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	<title>Zukunft Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Zukunft Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>Hafen Rotterdam setzt auf Wachstum, Nachhaltigkeit und Resilienz</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hafen-rotterdam-setzt-auf-wachstum-nachhaltigkeit-und-resilienz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 08:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Hafenperspektive 2050 will Rotterdam Europas wettbewerbsfähigsten, nachhaltigsten und widerstandsfähigsten Hafen entwickeln.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hafen-rotterdam-setzt-auf-wachstum-nachhaltigkeit-und-resilienz/">Hafen Rotterdam setzt auf Wachstum, Nachhaltigkeit und Resilienz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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<p>Am Montagnachmittag wurde die Hafenperspektive 2050 im Port Pavilion in Rotterdam offiziell vorgestellt. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung nahmen an der Präsentation teil. Der scheidende Wirtschaftsminister Vincent Karremans unterstrich die Bedeutung der langfristigen Weichenstellung für den größten Hafen Europas und sagte: „Wenn die Niederlande und Europa auch in Zukunft wirtschaftlich stark und widerstandsfähig bleiben wollen, müssen wir jetzt Entscheidungen für den Rotterdamer Hafen treffen. Stillstand ist keine Option. Nur mit einer ambitionierten Vision, in der Wachstum und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen, können wir unsere Industrie und Wirtschaft zukunftssicher machen.“</p>



<p>Im Zentrum der Hafenperspektive steht das Ziel, den Rotterdamer Hafen bis 2050 zum wettbewerbsfähigsten, nachhaltigsten und widerstandsfähigsten Hafen Europas zu entwickeln. Der Hafen soll dabei sicher, innovativ und von zentraler Bedeutung für Wirtschaft und strategische Autonomie bleiben und zugleich in eine gesunde Lebensumgebung integriert sein. Um diese ambitionierte Zukunftsvision umzusetzen, sind in den kommenden Jahren eine enge öffentlich-private Zusammenarbeit sowie ein attraktives Investitionsklima entscheidend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gemeinsame Vision für den Hafen der Zukunft</h2>



<p>Initiiert wurde die Hafenperspektive 2050 von der Stadtverwaltung Rotterdam und der Port of Rotterdam Authority. In die Ausarbeitung eingebunden waren zudem die Provinz Südholland, die niederländische Regierung und der Wirtschaftsverband Deltalinqs. Bei der offiziellen Vorstellung waren alle beteiligten Institutionen vertreten, darunter Minister Vincent Karremans für die niederländische Regierung, Beigeordneter Robert Simons für die Stadt Rotterdam, Abgeordneter Arne Weverling für die Provinz Südholland, Deltalinqs-Vorsitzender Victor van der Chijs für die Unternehmen im Hafengebiet sowie Boudewijn Siemons als CEO der Port of Rotterdam Authority. Darüber hinaus flossen die Beiträge von mehr als hundert Unternehmen, Behörden, Wissensinstitutionen und Interessenverbänden in die Hafenperspektive ein. Auch Anwohnerinnen, Anwohner und Jugendliche aus der Region brachten ihre Erwartungen an die Zukunft des Hafens ein. Der Gemeinderat der Stadt Rotterdam hat die Hafenperspektive 2050 bereits am 18. Dezember 2025 verabschiedet.</p>



<p>In seiner Präsentation machte Boudewijn Siemons deutlich, dass es sich bei der Hafenperspektive nicht um einen grundlegenden Neuanfang handelt. „Die Unternehmen im und um den Rotterdamer Hafen zeichnen sich seit jeher durch ihren Fokus auf Innovation und Fortschritt aus, um einen nachhaltigen und zukunftssicheren Hafen zu schaffen. Aus der Hafenperspektive geht jedoch hervor, dass wir darüber hinaus gemeinsam neue Prioritäten setzen, um das Investitionsklima und die strategische Autonomie zu verbessern und eine Lösung für den drohenden Platzmangel zu finden, beispielsweise durch eine mögliche Erweiterung des Hafens in Richtung Meer.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klimaneutralität, Resilienz und strategische Autonomie</h2>



