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	<title>Umrüstung Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Bund stellt 36 Millionen Euro für DAK-Pionierzüge bereit</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/bund-stellt-36-millionen-euro-fuer-dak-pionierzuege-bereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 11:52:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Automatische Kupplung]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Umrüstung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Jahren der Entwicklung soll die Digitale Automatische Kupplung den nächsten Schritt in Richtung Regelbetrieb machen. Deutschland stellt knapp 36 Millionen Euro bereit, damit Güterbahnen die DAK in Pionierzügen unter realen Betriebsbedingungen erproben können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/bund-stellt-36-millionen-euro-fuer-dak-pionierzuege-bereit/">Bund stellt 36 Millionen Euro für DAK-Pionierzüge bereit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-989630035303bde4aab43cc17accaece">Das deutsche Bundesministerium für Verkehr (BMV) startet mit dem Förderprogramm PioDAK die nächste Phase bei der Einführung der Digitalen Automatischen Kupplung (DAK) im Schienengüterverkehr. Die entsprechende Förderrichtlinie wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht. Für die Aus- und Umrüstung von Pionierzügen sowie begleitende Forschungsprojekte und Studien stehen knapp 36 Millionen Euro zur Verfügung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fb41609b63c77e3bc2d0792f8b4596f7">Interessierte Unternehmen und weitere Akteure können ihre Projektskizzen vom 14. bis 25. September beim Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) einreichen. Das BALM übernimmt als Projektträger die Abwicklung des Programms. Bereits am 10. September werden die Förderbedingungen im Rahmen einer Online-Veranstaltung erläutert.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ef0f9109997bdc8b163bed25e4e45d89"><strong>DAK soll sich im Realbetrieb beweisen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dc28660de6d0c06c2e9e71516693751a">Der entscheidende Schritt gegenüber bisherigen Projekten ist der Einsatz unter regulären Betriebsbedingungen. Nach dem abgeschlossenen Forschungsprojekt DAK-Demonstrator sollen Unternehmen nun eigene Erfahrungen mit der Technologie sammeln können.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b5721be020efc2ee39eb5fa61d3ba0d7">Die DAK gilt als wichtiger Baustein für die Automatisierung des europäischen Schienengüterverkehrs. Anders als bei der heute üblichen Schraubenkupplung sollen Güterwagen automatisch miteinander verbunden werden. Gleichzeitig schafft die Technologie Voraussetzungen für digitale Funktionen im Zugverband.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e76dacf346f7b0f5d97af391c1180a17">Bundesverkehrsminister Steffen Bilger sieht darin erhebliches Potenzial, knüpft eine breitere Einführung aber an klare Bedingungen: „Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Produkt die Nutzer mit seinen Funktionen, seiner Lebensdauer und seinem Preis überzeugt und damit eine europaweite Umrüstung wirtschaftlich sinnvoll ist.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4b8330bd48d03a52236ab2e7c564296c">Damit rückt neben der technischen Funktionsfähigkeit zunehmend die Wirtschaftlichkeit in den Mittelpunkt. Schließlich würde eine flächendeckende Einführung eine Umrüstung großer Teile des europäischen Güterwagenbestands und eine entsprechend koordinierte Umsetzung über Länder- und Unternehmensgrenzen hinweg voraussetzen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-059ea5f4f3b95d12cfad4fa79cafffc3"><strong>Drei Förderschwerpunkte vorgesehen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8b7573500afcb78de408582c8017fe32">Das Programm umfasst drei Bereiche. Gefördert werden die Aus- beziehungsweise Umrüstung von Pionierzügen und deren Erprobung im Betrieb, weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie Studien. Letztere können sich unter anderem mit Nutzen und Risiken, Ressourcenfragen, strategischem Handlungsbedarf und möglichen Instrumenten für die Umsetzung beschäftigen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7a48c7d0c66c06f98c2b958173256f5a">Die Ergebnisse sollen eine belastbarere Grundlage dafür liefern, ob und unter welchen Bedingungen die DAK europaweit eingeführt werden kann. Gerade die Erfahrungen aus dem laufenden Güterverkehr dürften dabei entscheidend sein: Nach mehreren Jahren der Entwicklung muss die Technologie nun zeigen, ob sie neben technischen Vorteilen auch im betrieblichen und wirtschaftlichen Alltag überzeugt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-108c0dea513f0ba210ca96e9b13ac16a"><strong>BALM startet zweistufiges Verfahren</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-88465304eb29432d50b7c419f23a6148">Für die Aus- und Umrüstung der Pionierzüge ist ein zweistufiges Antragsverfahren vorgesehen. „Als Projektträger des Förderprogramms PioDAK werden wir das zweistufige Antragsverfahren zur Aus- und Umrüstung von Pionierzügen mit der DAK zügig umsetzen“, sagt BALM-Präsident Christian Hoffmann.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3157357fa21e387f74439c70db8c5a13">Für Förderinteressierte findet am 10. September um 10 Uhr eine kostenlose Online-Informationsveranstaltung des BALM statt. Die Frist für Projektskizzen läuft anschließend vom 14. bis 25. September.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0a3adec1f9029125bfcb194d6fde359c">Mit PioDAK verschiebt sich der Schwerpunkt damit von Demonstration und Entwicklung hin zur betrieblichen Bewährungsprobe. Für eine mögliche europaweite Einführung ist das eine entscheidende Phase: Erst der Einsatz in Pionierzügen wird zeigen, ob die DAK ihre versprochenen Effizienz- und Automatisierungsvorteile auch unter den unterschiedlichen Bedingungen des täglichen Schienengüterverkehrs einlösen kann.</p>
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