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	<title>Steiermark Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Steiermark Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>„Wir möchten uns nicht mit großen Konzernen vergleichen“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wir-moechten-uns-nicht-mit-grossen-konzernen-vergleichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 04:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas]]></category>
		<category><![CDATA[Spedition]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schnelligkeit, Transparenz und persönliche Betreuung statt Konzernlogik: Martin Lukas, Geschäftsführer der Spedition Lukas, setzt bewusst auf Service als Differenzierungsmerkmal und positioniert sein Unternehmen als Alternative im hart umkämpften Transportmarkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-moechten-uns-nicht-mit-grossen-konzernen-vergleichen/">„Wir möchten uns nicht mit großen Konzernen vergleichen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Ihr Unternehmen positioniert sich als Servicespezialist in einer Branche, die oft stark über Preis und Margen diskutiert wird. Wie gelingt es einer regionalen Spedition, sich über Servicequalität und persönliche Betreuung vom Wettbewerb abzuheben?</strong></p>



<p>Wir sind mit Abstand die Schnellsten am Markt. Bei der Geschwindigkeit der Beantwortung von Anfragen, Rückfragen etc. sind wir österreichweit die Nummer 1. Dies ist nur mit dem nötigen Know-how möglich, und wir haben ausnahmslos Experten mit Speditionsausbildung im Team. Durch das geballte Fachwissen bekommt der Kunde immer einen marktkonformen Preis, die beste Abwicklung des Transportes und das in Rekordgeschwindigkeit.</p>



<p><strong>Auf Ihrer Website betonen Sie „All-inclusive-Angebote“ ohne typische Zusatzkosten wie Dieselzuschläge oder andere Nebengebühren. Warum haben Sie sich für dieses Modell entschieden – und wie reagieren Kunden darauf?</strong></p>



<p>Die Spedition Lukas gibt es nun seit 2018, und wir setzen seit damals auf eine klare Kostenstruktur. Wir möchten langfristige Kundenbeziehungen und Partnerschaften, und wir verzichten auf versteckte Gebühren auf einem unübersichtlichen Tarifblatt. Unser Streben ist es, die tägliche Arbeit unserer Kunden zu erleichtern, und der Erfolg gibt uns Recht. Kundenfluktuation ist bei uns kein Thema, und wir wachsen seit Jahren auch durch Weiterempfehlungen.</p>



<p><strong>Die Branche ist in den letzten Jahren zunehmend zwischen großen internationalen Logistikgruppen und kleineren, spezialisierten Speditionen aufgeteilt. Welche Chancen haben regionale Logistikunternehmen wie Ihres in diesem Marktumfeld?</strong></p>



<p>Wir möchten uns gar nicht mit den großen Konzernen vergleichen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass insbesondere diese „Großen“ Probleme im Servicebereich etc. haben. Wir sind genau das Bindeglied der Global Player mit Zugang zu den besten Ressourcen, jedoch mit der Handschlagqualität eines eigentümergeführten Unternehmens.</p>



<p><strong>Ihr Schwerpunkt liegt im Landverkehr mit europaweiten Destinationen. Welche Branchen oder Transportsegmente prägen aktuell Ihr Geschäft besonders stark?</strong></p>



<p>Wir sind hier breit aufgestellt, seit jeher war uns das ein großes Anliegen, um Schwankungen in der Wirtschaft gut aufzufangen. Wir haben uns nie auf Länder, Branchen etc. spezialisiert, da uns das nur im gesunden Wachstum eingeschränkt hätte. Wir sind der Servicespezialist im Landverkehr für <em>alle</em> Branchen.</p>



<p><strong>Die Dieselpreise gehören nach wie vor zu den größten Kostenfaktoren im Straßengüterverkehr. Wie gehen Sie als mittelständische Spedition mit diesen Schwankungen um – und welche Auswirkungen spüren Ihre Kunden?</strong></p>



<p>Aktuell haben wir ja sowieso ein Riesenthema, das uns wohl länger beschäftigen wird. Wir versuchen, durch unsere Kostentransparenz und faire Kalkulation dem Kunden die Situation zu erleichtern. Sollten seitens der Regierung jedoch nicht rasch vernünftige Lösungsvorschläge kommen, wird sich die wirtschaftliche Gesamtsituation noch weiter verschlechtern.</p>



