rund 40 Prozent der Stahlpfähle wurden bereits installiert. Die bauliche Fertigstellung ist für 2027 vorgesehen, danach folgt die Installation von drei neuen Ship-to-Shore-Kränen sowie weiterer Ausrüstung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Second-railway-track-Koper-Diva焌-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-17565" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Second-railway-track-Koper-Diva焌-1024x576.jpg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Second-railway-track-Koper-Diva焌-300x169.jpg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Second-railway-track-Koper-Diva焌-768x432.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Second-railway-track-Koper-Diva焌-1080x608.jpg 1080w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Second-railway-track-Koper-Diva焌.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die neue Bahnstrecke zwischen Koper und Divača wird Ende 2026 vollständig betriebsbereit sein. (Foto: 2TDK)</figcaption></figure>



<p>Sebastjan Šik, Vertreter von Luka Koper in Österreich, betont: „Mit der Erweiterung der Kapazitäten des Containerterminals reagieren wir auf die Erwartungen von Reedereien und Logistikunternehmen und stärken unsere Position unter den nordadriatischen Häfen.“</p>



<p>Zusätzliche Bedeutung für den Hafenstandort hat die neue Bahnverbindung zwischen Divača und Koper, die im März 2026 offiziell eröffnet wurde und bis Jahresende vollständig in Betrieb gehen soll. Die neue 27 Kilometer lange Strecke wird die Schienenkapazität auf diesem Abschnitt mehr als verdoppeln. Parallel dazu sollen laufende Modernisierungen im übrigen slowenischen Bahnnetz die Gesamtkapazität weiter erhöhen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fokus nicht nur auf Container</h2>



<p>Auch im Stückgutsegment investiert Luka Koper weiter. Auf Pier II entsteht derzeit ein spezielles Lager für Stahlcoils. Die moderne Anlage mit einer Fläche von 14.000 Quadratmetern wird mit automatisierten Portalkränen, hoher Bodenbelastbarkeit und moderner IT-Unterstützung ausgestattet. Die Bauarbeiten befinden sich in der Schlussphase, die Inbetriebnahme soll in den kommenden Monaten erfolgen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Automated-wearehouse-for-steel-coils-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-17566" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Automated-wearehouse-for-steel-coils-1024x768.jpeg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Automated-wearehouse-for-steel-coils-300x225.jpeg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Automated-wearehouse-for-steel-coils-768x576.jpeg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Automated-wearehouse-for-steel-coils-1536x1152.jpeg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Automated-wearehouse-for-steel-coils-2048x1536.jpeg 2048w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Automated-wearehouse-for-steel-coils-1080x810.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das hochautomatisierte Lager für Stahlcoils verfügt über eine Fläche von 14.000 m². Die Fertigstellung wird in wenigen Monaten erwartet.</figcaption></figure>



<p>In unmittelbarer Nähe entsteht zudem ein neuer 200 Meter langer Mehrzweckliegeplatz mit einer Wassertiefe von zwölf Metern. Dieser soll vor allem Projektladungen und schwere Breakbulk-Güter wie Stahlcoils, Rohre oder Stahlblöcke abfertigen, gleichzeitig aber auch RoRo-Verkehre unterstützen. Die Fertigstellung ist für Dezember 2026 geplant.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Berth-12-for-project-cargoes-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-17567" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Berth-12-for-project-cargoes-1024x768.jpeg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Berth-12-for-project-cargoes-300x225.jpeg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Berth-12-for-project-cargoes-768x576.jpeg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Berth-12-for-project-cargoes-1536x1152.jpeg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Berth-12-for-project-cargoes-2048x1536.jpeg 2048w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Berth-12-for-project-cargoes-1080x810.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Projektcargo-Liegeplatz Nr. 12 soll bis Jahresende in Betrieb gehen.</figcaption></figure>



<p>Auch im Fahrzeugsegment investiert das Unternehmen weiter. Derzeit entsteht ein mehrstöckiges Parkhaus mit einer Kapazität für zusätzliche 11.700 Fahrzeuge. Die Fertigstellung ist für 2028 vorgesehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Garage-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-17568" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Garage-1024x768.jpeg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Garage-300x225.jpeg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Garage-768x576.jpeg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Garage-1536x1152.jpeg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Garage-2048x1536.jpeg 2048w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Garage-1080x810.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das zusätzliche Parkhaus schafft weitere 11.700 Stellplätze. Die Bauarbeiten sollen 2028 abgeschlossen werden.</figcaption></figure>



<p>Neben Investitionen in das Kerngeschäft legt Luka Koper einen starken Fokus auf Energieautarkie und die Verringerung seines ökologischen Fußabdrucks. Bis Ende 2026 soll die Photovoltaikleistung auf neun Megawatt erhöht und der derzeitige Energie-Eigenversorgungsgrad von 16 Prozent weiter gesteigert werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>ONE startet mit neuem Flaggschiff in den Transatlantik-Wettlauf</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/one-startet-mit-neuem-flaggschiff-in-den-transatlantik-wettlauf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten-Pieter Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 06:10:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Indienststellung der „M/V ONE Satisfaction“ setzt Ocean Network Express (ONE) ein klares Zeichen im Containerverkehr.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das neueste Flaggschiff der S-Serie, erst im Februar 2026 ausgeliefert, wird ab sofort zwischen Europa und den USA eingesetzt.&nbsp;</p>



