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	<title>Post Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Post Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>„Wir setzen unsere Netzoffensive fort“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wir-setzen-unsere-netzoffensive-fort/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 04:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Citylogistik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steigende Mengen, hoher Kostendruck und geopolitische Unsicherheiten prägen derzeit das Paketgeschäft, erklärt Peter Umundum, Vorstand für Paket &#038; Logistik bei der Österreichischen Post.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-setzen-unsere-netzoffensive-fort/">„Wir setzen unsere Netzoffensive fort“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>232 Millionen Pakete hat Ihr Unternehmen 2025 in Österreich zugestellt. Wie hat die Post das operativ bewältigt?</strong></p>



<p>Besonders hervorheben möchte ich, dass wir 98 Prozent der Pakete innerhalb Österreichs am nächsten Werktag zugestellt haben. Operativ bewältigt haben wir dieses Wachstum durch ein Zusammenspiel aus laufenden Automatisierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie gezielten Investitionen in die letzte Meile. Dazu zählen unter anderem der kontinuierliche Ausbau unserer E-Fahrzeugflotte, die Verdichtung unseres Netzes an Poststationen und SB-Filialen sowie zahlreiche Out-of-Home-Lösungen. Und natürlich durch den Einsatz unserer Mitarbeiter.</p>



<p><strong>Wie hat sich das Paketgeschäft im ersten Quartal 2026 entwickelt?</strong></p>



<p>Das Paketgeschäft hat sich im ersten Quartal 2026 mit einem Mengenzuwachs von zehn Prozent und einem Umsatzplus von rund zehn Prozent positiv entwickelt. Der weiterhin starke E-Commerce-Trend sorgt für anhaltendes Wachstum. All das ist mit steigenden Qualitätsanforderungen sowie hohem Wettbewerb verbunden.</p>



<p><strong>Steigende Energie- und Treibstoffpreise belasten die gesamte Branche. Wie stark drücken diese Faktoren aktuell auf Ihre Margen?</strong></p>



<p>Wir befinden uns in einem herausfordernden Marktumfeld. Das Paketgeschäft wächst zwar weiter, ist aber margenschwächer als das rückläufige Briefgeschäft. Gleichzeitig belasten höhere Energie- und Personalkosten die gesamte Branche. Mit unserer E-Fahrzeugflotte sind wir allerdings in geringerem Maße abhängig von klassischen Treibstoffpreisen. Entsprechend setzt die Post verstärkt auf Automatisierung, Elektrifizierung und Effizienzprogramme, um die Wirtschaftlichkeit langfristig abzusichern und unsere Mitarbeiter zu unterstützen.</p>



<p><strong>Die Österreichische Post gilt als sehr dicht aufgestellt – vom Zustellnetz bis zu Abholstationen. Wo sehen Sie noch Ausbaupotenzial?</strong></p>



<p>Der Trend zu 24/7-Services auf der ersten und letzten Meile hält ungebrochen an. Deshalb setzen wir unsere Netzoffensive fort und erweitern kontinuierlich unser Angebot an SB-Filialen und Poststationen. Und wir sehen: Diese Services kommen gut an. Im letzten Jahr wurden rund 35 Millionen Pakete im Rahmen unserer 24/7-Services abgewickelt. Darüber hinaus sichern wir mit über 50 SB-Filialen österreichweit und rund 86.000 Postempfangsboxen ein flächendeckendes Service. So lassen sich Postwege bequem mit dem Alltag verbinden.</p>



<p><strong>Die Post ist international aktiv. Wie entwickeln sich die Auslandsmärkte?</strong></p>



<p>Die Umsatzerlöse haben sich in der Region Südost- und Osteuropa mit einem Volumenzuwachs von rund zehn Prozent sehr zufriedenstellend entwickelt. In der Türkei verzeichnen wir ein leichtes Wachstum. Gleichzeitig sehen wir nach wie vor einen starken Einfluss der hohen Inflation sowie des Wechselkurses der türkischen Lira. Hinzu kommen Mengenrückgänge bei Sendungen aus Asien, unter anderem aufgrund der regulatorischen Rahmenbedingungen im Zollumfeld. Der Geschäftsverlauf in Aserbaidschan ist weiterhin stabil, während wir in Georgien ein leichtes Wachstum verzeichnen. Generell beobachten wir allerdings, dass zunehmende Einschränkungen im internationalen Handel für mehr Unsicherheit sorgen. Trotz geopolitischer und wirtschaftlicher Herausforderungen rechnen wir für 2026 wieder mit einem leichten Umsatzanstieg.</p>



