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	<title>Umschlag Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<lastBuildDate>Thu, 20 Aug 2026 08:51:17 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Umschlag Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>HGK baut Logistikstandort in Hamburg aus</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hgk-baut-logistikstandort-in-hamburg-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 06:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[HGK]]></category>
		<category><![CDATA[Logistikimmobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die HGK-Gruppe setzt im Hamburger Hafen auf mehr eigene Kapazität. Ab 2028 soll ein neues trimodales Logistikzentrum vor allem das Papiergeschäft bündeln – zugleich schafft der Konzern Platz für zusätzliche Kunden und Güterströme.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hgk-baut-logistikstandort-in-hamburg-aus/">HGK baut Logistikstandort in Hamburg aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2024/10/verkehr_Favicon.jpg" alt="Website-Icon"/></figure>



<p>Die HGK-Gruppe erweitert ihre Präsenz im Hamburger Hafen. In der Seehafenstraße entsteht ein neues Logistikzentrum mit direktem Anschluss an Wasserstraße, Schiene und Straße. Die HGK Logistics and Intermodal GmbH (HGK LI) wird langfristiger Ankermieter und rund 27.000 Quadratmeter Hallenfläche nutzen. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2028 vorgesehen.</p>
</div>



<p>Am neuen Standort sollen vor allem bestehende Aktivitäten der HGK-Tochter Pohl &amp; Co. zusammengeführt werden. Ein Schwerpunkt liegt auf der Papierlogistik, die zu den Kernsegmenten von HGK LI gehört. Gleichzeitig sollen die zusätzlichen Flächen genutzt werden, um weitere Kunden und Branchen für den Standort zu gewinnen.</p>



<p>„Hamburg ist und bleibt eine der wichtigsten Drehscheiben für die HGK-Gruppe. Mit dem neuen Standort schaffen wir die Grundlage, unser Geschäft im Hafen weiterzuentwickeln, zusätzliche Kapazitäten für Wachstum bereitzustellen und unser Leistungsangebot für bestehende und neue Kunden auszubauen“, sagt Markus Krämer, CEO der HGK Logistics and Intermodal GmbH.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trimodale Anbindung für internationale Warenströme</h2>



<p>Neben den Hallenflächen sind Außenflächen, ein eigener Gleisanschluss und eine direkte Schiffsanbindung vorgesehen. Die Halle soll zwölf Meter hoch sein und für hohe Bodenlasten ausgelegt werden. Damit zielt HGK nicht nur auf klassische Lager- und Distributionsleistungen, sondern auch auf anspruchsvollere Hafen- und Industrielogistik.</p>



<p>Für Kunden will das Unternehmen am Standort ein breites Leistungsspektrum abdecken. Dazu gehören Warehousing und Containerhandling ebenso wie trimodale Umschläge sowie nationale und internationale Transporte. HGK positioniert die Anlage damit als Schnittstelle zwischen dem Hamburger Hafen und den Hinterlandverkehren.</p>



<p>„Die moderne Infrastruktur und die trimodale Anbindung schaffen die Voraussetzungen, internationale Warenströme effizient über den Hamburger Hafen zu steuern, unseren hohen Qualitätsanspruch langfristig zu sichern und neue Logistiklösungen für zusätzliche Kunden, Branchen und Güterströme zu entwickeln“, erklärt Hendryk Mackowiak, Standortleiter Hamburg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Papierlogistik wird gebündelt</h2>



<p>Für HGK bedeutet der Neubau zugleich eine Neuordnung der bestehenden Papierlogistik in Hamburg. Die unter Pohl &amp; Co. geführten Aktivitäten werden künftig an der Seehafenstraße konzentriert. Das Unternehmen betreibt Papierlogistik an insgesamt vier Standorten in Deutschland.</p>



<p>Der Neubau soll darüber hinaus Reserven für weiteres Wachstum schaffen. Damit geht das Projekt über die reine Verlagerung bestehender Aktivitäten hinaus: HGK will die zusätzliche Kapazität nutzen, um das Geschäft im Hamburger Hafen auf weitere Industrie- und Produktionsbranchen auszuweiten.</p>



<p>Bei der Immobilie sind unter anderem Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, fossilfreie technische Anlagen, LED-Beleuchtung und Smart Metering vorgesehen. Angestrebt wird eine DGNB-Zertifizierung in Gold.</p>



<p>Entwickelt wird das Projekt gemeinsam mit HIH Invest Real Estate, Urban Partners und Four Parx.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hgk-baut-logistikstandort-in-hamburg-aus/">HGK baut Logistikstandort in Hamburg aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Hafen Antwerpen-Brügge hält Umschlag stabil</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hafen-antwerpen-bruegge-haelt-umschlag-stabil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 08:49:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen Antwerp-Brügge]]></category>
		<category><![CDATA[Seefracht]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geopolitische Spannungen, Handelskonflikte und wirtschaftliche Unsicherheiten haben den Seegüterumschlag im Hafen Antwerpen-Brügge im ersten Halbjahr 2026 belastet. Dennoch fiel der Rückgang moderat aus. Mit Investitionen in Kapazitäten und Infrastruktur will der Hafen seine Position als eine der wichtigsten Logistikdrehscheiben Europas weiter ausbauen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ad23b24c3585703a8d069052561d8fd8">Der Hafen Antwerpen-Brügge hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 insgesamt 133,9 Millionen Tonnen Seefracht umgeschlagen. Das entspricht einem Rückgang von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Angesichts der anhaltenden geopolitischen Spannungen, internationaler Handelskonflikte und eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds bewertet der Hafen das Ergebnis jedoch als robust.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4b497d2023359348dfa48150deb2f759">Während sich der Umschlag von Massengütern mit einem Minus von 1,3 Prozent vergleichsweise stabil entwickelte, legte der RoRo-Verkehr um 5,9 Prozent zu. Belastet wurde das Gesamtergebnis vor allem durch das Stückgutsegment, in dem insbesondere der Containerumschlag zurückging.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-de720a26e70d0d740861386774237fc9"><strong>Containergeschäft behauptet Marktposition</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e364e651125bee49c0169d13b3fbf751">Trotz rückläufiger Mengen konnte Antwerpen-Brügge seinen Marktanteil im europäischen Containerverkehr nach eigenen Angaben halten. Das unterstreiche die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens, der weiterhin zu den wichtigsten Gateway-Standorten für den internationalen Handel zählt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-35cf8287072d2e6e33f23195a79e51c0">Um diese Position langfristig zu sichern, investiert der Hafenbetreiber konsequent in den Ausbau seiner Infrastruktur. Im Fokus stehen zusätzliche Umschlagkapazitäten, effizientere Abläufe sowie Projekte zur Verbesserung der Erreichbarkeit und Nachhaltigkeit.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-de97768a4221691f04794125bdd0883c"><strong>Investitionen sollen Wettbewerbsfähigkeit stärken</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b2508e6799c5787eae4bb793f77e7ced">Mit den laufenden Investitionen reagiert Antwerpen-Brügge nicht nur auf das aktuelle Marktumfeld, sondern bereitet sich auch auf künftiges Wachstum vor. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit des Hafens weiter zu erhöhen und den Anforderungen internationaler Lieferketten gerecht zu werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ec0f7c571606be94a4db752e44d96437">Gerade in einem Umfeld, das von Unsicherheiten und schwankenden Handelsströmen geprägt ist, sieht der Hafen moderne Infrastruktur und ausreichende Kapazitäten als entscheidende Voraussetzung, um seine Rolle als europäische Logistikdrehscheibe langfristig zu behaupten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hafen-antwerpen-bruegge-haelt-umschlag-stabil/">Hafen Antwerpen-Brügge hält Umschlag stabil</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rotterdamer Hafen steigert Umschlag trotz Unsicherheit</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/rotterdamer-hafen-steigert-umschlag-trotz-unsicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 04:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Container]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen Rotterdam]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geopolitische Spannungen verändern die Warenströme im Rotterdamer Hafen, ohne das Gesamtvolumen bislang wesentlich zu beeinträchtigen. Während Energieprodukte und Kohle zulegen, bremsen Kapazitätsengpässe und die schwache europäische Industrie das Container- und Stückgutgeschäft.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In den ersten sechs Monaten 2026 wurden in Rotterdam 212 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Das waren 0,4 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Hinter dem leichten Plus stehen allerdings deutlich gegenläufige Entwicklungen: Während flüssiges und trockenes Massengut zulegten, gingen die Mengen bei Containern und Stückgut zurück.</p>



