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	<title>Verkehrsvolumen Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<lastBuildDate>Thu, 12 Mar 2026 12:50:12 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Verkehrsvolumen Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Hupac steigert Verkehrsvolumen trotz Infrastrukturproblemen</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hupac-steigert-verkehrsvolumen-trotz-infrastrukturproblemen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 10:15:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Hupac]]></category>
		<category><![CDATA[Kombinierter Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsvolumen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hupac transportierte 2025 rund 975.000 Sendungen im Kombinierten Verkehr – ein Plus von 4,3 Prozent trotz Baustellen und Streckensperren im europäischen Bahnnetz.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hupac-steigert-verkehrsvolumen-trotz-infrastrukturproblemen/">Hupac steigert Verkehrsvolumen trotz Infrastrukturproblemen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3a5412c881ffbed86b2a9f386aa76817">Die Hupac Gruppe hat ihr Verkehrsvolumen im Kombinierten Verkehr Straße/Schiene im Jahr 2025 gesteigert – trotz anhaltender Probleme im europäischen Schienennetz. Insgesamt transportierte das Unternehmen 975.000 Straßensendungen beziehungsweise 1,85 Millionen TEU, was einem Plus von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6d884638396496d78ec3a0fefbf9f863">Damit behauptet sich Hupac weiterhin als einer der führenden Anbieter im europäischen Kombinierten Verkehr, insbesondere auf dem wichtigen TEN-T-Korridor Rhine-Alpine.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3868ee357252c7d1cbb7fc2bee38c113"><strong>Wachstum trotz Baustellen und Streckensperren</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-75012e7aafa968fd75bb475bba400fb6">Besonders im transalpinen Verkehr durch die Schweiz konnte Hupac zulegen. Hier stiegen die Mengen um 4,5 Prozent beziehungsweise rund 24.100 Sendungen. Ein Teil dieses Wachstums resultiert allerdings aus zusätzlichen Transporten auf der Relation Belgien–Italien.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0a6e387ed6261de5e2590c7bde669f61">Auch die transalpinen Verkehre über Frankreich und Österreich entwickelten sich positiv, wenn auch auf niedrigem Niveau. Der nicht-transalpine Verkehr im kontinentalen und maritimen Bereich wuchs auf knapp 390.000 Sendungen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-06ed50bfc298627113052d52eb259a6c">„Die Mengenentwicklung ist insgesamt erfreulich, insbesondere vor dem Hintergrund großer Herausforderungen, wie etwa der Vollsperrung der Rheintalstrecke im verkehrsstarken Monat Juni“, sagt Hans-Jörg Bertschi, Präsident des Verwaltungsrates der Hupac Gruppe.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a2f40f5c8da21f162beccf4a476d0a87"><strong>Infrastruktur bleibt zentrales Risiko</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c6d33c7b093ceaf06746c7bbff30786c">Gleichzeitig bleibt die Infrastruktur das größte Risiko für den Kombinierten Verkehr. Baustellen, Umleitungen und temporäre Streckensperrungen beeinträchtigen weiterhin die Zuverlässigkeit des Systems.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8623d3e463395932a0a2649a66369700">Auch für 2026 sind größere Einschränkungen geplant: So wird die Rheintalbahn in Deutschland im Frühjahr zwei Wochen gesperrt. In Italien ist eine fünfwöchige Sperre zwischen Iselle und Domodossola vorgesehen. Zusätzlich soll auf der Strecke Troisdorf–Wiesbaden im zweiten Halbjahr ein längerfristiger Umleitungsverkehr eingerichtet werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2cbd7a4d4a8d26bc8def1e297e92653e">Hupac arbeitet nach eigenen Angaben gemeinsam mit Bahnpartnern an robusteren Umleitungskonzepten und fordert eine bessere internationale Koordination der Baustellen entlang der europäischen TEN-T-Korridore.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f78c46380cfc7ec9100353e5c0f56369"><strong>Ausbau von Angeboten und Netzwerk</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0951e21843cae3d804c68a832e44daf0">Parallel investiert das Unternehmen in neue Verbindungen und eigene Infrastruktur. Seit Anfang des Jahres betreibt Hupac auf den Hauptrelationen Köln Nord–Busto Arsizio und Ludwigshafen–Busto Arsizio Verkehre mit höherer Frequenz.