<p><strong>Die hohe Inflation und die schwache Konjunktur bremsen den Konsum in vielen Märkten. Hat das Auswirkungen auf Ihre Expansionspläne?</strong></p>



<p>Wir prüfen regelmäßig weitere Expansionsmöglichkeiten und beobachten interessante Märkte. Natürlich zeigt sich in der aktuellen Situation mitunter auch die Konsumzurückhaltung der Bevölkerung sowie eine gewisse Volatilität der Märkte. Da wir ohnehin einen Asset-Light-Ansatz verfolgen, haben die aktuellen Entwicklungen keine unmittelbaren Auswirkungen auf unsere Vorhaben.</p>



<p><strong>Was sind derzeit die größten operativen Herausforderungen im Paketgeschäft?</strong></p>



<p>Zu den größten operativen Herausforderungen zählen der anhaltende Kosten- und Effizienzdruck trotz geringer Margen sowie stark schwankende Sendungsmengen – insbesondere in der Hochsaison. Nationale und internationale regulatorische Vorhaben mit einer geplanten Paketabgabe in Österreich und Zollgebühren auf EU-Ebene können zudem einen dämpfenden Effekt auf den wachsenden E-Commerce-Sektor und damit auf die Post haben. Wir erwarten hier eine gewisse Konsumzurückhaltung beziehungsweise eine Abschwächung des Wachstums. Der Wettbewerb wird zudem intensiver, darin sehen wir aber auch Chancen, unsere Prozesse weiterzuentwickeln und operativ noch effizienter zu werden.</p>



<p><strong>Was sind Ihre zentralen Prioritäten für das Paketgeschäft im Jahr 2027?</strong></p>



<p>Ein zentraler Fokus ist die Erweiterung und Modernisierung des Logistikzentrums in Wals-Siezenheim. Der Umbau soll mit einer Verdreifachung der Kapazitäten bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Darüber hinaus forcieren wir unsere SB-Offensive mit dem Ausbau von 24/7-Services österreichweit sowie Paketautomaten in Südost- und Osteuropa. Auch die Digitalisierung der letzten Meile ist ein wichtiges Thema. Und nicht zuletzt ist die Elektrifizierung unserer Zustellflotte ein klarer Fokus der nächsten Jahre. Bis 2030 wird auf der letzten Meile in ganz Österreich ausschließlich mit E-Fahrzeugen, Fahrrädern oder zu Fuß zugestellt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-setzen-unsere-netzoffensive-fort/">„Wir setzen unsere Netzoffensive fort“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>„Die Türkei ist unser Sprungbrett nach Eurasien“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/die-tuerkei-ist-unser-sprungbrett-nach-eurasien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2025 07:19:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der türkischen Tochter Aras Kargo ist die Österreichische Post bereits in Aserbaidschan, Georgien und Usbekistan aktiv. Nun wagt das Unternehmen auch erste Schritte in den Irak, erklärt Peter Umundum, Vorstand Paket &#038; Logistik.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-tuerkei-ist-unser-sprungbrett-nach-eurasien/">„Die Türkei ist unser Sprungbrett nach Eurasien“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Welche strategische Rolle spielt die Region Türkei und Kaukasus aktuell in der internationalen Wachstumsstrategie der Post?</strong></p>



<p>Mit der Aras Kargo sind wir in der Türkei wirtschaftlich sehr erfolgreich. Das versetzt uns in die Lage, das Land als Sprungbrett in angrenzende Regionen zu sehen. Mit Aserbaidschan und Georgien sind wir neben der Türkei in zwei weiteren Kaukasus-Ländern am Paketmarkt aktiv. Wir strecken unsere Fühler aber auch in die andere Richtung aus: In Usbekistan sind wir bereits tätig, im Irak haben wir kürzlich eine Zustellvereinbarung mit einem lokalen Partner unterschrieben.</p>



<p><strong>Warum gerade jetzt der Markteintritt in Georgien und Usbekistan? Welche Faktoren haben diesen Schritt ausgelöst?</strong></p>



