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	<title>Spedition Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<lastBuildDate>Thu, 09 Apr 2026 08:44:49 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Spedition Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>„Wir möchten uns nicht mit großen Konzernen vergleichen“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wir-moechten-uns-nicht-mit-grossen-konzernen-vergleichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 04:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas]]></category>
		<category><![CDATA[Spedition]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schnelligkeit, Transparenz und persönliche Betreuung statt Konzernlogik: Martin Lukas, Geschäftsführer der Spedition Lukas, setzt bewusst auf Service als Differenzierungsmerkmal und positioniert sein Unternehmen als Alternative im hart umkämpften Transportmarkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-moechten-uns-nicht-mit-grossen-konzernen-vergleichen/">„Wir möchten uns nicht mit großen Konzernen vergleichen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Ihr Unternehmen positioniert sich als Servicespezialist in einer Branche, die oft stark über Preis und Margen diskutiert wird. Wie gelingt es einer regionalen Spedition, sich über Servicequalität und persönliche Betreuung vom Wettbewerb abzuheben?</strong></p>



<p>Wir sind mit Abstand die Schnellsten am Markt. Bei der Geschwindigkeit der Beantwortung von Anfragen, Rückfragen etc. sind wir österreichweit die Nummer 1. Dies ist nur mit dem nötigen Know-how möglich, und wir haben ausnahmslos Experten mit Speditionsausbildung im Team. Durch das geballte Fachwissen bekommt der Kunde immer einen marktkonformen Preis, die beste Abwicklung des Transportes und das in Rekordgeschwindigkeit.</p>



<p><strong>Auf Ihrer Website betonen Sie „All-inclusive-Angebote“ ohne typische Zusatzkosten wie Dieselzuschläge oder andere Nebengebühren. Warum haben Sie sich für dieses Modell entschieden – und wie reagieren Kunden darauf?</strong></p>



<p>Die Spedition Lukas gibt es nun seit 2018, und wir setzen seit damals auf eine klare Kostenstruktur. Wir möchten langfristige Kundenbeziehungen und Partnerschaften, und wir verzichten auf versteckte Gebühren auf einem unübersichtlichen Tarifblatt. Unser Streben ist es, die tägliche Arbeit unserer Kunden zu erleichtern, und der Erfolg gibt uns Recht. Kundenfluktuation ist bei uns kein Thema, und wir wachsen seit Jahren auch durch Weiterempfehlungen.</p>



<p><strong>Die Branche ist in den letzten Jahren zunehmend zwischen großen internationalen Logistikgruppen und kleineren, spezialisierten Speditionen aufgeteilt. Welche Chancen haben regionale Logistikunternehmen wie Ihres in diesem Marktumfeld?</strong></p>



<p>Wir möchten uns gar nicht mit den großen Konzernen vergleichen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass insbesondere diese „Großen“ Probleme im Servicebereich etc. haben. Wir sind genau das Bindeglied der Global Player mit Zugang zu den besten Ressourcen, jedoch mit der Handschlagqualität eines eigentümergeführten Unternehmens.</p>



<p><strong>Ihr Schwerpunkt liegt im Landverkehr mit europaweiten Destinationen. Welche Branchen oder Transportsegmente prägen aktuell Ihr Geschäft besonders stark?</strong></p>



<p>Wir sind hier breit aufgestellt, seit jeher war uns das ein großes Anliegen, um Schwankungen in der Wirtschaft gut aufzufangen. Wir haben uns nie auf Länder, Branchen etc. spezialisiert, da uns das nur im gesunden Wachstum eingeschränkt hätte. Wir sind der Servicespezialist im Landverkehr für <em>alle</em> Branchen.</p>



<p><strong>Die Dieselpreise gehören nach wie vor zu den größten Kostenfaktoren im Straßengüterverkehr. Wie gehen Sie als mittelständische Spedition mit diesen Schwankungen um – und welche Auswirkungen spüren Ihre Kunden?</strong></p>



<p>Aktuell haben wir ja sowieso ein Riesenthema, das uns wohl länger beschäftigen wird. Wir versuchen, durch unsere Kostentransparenz und faire Kalkulation dem Kunden die Situation zu erleichtern. Sollten seitens der Regierung jedoch nicht rasch vernünftige Lösungsvorschläge kommen, wird sich die wirtschaftliche Gesamtsituation noch weiter verschlechtern.</p>



<p><strong>Neben Energiepreisen stehen Logistikunternehmen auch vor politischen Rahmenbedingungen wie Mautsystemen, CO₂-Regulierungen oder Fahrermangel. Welche dieser Themen bereiten Ihnen derzeit die größten Sorgen?</strong></p>



<p>Grundsätzlich sind das alles Themen, die uns die tägliche Arbeit erschweren bzw. die der Endverbraucher am meisten zu spüren bekommt. Der Fahrermangel ist aber wohl das größte Dilemma. Geburtenstarke Jahrgänge gehen in Pension, für die „Jungen“ ist der Fernfahrerjob aus vielen nachvollziehbaren Gründen nicht interessant. Hier hätte man schon vor vielen Jahren ansetzen müssen, da steuern wir leider mit Vollgas in eine (Versorgungs-)Katastrophe.</p>



<p><strong>Viele Branchen leiden aktuell unter konjunktureller Unsicherheit und teilweise schwächerer Nachfrage. Wie erleben Sie die wirtschaftliche Situation derzeit aus Sicht einer Spedition im täglichen Geschäft?</strong></p>



<p>Wie bereits kurz erwähnt, versuchen wir es durch die breite Branchenstreuung unserer Kunden. Wenn man aber ehrlich ist, sind wir alle nur Passagiere der derzeitigen tristen Wirtschaftssituation. Ich bin jedoch ein optimistischer Realist, und „irgendwie geht’s immer weiter (bergauf)“.</p>



<p><strong>Wenn Sie nach vorne blicken: Welche Entwicklungen werden die Arbeit von Speditionen in den nächsten fünf bis zehn Jahren am stärksten verändern – und wie bereitet sich Ihr Unternehmen darauf vor?</strong></p>



<p>Die größte Veränderung wird uns die KI bereiten, und wir setzen hier bereits an. Wir versuchen aktuell, diese schon bei uns einzubinden, und möchten aktiv Vorreiter in der Branche sein. Wirtschaftliche Schwankungen, Fahrermangel und geopolitische Verschiebungen werden wohl weiterhin die negativen Entwicklungen sein. Hier werden wir weiterhin beweisen, durch unser Know-how dem Kunden immer die bestmögliche Lösung bieten zu können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-moechten-uns-nicht-mit-grossen-konzernen-vergleichen/">„Wir möchten uns nicht mit großen Konzernen vergleichen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>„Das gefährdet den Standort Österreich“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/das-gefaehrdet-den-standort-oesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 05:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Spedition]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16823</guid>

					<description><![CDATA[<p>Verkehr spricht mit Alexander Friesz, Präsident des Zentralverbands Spedition &#038; Logistik, über dünne Margen, Herausforderungen der Branche und die<br />
Chancen für Österreich als Logistikstandort.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/das-gefaehrdet-den-standort-oesterreich/">„Das gefährdet den Standort Österreich“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wie war das Jahr 2025 für die österreichische Speditionswirtschaft angesichts vielfältiger wirtschaftlicher und geopolitischer Herausforderungen?</strong></p>