<p>Vor allem die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben die Warenströme verändert. Die Sperrung der Straße von Hormus ließ die Preise für Rohöl und Mineralölprodukte steigen. Höhere Raffineriemargen veranlassten europäische Raffinerien dazu, mehr Rohöl einzuführen und zu verarbeiten.</p>



<p>Der Rohölumschlag in Rotterdam nahm dadurch um 1,6 Prozent zu. Bei Mineralölprodukten fiel das Wachstum mit 11,5 Prozent auf insgesamt 25 Millionen Tonnen deutlich stärker aus. Während die Einfuhren zurückgingen, stiegen die Exporte um 36 Prozent. Mehr Schweröl wurde nach Singapur verschifft, zusätzlich nahm die Nachfrage nach Gasöl in Spanien und Gibraltar zu.</p>



<p>„Obwohl die unmittelbaren Auswirkungen auf den Rotterdamer Hafen und den Umschlag im Hafen bislang begrenzt sind, haben höhere Energiepreise und zunehmende Unsicherheit die internationalen Märkte belastet“, sagt Boudewijn Siemons, CEO der Port of Rotterdam Authority.</p>



<p>Die Entwicklung zeige, wie abhängig Europa weiterhin von funktionierenden Energie- und Handelsrouten sei. „Diese Ereignisse unterstreichen die Bedeutung robuster Lieferketten und einer starken europäischen Energieinfrastruktur“, so Siemons.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Containerverkehr stagniert</h2>



<p>Im Containersegment konnte Rotterdam das Wachstum der Importe aus Asien nicht in ein höheres Gesamtvolumen übersetzen. In TEU blieb der Umschlag mit einem Minus von 0,1 Prozent nahezu stabil. Nach Gewicht sank er jedoch um 2,6 Prozent auf 98,5 Millionen Tonnen.</p>



<p>Beladene Importcontainer aus Asien legten um acht Prozent zu, während die Ausfuhren beladener Container um ein Prozent zurückgingen. Dieses Ungleichgewicht erklärt, weshalb die Menge in Tonnen stärker sank als die Zahl der umgeschlagenen Boxen.</p>



<p>Zudem fehlten dem Hafen zeitweise Terminalkapazitäten. Während das Deepsea-Aufkommen um 5,2 Prozent stieg und auch die Verkehre mit Nordamerika deutlich zunahmen, brach der Transshipment-Umschlag um 20 Prozent ein. Container wurden damit seltener in Rotterdam zwischen verschiedenen Seeverbindungen umgeladen.</p>



<p>Ab Ende des Jahres sollen zusätzliche Kapazitäten an mehreren Terminals die Engpässe verringern. Damit hofft der Hafen, verlorenes Transshipment-Geschäft zurückzugewinnen und wieder stärker am Wachstum des internationalen Containerverkehrs teilzuhaben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Europas Industrieschwäche bleibt spürbar</h2>



<p>Die wirtschaftliche Lage der europäischen Industrie zeigt sich besonders deutlich beim konventionellen Stückgut. Der Umschlag dieses Segments sank um 9,5 Prozent. Weniger Ladung kam insbesondere aus dem Maschinenbau, der Automobilindustrie und dem Aluminiumsektor.</p>



<p>Auch die europäische Chemieindustrie bleibt ein Belastungsfaktor. Hohe Energiepreise, eine geringe Nachfrage und der internationale Wettbewerbsdruck haben die Produktion vieler Unternehmen gedrosselt. Entsprechend wurden weniger chemische Rohstoffe importiert und weniger Endprodukte exportiert.</p>



<p>Etwas besser entwickelte sich der RoRo-Verkehr, der um ein Prozent auf 13 Millionen Tonnen zunahm. Hier profitierte Rotterdam von einer höheren Nachfrage im Handel mit dem Vereinigten Königreich.</p>



<p>Beim trockenen Massengut sorgte vor allem Kohle für Wachstum. Der Umschlag stieg um 17,8 Prozent – allerdings teilweise im Vergleich mit einem außergewöhnlich niedrigen Vorjahreswert. Neben Kokskohle wurde auch mehr Energiekohle umgeschlagen, da die hohen Gaspreise die Nachfrage nach alternativen Energieträgern erhöhten.</p>



<p>Beim Eisenerz blieb die erwartete Erholung dagegen aus. Obwohl die deutsche Stahlproduktion zunahm, griffen Hersteller zunächst auf bestehende Lagerbestände zurück. Der Eisenerzumschlag lag deshalb 9,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energiewende wird im Hafen sichtbar</h2>