<p>Wir haben hier gemeinsam unsere Kunden begleitet, die ihre Produkte auch in neuen Märkten anbieten wollten. Gerade Aserbaidschan, Georgien und Usbekistan sind allesamt Länder, die enge Beziehungen zur türkischen Wirtschaft unterhalten. Einerseits ist das die türkische Bekleidungsindustrie, die in der Region stark über die Grenzen wächst, andererseits aber auch asiatische Plattformen wie Temu, die wir als gesamte Unternehmensgruppe mit über 150 Millionen Empfängern servicieren.</p>



<p><strong>Ihre Aktivitäten in der Region laufen über Aras Kargo, die einen neuen CEO bekommen hat. Was erwarten Sie sich von diesem Führungswechsel für das Geschäft in der Region?</strong></p>



<p>Ich sehe das weniger als Führungswechsel, sondern vielmehr als Bestätigung von Stabilität. Mit Barbara Hagen hat die erfahrene CFO der Aras Kargo nun zusätzlich als CEO auch noch die Bereiche Strategie, IT und Personal übernommen. Mit Utku Ayyarkın können wir außerdem auf einen erfahrenen Operations- und Sales-General-Manager zählen. Zudem haben wir das Mandat von Baran Aras, einem Mitglied der Gründerfamilie, im Board of Directors um zehn Jahre verlängert. Die Aras Kargo ist bestens aufgestellt, um das strategische Wachstum in der Region voranzutreiben.</p>



<p><strong>Sie bündeln alle Marken unter Aras Kargo. Warum ist dieses einheitliche Branding so entscheidend?</strong></p>



<p>Die Marke <em>Aras Kargo</em> hat nicht nur in der Türkei eine hohe Bekanntheit, sondern auch in ihren angrenzenden Märkten. Mit dem Branding wollen wir uns in Eurasien klar, einheitlich und wiedererkennbar positionieren. In Süd- und Osteuropa halten wir hingegen weiterhin an Express One fest. So erhält jeder Markt seinen passenden Auftritt.</p>



<p><strong>In Aserbaidschan haben Sie Starex nun vollständig übernommen. Was waren die ausschlaggebenden Gründe für diesen Schritt?</strong></p>



<p>Wir sind mit der Entwicklung in Aserbaidschan sehr zufrieden. Daher haben wir uns entschieden, mit der Aras Kargo auch die restlichen 25 Prozent von Starex zu übernehmen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-15895" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013-1024x768.jpg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013-300x225.jpg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013-768x576.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013-1536x1152.jpg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013-1080x810.jpg 1080w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit Galina Express unterzeichnete Aras Kargo einen Vertrag für eine grenzüberschreitende Logistiklösung. Dabei übernimmt Aras Kargo die Middle Mile aus der Türkei bis zur Grenze, Galina Express den Versand im Irak.</figcaption></figure>



<p><strong>I</strong><strong>hr Modell setzt auf Asset-Light mit lokalen Partnern. Welche Vorteile bringt dieser Ansatz im Vergleich zu klassischen Strukturen?</strong></p>



<p>Die Vorteile liegen auf der Hand: Wir können schnell und risikoarm in neue Märkte einsteigen und mit Hilfe lokaler Partner gleichzeitig schon Services wie Home Delivery und PUDO (Pick Up, Drop Off) anbieten. Die weitere Infrastruktur können wir bei Bedarf nach und nach aufbauen und ausweiten. Unsere Kunden interessiert in erster Linie allerdings nur, ob die Paketzustellung funktioniert.</p>



<p><strong>Welche Kundensegmente sind für Sie in der Region am wichtigsten?</strong></p>



<p>Wie anfangs schon angedeutet, sind hier die regionale Modeindustrie und asiatische Plattformen die großen Treiber. Wir sind aber natürlich für all unsere Kunden offen, die in dieser Region auf unser Paketnetzwerk zurückgreifen möchten.</p>



<p><strong>Geht es in dieser Region ausschließlich um Pakete oder sehen Sie mittelfristig auch Potenzial im Stückgutsegment?</strong></p>



<p>Wir konzentrieren uns auf den Paketmarkt – hier erwarten wir uns noch einiges an Wachstum. Das Verhältnis von Paketen pro Kopf hat außerdem noch Luft nach oben, da wird also definitiv eine spannende Aufholjagd stattfinden. Stückgut-Lieferungen stehen in dieser Region derzeit nicht in unserem Fokus.</p>



<p><strong>Irak und Syrien sind geografisch in der Nähe der Region, in der Sie stark expandieren, und beide sind logistisch weitgehend unerschlossen. Unter welchen Bedingungen würden Sie dort aktiv werden?</strong></p>



