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	<title>Seehafen Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Seehafen Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Grünes Licht für neuen Containerhafen in Louisiana</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/gruenes-licht-fuer-neuen-containerhafen-in-louisiana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 09:01:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Seehafen]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das geplante Tiefwasserterminal bei New Orleans soll Großcontainerschiffe abfertigen und den Hafen im Wettbewerb am US-Golf stärken. Doch Zeitplan und Hinterlandanbindung bleiben offen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/gruenes-licht-fuer-neuen-containerhafen-in-louisiana/">Grünes Licht für neuen Containerhafen in Louisiana</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Louisiana International Terminal hat eine entscheidende Hürde genommen. Das US Army Corps of Engineers genehmigte den Bau des neuen Containerterminals in Violet, südöstlich von New Orleans. Der rund 1,8 Milliarden US-Dollar teure Tiefwasserhafen soll Schiffe mit mehr als 16.000 TEU abfertigen und Louisianas Position im internationalen Containerverkehr stärken.</p>



<p>Entwickelt wird das Projekt vom Port of New Orleans gemeinsam mit Terminal Investment Limited, der Terminaltochter der Mediterranean Shipping Company, und Ports America. Nach Angaben des Hafens soll die neue Infrastruktur zusätzliche Exportkapazitäten schaffen und New Orleans langfristig als wichtiges Tor zum amerikanischen Binnenmarkt etablieren. Ein verbindlicher Termin für den Baubeginn wurde mit der Genehmigung allerdings noch nicht genannt.</p>



<p>„Die Genehmigung verwandelt Jahre der Planung, Umweltprüfung und Zusammenarbeit in konkreten Fortschritt“, erklärte Port-NOLA-Chefin Beth Branch. Sie bezeichnete das Vorhaben als Infrastrukturprojekt von nationaler Bedeutung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Standort unterhalb der Brückenbegrenzung</h2>



<p>Der Terminal soll in Violet am unteren Mississippi entstehen, flussabwärts der Crescent City Connection. Die Brücke begrenzt derzeit die Größe der Schiffe, die bestehende Containeranlagen in New Orleans erreichen können. Nach Hafenangaben liegt die praktische Obergrenze bei Einheiten mit rund 10.000 TEU.</p>



<p>Das neue Terminal umgeht dieses Hindernis. Seine Lage am auf 50 Fuß vertieften Fahrwasser soll die Abfertigung von Schiffen mit mehr als 16.000 TEU ermöglichen. Im Endausbau ist eine Kapazität von bis zu zwei Millionen TEU pro Jahr vorgesehen.</p>



<p>Damit will New Orleans im Wettbewerb mit anderen Häfen am Golf von Mexiko aufholen. Vor allem Houston und Mobile haben ihre Containerkapazitäten ausgebaut und werben um zusätzliche Hauptliniendienste. Reedereien bevorzugen dabei Standorte, die große Schiffe ohne nautische Einschränkungen aufnehmen und gleichzeitig eine leistungsfähige Anbindung an das Hinterland bieten.</p>



<p>Hier besitzt New Orleans grundsätzlich gute Voraussetzungen. Über die New Orleans Public Belt Railroad besteht Zugang zu sechs großen nordamerikanischen Bahngesellschaften. Das Netz der Binnenwasserstraßen verbindet die Region zudem mit 31 US-Bundesstaaten. Der Terminal könnte dadurch sowohl Importe für Märkte wie Memphis, St. Louis oder Chicago als auch amerikanische Exportladungen bündeln. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Hinterlandanbindung als kritischer Faktor</h2>



<p>Die größte offene Infrastrukturfrage betrifft den Straßenzugang. St. Bernard Parish verfügt bislang über keine direkte leistungsfähige Verbindung zum Interstate-Netz. Der geplante St. Bernard Transportation Corridor soll deshalb eine eigene Route für den Güterverkehr schaffen und zusätzliche Lkw von den örtlichen Straßen fernhalten.</p>



<p>Louisianas Verkehrsministerium hat im Juni 2026 ein Planungsteam für die nächste technische und umweltrechtliche Projektphase beauftragt. Das Verfahren für den Korridor läuft jedoch getrennt vom Terminal. Verzögert sich die Straßenverbindung, könnte der neue Hafen seine Kapazität nicht vollständig nutzen oder zunächst zusätzlichen Verkehr in den umliegenden Gemeinden verursachen. </p>



<p>Das Projekt ist deshalb vor Ort weiterhin umstritten. Einwohner und Bürgerinitiativen befürchten mehr Verkehr, Lärm und Luftschadstoffe sowie Eingriffe in Feuchtgebiete und kulturell sensible Flächen. Port NOLA ließ im Zuge des mehrjährigen Genehmigungsverfahrens unter anderem Auswirkungen auf Verkehr, Luftqualität, Hochwasserrisiken und Natur untersuchen und kündigte Pufferflächen sowie weitere Minderungsmaßnahmen an.</p>