<p>Die AT1-Verbindung startet in Southampton, bedient die europäischen Häfen Antwerpen, Rotterdam, Bremerhaven und Le Havre, bevor sie Kurs auf New York, Norfolk, Charleston und Savannah nimmt.&nbsp;<br>Mit 336 Metern Länge und einer Kapazität von 13.900 TEU ist die „M/V ONE Satisfaction“ nicht nur ein Gigant der Meere, sondern auch ein Symbol für die Zukunft. Das Schiff ist technisch bereits für eine Umrüstung auf Methanol- oder Ammoniak-Antrieb vorbereitet.</p>



<p>Tom Hosaka, Geschäftsführer von ONE für die Region Europa und Afrika, kommentiert: „Das neue Schiff unterstreicht unser langfristiges Engagement auf dem transatlantischen Markt. Wir sind überzeugt, dass es den Mehrwert, den wir unseren Kunden auf dieser wichtigen Handelsroute bieten, weiter steigern wird.“</p>



<p>Die Ocean Network Express (Europe) Ltd., seit dem 1. April 2018 aktiv, fungiert als europäische Tochter des singapurischen Reedereikonzerns Ocean Network Express. Mit einer Flotte von mehr als 280 Schiffen und einer Gesamtkapazität von über 2,4 Millionen TEU bedient ONE über ein weltweites Netzwerk mehr als 120 Länder.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/one-startet-mit-neuem-flaggschiff-in-den-transatlantik-wettlauf/">ONE startet mit neuem Flaggschiff in den Transatlantik-Wettlauf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Die Seidenstraße war niemals eine Alternative zum Seeverkehr“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/die-seidenstrasse-war-niemals-eine-alternative-zum-seeverkehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnfracht]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Seefracht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=17015</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Handelsrouten zwischen China und Europa stehen unter Dauerstress. Politisch forcierte Alternativen gewinnen an Aufmerksamkeit, doch operativ dominieren weiterhin die klassischen Seewege, erklärt Alexander Freil, Managing Director von fr-8 logistics.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-seidenstrasse-war-niemals-eine-alternative-zum-seeverkehr/">„Die Seidenstraße war niemals eine Alternative zum Seeverkehr“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Herr Freil, wie bewerten Sie die aktuelle Stabilität der Lieferketten zwischen China und Europa?</strong></p>



<p>Euphemistisch gesagt: herausfordernd! Das beschränkt sich allerdings nicht nur auf China. Die Krisen der vergangenen Jahre haben jedoch dazu beigetragen, Unternehmen widerstandsfähiger gegenüber Volatilität zu machen und ihre operative Reaktionsfähigkeit zu stärken.</p>



<p><strong>Welche Bedeutung haben alternative Routen, etwa über Zentralasien oder die Türkei, für die Stabilität der Supply Chains?</strong></p>



<p>Zurzeit schätze ich die Bedeutung des Transkaspischen Korridors als Alternativroute äußerst gering ein. In intermodalen Systemen liegen die kritischen Punkte vor allem im Umschlag, in der unterschiedlichen Taktung sowie in natürlichen äußeren Einflüssen auf die verschiedenen Verkehrsmittel. Die Unplanbarkeit von Schiffsankünften beziehungsweise -abfahrten in den europäischen Häfen führt schon bei wesentlich geringerer Komplexität der Transportkette zu enormen Problemen und Kosten in den Häfen sowie im Vor- und Nachlauf innerhalb des Kontinents.</p>



<p>Am Transkaspischen Korridor haben wir noch wesentlich mehr kritische Schnittstellen. Je nach gewählter Route sprechen wir gegenüber der üblichen Bahnroute via Belarus von mindestens drei zusätzlichen Umschlägen. Im „best case“ sind die Laufzeiten bei geringem Transportvolumen durchaus interessant. In den Wintermonaten, in denen die Navigation auf dem Kaspischen Meer sehr herausfordernd ist, kann der Transport eines Containers von China nach Österreich jedoch auch einmal drei Monate dauern.</p>



<p>Nach meinen Erfahrungen empfehle ich unseren Kunden nicht, ihre Logistikplanung auf das „Best-Case-Szenario“ auszurichten. Ich denke, dass dieser Korridor für Zentralasien eine wichtige Rolle spielt und künftig eine noch wichtigere Rolle spielen wird, jedoch nicht, wenn es um Ostasien geht.</p>



<p><strong>Welche sind derzeit die größten operativen Herausforderungen im China-Europa-Handel aus logistischer Sicht?</strong></p>



<p>Wenn ich über die täglichen operativen Herausforderungen nachdenke, überfordert mich die Fragestellung fast. Eine umfassende Aufzählung würde wohl den Rahmen sprengen, aber die wichtigsten Punkte sind im Moment die europäische, vor allem die deutsche Bahninfrastruktur, Schiffsfahrpläne, deren ETD- und ETA-Angaben eher grobe Schätzwerte darstellen, daraus resultierende Überlastungen in Häfen und Terminals sowie Außenhandelsregularien, die sich wöchentlich ändern.</p>



<p><strong>Wie wirken sich die geopolitischen Spannungen zwischen China und der EU auf Ihre täglichen Geschäfte aus?</strong></p>