<p>Es gibt einige interessante Märkte, die unter den richtigen, stabilen Rahmenbedingungen für uns von Interesse wären. Gerade der Irak und Syrien sind dafür prädestiniert, da sie direkt an die Türkei angrenzen. Wir haben auch bereits erste Versandhändler, die dorthin expandieren wollen. Erst kürzlich haben wir einen Vertrag für eine grenzüberschreitende Logistiklösung unterzeichnet, bei dem wir die middle mile aus der Türkei heraus übernehmen und die Zustellung im Irak durch einen lokalen Partner erfolgt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Post modernisiert Ausbildung ab 2025</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/post-modernisiert-ausbildung-ab-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2025 11:54:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Brief- und Paketlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neuer Lehrberuf „Brief- und Paketlogistik“. Top-Ausbildung mit Fokus auf Distribution und Logistikzentren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/post-modernisiert-ausbildung-ab-2025/">Post modernisiert Ausbildung ab 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c1f2b0a8c4a9d1dd74acc41fe8aa31a1">Mit dem Start des neuen Ausbildungsjahres im September 2025 führt die Österreichische Post einen modernisierten Lehrberuf ein: Aus „Nah- und Distributionslogistik“ wird künftig „Brief- und Paketlogistik“ – mit zwei wählbaren Spezialisierungen: Distribution und Logistikzentren. Damit reagiert die Post auf die steigenden Anforderungen an moderne Logistikprozesse entlang der gesamten Zustellkette.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ac2a2147332622870943db49fe112b10"><strong>Zukunftsfit durch Spezialisierung</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0d683a034d44ffea80df27ab72f2162a">Die neue Ausbildung setzt gezielt auf die Kombination von technischem Wissen, Organisationstalent und Praxisorientierung. Im Schwerpunkt Distribution stehen unter anderem Zustellung, Tourenplanung sowie Beschwerdemanagement im Fokus. Wer sich für Logistikzentren entscheidet, erlernt Inhalte zu Sortierprozessen, Fördertechnik und Sendungsannahme. Beide Zweige bieten zusätzlich Einblicke in Qualitätsmanagement, Projektarbeit und Personaleinsatzplanung – eine gute Grundlage für spätere Führungspositionen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8654fb05f46d3d8d5bbf2bec933a5792"><strong>Investition in die nächste Generation</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e92945ea48d997e75bce804559b3baff">„Mit diesem neuen Lehrberuf schaffen wir eine Ausbildung, die den Anforderungen einer modernen Logistik gerecht wird – praxisnah, zukunftsorientiert und mit klaren Entwicklungsperspektiven für junge Talente. Wir investieren damit gezielt in die nächste Generation unserer Logistikexpert*innen und bieten mit insgesamt acht unterschiedlichen Lehrberufen, eine große Auswahl für individuelle Interessen“, so Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter der Österreichischen Post AG.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a4179b3aa3287127bd11394c9be6f2a9"><strong>Starke Benefits, sichere Perspektiven</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3fe133fa1515af87cd9386d5be768553">Rund 250 Lehrlinge befinden sich aktuell in Ausbildung bei der Österreichischen Post. Neben der praxisnahen Schulung in den Fachbereichen punktet der Konzern mit attraktiven Zusatzleistungen: etwa Essensgutscheine, die Benefit-Plattform „goodie“, ein kostenloses Konto bei der bank99, Gesundheitsangebote sowie die Möglichkeit zur Lehre mit Matura.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f53e8b58ef57b7720d32d1cef9d90759">Ein besonderes Highlight: Die Post übernimmt die Führerscheinkosten, wenn Lehrabsolvent*innen mindestens zwei Jahre im Unternehmen bleiben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3a04af3483c15f55518e8eb556abfa20">Mit einem monatlichen Bruttogehalt von rund 1.000 bis 1.900 Euro und vielfältigen Karrierechancen – etwa zur Teamkoordination oder Standortleitung – bietet die Post jungen Menschen eine sichere und zukunftsorientierte Berufsausbildung. Auch Maturant*innen sind herzlich willkommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/post-modernisiert-ausbildung-ab-2025/">Post modernisiert Ausbildung ab 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Wir wachsen in alle Richtungen – national wie international“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wir-wachsen-in-alle-richtungen-national-wie-international/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2025 04:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Citylogistik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Paketlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Umundum]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14486</guid>

