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	<title>Transportmarkt Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<lastBuildDate>Tue, 02 Jun 2026 08:57:41 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Transportmarkt Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>TIMOCOM: Stimmung im Transportmarkt kippt ins Negative</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/timocom-stimmung-im-transportmarkt-kippt-ins-negative/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 08:57:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Befragung]]></category>
		<category><![CDATA[Transportmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steigende Kosten, knappe Kapazitäten und anhaltender Fahrermangel setzen den europäischen Straßengüterverkehr unter Druck. Eine aktuelle Umfrage von TIMOCOM unter Logistikfachleuten zeigt, dass sich die Stimmung in der Branche innerhalb weniger Monate deutlich verschlechtert hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/timocom-stimmung-im-transportmarkt-kippt-ins-negative/">TIMOCOM: Stimmung im Transportmarkt kippt ins Negative</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e1d8b7ad4112f2493b1e1a36fa803e4f">Laut der Befragung von mehr als 270 Experten aus Speditionen, Transportunternehmen sowie Industrie und Handel bewerten 52,4 Prozent die aktuelle Marktlage als eher schlecht oder sehr schlecht. Noch zu Jahresbeginn überwogen die positiven Einschätzungen deutlich. Damals stuften 58 Prozent die Situation positiv ein, inzwischen hat sich das Verhältnis nahezu umgekehrt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-88ca1f1075b8ec4c178f6db292618c4e">Als Gründe nennen die Unternehmen vor allem geopolitische Unsicherheiten, steigende Betriebskosten und eine schwieriger werdende Planbarkeit von Transporten. Besonders die Entwicklungen im Nahen Osten und die damit verbundenen Risiken für die Energieversorgung wirken sich auf die Branche aus.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-23b39728f147a98b395bd1aeb5584fdd"><strong>Marktlage hängt von der Rolle in der Lieferkette ab</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0af1f9f378df5540610a8e48b10d7e66">Die Bewertung fällt je nach Geschäftsmodell unterschiedlich aus. Unternehmen mit eigenen Kapazitäten, stabilen Subunternehmernetzwerken oder langfristigen Kundenbeziehungen berichten weiterhin von einer guten Auslastung. Deutlich kritischer sehen hingegen Verlader und Spediteure die Situation, die verstärkt mit steigenden Einkaufspreisen, knappen Transportkapazitäten und sinkenden Margen konfrontiert sind.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-93bf75ec07c72627902725d7ddbff7a1">„Die Umfrage zeigt einen Transportmarkt, der nicht pauschal als schwach beschrieben werden kann, aber deutlich unter Druck steht“, sagt Gunnar Gburek, Head of Business Affairs bei TIMOCOM. Besonders Industrie- und Handelsunternehmen sowie deren Spediteure würden aktuell den Verfügbarkeits- und Kostendruck spüren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-02e57f1f55ff6067ed9de1f6e1278318"><strong>Transportpreise steigen weiter</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f479c4642292c0d8b76938a95998653c">Parallel zur eingetrübten Stimmung ziehen auch die Transportpreise an. Nach Daten der TIMOCOM-Frachtenbörse lagen die durchschnittlichen Spotmarktpreise in Deutschland zwischen Januar und Mai 2026 durchgehend über dem Vorjahresniveau. Im Mai boten Auftraggeber durchschnittlich 2,19 Euro pro Kilometer und damit mehr als 17 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e1d8b1d161753095a73aeab681348296">Zu den größten Herausforderungen zählen laut den Befragten steigende Kosten für Diesel, Maut und Betrieb, fehlende Lkw-Kapazitäten sowie der anhaltende Fahrermangel. Hinzu kommen längere Lieferzeiten und ein wachsender Planungsaufwand.