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	<title>Türkei Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Türkei Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Dachser baut Türkei-Verkehre über Vienna Hub aus</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/dachser-baut-tuerkei-verkehre-ueber-vienna-hub-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 09:29:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Dachser]]></category>
		<category><![CDATA[Hub]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dachser Österreich baut seine Türkei-Verkehre aus und macht den Standort Himberg bei Wien zum zentralen Gateway für Transporte zwischen Europa und der Türkei. Der Vienna Hub soll künftig Sendungen aus Nord- und Zentraleuropa bündeln und über feste Linienverkehre mit Istanbul verbinden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/dachser-baut-tuerkei-verkehre-ueber-vienna-hub-aus/">Dachser baut Türkei-Verkehre über Vienna Hub aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dachser Österreich organisiert seine Transporte in die Türkei künftig verstärkt über den Vienna Hub in Himberg. Der Standort übernimmt dabei die Funktion eines zentralen Knotenpunkts innerhalb des europäischen Landverkehrsnetzwerks des Unternehmens.</p>



<p>Die Verbindung zwischen Wien und Istanbul erfolgt über fixe wöchentliche Linienverkehre in beide Richtungen. Ziel ist eine standardisierte und transparente Steuerung der Transportketten zwischen Österreich, Zentral- und Osteuropa sowie der Türkei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fokus auf integrierte Transportprozesse</h2>



<p>Laut Dachser umfasst das neue Setup standardisierte Transitzeiten, integrierte Zollabwicklung sowie eine durchgängige Sendungsverfolgung über eine einheitliche IT-Plattform. Ergänzt wird das Angebot durch zentrale Ansprechpartner für Kunden und eine flächendeckende Abdeckung innerhalb der Türkei.</p>



<p>Durch die Einbindung in das europaweite Dachser-Netzwerk sollen einheitliche Prozesse und Qualitätsstandards sichergestellt werden. „Mit dem Vienna HUB schaffen wir eine strukturierte Verbindung zwischen Österreich und der Türkei, die unseren Kunden verlässliche und planbare Abläufe ermöglicht“, erklärt Michael Rauhofer, Managing Director Dachser Austria. Die Kombination aus festen Linienverkehren, integrierter Zollabwicklung und klaren Ansprechpartnern solle internationale Transporte effizienter machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strategische Bedeutung für internationale Verkehre</h2>



<p>Die Türkei zählt für viele europäische Unternehmen zu den wichtigsten Handels- und Produktionsstandorten außerhalb der EU. Mit dem Ausbau der Verkehre reagiert Dachser auf die steigende Bedeutung stabiler Transportkorridore zwischen Europa und der Türkei.</p>