<p>Es ist die Summe der geopolitischen Spannungen und der sich daraus ergebenden politischen Entscheidungen, die unser Geschäft erschweren, andererseits aber auch den fruchtbaren Boden<br>für serviceorientierte Speditionsunternehmen darstellen. Das Problem ist, dass der enorme Aufwand, der durch die tägliche Auseinandersetzung mit sich ständig ändernden Außenhandelsregularien entsteht, kaum vergütet wird.</p>



<p><strong>Die Transportkosten sind volatil geblieben – welche Strategien empfehlen Sie Unternehmen zur Kostenoptimierung?</strong></p>



<p>Extreme Schwankungen, die oft auf unvorhersehbare äußere Faktoren wie beispielsweise den 7. Oktober 2023 zurückzuführen sind, lassen sich nicht prognostizieren, und Logistikkosten beschränken sich nicht auf reine Transportkosten von A nach B. Transportkosten beispielsweise anhand durchschnittlicher Betriebskosten eines Verkehrsmittels pro Tonnenkilometer einzuschätzen, sollte die Grundlage der langfristigen Kostenplanung sein.</p>



<p>Die Optimierung erfordert rasche Entscheidungen und flexible Dienstleister, wenn Kosten durch Probleme in der Transportkette plötzlich außer Kontrolle geraten. Auch langfristige Verträge schützen nicht vor Kosten, die dadurch entstehen, dass lange eingespielte Routen schlagartig nicht mehr funktionieren. Ich bin davon überzeugt, dass solche Faktoren mittlerweile einen großen Teil der Soll-Ist-Abweichungen von budgetierten Logistikkosten ausmachen.</p>



<p><strong>Seidenstraße versus traditionelle Seerouten: Wo sehen Sie die Zukunft des Warentransports?</strong></p>



<p>Die „Seidenstraße“ war niemals und kann wohl auch in Zukunft keine Alternative zum Seeverkehr darstellen, wohl aber eine Ergänzung. Die Kapazität, die ein modernes Containerschiff aufnehmen kann, entspricht rund 250 Ganzzügen. Multipliziert man diese Zahl mit der Anzahl an Containerschiffen, die wöchentlich zwischen China und Europa verkehren, wird schnell klar, wo die Zukunft des Warentransports liegt.</p>



<p>Auch wenn der Bahntransport zwischen China und Europa aufgrund der massiven Einschränkungen im Transit durch Russland zurzeit nur noch einen Bruchteil der in der Vergangenheit transportierten Volumina aufnimmt, hat er auf alle Fälle seine Existenzberechtigung und wird hoffentlich bald wieder eine wichtigere Rolle spielen.</p>



<p><strong>Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit bei Ihren Kunden – noch Kostenfaktor oder bereits Verkaufsargument?</strong></p>



<p>Mein persönlicher Eindruck ist, dass Nachhaltigkeit seit gut einem Jahr eine nachrangigere Rolle spielt als zuvor. Dass nachhaltiges Handeln mittelfristig auch wirtschaftlich positive Effekte haben wird, ist vielen klar, jedoch dürfte im Moment eher die kurzfristige Kostenersparnis Vorrang haben.</p>



<p><strong>Was ist Ihr wichtigster Ratschlag für Unternehmen, die ihre China-Supply-Chain zukunftssicher gestalten wollen?</strong></p>



<p>Starke Partnerschaften pflegen, die Sinne für Veränderungen schärfen und bei den Kosten die gesamte Kette betrachten und nicht nur einzelne Glieder. In jedem Fall aber Lieferbedingungen verhandeln, bei denen man die Kontrolle behält.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-seidenstrasse-war-niemals-eine-alternative-zum-seeverkehr/">„Die Seidenstraße war niemals eine Alternative zum Seeverkehr“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Ich möchte das Bild des Hafens stärker in der Gegenwart verankern“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/ich-moechte-das-bild-des-hafens-staerker-in-der-gegenwart-verankern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 07:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Container]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hinterland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16913</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Hamburger Hafen befindet sich in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Hendrik Meyn, CEO von Hafen Hamburg Marketing, spricht im Interview mit Verkehr über seine ersten Monate im Amt, strategische Ziele und die internationale Ausrichtung des Hafens.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Sie sind neben Axel Mattern seit Kurzem CEO von Hafen Hamburg Marketing. Wie haben Sie sich in die Welt der Hafenwirtschaft eingearbeitet?</strong></p>



<p>Die ersten Monate waren ausgesprochen intensiv und bereichernd. Meine Arbeit beschränkt sich dabei nicht nur auf den Hafen allein, sondern reicht tief in das deutsche und europäische Hinterland hinein – von Industrie und Handel bis hin zu Logistik- und Infrastrukturpartnern.</p>



<p>Was mich dabei besonders beeindruckt, ist das große Engagement der Menschen in dieser Branche. Bei meinen zahlreichen Gesprächen und Besuchen bin ich überall auf große Begeisterung und spürbaren Stolz auf die eigene Arbeit gestoßen. Diese Haltung prägt die Logistikwirtschaft in besonderer Weise.</p>



