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	<title>Reifen Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Reifen Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Reifen werden zum Kostenhebel</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/reifen-werden-zum-kostenhebel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 06:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Transport]]></category>
		<category><![CDATA[Continental]]></category>
		<category><![CDATA[Effizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Kostenhebel]]></category>
		<category><![CDATA[Reifen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nur rund zwei Prozent der direkten Fahrzeugkosten entfallen auf Reifen. Ihr Einfluss auf Verbrauch, Wartung<br />
und Ausfallzeiten ist jedoch deutlich größer. Continental sieht deshalb im systematischen Reifenmanagement<br />
einen unterschätzten Hebel für niedrigere Gesamtbetriebskosten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/reifen-werden-zum-kostenhebel/">Reifen werden zum Kostenhebel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Steigende Energiepreise, CO₂-Kosten und hoher Investitionsdruck zwingen Flottenbetreiber dazu, jede Stellschraube im Betrieb genauer zu betrachten. Reifen gehören dabei zu jenen Faktoren, deren Bedeutung häufig unterschätzt wird. „Sie beeinflussen Kraftstoffverbrauch, Wartungs- und Reparaturkosten sowie ungeplante Stillstände“, erklärt Martin Buday, Head of Channels Fleet &amp; OE Trailer EMEA bei Continental.</p>



<p>Wie groß der Effekt sein kann, zeigt eine Modellrechnung für einen Fernverkehrs-Lkw mit 120.000 Kilometern Jahreslaufleistung. Bei einem Verbrauch von 30 Litern auf 100 Kilometer fallen rund 36.000 Liter Diesel pro Jahr an. Je nach Einsatzprofil könnten optimierte Reifen den Verbrauch laut Continental um rund 1,0 bis 1,5 Liter pro 100 Kilometer reduzieren. Bei zwei Euro pro Liter entspräche das einem Einsparpotenzial von 2.400 bis 3.600 Euro je Fahrzeug und Jahr.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mehr als die Reifenwahl</strong></h2>



<p>Entscheidend ist für Buday jedoch nicht das einzelne Produkt, sondern das Zusammenspiel aus passender Spezifikation, Wartung, digitalen Services und effizienten Prozessen. Reifendruck und Temperatur lassen sich heute laufend überwachen, um Wartung planbarer zu machen und ungeplante Ausfälle zu vermeiden. Gleichzeitig müsse die Reifenwahl konsequent am jeweiligen Einsatzprofil ausgerichtet werden – vom Fernverkehr bis zum regionalen oder kommunalen Einsatz.</p>



<p>Diesen Ansatz versteht Continental als Teil des Total-Cost-of-Ownership-Modells. Auch kleinere Flotten könnten davon profitieren, sofern Lösungen und Services auf deren tatsächlichen Bedarf zugeschnitten seien.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zweites Leben für die Karkasse</strong></h2>



<p>Ein weiterer Hebel liegt in der Runderneuerung. Hochwertige Karkassen sollen mehrere Lebenszyklen ermöglichen und damit sowohl Kosten als auch Materialeinsatz reduzieren. Runderneuerte Reifen könnten bei geeigneten Einsatzbedingungen Leistungswerte nahe jenen von Neureifen erreichen und gleichzeitig Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich ermöglichen, so Buday.</p>