<p>Der Vienna Hub in Himberg soll dabei nicht nur österreichische Transporte bündeln, sondern auch als Gateway für Sendungen aus Nord- und Mitteleuropa dienen. Dachser verfolgt damit das Ziel, internationale Transportlösungen weiter auszubauen und die Marktanbindung entlang wichtiger Handelsachsen zu stärken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/dachser-baut-tuerkei-verkehre-ueber-vienna-hub-aus/">Dachser baut Türkei-Verkehre über Vienna Hub aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Türkei startet privaten Intermodalterminal</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/tuerkei-startet-privaten-intermodalterminal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 13:30:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Intermodalterminal]]></category>
		<category><![CDATA[Transport]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Railport startet Betrieb: Erster Zug fährt ab und stärkt die intermodalen Transportkapazitäten zwischen Türkei und Europa.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/tuerkei-startet-privaten-intermodalterminal/">Türkei startet privaten Intermodalterminal</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f6b183b1d269b5668a5f70e3cfcc4128">Mit der Abfahrt des ersten Zuges am 21. November 2025 hat Railport, das erste private Intermodalterminal der Türkei, offiziell seinen Bahnterminalbetrieb aufgenommen. Der Start gilt als wichtiger Meilenstein im Inbetriebnahmeprozess und als bedeutender Impuls für die Weiterentwicklung der intermodalen Transportkapazitäten des Landes. Betrieben wurde der erste Zug von Metrans, einem renommierten Eisenbahnunternehmen mit langer Erfahrung, breitem Terminalnetz und großer Expertise im europäischen Kombinierten Verkehr. Die Zusammenarbeit wird als strategischer Beginn gewertet, der den Güterverkehr auf der Schiene zwischen der Türkei und Europa stärken soll.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e56462cc4e053df9735e250ab8ff4f9f">Dank moderner Terminalinfrastruktur, hoher Umschlagkapazität, fortschrittlicher Betriebssysteme und einer strategisch idealen Lage kann Railport Transporte zwischen der Türkei und Europa künftig regelmäßiger, sicherer und nachhaltiger abwickeln. Die erste Zugabfahrt ist ein sichtbares Zeichen für den erfolgreichen Anschluss des Terminals an internationale intermodale Netzwerke. „Die erste Zugabfahrt von Railport ist ein konkreter Beweis für den Beitrag, den unser Terminal zum Schienenverkehr in der Türkei leisten wird. Dieser Betrieb markiert den Beginn unserer langfristigen Strategie, die darauf abzielt, den intermodalen Verkehr landesweit effektiver zu nutzen und unseren Kunden wettbewerbsfähige Lösungen anzubieten“, erklärte Fatih Yılmazkarasu, Generaldirektor von Railport.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f702a36672b59bb420a2725aa070951d">Nach diesem Auftakt planen Railport und Metrans, ihre Kooperation mit regelmäßigen Zugverbindungen auszubauen, um eine nachhaltige Logistikstruktur entlang des Eisenbahnkorridors zwischen der Türkei und Europa weiter zu stärken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/tuerkei-startet-privaten-intermodalterminal/">Türkei startet privaten Intermodalterminal</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>„Firmen sollten nur auf Vorauskasse arbeiten“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/firmen-sollten-nur-auf-vorauskasse-arbeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2025 23:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Außenwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Export]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Türkei ist einer der wichtigsten Partner für die Alpenrepublik außerhalb der EU. Deshalb sprach Verkehr mit Gerhard Lackner, Wirtschaftsdelegierter der Außenwirtschaft Austria in Istanbul, über diese dynamische Region.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/firmen-sollten-nur-auf-vorauskasse-arbeiten/">„Firmen sollten nur auf Vorauskasse arbeiten“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wird sich Ihrer Einschätzung nach das Wirtschaftswachstum der Türkei fortsetzen?</strong></p>



<p>Nach den Präsidentschaftswahlen 2023 hat die Türkei einen wirtschaftspolitisch moderateren Weg eingeschlagen und ihr Augenmerk auf die Bekämpfung der Inflation gelegt. Diese Maßnahmen haben erste Wirkung gezeigt, und die Inflation wird bis Jahresende auf rund 30 Prozent zurückgehen. Damit einhergehend mussten aber auch Maßnahmen gesetzt werden, die das Wirtschaftswachstum bremsen, sodass für 2025 „nur“ mit einem Plus von 2,8 Prozent gerechnet wird. Vor den nächsten Wahlen 2028 wird mit einer merklich lockereren Wirtschaftspolitik gerechnet, die das Wachstum wieder künstlich befeuern wird. Im Schnitt wird bis dahin jährlich mit einem Plus von 3,8 Prozent gerechnet.</p>



<p>In der aktuellen Situation sind die lang anhaltenden und hohen Kostensteigerungen eine Herausforderung, die mittlerweile die Wettbewerbsfähigkeit des Landes beeinträchtigen. Lohnerhöhungen, höhere Kosten für Importgüter und geringere Einnahmen aus Exporten machen sich im Unternehmensalltag bemerkbar. Unternehmen schützen sich vor diesen Folgen durch Preisfixierung in Euro oder Dollar. Auch ausländische Lieferanten fakturieren normalerweise in Fremdwährung, sollten sich jedoch der Zahlungsfähigkeit ihrer türkischen Kunden versichern und an Absicherungen denken. Wir erleben immer wieder, dass österreichische Firmen ohne Sicherheiten auf offenes Zahlungsziel liefern. Im besten Fall führt das zu kurzfristigen Zahlungsverzögerungen. Firmen sollten sich daher absichern und nur auf Vorauskasse oder mit Teilzahlungen und -lieferungen arbeiten. Bei größeren Aufträgen sind Akkreditive und ähnliche Absicherungen jedenfalls ihr Geld wert.</p>



<p><strong>Welche Neuerungen gibt es im Bereich der Infrastruktur?</strong></p>



<p>Die Türkei hat in den vergangenen Jahren umfangreiche Investitionen in ihre Transport- und Logistikinfrastruktur getätigt und damit ihre Rolle als Brücke zwischen Europa und Asien gestärkt. Mit einem Anteil von rund zehn Prozent am BIP und mehr als einer Million Beschäftigten zählt die Branche zu den zentralen Säulen der Wirtschaft. Allein 2022 flossen rund drei Milliarden Euro in Verkehrsprojekte.</p>