<p>Ein zentrales Thema meiner Gespräche mit Hafenunternehmen ist der Klimawandel und der daraus resultierende Druck hin zu einer CO₂-neutralen Hafenwirtschaft. Dabei ist bemerkenswert, mit welcher Stringenz die Betriebe diesen Wandel angehen. Dieser Transformationsprozess ist jedoch mit erheblichen Investitionen verbunden. Viele davon wurden in einer Zeit beschlossen, in der sich der Welthandel vergleichsweise stabil entwickelte. Er wurde getragen von verlässlichen Regeln, langfristigen Partnerschaften und berechenbaren Handelsströmen. Die aktuellen geopolitischen Verwerfungen, die Neuordnung globaler Lieferketten und das Verschieben von Handelsrouten haben diese Annahmen spürbar erschüttert und die Planungssicherheit reduziert.</p>



<p>Gerade vor diesem Hintergrund zeigt sich jedoch eine besondere Stärke des Hamburger Hafens. Die geografische Position macht den Hafen zu einem zentralen Logistikknoten für jegliche Arten des Warenverkehrs nach Süddeutschland, Südosteuropa und insbesondere nach Österreich. Die starke Anbindung an Schiene und Binnenwasserstraßen ermöglicht es, große Warenmengen effizient und vergleichsweise klimafreundlich ins europäische Hinterland zu transportieren. Dies ist ein klarer Wettbewerbsvorteil in Zeiten wachsender Nachhaltigkeitsanforderungen.</p>



<p><strong>In welchen Regionen wollen Sie die Marketingaktivitäten künftig verstärken?</strong></p>



<p>Unsere Marketing- und Vertriebsaktivitäten richten wir konsequent entlang der tatsächlichen Warenströme und Wachstumspotenziale aus: national, europäisch und international. National liegt ein klarer Schwerpunkt in Süddeutschland. Gerade dort ist es uns wichtig, die essenzielle Bedeutung des Hamburger Hafens für die regionale Industrie und Wertschöpfung noch stärker zu betonen. Dies werden wir unter anderem durch eine neue Mitarbeiterin erreichen, die sich gezielt in Baden-Württemberg und der Schweiz um die Marktbearbeitung kümmern wird.</p>



<p>Auf europäischer Ebene wollen wir unsere Aktivitäten insbesondere in Skandinavien und im Baltikum festigen. Diese Regionen sind traditionell eng mit dem Hamburger Hafen und den Häfen der Metropolregion verbunden und gewinnen im Zuge resilienter Lieferketten und nachhaltiger Transportkonzepte weiter an Bedeutung.</p>



<p>International gilt es, das Momentum aktueller handelspolitischer Entwicklungen gezielt zu nutzen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Indien. Seit mittlerweile 15 Jahren unterhalten wir gemeinsam mit Hamburger Partnern ein Repräsentanzbüro in Mumbai. Diese kontinuierliche Präsenz hat es der Hamburger Hafenwirtschaft ermöglicht, über eineinhalb Jahrzehnte hinweg ein belastbares Netzwerk aufzubauen und vertrauensvolle Beziehungen zu etablieren. An diesen Erfolg wollen wir anknüpfen und die Zusammenarbeit weiter vertiefen.</p>



<p>Darüber hinaus sehen wir großes Wachstumspotenzial in der Golfregion. Sie ist eine zentrale Drehscheibe zwischen Europa, Asien und Afrika und gewinnt sowohl für neue Lieferkettenstrukturen als auch für zukünftige Energieträger erheblich an Bedeutung. Um diesen Markt noch intensiver bearbeiten zu können und dauerhaft vor Ort präsent zu sein, haben wir im Januar 2026 ein Repräsentanz-Office in Dubai eröffnet.</p>



<p><strong>Welche Bedeutung hat der österreichische Markt für Sie?</strong></p>



<p>Seit der Einführung der Containerisierung bleibt der Hamburger Hafen ununterbrochen der wichtigste Hafen für die österreichische Wirtschaft. 2024 wurden 308.000 TEU zwischen Hamburg und Österreich transportiert. Österreich ist damit das zweitwichtigste europäische Partnerland im Seehafenhinterlandverkehr des Hamburger Hafens.</p>



<p>Durch diese intensiven Handelsbeziehungen sind langjährige und enge Partnerschaften entstanden. Dass unsere Repräsentanz in Wien heuer ihr 75-jähriges Jubiläum feiert, spricht für sich. Auch durch ihre Arbeit konnten die Beziehungen intensiviert werden.</p>



<p><strong>Welche Maßnahmen planen Sie, um die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens zu sichern?</strong></p>



<p>Der Hamburger Hafen ist permanent dabei, seine Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Im Hafenentwicklungsplan 2040 sind die Leitplanken hierfür festgehalten. Nachhaltigkeit ist hierbei ein entscheidender Faktor. Dies schlägt sich in zahlreichen Projekten und Maßnahmen nieder. Nur beispielhaft seien hier Projekte der HHLA genannt, die auf ihrem Container Terminal Tollerort eine Wasserstofftankstelle eingerichtet hat und nun den Betrieb von Großgeräten mit Brennstoffzellenantrieb testet.</p>



<p>Daneben hat die Hamburg Port Authority (HPA) Landstromanschlüsse an allen Container- und Kreuzfahrtterminals installiert, wodurch die festgemachten Schiffe ihre Generatoren während der Liegezeit abschalten können.&nbsp;</p>