<p><strong>Neben Energiepreisen stehen Logistikunternehmen auch vor politischen Rahmenbedingungen wie Mautsystemen, CO₂-Regulierungen oder Fahrermangel. Welche dieser Themen bereiten Ihnen derzeit die größten Sorgen?</strong></p>



<p>Grundsätzlich sind das alles Themen, die uns die tägliche Arbeit erschweren bzw. die der Endverbraucher am meisten zu spüren bekommt. Der Fahrermangel ist aber wohl das größte Dilemma. Geburtenstarke Jahrgänge gehen in Pension, für die „Jungen“ ist der Fernfahrerjob aus vielen nachvollziehbaren Gründen nicht interessant. Hier hätte man schon vor vielen Jahren ansetzen müssen, da steuern wir leider mit Vollgas in eine (Versorgungs-)Katastrophe.</p>



<p><strong>Viele Branchen leiden aktuell unter konjunktureller Unsicherheit und teilweise schwächerer Nachfrage. Wie erleben Sie die wirtschaftliche Situation derzeit aus Sicht einer Spedition im täglichen Geschäft?</strong></p>



<p>Wie bereits kurz erwähnt, versuchen wir es durch die breite Branchenstreuung unserer Kunden. Wenn man aber ehrlich ist, sind wir alle nur Passagiere der derzeitigen tristen Wirtschaftssituation. Ich bin jedoch ein optimistischer Realist, und „irgendwie geht’s immer weiter (bergauf)“.</p>



<p><strong>Wenn Sie nach vorne blicken: Welche Entwicklungen werden die Arbeit von Speditionen in den nächsten fünf bis zehn Jahren am stärksten verändern – und wie bereitet sich Ihr Unternehmen darauf vor?</strong></p>



<p>Die größte Veränderung wird uns die KI bereiten, und wir setzen hier bereits an. Wir versuchen aktuell, diese schon bei uns einzubinden, und möchten aktiv Vorreiter in der Branche sein. Wirtschaftliche Schwankungen, Fahrermangel und geopolitische Verschiebungen werden wohl weiterhin die negativen Entwicklungen sein. Hier werden wir weiterhin beweisen, durch unser Know-how dem Kunden immer die bestmögliche Lösung bieten zu können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-moechten-uns-nicht-mit-grossen-konzernen-vergleichen/">„Wir möchten uns nicht mit großen Konzernen vergleichen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>„Die Steiermark verfügt über moderne Kerninfrastruktur“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/die-steiermark-verfuegt-ueber-moderne-kerninfrastruktur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 08:17:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskammer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trotz Kostendruck, volatiler Märkte und Fachkräftemangel zeigt sich die Branche stabil. Norbert Adler, Fachgruppenobmann Spedition &#038; Logistik in der Wirtschaftskammer Steiermark,<br />
ordnet aktuelle Entwicklungen ein und skizziert Perspektiven für den Standort.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-steiermark-verfuegt-ueber-moderne-kerninfrastruktur/">„Die Steiermark verfügt über moderne Kerninfrastruktur“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wie ist aktuell die Stimmung in der steirischen Transport- und Logistikbranche?</strong></p>



<p>Die Stimmung ist derzeit zwar verhalten, aber keineswegs ganz so pessimistisch. Die Unternehmen spüren Unsicherheiten durch geopolitische Spannungen, volatile Märkte und steigende Kosten. Hier liegt momentan das Ansteigen der Treibstoffpreise an erster Stelle. Die Branche ist notgedrungen angehalten, diese Kostensteigerung an den Kunden weiterzugeben, andernfalls droht die Gefahr, selbst in Schwierigkeiten zu kommen, weil dies bei unseren geringen Margen nicht aufgefangen werden kann. Wir sehen aber gleichzeitig Chancen durch Digitalisierung und neue Infrastrukturprojekte. Insgesamt herrscht ein vorsichtig optimistischer Pragmatismus.</p>



<p><strong>Wie präsentiert sich das Marktumfeld bezüglich Mengen, Margen und Kostenentwicklung? Wo brennt es unter den Nägeln?</strong></p>