<p>Ein wesentlicher Bestandteil der neuen Strategie ist das Ziel, den Rotterdamer Hafen bis 2050 klimaneutral zu gestalten und einen bedeutenden Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten. Aufgrund seiner starken Industriecluster und leistungsfähigen Hinterlandverbindungen wird der Hafen auch künftig eine Schlüsselrolle für die Liefer- und Energiesicherheit zahlreicher Güter spielen. Neue Verkehrskonzepte, der verstärkte Einsatz künstlicher Intelligenz sowie kreislauforientierte Prozesse eröffnen dem Hafen dabei besondere Chancen, seine Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern und gleichzeitig Emissionen zu reduzieren.</p>



<p>Ein vergleichsweise neues, aber zunehmend wichtiges Element der Hafenperspektive ist der Fokus auf Flexibilität und Widerstandsfähigkeit. Angesichts geopolitischer Entwicklungen und wachsender globaler Unsicherheiten soll die Streuung von Importen aus verschiedenen Herkunftsländern Abhängigkeiten reduzieren. Der Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere durch Offshore-Windenergie, sowie der Import nachhaltiger Energieträger tragen zur Energiesicherheit bei. Gleichzeitig gewinnen der Schutz digitaler Systeme vor Angriffen und die Fähigkeit, flexibel zwischen unterschiedlichen Verkehrsträgern zu wechseln, an Bedeutung, um Lieferketten auch bei Störungen stabil zu halten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Investitionsklima als Schlüssel zur Umsetzung</h2>



<p>Darüber hinaus adressiert die Hafenperspektive weitere zentrale Zukunftsfelder. Der Rotterdamer Hafen soll sich zu einem Vorreiter intelligenter und sauberer Logistik entwickeln, in dem Ladung, Verkehrsträger und Infrastruktur digital vernetzt sind und intelligente Systeme kontinuierlich optimale Transportwege bestimmen. Auch die Industrie im Hafen soll sich in den kommenden Jahrzehnten zu einem wettbewerbsfähigen, klimaneutralen und kreislauforientierten Knotenpunkt für nachhaltige Energien, zirkuläre Rohstoffe und strategische Materialien weiterentwickeln. Parallel dazu sollen Lebensqualität, Natur und Umwelt im Hafenumfeld deutlich verbessert werden, etwa durch den Einsatz sauberer Kraftstoffe, Landstromlösungen und zusätzliche Wohnangebote in der Region. Der Hafen bleibt zudem ein wichtiger Arbeitgeber, wird jedoch vielfältiger und durch neue Verkehrskonzepte besser erreichbar.</p>



<p>Damit diese Vision Realität werden kann, sind laut Hafenperspektive gezielte Maßnahmen erforderlich. Dazu zählen ein international wettbewerbsfähiges Investitionsklima mit vergleichbaren Energiekosten, der Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur sowie die nachhaltige Stärkung des Arbeitsmarktes. Gleichzeitig wird im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft NOVEX Rotterdamer Hafen intensiv daran gearbeitet, langfristige Lösungen für den zunehmenden Platzmangel zu entwickeln.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hafen-rotterdam-setzt-auf-wachstum-nachhaltigkeit-und-resilienz/">Hafen Rotterdam setzt auf Wachstum, Nachhaltigkeit und Resilienz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Zukunftsreise für Transport und Logistik &#8211; KI in Lieferketten</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/zukunftsreise-fuer-transport-und-logistik-ki-in-lieferketten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 2026 14:37:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Logisti]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>28.01 – 29.01.2026 Künstliche Intelligenz (KI) ist branchenübergreifend in aller Munde. In einer aktuellen Trend-Studie zu den Zukunftsbranchen 2025-2040 stellt der Deutschland-Report