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-138fb66eb82673fe523ad9dc3b1b4cc5">„Mit dem Start der hochfrequenten Angebote zeigt sich, dass negative Auswirkungen der Verspätungen für die Kunden minimiert werden können“, erklärt Michail Stahlhut, CEO der Hupac Gruppe. Ziel sei es, die Angebote in den kommenden Jahren weiter auszubauen, um trotz der schwierigen Infrastrukturbedingungen zuverlässige Transporte zu gewährleisten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ab80003a06db231ecc7e0a670f06a656">Ein weiterer Schritt ist die Erweiterung des Netzwerks in Südeuropa. Mit dem Terminal Barcelona Combiconnect, das Hupac gemeinsam mit dem Operateur TP Nova betreibt, soll der wachsende intermodale Markt in Spanien stärker mit dem europäischen Schienennetz verbunden werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3f0d162acbdb33a636ce01594beb1eb6"><strong>Verlagerungsziel auf Nord-Süd-Achse bleibt außer Reichweite</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7b31667582029126c94fd1ff4ca17a2a">Trotz einzelner Wachstumsimpulse bleibt die Entwicklung auf der wichtigen Nord-Süd-Achse durch die Schweiz problematisch. Seit 2021 sinken dort die Mengen im Kombinierten Verkehr.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5bbc295f98ec0d748a928c6cbd373c4d">2024 wurden rund 960.000 Lkw-Fahrten im alpenquerenden Verkehr registriert – deutlich mehr als das politisch angestrebte Ziel von 650.000 Fahrten pro Jahr. Eine Trendwende ist derzeit nicht absehbar.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9702c2d09885572431fd01e5757ea33c">Hupac fordert daher, die bestehenden Förderinstrumente für den Kombinierten Verkehr langfristig zu sichern. Insbesondere die Betriebsbeiträge für den alpenquerenden Verkehr sollten nach Ansicht des Unternehmens auch über 2030 hinaus fortgeführt werden, um Planungssicherheit für Anbieter und Kunden zu gewährleisten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hupac-steigert-verkehrsvolumen-trotz-infrastrukturproblemen/">Hupac steigert Verkehrsvolumen trotz Infrastrukturproblemen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hupac hält Volumen stabil und investiert in Resilienz</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hupac-haelt-volumen-stabil-und-investiert-in-resilienz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 05:21:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Güterverlagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Bahninfrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Güterverkehrskorridor]]></category>
		<category><![CDATA[Hinterlandverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Hupac]]></category>
		<category><![CDATA[Kombinierter Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Korridorsanierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schienengüterverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Schieneninfrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Schienennetz]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Straßentransport]]></category>
		<category><![CDATA[transalpiner Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Umleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsvolumen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 2024 beförderte die Hupac Gruppe rund 949.000 Straßensendungen im Kombinierten Verkehr Straße–Schiene. Damit konnte das Verkehrsvolumen weitgehend stabil gehalten werden. Der teilweise kritischen Leistungsfähigkeit der Bahninfrastruktur begegnet Hupac mit verschiedenen Maßnahmen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hupac-haelt-volumen-stabil-und-investiert-in-resilienz/">Hupac hält Volumen stabil und investiert in Resilienz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dddcab5df6672ffd80c7261c24253665">Positiv wertet Hupac die Führungsrolle der Schweiz im neu geschaffenen TEN-T-Korridor Nordsee-Rhein-Mittelmeer sowie die Übernahme der gemeinsamen Korridorverantwortung durch die Schweiz und Belgien. Die Zusammenlegung der beiden Schweizer alpenquerenden Korridore ist ein weiterer wichtiger Schritt für eine effizientere Steuerung des internationalen Schienengüterverkehrs.