<p>Neben dem Tagesgeschäft treibt Rotterdam den Umbau seines Industrie- und Energiekomplexes voran. Ein wichtiger Schritt ist die Fertigstellung einer 32 Kilometer langen Wasserstoffleitung zwischen der Maasvlakte und Pernis. Sie soll künftig Produktionsanlagen auf der Maasvlakte mit industriellen Abnehmern verbinden.</p>



<p>Langfristig ist die Strecke Teil eines landesweiten Wasserstoffnetzes, das auch an Speicherstandorte sowie an Leitungsnetze in Deutschland und Belgien angeschlossen werden soll. Damit will Rotterdam seine Rolle als europäische Energiedrehscheibe auch in einer klimaneutralen Wirtschaft behaupten.</p>



<p>Fortschritte meldet der Hafen auch bei alternativen Schiffskraftstoffen. Im Mai wurde dort erstmals ein Seeschiff mit einer Mischung aus Ethanol und Methanol betankt. Gleichzeitig wird die Landstromversorgung ausgeweitet, um Emissionen und Lärm während der Liegezeiten zu reduzieren.</p>



<p>Die Projekte zeigen allerdings auch, wie stark die Transformation von politischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen abhängt. Netzengpässe, hohe Energiekosten und langwierige Genehmigungsverfahren bremsen nach Einschätzung der Hafenbehörde weiterhin private Investitionen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr Schutz für kritische Infrastruktur</h3>



<p>Neben der Energieversorgung gewinnt die Sicherheit des Hafens an Bedeutung. Rotterdam will den zunehmenden Einsatz von Drohnen künftig stärker kontrollieren und hat deshalb die Einrichtung eines regulierten unteren Luftraums beantragt. Drohnen werden im Hafengebiet unter anderem für Inspektionen, Umweltmessungen und die Bewältigung von Zwischenfällen eingesetzt.</p>



<p>Auch die digitale Widerstandsfähigkeit wird ausgebaut. Die Cybersicherheitsplattform Ferm Zeehavens überwacht inzwischen Tausende internetfähige Systeme bei mehr als 15 kritischen Organisationen. Sicherheitslücken sollen dadurch erkannt werden, bevor sie für Angriffe genutzt werden können.</p>



<p>Der Handlungsdruck steigt: Ab dem 15. August 2026 gelten für zahlreiche Hafenunternehmen neue Registrierungs-, Vorsorge- und Meldepflichten. Sie gehen auf die Umsetzung der europäischen Vorgaben NIS2 und CER in niederländisches Recht zurück.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Luka Koper treibt Großinvestitionen nach starkem Geschäftsjahr voran</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/luka-koper-treibt-grossinvestitionen-nach-starkem-geschaeftsjahr-voran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Advertorial]]></category>
		<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Ro-Ro]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Containerterminal]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen Koper]]></category>
		<category><![CDATA[Luka Koper]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Rekordzahlen im Containerumschlag und umfangreichen Infrastrukturprojekten setzt Luka Koper seinen Wachstumskurs fort. Bis 2028 will der Hafenbetreiber mehr als 780 Millionen Euro in Terminalkapazitäten, Bahnanschlüsse, Digitalisierung und Nachhaltigkeit investieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/luka-koper-treibt-grossinvestitionen-nach-starkem-geschaeftsjahr-voran/">Luka Koper treibt Großinvestitionen nach starkem Geschäftsjahr voran</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Jahr 2025 verlief für Luka Koper erfolgreich und äußerst dynamisch. Maßgeblich geprägt war die Entwicklung von Rahmenbedingungen, die von der Logistikbranche ein hohes Maß an Flexibilität und durchdachten Reaktionen verlangten. Obwohl die Situation auf den wichtigsten Seerouten unsicher blieb und Reedereien ihre längeren Umfahrungen rund um Afrika großteils beibehielten, stellte das Unternehmen seine Anpassungsfähigkeit und Widerstandskraft unter Beweis.</p>



<p>Am Containerterminal schlug Luka Koper 2025 insgesamt 1,27 Millionen TEU um und erreichte damit einen neuen Rekordwert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von zwölf Prozent. Das höhere Umschlagvolumen wurde vor allem durch neue Geschäfte im Zusammenhang mit der Ausstattung und Versorgung von Produktionsstätten in den Hinterlandmärkten sowie durch umstrukturierte Liniendienste aus Fernost und dem Mittelmeerraum getragen.</p>



<p>Auch am Fahrzeug- und RoRo-Terminal erzielte Luka Koper mit 915.000 umgeschlagenen Einheiten ein Wachstum von drei Prozent. Hauptgrund dafür waren Importe verschiedener chinesischer Fahrzeughersteller, während gleichzeitig auch die Exportvolumina in Mittelmeerländer zunahmen. Etwas rückläufig entwickelte sich hingegen der Umschlag im Bereich Stückgut, trotz stabil wachsender Nachfrage nach Projektladungen, OOG-Cargo sowie trockenen Massengütern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umfangreiche Investitionen</h2>



<p>Luka Koper setzt seinen Investitionskurs auch 2026 fort. Das jährliche Investitionsvolumen soll mehr als 200 Millionen Euro betragen. Laut Unternehmensplanung werden bis 2028 insgesamt mehr als 780 Millionen Euro in Infrastruktur, Digitalisierung und Nachhaltigkeitsprojekte investiert.</p>



<p>Zu den anspruchsvollsten Projekten zählt die Erweiterung des Containerterminals. Geplant sind eine 326 Meter lange zusätzliche Kaimauer, sieben Hektar neue Lager- und Manipulationsflächen, Baggerarbeiten sowie der Ausbau der Energieinfrastruktur. Dadurch soll das Terminal künftig zwei Großcontainerschiffe gleichzeitig abfertigen können. Die Jahreskapazität steigt damit auf 1,8 Millionen TEU.</p>



<p>Die Bauarbeiten laufen derzeit auf Hochtouren. Rund 40 Prozent der Stahlpfähle wurden bereits installiert. Die bauliche Fertigstellung ist für 2027 vorgesehen, danach folgt die Installation von drei neuen Ship-to-Shore-Kränen sowie weiterer Ausrüstung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Second-railway-track-Koper-Diva焌-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-17565" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Second-railway-track-Koper-Diva焌-1024x576.jpg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Second-railway-track-Koper-Diva焌-300x169.jpg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Second-railway-track-Koper-Diva焌-768x432.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Second-railway-track-Koper-Diva焌-1080x608.jpg 1080w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Second-railway-track-Koper-Diva焌.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die neue Bahnstrecke zwischen Koper und Divača wird Ende 2026 vollständig betriebsbereit sein. (Foto: 2TDK)</figcaption></figure>



