<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gefahrgut Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
	<atom:link href="https://www.verkehr.co.at/category/branchenloesungen/gefahrgut/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.verkehr.co.at/category/branchenloesungen/gefahrgut/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 08 Oct 2026 08:48:24 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2024/10/verkehr_Favicon-150x150.jpg</url>
	<title>Gefahrgut Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
	<link>https://www.verkehr.co.at/category/branchenloesungen/gefahrgut/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Gefahr, gut verpackt</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/gefahr-gut-verpackt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 05:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahrgut]]></category>
		<category><![CDATA[DG-Solutions]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=18857</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie ein Spezialist aus Schwechat die Gefahrgutlogistik neu denkt, erklärt Geschäftsführer Roland Raab.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/gefahr-gut-verpackt/">Gefahr, gut verpackt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zwischen Kartons, Fässern und Kanistern liegt oft nur ein schmaler Grat zur Katastrophe – und genau auf diesem Grat bewegt sich Roland Raab seit fast zwei Jahrzehnten. 2020 ist er in die Geschäftsführung von Dangerous Goods Solutions berufen worden, seit Ende 2025 führt er als alleiniger Geschäftsführer die Geschicke des Unternehmens, das 2008 gegründet wurde und sich heute nicht mehr als klassischer Gefahrgutberater versteht, sondern als Logistiker mit Fachwissen im Blut. Sein Anspruch: Wer Gefahrgut verschickt und sich für sein Unternehmen entscheidet, soll sich ab der Kontaktaufnahme um nichts mehr kümmern müssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wenn Minuten über die Sendung entscheiden</strong></h2>



<p>Der Firmensitz in Schwechat, wenige Minuten vom Flughafen Wien entfernt, ist kein Zufall, sondern Strategie. Gerade in der Luftfracht, die mit rund 70 Prozent aller Sendungen das Kerngeschäft von Dangerous Goods Solutions bildet, zählt oft jede Stunde. Muss eine Sendung kurzfristig korrigiert, neu verpackt oder nachdokumentiert werden, kann diese Nähe über Anschlussflug oder Verspätung entscheiden. Entsprechend stark ist das Unternehmen in der Notfalllogistik aufgestellt.</p>



<p>„Wir können Ware direkt beim Kunden abholen, sie zu unserem Standort bringen und dort fachgerecht für den jeweiligen Verkehrsträger vorbereiten“, beschreibt Raab den Ablauf. Verpackung, Kennzeichnung, Dokumentation – alles läuft unter einem Dach, ehe die Sendung zurück in den Transportprozess übergeben wird. Für Zwischenlagerungen greift das Unternehmen zusätzlich auf ein Partnernetzwerk rund um den Flughafen zurück. Für die Kunden bedeutet das vor allem eines: einen einzigen Ansprechpartner statt mehrerer Dienstleister, die koordiniert werden müssen.</p>



<p>Neben der Luftfracht macht die Seefracht rund 20 Prozent des Geschäfts aus – hier erstellt das Unternehmen unter anderem IMO-Erklärungen und unterstützt bei Containerstauung und Packzertifikaten –, der Straßenverkehr rund 10 Prozent, inklusive ADR-Dokumentation und eigener Transportdurchführung. „Die Luftfracht bleibt aus meiner Sicht der anspruchsvollste Bereich. Die Vorgaben sind streng, die Kontrollen entsprechend genau und die Zeitfenster häufig kurz.&#8221; Besonders bei Lithiumbatterien oder radioaktiven Stoffen der Klasse 7, so Raab, sei fundiertes Fachwissen unverzichtbar – zumal dieselbe Ware je nach Verkehrsträger völlig unterschiedlichen Vorschriften unterliegen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Rundum-Dienstleister</strong></h2>



<p>Ein zweites, stetig wachsendes Standbein ist die Rolle als externer Gefahrgutbeauftragter: Bei mehr als 50 Kunden ist Dangerous Goods Solutions offiziell benannt und übernimmt Unterweisungen ebenso wie die Erstellung der Jahresberichte – ein Geschäftsfeld, das rund 15 Prozent des Umsatzes ausmacht. Gerade KMU, die sich kein eigenes Spezialwissen aufbauen können, kommt diese Expertise zugute, wie Raab betont: „Ein externer Spezialist bringt dagegen Erfahrung aus vielen unterschiedlichen Fällen und Unternehmen mit.&#8221;</p>



<p>Zum Kundenstamm zählen Farben- und Chemiehändler ebenso wie Universitäten, Luftfahrtunternehmen und internationale Organisationen wie die IAEA – im Umfeld des Standorts Seibersdorf hat sich das Unternehmen besondere Erfahrung im Umgang mit radioaktiven Stoffen der Klasse 7 erarbeitet. Auch Speditionen, vom internationalen Konzern bis zum kleinen Familienbetrieb, greifen bei der Gefahrgutabwicklung bewusst auf die Schwechater Spezialisten zurück, statt selbst tief ins Regelwerk einzusteigen. „Wir arbeiten seit vielen Jahren eng mit Speditionen zusammen und wollen mit unseren Partnern nicht in Konkurrenz treten.&#8221; Aktuell baut das Unternehmen zudem einen Bereich als neutraler Frächter für andere Speditionen auf, mit Fokus auf Abholungen in ganz Österreich mit Ziel Flughafen Wien.</p>



<p>Investiert wird derzeit vor allem in den eigenen Standort: zusätzliche Verpackungskapazitäten, neue Palettenplätze, ein weiteres Containergebäude – und erstmals auch gezielt in Marketing, um das Unternehmen am Markt sichtbarer zu machen.</p>



<p>Wachstum ja, aber nicht um jeden Preis, wie Raab klarstellt: „Wir wollen dort wachsen, wo wir unsere Spezialisierung sinnvoll einsetzen können und unseren Kunden einen echten Mehrwert bieten.&#8221;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Technik unterstützt</strong></h2>



<p>Fachkräfte zu finden, zählt Raab zu den größten Herausforderungen der Branche – Erfahrene kommen kaum auf den Arbeitsmarkt. Die Antwort des Unternehmens: gezielte Ausbildung von Quereinsteigern. Das Team ist in den vergangenen 20 Monaten von sechs auf zehn Personen gewachsen, geschult wird nicht für einen einzelnen Verkehrsträger, sondern für alle gemeinsam, ergänzt um regelmäßige Auffrischungen und fallbezogene Vertiefung bei ungewöhnlichen Sendungen.</p>