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-47ca9ac2a4672d0e5c42e76d23282b5d"><strong>Effizienz wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-535fb0f2cecca9775d9153f40f0e64bc">Angesichts des Kostendrucks rückt die effizientere Nutzung vorhandener Kapazitäten stärker in den Fokus. TIMOCOM empfiehlt Unternehmen, Transporte stärker zu bündeln, Leerfahrten zu vermeiden und digitale Planungswerkzeuge einzusetzen. Auch alternative Antriebe könnten langfristig dazu beitragen, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6f7dea48da9dad3b953ad1c1a46324d7">„Logistikunternehmen müssen effizienter agieren, weil höhere Kosten nicht immer vollständig weitergegeben werden können“, sagt Gburek. Industrie und Handel stünden selbst unter erheblichem Wettbewerbsdruck und könnten Preissteigerungen nur begrenzt an ihre Kunden weiterreichen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/timocom-stimmung-im-transportmarkt-kippt-ins-negative/">TIMOCOM: Stimmung im Transportmarkt kippt ins Negative</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>Steigende Energiepreise verknappen Lkw-Kapazitäten</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/steigende-energiepreise-verknappen-lkw-kapazitaeten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 09:43:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Transportmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der europäische Straßengüterverkehr gerät zunehmend unter Druck: Während die Nachfrage steigt, gehen verfügbare Lkw-Kapazitäten zurück. Treiber sind hohe Energiepreise und geopolitische Unsicherheiten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/steigende-energiepreise-verknappen-lkw-kapazitaeten/">Steigende Energiepreise verknappen Lkw-Kapazitäten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a8b9e9ff9570ef39741133192c127c2f">Der europäische Transportmarkt ist mit hoher Dynamik ins Jahr 2026 gestartet – allerdings unter deutlich verschärften Rahmenbedingungen. Wie das aktuelle Transportbarometer von TIMOCOM zeigt, trifft eine steigende Nachfrage auf ein sinkendes Angebot an Transportkapazitäten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-189084ed33aeb812ae9279e27e4f1fe8">Im ersten Quartal wurden europaweit 41 Prozent mehr Frachtangebote als im Vorjahr registriert. Gleichzeitig ging das Angebot an verfügbaren Lkw-Kapazitäten um sieben Prozent zurück. Für Verlader wird es damit zunehmend schwieriger, kurzfristig passende Transportkapazitäten zu finden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bdd1606ab51f208fc3e79397c11a6f26"><strong>Kapazitätsabbau verstärkt Marktdruck</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b53195b0f30423f3133426f2ee6769b6">Hintergrund der Entwicklung sind vor allem steigende Kosten und wirtschaftlicher Druck auf Transportunternehmen. „Geopolitische Spannungen und steigende Energiepreise verstärken den Druck auf Transportunternehmen, ihre Kapazitäten möglichst effizient und gewinnbringend einzusetzen“, erklärt Gunnar Gburek, Company Spokesman &amp; Head of Business Affairs bei TIMOCOM.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-25142664736d86d504dce6ea533ed740">In der Folge würden Teile der Flotten stillgelegt. Branchenverbände gehen in Deutschland sogar von einem möglichen Rückgang des Fuhrparks um bis zu 20 Prozent aus.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a8f9d7d10746855bc540f6112c4f2e1a"><strong>Nachfrage steigt trotz schwacher Konjunktur</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d8e97560d8c67f0ce4601bca235f6ce7">Auffällig ist, dass die Nachfrage nach Transportleistungen stärker wächst als es die konjunkturelle Lage vermuten lässt. Im März lag der Frachtanteil europaweit bei 79 Prozent – deutlich über dem Vorjahresniveau.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ccfec515080a8e99b2ed94e725855f16">Als Treiber nennt TIMOCOM unter anderem kurzfristige Dispositionen und Absicherungen von Transportkapazitäten in unsicheren Zeiten. Auch einzelne konjunkturelle Impulse, etwa aus der Automobilindustrie, sorgten im Quartalsverlauf für zusätzliche Nachfrage.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-52dc89d764f1ceaa72b719b536112a62"><strong>Österreich mit ausgeglichenerem Markt</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2898f95849b2454f5a74f8a44c4895d3">In Österreich zeigt sich ein etwas stabileres Bild. Zwar stieg auch hier die Zahl der Frachtangebote deutlich, das Verhältnis von Fracht zu verfügbarem Laderaum blieb zuletzt aber nahezu ausgeglichen. Im März lag der Frachtanteil bei 47 Prozent.