<p>Ein Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau des Schienennetzes. Dieses umfasst inzwischen 13.128 Kilometer, davon 1.460 Kilometer Hochgeschwindigkeitsstrecken. Der Masterplan 2053 sieht auch weiterhin massive Erweiterungen vor: 5.833 Kilometer neue Hochgeschwindigkeitsstrecken sowie 1.354 Kilometer konventionelle Linien.</p>



<p>Darüber hinaus werden strategische Korridore wie die Verbindung Kars–Tbilisi–Baku ausgebaut. Unter österreichischer Beteiligung und Finanzierung entsteht auch eine Eisenbahnlinie vom türkischen Kars in die aserbaidschanische Enklave Nachitschewan. Mit der Einigung auf den TRIPP-Korridor zwischen Armenien und Aserbaidschan könnte dieser in naher Zukunft die Bahnlogistik zwischen Europa und China deutlich erleichtern. Andere internationale Initiativen wie der Mittlere Korridor oder TRACECA unterstreichen die strategische Lage der Türkei.</p>



<p>Neben dem Schienenverkehr werden auch Seehäfen und die Straßeninfrastruktur modernisiert. Die Autobahn Antalya–Alanya wird gerade ausgebaut, die Strecke Nakkaş–Başakşehir wird Entlastung für die Stadt Istanbul bringen. Hafen-Erweiterungsprojekte in Mersin, Izmir/Alsancak und Filyos stärken die maritime Logistik.</p>



<p><strong>Welche Entwicklungen in der Türkei halten Sie für österreichische Unternehmen für besonders positiv?</strong></p>



<p>Wenn wir uns die Handelsstatistik der letzten 30 Jahre ansehen, so sind unsere bilateralen Handelsbeziehungen eine einzige Erfolgsstory. Die Lieferungen in beide Richtungen haben sich beinahe verzehnfacht, dazu kommen noch die Einnahmen aus den Dienstleistungsexporten. Durch eine immer weitere Verzweigung baut unser Handel mittlerweile nicht nur auf einzelne große Unternehmen und das Projektgeschäft, sondern auch auf viele KMU.</p>



<p>Die OeKB und die österreichischen Geschäftsbanken können heimischen Firmen aber den entscheidenden Wettbewerbsvorteil liefern. Der Bedarf und das Interesse an Finanzierungen ist bei Projekten in der Türkei groß, und die heimischen Banken ermöglichen diese zu günstigen Konditionen.</p>
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		<item>
		<title>„Die Türkei ist unser Sprungbrett nach Eurasien“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/die-tuerkei-ist-unser-sprungbrett-nach-eurasien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2025 07:19:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der türkischen Tochter Aras Kargo ist die Österreichische Post bereits in Aserbaidschan, Georgien und Usbekistan aktiv. Nun wagt das Unternehmen auch erste Schritte in den Irak, erklärt Peter Umundum, Vorstand Paket &#038; Logistik.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-tuerkei-ist-unser-sprungbrett-nach-eurasien/">„Die Türkei ist unser Sprungbrett nach Eurasien“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Welche strategische Rolle spielt die Region Türkei und Kaukasus aktuell in der internationalen Wachstumsstrategie der Post?</strong></p>



<p>Mit der Aras Kargo sind wir in der Türkei wirtschaftlich sehr erfolgreich. Das versetzt uns in die Lage, das Land als Sprungbrett in angrenzende Regionen zu sehen. Mit Aserbaidschan und Georgien sind wir neben der Türkei in zwei weiteren Kaukasus-Ländern am Paketmarkt aktiv. Wir strecken unsere Fühler aber auch in die andere Richtung aus: In Usbekistan sind wir bereits tätig, im Irak haben wir kürzlich eine Zustellvereinbarung mit einem lokalen Partner unterschrieben.</p>



<p><strong>Warum gerade jetzt der Markteintritt in Georgien und Usbekistan? Welche Faktoren haben diesen Schritt ausgelöst?</strong></p>



<p>Wir haben hier gemeinsam unsere Kunden begleitet, die ihre Produkte auch in neuen Märkten anbieten wollten. Gerade Aserbaidschan, Georgien und Usbekistan sind allesamt Länder, die enge Beziehungen zur türkischen Wirtschaft unterhalten. Einerseits ist das die türkische Bekleidungsindustrie, die in der Region stark über die Grenzen wächst, andererseits aber auch asiatische Plattformen wie Temu, die wir als gesamte Unternehmensgruppe mit über 150 Millionen Empfängern servicieren.</p>