<p>Auch Digitalisierung ist Thema: Zwei eigens entwickelte Programme sollen künftig administrative Prozesse unterstützen. An der Kernaussage lässt Raab dabei keinen Zweifel: „Technologie soll unsere Mitarbeiter deshalb unterstützen, nicht ersetzen.“ Gerade beim Prüfen, Verpacken und Kennzeichnen einer Sendung bleibe der Mensch entscheidend, die fachliche Beurteilung und Verantwortung müssten bei ausgebildeten Personen bleiben. Am Ende, sagt Raab, gehe es bei allem Regelwerk um eine einzige Frage: Sicherheit. Vorschriften seien kein Selbstzweck – hinter jeder Kennzeichnung und jedem Dokument stehe der Schutz von Mensch und Umwelt. Genau darin sieht er die Aufgabe seines Unternehmens: Gefahrgut so vorzubereiten und zu transportieren, dass es sicher, regelkonform und möglichst effizient an seinem Ziel ankommt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/gefahr-gut-verpackt/">Gefahr, gut verpackt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Wer anruft, bekommt jemanden ans Telefon“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wer-anruft-bekommt-jemanden-ans-telefon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 04:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahrgut]]></category>
		<category><![CDATA[Saexinger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=18748</guid>

					<description><![CDATA[<p>Geschäftsführer Karl Böntner erklärt, wie der Gefahrgutlogistiker Saexinger mit<br />
Handschlagqualität wächst – und warum gerade ein drittes Lager in Kärnten entsteht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wer-anruft-bekommt-jemanden-ans-telefon/">„Wer anruft, bekommt jemanden ans Telefon“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn Karl Böntner über sein Unternehmen spricht, fallen Sätze wie dieser: Zehn Kunden mit je 50 Paletten sind zusammen auch 500 Paletten – nur spürt man es eben nicht, wenn einer davon abspringt. Das hat ihm sein Vater beigebracht, und es ist bis heute so etwas wie die Geschäftsphilosophie der Saexinger GmbH. Der Gefahrgutlogistiker setzt seit Jahrzehnten lieber auf einen breiten Mix an mittelständischen Kunden als auf wenige große Namen – und fährt damit, während der Markt insgesamt eher stagniert, ein solides, ruhiges Wachstum.</p>



<p>Die Gefahrgutlogistik ist, wie Böntner selbst sagt, ein Nischenmarkt. Er wächst in Österreich nicht wirklich, eher schrumpft er ein Stück, weil sich immer wieder Anbieter aus dem Geschäft zurückziehen. Genau das verschafft Saexinger zwar etwas Ruhe beim Preisdruck – Narrenfreiheit ist damit aber keine verbunden, wie Böntner betont. Was zähle, sei vor allem eines: Zuverlässigkeit. Bei der Lieferung, beim Personal, am Telefon. Genau darauf legt er sichtlich Wert. Wenn ein Disponent einen Anruf verpasst, weil er in einem Meeting sitzt, ruft er zurück, statt den Kunden ins Leere laufen zu lassen. Um 16.30 Uhr wird bei Saexinger nicht einfach aufgelegt, weil Feierabend ist. Böntner erzählt das nicht als Marketingfloskel, sondern als gelebte Praxis, die er bei Kundengesprächen immer wieder gespiegelt bekommt: Es sind oft die Selbstverständlichkeiten, die heute nicht mehr selbstverständlich sind – während anderswo Auftragsabwicklung und Buchhaltung längst nach Bangladesch oder auf die Philippinen ausgelagert werden. Solange Menschen mit Menschen zu tun haben, glaubt er, wird genau das den Unterschied machen.</p>



<p>Zahlen bestätigen den Kurs: An den Standorten Wien und Ennsdorf verwaltet Saexinger rund 14.500 Palettenstellplätze auf 11.000 m<sup>2</sup> Hallenfläche, ergänzt um einen eigenen Fuhrpark mit 21 Fahrzeugen. Rund 60 Mitarbeitende erwirtschafteten 2025 einen Umsatz von 18,2 Millionen Euro. Der Kundenkreis reicht quer durch Automotive, Farben und Lacke, Pflanzenschutzmittel, Akkuspeicher, Treibstoffe und Schmiermittel – bewusst breit gestreut, damit ein Einbruch in einer Branche nicht gleich das ganze Geschäft ins Wanken bringt. Ausfälle, sagt Böntner, kosten das Unternehmen im Schnitt dreistellige Eurobeträge pro Jahr – nicht mehr.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ertrag statt Umsatzrausch</strong></h2>



<p>Böntner ist seit 30 Jahren im Familienunternehmen, seit 20 Jahren in eigener Verantwortung, gemeinsam mit seiner Frau, die ebenfalls in der Geschäftsführung sitzt. Beide, sagt er, betrachten das Geschäft konsequent aus betriebswirtschaftlicher Sicht: Bevor irgendwo investiert oder ein neues Geschäftsfeld angegangen wird, wird geprüft, ob es wirklich Sinn ergibt – nicht, ob es den Umsatz um die vom Konzerndenken geforderten zehn Prozent hebt.</p>



<p>Am liebsten betreut er den klassischen Mittelstandsbetrieb, mit dem eine gemeinsame Sprache existiert und der oft über Jahrzehnte an Bord bleibt. Manche dieser Kunden sind mit zehn, zwölf Paletten eingestiegen und heute bei mehreren hundert – ein Wachstum, das sich im Vorfeld nie planen lässt, wie Böntner einräumt, das sich aber auszahlt, wenn man auch die kleinen Anfragen ernst nimmt. Mit der eigenen Saexinger Transport GmbH hat das Unternehmen zudem gezielt ein Segment für kleinere Speditionskunden mit 20 bis 50 Paletten pro Woche aufgebaut, das gut zu Fuhrpark und Personalstärke passt und sich sukzessive füllt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Neues Lager in Klagenfurt</strong></h2>



<p>Der sichtbarste Ausbauschritt der vergangenen Monate ist der dritte Standort in Klagenfurt, mit dem Saexinger auf das spürbar gestiegene Sendungsaufkommen Richtung Kärnten und Osttirol reagiert. Auf einem 4.500 m<sup>2</sup> großen Gewerbeareal steht eine Halle mit Platz für zunächst 1.000 Palettenpositionen, die später auf bis zu 3.000 erweitert werden soll. Rund 2,3 Millionen Euro fließen in das Projekt.</p>



<p>Ursprünglich war der Betriebsstart erst für den Herbst angepeilt, tatsächlich läuft der Standort inzwischen bereits seit Juni – ein Vorlauf, über den Böntner selbst sichtlich zufrieden ist. Für das kommende Jahr steht dort ein kompletter Neubau der Liegenschaft an, weshalb sich Saexinger bei der Neukundenakquise für Kärnten vorerst bewusst zurückhält. Wie lange die Bauphase tatsächlich dauert, hängt für Böntner letztlich von den Behörden ab, ein fixes Eröffnungsdatum will er deshalb nicht versprechen. Erste Signale von Bestandskunden, die im Süden künftig enger mit Saexinger zusammenarbeiten wollen, gibt es aber bereits.</p>