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fdd3186e3369fd20df2ae9864243d0e4">Dennoch deutet die Entwicklung auch hier auf eine steigende Marktdynamik hin – insbesondere seit der Zuspitzung geopolitischer Konflikte.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-eed621f82e23fdde6a41913bb3561bc0"><strong>Preise ziehen wieder an</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6bbbc34e0097eef20c752fc716886e66">Die Preisentwicklung folgt dem angespannten Markt mit Verzögerung. Nach einem Rückgang zu Jahresbeginn zogen die Spotmarktpreise im März wieder an.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6a7a6f88958857274d1b16158c869c5b">Europaweit lagen die Forderungen der Frachtführer im Schnitt um 9,5 Prozent über dem Vorjahresquartal, während Auftraggeber rund 8,9 Prozent höhere Preise boten. In Deutschland überschritten die durchschnittlichen Transportpreise teilweise die Marke von zwei Euro pro Kilometer.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f599a4ca42a20168dd6a6a368f9b2af4"><strong>Unsicherer Ausblick</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0b9baf76ff3ff9fabaac1bc078233faf">Für die kommenden Monate bleibt die Entwicklung stark von geopolitischen Faktoren abhängig. Insbesondere die Lage im Nahen Osten könnte die Transportmärkte weiter beeinflussen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-07891ad20f69f7248b317f20b42caeac">„Sollte sich der Iran-Konflikt länger hinziehen und weiter zuspitzen, wird dies gravierendere Auswirkungen haben“, warnt Gburek. Ein anhaltender Kapazitätsrückgang könnte zu weiteren Engpässen und stärker schwankenden Preisen führen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/steigende-energiepreise-verknappen-lkw-kapazitaeten/">Steigende Energiepreise verknappen Lkw-Kapazitäten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>Transportmarkt Europa Q3 2025: Westeuropa treibt Nachfrage</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/transportmarkt-europa-q3-2025-westeuropa-treibt-nachfrage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2025 12:59:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfrageanstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Quartal 3]]></category>
		<category><![CDATA[Transportmarkt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15838</guid>

					<description><![CDATA[<p>Westeuropas Aufschwung treibt die Transportnachfrage, während sich Laderaumkapazitäten in drei osteuropäische Hubs verlagern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/transportmarkt-europa-q3-2025-westeuropa-treibt-nachfrage/">Transportmarkt Europa Q3 2025: Westeuropa treibt Nachfrage</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3b077d935bc20aeb2dac456e28d9d0c5">Der europäische Straßengüterverkehr erlebt im dritten Quartal 2025 eine deutliche Verschiebung: Während die Transportnachfrage um 25 % steigt, stagniert das verfügbare Laderaumangebot. Die Folge: eine moderate Preisentwicklung trotz hoher Auslastung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a053f56bda42310167f7c494fef33777">Laut Daten von TIMOCOM basiert der Nachfrageanstieg vor allem auf einer wirtschaftlichen Erholung in Westeuropa, insbesondere in Frankreich, Spanien und Italien. „In großen süd-westeuropäischen Märkten setzte eine wirtschaftliche Erholung ein, darunter Frankreich, Spanien und Italien. Sie boten im dritten Quartal 2025 deutlich mehr Frachten am Spotmarkt an als noch vor einem Jahr“, erklärt Gunnar Gburek, Head of Business Affairs bei TIMOCOM.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-df80bd60bc32549dd9193b6694a3fd17"><strong>Osteuropa wird zum Zentrum des Laderaumangebots</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b7c3ed7c77d27938124100c5b13e59c9">Während Westeuropa die Nachfrage antreibt, verlagert sich das Lkw-Volumen zunehmend nach Osteuropa. Gburek betont: „Die Zahl von -3 % sagt gar nichts über die dramatische Entwicklung, die sich dahinter verbirgt. Wir erkennen eine klare Verschiebung in Richtung einzelner Kapazitätszentren.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e5e200feb6e15e5dbc483a15c07a56bd">Drei Länder dominieren aktuell den Markt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d121310faa91288e506896eb5a0df8e7">Litauen führt mit einem Wachstumsschub von 35 % das Ranking der größten Laderaumanbieter an.</li>