<p><strong>Ihre Aktivitäten in der Region laufen über Aras Kargo, die einen neuen CEO bekommen hat. Was erwarten Sie sich von diesem Führungswechsel für das Geschäft in der Region?</strong></p>



<p>Ich sehe das weniger als Führungswechsel, sondern vielmehr als Bestätigung von Stabilität. Mit Barbara Hagen hat die erfahrene CFO der Aras Kargo nun zusätzlich als CEO auch noch die Bereiche Strategie, IT und Personal übernommen. Mit Utku Ayyarkın können wir außerdem auf einen erfahrenen Operations- und Sales-General-Manager zählen. Zudem haben wir das Mandat von Baran Aras, einem Mitglied der Gründerfamilie, im Board of Directors um zehn Jahre verlängert. Die Aras Kargo ist bestens aufgestellt, um das strategische Wachstum in der Region voranzutreiben.</p>



<p><strong>Sie bündeln alle Marken unter Aras Kargo. Warum ist dieses einheitliche Branding so entscheidend?</strong></p>



<p>Die Marke <em>Aras Kargo</em> hat nicht nur in der Türkei eine hohe Bekanntheit, sondern auch in ihren angrenzenden Märkten. Mit dem Branding wollen wir uns in Eurasien klar, einheitlich und wiedererkennbar positionieren. In Süd- und Osteuropa halten wir hingegen weiterhin an Express One fest. So erhält jeder Markt seinen passenden Auftritt.</p>



<p><strong>In Aserbaidschan haben Sie Starex nun vollständig übernommen. Was waren die ausschlaggebenden Gründe für diesen Schritt?</strong></p>



<p>Wir sind mit der Entwicklung in Aserbaidschan sehr zufrieden. Daher haben wir uns entschieden, mit der Aras Kargo auch die restlichen 25 Prozent von Starex zu übernehmen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-15895" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013-1024x768.jpg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013-300x225.jpg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013-768x576.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013-1536x1152.jpg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013-1080x810.jpg 1080w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit Galina Express unterzeichnete Aras Kargo einen Vertrag für eine grenzüberschreitende Logistiklösung. Dabei übernimmt Aras Kargo die Middle Mile aus der Türkei bis zur Grenze, Galina Express den Versand im Irak.</figcaption></figure>



<p><strong>I</strong><strong>hr Modell setzt auf Asset-Light mit lokalen Partnern. Welche Vorteile bringt dieser Ansatz im Vergleich zu klassischen Strukturen?</strong></p>



<p>Die Vorteile liegen auf der Hand: Wir können schnell und risikoarm in neue Märkte einsteigen und mit Hilfe lokaler Partner gleichzeitig schon Services wie Home Delivery und PUDO (Pick Up, Drop Off) anbieten. Die weitere Infrastruktur können wir bei Bedarf nach und nach aufbauen und ausweiten. Unsere Kunden interessiert in erster Linie allerdings nur, ob die Paketzustellung funktioniert.</p>



<p><strong>Welche Kundensegmente sind für Sie in der Region am wichtigsten?</strong></p>



<p>Wie anfangs schon angedeutet, sind hier die regionale Modeindustrie und asiatische Plattformen die großen Treiber. Wir sind aber natürlich für all unsere Kunden offen, die in dieser Region auf unser Paketnetzwerk zurückgreifen möchten.</p>



<p><strong>Geht es in dieser Region ausschließlich um Pakete oder sehen Sie mittelfristig auch Potenzial im Stückgutsegment?</strong></p>



<p>Wir konzentrieren uns auf den Paketmarkt – hier erwarten wir uns noch einiges an Wachstum. Das Verhältnis von Paketen pro Kopf hat außerdem noch Luft nach oben, da wird also definitiv eine spannende Aufholjagd stattfinden. Stückgut-Lieferungen stehen in dieser Region derzeit nicht in unserem Fokus.</p>



<p><strong>Irak und Syrien sind geografisch in der Nähe der Region, in der Sie stark expandieren, und beide sind logistisch weitgehend unerschlossen. Unter welchen Bedingungen würden Sie dort aktiv werden?</strong></p>