<p>Sebastjan Šik, Vertreter von Luka Koper in Österreich, betont: „Mit der Erweiterung der Kapazitäten des Containerterminals reagieren wir auf die Erwartungen von Reedereien und Logistikunternehmen und stärken unsere Position unter den nordadriatischen Häfen.“</p>



<p>Zusätzliche Bedeutung für den Hafenstandort hat die neue Bahnverbindung zwischen Divača und Koper, die im März 2026 offiziell eröffnet wurde und bis Jahresende vollständig in Betrieb gehen soll. Die neue 27 Kilometer lange Strecke wird die Schienenkapazität auf diesem Abschnitt mehr als verdoppeln. Parallel dazu sollen laufende Modernisierungen im übrigen slowenischen Bahnnetz die Gesamtkapazität weiter erhöhen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fokus nicht nur auf Container</h2>



<p>Auch im Stückgutsegment investiert Luka Koper weiter. Auf Pier II entsteht derzeit ein spezielles Lager für Stahlcoils. Die moderne Anlage mit einer Fläche von 14.000 Quadratmetern wird mit automatisierten Portalkränen, hoher Bodenbelastbarkeit und moderner IT-Unterstützung ausgestattet. Die Bauarbeiten befinden sich in der Schlussphase, die Inbetriebnahme soll in den kommenden Monaten erfolgen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Automated-wearehouse-for-steel-coils-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-17566" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Automated-wearehouse-for-steel-coils-1024x768.jpeg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Automated-wearehouse-for-steel-coils-300x225.jpeg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Automated-wearehouse-for-steel-coils-768x576.jpeg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Automated-wearehouse-for-steel-coils-1536x1152.jpeg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Automated-wearehouse-for-steel-coils-2048x1536.jpeg 2048w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Automated-wearehouse-for-steel-coils-1080x810.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das hochautomatisierte Lager für Stahlcoils verfügt über eine Fläche von 14.000 m². Die Fertigstellung wird in wenigen Monaten erwartet.</figcaption></figure>



<p>In unmittelbarer Nähe entsteht zudem ein neuer 200 Meter langer Mehrzweckliegeplatz mit einer Wassertiefe von zwölf Metern. Dieser soll vor allem Projektladungen und schwere Breakbulk-Güter wie Stahlcoils, Rohre oder Stahlblöcke abfertigen, gleichzeitig aber auch RoRo-Verkehre unterstützen. Die Fertigstellung ist für Dezember 2026 geplant.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Berth-12-for-project-cargoes-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-17567" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Berth-12-for-project-cargoes-1024x768.jpeg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Berth-12-for-project-cargoes-300x225.jpeg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Berth-12-for-project-cargoes-768x576.jpeg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Berth-12-for-project-cargoes-1536x1152.jpeg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Berth-12-for-project-cargoes-2048x1536.jpeg 2048w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Berth-12-for-project-cargoes-1080x810.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Projektcargo-Liegeplatz Nr. 12 soll bis Jahresende in Betrieb gehen.</figcaption></figure>



<p>Auch im Fahrzeugsegment investiert das Unternehmen weiter. Derzeit entsteht ein mehrstöckiges Parkhaus mit einer Kapazität für zusätzliche 11.700 Fahrzeuge. Die Fertigstellung ist für 2028 vorgesehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Garage-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-17568" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Garage-1024x768.jpeg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Garage-300x225.jpeg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Garage-768x576.jpeg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Garage-1536x1152.jpeg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Garage-2048x1536.jpeg 2048w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/05/Garage-1080x810.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das zusätzliche Parkhaus schafft weitere 11.700 Stellplätze. Die Bauarbeiten sollen 2028 abgeschlossen werden.</figcaption></figure>



<p>Neben Investitionen in das Kerngeschäft legt Luka Koper einen starken Fokus auf Energieautarkie und die Verringerung seines ökologischen Fußabdrucks. Bis Ende 2026 soll die Photovoltaikleistung auf neun Megawatt erhöht und der derzeitige Energie-Eigenversorgungsgrad von 16 Prozent weiter gesteigert werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/luka-koper-treibt-grossinvestitionen-nach-starkem-geschaeftsjahr-voran/">Luka Koper treibt Großinvestitionen nach starkem Geschäftsjahr voran</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>HHLA wächst trotz Krisenumfeld</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hhla-waechst-trotz-krisenumfeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 05:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Container]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<category><![CDATA[Intermodal]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat 2025 trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein deutliches operatives Wachstum erzielt. Steigende Transportmengen und höhere Umsätze stehen jedoch einem durch Sondereffekte belasteten Jahresergebnis gegenüber.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hhla-waechst-trotz-krisenumfeld/">HHLA wächst trotz Krisenumfeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die HHLA hat im Geschäftsjahr 2025 ihre operative Leistung deutlich gesteigert. Der Umsatz legte um knapp zehn Prozent auf 1,76 Milliarden Euro zu, das Betriebsergebnis (EBIT) wuchs sogar um rund 20 Prozent auf 160,5 Millionen Euro. Gleichzeitig ging der Jahresüberschuss deutlich zurück – vor allem aufgrund steuerlicher Einmaleffekte.</p>



<p>Treiber der Entwicklung waren steigende Mengen im Containerumschlag und im Hinterlandverkehr. Der Umschlag erhöhte sich um 5,4 Prozent auf rund 6,3 Millionen TEU, der Containertransport legte mit plus 10,9 Prozent auf knapp 2 Millionen TEU noch stärker zu.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wachstum trotz geopolitischer Unsicherheiten</strong></h2>



<p>Das Ergebnis fällt vor dem Hintergrund eines angespannten Marktumfelds bemerkenswert aus. Konjunkturelle Schwäche, geopolitische Konflikte und Unsicherheiten im Welthandel belasteten die Branche.</p>



<p>„Auch in einem herausfordernden Marktumfeld konnten wir 2025 ein operatives Wachstum erzielen“, sagt HHLA-CEO Jeroen Eijsink. Für 2026 setze das Unternehmen auf „Zuverlässigkeit, Effizienz und Nachhaltigkeit“ sowie ein integriertes Leistungsangebot.</p>



<p>Allerdings wurde der Jahresüberschuss durch steuerliche Sondereffekte deutlich gedrückt und sank auf 9,8 Millionen Euro – nach 32,5 Millionen Euro im Vorjahr.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Intermodalverkehr als Wachstumstreiber</strong></h2>



<p>Besonders dynamisch entwickelte sich das Intermodalgeschäft. Der Bahn- und Straßentransport von Containern stieg deutlich, wobei der Schienenanteil weiter zunahm. Die Erlöse in diesem Segment wuchsen überproportional, ebenso das Betriebsergebnis.</p>