<p>Auch beim Blick nach vorn bleibt der Grundton zuversichtlich: Für 2026 plant Saexinger weitere Schritte in Richtung Digitalisierung, um Mitarbeitende von Routinearbeit zu entlasten, ohne den persönlichen Kontakt zu den Kunden aufzugeben. Und auch personell tut sich etwas: Eine der beiden Töchter Böntners wird im kommenden Sommer ins Unternehmen einsteigen – für den Geschäftsführer ein Signal, dass frischer Wind und neue Sichtweisen nachrücken, während das Grundprinzip bleibt, wie es ist: verlässlich, überschaubar und mit einem offenen Ohr für den Kunden, der eben auch nur 30 Paletten hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wer-anruft-bekommt-jemanden-ans-telefon/">„Wer anruft, bekommt jemanden ans Telefon“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn Standard nicht reicht</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wenn-standard-nicht-reicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 08:07:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahrgut]]></category>
		<category><![CDATA[RWA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=18692</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit der vollständigen Übernahme von Cross Cargo Logistics führt LLT-Geschäftsführer Christoph Mader zwei organisatorisch getrennte Spezialisten enger zusammen. Gefahrgut-, Agrar- und Tiefkühllogistik bilden die Basis – entscheidend ist die tiefe Integration in die Lieferketten der Kunden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wenn-standard-nicht-reicht/">Wenn Standard nicht reicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Gefahrgutlager von LLT in Korneuburg ist es nach Abschluss der Kommissionierung auffallend ruhig. Die letzten Handgriffe gelten nicht der Ware, sondern der Sicherheit: Beschäftigte kontrollieren Hallentüren und Hochwasserschutzbarrieren. Flüssige und feste Stoffe lagern strikt getrennt, die Böden sind niederleitfähig, die Regale erdbebensicher ausgeführt. Gassensoren überwachen die Luft, Brandmelder lokalisieren einen möglichen Brand, aktivieren die Löschanlage und alarmieren die Feuerw ehr.Als Seveso-III-Betrieb unterliegt LLT strengen Auflagen; das Unternehmen ist zudem nach ISO 9001 und SQAS zertifiziert. „Der Umgang mit Gefahrgut ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Wir sorgen durch sichere Lagerung und gesetzeskonformen Umgang nicht nur für die Einhaltung aller Vorschriften, sondern auch für den Schutz von Umwelt und Natur“, sagt Geschäftsführer Christoph Mader.</p>



<p>LLT ist seit mehr als 35 Jahren in der Gefahrgutlogistik an den Standorten Korneuburg und Lannach tätig und kommt aus dem Agrargeschäft. Nach eigenen Angaben wickelt das Unternehmen einen überwiegenden Anteil der Pflanzenschutzlogistik in Österreich ab. Zum Angebot gehören Lagerung, Wareneingangskontrolle, Kommissionierung und Kennzeichnung ebenso wie Retouren- und Entsorgungsmanagement, Consulting sowie die österreichweite Zustellung binnen 24 oder 48 Stunden. Für die Transporte arbeitet LLT mit einem festen Kreis spezialisierter Transportpartner.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zwei Spezialisten, eine Kette</strong></h2>



<p>Cross Cargo Logistics aus Ardagger Stift ist ein eigenständiger Spezialist für internationale Transportlogistik, Gefahrgutlogistik und Tiefkühllagerung. Ein besonderer Schwerpunkt am Standort Ardagger Stift liegt auf der Lagerung und Abwicklung von Gefahrgut. Mit Lösungen für anspruchsvolle Transportaufgaben und Lageranforderungen steht auch Cross Cargo für den Ansatz „Wenn Standard nicht reicht“. Der Zusammenschluss wächst schrittweise: 2021 beteiligt sich LLT zunächst mit 25,1 Prozent, 2024 folgt die Mehrheit, seit Juni 2026 gehört Cross Cargo vollständig dem Unternehmen. Organisatorisch bleiben beide Gesellschaften getrennt.</p>



<p>Beide Unternehmen ergänzen sich mit ihren jeweiligen Stärken: LLT bringt seine Kompetenz im österreichischen Agrargeschäft und in der Stückgutlogistik ein, Cross Cargo seine internationale Transportkompetenz sowie seine Erfahrung in der Gefahrgutlogistik und temperaturgeführten Lagerung. LLT gewinnt dadurch zusätzliche Kompetenz und Kapazität in der internationalen Transportlogistik, insbesondere für Komplettladungen und Teilladungen. Gemeinsam können beide Unternehmen ihre Kunden umfassender entlang der Lieferkette betreuen. Vor allem im Agrargeschäft ist das relevant. Vieles lässt sich bei gleichmäßiger Auslastung zukaufen, in saisonalen Spitzen müssen Silos oder Schiffe jedoch in engen Zeitfenstern geleert werden. „In den Agrarspitzen braucht man eigenes Equipment“, sagt Mader.</p>



<p>Aus der Zusammenarbeit entstand auch das Tiefkühlgeschäft in Ardagger Stift. Den Ausgangspunkt bildete ein langfristiger Auftrag von Austria Juice, der eine verlässliche Auslastungsbasis für das 2023 errichtete Tiefkühllager schuf. Inzwischen nutzen auch Kunden aus der Milchwirtschaft, der Lebensmittelproduktion und dem FMCG-Sektor die Anlage. Das Tiefkühllager mit mehr als 10.000 Palettenstellplätzen weist eine sehr hohe Auslastung auf. Nach Maders Angaben werden mittlerweile bis zu 1.000 Paletten pro Tag umgeschlagen – deutlich mehr als bei der ursprünglichen Konzeption erwartet, räumt Mader ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nischen statt Laufkundschaft</strong></h2>



<p>Die Transportlogistik entwickelt sich positiv. Auch Mehrwertdienste sowie das Logistik- und Gefahrgut-Consulting werden ausgebaut. Cross Cargo entwickelt sich sehr positiv und gewinnt unter anderem im FMCG-Geschäft sowie in den Bereichen Chemie, Reinigung und Verbundwerkstoffe neue Kunden.</p>



<p>Mader setzt nicht auf möglichst viel wechselndes Volumen. „Wir haben eigentlich keine Laufkunden“, sagt er. Viele Geschäftsbeziehungen bestehen seit mehr als 20 Jahren; LLT ist häufig tief in die Supply Chain eingebunden. Das macht einen Wechsel für beide Seiten aufwendig, schafft dem Logistiker aber planbarere Erlöse und seinen Kunden Prozesse, die sich mit Standardangeboten kaum abbilden lassen.</p>