<p>2025 war für die österreichische Speditionswirtschaft ein weiteres sehr anspruchsvolles Jahr. Die Kombination aus anhaltender Industrieschwäche, gedämpftem Außenhandel, geopolitischen Unsicherheiten und hoher Kostenbelastung hat sich unmittelbar auf Transportmengen und Auslastung ausgewirkt. Viele Unternehmen mussten sich erneut stark auf Kostenmanagement, Flexibilität und Risikosteuerung konzentrieren. Gleichzeitig hat sich gezeigt, wie systemrelevant und resilient unsere Branche gerade in volatilen Zeiten ist. Dabei dürfen wir nicht nur national denken: Die schwierigen globalen Rahmenbedingungen wirken sich unmittelbar auf unsere Betriebe aus.</p>



<p><strong>Wie präsentiert sich das wirtschaftliche Umfeld für die Logistikbranche bezüglich Mengen-, Preis- und Margenentwicklung?</strong></p>



<p>Wir sehen rückläufige beziehungsweise stagnierende Mengen im industriellen Umfeld, im Handel und zunehmend auch beim Endkunden. Die Preise stehen weiterhin unter Druck, während Kosten für Personal, Energie, Maut, Finanzierung und Regulierung hoch bleiben. Das führt dazu, dass Margen vielfach sehr dünn sind oder sogar unter die wirtschaftlich notwendige Schwelle fallen. Das ist auf Dauer nicht nachhaltig und gefährdet den Standort Österreich – und ich meine nicht nur den Logistikstandort.</p>



<p><strong>Welchen Eindruck haben Sie von der Arbeit der Bundesregierung mit Fokus auf die Anliegen Ihrer Branche?</strong></p>



<p>Positiv hervorzuheben ist, dass es gelungen ist, Logistik klar als Standortfaktor zu verankern. Besonders freuen wir uns darüber, dass Bundesminister Peter Hanke auf unsere Initiative hin einen strukturierten Stakeholder-Prozess angekündigt hat. Dieser Prozess soll bereits bis Mitte 2026 konkrete, umsetzungsorientierte Maßnahmen erarbeiten, die den Logistik- und Wirtschaftsstandort Österreich nachhaltig stärken. Entscheidend wird sein, dass dieser Prozess neben Logistik und Infrastruktur auch die Energiewirtschaft miteinbezieht und daraus konkrete Maßnahmen zur Verbesserung ableitet.</p>



<p><strong>Welche Anliegen reklamieren Sie in diesen Prozess hinein?</strong></p>



<p>Ausgangspunkt muss sein, dass der Straßengüterverkehr rund siebzig Prozent des Güterverkehrs in Österreich abwickelt und dies auch auf absehbare Zeit so bleiben wird. Entsprechend muss der Masterplan den Straßengüterverkehr ins Zentrum rücken. Wir erwarten einen verkehrsträgerübergreifenden und realitätsnahen Zugang. Zentrale Anliegen sind die Sicherung und der Ausbau der Infrastruktur, eine deutlich bessere Koordination von Baustellen, die gezielte Stärkung des Kombinierten Verkehrs sowie Technologieoffenheit bei der Dekarbonisierung. Ebenso wichtig ist Planungssicherheit bei Förderungen. Der Masterplan muss Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Klimaziele in Einklang bringen, um tatsächlich wirksam zu sein. Und wir müssen die Maßnahmen europäisch, jedenfalls aber mit Nachbarländern wie Deutschland koordinieren.</p>



<p><strong>Ihre Branche bekennt sich zur Dekarbonisierung im Güterverkehr. Wie kann das aus Ihrer Sicht am besten gelingen?</strong></p>



<p>Dekarbonisierung gelingt nur mit Technologieoffenheit, Anreizen und realistischen Übergangslösungen. Die Situation in Deutschland ist sehr ähnlich wie in Österreich, allerdings ist man dort bei einzelnen Themen, insbesondere bei Wasserstoff und alternativen Antriebstechnologien, bereits ein paar Schritte weiter. Das zeigt, dass diese Technologien auch im Schwerverkehr realistisch sind, und wir sollten hier europäisch stärker in die gleiche Richtung arbeiten. Zero-Emission-Fahrzeuge sind wichtig, brauchen aber Infrastruktur und leistbare Rahmenbedingungen. Gleichzeitig müssen auch Übergangstechnologien wie HVO100, eFuels oder Effizienzmaßnahmen gefördert werden. Entscheidend ist, dass Unternehmen investieren können – nicht nur investieren sollen.</p>



<p><strong>Die Speditionswirtschaft betont immer wieder die Bereitschaft zur Verkehrsverlagerung. Warum läuft es im Bahn- und Kombinierten Verkehr derzeit nicht rund?</strong></p>



<p>Die Rahmenbedingungen passen einfach nicht. Engpässe durch Baustellen, mangelnde Zuverlässigkeit, hohe Kosten, lange Laufzeiten und internationale Koordinationsprobleme führen dazu, dass der Bahngüterverkehr an Wettbewerbsfähigkeit verliert. Verlagerung funktioniert nur, wenn die Schiene planbar, leistungsfähig und wirtschaftlich ist.</p>



<p><strong>Ihr Verband fordert Ämderungen. Welche stellen Sie sich vor?</strong></p>



<p>Erzwungene Verlagerungen auf die Schiene wie beispielsweise nach dem Abfallwirtschaftsgesetz sind kontraproduktiv, bringen keine zusätzliche Verlagerung und verteuern den Standort. Kritisch ist auch die Lkw-Maut: Die Erhöhungen liegen deutlich über der Inflation und wirken unmittelbar preistreibend für die Menschen in unserem Land. Die Bekanntgabe zu Weihnachten mit Geltung ab 1. Jänner ist darüber hinaus eine unnötige Zumutung. Eine fixe Ankündigung im September würde keinen Cent mehr kosten, aber dringend notwendige Planungssicherheit schaffen. Stattdessen braucht es gezielte Investitionsförderungen, planbare Programme, eine nachvollziehbare Mautlogik sowie schnellere Genehmigungen und steuerliche Anreize für klimafreundliche Technologien.</p>



<p><strong>Wie verändert die Digitalisierung das Speditionsgeschäft und was empfehlen Sie den Unternehmen?</strong></p>



<p>Digitalisierung verändert Prozesse, Transparenz und Kundenanforderungen grundlegend. Themen wie digitale Dokumente, Schnittstellen, Automatisierung und Datenqualität sind längst Wettbewerbsfaktoren. Meine Empfehlung: Schrittweise vorgehen, Standards nutzen, Mitarbeitende mitnehmen und nicht jedes System isoliert betrachten. Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern ein Effizienz- und Qualitätshebel.</p>



<p><strong>Wie stark ist Ihre Branche vom Fachkräftemangel betroffen, etwa bei Lkw-Fahrern?</strong></p>



<p>Der Fachkräftemangel ist real und spürbar, sowohl im Fahrpersonal als auch in der Disposition oder IT.</p>



<p><strong>Wie sehen Sie die künftigen Chancen, damit Österreich als Logistikstandort attraktiv bleibt?</strong></p>