<p>Das zeigt die strategische Bedeutung der Hinterlandanbindung für die HHLA. Verbindungen zu norddeutschen Seehäfen sowie Transporte im deutschsprachigen Raum trugen maßgeblich zum Wachstum bei.</p>



<p>Gleichzeitig bleibt das operative Umfeld anspruchsvoll: Baustellen auf wichtigen Transportkorridoren und hohe Auslastungen in den Häfen wirken weiterhin belastend.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Verschiebungen im Containerumschlag</strong></h2>



<p>Im Containergeschäft profitierte HHLA von veränderten Handelsströmen. Während die Verkehre mit Nordamerika zurückgingen, stiegen die Mengen aus Fernost – insbesondere China – sowie aus Südamerika, Afrika und dem Mittleren Osten.</p>



<p>Auch innerhalb Europas legten die Verkehre deutlich zu, etwa mit dem Vereinigten Königreich, Belgien und den Niederlanden. Hintergrund sind anhaltende Routenverlagerungen infolge des Konflikts im Roten Meer.</p>



<p>Internationale Standorte entwickelten sich unterschiedlich: Während der Umschlag in Italien und in der Ukraine (Odessa) deutlich anzog, verzeichnete der Standort Estland leichte Rückgänge.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dividendenverzicht und Investitionsoffensive</strong></h2>



<p>Aufgrund des schwachen Jahresüberschusses will HHLA für 2025 keine Dividende ausschütten. Gleichzeitig plant der Konzern umfangreiche Investitionen: Für 2026 sind bis zu 480 Millionen Euro vorgesehen, der Großteil davon im Bereich Hafenlogistik.</p>



<p>Für das laufende Jahr erwartet HHLA weiteres Wachstum. Sowohl Umschlag als auch Transportvolumen sollen steigen, das operative Ergebnis wird in einer Bandbreite von 175 bis 195 Millionen Euro prognostiziert.</p>



<p>Damit setzt der Konzern auf eine Fortsetzung seines Wachstumskurses – trotz anhaltender Unsicherheiten im globalen Handel.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hhla-waechst-trotz-krisenumfeld/">HHLA wächst trotz Krisenumfeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Ennshafen: Bewegung trotz Gegenwind</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/ennshafen-bewegung-trotz-gegenwind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 11:52:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Container]]></category>
		<category><![CDATA[Ennshafen]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trotz rückläufigem Wasserumschlag infolge geopolitischer,<br />
klimatischer und konjunktureller Herausforderungen zeigen steigendes Containervolumen,<br />
neue Investitionen, innovative Recyclingprojekte und aktuelle Betriebsansiedlungen die hohe<br />
Dynamik und Zukunftsfähigkeit des Standorts.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/ennshafen-bewegung-trotz-gegenwind/">Ennshafen: Bewegung trotz Gegenwind</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Ennshafen blickt auf ein herausforderndes Jahr 2025 zurück, das von deutlichen Marktveränderungen, aber auch von neuen Chancen geprägt war. Der Wasser‑/Land‑Umschlag erreichte insgesamt 380.000 Tonnen und lag damit 24 Prozent unter dem Vorjahr. Verantwortlich dafür waren mehrere Faktoren wie die anhaltend angespannte geopolitische Lage in Europa, klimabedingte Ernterückgänge sowie eine insgesamt schwächere Konjunktur.</p>



<p>Im Gütermix zeigten sich deutliche Verschiebungen: Während die Umschläge bei Getreide rückläufig waren, konnten in den Bereichen Holz, Düngemittel und Magnesit Zuwächse erzielt werden. Die angesiedelten Unternehmen setzen verstärkt auf Bahntransporte und unterstreichen damit die wachsende Bedeutung nachhaltiger Bahnlogistik am Standort. </p>



<p>Auch 2025 wurden wieder mehrere Schwergutverladungen, darunter Mühlenrohre der Firma Cemtec, erfolgreich organisiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wachstum am Container Terminal Enns</h2>



<p>Ein besonders positives Signal kommt vom Containerterminal: Die Containerterminal Enns GmbH verzeichnete ein weiteres Jahr des Wachstums und erreichte mit 376.000 TEU einen deutlichen Zuwachs im Vergleich zu 2024. Der Ausbau des Geräteparks um einen zusätzlichen Reachstacker sowie ein neues Leercontainergerät sorgt für noch mehr Flexibilität und Leistungsfähigkeit im<br>Terminalbetrieb.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Betriebsansiedlung in Bewegung</h2>



<p>Trotz unruhiger wirtschaftlicher Zeiten waren im vergangenen Jahr Erfolge bei Betriebsentwicklungen zu verzeichnen. Im Verteilzentrum der Österreichischen Post herrscht nach längerem Stillstand wieder Betrieb. Hier sind die Zustellbasen für zwei Umlandgemeinden der Region sowie ein Paketdienstleister eingemietet.</p>



<p>Die Firma Bernegger investiert mit seinen Partnern ARA und „Der Grüne Punkt“ rund 35 Millionen Euro in den Bau einer weiteren Kunststoff-Recyclinganlage. Mit einer patentierten Technologie werden Sortierreste des TriPlast-Outputs sowie zusätzliche Mengen aus anderen Sortieranlagen weiterverarbeitet, die bisher nur mehr als Ersatzbrennstoff genutzt werden konnten.</p>



<p>Am Rande des Ennshafens hat Panattoni den Panattoni Park Ennshafen eröffnet. Als erster Mieter konnte der Feuerwehrausstatter Rosenbauer gewonnen werden. </p>



<p>Auch im Wirtschaftspark ecoplus stehen die Zeichen weiterhin auf Wachstum. Zwei Ansiedlungsprojekte befinden sich bereits in einem fortgeschrittenen Planungsstadium und lassen auf eine positive Entwicklung in naher Zukunft schließen. Dank des starken Wachstums von Lithos Natural wird die erst 2021 errichtete Firmenzentrale bereits erweitert und aufgestockt – ein klares Zeichen für Erfolg und Zukunftsorientierung.</p>



<p>Die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen sind auch im Ennshafen spürbar: Mit Panasonic und trèves perfoam haben zwei Unternehmen am Standort mit Ende 2025 die Produktion stillgelegt, und das Kunststoffunternehmen Bergs verkaufte den Betrieb aufgrund von Pensionierung. Diese Entwicklungen sind zweifellos bedauerlich – dennoch bleibt der Ennshafen ein Ort der Bewegung und des Wandels.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Chancen durch Veränderung</h2>



<p>Wo sich Türen schließen, öffnen sich neue: Frei gewordene Produktionsflächen bieten ideale Voraussetzungen für Unternehmen verschiedenster Branchen. Die Nachfrage nach Flächen zur Erweiterung bestehender Firmenareale oder zur strategischen Absicherung ist gegeben.</p>