<p>„Wir wollen alle Kunden, die sonst keiner will“, fasst Mader die Nischenstrategie bewusst zugespitzt zusammen. Gemeint sind Unternehmen mit zusätzlichen Anforderungen, hohen Qualitätsansprüchen und komplexen Produkten. Für einen Kunden aus dem Composites-Bereich installierte LLT etwa eine Farbmischanlage. Statt 735 Farbtöne auf Lager zu halten, bevorratet der Logistiker nur noch Grundmassen und Pigmente und mischt das gewünschte Produkt nach Auftrag. Das reduziert die Bestände und spart dem Kunden nach Maders Angaben signifikant Lagerkosten.</p>



<p>Die Spezialisierung geht auch mit höheren Qualitätsansprüchen einher. Eine Zustellquote von 97 Prozent, andernorts durchaus üblich, wäre für Mader nicht akzeptabel; sein Unternehmen erreicht nach eigenen Angaben 99,6 bis 99,7 Prozent. Für viele Kunden wird zudem eine umfassende Versicherungslösung eingedeckt, die nicht nur den Transport, sondern auch Schäden im Lager abdeckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Digitalisierung als Betriebssystem</strong></h2>



<p>Ein wesentlicher Hebel ist die eigene IT-Kompetenz. Mit der Schnittstellensoftware Lobster und eigenen Programmierressourcen kann LLT die Kommunikation mit Neukunden laut Mader binnen weniger Tage weitgehend automatisieren. Aufträge, Bestände, Gefahrgutinformationen, Rechnungen und Qualitätsdokumente laufen digital. In Korneuburg und auch Lannach sinkt dadurch der administrative Personalbedarf erheblich: Wo früher acht bis zehn Sachbearbeiter beschäftigt waren, reichen heute nach Maders Angaben rund zwei bis drei Vollzeitkräfte.</p>



<p>„Alle Daten zu jedem Artikel – inklusive Gefahrgutinformationen – sind hinterlegt. Das reduziert Fehlerquellen und beschleunigt den Warenausgang enorm“, erklärt Mader. Für 2026 ist die Einführung eines neuen ERP-Systems mit integrierter Warehouse-Management-Software vorgesehen. Digitalisierung ist in diesem Umfeld nicht nur ein Effizienzprojekt. Schulungen, Prüfungen, Bescheidauflagen und Audits müssen lückenlos nachweisbar sein. LLT dokumentiert deshalb nicht nur, wer geschult wurde, sondern überprüft mit digitalen Tests auch, ob die Inhalte verstanden wurden. IT-Infrastruktur und Cybersecurity sind in die Systeme der RWA eingebunden. Parallel analysiert das Unternehmen mit externen Spezialisten Risiken von Erdbeben, Sturm und Schneedruck bis zum 300-jährlichen Hochwasser. Auch Transportpartner werden über detaillierte Pflichtenhefte zu Notfallplanung und kontinuierlicher Verbesserung verpflichtet.</p>



<p>Für LLT geht es um mehr als Marktanteile. Über Pflanzenschutz, Saatgut und Futtermittel ist das Unternehmen Teil der Versorgungskette der Landwirtschaft und damit kritische Infrastruktur. Ausfallsicherheit und Business Continuity stehen deshalb auf einer Stufe mit Kosten und Produktivität.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wenn-standard-nicht-reicht/">Wenn Standard nicht reicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Langlebigkeit entsteht durch Werte, nicht Quartalszahlen“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/langlebigkeit-entsteht-durch-werte-nicht-quartalszahlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 10:05:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahrgut]]></category>
		<category><![CDATA[Branchenlösung]]></category>
		<category><![CDATA[Saexinger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16096</guid>

					<description><![CDATA[<p>Saexinger hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stetig verändert und doch nie von seinen Grundwerten gelöst. Geschäftsführer Karl Böntner spricht über Verantwortung, Digitalisierung und die Bedeutung von Beständigkeit in bewegten Zeiten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/langlebigkeit-entsteht-durch-werte-nicht-quartalszahlen/">„Langlebigkeit entsteht durch Werte, nicht Quartalszahlen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Weg zu einem langlebigen Unternehmen ist kein Zufall, erklärt Karl Böntner, Geschäftsführer von Saexinger. Es brauche aber Fleiß, Mut und eine Vision. Bereits sein Opa, ebenfalls Karl Böntner genannt, arbeitete in den 1950ern im Transportgewerbe und fuhr für das Unternehmen Saexinger, welches im späten 19. Jahrhundert gegründet wurde. Jahrzehnte später, im Jahr 1976, um genau zu sein, war das Transportunternehmen der Böntner-Familie so stark gewachsen, dass der Vater von Karl Böntner (dem jetzigen Geschäftsführer und nicht des Opas) beschloss, Saexinger aufzukaufen und schrittweise auszubauen. „Der Vater hatte eine Vision“, sagt Böntner in seinem Büro in Wien. Das Unternehmen war zwar auf Transporte spezialisiert, aber ein neues Feld zeichnete sich für den Vater ab: die Lagerung von Gefahrgut. Die Halle hatte der Vater in den 1990er-Jahren explizit für die Lagerlogistik gebaut, bis zum Eintritt Karl Böntners ins Unternehmen im Jahr 1996 aber nicht gut ausgelastet. „Ich habe dann begonnen, bei Firmen anzurufen und Geschäft zu akquirieren“, so Böntner.</p>



<p>2006 hat dann Karl Böntner die Geschicke des Unternehmens als Geschäftsführer übernommen und Saexinger zu einem der größten und wichtigsten Gefahrgutlogistiker des Landes aufgebaut. Der Geschäftsführer legt Wert auf langfristige Stabilität und Werteorientierung: „Stillstand ist der Tod. Ich selbst setze mir ständig neue Ziele. Das treibt meine Mitarbeiter und manchmal auch meine Frau in den Wahnsinn, aber es hat unser Unternehmen in den letzten 20 Jahren enorm wachsen lassen“, so Böntner.<br>Heute beschäftigt das Unternehmen rund 65 Mitarbeiter, betreibt 13.000 Stellplätze und einen Fuhrpark von 20 Fahrzeugen – und das alles auf soliden wirtschaftlichen Beinen. Die Wirtschaftlichkeit sei essenziell für die Langlebigkeit. Böntner: „Wenn man wirtschaftlich tragfähig ist, kann man auch mal Monate mit schlechteren Zahlen überstehen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Faktor Mensch als Stärke</h2>



<p>Für Böntner ist Langlebigkeit untrennbar mit dem Faktor Mensch verbunden. „Familienbetriebe haben einen anderen Stellenwert als börsennotierte Unternehmen. Hier zählt der Mensch noch, nicht nur die Zahlen.“ Seine Philosophie: Qualität, Flexibilität und nachhaltige Planung statt kurzfristiger Quartalsziele. Die Unternehmenskultur bei Saexinger betont zwischenmenschliche Beziehungen auf allen Ebenen. Dabei stehen gegenseitiger Respekt und eine offene Kommunikation im Vordergrund. Langjährige Mitarbeiter seien ein Zeichen von Kontinuität und davon, dass die Managementstrategie erfolgreich ist.</p>