<p>Die Mengen bewegen sich seit Monaten seitwärts, während Margen durch den hohen Wettbewerbsdruck und steigende Energie-, Personal-, Maut- und eben seit kurzem wieder Treibstoffkosten unter Druck stehen. Besonders herausfordernd sind der Fachkräftemangel und der Investitionsdruck in alternative Antriebe und Digitalisierung. Die Branche arbeitet daher zunehmend mit Effizienzprogrammen und partnerschaftlichen Modellen.</p>



<p><strong>Welches Logistikpotenzial hat die Steiermark und welche Effekte hat die Eröffnung der Koralmbahn für die Transportwirtschaft?</strong></p>



<p>Die Steiermark beheimatet viele exportorientierte Produktions-, Industrie- und Technologieunternehmen, liegt strategisch ideal zwischen Nordsee- und Adriahäfen und verfügt mit dem Cargo Center Graz über einen der leistungsfähigsten Logistikknoten im Alpenraum. Die Koralmbahn stärkt diese Position weiter, weil sie die Achse Steiermark–Kärnten beschleunigt und neue Güterverkehrsoptionen Richtung Süden und im Speziellen den Adriahäfen eröffnet. Entscheidend wird sein, dieses Potenzial dementsprechend zu nutzen und dass ausreichende Kapazitäten für den Güterverkehr auch auf der Bahn gesichert werden.</p>



<p><strong>Wie sieht man die Engagements von Reedereien, die als Eisenbahnunternehmen im Hinterlandverkehr von den Adria-Häfen in die Steiermark auf den Markt kommen und als Mitbewerber der Spediteure auftreten?</strong></p>



<p>Das Engagement der Reederei MSC im Hinterlandverkehr zeigt den Trend zur vertikalen Integration großer Reedereien, die See- und Landtransport aus einer Hand anbieten wollen. Für die Branche bedeutet das einerseits zusätzliche Verbindungen und Frequenzen, andererseits aber auch stärkeren Wettbewerb für klassische Spediteure. Regionale Anbieter müssen hier ihre Beratungs- und Servicekompetenz und den bestehenden Kundenkontakt klar ausspielen. Persönlich bin ich ein Verfechter von Zusammenarbeit und Kooperation, dies kann eine gewinnbringende Lösung für alle Beteiligten ergeben.</p>



<p><strong>Wie sehen Sie das neue Zugprodukt der Montan Spedition in Kapfenberg nach Duisburg und Rotterdam und wie profitiert die steirische Wirtschaft davon?</strong></p>



<p>Die Montan Spedition setzt mit ihrem neuen Zugprodukt ein starkes Zeichen für die Stärkung des kombinierten Verkehrs aus der Obersteiermark. Die direkte Anbindung an Duisburg und Rotterdam verbessert die Exportfähigkeit der regionalen Industrie und schafft eine CO₂-ärmere Alternative zum Straßentransport. Davon profitieren insbesondere Stahl-, Maschinenbau- und Recyclingbetriebe. Inwieweit hier auch Spediteure und Frachtunternehmen profitieren können, wird sich zeigen, auch hier wäre ein Miteinander sinnvoll.</p>



<p><strong>Wie wirkt sich die Volatilität der globalen Märkte auf die steirische Logistikwirtschaft aus?</strong></p>



<p>Die hohe Volatilität der Weltmärkte führt zu kurzfristigen Schwankungen bei Transportmengen und Routen, was die Planbarkeit erschwert. Steirische Logistikunternehmen reagieren darauf mit flexibleren Kapazitätsmodellen, Szenarioplanung und stärkerer Diversifizierung ihrer Transportwege. Resilienz wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor für Klein- und Mittelstandsunternehmen, um sich gegenüber den Big Playern am Markt zu behaupten.</p>



<p><strong>Welche infrastrukturellen Stärken hat die Steiermark zu bieten, wo besteht Nachholbedarf auf Straße, Schiene oder im Luftverkehr?</strong></p>