<p>Österreich verfügt aufgrund seiner zentralen Lage und seines logistischen Know-hows grundsätzlich über großes Potenzial. Aus heutiger Sicht sehen wir die künftigen Chancen jedoch kritisch, da in den vergangenen Jahren wichtige Hebel wie Energiepreise, Lohnkosten und Überregulierung in die falsche Richtung gestellt wurden. Gleichzeitig bleibe ich vorsichtig optimistisch und hoffe, dass die Politik nun gegensteuert und die Rahmenbedingungen wieder wettbewerbsfähiger gestaltet.</p>



<p><strong>Der Zentralverband hat den Young Logistics Award (YOLA) zuletzt grundlegend relauncht, um die Bedeutung der Logistik stärker sichtbar zu machen. Was war der Hintergrund und welche Rolle spielt der Wettbewerb heute?</strong></p>



<p>Der Relaunch war ein bewusster Schritt, um die Logistik als innovatives Zukunftsfeld sichtbarer zu machen. Logistik ist weit mehr als Transport, sie steht für Digitalisierung, internationale Wertschöpfung und Nachhaltigkeit. Mit dem neu aufgestellten YOLA geben wir jungen Menschen eine Bühne für ihre Ideen. Der Wettbewerb richtet sich an Nachwuchskräfte unter 30, die die Logistik von morgen mitgestalten wollen. Die hohe Qualität der Einreichungen 2025 zeigt das große Potenzial der nächsten Generation. Ich lade alle Nachwuchskräfte ein, 2026 beim Young Logistics Award mitzumachen und ihre Ideen einzubringen.</p>
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		<item>
		<title>„Wir brauchen stabile Rahmenbedingungen“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wir-brauchen-stabile-rahmenbedingungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilitätswende]]></category>
		<category><![CDATA[Spedition]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskammer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jürgen Bauer, Obmann der Fachgruppe Spedition und Logistik in der Wirtschaftskammer Wien, erläutert, wie die Transportwirtschaft auf sinkende Nachfrage und steigende Kosten reagiert – und welche politischen Schritte jetzt entscheidend sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-brauchen-stabile-rahmenbedingungen/">„Wir brauchen stabile Rahmenbedingungen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wie ist aktuell die Stimmung unter den Spediteuren – wie stark spüren die Betriebe die Auswirkungen der Rezession?&nbsp;</strong></p>



<p>Die österreichische Transport- und Logistikbranche kämpft weiterhin mit den Folgen der schwachen Konjunktur. Laut WIFO ist das Bruttoinlandsprodukt 2024 um 1,2 Prozent geschrumpft, und für 2025 liegt die Prognose nur bei einem minimalen Wachstum von 0,3 %. Die Nachfrage im Güterverkehr ist nun schon das dritte Jahr in Folge rückläufig – sowohl im Inland als auch im Export. Gleichzeitig steigen die Kosten massiv: Maut, Löhne, Energie – das alles drückt auf die Margen. Viele Unternehmen geraten dadurch zunehmend unter Druck. Die anhaltend hohe Inflation bleibt schlicht das größte Problem, weil sie alles verteuert.</p>



<p><strong>Wie reagieren kleine und mittlere Speditionen darauf?</strong></p>



<p>Die KMU zeigen sich bemerkenswert anpassungsfähig. Sie setzen stark auf Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung. Wir sehen etwa verstärkte Kooperationen und Sendungsbündelungen, um die Auslastung zu verbessern. Digitalisierung spielt ebenfalls eine immer größere Rolle – von Telematik über Routenoptimierung bis hin zur automatisierten Disposition. Außerdem werden Flotten zunehmend flexibler gestaltet, etwa durch Mietmodelle statt klassischer Käufe. Bemerkenswert ist: Personalabbau ist zumeist keine Option. Man weiß, wie schwierig es ist, qualifizierte Fachkräfte zu finden – die Unternehmen wollen lieber ihre Lieferfähigkeit sichern.</p>



<p><strong>Die EU hat das ursprünglich geplante Verbrenner-Verbot gekippt. Wie bewerten Sie diese Entscheidung?</strong></p>



<p>Das ist eine pragmatische Entscheidung, die Planungssicherheit schafft. Niemand bestreitet, dass wir langfristig klimaneutral werden müssen – aber der Weg dorthin muss realistisch bleiben. E-Mobilität ist technisch noch nicht in allen Segmenten einsatzfähig, vor allem im Schwerverkehr und wegen der Infrastruktur. Brückentechnologien wie HVO oder eFuels sind daher essenziell. Hinzu kommt: In der aktuellen Wirtschaftslage lassen sich Mehrkosten kaum an Kunden weitergeben. Die Korrektur des Verbots verhindert also einen überstürzten Technologiewechsel, ohne die Klimaziele aus den Augen zu verlieren – immerhin wurden die CO₂-Reduktionsziele von 100 auf 90 Prozent gesenkt.</p>



<p><strong>Was bedeutet dieser Kurswechsel für laufende Investitionen in alternative Antriebe?</strong></p>



<p>Kurzfristig könnte es zu Verzögerungen beim Umstieg kommen, da Unternehmen mehr Zeit für die Umstellung haben. Trotzdem bleibt E-Mobilität ein strategisches Ziel. Förderprogramme für E-Lkw, Ladeinfrastruktur oder alternative Kraftstoffe wie Bio-LNG und Wasserstoff sind dabei ganz entscheidend. Viele Unternehmen planen einen schrittweisen Umstieg, vor allem bei leichteren Fahrzeugen oder im städtischen Bereich. Was aber ganz klar ist: Ohne Förderungen geht es nicht. Und Förderungen müssen planbar und verlässlich sein. Wenn ein Unternehmen Förderkriterien erfüllt, braucht es einen Rechtsanspruch auf Auszahlung. Außerdem sollten die Programme so gestaltet sein, dass kleinere Betriebe nicht durch zu viel Bürokratie ausgeschlossen werden. Sie haben oft gar nicht die Ressourcen, sich mit überkomplexen Antragskriterien und Förderbedingungen auseinanderzusetzen.</p>



<p><strong>Wie sollte die Politik Rahmenbedingungen gestalten, damit Innovation und unternehmerische Freiheit im Gleichgewicht bleiben?&nbsp;</strong></p>



<p>An erster Stelle steht die Bekämpfung der Inflation. Nur so lässt sich die Lohn-Preis-Spirale durchbrechen. Wir brauchen außerdem weniger Bürokratie und schnellere Genehmigungen, etwa für Infrastrukturprojekte. Energie muss leistbar bleiben, und es muss dringend in Ladeinfrastruktur, Schiene und multimodale Knoten investiert werden. Ganz zentral ist auch die enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Logistik und Industrie. Nur gemeinsam können wir die Klimaziele erreichen, die Wettbewerbsfähigkeit sichern und eine stabile Versorgung gewährleisten. Dazu gehören auch ausreichend Flächen für Logistikbetriebe in der Stadt oder im Umfeld, die Förderung von Innovation statt Berichtspflichten und Lösungen für Mini-Hubs in der Citylogistik. Wien muss als Knotenpunkt Richtung Zentral- und Osteuropa attraktiv bleiben. Das entscheidet sich über Lohnkosten, Maut, Flächenverfügbarkeit und Infrastruktur.</p>