klar heraus, dass die Digitalisierung der Logistikbranche weiter voranschreiten wird. Cloud Computing und IoT-Anwendungen werden verstärkt zum Einsatz kommen. Die Zukunftsreise bietet durch den Besuch innovativer Unternehmen und den Einblick in die Arbeit moderner Forschungseinrichtungen die Möglichkeit eines praxisorientierten Austauschs zu den Chancen, Bedrohungen und konkreten Ansatzpunkten des Einsatzes von KI für Ihr Logistik-Unternehmen. Der Einsatz von KI [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/zukunftsreise-fuer-transport-und-logistik-ki-in-lieferketten/">Zukunftsreise für Transport und Logistik &#8211; KI in Lieferketten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>28.01 – 29.01.2026</p>



<p>Künstliche Intelligenz (KI) ist branchenübergreifend in aller Munde. In einer aktuellen Trend-Studie zu den Zukunftsbranchen 2025-2040 stellt der Deutschland-Report klar heraus, dass die Digitalisierung der Logistikbranche weiter voranschreiten wird. Cloud Computing und IoT-Anwendungen werden verstärkt zum Einsatz kommen.</p>



<p>Die Zukunftsreise bietet durch den Besuch innovativer Unternehmen und den Einblick in die Arbeit moderner Forschungseinrichtungen die Möglichkeit eines praxisorientierten Austauschs zu den Chancen, Bedrohungen und konkreten Ansatzpunkten des Einsatzes von KI für Ihr Logistik-Unternehmen.</p>



<p>Der Einsatz von KI ermöglicht mithilfe intelligenter Verpackungssysteme,&nbsp;die Standort- und Verlaufsdaten senden, die lückenlose&nbsp;Kontrolle des Lieferprozesses. Eine verbesserte Nachverfolgung wird durch eine verstärkte Überwachung des Zustands verpackter Waren während des Transports und der Lagerung Realität. So wird die Optimierung von Bedarfsprognosen, Absatzplanung und Transport&nbsp;möglich. Die Technologie wird bei der Effizienzsteigerung sowie der Sicherung von Qualität und Produktivität immer wichtiger.</p>



<p>Die Teilnahme an der Zukunftsreise ermöglicht Ihnen, sich aktuelle&nbsp;Bedrohungen praxisorientiert vor Augen zu führen. Unzureichende Digitalisierung, veraltete Infrastruktur und überbordende Bürokratie beeinträchtigen die Wettbewerbsfähigkeit des Logistikstandortes in Österreich und Deutschland.&nbsp;In einem zunehmend technologiegetriebenen Markt könnten mangelnde Investitionen in Hochleistungs-IT (Edge AI, Quanten-Computer etc.) zu einem entscheidenden Wettbewerbsnachteil führen. Dies gefährdet die Marktposition und Zukunftsfähigkeit der Unternehmen.<br></p>



<p>Im Austausch mit Teilnehmenden und während der Firmenbesuche können Sie konkrete Maßnahmen identifizieren, wie Sie rechtzeitig Investitionen in die Weiterbildung Ihrer Mitarbeitenden im Bereich KI einplanen. So können Sie sich gezielt auf den drohenden verschärften Fachkräftemangel vorbereiten. Sie bekommen auch Einblicke zu gültigen Umweltgesetzen, wodurch die Logistik-Branche mit erheblichen finanziellen Belastungen konfrontiert wird.</p>



<p>Mehr Infos und Anmeldung <a href="https://www.wko.at/veranstaltungen/63357915-9900-4ee9-8c2d-2e7c3468b7c9"><strong>hier</strong></a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/zukunftsreise-fuer-transport-und-logistik-ki-in-lieferketten/">Zukunftsreise für Transport und Logistik &#8211; KI in Lieferketten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>Logistik trifft Politik</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/logistik-trifft-politik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 12:32:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[DamenLogistikClub]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionsabend]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bundesminister Peter Hanke im Austausch mit dem DamenLogistikClub über Innovation, Infrastruktur und Zukunft der Logistik in Österreich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/logistik-trifft-politik/">Logistik trifft Politik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-eaa4b43e3424759dc84e822f8406efc7">Zukunft gestalten – Innovationen und Perspektiven: Unter diesem Motto lud der DamenLogistikClub (DLC) am 14. Oktober 2025 zu einem Diskussionsabend in den thinkport VIENNA. Über 60 Teilnehmerinnen aus Logistik, Mobilität und Infrastruktur folgten der Einladung und diskutierten mit Bundesminister Peter Hanke, Ressortchef für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, über aktuelle Herausforderungen und Zukunftsstrategien der Branche.