<p>Die HHLA setzt zudem noch das größte „Brownfield-Projekt“ der Branche in Europa um: die Transformation des Container Terminals Burchardkai. Durch diese Maßnahme, die bei laufendem Betrieb durchgeführt wird, steigt die Effektivität und damit auch die Kapazität erheblich.</p>



<p>Ein weiterer entscheidender Pfeiler für die Entwicklung des Hafens, aber auch für die Versorgungssicherheit der deutschen Wirtschaft, ist der sogenannte Sustainable Energy Hub. Auf dieser im Hafenentwicklungsplan definierten Fläche sollen Unternehmen des Energieumschlags und der Energieerzeugung angesiedelt werden. Ein Leuchtturmprojekt ist das Ammoniak-Importterminal, das durch das Unternehmen MB Energy vorangetrieben wird.</p>



<p><strong>Wie soll sich der Hafen Hamburg bis 2030 positionieren?</strong></p>



<p>Ich möchte das Bild des Hamburger Hafens stärker in der Gegenwart verankern. Der Hafen steht für mich für hochmoderne Prozesse, Effizienz, Innovationskraft und nachhaltiges Wirtschaften. Er steht für eine unverzichtbare Wertschöpfung für Hamburg, Deutschland und Europa. Der Hafen gewährleistet die Versorgung ganzer Regionen. Diese zentrale Rolle wird aus meiner Sicht bis 2030 weiter stark zunehmen. Mein Anspruch ist es, diese Bedeutung klar und zeitgemäß sichtbar zu machen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/ich-moechte-das-bild-des-hafens-staerker-in-der-gegenwart-verankern/">„Ich möchte das Bild des Hafens stärker in der Gegenwart verankern“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Hapag-Lloyd prüft Übernahme der israelischen Reederei Zim</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hapag-lloyd-prueft-uebernahme-der-israelischen-reederei-zim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten-Pieter Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 05:46:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16883</guid>

					<description><![CDATA[<p>Staatliche Freigabe für Transaktion erforderlich</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Containerreederei Hapag-Lloyd treibt ihre Expansionspläne voran und verhandelt über die vollständige Übernahme der israelischen Zim Integrated Shipping Services Limited. <br>Das Unternehmen bestätigte fortgeschrittene Gespräche über einen möglichen Erwerb sämtlicher Anteile.</p>



<p>Verbindliche Vereinbarungen wurden bislang nicht geschlossen. Neben der Zustimmung von Vorstand und Aufsichtsrat auf beiden Seiten ist auch die Freigabe des Staates Israel erforderlich. Hintergrund sind Sonderrechte, die in der Satzung von Zim verankert sind.&nbsp;</p>



<p>Hapag-Lloyd hatte im Geschäftsjahr 2025 einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet. Das vorläufige Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) belief sich auf eine Milliarde Euro, nach 2,6 Milliarden Euro im Jahr zuvor.</p>



<p>Zim ist eine international tätige Reederei mit Sitz in Haifa und betreibt eine eigene Flotte von Containerschiffen. Das Unternehmen ist seit 2021 an der New Yorker Börse notiert und verwaltet ein weltweites Netz an Seerouten.</p>



<p>Weitere Informationen: <a href="https://www.zim.com" type="link" id="https://www.zim.com">Website von Zim Integrated Shipping Services Limited</a>.</p>
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		<title>Neuer Containerterminal in Damietta nimmt Betrieb auf</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/neuer-containerterminal-in-damietta-nimmt-betrieb-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 12:38:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Containerterminal]]></category>
		<category><![CDATA[Damietta]]></category>
		<category><![CDATA[Hapag-Lloyd]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16872</guid>