<p>Es gibt einige interessante Märkte, die unter den richtigen, stabilen Rahmenbedingungen für uns von Interesse wären. Gerade der Irak und Syrien sind dafür prädestiniert, da sie direkt an die Türkei angrenzen. Wir haben auch bereits erste Versandhändler, die dorthin expandieren wollen. Erst kürzlich haben wir einen Vertrag für eine grenzüberschreitende Logistiklösung unterzeichnet, bei dem wir die middle mile aus der Türkei heraus übernehmen und die Zustellung im Irak durch einen lokalen Partner erfolgt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-tuerkei-ist-unser-sprungbrett-nach-eurasien/">„Die Türkei ist unser Sprungbrett nach Eurasien“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Die Türkei wird zum Logistik-Powerhouse“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/die-tuerkei-wird-zum-logistik-powerhouse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2025 06:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Expris]]></category>
		<category><![CDATA[Intermodal]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Emre Akyel, Vorstandsmitglied des türkischen Unternehmens Expris Logistics, erklärt, warum die Türkei von ihrer geopolitischen Lage profitiert und weshalb der Kombi-Verkehr die Lieferketten von und nach Europa verändern wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-tuerkei-wird-zum-logistik-powerhouse/">„Die Türkei wird zum Logistik-Powerhouse“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wie schätzen Sie die aktuelle Entwicklung des Straßengüterverkehrs in der Türkei und von der Türkei in die EU ein?</strong></p>



<p>Der türkische Straßengüterverkehr befindet sich derzeit in einer äußerst dynamischen Phase. Einerseits sorgt eine starke Inlandsnachfrage für stabile Transportvolumina, andererseits wachsen die Exporte nach Europa so stark wie nie zuvor. Die Türkei ist mittlerweile ein integraler Bestandteil der erweiterten Lieferkette der EU geworden. Das eröffnet enorme Chancen für die türkische Logistik, erhöht aber auch den Anspruch. Kunden erwarten heute Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und digitale Transparenz auf westeuropäischem Niveau. Unternehmen, wie Expris, denen es gelingt, operative Disziplin mit Technologie und Nachhaltigkeit zu verbinden, werden die nächste Wachstumsphase anführen.</p>



<p><strong>Was treibt die Nachfrage nach Straßentransporten an?&nbsp;</strong></p>



<p>Der wichtigste Treiber ist Europas strategische Neuausrichtung hin zu resilienteren Lieferketten. Die türkische Industrie hat bewiesen, dass sie Qualität und Geschwindigkeit liefern kann. Branchen wie Automobilzulieferung, Maschinenbau, Textil und verarbeitete Lebensmittel wachsen weiterhin stark, aber auch E-Commerce, Expressdienste und temperaturgeführte Transporte gewinnen an Bedeutung.</p>



<p><strong>Sie bieten nicht nur Straßengüterverkehre sondern auch Seefrachttransporte an. Wie wirkt sich der Krieg im Gazastreifen auf die Seefracht aus?</strong></p>



<p>Der Krieg hat eine weitere Unsicherheitsebene in ohnehin angespannte globale Lieferketten gebracht. Umgeleitete Seefracht und Verzögerungen im Raum Suez haben spürbare Kettenreaktionen ausgelöst. Für türkische Exporteure bedeutet das eine steigende Nachfrage nach Straßen- und kombinierten Transporten, vor allem in Richtung Westeuropa. Die Fähigkeit der Türkei, schnell auf Landtransport umzuschalten, ist ein strategischer Vorteil. Flexibilität und Multimodalität sind heute genauso wichtig wie der Preis.</p>



<p><strong>Welche Rolle spielt die geografische Lage der Türkei zwischen Europa, dem Nahen Osten und Zentralasien?</strong></p>



<p>Die Geografie der Türkei ist ein strategisches Kapital. Kein anderes Land verbindet so viele Handelsrouten gleichzeitig: Europa über den Balkan, den Nahen Osten über die südöstlichen Grenzen und Zentralasien über den Kaukasus. Der neue Mittlere Korridor, der die Türkei über das Kaspische Meer mit China verbindet, unterstreicht diese Schlüsselrolle. Während sich die globalen Handelsrouten von den klassischen Seewegen diversifizieren, gewinnen die Landverbindungen durch die Türkei zunehmend an Bedeutung. Die Herausforderung besteht nun darin, diesen natürlichen Vorteil mit moderner Infrastruktur, harmonisierten Zollverfahren und digital integrierten Grenzprozessen zu untermauern.</p>



<p><strong>Welche Risiken und Chancen bestimmen die künftige Rolle der Türkei?</strong></p>