<p>Auch die vierte Generation des familiengeführten Unternehmens steht bereits in den Startlöchern: Tochter Sophie wird schrittweise in die Welt der Logistik eingeführt. Ob sie die Firma dann auch tatsächlich übernimmt, werde sich noch zeigen. Böntner bleibt da entspannt: „Es geht mir darum, etwas aufzubauen, das Werte und Vermächtnis hat. Das muss aber nicht zwingend Sophies Vermächtnis sein.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geschäftsentwicklung und Digitalisierung</h2>



<p>Böntner hat die Geschäftsstruktur seines Unternehmens in den letzten Jahren konsequent weiterentwickelt. 2023 hat er die Transport-Sparte aus dem Unternehmen ausgegliedert, und sie firmiert seitdem unter Saexinger Transport. Ziel ist es, diesen Bereich als eigenständiges, starkes Marktsegment zu positionieren. „Wir wollen Transportleistungen unabhängig anbieten – digital unterstützt, effizient und flexibel.“</p>



<p>Digitalisierung ist dabei ein Schlüsselthema: Alle Prozesse, die heute noch analog laufen, sollen bis Ende 2027 vollständig digitalisiert sein – von Schulungen über Gefahrgutmanagement bis zu Dokumentations- und Auditprozessen. „Ordner werden der Vergangenheit angehören. Alles soll online verfügbar und überprüfbar sein. Das spart Zeit, reduziert Fehler und macht uns insgesamt leistungsfähiger“, so Böntner.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Marktbeobachtungen und Branchenperspektive</h2>



<p>Böntner analysiert den Markt nüchtern: Fachkräftemangel, veränderte Werte und steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Effizienz prägen die Branche. Für Böntner ist klar: „Wer erfolgreich sein will, muss bereit sein, Verantwortung zu übernehmen, Prozesse zu hinterfragen und kontinuierlich besser zu werden.“</p>



<p>Kritisch wird er, wenn er über politische Rahmenbedingungen spricht, die die Branche betreffen. Besonders die Diskussion um Mauterhöhungen in Österreich sieht er als Beispiel für fehlende Dialogbereitschaft. „Wir zahlen Maut, die Gelder sollen Straßen sanieren, oft fließen sie aber woanders hin. Unsere Protestfahrt im September hat gezeigt, dass die Branche nicht bereit ist, unfair behandelt zu werden.“</p>



<p>Trotz aller Herausforderungen bleibt er optimistisch: „Wir investieren, schulen unsere Mitarbeiter, digitalisieren Prozesse und setzen auf Qualität. Saexinger steht für Stabilität, Innovation und Werte. Wir werden das Unternehmen weiter voranbringen – für unsere Kunden, unsere Mitarbeiter und die gesamte Branche.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/langlebigkeit-entsteht-durch-werte-nicht-quartalszahlen/">„Langlebigkeit entsteht durch Werte, nicht Quartalszahlen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Ich verstehe mich als Gestalter und Möglichmacher“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/ich-verstehe-mich-als-gestalter-und-moeglichmacher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 05:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahrgut]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik-Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfracht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15730</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rudolf Bsteh, Geschäftsführer der Fracht FWO GmbH und der Billitz GmbH, wurde wegen seines Mutes und seines Weitblicks als Logistik-Manager nominiert. Im Interview spricht er über Schwertransporte, den Ausbau der Gefahrgutlogistik und seine Vision einer zukunftsorientierten Fracht Group Austria.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/ich-verstehe-mich-als-gestalter-und-moeglichmacher/">„Ich verstehe mich als Gestalter und Möglichmacher“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Was zeichnet Ihre Unternehmen aus?</strong></p>



<p>Die Fracht FWO GmbH und Billitz GmbH verbinden in Österreich jahrzehntelange Expertise im Spezialtransport mit der globalen Reichweite und Infrastruktur der Fracht Group. Unser Alleinstellungsmerkmal liegt in der Fähigkeit, hochkomplexe Transporte – von überdimensionalen Transformatoren bis hin zu explosivem Gefahrgut – sicher, effizient und termingerecht abzuwickeln. Wir denken intermodal und international: So erschließen wir neue Märkte, etwa durch Bahntransporte in den USA. Diese markierten für uns einen strategischen wie operativen Meilenstein, weil sie nicht nur präzise Planung und exakte Koordination entlang internationaler Lieferketten, sondern auch ein tiefes Verständnis der technischen und logistischen Herausforderungen im Schwerlastbereich erforderten.</p>



<p>Gleichzeitig haben wir unsere Kompetenz im Gefahrgutsegment gezielt ausgebaut: Mit der sicheren, gesetzeskonformen Lagerung und der effizienten Distribution von Lithium-Ionen-Batterien bieten wir unseren Kunden heute maßgeschneiderte Lösungen für einen stark wachsenden Markt. Dieser Schritt stärkt unsere Position als flexibler, verlässlicher und innovativer Partner, der auf neue Anforderungen schnell reagieren und komplexe Transport- und Logistikkonzepte nachhaltig umsetzen kann.</p>



<p><strong>Welche Marktstrategie verfolgen Sie in den Bereichen Projekt- sowie Gefahrguttransporte?</strong></p>



<p>Wir fokussieren uns auf maßgeschneiderte Lösungen für Industrie- und Energiekunden mit komplexen Anforderungen. Neben klassischer Schwer- und Übermaßlogistik bauen wir gezielt unsere Services für Gefahrgut aus – insbesondere dort, wo Regulatorik und Sicherheit höchste Professionalität erfordern. Das umfasst nicht nur Transport, sondern auch Lager- und Distributionslösungen.</p>



<p><strong>Wie verbinden Sie Sicherheit und Qualität, insbesondere bei Gefahrguttransporten?</strong></p>



<p>Sicherheit und Qualität sind für uns untrennbar miteinander verbunden und beides ist gelebte Praxis. Wir setzen auf zertifizierte Prozesse, kontinuierliche Schulungen und ein engmaschiges Qualitätsmanagement, das sämtliche Abläufe überwacht und stetig optimiert. Jede Lieferung, ob Standardgut, Projektladung oder Gefahrgut, wird mit höchster Sorgfalt geplant und ausgeführt. Gerade im sensiblen Gefahrgutbereich gilt: null Kompromisse – von der sicheren Verpackung über die gesetzeskonforme Lagerung bis zur letzten Meile. Unser Anspruch ist es, nicht nur alle gesetzlichen und operativen Vorgaben einzuhalten, sondern die Erwartungen unserer Kunden in puncto Sicherheit, Qualität und Zuverlässigkeit konsequent zu übertreffen.</p>



<p><strong>Wie gehen Sie mit Herausforderungen wie wechselnden nationalen und internationalen Marktbedingungen um?</strong></p>