					<description><![CDATA[<p>Damietta Alliance Container Terminals startet Betrieb. Der neue Hub in Ägypten soll bis zu 3,3 Mio. TEU umschlagen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-87498b382e5c6905145983a8766d09cf">Mit dem Erstanlauf der „Essen Express“ hat der neue Damietta Alliance Container Terminals (DACT) im Hafen von Damietta offiziell den kommerziellen Betrieb aufgenommen. Das 13.117-TEU-Schiff von Hapag-Lloyd markiert den operativen Start eines Projekts, das die Rolle Ägyptens im Container-Transshipment stärken soll.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ee46defe6139c215badf3ca6e39f7e92">Der Terminal ist auf eine geplante Gesamtkapazität von bis zu 3,3 Millionen TEU ausgelegt und zielt vor allem auf Umschlagverkehre. Rund 80 Prozent der Ladung sollen künftig aus Transshipment bestehen, etwa 20 Prozent aus Import- und Exportvolumen für den ägyptischen Markt sowie für regionale Destinationen wie die Levante und das Schwarze Meer.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-beaff354c560e229afeb8eebf80b29ad"><strong>Strategischer Ausbau im östlichen Mittelmeer</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-50c388a130e61a1c57743b42db768066">Für Hapag-Lloyd ist der Standort Damietta ein strategischer Baustein im östlichen Mittelmeer. „Wir freuen uns über die Inbetriebnahme des Terminals in Damietta. Es ist eine wichtige Ergänzung des globalen Netzwerks von Hapag-Lloyd“, sagte Juan Pablo Richards, Senior Managing Director Region Südeuropa bei Hapag-Lloyd. Der neue Hub stärke die Position in der Region und verbessere die Möglichkeiten, „zuverlässige, effiziente und wettbewerbsfähige Dienstleistungen auf den wichtigsten Ost-West- und regionalen Handelsrouten anzubieten.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-957b773067c376947268aa4679138ad9">Auch aus Terminalperspektive wird der Standort als Schlüsselprojekt eingeordnet. Dheeraj Bhatia, CEO von Hanseatic Global Terminals und Vorstandsmitglied von Hapag-Lloyd, erklärte: „Die erfolgreiche Inbetriebnahme unseres neuen Terminals im Hafen von Damietta ist ein wichtiger Meilenstein für unser Terminalportfolio.“ Die Anlage werde auf dem Weg zur vollständigen Inbetriebnahme 2026 eine zentrale Rolle bei der Stärkung globaler Lieferketten und der weiteren Verbesserung der Fahrplanzuverlässigkeit im Gemini-Netzwerk spielen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e22dd08f5354ee4446b861395ef40c1c"><strong>93 Hektar Fläche und 1.670 Meter Kaimauer</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-87ca7892c65cd58ae6b583650ab2e12a">Der Terminal erstreckt sich über rund 93 Hektar und verfügt über eine 1.670 Meter lange Kaimauer bei einer Wassertiefe von 18 Metern. Zur Ausstattung gehören zwölf vollelektrische Ship-to-Shore-Kräne sowie 40 hybride gummibereifte Portalkräne. Ergänzt wird die Infrastruktur durch eine Bahnanbindung mit sechs Gleisen, von denen zwei bereits in Betrieb sind.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f4b17bd2d1203bc65b1d7cc0bc397edc">Betreiber ist die Damietta Alliance Container Terminals S.A.E., ein Joint Venture unter Führung von Hapag-Lloyd beziehungsweise Hanseatic Global Terminals mit Beteiligung von EUROGATE, Contship Italia, Ship &amp; C.R.E.W. Egypt sowie der Middle East Logistics &amp; Consultants Group.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-56772bec755d073b6821741be7a2177c">Mit dem Fokus auf elektrische und hybride Umschlaggeräte soll der Terminal zudem energieeffizienter arbeiten. In einem Umfeld geopolitischer Unsicherheiten und verschobener Handelsströme positioniert sich Damietta damit als zusätzlicher Knotenpunkt im Mittelmeerraum – mit dem Anspruch, internationale Lieferketten stabiler zu machen.</p>
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		<title>APM Terminals und Eurogate planen Milliardenumbau in Bremerhaven</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/apm-terminals-und-eurogate-planen-milliardenumbau-in-bremerhaven/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 11:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Container]]></category>
		<category><![CDATA[Eurogate]]></category>
		<category><![CDATA[Maersk]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16860</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bremerhaven steht vor einem der größten Terminalprojekte der vergangenen Jahre: APM Terminals und Eurogate wollen rund eine Milliarde Euro in das North Sea Terminal (NTB) investieren. Ziel ist ein leistungsfähigeres, vollelektrifiziertes Containerterminal mit deutlich höherer Kapazität – vorbehaltlich der Genehmigungen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>APM Terminals, Tochter von A.P. Moller – Maersk, und der Terminalbetreiber Eurogate verhandeln über eine langfristige Partnerschaft zur umfassenden Modernisierung des North Sea Terminal Bremerhaven (NTB). Das geplante Investitionsvolumen liegt bei rund einer Milliarde Euro.</p>



<p>Kern des Vorhabens ist die technische Erneuerung der Anlage sowie eine Kapazitätserweiterung von derzeit drei auf künftig vier Millionen TEU jährlich. Gleichzeitig soll der Umschlagbetrieb vollständig elektrifiziert und mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Nach Angaben der Unternehmen könnte das NTB damit das erste Terminal dieser Art in Deutschland mit einem Betrieb ohne Treibhausgasemissionen werden. Die Investition steht allerdings noch unter internen und externen Genehmigungsvorbehalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strategische Rolle für Maersk-Netzwerk</h2>



<p>Für Maersk ist Bremerhaven ein zentraler Baustein im europäischen Netzwerk. Konzernchef Vincent Clerc betont die strategische Bedeutung des Standorts: „Bremerhaven verfügt über ein einzigartiges Potenzial, sich als strategischer Logistik-Hub in der Region zu profilieren und die Warenströme von und nach Deutschland sowie unser Ocean-Netzwerk entscheidend zu unterstützen.“</p>



<p>Ziel sei es, das NTB „zu einem der wettbewerbsfähigsten in Europas Nord-Range“ zu entwickeln und zugleich die „Zuverlässigkeit und Resilienz der Lieferketten für die deutsche Wirtschaft“ zu stärken.</p>



<p>Eurogate sieht in der Modernisierung eine Fortsetzung der langjährigen Zusammenarbeit. „Wir blicken am NTB mit großem Stolz auf eine über 25-jährige erfolgreiche Partnerschaft mit Maersk und APM Terminals zurück“, sagt Michael Blach, Vorsitzender der Gruppengeschäftsführung von EUROGATE. Das Vorhaben zeige, „wie sehr wir auch vom künftigen Erfolg des Standorts Bremerhaven im Netzwerk des globalen Seehandels überzeugt sind“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Infrastruktur als Schlüsselfaktor</h2>