<p><strong>Wo sehen Sie die größten bürokratischen Hemmnisse?</strong></p>



<p>Besonders aufwändig sind UVP-Verfahren bei Infrastrukturprojekten. Auch die Vielzahl an Doppelprüfungen, etwa bei Sicherheitsauflagen, frisst viel Zeit. Hinzu kommen umfangreiche Berichtspflichten, die Ressourcen binden und Investitionen bremsen.&nbsp;</p>



<p><strong>Apropos Bürokratie: Die Regierung will ja hier abbauen.&nbsp;</strong></p>



<p>Es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Digitalisierung von Genehmigungsverfahren oder der Wegfall redundanter Pflichten – das sind alles sinnvolle Maßnahmen. Aber: Sie müssen auch wirklich konsequent umgesetzt werden. Gerade im Anlagenrecht besteht noch erheblicher Nachholbedarf. Nur so können wir langfristig wettbewerbsfähig bleiben.</p>



<p><strong>Welche politische Maßnahme würde den Standort Österreich langfristig stärken?</strong></p>



<p>Ganz oben auf der Liste stehen die Förderung grüner Technologien und der Ausbau der Ladeinfrastruktur. Wir brauchen stabile Rahmenbedingungen und keine Kurswechsel von heute auf morgen. Investitionen in multimodale Verkehrssysteme und Logistikflächen sind ebenfalls notwendig. Und wir brauchen einen echten Abbau der Bürokratiekosten, die immerhin rund 3,8 Prozent des BIP ausmachen. Außerdem wäre es ein starkes Signal, den Beruf des „C-Lenkers“ in die Mangelberufsliste aufzunehmen.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-brauchen-stabile-rahmenbedingungen/">„Wir brauchen stabile Rahmenbedingungen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Spedition Schneckenreither ordnet Geschäftsführung neu</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/spedition-schneckenreither-ordnet-geschaeftsfuehrung-neu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 11:07:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Logistik Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Logistikprofi]]></category>
		<category><![CDATA[Spedition]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Thomas Dobusch übernimmt die Geschäftsführung der Spedition Schneckenreither. Der Führungswechsel setzt auf Kontinuität und Zukunftsausrichtung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/spedition-schneckenreither-ordnet-geschaeftsfuehrung-neu/">Spedition Schneckenreither ordnet Geschäftsführung neu</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e5c7d69aafc636a1ed085de7985cc41f">Die Internationale Spedition Schneckenreither Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Ansfelden (Oberösterreich) stellt ihre Geschäftsführung neu auf. Unter dem Leitgedanken „Wachstum im Wandel“ übernimmt Thomas Dobusch mit 5. Jänner 2026 die Geschäftsführung und damit die operative Verantwortung für den Speditionsbereich von Hermann Hofstätter.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0a0557b4d0f5be0a9c167e9d30d5df34">Die Unternehmerfamilie Schneckenreither setzt damit bewusst auf einen strukturierten und vorausschauenden Übergang in der Unternehmensführung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-98f69e47aa086761f82d667b500ad75a">„Mit diesem Schritt schaffen wir Klarheit und Weitblick für die nächste Entwicklungsphase unseres Unternehmens. Mit Herrn Thomas Dobusch gewinnen wir eine erfahrene Führungspersönlichkeit, die unsere Werte mit neuen Impulsen verbindet. Wir sind überzeugt, dass dies die richtige Entscheidung für unser Unternehmen, unsere Mitarbeitenden und unsere Kunden ist“, erklären Sonja Schneckenreither, Alfred Schneckenreither und der bisherige Geschäftsführer Hermann Hofstätter.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-89fdbe3a7fc61c163cd05292f047a50d"><strong>Kontinuität durch Erfahrung und neue Impulse</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0996d752722ea367e15dc6debbcccc14">Hermann Hofstätter hat die Spedition über viele Jahre hinweg wirtschaftlich verantwortungsvoll geführt und kontinuierlich weiterentwickelt. Auch künftig bleibt er der Firmengruppe erhalten und wird sich verstärkt gruppenübergreifenden Themen in verschiedenen Holding-Gesellschaften widmen. Dort agiert er gemeinsam mit Sonja Schneckenreither weiterhin als Geschäftsführer.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e586737c1ea47439c2dc0b56439bf22d">„Wir setzen damit bewusst auf einen geordneten Übergang in der obersten Führungsebene und bleiben gleichzeitig unseren familiären Werten treu“, sagt Sonja Schneckenreither.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-54e35f3d4649da53a6f23b9383114094"><strong>Erfahrener Logistikprofi übernimmt operative Verantwortung</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-91389f8603d4240a51343da7803a5dd5">Mit Thomas Dobusch übernimmt ein ausgewiesener Logistikexperte die operative Leitung der Spedition. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Berufserfahrung und hat sich in der Speditionsbranche über Jahrzehnte hinweg von der operativen Basis bis in verantwortungsvolle Führungspositionen entwickelt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f7055dde08ef02b70fdafaf9e3c04665">„Ich danke der Familie Schneckenreither für das große Vertrauen, als Geschäftsführer in dieses traditionsreiche Unternehmen eintreten zu dürfen“, so Dobusch.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-35b581fc9d556e99463d757f27605edf">Dem neuen Geschäftsführer unterstehen neben der Zentrale in Ansfelden auch die Niederlassungen in Wels, Bergheim bei Salzburg, Innsbruck, Wiener Neudorf, Seiersberg bei Graz und Klagenfurt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d35f0ec697cdb43440b0ad2d4104b95d"><strong>Fokus auf unabhängige Transport- und Logistiklösungen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d601b3644c4eb2c62172546256ec5b92">Die Firmengruppe Schneckenreither, gegründet 1970 von Alfred sen. und Christine Schneckenreither, steht seit Jahrzehnten für verlässliche und unabhängige Transport- und Logistiklösungen. Das Leistungsportfolio wurde kontinuierlich erweitert und spezialisiert – mit einem starken eigenen Netzwerk, eigener Infrastruktur, eigenem Fuhrpark, umfassender Zollexpertise sowie maßgeschneiderten Lösungen in der Projektlogistik.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8fc47145f7c119bcb79a9b9eb29ea3a7">„Unser Leistungsportfolio wurde im Laufe der Firmengeschichte kontinuierlich erweitert, spezialisiert sowie auf verlässliche und vor allem unabhängige Transport- und Logistiklösungen fokussiert“, betonen Sonja Schneckenreither und Hermann Hofstätter.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/spedition-schneckenreither-ordnet-geschaeftsfuehrung-neu/">Spedition Schneckenreither ordnet Geschäftsführung neu</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>3LOG holt Thomas Bissels ins Team</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/3log-holt-thomas-bissels-ins-team/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 09:32:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Spedition]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15742</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit 1. Oktober verantwortet Thomas Bissels als Head of Project Management DACH &#038; East Africa die Weiterentwicklung der Projektmanagement-Aktivitäten in beiden Regionen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/3log-holt-thomas-bissels-ins-team/">3LOG holt Thomas Bissels ins Team</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-96d5697a44a8b7fbd6c27feec807271a">Die 3LOG premium logistics GmbH hat ihr Führungsteam erweitert. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2025 übernahm Thomas Bissels die Position des Head of Project Management DACH &amp; East Africa. In dieser Funktion koordiniert er künftig die Projektmanagement-Aktivitäten in den beiden Regionen, treibt strategische Initiativen voran und gestaltet das Wachstum des Unternehmens in wichtigen Märkten aktiv mit.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-293f9809fade004c13471529539c1ff3">Bissels bringt langjährige Erfahrung im internationalen Projektgeschäft mit. Er war bereits in leitenden Funktionen bei verschiedenen internationalen Unternehmen tätig und verfügt über umfassendes Know-how in den Bereichen Logistik, Supply Chain Management und Business Development. Neben seiner fachlichen Expertise hat er Erfahrung in der Steuerung komplexer Projekte und der Führung interdisziplinärer Teams.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a6e5a714f68b7d5bd37ecf13036dfe01">„Mit Thomas Bissels gewinnen wir eine starke Führungspersönlichkeit, die unsere Aktivitäten im deutschsprachigen Raum und in Ostafrika nachhaltig stärken und weiter ausbauen wird“, betont Geschäftsführer Thomas Kopp.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-54cd839c0e4e7494366230bcc4809a67">Mit diesem Schritt setzt 3LOG auf eine klare Stärkung des Projektmanagements, um Kunden in beiden Märkten noch gezielter zu begleiten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/3log-holt-thomas-bissels-ins-team/">3LOG holt Thomas Bissels ins Team</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>„Wir wollen eine eigene Niederlassung in Deutschland gründen“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wir-wollen-eine-eigene-niederlassung-in-deutschland-gruenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2025 08:52:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[3Log]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Spedition]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14709</guid>