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-25f94fa72d6e349d7a43b0545218a0a5"><strong>Investitionen in Infrastruktur und Innovation</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-361eb2f08d3cc4d92fcb8a965cd9d629">In seiner Keynote skizzierte Bundesminister Hanke ein positives Zukunftsbild für die österreichische Verkehrs- und Logistiklandschaft. Ziel sei es, Österreich durch gezielte Investitionen in Infrastruktur, Forschung und Zukunftstechnologien als wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Wirtschaftsstandort zu stärken.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3ff83399564a91602a84d52c32676c87">Bis 2040 sollen rund 20 Milliarden Euro in den Schienenausbau fließen. Ein Beispiel für integrierte Verkehrspolitik sei der geplante Ringschluss der S1 Wiener Außenring-Schnellstraße, der öffentlichen Verkehr, Forschung und ökologische Verantwortung verbindet.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-431a8b2cf33742f5be66c249d4f810f7">Hanke betonte dabei, dass Innovationen und Klimaschutz zentrale Treiber der Mobilitätswende seien – ebenso wie die Rolle der Logistik als Schlüsselfaktor für Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Sein Zukunftsbild ermutigt insbesondere Frauen, sich aktiv in der Branche zu engagieren und die Transformation mitzugestalten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f322939884da4307499a3ac5640f4178"><strong>Austausch über Zukunftsthemen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1916ed3022f4dd321ff7622322309027">In der von Doris Pulker-Rohrhofer, DLC-Vorständin und Technische Geschäftsführerin des Hafen Wien, moderierten Gesprächsrunde standen praxisnahe Schwerpunkte im Mittelpunkt: Innovation und Technologien der Zukunft, Forschungskooperationen, Fachkräftemangel sowie nachhaltige Stadtlogistik und Infrastrukturentwicklung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2d8de5c695ea72197a37522797bd49b6">„Der Besuch von Bundeminister Peter Hanke beim DLC hat gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Politik und Logistikexpertinnen ist. Seine Impulse zu Logistik und Infrastruktur sowie die offene Diskussion mit unseren Mitgliedern waren ein wertvoller Beitrag zur Weiterentwicklung der Branche“, so Pulker-Rohrhofer.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2e78508273d2db0a63c3f2c146677000">Auch die weiteren DLC-Vorständinnen zogen ein positives Fazit. Beate Färber-Venz, Eigentümerin von Venz Logistik, erklärte:</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f177582fef70e813b8b689d72bca7ea4">„Der DamenLogistikClub freut sich, den Infrastrukturminister persönlich an Bord zu haben – durch den Austausch mit ihm und die erhaltenen Informationen sind wir bereit für eine gemeinsame Fahrt Richtung Zukunft!“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-21c142e35bb9b27a64aaadbe56465419">Petra Höfinger, Geschäftsführerin der ART for ART Theaterservice GmbH, ergänzte:</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-77cf83f8c7d4ab12559ebce96669e1c1">„Mit Bundesminister Peter Hanke gewannen wir einen klaren Blick auf die zukünftige Verkehrspolitik. Seine Vision, durch gezielte Investitionen in Infrastruktur, Forschung und Mobilität Österreich nachhaltig zu stärken, zeigt, wie konsequent die Bundesregierung auf eine moderne, vernetzte und klimafreundliche Zukunft setzt.