<p>Politisch wird das Projekt als Signal für den Standort gewertet. Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte spricht von einem „eindrucksvollen Beleg für die Leistungsfähigkeit unserer Häfen“. Mit den angekündigten Investitionen werde Bremerhaven „zukunftsfest aufgestellt“ und seine Position in der Nord-Range gestärkt.</p>



<p>Gleichzeitig verweisen Unternehmen und Politik auf eine zentrale Voraussetzung: die Vertiefung der Außenweser. Nur mit angepasster Fahrrinne könne das modernisierte Terminal sein volles Potenzial ausschöpfen. Entsprechende Planungen laufen auf öffentlicher Ebene, der Bund steht hier unter Handlungsdruck.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einordnung</h2>



<p>Mit einer geplanten Kapazität von vier Millionen TEU würde das NTB seine Position im Wettbewerb der Nordrange-Häfen deutlich ausbauen. Die Kombination aus Automatisierung, Elektrifizierung und Kapazitätsplus zeigt zudem, dass sich der Wettbewerb nicht mehr allein über Umschlagszahlen definiert, sondern zunehmend über Effizienz, Energieeinsatz und Resilienz.</p>



<p>Sollten die Genehmigungen erteilt werden, wäre das Projekt eines der größten Einzelinvestments in die deutsche Hafeninfrastruktur der letzten Jahre – und ein klares Bekenntnis eines globalen Marktführers zum Standort Bremerhaven.</p>
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		<item>
		<title>Hapag-Lloyd und Maersk kehren in den Suezkanal zurück</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hapag-lloyd-und-maersk-kehren-in-den-suezkanal-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2026 11:39:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Containerreederei]]></category>
		<category><![CDATA[Maersk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16820</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach monatelanger Umfahrung kehren Maersk und Hapag-Lloyd mit einem ersten Liniendienst auf die Route durch das Rote Meer zurück.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Konkret wird der IMX-Service, der Indien und den Nahen Osten mit dem Mittelmeer verbindet, ab Mitte Februar wieder durch das Rote Meer und den Suezkanal geführt. Die westgehenden Abfahrten starten mit dem Schiff Albert Maersk, ostgehend beginnt die Umstellung mit der Astrid Maersk. Die Durchfahrten erfolgen unter dem Schutz begleitender Marineeinheiten.</p>



<p>Ob auch andere Dienste der Kooperation auf die Route zurückkehren, hängt von der weiteren Entwicklung in der Region ab. Änderungen an den SE1- und SE3-Services prüfen Maersk und Hapag-Lloyd zu einem späteren Zeitpunkt. Entsprechende Informationen sollen Kunden und weiteren Stakeholdern „zu gegebener Zeit“ bereitgestellt werden. Weitere Anpassungen des Gemini-Netzwerks mit Bezug auf das Rote Meer sind aktuell nicht vorgesehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sicherheit und Fahrplanzuverlässigkeit im Fokus</h2>



<p>Die Umsetzung der Routenanpassung soll so erfolgen, dass Auswirkungen für Kunden möglichst gering bleiben. Gleichzeitig betonen beide Reedereien, dass das zentrale Leistungsversprechen der Gemini Cooperation – eine branchenweit hohe Fahrplanzuverlässigkeit – gewahrt werden soll.</p>



<p>Angesichts der angespannten Lage im Nahen Osten setzen Maersk und Hapag-Lloyd nach eigenen Angaben auf höchstmögliche Sicherheitsvorkehrungen. Die Sicherheit von Besatzungen, Schiffen und Ladung habe oberste Priorität. Weitere Anpassungen bleiben abhängig von der Stabilität im Roten Meer sowie davon, dass es zu keiner Eskalation der Konflikte kommt.</p>
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		<item>
		<title>EU und Indien einigen sich auf Freihandelsabkommen</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/eu-und-indien-einigen-sich-auf-freihandelsabkommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten-Pieter Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 09:13:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16750</guid>

					<description><![CDATA[<p>Indiens Premierminister spricht von einem „historischen Moment“. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/eu-und-indien-einigen-sich-auf-freihandelsabkommen/">EU und Indien einigen sich auf Freihandelsabkommen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach fast zwei Jahrzehnten Verhandlungen haben sich die Europäische Union und Indien auf ein weitreichendes Handelsabkommen geeinigt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspräsident António Costa und der indische Premierminister Narendra Modi stellten das Abkommen in Neu-Delhi vor. Für Indien handelt es sich wohl um das größte Freihandelsabkommen seiner Geschichte.&nbsp;Von der Leyen meint dazu: „Zwei Giganten, die sich für Partnerschaft entscheiden&#8221;.</p>



<p>Das Abkommen gilt als strategischer Schritt beider Seiten, um ihre wirtschaftlichen Beziehungen angesichts geopolitischer Spannungen, insbesondere mit den USA, breiter aufzustellen. Gemeinsam repräsentieren die EU mit rund 450 Millionen Menschen und Indien mit mehr als 1,45 Milliarden Einwohnern nahezu ein Viertel der Weltbevölkerung und des globalen Bruttoinlandsprodukts. Neben dem Abbau von Handelshemmnissen sieht der Deal auch eine engere Zusammenarbeit bei Investitionen, Lieferketten und in Sicherheitsfragen vor.&nbsp;</p>