					<description><![CDATA[<p>3Log expandiert nach Tansania – und bald auch nach Deutschland. CEO Thomas Kopp erklärt, warum er sich für diese anspruchsvollen Märkte entschieden hat und wie sein Team steigende Kosten und neue Anforderungen der Branche meistert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-wollen-eine-eigene-niederlassung-in-deutschland-gruenden/">„Wir wollen eine eigene Niederlassung in Deutschland gründen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8e709a084e3523c828715f0a105f206f"><strong>Sie sind einer der wenigen österreichischen Logistikunternehmer mit operativem Geschäft in Afrika – konkret in Tansania. Was hat Sie zur Gründung vor Ort bewogen?</strong><br>Ich habe mich für Tansania entschieden, weil das Land eine strategische Rolle als Logistikdrehscheibe in Ostafrika spielt. Der Hafen von Daressalam ist das Tor zu Uganda, Ruanda, Burundi und zur Demokratischen Republik Kongo – und die gesamte Region wächst wirtschaftlich rasant. Gleichzeitig bestehen große Ineffizienzen im Straßennetz, in der Lagerlogistik und bei der Zollabwicklung. Darin habe ich eine klare Chance gesehen, Prozesse zu verbessern. Diese Herausforderungen haben mich motiviert, 3Log direkt vor Ort zu gründen – mit dem Ziel, logistische Standards zu heben und spürbare Effizienzgewinne zu erzielen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-008375130e56067651ef51c3701a47ca"><strong>Was waren die größten Herausforderungen bei der Expansion nach Tansania?</strong><br>Die schlechten Straßenverhältnisse und veraltete Bahnverbindungen haben unsere Abläufe von Anfang an stark belastet. Häufige Staus und lange Abfertigungszeiten im Hafen von Daressalam erforderten kreative Lösungsansätze. Komplexe Zollvorschriften, langwierige Genehmigungsprozesse und eine teilweise intransparente Verwaltung machten den Aufbau zusätzlich schwierig. Deshalb haben wir intensiv in den Aufbau vertrauensvoller Beziehungen zu lokalen Behörden und Partnern investiert. Außerdem ist der Fachkräftemangel in der Logistik ein echtes Thema – wir mussten gezielt eigene Aus- und Weiterbildungsprogramme aufbauen, um internationale Standards zu erfüllen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-874800df3ed88aa75f167f10e0f8701d"><strong>Jetzt wollen Sie nach Deutschland expandieren. Was genau haben Sie vor?</strong><br>Der deutsche Markt ist hart umkämpft, aber seine Größe und Kaufkraft bieten ein Potenzial, das etwa zehnmal höher ist als in Österreich. Wir planen, dort eine eigene Niederlassung zu gründen, die als Steuerzentrale für unsere Aktivitäten in Ostafrika fungieren soll. Von diesem Standort aus wollen wir unsere Services koordinieren, schnelle Reaktionszeiten sicherstellen und höchste Qualitätsstandards für unsere Kunden gewährleisten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-42852f9bd0fff9bf937a14a27b9c4732"><strong>Expansion erfordert Personal – wie begegnen Sie dem Fachkräftemangel in der Logistik?</strong><br>Wir verlassen bewusst traditionelle Recruiting-Pfade und sprechen gezielt Fachkräfte aus anderen Branchen an, um ihnen die Attraktivität einer Karriere in der Logistik aufzuzeigen. Gleichzeitig investieren wir stark in die Ausbildung unserer Lehrlinge, die unsere künftigen Spezialist:innen werden sollen. Wettbewerbsfähige Gehälter, leistungsbezogene Boni und Zusatzleistungen runden unser Angebot ab. Zudem beobachten wir die angekündigten Mega-Fusionen in der Branche sehr genau – daraus ergibt sich für uns die Chance, erfahrene Fachkräfte für uns zu gewinnen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0d4b49670e2d1ff7eff8940f3b85c3c0"><strong>Wie bereiten Sie Ihre Mitarbeitenden auf die wandelnden Anforderungen in der Logistik vor?</strong><br>Bei 3Log ist kontinuierliche Weiterbildung Standard – in den Bereichen Technologie, Prozessoptimierung und regulatorische Änderungen. Mit e-Learning-Plattformen ermöglichen wir flexibles, selbstbestimmtes Lernen, ergänzt durch zertifizierte Trainings für zentrale Kompetenzen. Zudem bieten wir praxisnahe Workshops zu Lagerverwaltungssystemen, KI-gestützter Tourenplanung und Automatisierungslösungen an. Unser agiler Ansatz im Change-Management stellt sicher, dass Feedback aus dem Team direkt in die Prozessentwicklung einfließt – das stärkt unsere Innovationskultur.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9f390970f83414ed936625e77d546702"><strong>Wie reagieren Sie auf aktuelle Herausforderungen wie sinkende Buchungen und steigende Kosten?</strong><br>Wir setzen auf dynamisches Pricing, um Kapazitäten und Nachfrage optimal auszubalancieren. Digitalisierung und Automatisierung helfen uns, Betriebskosten zu senken. Durch strategische Partnerschaften – etwa beim geteilten Lagern oder bei der Nutzung von Transportkapazitäten – generieren wir zusätzliche Effizienzgewinne. Gleichzeitig diversifizieren wir unsere Märkte, um Risiken besser zu streuen, und entwickeln alternative Transportwege, um resilient gegenüber Störungen zu bleiben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1f44c9a1c8825b74e45283aa0c704ba4"><strong>Welche Trends werden die Logistikbranche in den nächsten fünf bis zehn Jahren am stärksten prägen?</strong><br>Automatisierung wird weiter voranschreiten: KI-Algorithmen optimieren Routen in Echtzeit, Roboter übernehmen Kommissionierung und Verpackung. Nachhaltigkeit wird zum Muss – mit E-Lkw, Wasserstoffantrieben und CO₂-neutralen Lieferketten. Das Internet of Things liefert Echtzeitdaten zu Standort, Temperatur und Handhabung. Blockchain sorgt für Transparenz und Integrität in der Lieferkette. Und nicht zuletzt wird exzellenter Kundenservice über alle Kanäle hinweg zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.</p>
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		<title>„Geopolitische Spannungen sorgen für Unsicherheit“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/geopolitische-spannungen-sorgen-fuer-unsicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2025 05:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Spedition]]></category>
		<category><![CDATA[UnitCargo]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14610</guid>