<p>Ein starkes Zeichen setzt trèves perfoam, die trotz der Schließung des eigenen Produktionsstandortes dem Ennshafen treu bleibt. Das Vertriebs- und Entwicklungszentrum des Unternehmens wird in wenigen Monaten einen kompletten Bürotrakt im Logistikzentrum Ennshafen beziehen. Diese Entscheidung unterstreicht die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit des Standorts.</p>
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		<title>Ein Doppeldecker für die Kontraktlogistik</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/ein-doppeldecker-fuer-die-kontraktlogistik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2025 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Fiege]]></category>
		<category><![CDATA[Kontraktlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Logistikimmobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Joachim Stern, Geschäftsführer von Fiege Austria, erklärt, wie das neue zweigeschossige Logistikzentrum Nachhaltigkeit, Automatisierung und Kundennähe vereint und die Kapazitäten verdoppelt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/ein-doppeldecker-fuer-die-kontraktlogistik/">Ein Doppeldecker für die Kontraktlogistik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wien ist anders. Freie Flächen sind rar, Bauland teuer. Für den Logistiker Fiege, der in Wien aufgrund gesteigerter Nachfrage Flächen erweitern musste, stellte sich die Frage, warum nicht mehr in Höhe statt in Breite zu investieren. Auf einem Brownfield-Gelände in Wien-Simmering entwickelte das Unternehmen deshalb ein zweigeschossiges Logistikzentrum, das rund 21.000 Quadratmeter Nutzfläche plus Sozial- und Büroräume bietet und im September eröffnet wurde.</p>



<p>„Wir wollten die Fläche optimal nutzen. Das ist für Wien ein Novum und für uns ein Leuchtturmprojekt, das zeigt, wie moderne Logistik in urbanen Räumen funktionieren kann“, sagt Joachim Stern, Geschäftsführer von Fiege Austria. Entwickelt wurde das Projekt von Fiege Real Estate. Der Standort liegt verkehrsgünstig an der Südosttangente und soll künftig mehrere Kunden aus unterschiedlichen Branchen bedienen.</p>



<p>Das Wiener Projekt erfüllt hohe ökologische Standards und wird nach DGNB-Gold zertifiziert. Eine großflächige Photovoltaikanlage, E-Ladestationen und eine energieeffiziente Gebäudetechnik sollen den CO₂-Fußabdruck dauerhaft senken. Für Stern ist Nachhaltigkeit kein Selbstzweck, sondern eine Grundvoraussetzung: „Wir investieren in Gebäude, die nicht nur heute, sondern auch in zwanzig Jahren Bestand haben. Kunden verlangen das, und wir wollen hier Maßstäbe setzen.“</p>



<figure class="wp-block-image alignfull size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/11/FIEGE-Wien-6-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-16118" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/11/FIEGE-Wien-6-1024x683.jpg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/11/FIEGE-Wien-6-300x200.jpg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/11/FIEGE-Wien-6-768x512.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/11/FIEGE-Wien-6-1536x1025.jpg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/11/FIEGE-Wien-6-1080x721.jpg 1080w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/11/FIEGE-Wien-6.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Raum für Wachstum und Kundennähe</h2>



<p>Ein Teil der neuen Fläche ist bereits an einen Großkunden aus dem Bereich Heizungs- und Wärmepumpentechnik – eine Branche, die seit Jahren von stabiler Nachfrage geprägt ist – vergeben. Auch Kunden aus den Bereichen FMCG, Healthcare und E-Commerce haben schon Flächen am Standort gemietet. Weitere Flächen, die Fiege Austria derzeit vermarktet, stehen zur Verfügung. Fiege positioniert sich dabei als Dienstleister mit variablen Leistungsniveaus. „Wir können hier Economy- oder Business-Klasse anbieten“, sagt Stern mit einem Lächeln. Denn die neue Immobilie ist mit dem bereits bestehenden Fiege-Lager verbunden. „Am alten Lager können wir für Kunden, die sich vielleicht eher am Preis orientieren, sehr günstige Standortkosten anbieten, während die neue Immobilie Kunden mit besonders hohen Ansprüchen anspricht“, sagt Stern. An beiden Standorten werden flexible Servicepakete angeboten, die von klassischer Lagerhaltung bis zu vollautomatisierten Value-Added-Services (VAS) reichen. „Entscheidend ist, dass der Kunde die passende Lösung für sein Geschäftsmodell bekommt – und die finden wir gemeinsam.“</p>



<p>Gerade in Zeiten konjunktureller Unsicherheit setzt Fiege in Österreich auf Kontinuität und Partnerschaft. Branchen wie FMCG und Healthcare seien weitgehend stabil, auch wenn das allgemeine Wirtschaftswachstum stagniere. Das Unternehmen will in Wien vor allem durch Qualität und Kundennähe überzeugen. „Wir sind da, wo unsere Kunden sind“, betont Stern. „Nähe bedeutet für uns nicht nur geografische Präsenz, sondern auch Verständnis für ihre Märkte, Produkte und Herausforderungen.“ Mit dem neuen Logistikzentrum in Wien-Simmering schafft Fiege die Basis für weiteres Wachstum – und sendet ein starkes Signal dafür, dass Innovation in der Logistik nicht in der Fläche, sondern in der Idee entsteht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/ein-doppeldecker-fuer-die-kontraktlogistik/">Ein Doppeldecker für die Kontraktlogistik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>Rotterdamer Hafen verzeichnet leichten Umschlagsrückgang</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/rotterdamer-hafen-verzeichnet-leichten-umschlagsrueckgang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2025 13:50:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Containerumschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Rotterdamer Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15929</guid>