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4b51fc0d79006c47433db8e8e0505a28"><strong>Netzwerk mit Signalwirkung</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5c5d3c3bd4bd1e6438374bad8d7c1bd7">Mit der Veranstaltung setzte der DamenLogistikClub ein starkes Zeichen für die Vernetzung, Sichtbarkeit und Stärkung von Frauen in der Logistik. Das Netzwerk bietet seinen Mitgliedern Zugang zu Entscheidungsträger:innen, Expert:innen und Impulsgeber:innen aus Wirtschaft, Forschung und Politik – und schafft damit Räume für Dialog, Inspiration und konkrete Karriereimpulse.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/logistik-trifft-politik/">Logistik trifft Politik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie Österreich zur Bahnfabrik Europas werden kann</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wie-oesterreich-zur-bahnfabrik-europas-werden-kann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2025 08:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bahnindustrie gilt als Schlüsselbranche für die Mobilitätswende und den Klimaschutz – das zeigt eine aktuelle AK-Studie. Österreich habe laut Analyse das Potenzial, zur zentralen Produktionsdrehscheibe Europas für Züge und Infrastruktur zu werden. Notwendig seien gezielte Investitionen, politische Weichenstellungen und eine klare Industriestrategie.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wie-oesterreich-zur-bahnfabrik-europas-werden-kann/">Wie Österreich zur Bahnfabrik Europas werden kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ff9a934c488640c950630807bd9963bc">Österreichs Weg zur Klimaneutralität führt über die Schiene – das zeigt eine neue Studie der Arbeiterkammer (AK), die das gewaltige Potenzial der heimischen Bahnindustrie hervorhebt. Die aktuelle Analyse der AK Wien und AK Oberösterreich, erstellt vom Institute for Comprehensive Analysis of the Economy (ICAE) und dem Socio-Ecological Transformation Lab Linz an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU), kommt zum Schluss: Österreich könnte zur Bahnfabrik Europas werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-da376e57ac9e9a7212a2e45b8cd17294">Der Verkehrssektor ist laut Studie das größte Hindernis auf dem Weg zur Erreichung der Klimaziele, da er rund ein Viertel der Treibhausgasemissionen verursacht. Eine klimafreundliche Wende in der Mobilität sei nur durch einen massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs möglich – und dieser wiederum sei ohne eine starke Bahnindustrie nicht realisierbar. Die in Österreich gut aufgestellte Bahnwirtschaft könne diese Rolle einnehmen, mit erheblicher Hebelwirkung auf Wertschöpfung und Beschäftigung.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-98ee0a78748154d958669b94fe15ce09"><strong>Strategische Industriepolitik statt Stillstand</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f7f915bef39899bb7005035f16aee9f8">Inmitten der längsten Rezession der Nachkriegszeit eröffnet die Studie einen neuen industriepolitischen Horizont: Die Bahnindustrie in Österreich habe die Fähigkeit, qualitativ hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen, die Mobilitätswende aktiv mitzugestalten und kriselnde Branchen wie die Autozulieferindustrie aufzufangen. „Österreich könnte die Bahnfabrik Europas werden, mit starken Impulsen für die regionale Wertschöpfung und für die Schaffung von Arbeitsplätzen“, heißt es in der Studie.