<p>Die Risiken sind globaler Natur: geopolitische Instabilität, volatile Treibstoffpreise und strengere Umweltauflagen verändern die Spielregeln. Die Chancen hingegen sind strukturell. Die Türkei verfügt über eine junge Bevölkerung, eine starke industrielle Basis und eine geografische Lage, die sie ins Zentrum des globalen Handels rückt.</p>



<p>Die kommenden Jahre werden entscheidend sein: Es gilt, smarte Infrastrukturen zu schaffen, europäische Standards zu integrieren und in nachhaltige Transporttechnologien zu investieren. Gelingt das, wird die Türkei nicht nur eine Brücke, sondern ein logistisches Powerhouse zwischen drei Kontinenten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-tuerkei-wird-zum-logistik-powerhouse/">„Die Türkei wird zum Logistik-Powerhouse“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sanofi verstärkt Kooperation mit Kühne+Nagel</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/sanofi-verstaerkt-kooperation-mit-kuehnenagel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2025 05:08:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmalogistik]]></category>
		<category><![CDATA[3PL-Lagerlogistikdienstleistungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fulfillment]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsprodukte]]></category>
		<category><![CDATA[Handling]]></category>
		<category><![CDATA[Healthcare]]></category>
		<category><![CDATA[Kühne+Nagel]]></category>
		<category><![CDATA[Lagerlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Lagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Sanofi]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Value-Added-Services]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kühne+Nagel übernimmt Fulfillment, Handling und Value Added Services von pharmazeutischen und Consumer-Gesundheits-Produkten in der Türkei für das Healthcare-Unternehmen Sanofi.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/sanofi-verstaerkt-kooperation-mit-kuehnenagel/">Sanofi verstärkt Kooperation mit Kühne+Nagel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3ad5023d203c485f808144977e59864c">Um die Effizienz der Prozesse in den Bereichen Lagerung, Handling und Value-Added-Services wie Serialisierung und Einfärbung zu verbessern, hat Sanofi in der Türkei Kühne+Nagel mit dem Management der Anlage in Tuzla, einem Vorort von Istanbul, beauftragt.<br>Derzeit betreibt Sanofi eine 11.000 m² große Anlage, die mit temperaturkontrollierten Räumen (15-25°C), Kühlräumen (2-8°C), zugangsbeschränkten Zonen, Quarantänebereichen und vielem mehr ausgestattet ist. Mit einer Lagerkapazität von bis zu 4.200 Paletten mit Gesundheits- und Verbrauchsgütern stellt die Anlage die rechtzeitige Versorgung von Patienten in der gesamten Türkei sicher.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-26f6438570be83d5211aac0f213a0709">Erfolgreiche Zusammenarbeit erweitert</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-585d7b8328e40354d1a8c11455874792">„Unser Ziel bei Sanofi ist es, das Leben der Menschen auf der ganzen Welt zu verbessern, indem wir die Wunder der Wissenschaft erforschen. Im Einklang mit dieser Mission haben wir einen vertrauenswürdigen Partner gesucht, der uns zuverlässige 3PL-Lagerlogistikdienstleistungen bietet, damit wir uns auf unser Kerngeschäft konzentrieren können. Die erfolgreiche Zusammenarbeit von Sanofi mit Kühne+Nagel in anderen Ländern hat uns darin bestärkt, Kühne+Nagel als unseren Partner in der Türkei zu wählen“, sagt Cem Öztürk, Sanofi Eurasia MCO Lead.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-29d0f5aa480271c47a5942a75a5342ed">Gemeinsamer Fokus auf Qualität und Effizienz</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-49033f0604afe459ec5da90f5dd547f4">„Wir freuen uns sehr, den Betrieb des Sanofi-Werks in Tuzla zu übernehmen. Unsere Partnerschaft basiert auf dem gemeinsamen Engagement, Patienten mit Gesundheitsprodukten und Konsumgütern effizient und in der Qualität zu versorgen, die sie verdienen“, sagt Matthias Blan, Geschäftsführer von Kühne+Nagel Türkiye.<br>Kühne+Nagel unterstützt Sanofi weltweit in mehreren Ländern, darunter Ungarn, Großbritannien und die Vereinigten Arabischen Emirate, mit maßgeschneiderten Fulfillment-Dienstleistungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/sanofi-verstaerkt-kooperation-mit-kuehnenagel/">Sanofi verstärkt Kooperation mit Kühne+Nagel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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