					<description><![CDATA[<p>In den ersten neun Monaten 2025 sank der Gesamtumschlag im Rotterdamer Hafen um 2,6 %. Besonders Eisenerz und Mineralölprodukte gingen zurück – Container und LNG hingegen im Plus.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/rotterdamer-hafen-verzeichnet-leichten-umschlagsrueckgang/">Rotterdamer Hafen verzeichnet leichten Umschlagsrückgang</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ebec748165a3cb2a278b47f42f802e5c">Der Rotterdamer Hafen verzeichnete in den ersten neun Monaten 2025 einen Gesamtumschlag von 320,2 Millionen Tonnen – ein Rückgang um 2,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (328,9 Mio. t). Hauptursache waren geringere Mengen bei Eisenerz und Mineralölprodukten, während Agribulk, Rohöl, LNG und Container zulegten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-38877cb205a5ad59ced5b55e1e73f2b1">Boudewijn Siemons, CEO der Port of Rotterdam Authority, erklärt: „Obwohl der Gesamtumschlag in den ersten neun Monaten dieses Jahres leicht rückläufig ist, bestätigen die Entwicklungen unter anderem beim Containerumschlag sowie beim Umschlag von erneuerbaren Kraftstoffen die Widerstandsfähigkeit und den strategischen Wert des Rotterdamer Hafens. Gleichzeitig steht die europäische Industrie nach wie vor unter enormem Druck, was die Notwendigkeit unterstreicht, weiterhin gemeinsam in Innovation, Nachhaltigkeit und logistische Effizienz zu investieren.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-26b0216373f80135769a3710d179b758"><strong>Trockengüter: Rückgang bei Eisenerz, Plus bei Agrarbulk</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ba7981a934d7c910694c06a7e6a14bf5">Das Segment trockenes Massengut ging um 5,6 % zurück. Besonders stark betroffen war der Umschlag von Eisenerz und Schrott, der um 12,7 % bzw. 2,9 Millionen Tonnen sank. Hauptgrund ist die schwache deutsche Stahlproduktion, die weiterhin unter wirtschaftlicher Unsicherheit und Handelshemmnissen leidet.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e1e8c2576a99315daaee5038d9d95f85">Auch der Steinkohleumschlag fiel um 5,3 %, während die Agrarbulk-Mengen um deutliche 16,8 % zulegten – vor allem durch die Inbetriebnahme eines neuen Terminals für trockenes Massengut. Der Umschlag sonstiger trockener Güter sank um 7,2 %, was auf die schwache Industrienachfrage aus Deutschland zurückzuführen ist.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-32a79c126ac104f26a26e1075475e72f"><strong>Flüssiggüter: Weniger Öl, mehr LNG und erneuerbare Kraftstoffe</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8127a9e9b367c355e93279f7db5cb3eb">Der Umschlag von flüssigem Massengut lag bei 146,4 Millionen Tonnen, ein Minus von 3,4 %. Besonders stark ging das Segment der Mineralölprodukte um 17,2 % zurück – verursacht durch die sogenannte Backwardation, also die Erwartung sinkender Preise, die Lagerhaltung unattraktiv macht.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b3c86479038cfef7dd3ebb7210c648e1">Die chemische Industrie in Europa zeigt weiterhin keine Erholung. Entsprechend sank auch das Segment des sonstigen flüssigen Massenguts um 4,1 %. Positiv entwickelte sich dagegen der Umschlag erneuerbarer Kraftstoffe, insbesondere Ethanol und SAF (Sustainable Aviation Fuel).</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9b382fdc9971ad5498d983d93afb4a6c">Zuwächse gab es ebenfalls beim Rohöl- und LNG-Umschlag. Letzterer legte um 14,9 % zu, da Europa seine Gasspeicher weiter auffüllte.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5a0784dd27d9bed3801e0b93c1d547ff"><strong>Containerumschlag stabil, Asien-Verkehr wächst</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fbd5b055bb089f278c754b2b13e2a981">Der Containerumschlag erreichte 10,7 Millionen TEU, ein Plus von 3 %. Nach Gewicht sank die Tonnage jedoch um 0,6 %, bedingt durch ein Ungleichgewicht zwischen Importen und Exporten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-abf242c151d056421ce3a3c8cb8349dd">Die Exporte aus Europa bleiben aufgrund schwacher Wettbewerbsfähigkeit unter Druck, insbesondere in der Automobil- und Chemieindustrie. Der Asien-Europa-Verkehr stieg dagegen um 8,8 %, die Transatlantikverkehre sogar um 14,6 %. Neue Fahrpläne mit zusätzlichen Abfahrten ab Rotterdam unterstützten das Wachstum.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-30d3765d3f129697ca963a196a182e2a"><strong>Stückgut stabil – Offshore-Projekte beflügeln Umschlag</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aadbf5e12ed503196ea74cf40cc21564">Der Gesamtumschlag im Stückgutsegment (RoRo und sonstiges Stückgut) stieg leicht um 0,2 % auf 24 Millionen Tonnen. Während sich der RoRo-Umschlag (-0,1 %) noch nicht vollständig erholt hat, zeigen sich erste Stabilisierungstendenzen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8cfda785438029ee79622e2727e80709">Das Segment sonstiges Stückgut legte um 1,1 % auf 4,6 Millionen Tonnen zu – insbesondere durch Lieferungen von Monopiles für Offshore-Windparks, Stahlrohren für das Porthos-Projekt sowie Stahlplatten für die Offshore-Industrie.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8e62b873d6010654bf2821f89217ea4c">Der Rotterdamer Hafen bleibt auch 2025 ein zentraler Logistikknotenpunkt Europas. Trotz eines leichten Rückgangs beim Gesamtumschlag zeigen die Zuwächse bei Containern, LNG und erneuerbaren Kraftstoffen die Anpassungsfähigkeit des Hafens an den Wandel der Energie- und Industriemärkte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/rotterdamer-hafen-verzeichnet-leichten-umschlagsrueckgang/">Rotterdamer Hafen verzeichnet leichten Umschlagsrückgang</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>HHLA testet Wasserstoff-Van-Carrier</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hhla-testet-wasserstoff-van-carrier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 09:43:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15677</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Gerät wird im Rahmen des Clean Port &#038; Logistics (CPL) Innovationsclusters im operativen Betrieb am Container Terminal Tollerort (CTT) auf dem dazugehörigen Testfeld eingesetzt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hhla-testet-wasserstoff-van-carrier/">HHLA testet Wasserstoff-Van-Carrier</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-db3f4961cad8d5243800a7e91932566c">Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) testet den ersten wasserstoffbetriebenen Van-Carrier am Container Terminal Tollerort (CTT). Das neue Van-Carrier-Modell von Konecranes wird emissionsfrei durch eine Wasserstoff-Brennstoffzelle angetrieben. Erste Praxistests zeigen: Das System reagiert schnell und die Umschlagvorgänge erfolgen mit der gleichen Leistung wie bei der Hybridversion. Eine Besonderheit des Fahrzeugs ist das modulare Antriebssystem, das sich mit wenigen Anpassungen flexibel auf verschiedene Antriebsarten – Hybrid, Elektro oder Wasserstoff – umrüsten lässt. Betankt wird der Van-Carrier an der Wasserstofftankstelle am CTT. Der Ablauf ähnelt den gängigen Prozessen und ermöglicht so Synergien im Betrieb. Ergänzend werden Schulungen entwickelt, um Wissen gezielt weiterzugeben und den Kompetenzaufbau langfristig zu sichern.