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	<title>Schwarzes Meer Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Schwarzes Meer Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Neue Dynamik auf dem Mittleren Korridor</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2026 06:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ukrainische Reederei UkrFerry baut ihre Fährverbindung zwischen Bulgarien und Georgien aus. Eine zweite Fähre soll die steigende Nachfrage entlang der Schwarzmeerroute zwischen Europa und dem Kaukasus bedienen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/neue-dynamik-auf-dem-mittleren-korridor/">Neue Dynamik auf dem Mittleren Korridor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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<p>Die ukrainische Reederei UkrFerry hat ihre seit Anfang 2025 betriebene Fährverbindung zwischen dem bulgarischen Schwarzmeerhafen Varna und Batumi in Georgien durch den Einsatz eines zweiten Fährschiffs verstärkt. Bislang wurde die Strecke im Wochenrhythmus von der Ro/Pax-Cargo-Fähre Vilnius bedient. Sie kann auf ihren beiden Ladedecks gleichzeitig 50 Güterwaggons und 50 Last-kraftwagen transportieren. Seit dem 9. April pendelt nun zusätzlich die Fähre Napoli zwischen den beiden Häfen. Das Schiff verfügt über drei Frachtdecks und bietet Kapazitäten für 95 Lastkraftwagen und 205 Personenkraftwagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wachsende Nachfrage entlang der Schwarzmeerroute</h2>



<p>Die Entscheidung für ein zweites Schiff auf dem Teilstück der Transkaspischen Internationalen Transportroute zwischen Balkan und Kaukasus begründet der für UkrFerry tätige Varnaer Schiffsagent Etvart Zakeosyan mit der stark steigenden Nachfrage seit der Einführung der Verbindung. „Bereits im ersten Dreivierteljahr ist das Volumen transportierter Güter so stark angestiegen, dass wir seit Oktober 2025 den Einsatz eines weiteren Schiffs erwogen haben“, erklärt er im telefonischen Gespräch. Nun hoffe man auf eine „Verdoppelung des Transportvolumens“.</p>



<p>Als Nutzer der Verbindung nennt Zakeosyan unter anderem internationale Transport- und Logistikunternehmen wie Gebrüder Weiss. Die direkte Seeverbindung entlang des sogenannten Mittleren Korridors erspare den Unternehmen tausende Straßenkilometer durch die Türkei sowie beträchtliche Treibstoff- und Wartungskosten. Zudem reduziere sie das Transportrisiko.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteil durch Spurweitenwechsel</h2>



<p>Die Linie Varna–Batumi–Varna ist eine von insgesamt drei Fährverbindungen zwischen der Europäischen Union und dem georgischen Schwarzmeerufer. Die bulgarische Gesellschaft PB Management betreibt seit 2014 die Fähre Druschba zwischen Burgas und Batumi. Das in Wien ansässige Chain Asia Europe Consortium verkehrt mit den Fähren Lider Prestij und Mert L zwischen dem rumänischen Konstanza und dem georgischen Hafen Poti.</p>



<p>Einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil der Verbindung zwischen Varna und Batumi sieht Zakeosyan in der Infrastruktur des Hafens Varna. Der dortige Fährkomplex sei der einzige Schwarzmeerhafen in der EU, der Güterzüge von europäischer auf die im postsowjetischen Raum übliche Breitspur umspuren könne. Dadurch könnten Schienengütertransporte ohne größeren Aufwand bis in den Kaukasus verschifft werden. „Außer Eisenbahnwaggons und Lkw können wir nun auch Container transportieren“, sagt Zakeosyan. Das sei eine wichtige Voraussetzung für die weitere Entwicklung der Fährlinie im Güterverkehr zwischen Europa und China.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/neue-dynamik-auf-dem-mittleren-korridor/">Neue Dynamik auf dem Mittleren Korridor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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