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6923877fc472837ea6219db4b86f3b9b">Verkehrsentwicklung 2024</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9a4c26c1d9e83b82dfee9e3f69e851b5">Im vergangenen Jahr beförderte die Hupac Gruppe rund 949.000 Straßensendungen bzw. 1.818.000 TEU im Kombinierten Verkehr Straße–Schiene und im maritimen Hinterlandverkehr. Dies entspricht einem Rückgang von 2,6 Prozent bzw. 26.000 Sendungen gegenüber dem Vorjahr. Im Kerngeschäft des transalpinen Verkehrs durch die Schweiz konnte Hupac den Verkehr trotz der Kapazitätseinschränkungen im Gotthard-Basistunnel stabil halten (-0,2 Prozent). Der Unterbruch des Leitungswegs via Modane und Netzwerksanpassungen im Nordosten Italiens führten zu einem starken Rückgang der transalpinen Verkehre via Frankreich und Österreich. Der nicht-transalpine Verkehr mit den Märkten West-, Nordost- und Südost-Europa blieb mit einem kleinen Minus von 1,2 Prozent weitgehend stabil.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0cef9cee87f1dba1b3cc843fec974eca">Güterverkehrsfreundlich bauen – so geht’s</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1b25eefb749997e083e9f33c90ac2e27">Neben dem konjunkturell bedingten Rückgang der Verkehrsnachfrage ist der problematische Zustand des Schienennetzes der Hauptgrund für die hinter den Erwartungen zurückbleibende Verkehrsentwicklung. Die vor allem in Deutschland prekäre Leistungsfähigkeit einer veralteten Schieneninfrastruktur belastet die Zuverlässigkeit des Verkehrs. Dabei zeigt die kürzlich abgeschlossene Sanierung der Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim, dass güterverkehrsfreundliches Bauen durchaus möglich ist.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aa559c8396dfcf09b568c588aa1aba17"><strong>Die entscheidenden Faktoren:</strong> </p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5af3312b43cd4e4eab055438bafec510">    ausreichende Kapazität auf den Ausweichstrecken hinsichtlich der verfügbaren Trassen, <br>    auch durch Ausdünnung des Personenverkehrs mit Einrichtung von Schienenersatzverkehren;</li>



<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-28bc012efbaa023df84d6c1f93b74e3f">    elektrifizierte Umleitungsstrecken mit geringen Zusatzkilometern;</li>



<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9da09be9cd0e1c7a268d8c861063dc99">    gleiche Produktionsparameter für die Züge in Bezug auf Profil, Zuglänge, Zuggewicht;</li>



<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dbae65b157cbbba9d953bbe044531485">    gute technische Qualität der Ausweichstrecken durch vorbeugende Wartung;</li>



<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9077faa68bbb1773afc9591a0173a932">    keine größeren zeitgleichen Bauarbeiten auf dem jeweiligen internationalen Korridor;</li>



<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4950bac8e1dba5425066a5fe7fb25435">    genügend Zeit für die Bahnen zur Vorbereitung.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-423eec1840bc66db7d0fe09c1de1bda7">Investitionen in Widerstandsfähigkeit und Stabilität</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-68f1e77c6cc2dc346eec777cdc57a8b6">Diese Kriterien sollten nicht nur bei den großen Korridorsanierungen, sondern generell bei allen Baustellen berücksichtigt werden, zum Beispiel auch beim Ausbau der Rheintalbahn. Im Mittelpunkt müssen die Leistungsfähigkeit und die wirtschaftliche Tragfähigkeit für die Bahnkunden stehen. „Eine Umleitungskapazität von 80 Prozent ist das absolute Minimum, um ein Abwandern des Güterverkehrs auf die Straße zu verhindern“, sagt Michail Stahlhut, CEO der Hupac. „Bei erheblichen Mehrkosten erwarten wir ein Entgegenkommen des Infrastrukturbetreibers. Denn die aktuelle Performance-Misere ist das Resultat einer strukturellen Vernachlässigung und Unterfinanzierung in der Vergangenheit.“</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Hupac_2_Verkehrsentwicklung_2024-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-13146" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Hupac_2_Verkehrsentwicklung_2024-1024x683.jpeg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Hupac_2_Verkehrsentwicklung_2024-300x200.jpeg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Hupac_2_Verkehrsentwicklung_2024-768x512.jpeg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Hupac_2_Verkehrsentwicklung_2024-1536x1024.jpeg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Hupac_2_Verkehrsentwicklung_2024-1080x720.jpeg 1080w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Hupac_2_Verkehrsentwicklung_2024.