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5eb8dd1025e87d5af0f50ca30b69c2fb">Laut Input-Output-Modell des Forschungsteams könnten Investitionen in das europäische Zielnetz 2040 bis zu 24,4 Milliarden Euro an zusätzlicher Wertschöpfung sowie rund 230.000 Jahresarbeitsplätze generieren. Öffentliche Ausgaben in diesen Sektor entfalten laut Analyse überdurchschnittliche ökonomische Effekte – für jeden Euro staatlicher Investition entstehen 1,20 Euro an volkswirtschaftlichem Nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a56f61c88cadbaa7c434d4c3ab51e27d"><strong>Exportstark, innovationsgetrieben, europäisch relevant</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-778b831b7e8705978ac66d8048eeee5d">Österreichs Bahnindustrie ist laut Daten des Verbands der Bahnindustrie bereits heute Weltspitze: Mit Exporten von Schienenfahrzeugen und Ausrüstungen im Wert von 1,8 Milliarden Euro pro Jahr liegt das Land weltweit auf Platz eins bei Pro-Kopf-Ausfuhren. Die Unternehmen sind führend bei Gleisbaumaschinen, elektromechanischen Antrieben und Sensortechnik. Auch in Sachen Patente und Investitionen in Forschung und Entwicklung zählt Österreich zur EU-Spitze.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9e015f81f6b8577173be0af2f2450292">Die Studie beleuchtet zudem die industrielle Tiefe der Bahnbranche: Von Schienen über Signaltechnik bis zu Lokomotiven – nahezu alles, was für ein modernes Schienennetz benötigt wird, kann in Österreich produziert werden. Bei einem Auftragsvolumen von einer Milliarde Euro im Schienenfahrzeugbau könnten bis zu 4.000 neue Industriearbeitsplätze entstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-06737deaf0e8f401f9e80c03c4c7ef3f"><strong>Bahn als Jobmotor mit Zukunft</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1b91a2e132cb95f9720783b3a4547395">Auch auf dem Arbeitsmarkt ergibt sich ein klares Bild: Rund 42 Prozent der durch das Zielnetz 2040 ausgelösten Arbeitsplätze würden in der Bauwirtschaft entstehen. Doch auch zahlreiche andere Branchen würden laut der Studie durch Vorleistungs- und Zulieferketten profitieren. Gerade für Fachkräfte aus der schwächelnden Kfz-Zulieferindustrie stellt die Bahnwirtschaft eine zukunftssichere Perspektive dar.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5038c2ded8e5f8c2d56be4c4efea2f9e">Allerdings sei die Realisierung dieses Potenzials an klare politische Rahmenbedingungen geknüpft. Eine strategische Industriepolitik müsse ebenso greifen wie ein entschlossenes Vorgehen gegen Fachkräftemangel – unter anderem durch Ausbildungsoffensiven, gezielte Fördermaßnahmen für Frauen und ältere Arbeitnehmer:innen sowie die Priorisierung klimarelevanter Industrien in der Arbeitsvermittlung.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8e2f766730540d7dd809e45b12cb9c53"><strong>Europaweite Impulse, nationale Verantwortung</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7c7d1d9060feb9b75516f774d01e4c8a">Die Studie fordert ein deutliches Bekenntnis zu einer nachfrageseitigen Industriepolitik auf EU-Ebene. Die öffentliche Beschaffung müsse soziale und ökologische Kriterien sowie europäischen „local content“ – also Wertschöpfung in Europa – zur Voraussetzung machen. Gleichzeitig dürfe es keine Kürzungen bei nationalen Ausbauplänen wie dem Zielnetz 2040 oder den Rahmenplänen der ÖBB geben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7f372c26da2ed7143e8291671e0dd00e">Österreich lasse derzeit Milliardenpotenziale auf der Straße liegen, so die Kritik: Durch eine konsequente Anwendung der EU-Wegekostenrichtlinie könnten jährlich bis zu 800 Millionen Euro an Lkw-Maut-Mehreinnahmen erzielt und in die Schieneninfrastruktur investiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1245bf5124805a8b1494a52659fca06e"><strong>Bahnindustrie als Rückgrat der Mobilitätswende</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-21179fbcfb8529d7e2988ed00cafad87">Mit Blick auf die Eigentümerstruktur betonen die Studienautoren, dass viele der in Österreich tätigen Bahnindustrieunternehmen ihren Hauptsitz im Inland haben. Dies ermögliche größere Handlungsspielräume bei Standort- und Produktionsentscheidungen – anders als etwa in der stärker ausgelagerten Automobilindustrie.