					<description><![CDATA[<p>Davor Sertic, CEO von UnitCargo, über Digitalisierung, Kapazitätsmanagement und Lieferketten in herausfordernden Zeiten.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b7bdd8fe7289731aa784f26501f6d207"><strong>UnitCargo investiert gezielt in Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Wie wird KI aktuell in Ihrem Tagesgeschäft eingesetzt, und welche Entwicklungen erwarten Sie künftig?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f866a8a8b304c773655a2b72a6eb9c27">Bei UnitCargo sehen wir KI als einen kontinuierlichen Entwicklungsprozess. Derzeit nutzen wir einen zentralen <em>Data Lake</em>, der strukturierte Informationen aus Buchhaltung, Frachtraten, Kundenprofilen und Fahrzeugdaten speichert. Auf dieser Basis analysiert unser KI-System eingehende Transportaufträge und schlägt automatisch jene Lkw und Fahrer vor, die hinsichtlich Kapazität und Standort am besten geeignet sind. Das hat unsere Dispositionszeiten bereits deutlich verkürzt. Künftig wollen wir die KI zu einem umfassenden Routenplanungstool weiterentwickeln, das Verkehr, Wetter und Fahrzeugstatus in Echtzeit berücksichtigt – für eine vollständig optimierte Logistiksteuerung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6723dc903bd666941555479f4fd028e7"><strong>Mit mehr als 50.000 FTL- und LTL-Transporten pro Jahr ist die effiziente Nutzung von Laderaum und Frachtkapazitäten entscheidend. Welche Trends und Technologien setzt UnitCargo dafür ein?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f15e2cf57a963f75e77d26354f22bea4">Wir nutzen cloudbasierte Plattformen, um Teilladungen in Echtzeit zu bündeln und die Kapazitäten unserer mittelständischen Logistikpartner über Schnittstellen in unser Transportmanagementsystem zu integrieren. Zudem setzen wir auf datengestützte Preismodelle, die historische Raten, saisonale Nachfragemuster und Treibstoffkosten analysieren und unsere Preisangebote automatisch anpassen. GPS-Tracking und Telematik-Sensoren in unseren Lkw liefern uns Live-Daten, ob zusätzliche Fracht aufgenommen werden kann, ohne Liefertermine zu gefährden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-923bd89542856f49469ef859e48bf9d3"><strong>Wie hat sich die Aufnahme von Rumänien und Bulgarien in den Schengen-Raum auf Ihre Transportwege und Transitzeiten ausgewirkt?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-afc493ca7aa5a5d05448565bb9bee8af">Obwohl Rumänien und Bulgarien nun offiziell zum Schengen-Raum gehören, gibt es weiterhin stichprobenartige Kontrollen – insbesondere im Bereich Tierseuchenprävention. Die erwartete Reduktion der Grenzwartezeiten um bis zu zwei Stunden hat sich daher bislang nicht realisiert. Langfristig rechnen wir jedoch damit, dass der Wegfall dieser Kontrollen die Transitzeiten deutlich verkürzt und eine effizientere Routenplanung nach Ost- und Südosteuropa ermöglicht.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4d8c2e5836f862c11683fd7e8f704828"><strong>UnitCargo entwickelt intermodale Transportlösungen. Wie sieht die Zukunft dieses Segments aus, und welche Rolle spielen technologische Innovationen?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c5752f87ef8e73f0e2c382ce64e1985d">Wir haben intermodale Verbindungen zwischen Rumänien, Ungarn, Polen und dem Ruhrgebiet aufgebaut. Aufgrund von Zugausfällen und Bauarbeiten an der Schieneninfrastruktur mussten wir die Zahl eingesetzter Trailer jedoch vorübergehend reduzieren. Zukünftig werden digitale Buchungsplattformen entscheidend sein, die die aktuelle Schienenkapazität abbilden und automatische Umbuchungen bei Störungen ermöglichen. Blockchain-basierte Frachtpapiere und IoT-Sensoren an den Waggons werden ebenfalls zur Transparenz beitragen und für verlässliche Transitzeiten sorgen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2606217ba677cd2a66a3e6fd76ea6cac"><strong>UnitCargo ist auf Korridorverkehre zwischen Skandinavien, Benelux, Deutschland, Osteuropa und dem Balkan spezialisiert. Mit welchen logistischen Herausforderungen haben Sie zu kämpfen und wie differenzieren Sie sich vom Wettbewerb?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-19d5188d721695b38e2314c21409c777">Skandinavien erfordert wintertaugliche Ausrüstung und Spezialausstattung. In den Balkanregionen müssen wir hingegen oft zusätzliche Puffernzeiten einplanen – wegen unterschiedlicher Infrastrukturqualität und gelegentlicher Grenzkontrollen. Organisierter Frachtdiebstahl durch professionell agierende Banden stellt ebenfalls eine reale Bedrohung dar. Wir begegnen diesen Herausforderungen mit einer dezentralen Präsenz in sechs Ländern, gründlichen Sicherheitsaudits bei allen Partnern und durch rein eigenkapitalfinanzierte Investitionen. Das sichert uns Preisstabilität und die finanzielle Stärke, rasch und unabhängig zu handeln.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0a87f882debdc005520b0b210a6a17f3"><strong>Wie wirkt sich die geopolitische Lage in Osteuropa auf Ihre Logistikoperationen aus, und welche Anpassungsstrategien setzen Sie um?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-91a0e89c765f38c3aaf309e7b1a7d406">Geopolitische Spannungen führen zu Routenunsicherheit und steigenden Versicherungsprämien. Wir reagieren darauf mit der Diversifizierung unserer Transitkorridore – zum Beispiel über Ungarn–Slowenien oder Bulgarien–Türkei. Mithilfe unseres <em>Data Lake</em> simulieren wir Krisenszenarien und aktivieren vorausschauend Backup-Partner in benachbarten Ländern. Zudem arbeiten wir eng mit Behörden und Versicherern zusammen, um den Informationsfluss zu beschleunigen und gemeinsame Schutzmechanismen gegen organisierte Kriminalität zu entwickeln.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f064e87442c7cbb8f0e4bfa7cb4d5421"><strong>Wie sorgt UnitCargo für resiliente Lieferketten, die auch unvorhersehbaren Störungen standhalten?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f722049a8ef3d72bc4082b2b8c0eefba">Für uns bedeutet Resilienz ein proaktives Netzwerkdenken. In jedem Kernmarkt halten wir parallele Pools von Transportpartnern vor, um bei Ausfällen sofort reagieren zu können. Ein eigens entwickeltes Tracking-Dashboard liefert unseren Kunden Echtzeitstatus und Prognosen, damit sie bei Verzögerungen frühzeitig Gegenmaßnahmen einleiten können. Und weil alle unsere Investitionen eigenfinanziert sind, können wir Anzahlungen leisten und zusätzliche Kapazitäten bereithalten – das garantiert stabile Lieferketten, auch in Krisenzeiten.</p>
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		<title>DEUTZ AG: Neue Logistikpartner für USA-Geschäft</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/deutz-ag-neue-logistikpartner-fuer-usa-geschaeft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2025 07:30:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Logistikpartner]]></category>
		<category><![CDATA[Spedition]]></category>
		<category><![CDATA[Überseelogistik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14591</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die DEUTZ AG stellt ihre Logistik in Richtung Nordamerika neu auf: Ab dem 1. Juli 2025 übernimmt die Overseas Logistic Services GmbH (OLS) die komplette Seefrachtlogistik in die USA. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/deutz-ag-neue-logistikpartner-fuer-usa-geschaeft/">DEUTZ AG: Neue Logistikpartner für USA-Geschäft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3da342b795ffd970b43ce2cb440a322a">Vermittelt wurde die Partnerschaft durch die ThielemannGroup, Muttergesellschaft der OLS. Der Vertrag mit dem Motorenhersteller läuft zunächst über zwei Jahre.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-983cb092a4bd5244623aa222e6d6f55b">Mit dem neuen Logistikkonzept stärkt die DEUTZ AG, einer der weltweit führenden Anbieter von Antriebssystemen, ihre Lieferkette in die Vereinigten Staaten – einem der wichtigsten Absatzmärkte des Unternehmens. Jährlich verschifft DEUTZ rund 2.200 TEU in 20- und 40-Fuß-Containern über den Atlantik. Ab Juli werden diese Transporte komplett von OLS gesteuert – vom Abgang in Köln und Ulm bis zur Anlieferung in Norcross (Georgia) und weiteren Logistikstandorten in den USA.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bc48a01218a32ae741693b3ea89885b8"><strong>Logistik-Offensive mit Fokus auf Transparenz und Zuverlässigkeit</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-442844fbc1a76731cb0d3d6f43defa73">Als Teil der global agierenden Spedition Fr. Meyer’s Sohn (FMS) bietet OLS ein integriertes Leistungspaket – inklusive Seefracht, Vor- und Nachlaufsteuerung sowie lückenlosem Tracking &amp; Tracing. Damit gewinnt DEUTZ volle Transparenz entlang der Lieferkette – ein entscheidender Faktor in geopolitisch unsicheren Zeiten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1d33f8e4f23d4143b7a02964177355e2">„Die USA sind ein zentraler und wichtiger Absatzmarkt für unsere Antriebssysteme. In Zeiten herausfordernder geopolitischer Entwicklungen benötigen wir einen verlässlichen Service-Dienstleister. Denn eine stabile, transparente und verlässliche Logistik ist für uns entscheidend“, betont Dr. Sebastian C. Schulte, Vorstandsvorsitzender der DEUTZ AG.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b5842539cb86f804d375e8df87d7d7d4"><strong>Maßgeschneiderte Lösungen von der ThielemannGroup</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1c6902f8c4500ed06a17e7e53ab91ec4">Die Entscheidung fiel zugunsten eines Konzepts der ThielemannGroup, das neben Transparenz auch durch attraktive Konditionen und ein hohes Service-Level überzeugte. Als inhabergeführte Unternehmensgruppe mit starkem Fokus auf internationale Transportlösungen bringt die ThielemannGroup langjährige Expertise in der Überseelogistik mit.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4c3772718c1ffa2a8023400f79af5247">„Das Konzept der ThielemannGroup und der OLS ist auf uns perfekt zugeschnitten – das Service-Level, die verbesserte Transparenz unserer Lieferkette und attraktive Konditionen haben uns komplett überzeugt“, so Schulte weiter.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1e5168c350cd46cf99d62b6ce69ba1de">Auch die ThielemannGroup blickt optimistisch auf die neue Partnerschaft: „Als starke Unternehmensgruppe mit OLS als Tochterunternehmen, das in der globalen Überseelogistik sehr gut aufgestellt ist, verstehen wir die hohen Anforderungen an Effizienz, Verlässlichkeit und Transparenz – insbesondere im transatlantischen Handel“, erklärt Navid Thielemann, CEO der ThielemannGroup. „Wir danken der DEUTZ AG für ihr Vertrauen in unsere Logistiklösungen und sind stolz, für dieses seit über 160 Jahre alte, zugleich innovative und namhafte Kölner Unternehmen tätig zu werden.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-89c8c409a3737c0728c41c7bd981074b"><strong>Nachhaltigkeit im Fokus</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-87cad713e789aae0d151da1626fc3710">Die Kooperation soll nicht nur stabile Lieferstrukturen schaffen, sondern perspektivisch auch nachhaltiger werden. Aktuell arbeiten beide Partner an Konzepten zur weiteren Optimierung der Lieferkette – insbesondere im Hinblick auf ökologische Aspekte.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-806f4313998027d1fa4be5d5c32841b5">„Wir setzen auf eine leistungsstarke Partnerschaft mit der ThielemannGroup“, resümiert Schulte. „Nordamerika ist nicht nur unser wichtigster Auslandsmarkt – hier verzeichnen wir auch einen kontinuierlich wachsenden Bedarf nach unseren Produkten.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/deutz-ag-neue-logistikpartner-fuer-usa-geschaeft/">DEUTZ AG: Neue Logistikpartner für USA-Geschäft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>Zwischen Unsicherheit und Aufschwung</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/zwischen-unsicherheit-und-aufschwung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Apr 2025 07:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfracht]]></category>
		<category><![CDATA[Air Cargo]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus-Cargo]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Spedition]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14222</guid>