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-457bfec46f2fc1c2d3bc134cbf0be21c">Hausinterne Anstrengungen aufgrund des maroden deutschen Schienennetzes</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-35576e150a1b08fda288330f5e83cb74">Hupac selbst ergreift eine Reihe von Maßnahmen, um die Resilienz und Stabilität des Angebots zu erhöhen. Anlässlich der baustellenbedingten Vollsperrung der Rheintalbahn im August 2024 initiierte Hupac ein wegweisendes Projekt der deutsch-französisch-schweizerischen Zusammenarbeit. Durch die Einrichtung eines Diesel-Shuttles durch das Elsass konnten 20 Güterzüge pro Tag und Richtung die Sperrung umfahren. Die Leistung wurde von SBB Cargo International und Captrain diskriminierungsfrei erbracht.<br>„Seit Anfang 2025 führen wir einen Teil unserer Verkehre zwischen Belgien und Italien über Frankreich statt über Deutschland. Damit begegnen wir dem Risiko von Unregelmäßigkeiten und erhöhen die Zuverlässigkeit unserer Verkehre“, so Stahlhut. Weitere Diversifizierungen für Umleitungsverkehre sind in Vorbereitung. Zu den operativen Maßnahmen gehören das Vorhalten von Reservekompositionen, der Einsatz von Reserve-Lokführern und die Einplanung zusätzlicher Kapazitäten an Wochenenden, um den Rückstau von unter der Woche ausgefallenen Zügen aufzufangen.<br>Neben diesen hausinternen Anstrengungen erwartet Hupac von allen Beteiligten entlang der Transportkette den höchsten Einsatz für die Garantie einer marktkonformen Kapazität. Infrastrukturseitig setzt sich Hupac für die Einrichtung von Abstellgleisen entlang des Nord-Süd-Korridors durch die Schweiz ein, beispielsweise in Basel, Karlsruhe, Offenburg und Chiasso – „Eine wichtige Maßnahme, um die Auswirkungen von Störungen zu reduzieren und den Verkehrsfluss aufrecht zu erhalten“, so Stahlhut.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-06f75492fde4491718162d024bb5c72e">Strategie für die Zukunft des Kombinierten Verkehrs</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a0c3d6df2e38a7f93e9b5e64bf49d5c3">Trotz der aktuell schwierigen Wirtschaftslage hält Hupac an ihrer Strategie zur Weiterentwicklung des Kombinierten Verkehrs fest. Im Zentrum steht dabei der Ausbau der Terminalkapazität gemeinsam mit Partnern. „Im laufenden Jahr rechnen wir mit der Inbetriebnahme des neuen Terminals Piacenza und des Terminals Barcelona, nächstes Jahr folgt der Terminal Milano Smistamento“, so Hans-Jörg Bertschi, Präsident des Verwaltungsrats. Großes Potenzial sieht Hupac bei der Digitalisierung. „Gemeinsam mit Vertretern der gesamten Wertschöpfungskette arbeiten wir an der Standardisierung und Optimierung der Kernprozesse. Damit reduzieren wir die Komplexität und die Betriebskosten und tragen so zur Wettbewerbsfähigkeit des klimafreundlichen Kombinierten Verkehrs bei.“</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-380cd3afe6cf40d221b236747b917bf5">Internationale Kooperation für eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-735dd5bb7379611abfbb6d5ec2301004">Ein entscheidender Faktor für die Zukunft des Intermodalverkehrs in Europa ist das grenzüberschreitende Korridormanagement. 90 Prozent der Güterzüge des Kombinierten Verkehrs verkehren über nationale Grenzen hinweg – ein klarer Hinweis darauf, dass die Infrastrukturpolitik und das Infrastrukturmanagement in Europa dringend international ausgerichtet werden müssen. „Das Co-Engagement der Schweiz und Belgiens im Güterverkehrskorridor Nordsee-Rhein-Mittelmeer ist ein bedeutender Fortschritt. Für eine nachhaltige Verlagerungspolitik auf die Schiene erwarten wir weitere Verbesserungen im Korridormanagement, insbesondere eine bessere Koordination und Verlässlichkeit der internationalen Infrastrukturmaßnahmen“, so Bertschi weiter. Ein konkreter Schritt wäre der seit langem diskutierte Ausbau des Korridors Antwerpen-Metz-Basel auf das Vier-Meter-Profil. Die vom Schweizer Parlament 2023 verabschiedete Kommissionsmotion sieht die Mitfinanzierung des Ausbaus der linksrheinischen Vogesentunnel vor. Bertschi betont: „Wir unterstützen den Dialog mit allen Beteiligten zugunsten pragmatischer Lösungen im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Europa.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hupac-haelt-volumen-stabil-und-investiert-in-resilienz/">Hupac hält Volumen stabil und investiert in Resilienz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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