<p>Mit zunehmender Elektrifizierung werde dieser Aspekt noch wichtiger. Sinkt der CO₂-Ausstoß während des Fahrzeugeinsatzes, gewinnen Produktion, Materialien und Ressourceneinsatz relativ an Bedeutung. Für Flottenbetreiber bleibt die Botschaft klar: Reifen sind zwar nur ein kleiner Kostenblock in der Bilanz, können aber einen vergleichsweise großen Einfluss auf Verbrauch, Verfügbarkeit und Lebenszykluskosten eines Fahrzeugs haben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/reifen-werden-zum-kostenhebel/">Reifen werden zum Kostenhebel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Wie Reifen die E-Mobilität antreiben</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wie-reifen-die-e-mobilitaet-antreiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 03:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Reifen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Transformation des Güterverkehrs ist in vollem Gange. Doch während Debatten oft um Batterien,<br />
Reichweiten und Ladeinfrastruktur kreisten spielt ein oft unterschätzter Faktor eine Rolle: Reifen. Die Wahl der richtigen Pneus wird zu einem strategischen Hebel im Rennen um nachhaltige Transporte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wie-reifen-die-e-mobilitaet-antreiben/">Wie Reifen die E-Mobilität antreiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7cac6fded8b09478b1b27c18daee247d">Mit dem Wechsel von Diesel- zu Elektroantrieben ändern sich die Anforderungen an das Material grundlegend. E-Lkw sind durch ihre schweren Batterien deutlich schwerer, was die Reifen stärker belastet. E-Lkw stellen mit dem sofort verfügbaren Drehmoment (Instant Torque) beim Anfahren sowie der Energierückgewinnung (Rekuperation) beim Bremsen neue Anforderungen an die Reifen, wie Hinnerk Kaiser, Leiter der Produktentwicklung EMEA beim Reifenhersteller Continental erklärt. Gleichzeitig müssen die Pneus leiser sein, da das Motorgeräusch entfällt und Abrollgeräusche stärker wahrgenommen werden. Diese neuen Belastungen erfordern angepasste Reifenkonstruktionen und Gummimischungen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ee2e79c29a9ac53f19dc72dae56b2fcb">Reifenhersteller wie Continental reagieren auf diese veränderten Bedingungen. „Wir setzen bei der Reifenentwicklung auf neue Profilkonzepte und innovative Mischungstechnologien“, so Kaiser. Ein Beispiel ist der Conti EfficientPro HS 5/HD 5, der speziell für elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge konzipiert wurde. Er nutzt die neue vec2Sil-Mischungstechnologie, um einen reduzierten Rollwiderstand mit hoher Laufleistung zu kombinieren – ein direkter Einfluss auf die Total Cost of Ownership.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6a35461a6a0d6ac25ee6bef8467c58e2"><strong>Mautvorteile</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-09ccb13af915cd7518cca82b838dd022">Die Wahl des richtigen Reifens hat weitreichende finanzielle Auswirkungen. „Wenn unser Produkt die Kraftstoffeffizienz eines Fahrzeugs steigert und länger hält, reduziert das die CO<sub>2</sub>-Emissionen“, fasst Kaiser zusammen. Diese CO<sub>2</sub>-Einsparungen sind in der EU, und insbesondere in Deutschland, direkt an Mautvorteile gekoppelt. Martin Schmied, Leiter des Fachbereichs Umweltplanung und Nachhaltigkeitsstrategien im Umweltbundesamt, sieht in der Differenzierung der Mautsätze nach dem CO<sub>2</sub>-Ausstoß einen wichtigen Anreiz. Er weist auf erhebliche Einsparpotenziale hin: „Bei einer mautpflichtigen Fahrleistung von 100.000 Kilometern pro Jahr können – so steht es in einem Factsheet der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie – über eine Haltedauer von fünf Jahren kumuliert bis zu 160.000 Euro an Mautkosten eingespart werden.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0771be1d5dc7da852c9f9b51f4dc48d8">Neben der Produktqualität gewinnt das digitale Reifenmanagement an Bedeutung. Systeme wie ContiConnect von Continental ermöglichen die Fernüberwachung von Reifenfülldruck und Temperatur. „Ein optimaler Reifenfülldruck trägt zur Sicherheit, zur Laufleistung, zur optimalen Wirkung des Rollwiderstands und damit zur Reduktion der CO<sub>2</sub>-Emissionen bei“, betont Leo Kolodziej, Leiter Erstausrüstungsgeschäft Lkw-Reifen EMEA bei Continental. Er blickt in die Zukunft: „Zukünftige TPMS werden digitaler und automatisierter sein. Denkbar ist dann eine dynamische Anpassung des Reifenfülldrucks an die Gesamtfahrzeuglast. Davon können insbesondere elektrisch betriebene Fahrzeuge profitieren.“</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dbcad02a874736089a24ae7a15b447b5"><strong>Der Weg nach vorn</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7f5f919b1a7c85c5a55fa90c80474794">Trotz technologischer Fortschritte bleibt die Branche vor großen Herausforderungen. „Die meisten würden lieber heute als morgen einen zusätzlichen Beitrag zur klimafreundlicheren Mobilität leisten“, sagt Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL). Doch die aktuellen Rahmenbedingungen seien oft noch hinderlich. „Wir fordern von der Politik, die Problematiken des Unterwegsladens, des Depotladens und der Mehrgewichtskompensation zeitnah einer praktikablen Lösung zuzuführen, damit der Wechsel zur E-Mobilität gelingen kann.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e5c92dbae30f1e11d0a121a11bd4206c">Die Bedeutung des Reifens für die E-Mobilität wird sich weiter verstärken. „Die Transformation erhöht bei den OEMs auch den Wunsch nach Austausch und gemeinsamen Tests in Bezug auf Reifen- und Fahrzeuggeräusche“, so Kolodziej. Dies unterstreicht, dass die Mobilitätswende eine gemeinsame Anstrengung ist, in der der Reifen als entscheidende Schnittstelle zur Straße eine zunehmend strategische Rolle einnimmt – für Sicherheit, Effizienz und die Erreichung ambitionierter Klimaziele.</p>
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