					<description><![CDATA[<p>Geopolitische Spannungen, volatile Nachfrage und steigende Kosten stellen Logistiker vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig sorgen Trends wie E-Commerce und spezialisierte Services für neue Wachstumsimpulse – wie das Beispiel Columbus-Cargo zeigt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/zwischen-unsicherheit-und-aufschwung/">Zwischen Unsicherheit und Aufschwung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fabc5f634a52822b938451e86d7c89a3">Das Marktumfeld im Luftfrachtsektor ist herausfordernd: Es wird zunehmend von geopolitischen Unwägbarkeiten geprägt, die sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringen. „Unternehmen müssen ihre Logistikstrategien flexibel gestalten und schnell auf Veränderungen reagieren, um von den sich ändernden geopolitischen Rahmenbedingungen zu profitieren aber auch um deren Risiken zu minimieren“, sagt Ronald Langthaler, Head of Airfreight beim Wiener Speditionsunternehmen Columbus-Cargo. Faktoren wie Handelskonflikte, politische Instabilität, Sanktionen und Embargos spielen bei der Planung und Durchführung von Luftfrachtoperationen eine zentrale Rolle. Langthaler: „Geopolitische Unsicherheiten veranlassen Unternehmen, ihre Lieferketten neu auszurichten, was zu einer Veränderung der Handelsströme führt“. Zu den größten aktuellen Herausforderungen zählen laut Langthaler Kapazitätsengpässe und eine volatile Nachfrage. Besonders in der Peak Season oder bei unvorhersehbaren Krisen steigt der Bedarf an Luftfracht deutlich, wodurch es schwierig wird, ausreichend Kapazitäten bereitzustellen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-190f4f8ddb4a2393c480aa6d0e67bcec">Hinzu kommen geopolitische Unsicherheiten, die das Geschäft zusätzlich belasten: Handelskonflikte, Sanktionen und politische Spannungen schränken den globalen Warenverkehr ein. „Durch höhere Zölle und Handelsbarrieren seitens Amerika wird der freie Warenverkehr erschwert“, so Langthaler.&nbsp;</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6d14c55670fb61d02a0d8cf8428a9a0b">Langthaler rechnet damit, dass das Handelsvolumen mit den USA zurückgehen wird. Fluggesellschaften werden darauf reagieren, indem sie Kapazitäten aus Nordamerika abziehen und stattdessen in stabilere Regionen verlagern – was zu Preisanstiegen auf den verbleibenden Verbindungen führen dürfte.&nbsp;</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-659157958d3df94cc521798454123e96">Columbus-Cargo sieht sich mit steigenden Kosten konfrontiert. Zölle sowie zusätzlicher administrativer Aufwand treiben die Preise in die Höhe, während Dienstleister bemüht sind, diese Mehrkosten für ihre Kunden möglichst gering zu halten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fa602fbfa0606eafc892559f7c19c61a"><strong>Positiver Impuls</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cd75d67de78c7d30da8e7a2ac0fa37cc">Als positiven Impuls nennt Langthaler den anhaltenden E-Commerce-Boom, der die Luftfrachtnachfrage insgesamt ankurbelt. Die Kapazitäten können mit diesem Wachstum jedoch nur bedingt Schritt halten. Fazit: „Fluggesellschaften werden ihre Kapazitäten weiterhin auf profitable Routen mit hohen Volumen ab Asien verlagern. Dies stellt zwar zusätzliche Kapazitäten bereit, aber reicht nicht aus, um die Nachfrage auszugleichen, was die Preise in die Höhe treiben wird“, so die Einschätzung des Luftfrachtexperten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-88e12b2e096213f5a123e95bda219675">Columbus-Cargo versteht sich selbst als „kleiner Nischenspediteur“, der besonderen Wert auf Servicequalität und die sorgfältige Auswahl seiner Airline-Partner legt. Das Leistungsportfolio reicht von preisgünstigen Sammelgutlösungen über Express- und Charterverkehre bis hin zu Spezialfracht – darunter überdimensionierte Güter, Gefahrgut, verderbliche Waren oder zeitkritische Sendungen. Ergänzend bietet das Unternehmen Nacht- und Wochenendabwicklung sowie On-Board-Kurierdienste für besonders eilige Transporte.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e43f1c0372a6e01e6ec8c7b73a89e36c"><strong>Attraktiver Standort</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cce9dd14a52f176a36dffd3ce2036f4a">„Einen großen Teil unseres Aufkommens ziehen wir über den Wiener Flughafen, aber natürlich nutzen wir auch andere europäische Flughäfen für unsere Im- und Exportsendungen“, erklärt Langthaler. Besonders hebt er die leistungsstarke Infrastruktur und die kurzen Umschlagszeiten am Flughafen Wien hervor. Jährlich spediert Columbus-Cargo bis zu 2.000 Tonnen Luftfracht – 30 Prozent entfallen auf Importe, 70 Prozent auf Exporte.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8dbafafd92337f0ce3a41919b9749f01">Mit der Eröffnung einer Niederlassung in New York im November 2024 setzt Columbus-Cargo ein klares Zeichen für internationales Wachstum. Österreich werde aufgrund seiner geografischen Lage, seiner logistischen Infrastruktur und der verfügbaren Frachtkapazitäten als attraktiver Standort für die Luftfracht geschätzt, so Langthaler abschließend.</p>
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		<title>RTS Transport Service erweitert Flotte mit 100 neuen IVECO S-Way Fahrzeugen</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/rts-transport-service-erweitert-flotte-mit-100-neuen-iveco-s-way-fahrzeugen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 09:10:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[HVO100]]></category>
		<category><![CDATA[Iveco]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[RTS]]></category>
		<category><![CDATA[Spedition]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=13824</guid>