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5b1612d67b9ada1130f296e5fd609843">Eine Herausforderung bleibe jedoch der zunehmende globale Wettbewerb, insbesondere aus China. Die Studie warnt: Nur wenn frühzeitig in Lieferketten, Produktionskapazitäten und Fachkräfte investiert wird, kann Österreich seine starke Position halten und ausbauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0e9f5d7526127c57d76f0ae5b5d4993e"><strong>Weichenstellung für die Zukunft jetzt notwendig</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1629d5ebeefa8c6a80846df4e356936c">Die Erkenntnisse der Studie sind klar: Die Bahnindustrie kann zur wirtschaftlichen und ökologischen Lokomotive Österreichs werden. Die notwendigen Voraussetzungen sind vorhanden – doch es braucht politischen Willen und eine klare Strategie, um dieses Potenzial auch zu heben. Die Forderungen der Arbeiterkammer und der Gewerkschaft PRO-GE reichen von einer nachfrageorientierten Industriepolitik über gezielte Förderprogramme bis hin zu einem europaweiten Investitionsschub.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wie-oesterreich-zur-bahnfabrik-europas-werden-kann/">Wie Österreich zur Bahnfabrik Europas werden kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Land, ein Stellwerk</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/ein-land-ein-stellwerk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2025 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Norwegen wird das Bahnsystem rigoros digitalisiert. Auch in Österreich wird der Bahnbetrieb bis 2038 auf einem hohen digitalen Niveau laufen. Siemens Mobility liefert die technische Ausstattung für beide Länder.</p>
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<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6cdbf6c8b69fd0ff5dc8992178971808">Norwegens Bahn vollzieht derzeit eine umfassende Transformation – weg von der analogen Welt und hin zu einer digitalen Zukunft, in der Software das Sagen hat. Hardware tritt in den Hintergrund und wird sogar weitgehend obsolet, weil die Digitalisierung enorme Möglichkeiten bietet. Wie das funktioniert, präsentierte Siemens Mobility Ende Februar Fachjournalisten aus ganz Europa vor Ort in Norwegen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-abdbed3f860fe7eefbaae67398b71544">Bane NOR, die Infrastrukturgesellschaft der norwegischen Bahn, rüstet bis 2034 das 4.200 Kilometer lange Streckennetz mit dem Zugbeeinflussungssystem ETCS Level 2 aus – Siemens Mobility fungiert dabei als Technologiepartner. Die Strecken werden mittels ausgeklügelter Software georedundant und somit ausfallsicher gesteuert. Das Ziel: Ein Land, ein Stellwerk. Wie das technisch funktioniert, war auf einer Bahnfahrt zwischen Oslo und Jaren zu besichtigen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4803e6e00fe79b21851ad4af91bf7fad">Nicht nur die Norweger setzen auf die digitale Zugzukunft, sondern auch die ÖBB. Die österreichische Bahn erteilte Siemens Mobility 2021 den Auftrag, bis 2038 insgesamt 3.700 Kilometer des ÖBB-Hochleistungsstreckennetzes mit ETCS Level 2 auszurüsten. Siemens Mobility liefert nicht nur die Technik, sondern ist danach für 25 Jahre für die Wartung des Systems verantwortlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-18b533172e3ead391ff1218e69a54c75"><strong>Zukunft bereits Realität</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9c43e7ff3dee86e8f7e514e0a950721b">Die Strecke Linz–Vöcklabruck ist seit 2023 bereits digitalisiert. Konkret bedeutet das, dass zugrelevante Daten von der ETCS-Streckenzentrale per GSM-R-Zugfunk an den Zug übertragen werden. Dazu braucht es Datenbalisen im Gleis, um die Position des Zuges zu bestimmen und unveränderliche Streckendaten weiterzuleiten. Das dazugehörige Stellwerk überträgt die Gleis-freimeldung und andere Informationen an das RBC (Radio Block Center). Dieses löst die Fahrgenehmigung aus und sendet sie an das Fahrzeug.