<p>Mit Agilität und fundiertem Know-how. Unsere größte Stärke liegt in unserem weitreichenden Netzwerk – intern wie extern. Die enge Vernetzung innerhalb der Fracht Group, kombiniert mit langjährigen Partnerschaften weltweit, ermöglicht es uns, Informationen, Ressourcen und Expertise nahtlos zu bündeln. Durch unsere globale Präsenz sind wir in der Lage, auf veränderte Markt- und Rahmenbedingungen schnell zu reagieren, regulatorische Entwicklungen frühzeitig zu antizipieren und so operative Flexibilität auf höchstem Niveau zu gewährleisten. Dieses Zusammenspiel aus lokaler Nähe und internationaler Reichweite verschafft uns den entscheidenden Vorsprung, um komplexe Projekte sicher, effizient und vorausschauend umzusetzen.</p>



<p><strong>Wie würden Sie Ihren Führungsstil bezeichnen?</strong></p>



<p>Ich verstehe mich als Gestalter und Möglichmacher – intern wie extern, auf Kunden- und Marktebene. Strategie bedeutet für mich eine klare Positionierung, mutige Entscheidungen und deren konsequente Umsetzung. Die dezentrale Aufstellung der Fracht Group mit kurzen Entscheidungswegen ermöglicht es mir, Chancen schnell zu erkennen und flexibel zu nutzen. Dabei stütze ich mich auf ein starkes Team und die solide Basis unserer internationalen Konzernstruktur, die uns Stabilität und zugleich unternehmerische Freiheit gibt.</p>



<p>Führung heißt für mich, Vertrauen zu schaffen, Klarheit zu geben und gemeinsam mit dem Team Erfolge zu gestalten. Ich bin überzeugt, dass echtes Engagement nur dort entsteht, wo Menschen eigenverantwortlich arbeiten können – mit Rückendeckung, aber ohne Mikromanagement.</p>



<p><strong>Wie fördern Sie Zusammenarbeit im internationalen Logistikteam und wie halten Sie Motivation in beiden Unternehmen hoch?</strong></p>



<p>Indem wir Raum für Eigeninitiative schaffen, Erfolge sichtbar machen und persönliche Entwicklung fördern. Wir arbeiten standortübergreifend, aber mit klaren Werten: Respekt, Zuverlässigkeit und der Wille, gemeinsam Lösungen zu finden. Regelmäßiger Austausch und flache Hierarchien sind für uns selbstverständlich.</p>



<p><strong>Welche Fähigkeiten sind heute entscheidend für Logistik-Manager?</strong></p>



<p>Neben klassischem Fachwissen braucht es heute vor allem unternehmerisches Denken, digitale Affinität und Kommunikationsstärke. Wer komplexe Projekte managen will, muss Menschen führen, Systeme verstehen und gleichzeitig das große Ganze im Blick behalten.</p>



<p><strong>Wie entwickeln Sie Ihre Unternehmen weiter?</strong></p>



<p>Wir wachsen nachhaltig, integrieren modernste digitale Prozesse und erweitern gezielt unsere internationale Reichweite. Unsere Stärke liegt im Vorausschauen: Risiken erkennen, bevor sie entstehen. Lösungen entwickeln, bevor sie gebraucht werden. So sind wir Partner für Industrien, die schon heute die Welt von morgen gestalten – und wir sorgen dafür, dass ihre Visionen sicher ans Ziel kommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/ich-verstehe-mich-als-gestalter-und-moeglichmacher/">„Ich verstehe mich als Gestalter und Möglichmacher“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Batterien als Brandherd</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/batterien-als-brandherd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten-Pieter Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 09:34:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gefahrgut]]></category>
		<category><![CDATA[Lagerautomatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Transport]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14943</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Spanien brennt es am Freitag in einer Recyclinganlage. Ein Großbrand in Österreich wurde wohl durch Batterien ausgelöst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/batterien-als-brandherd/">Batterien als Brandherd</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Circa 50 Kilometer von Spaniens Hauptstadt Madrid entfernt kam am Freitag zu einem Brand in einem Unternehmen für Batterierecycling. Die Gemeinde ergriff Notmaßnahmen und berichtet zuletzt, dass der Brand unter Kontrolle sei. Wegen der Gefahr einer giftigen Wolke sollten rund 60.000 Einwohner bei Azuqueca ihre Häuser nicht verlassen.</p>



<p>&nbsp;In Österreich brach Ende Juni auf dem Betriebsgelände des Entsorgungsunternehmens Rossbacher in Nußdorf-Debant, Tirol, Feuer aus. Die Löscharbeiten von mehr als 900 Feuerwehrkräften dauerten Tage.<br>„Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ist von einer unsachgemäß entsorgten Batterie bzw. einem Akku als Brandursache auszugehen“, teilte die Polizei mit.&nbsp;</p>



<p>Der Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB) nahm den Vorfall zum Anlass, erneut auf die zunehmende Brandgefahr in der Abfallwirtschaft aufmerksam zu machen. Der Verband begrüßt ausdrücklich die Bereitschaft der österreichischen Bundesregierung, ein „Cashback-System“ für die Rückgabe von Batterien und Akkus zu prüfen. Dies wäre ein Anreiz, die fachgerechte Entsorgung voranzutreiben.&nbsp;</p>



<p>Batterien bergen bei Transport und Lagerung ein hohes Risiko. Ein Brand von Li-Ionen-Akkus ist nur in kleinem Rahmen mit Schaum oder Pulverfeuerlöscher durch Laien zu löschen. Es können durch das Feuer jedoch Gifte entstehen, und der Brand kann wieder aufflammen. Grundsätzlich gibt es spezielle Löschmittel, Feuerwehr oder Fachkräfte sind sofort zu informieren.</p>