<p>Mit dem Terminal Graz Süd, dem Cargo Center Graz und der Koralmbahn verfügt die Steiermark über moderne, logistische Kerninfrastruktur. Gleichzeitig besteht auf der<br>Pyhrn-Schober-Achse und insbesondere im Bosruck-Bereich deutlicher Ausbaubedarf, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben. Der mögliche Wegfall der Flugverbindung Graz–Wien ab 2030 erhöht zusätzlich den Druck, Bahn- und Intermodalangebote weiter zu stärken. Der Flughafen Graz hat in puncto Luftfracht in den letzten Jahren leider an Attraktivität verloren, da die Flugverbindungen nicht mehr konkurrenzfähig waren, wodurch auch Luftfrachtspediteure nicht mehr vor Ort ansässig sind, und schon seit geraumer Zeit weichen viele dieser Dienstleister auf die Luftfrachtanschlüsse nach Wien oder Frankfurt aus.</p>



<p><strong>Welche Wünsche haben die steirischen Logistiker an die Adresse der politisch Verantwortlichen?</strong></p>



<p>Die Branche wünscht sich vor allem Planungssicherheit, schnellere Genehmigungsverfahren und einen konsequenten Ausbau der Schieneninfrastruktur. Speziell die verpflichtende Verlagerung von Müll von der Straße auf die Schiene funktioniert nicht im geplanten Ausmaß, weil einfach keine Kapazitäten vorhanden sind. Generell erwarten die Unternehmen eine langfristige, verlässliche Verkehrspolitik statt kurzfristiger Einzelmaßnahmen. Hier ist positiv zu erwähnen, dass es mit der geplanten Logistikstandortstrategie von Verkehrsminister Hanke in die richtige Richtung geht, in der auch relevante Stakeholder der österreichischen Logistikbranche aktiv eingebunden werden. Dankenswerterweise darf ich auch selbst an dieser Strategie im Themenbereich Ausbildung und Karriere im Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur mitwirken.</p>



<p><strong>Welche Bedeutung hat das Cargo Center Graz für die steirische Wirtschaft?</strong></p>