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-841b17615336a928d66d72f5bbf2e133">Die exakte High-Tech-Ortung der Fahrzeuge und die Mobilfunk-Kommunikation ermöglichen es, dass die Züge mit dem ETCS in engeren Abständen fahren. Dadurch können mehr Passagiere und Fracht in kürzerer Zeit transportiert werden. In Österreich ist der Software-Anteil im Vergleich zu Norwegen noch höher, was den technischen Standard noch weiter anhebt. Die Lösung heißt: DS3-Plattform und cloudbasierte Signaltechnik.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-31ce644985a0c1bb3bb44254535b3d68"><strong>Software-Updates aus der Ferne</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8e4192f1a3a88ed9c339cf77789678dd">Eine bedeutende Innovation in der Zusammenarbeit von Siemens Mobility und ÖBB ist der Einsatz der DS3-Plattform, die seit November 2020 in einem Pilotprojekt im Stellwerk am Bahnhof Achau im Einsatz ist. DS3 steht für „Distributed Smart Safe System“ und dient der Migration bestehender Anwendungen (z. B. ETCS oder Stellwerk) auf eine standardisierte Hochleistungsplattform auf Basis handelsüblicher Computer. Diese nutzen Multicore-Technologie und ein neues Kommunikationskonzept für eine vollständig IP-basierte Systemarchitektur.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-52b3990b6b97a57e54eccf14ac4485c9">Durch DS3 können die ETCS-Zentralen weiter optimiert und flexibler gestaltet werden. In der erwähnten Partnerschaft werden neben dem jetzt auf der DS3-Plattform laufenden Koppelrechner – der das Verbindungsstück zu den Stellwerken darstellt – künftig auch die gesamten RBCs auf DS3 verlagert.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-82fec5c49ce247763537d8a407242ca0">Mit dieser innovativen Technologie löst sich die Bahn von dem bisherigen Grundsatz, dass bahnspezifische Software immer an bahnspezifische Hardware wie elektronische Stellwerke gebunden ist. Vereinfacht gesagt, ist DS3 ein Betriebssystem, das gegenüber der Bahn-Software vorgibt, eine Bahn-Hardware zu sein. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die spezielle, kostenintensive Hardware kann durch handelsübliche leistungsfähige Server ersetzt werden – das steigert die Wirtschaftlichkeit deutlich.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-570d49456f71bcc40beb1fbe70d526ae">Auch das Obsoleszenz-Management für einzelne Baugruppen entfällt. Anpassungen am Streckennetz – etwa die Einbindung einer neuen Weiche oder eines Anschlussgleises – sind in kürzester Zeit mittels Software-Update aus der Ferne realisierbar. Die Strecke bleibt dadurch, anders als bisher, nur für kurze Zeit außer Betrieb. Aufgrund des hohen Software-Anteils ist Georedundanz leicht und wirtschaftlich umsetzbar – das sorgt für höchste Ausfallsicherheit.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dbeb8d0814b4a93d0fb10329f26c5d8a"><strong>Steigerung der Leistungsfähgkeit</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cc6d1a9e8b0bdba68a515c0d09823c91">DS3 sorgt dafür, dass die für den Betrieb notwendige Software und deren Prozesse auf beliebigen Servern gesichert in Rechenzentren laufen. Auf diesen Servern werden parallel auch Fahrplansysteme, die Zuglenkung und Diagnosesysteme betrieben, was die Wirtschaftlichkeit dieser digitalen Lösung deutlich erhöht. „Diese Technologie wird das österreichische Bahnnetz signifikant leistungsfähiger machen. Gerade durch Österreichs Lage in Zentraleuropa und den damit verbundenen, von unterschiedlichsten internationalen Personen- und Güterverkehrsunternehmen genutzten Verkehren ist eine deutlich höhere Kapazität und Performance sowie ein stark steigender Modal-Split-Anteil gefordert“, betont Siemens-Mobility-Pressesprecher Michael Braun gegenüber <em>Verkehr</em>.</p>
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