					<description><![CDATA[<p>RTS Transport Service GmbH hat 100 neue IVECO S-Way Fahrzeuge mit Wechselfahrgestellen der neuesten Generation bestellt. Die Auslieferung erfolgt schrittweise im Jahr 2025 und stärkt die bestehende Flotte von über 350 Fahrzeugen.</p>
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<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0e40f51e1c25ac8e617cb94516c99911">Die RTS Transport Service GmbH erweitert ihre Flotte: Das Unternehmen hat 100 neue IVECO S-Way Fahrzeuge des Modelljahres 2024 mit modernsten Wechselfahrgestellen bestellt. Die Auslieferung erfolgt schrittweise im Laufe des Jahres 2025 und stärkt die bestehende RTS-Flotte von über 350 Fahrzeugen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9561ef5203fa05503e8525f05de8088b"><strong>Effiziente und nachhaltige Transportlösung</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-818a4fd7c85da50bf72a6a03df9ba967">Die neuen IVECO S-Way Einheiten werden im nationalen Systemverkehr für führende Paketdienste und Sammelgutorganisationen sowie in der Getränkelogistik eingesetzt. Bei den gelieferten Modellen handelt es sich um 6&#215;2 AS260S50Y/FS CM-Fahrgestelle mit gelenkter Nachlaufachse, einem Active-Space-Großraumfahrerhaus und einem leistungsstarken 500 PS xCursor-13-Motor nach Euro-VI-E-Norm.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ea114d6e9894e192abf465553a31dae6">Die neuen Fahrzeuge setzen Maßstäbe in der Kraftstoffeffizienz. „Mit einem vom TÜV SÜD bestätigten Einsparpotenzial von bis zu 10 Prozent im Vergleich zum Vorgängermodell können wir unsere Betriebskosten senken und gleichzeitig nachhaltiger unterwegs sein“, so ein Sprecher von RTS. Der xCursor-13-Motor ist zudem HVO-kompatibel und ermöglicht eine Reduzierung der CO2-Emissionen um bis zu 90 Prozent im Vergleich zu herkömmlichem Diesel.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dfa4a0efe660c7395ca689070b14375f"><strong>Langjährige Partnerschaft mit IVECO wird gefestigt</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dd053e1bb87cac0736252afd97de0a0c">Die ersten Auslieferungen der neuen Fahrzeuge haben bereits begonnen. Die Entscheidung für IVECO unterstreicht die langjährige und erfolgreiche Partnerschaft zwischen RTS und IVECO. Die neuen S-Way Modelle bieten RTS nicht nur technologische Vorteile, sondern auch ein höheres Maß an Komfort und Effizienz im täglichen Betrieb.</p>
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