<p>Für den Umgang mit Batterien in Unternehmen bestehen wichtige Sicherheitsrichtlinien, die sich auf Lagerung, Handhabung, Transport, Kennzeichnung und Entsorgung beziehen (z.B. „Batteriepass“/ QR-Code).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/batterien-als-brandherd/">Batterien als Brandherd</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Recycling macht Österreich zum Schlüsselakteur in Europas Batterie‑Lieferketten</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/recycling-macht-oesterreich-zum-schluesselakteur-in-europas-batterie%e2%80%91lieferketten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2025 05:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahrgut]]></category>
		<category><![CDATA[ASCII]]></category>
		<category><![CDATA[Batterien]]></category>
		<category><![CDATA[Lieferketten]]></category>
		<category><![CDATA[Recycling]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14780</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine neue Studie des Supply Chain Intelligence Institute Austria warnt vor Chinas Dominanz, hohen Energiekosten und Rohstoffabhängigkeiten – und sieht Österreichs größte Chance in Batterie‑Recycling und stationären Energiespeichern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/recycling-macht-oesterreich-zum-schluesselakteur-in-europas-batterie%e2%80%91lieferketten/">Recycling macht Österreich zum Schlüsselakteur in Europas Batterie‑Lieferketten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e865161e3c371897947ac4c72622b21a">Batterien gelten als Herzstück der klimaneutralen Mobilität, doch Europas Lieferketten sind verwundbar. Das Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII), gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus sowie vom Land Oberösterreich, hat erstmals eine weltweite Analyse der Batterie‑Wertschöpfungskette aus österreichischer Perspektive vorgelegt. Die Ergebnisse sind eindeutig: Ohne eine klare Industriepolitik verliert Europa technologische und wirtschaftliche Souveränität.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9c3743480986bb93f7b8c36701d8bded">Die Studie macht deutlich, dass acht Unternehmen heute 95 Prozent des globalen Lithiumabbaus kontrollieren, während zehn Hersteller 93 Prozent der Zellfertigung dominieren. Zugleich könne China ab 2025 den weltweiten Bedarf an Batteriezellen fast vervierfachen, unterstützt von milliardenschweren Subventionen. Hohe Strompreise in Europa – bis zu zweieinhalbmal höher als in China oder den USA – verschärfen den strukturellen Nachteil.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9ef41e17c1e10ecf307e268af5895b30">Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer betont: „Wir leben in einer Zeit globaler Verwerfungen – wirtschaftlich, geopolitisch und technologisch. Wer in dieser Welt souverän bleiben will, braucht Zugang zu den Schlüsseltechnologien der Zukunft – und Batterien zählen zweifellos dazu. Die ASCII‑Studie liefert uns eine faktenbasierte Standortbestimmung und zeigt klar auf, wo Handlungsbedarf besteht.“ Er kündigt an, mit einer EAG‑Novelle einen „Made‑in‑Europe‑Bonus“ für Stromspeicher einzuführen, um Wertschöpfung zurückzuholen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-811619894eccb772f51dd64dc4784364">Auch Oberösterreichs Wirtschafts‑Landesrat Markus Achleitner verweist auf die Rolle seines Bundeslandes als Technologietreiber: „Klar ist, Batterien sind für die Mobilität der Zukunft eine Schlüsseltechnologie. Für Österreich liegt der Hebel vor allem in der Fokussierung auf Recycling sowie Spezialanwendungen wie Sonderfahrzeugbau und stationäre Energiespeicher.“ Projekte wie „BattBox“ und „BatteryLife“ sollen Recyclingverfahren optimieren und Lebenszyklen verlängern.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-40f6b798435a465cf456baadde1626d2">ASCII‑Vorstand Veit Kohnhauser sieht Europas Zukunft nicht in einer Aufholjagd bei Zellfertigung, sondern im Aufbau neuer Wertschöpfungsnetzwerke: „Chinas Dominanz verzerrt den Wettbewerb – Europa kann da nicht mitspielen, sondern muss anders denken. Europas strategische Chance liegt nicht in der Aufholjagd, sondern in der aktiven Gestaltung zukünftiger Wertschöpfungsnetzwerke.“ Die Studie empfiehlt beschleunigte Genehmigungsverfahren, gezielte Fördermaßnahmen und regionale Cluster, um eine leistungsfähige Kreislaufwirtschaft aufzubauen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7068d17c1d5209dd7acc57c239ab08b0">Für Österreich ergibt sich daraus eine klare Agenda: Durch Spezialisierung auf Recycling, die Entwicklung stationärer Energiespeicher und die Kooperation mit europäischen Partnern kann die heimische Industrie zum Taktgeber einer nachhaltigen Batterie‑Ökonomie werden – und gleichzeitig ihre Abhängigkeit von knappen Rohstoffen verringern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/recycling-macht-oesterreich-zum-schluesselakteur-in-europas-batterie%e2%80%91lieferketten/">Recycling macht Österreich zum Schlüsselakteur in Europas Batterie‑Lieferketten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>HOYER Group wächst in Lateinamerika</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hoyer-group-waechst-in-lateinamerika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Mar 2025 01:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahrgut]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Flexitank]]></category>
		<category><![CDATA[Hoyer Group]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
		<category><![CDATA[Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Logistikanbieter]]></category>
		<category><![CDATA[Thermoliner-Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Trucking-Dienstleistungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=13525</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der globale Anbieter von Logistiklösungen für die Flüssiggutindustrie hat die Übernahme des chilenischen Unternehmens INTER-TANK bekannt gegeben. Mit dieser strategischen Akquisition stärkt die HOYER Group ihre Marktpräsenz in Chile, ihr globales Netzwerk und ihre Kompetenzen im Bereich der Liquid Bulk- und Flexitank-Logistik.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hoyer-group-waechst-in-lateinamerika/">HOYER Group wächst in Lateinamerika</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-60f18fc69c1d6b62cf7a50f2786453d8">INTER-TANK, mit Sitz in Santiago de Chile, ist ein renommierter Anbieter von Flexitank-Logistiklösungen in Südamerika. Durch die Übernahme wird HOYER seine regionale Präsenz deutlich ausbauen und seinen Kunden noch umfassendere und effizientere Logistiklösungen anbieten.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6b7b5080fcba85f02fc0f1fda775f996">Netzwerkerweiterung bringt Mehrwert für beide Seiten</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1680e55a44e7e146f99a5b1dee4ff253">„Die Übernahme von INTER-TANK ist ein wichtiger Schritt für die HOYER Group, um unser globales Netzwerk zu erweitern und unsere Position als globaler Flexitank-Logistikanbieter zu festigen“, so Björn Schniederkötter, CEO der HOYER Group. Paco Koudstaal, Regional Director Latin America der HOYER Group, fügt hinzu: „Wir freuen uns, die Expertise von INTER-TANK in unser Netzwerk zu integrieren und über 30 neue Kollegen mit umfassender Erfahrung im chilenischen Wein- und Ölmarkt willkommen zu heißen.“<br>Philip Fell, Commercial Manager von INTER-TANK, sagt über die Partnerschaft: „Die Einbindung in das globale Netzwerk der HOYER Group wird für unsere Kunden in Südamerika und weltweit einen zusätzlichen Mehrwert schaffen.