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	<title>Trend 2026 Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Logistikimmobilienmarkt startet verhalten ins Jahr 2026</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/logistikimmobilienmarkt-startet-verhalten-ins-jahr-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 13:08:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Logistikimmobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Trend 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der deutsche Markt für Industrie- und Logistikimmobilien zeigt sich zum Jahresauftakt 2026 robust, jedoch deutlich gebremst. Verzögerte Abschlüsse und geopolitische Unsicherheiten prägen das Transaktionsgeschehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/logistikimmobilienmarkt-startet-verhalten-ins-jahr-2026/">Logistikimmobilienmarkt startet verhalten ins Jahr 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-40fd6eb98597ee265f4579c5b799fe9d">Der deutsche Industrie- und Logistikimmobilienmarkt ist mit einem Transaktionsvolumen von 1,1 Milliarden Euro ins Jahr 2026 gestartet. Damit liegt das Ergebnis laut Colliers um drei Prozent unter dem Vorjahreswert. Trotz des leichten Rückgangs bleibt die Nutzungsart eine stabile Größe im gewerblichen Immobilienmarkt – wenn auch mit spürbar veränderten Rahmenbedingungen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b900ad943140322af8b2990bdc0540f0">Mit einem Anteil von 17 Prozent am gesamten gewerblichen Transaktionsvolumen rangiert das Segment hinter Büro- und Einzelhandelsimmobilien auf Platz drei. Auffällig: Einzeltransaktionen dominieren das Marktgeschehen mit einem Anteil von 74 Prozent deutlich.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-711465c13b2a40e5b7d735c1a00b1933"><strong>Verzögerte Großdeals und längere Verhandlungen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6ccf1a5cfbad948a98faef42bd367e07">Während kleinere und mittlere Transaktionen weiterhin stattfinden, geraten insbesondere großvolumige Deals ins Stocken. Rund 59 Prozent des investierten Kapitals entfielen im ersten Quartal auf Abschlüsse unter 50 Millionen Euro. Transaktionen über 100 Millionen Euro bleiben die Ausnahme – und ziehen sich zunehmend in die Länge.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7003df2a49e42c80d23bf8456484c3b8">„Exklusivitätsphasen bei Transaktionen haben sich spürbar verlängert“, erklärt Christian Kah, Head of Industrial &amp; Logistics Germany bei Colliers. Mehrere großvolumige Deals befänden sich seit Monaten in Verhandlungen, kämen jedoch nur langsam voran.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-418851d8c12d56e4f0d50335ccedcc72">Als Hauptursachen nennt Kah geopolitische Unsicherheiten sowie veränderte Finanzierungskonditionen. „Weitere geopolitische Unsicherheiten sorgen für eine erhöhte Volatilität an den Kapitalmärkten“, so Kah. Gleichzeitig habe sich der zuvor dynamische Logistikimmobilienmarkt inzwischen stabilisiert und bewege sich stärker im Gleichklang mit anderen Nutzungsarten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ce6b320a5b08b302c4b721562e2d22ae"><strong>Internationale Investoren dominieren</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-07afd52de25389590a7697d1bc0c53e2">Getragen wird das Marktgeschehen aktuell vor allem von internationalen Investoren. Ihr Anteil lag im ersten Quartal bei 66 Prozent – deutlich über dem Vorjahreswert und dem langjährigen Durchschnitt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e6785d09bcefe77e11acdac2c2af2913">Zu den wenigen großvolumigen Abschlüssen zählen unter anderem der Verkauf eines Mercedes-Benz-Logistikzentrums sowie der Erwerb eines Logistikportfolios durch EQT Exeter. Solche Deals bleiben jedoch Ausnahmen in einem insgesamt zurückhaltenden Marktumfeld.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9c35e934558a63b1d078d69d08658aa0">Im Fokus der Investoren steht derzeit vor allem das Core-Plus-Segment, das mit 35 Prozent einen stabilen Anteil erreicht. Das klassische Core-Segment bleibt hingegen aufgrund restriktiver Ankaufskriterien und begrenzter Neubaupipeline vergleichsweise schwach.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d3257cb5a6b59e469012f6f70e58ceec"><strong>Geopolitik und Zinsen bremsen Dynamik</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-477eab6eb59bac5cf26fdb5cc00df385">Die Unsicherheiten durch internationale Konflikte – insbesondere im Nahen Osten – wirken sich zunehmend auf das Marktgeschehen aus. Steigende Energiekosten und Inflationsrisiken erschweren Zinssenkungen und damit günstigere Finanzierungsbedingungen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ce0d8fc46a78ef7f6927a9634a02ec2d">„Die veränderten Finanzierungskonditionen wirken insgesamt bremsend auf das Transaktionsgeschehen“, so Kah. Gleichzeitig seien bei laufenden Verhandlungen bislang keine signifikanten Preisabschläge zu beobachten – ein Hinweis auf weiterhin stabile Bewertungen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9aab04e7fdecb297079f2a6d7c517566"><strong>Neue Nachfrageimpulse und strukturelle Veränderungen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fd4b4fcba5b08896baf39e3113bed88f">Neben den kurzfristigen Unsicherheiten zeichnen sich strukturelle Veränderungen ab. Neue Nutzergruppen, etwa aus der Defence-Industrie, stellen spezifische Anforderungen an Logistikflächen und erweitern das Nachfrageprofil.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b6e151c1b732bf670d26d947ffd9bc2a">Zudem gewinnen asiatische Unternehmen weiter an Bedeutung – sowohl im E-Commerce als auch in der Produktion. Eine zusätzliche Dynamik könnte sich durch eine neue EU-Zollregelung ergeben, die ab November 2026 den Bedarf an Zwischenlagerflächen erhöhen dürfte.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0848ef7d9b9804c1ead7a0f192f1d371">Vor diesem Hintergrund erwartet Colliers im Jahresverlauf mehr Aktivität in Spezialsegmenten wie Forschungs- und Entwicklungsimmobilien oder Cross-Dock-Anlagen. Diese könnten langfristig attraktive Wachstumsperspektiven bieten – auch wenn regulatorische Unsicherheiten und eingeschränkte Drittverwendbarkeit die Investitionsentscheidungen weiterhin erschweren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2c72d3a06effa388aa70ae6d5cb70cc9">Insgesamt bleibt der Markt stabil, aber vorsichtig. Ein solides Jahresergebnis gilt als wahrscheinlich – vorausgesetzt, geopolitische Risiken verschärfen sich nicht weiter.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/logistikimmobilienmarkt-startet-verhalten-ins-jahr-2026/">Logistikimmobilienmarkt startet verhalten ins Jahr 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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