<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9c37eb092a77ac11ed817210b7754b7b">Rumänien wächst mit +27 % stark nach.</li>



<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-35382af87c8a8e37c4d15ddda8e5c4d0">Polen belegt trotz rückläufiger Zahlen den zweiten Platz.</li>
</ul>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-32dabbce95312ead15f91d7d3fda5249">Der Trend zeigt: Fuhrunternehmen setzen ihre Lkw zunehmend im eigenen Umfeld ein, da die nationalen Märkte attraktiver werden. „Für die Fuhrunternehmen bedeutet das, dass sie ihre Lkw und Fahrer ebenso gut im näheren Umfeld einsetzen können und nicht bis nach Westeuropa schicken müssen, um Geld zu verdienen.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8f43f215859de15d887d670065132812"><strong>Transportpreise steigen nur moderat</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8487ce90afd466bf545be5481b114d04">Trotz wachsender Nachfrage bleiben die Transportpreise stabil. Im europäischen Spotmarkt bewegten sich die wöchentlichen Angebotspreise zwischen 1,43 € und 1,68 € pro Kilometer – ungewöhnlich geringe Differenzen zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0eb2d39b0376769d5a879613930c99f5">„Die Preisentwicklung ist insgesamt moderater als die Marktlage vermuten lässt.“ Ein Grund sei die starke Rolle osteuropäischer Anbieter, die Kapazitätsengpässe im Westen abfedern. Viele Speditionen richten sich strategisch neu aus – mit Spezialisierungen im Westen und Fokus auf wirtschaftlich attraktive Märkte im Osten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4ab112ccc42911543bf61f07a459a79a"><strong>Deutschland und Österreich im europäischen Vergleich</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-93f46488824a2da5b4bf7a1e8d5ad150">Der deutsche Markt verzeichnete ein kräftiges Frachtenplus von 31 %. Gleichzeitig sank das Binnenverkehrsvolumen – erstmals unter die 50 %-Marke. Besonders dynamisch entwickelten sich Routen zwischen Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden sowie mit Spanien und Polen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-58dd397c7f2cab72bfbbc8f9ed8c8c7a">In Österreich zeigt sich ein anderes Bild: Das Laderaumangebot sank um 19 %, während die Frachtenangebote um 23 % zunahmen. Nur 12 % der Transporte fanden innerhalb des Landes statt. „Dieses Muster ist typisch für den österreichischen Markt, der als Logistikdrehscheibe zwischen West und Ost agiert“, so Gburek.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-107a3f3ed0b81df413774d4ae4dce952"><strong>Ausblick: Konsum belebt den Markt weiter</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-084001f4a35b5f7e86ae34b1e9da49ff">Für das vierte Quartal 2025 erwarten Marktbeobachter anhaltenden Druck auf die Kapazitäten. „Wenn die Nachfrage selbst in den Sommermonaten nicht maßgeblich zurückgeht, wird sich dies in den Herbsttagen und vor Weihnachten sicher nicht ändern“, prognostiziert Gburek.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-798e561f010451eb8f0c601ec17817fb">Während Auftraggeber mit höheren Preisen rechnen müssen, bleibt die Investitionsbereitschaft der Fuhrunternehmen gering – zu groß ist die Unsicherheit über einen stabilen Aufschwung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-531b201b45c31e8cec74e700bb37e445">Der europäische Transportmarkt zeigt sich im dritten Quartal 2025 zweigeteilt: Westeuropa treibt die Nachfrage, Osteuropa hält den Markt stabil. Die Verlagerung von Kapazitäten deutet auf eine langfristige strukturelle Veränderung hin – mit klaren Auswirkungen auf Preisstrategien, Routenplanung und Marktverteilung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/transportmarkt-europa-q3-2025-westeuropa-treibt-nachfrage/">Transportmarkt Europa Q3 2025: Westeuropa treibt Nachfrage</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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