<p>Das Cargo Center Graz ist das logistische Herzstück der Steiermark und verbindet die Region effizient mit Nord- und Südeuropa. Mit seinen Umschlagskapazitäten, den zahlreichen ansässigen Unternehmen und der multimodalen Ausrichtung ist es ein zentraler Standortfaktor für Industrie und Handel. Ohne diesen Knotenpunkt wäre die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsraums deutlich geringer.</p>
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		<item>
		<title>Start für Terminal Peggau</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/start-fuer-terminal-peggau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 10:58:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Logistikterminal]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstofflogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bau des Terminal Peggau von Alpacem, InterCal und Innofreight startet – ein intermodales Projekt mit großer Bedeutung für die steirische Wirtschaft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/start-fuer-terminal-peggau/">Start für Terminal Peggau</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c40d29199269d5792f0c7d8995cb4cfc">Mit dem offiziellen Startschuss ist das Gesamtprojekt „Terminal Peggau“ in eine neue Phase eingetreten: Alpacem, InterCal und Innofreight entwickeln am bestehenden Industrieareal in Peggau ein modernes intermodales Terminal, das die Logistik in der Steiermark langfristig stärken soll. Am 21. November erfolgte der symbolische Auftakt im Beisein von Landeshauptmann Mario Kunasek und Verkehrslandesrätin Claudia Holzer. Die drei Unternehmen verfolgen das Ziel, den Standort abzusichern, weiterzuentwickeln und so hochwertige Arbeitsplätze in der Region zu erhalten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9e1fa1db7b78295b8048f637e6087d1c">Das Areal, das bisher ungenutzt war, umfasst 2,7 Hektar und wird zu einer leistungsfähigen Logistikdrehscheibe für den Schienengüterverkehr umgebaut. Anfang kommenden Jahres beginnen die Abbrucharbeiten der Bestandsgebäude, um Platz für das neue Terminal zu schaffen. Der Standort bietet ideale Voraussetzungen durch den direkten Gleisanschluss an die Südbahn, die Nähe zur S35, großzügige Lagerflächen und das Potenzial, stillgelegte Flächen wieder nutzbar zu machen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-49ff46e279c2da5c93544bfe92acff60">Innofreight-Eigentümer Peter Wanek-Pusset betont die enge Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmen: „Wir verfolgen hier die Idee einer Gesamtlösung für Alpacem und InterCal, um mehrere Standorte miteinander zu vernetzen. Innerhalb kurzer Zeit haben zwei Familienunternehmen zusammengefunden, um dieses Projekt zu realisieren. Wir passen wirklich gut zusammen und können hier außerdem einen Mehrwert für die gesamte Region und weitere Unternehmen bieten.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4110a085e0bedf25bd00ba027d82aa12">InterCal wird den neuen Terminal nutzen, um seine Rohstofflogistik stärker auf die Schiene zu verlagern. Bereits seit Frühjahr 2025 arbeitet das Unternehmen eng mit Innofreight zusammen, um Branntkalk per MonTainer XXLL WSF von Peggau ins slowakische Košice zu transportieren. Die ersten Meter erfolgen per Lkw am Werksgelände, bevor die Ladung intermodal weitergeführt wird. Auch Alpacem plant, die Bahnlogistik weiter zu optimieren und CO₂-arme Transportlösungen auszubauen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-674c40f6c8e63c3cfcacb68801553408">Mit dem Terminal Peggau entstehen neue Chancen für den obersteirischen Wirtschaftsraum sowie für Unternehmen im nördlichen Grazer Umland, die auf eine bessere Schienenanbindung angewiesen sind. In den kommenden Jahren soll die Anlage schrittweise erweitert werden, um immer mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Koralmbahn, deren Ausbau Unternehmen künftig den Zugang zum Schienennetz erleichtert und den intermodalen Transport entscheidend stärkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/start-fuer-terminal-peggau/">Start für Terminal Peggau</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Die Logistik ist immer Teil der Lösung“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/die-logistik-ist-immer-teil-der-loesung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 04:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Automotive]]></category>
		<category><![CDATA[BVL Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15673</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vor dem Hintergrund der schwachen Wirtschaftsprognosen für Österreich und Deutschland fragt Verkehr bei Wolfgang Kubesch, Geschäftsführer der BVL Bundesvereinigung Logistik Österreich, nach, wie mehr Logistik in dieser mauen Lage zu Erfolgen führen kann und welche Themen am 21. Oktober in Graz auf der Agenda stehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-logistik-ist-immer-teil-der-loesung/">„Die Logistik ist immer Teil der Lösung“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6824b3c811b2d928e61a6a0d1033c7a2"><strong>Seit Monaten drücken ein angespannter Markt und eine gefühlte permanente Kriegsangst auf die Stimmung, die wirtschaftlichen Prognosen sind europaweit bescheiden. Wie soll die Logistik damit umgehen?