“<br>Die HOYER Group setzt sich für innovative und nachhaltige Logistiklösungen ein. Mit der Thermoliner-Technologie von INTER-TANK kann HOYER seinen Kunden nun einen weiteren Mehrwert auf globaler Ebene aus erster Hand bereitstellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-eea4a2221c9c1269456dd08cea7ed827">Neue Vertretung in Kolumbien</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5e0cf058a873bbd4419221d28188b87c">Darüber hinaus eröffnete die HOYER Group im Februar ein neues Büro in Kolumbien, das sich auf das ISO-Tankgeschäft konzentriert und das Portfolio vor Ort um Flexitank-, Gas-, IBC- und Trucking-Dienstleistungen erweitert. „Ich bin sehr stolz, unseren bestehenden und neuen Kunden in Kolumbien die Dienstleistungen der HOYER Group anbieten zu können“, sagt Isabel Londoño, Country Manager Colombia der HOYER Group.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hoyer-group-waechst-in-lateinamerika/">HOYER Group wächst in Lateinamerika</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachhaltiger Chemikalien-Transport nach Polen</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/nachhaltiger-chemikalien-transport-nach-polen/</link>
					<comments>https://www.verkehr.co.at/nachhaltiger-chemikalien-transport-nach-polen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2025 10:32:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gefahrgut]]></category>
		<category><![CDATA[Transport]]></category>
		<category><![CDATA[DB Cargo]]></category>
		<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Selena Group]]></category>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[<p>Covestro, ein Hersteller von Polymerwerkstoffen, kooperiert mit dem Logistikexperten DB Cargo BTT, um den Transport von Chemikalien nach und innerhalb Polens effizienter, nachhaltiger und sicherer zu gestalten. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/nachhaltiger-chemikalien-transport-nach-polen/">Nachhaltiger Chemikalien-Transport nach Polen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Im Fokus der Zusammenarbeit steht insbesondere der Transport von Methylendiphenyldiisocyanat (MDI), einem chemischen Rohstoff, der in einer Vielzahl von Polyurethanmaterialien wie der Wärmedämmung von Gebäuden und Kühlschränken verwendet wird.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Klimaneutralität bis 2050</strong><br />
Hanno Bruemmer, Head of Supply Chain and Logistics EMLA bei Covestro, erklärt: „Die gesamte Wertschöpfungskette muss einbezogen werden, um unser gemeinsames Ziel der Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen. Zuverlässige, effiziente und nachhaltige Logistik für unsere zunehmend nachhaltigeren Produkte ist dabei von zentraler Bedeutung. Wir arbeiten eng mit unseren Kunden und Transportunternehmen zusammen, um die Lieferkette zu optimieren. Dazu gehören die Verbesserung der Ladeeffizienz, die Auswahl optimaler Transportmittel und -routen sowie der Einsatz nachhaltiger Energieträger wie Grünstrom oder HVO zur Substitution fossiler Brennstoffe.“</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>70 Prozent weniger Emissionen dank Kombiniertem Verkehr</strong><br />
Im Rahmen der Kooperation bietet DB Cargo BTT Covestro eine durchgängige Transportlösung, die mehrere nachhaltige Ansätze kombiniert: Zunächst werden die Chemikalien mit Biodiesel-betriebenen (HVO 100) Lkw von den Produktionsstätten von Covestro in Deutschland zu einem nahegelegenen Bahnterminal transportiert. Von dort aus erfolgt der Weitertransport in ein Verteilzentrum in Polen per Bahn, wodurch Straßen entlastet und entsprechende Emissionen vermieden werden. Vom Verteilzentrum aus übernehmen erneut Biodiesel-betriebene Lkw die termingerechte Auslieferung an die Endkunden in Polen. Dieser spezielle Biokraftstoff ist eine der nachhaltigsten Alternativen zu fossilem Diesel. Insgesamt spart die Kombination dieser Transportmethoden mindestens 70 Prozent an CO₂-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Straßentransportmethoden ein.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Nachhaltige Lieferketten für die Chemieindustrie</strong><br />
„Bei DB Cargo BTT setzen wir verkehrsträgerübergreifend auch auf die Zusammenarbeit mit externen Partnern, um Traktion sowie Vor- und Nachlaufleistungen für unsere Kunden so effizient wie möglich zu gestalten. Für Covestro haben wir bereits kürzlich wichtige chemische Produkte nach Polen transportiert und freuen uns, unsere Schienenexpertise nun mit Biodiesel-betriebenen Lkw für die erste und letzte Meile zu kombinieren. Diese Zusammenarbeit ist ein Beispiel für unser Engagement, nachhaltigere Lieferketten zu ermöglichen und den Wandel in der Chemieindustrie zu unterstützen. Solche Projekte zeigen, wie wir als Teil der DB Cargo-Gruppe unseren Kunden echten Mehrwert bieten und ein wesentlicher Bestandteil europäischer Lieferketten sind“, erläutert Torsten Lüders, Managing Director der DB Cargo BTT GmbH.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Polnischer Hersteller profitiert ebenfalls</strong><br />
Die Zusammenarbeit ist flexibel skalierbar und kann in Zukunft an wachsende Geschäftsanforderungen angepasst werden. Sie sendet zudem ein wichtiges Signal an Kunden von Covestro wie die polnische Selena Group, einen globalen Hersteller von Bauchemikalien und -materialien. Diese profitieren von der Lieferung von MDI mit einem geringeren CO₂-Fußabdruck, was zur Reduzierung ihrer Scope-3-Emissionen beiträgt.<br />
Bernd Hennig, Head of Trading Cluster MDI bei Covestro, betont: „Gemeinsam mit der Selena Group setzen wir uns dafür ein, nachhaltige Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette voranzutreiben und unseren geschätzten Kunden nicht nur nachhaltigere Materialien, sondern auch nachhaltige Transportlösungen anzubieten.“ </span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Engagement zur Emissionsreduzierung vereint die Beteiligten</strong><br />
Michal Specjalski, Mitglied des Vorstands für Produkt und Innovation bei Selena Group, ergänzt: „Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet heute nicht mehr, Kompromisse bei Effizienz und Qualität einzugehen. In der Selena Group erhöhen wir kontinuierlich unser Engagement für die Entwicklung nachhaltiger Baulösungen. Wir beobachten Trends und Veränderungen genau und arbeiten stetig daran, unsere Umweltbelastung zu minimieren und Ressourcen effizient einzusetzen. Daher freuen wir uns, mit Covestro und DB Cargo BTT starke Partner an unserer Seite zu haben, die unser Engagement zur Emissionsreduktion und zur Erreichung der Klimaneutralitätsziele in Europa und weltweit teilen.“</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Circular Economy für die Bauindustrie</strong><br />
Die Selena Group und Covestro arbeiten bereits in vielfältiger Weise zusammen, um die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Beispielsweise entwickeln sie Polyurethan (PU)-Schäume zur verbesserten Wärmedämmung von Gebäuden, die auf MDI der Desmodur® CQ-Produktreihe basieren. Dieses ist ISCC Plus-zertifiziert und verwendet pflanzliche Rohstoffe mittels Massenbilanzierung. Dadurch haben die Produkte bereits einen geringeren CO₂-Fußabdruck im Vergleich zu fossilen Alternativen – und dank der neuen Transportlösung werden sie nun auch nachhaltiger an Selena geliefert.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/nachhaltiger-chemikalien-transport-nach-polen/">Nachhaltiger Chemikalien-Transport nach Polen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.verkehr.co.at/nachhaltiger-chemikalien-transport-nach-polen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