<p>Mit der Bundesgenehmigung ist die wichtigste regulatorische Hürde genommen. Ob daraus tatsächlich ein neuer Hauptknoten im Containerverkehr wird, hängt nun von Finanzierung, Bauablauf, Hinterlandanbindung und ausreichend Ladungsvolumen ab. Das Potenzial ist erheblich, doch der eigentliche Umsetzungstest beginnt erst jetzt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/gruenes-licht-fuer-neuen-containerhafen-in-louisiana/">Grünes Licht für neuen Containerhafen in Louisiana</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>5G-Pilotprojekt: CTA wird zum digitalen Testfeld</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/5g-pilotprojekt-cta-wird-zum-digitalen-testfeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 03:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[5G-Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[BMDV]]></category>
		<category><![CDATA[Container Terminal Altenwerder]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales Testfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<category><![CDATA[Logistikprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Pilotprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Procon-5G]]></category>
		<category><![CDATA[Seehafen]]></category>
		<category><![CDATA[TÜV Rheinland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Container Terminal Altenwerder (CTA) der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) erhält im Rahmen der Richtlinie „DigiTest“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) eine Förderung für den Aufbau eines 5G-Campusnetzes. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/5g-pilotprojekt-cta-wird-zum-digitalen-testfeld/">5G-Pilotprojekt: CTA wird zum digitalen Testfeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-add7df6d9a3ac894d6bb00315ad12385">Ziel des Pilotprojekts ist es, ein digitales Testfeld auf dem Terminal zu errichten, auf dem neue Anwendungsfälle erprobt werden können. Durch den Einsatz dieser neuen Kommunikationstechnik soll die Effizienz der Logistikprozesse weiter gesteigert werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-359c502b2710a49a53ff136752106caf">Sehr leistungsfähig und zuverlässig</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-95356123fb333b2aa01a205ab1f5127c">Im Rahmen des Pilotprojekts „PROCON-5G“ (Port Remote Operations and Container Network with 5G) wird ein privates 5G-Mobilfunknetz in Form eines digitalen Testfelds auf dem Firmengelände des CTA errichtet. Das Netz zeichnet sich durch eine hohe Leistungsfähig- und Zuverlässigkeit aus und schafft so eine verlässliche und flexible Kommunikationsinfrastruktur für die Hafenlogistik. Durch schnelle Reaktionszeiten und hohe Bandbreiten werden Datenübertragungen in Echtzeit gewährleistet, die mit den bisher verwendeten Technologien nicht möglich waren. Dadurch können die digitalisierten Prozesse des Terminals weiter optimiert werden. Gleichzeitig wird durch den Aufbau eines providerunabhängigen Netzes die Resilienz der Kommunikation auf dem Terminal gestärkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aa876319617d3a8ab52bcc3b995bbc6e">Erprobung von verschiedenen Anwendungen</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-68ec85987f6060efe3339a1ddac25e43">Das Projekt hat ein Fördervolumen von rund 2,3 Millionen Euro und läuft bis Mitte des Jahres 2026. In den kommenden Monaten wird das Netz schrittweise errichtet. Nach dem Aufbau wird es zur Erprobung von unterschiedlichen Anwendungsfällen benutzt. Dabei soll unter anderem untersucht werden, wie das 5G-Netz bei der weiteren Automatisierung von Geräten sowie der mobilen Instandhaltung unterstützen kann. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen nicht nur die Weiterentwicklung des CTA unterstützen, sondern auch anderen Unternehmen in der Hafenlogistik zur Verfügung stehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c1ab9d92726822656b34e814b9a81130">Wichtiges Testfeld zur Erprobung neuer Technologien</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7154e3eb7147f6c40c75f956b8b8bb09">Michael Albers, HHLA-Projektleiter, erläutert: „Mit der Errichtung eines 5G-Campusnetzes am Container Terminal Altenwerder schaffen wir die Grundlage, um unsere digitalisierten Prozesse noch effizienter und verlässlicher zu gestalten. Das 5G-Netz ist zudem eine wichtige Voraussetzung für die weitere Automatisierung und Digitalisierung unserer Abläufe. Gleichzeitig freuen wir uns, den CTA als Testfeld für 5G-Innovationen zu öffnen und damit auch anderen Unternehmen die Möglichkeit zu geben, die zukunftsweisende Technologie zu erproben.“<br>Das Projekt PROCON-5G ist eines von mehreren Projekten, die im Rahmen der Richtlinie „Digitale Testfelder in Häfen“ gefördert werden. Mit der Förderrichtlinie unterstützt das BMDV aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestags die Ausrüstung deutscher See- und Binnenhäfen mit digitaler Infrastruktur für die Erprobung von Innovationen in Form von Testfeldern. Der Projektträger ist der TÜV Rheinland.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-vivid-red-color has-text-color has-link-color wp-elements-013e6b6c320db266a531dcb5e800a169">Hinweis</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-501e4b614920bb4a562944b441cc7759">Weitere Informationen unter: <a href="http://www.digitest-hafen.de">www.digitest-hafen.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/5g-pilotprojekt-cta-wird-zum-digitalen-testfeld/">5G-Pilotprojekt: CTA wird zum digitalen Testfeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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