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fa708f9d16d18f50dc5afe80a3ded03a">Wir müssen unbedingt nach vorne schauen. Logistik ist eine friedfertige Disziplin und arbeitet am liebsten daran, etwas positiv gedeihen zu lassen. In Europa braucht es insgesamt einen gemeinsamen, festen Willen. Es beginnt schon damit, generell Potenziale zu erkennen und konsequent zu nutzen. Chancenlos ist selbst Österreich wahrlich nicht. Aber es wird beispielsweise nicht einmal versucht, vorhandene Rohstoffe im Land zu heben. Stattdessen werden Abhängigkeiten bloß in Sonntagsreden abgebaut. Zusätzlich scheint dem heimischen Tourismussektor vermehrt Ungemach zu drohen, denn die Umwelt sendet Botschaften: grüne Skipisten, verheerende Murenabgänge und partiell nicht weiter sorgenfreie Wasserversorgung – da kommen vielfältige, vor allem wirtschaftspolitische Fragen auf. Bei den staatlichen Budgets buchhalterische Kniffe zu machen, ist ja kein nachhaltiges, sanierendes Konzept! Die defensive Verfasstheit der öffentlichen Hand ist unzureichend, eine Vorbildwirkung eines echten Sparens nicht auszumachen. Ich erwähne ein paar langjährige Defizitbereiche: das Bildungssystem gleicht einer Zeitreise, ein Pensionssystem am Alterslimit befindlich, ein Gesundheitssystem als Patient. Wir befinden uns in einer Situation, in der unterm Strich immer weniger Leistung herauskommt trotz Beitragserhöhungen, es regiert die Symptombekämpfung, das ist eigentlich dreifach schlimm.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fe6bb082f2195537bc824390e2632d26"><strong>Müssen wir uns Sorgen um die Branche machen?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-db963511bb5b1ba1fbb5d2887f795066">Natürlich gehen die aktuellen Fehlentwicklungen mit wirtschaftlichen Engpässen nicht spurlos an der Logistik vorbei – wir sind schließlich nicht abgekoppelt vom Rest. Doch der Sektor steht resilient und stabil da. Die Logistik ist ja der Herzschlag. Sie hält letztlich alles zusammen – Tag für Tag. Daher auch unser Leitsatz als BVL: „Logistik ist Leben“. Gleichzeitig möchte ich betonen: Leistungsträger sollten nicht weiter belastet werden, eher im Gegenteil. Und wir sind gesamthaft immer bereit, Teil der Lösung zu sein. Wären andere Bereiche so fortschrittlich oder effizient, hätten Österreich und Europa klar weniger Probleme.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d7f96e5978c51f9ac16c775dd65ac889"><strong>Dabei hätten Unternehmen mit weniger Vorschriften mehr Luft zum Atmen.</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-02ae52133a0b87d6e1ab537a2e678752">Es ist ein Irrglaube – vor allem in Europa –, dass Gesetze und Regeln automatisch zur gewünschten Wirklichkeit führten, wie von Zauberhand. Aber Tatsachen lassen sich nicht einfach per Vorschrift verdrängen. Regeln wurden immer schon gebrochen. Und Menschen, die bewusst Normen brechen, lassen sich auch nicht allein vom erhobenen Zeigefinger von Taten abhalten. Gleichzeitig erleben wir, dass der gesetzestreue Bürger zunehmend sozusagen entmündigt wird durch eine Flutwelle an Vorschriften – dies überfordert und frustriert letztlich. Wie soll ein derart komplexes Umfeld überhaupt noch zu individueller Leistung motivieren können? Denn nur noch weiter verschachtelte Regularien wirken zumeist wie Blendgranaten, anstatt den Menschen Positives zu ermöglichen. Und noch immer wird nicht wirklich umfassend verstanden, wie dringend wir Ballast allgemein abwerfen müssen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b26986549f660ebf293467ba7d082928"><strong>Sie zeichnen hier ein trübes Bild. Wo sehen Sie Licht am Ende des Tunnels?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-949c3287983c4979f131919e3eb86680">Zum Glück gibt es auch einige Lichtblicke. So ist etwa die Steiermark, wo wir am 21. Oktober den Steirischen Logistik Tag + Automotive Day 2025 veranstalten, ein Musterbeispiel, wenn es um Innovation, Hidden World Champions und First Movers geht. Ich würde sagen, dort ist fast schon ein globaler Hotspot entstanden, speziell für die Intralogistik sowie auch bei Digitalwelten. Und es ist umso wichtiger, nämlich in schwierigen Zeiten, persönlich zusammenzukommen, Potenziale dabei zu nutzen, Ideen auszutauschen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-35f2861ab719498d69c83d5190a71f72"><strong>Was planen Sie beim Event? Welche Themen wollen Sie aufgreifen?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-43afd186bc3fd2519ae057bf9e7027b1">Mit den Themenwelten „Regionales &amp; Perspektiven“ sowie „Intelligence &amp; Innovation“ wollen wir glänzenden Leistungen die perfekte Bühne bieten. Wir planen spannende Vorträge etwa aus den Sektoren Automotive oder Gesundheit. Außerdem haben wir diese Veranstaltung frischer dahingehend konzipiert, persönliche Vernetzung und knackige Inhalte direkter zu transportieren. Gemeinsam mit Partnern, unter anderem Energie Steiermark, Magna, Knapp, Österreichische Post und der Montanuniversität Leoben, wollen wir eine Fachtagung mit Styrian Spirit samt klarer Zuversicht ausrichten. Toyota Material Handling oder Volvo passen auf diesem Level als innovative Weltkonzerne wunderbar dazu. Top-Experts beleuchten internationale Entwicklungen, lokale Erfolgsgeschichten, aktuelle Chancen, aber auch dynamische Risiken. Mit einem neuen Fokus zur Resilienz, nämlich rund um Business Continuity Management (BCM) – exemplarisch sei hier die Gefahr von Blackouts erwähnt –, setzen wir als Benchmark des Logistiksektors einen ganz besonderen USP.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-logistik-ist-immer-teil-der-loesung/">„Die Logistik ist immer Teil der Lösung“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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