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-df91d6266f1ff67bb8c9de05df9de2b7">Volker Windeck, Leiter Wasserstoffprojekte bei der HHLA: „Mit diesem Pilotprojekt zeigen wir, dass Wasserstoffantriebe auch im Schwerlastbereich eine echte Alternative darstellen. Die Technik erreicht das Leistungsniveau konventioneller Antriebe und arbeitet dabei vollständig emissionsfrei. Indem wir unsere Erfahrungen im Clean Port &amp; Logistics Cluster systematisch erfassen und weitergeben, schaffen wir die Grundlage für klimafreundliche Transportlösungen, von denen nicht nur wir, sondern die gesamte Branche profitiert.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d13fd7936dd0e85e57f65e454d2681ce">Hubert Foltys, Leiter des Geschäftsbereichs Van-Carrier bei Konecranes: „Wir sind dankbar für die Zusammenarbeit mit der HHLA bei der Erprobung des wasserstoffbetriebenen Konecranes Noell Van-Carrier. Wasserstoff ist eine äußerst vielversprechende Energiequelle, die der Welt enorme Vorteile bringen kann – allen voran CO<sub>2</sub>-Freiheit. Seit vielen Jahren arbeiten wir eng mit der HHLA zusammen, einem der weltweit kompetentesten Betreiber von Van-Carriern. Mit der Erprobung dieses Geräts sammeln wir gemeinsam wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse. Eine Zukunft mit Wasserstoff rückt damit immer näher.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d9c78c08332380ecb58ad948291fcee8">Im Clean Port &amp; Logistics Cluster entwickelt die HHLA gemeinsam mit über 40 Partnerunternehmen aus der ganzen Welt Lösungen, um wasserstoffbetriebene Schwerlastfahrzeuge und Terminalgeräte in kurzer Zeit zur Marktreife zu bringen und die für den Einsatz notwendigen Maßnahmen vorzubereiten. Die in den Arbeitsgruppen entwickelten Konzepte für Betrieb, Sicherheit, Wartung, Betankung und Versorgung werden dazu nun im praktischen Betrieb auf dem Testfeld am CTT erprobt und optimiert. Die Zusammenarbeit bei CPL unterstützt die Unternehmen dabei, ihre Prozesse zu dekarbonisieren und sinnvolle, klimafreundliche Investitionen zu tätigen, indem sie erforderliche Informationen und praktische Erfahrungen sammeln.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d8355f42246b1aa9987ad02f9e3c063a">Das Cluster und die Tankstelle werden im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) mit einer Summe von rund drei Millionen Euro gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hhla-testet-wasserstoff-van-carrier/">HHLA testet Wasserstoff-Van-Carrier</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Hafen Rotterdam: Rückgang beim Umschlag, Druck auf Industrie</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hafen-rotterdam-rueckgang-beim-umschlag-druck-auf-industrie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jul 2025 09:57:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen Rotterdam]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15093</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Rotterdamer Hafen verzeichnet im ersten Halbjahr 2025 ein Minus beim Gesamtumschlag – vor allem Trocken- und Nassmassengut gehen zurück. Während Investitionen stocken, setzt die Hafenbehörde weiter auf Widerstandsfähigkeit, Digitalisierung und grüne Infrastruktur.</p>
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<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a44ecc5f1089a0e06e4cd5887da0d662">Im ersten Halbjahr 2025 ging der Gesamtumschlag im Rotterdamer Hafen um 4,1 % auf 211 Mio. Tonnen zurück. Besonders betroffen waren Trockenmassengut (-8,9 %) und Nassmassengut (-5,3 %). Der Containerumschlag stieg in TEU um 2,7 %, sank jedoch in Tonnen leicht um 1 %. Ursache ist ein Anstieg leerer Exportcontainer, während volle Container durch die schwächelnde europäische Industrie rückläufig sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-19fc05e92dc5ba1e535e8722978613c7">Sorge um Investitionsklima und Industrie</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9e98faa84d4a7a09426479a7eb03d8ce">Die Hafenbehörde sieht die Wettbewerbsfähigkeit der niederländischen Industrie zunehmend gefährdet. „In diesen unruhigen Zeiten müssen wir dafür sorgen, dass die Versorgungssicherheit Europas mit Energie, Lebensmitteln und anderen lebenswichtigen Gütern gewährleistet bleibt“, betont CEO Boudewijn Siemons. Er warnt vor Investitionsstaus und dem Abwandern strategischer Produktion aus Europa.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6672d26a911e6e7a25b68538d16b0dd9">Fortschritte bei Landstrom und CCS</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-58c339f886490918417c99cecce57c5f">Trotz schwieriger Rahmenbedingungen setzt der Hafen auf grüne Transformation. Das CO₂-Speicherprojekt Porthos macht Fortschritte, ebenso wie die neue Landstromanlage für Kreuzfahrtschiffe, die europäische Umweltvorgaben vorwegnimmt. Bereits im ersten Jahr sollen 75 % der Kreuzfahrtschiffe Landstrom nutzen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ac1c429dcfb454f533be493f30f5cd38">Widerstandsfähigkeit: Von Cyberabwehr bis Drohnenmanagement</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4d31c0938db1a5b13cd9f35f88c23624">Die Port of Rotterdam Authority stärkt ihre digitale Infrastruktur, u. a. über die nationale Plattform FERM zur Cybersicherheit. Zugleich wird ein digitales Luftmanagementsystem zur Koordination des Drohneneinsatzes im Hafen getestet. Auch die Rolle des Hafens in der europäischen Verteidigungslogistik wird gestärkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1db7319e3a526dacd1c01f4025342824">Solide Finanzen, aber Investitionen rückläufig</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f7ffd06110b1e75ef5fb59579b55906c">Mit einem EBITDA von 295 Mio. € (+1,1 %) bleibt die finanzielle Basis stabil. Der Nettogewinn sank leicht auf 143,6 Mio. €, die Investitionen gingen um 17 % zurück. Gründe sind Projektverzögerungen und Änderungen in der IT-Kostenpolitik.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c6cb2e4362b2c91f3f4dd9b7d6bee8a5">Politischer Appell: Rahmenbedingungen verbessern</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ce6cf0c4a4425167a83d13347064cf1f">Trotz positiver Signale – etwa bei der Kunststoffabgabe oder grünen Wasserstoffregelungen – bleiben strukturelle Hindernisse wie hohe Energiekosten, Netzengpässe und regulatorische Belastungen bestehen. Die Hafenbehörde fordert von der Politik „eine kohärente, nachhaltige Industriepolitik“ zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und Standortattraktivität.</p>
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