<p>Voraussichtlich wird die europäische Industrie Rückenwind erfahren, allen voran die Autohersteller. Indien will die bisher hohen Einfuhrzölle von bis zu 110 Prozent auf Fahrzeuge aus der EU für ein Kontingent schrittweise auf zehn Prozent senken. Für Autoteile sollen die Zölle innerhalb von fünf bis zehn Jahren vollständig entfallen. Auch hohe Abgaben auf Maschinen, Chemikalien und Pharmazeutika werden weitgehend abgebaut. Empfindliche Agrarsektoren in Europa bleiben hingegen ausgenommen. </p>



<p>Die EU erwartet, dass sich ihre Exporte nach Indien bis 2032 verdoppeln könnten. Zollsenkungen würden Europa Einsparungen von rund vier Milliarden Euro pro Jahr bringen. Bis zum Inkrafttreten dürfte es jedoch noch dauern: Der Vertragstext muss rechtlich geprüft und sowohl vom Europäischen Parlament als auch von den Mitgliedstaaten gebilligt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/eu-und-indien-einigen-sich-auf-freihandelsabkommen/">EU und Indien einigen sich auf Freihandelsabkommen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>DP World Konstanza baut Schwerlastkapazität aus</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/dp-world-konstanza-baut-schwerlastkapazitaet-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 07:37:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Container]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerlast]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16580</guid>

					<description><![CDATA[<p>DP World Konstanza investiert in zwei elektrische Hafenmobilkrane von Liebherr und erweitert damit gezielt seine Kapazitäten für Projekt- und Schwerlastfracht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/dp-world-konstanza-baut-schwerlastkapazitaet-aus/">DP World Konstanza baut Schwerlastkapazität aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit der Inbetriebnahme von zwei Hafenmobilkranen des Typs LHM 600 erweitert DP World Konstanza seine Umschlagkapazitäten deutlich. Die für den Tandembetrieb ausgelegten Krane ermöglichen kombinierte Hubleistungen von bis zu 400 Tonnen und sind für den flexiblen Einsatz im Container-, Schüttgut- und Schwergutumschlag konzipiert. Primär elektrisch betrieben, verfügen die Krane über einen Diesel-Backup-Antrieb, um einen durchgängigen Betrieb sicherzustellen.</p>



<p>Für präzise und synchronisierte Hebevorgänge kommt das Sycratronic-Assistenzsystem von Liebherr zum Einsatz. Ergänzt wird die Ausstattung durch ein 360-Grad-Kamerasystem, das dem Kranfahrer eine vollständige Übersicht über den Arbeitsbereich bietet. Speziell entwickelte doppelte Abstützplatten sorgen für zusätzliche Stabilität bei Schwerlastoperationen an den Tiefwasserliegeplätzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strategische Investition in Flexibilität und Sicherheit</h2>



<p>DP World Konstanza betreibt den größten Containerterminal am Schwarzen Meer und fungiert als zentraler Logistik-Hub für Osteuropa. Die neuen Hafenmobilkrane stärken insbesondere den Projektfrachtbereich und ermöglichen den sicheren Umschlag übergroßer und schwerer Ladungen – von Windkraftkomponenten bis zu Industriemaschinen.</p>



<p>Marian Drăgoi, Geschäftsführer von DP World Constanța, betont den strategischen Charakter der Investition:<br>„Dieses Projekt umfasst mehr als nur den Erwerb von Geräten. In den letzten 20 Jahren basiert der Erfolg des Hafens von Constanța auf kontinuierlichen Investitionen in die Modernisierung, Digitalisierung und Diversifizierung unserer Betriebskapazitäten. Die neuen Hafenmobilkräne werden es dem Hafen erneut ermöglichen, auf rasche Entwicklungen im betrieblichen und kommerziellen Umfeld zu reagieren.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Maßgeschneiderte Technik für den Logistik-Hub am Schwarzen Meer</h2>



<p>Die LHM-600-Krane sind mit hydrostatischem Antrieb und fortschrittlichen Liebherr-Steuerungssystemen ausgestattet. In enger Abstimmung mit dem Terminalbetreiber wurden standortspezifische Anpassungen vorgenommen, um den strukturellen Anforderungen der Liegeplätze gerecht zu werden. Unterstützt wird der Betrieb durch das internationale Service- und Vertriebsnetz von Liebherr, das schnellen Support über den gesamten Lebenszyklus der Geräte gewährleistet.</p>



<p>Auch Liebherr sieht die Zusammenarbeit als strategisch wegweisend. Andreas Ritschel, General Manager Sales Hafenmobilkrane bei der Liebherr-Rostock GmbH, erklärt: „Durch die Zusammenarbeit mit DP World Konstanza konnten wir die technischen Lösungen auf die übergeordneten Infrastrukturziele des Terminals abstimmen. Es handelt sich um eine Partnerschaft, die sich auf praktische Ergebnisse konzentriert – sicheres Tandemheben, betriebliche Flexibilität und Bereitschaft für unterschiedliche Ladungsprofile.“</p>



<p>Mit der Investition stärkt DP World Konstanza seine Position als leistungsfähiger Umschlagplatz für multimodale Verkehre und setzt ein klares Signal für nachhaltiges Wachstum und technologische Weiterentwicklung in der Schwarzmeerregion.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/dp-world-konstanza-baut-schwerlastkapazitaet-aus/">DP World Konstanza baut Schwerlastkapazität aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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