					<description><![CDATA[<p>Peter Umundum, Vorstand für Paket &#038; Logistik bei der Österreichischen Post, spricht über neue Paket-Rekorde, ambitionierte Ausbaupläne im In- und Ausland sowie die nächsten Schritte in Richtung Zero Emission.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-wachsen-in-alle-richtungen-national-wie-international/">„Wir wachsen in alle Richtungen – national wie international“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bd77706aa8a629c01764f99d00fad7dc"><strong>Wie haben sich die umgeschlagenen Paketmengen der Österreichischen Post im vergangenen Jahr entwickelt?</strong><br>Im Geschäftsjahr 2024 haben wir erstmals die Marke von einer halben Milliarde Paketen durchbrochen und in Österreich allein 224 Millionen Pakete umgeschlagen. Gegenüber 2023 entspricht das einem Wachstum von 12 Prozent – ein neuer Rekord. In Südosteuropa und der Türkei konnten wir sogar zweistellige Zuwachsraten verzeichnen. Aktuell sind wir in 13 Ländern aktiv, davon in elf mit eigenen Logistiknetzwerken. Im ersten Quartal 2025 haben wir zudem erstmals Aktivitäten in Georgien gestartet – dort als Tochterunternehmen unserer türkischen Beteiligung Aras Kargo. Insgesamt entwickelt sich 2025 jedoch deutlich verhaltener: Im ersten Quartal lag das Wachstum bei etwa fünf Prozent. Die Rezession in Österreich, die schwache Weltkonjunktur und erste Auswirkungen geänderter Zollbestimmungen sind bereits spürbar.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-71c7264e0307070e627bd824ce43d5d1"><strong>Welche Investitionen haben Ihnen geholfen, die steigenden Paketmengen zu bewältigen?</strong><br>In den vergangenen Jahren haben wir sukzessive unsere Verteilzentren und Zustellbasen modernisiert und erweitert und so erhebliche Kapazitäten aufgebaut. Ein herausragendes Projekt ist unser stark automatisierter Hub in Wien-Inzersdorf, in den wir einen starken Technologieschub investiert haben. Diesen Erfolg wollen wir bald auch am Standort Salzburg wiederholen und dort umfassend modernisieren. International haben wir im ersten Quartal zusätzlich ein großes Umschlagszentrum in Budapest eröffnet sowie einen weiteren Großstandort in Hadımköy (Istanbul) mit einer Sortierkapazität von 40.000 Sendungen pro Stunde. In Istanbul suchen wir derzeit nach weiteren Flächen zur Kapazitätserweiterung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d3137e0fa3fd15639e47ac9960a6f87d">Unsere Investitionen in Österreich haben uns aber nicht nur dabei geholfen, effizienter im Umschlag und in der Verteilung zu werden, sondern auch, unsere Qualität – zum Beispiel bei den Erstzustellquoten – zu steigern. Darauf bin ich sehr stolz. Auch der Ausbau der Paketstationen, die zum Teil rund um die Uhr geöffnet sind, hat dazu beigetragen. Wir haben bereits 1.300 Stationen – heuer sollen weitere 300 dazukommen, allein in Österreich. Darüber hinaus wollen wir mit einem massiven Roll-out in Südosteuropa beginnen. Bis Ende des Jahres planen wir rund 22.000 Out-of-Home-Standorte: 12.000 in Shops und die restlichen 10.000 als reine Paketstationen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0cced131c69992fde6715caaf4e492bd"><strong>Apropos Investitionen: Wie weit sind Sie mit dem Ausbau Ihrer E-Flotte – und welche Fortschritte machen Sie bei der emissionsfreien Zustellung?</strong><br>Mittlerweile sind rund 5.000 unserer insgesamt 10.000 Fahrzeuge rein elektrisch unterwegs, weitere 1.000 werden noch in diesem Jahr hinzukommen. Nach den Projekten „Grünes Graz“ (2021) und „Grünes Salzburg“ (2023) wollen wir nun auch in Wien vollständig emissionsfrei zustellen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4d80a70a9fabd26cf1b9d27bc9f0273f">Unsere 180 Lkw sind bereits auf den klimafreundlichen Biokraftstoff HVO100 umgestellt – ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung nachhaltiger Gütertransport und CO₂-Reduktion.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-43039affb85d1270e3fd5a290424e677"><strong>Welche Rolle spielt Photovoltaik in Ihrer Nachhaltigkeitsstrategie?</strong><br>Bei jedem neuen oder erweiterten Standort integrieren wir Photovoltaik-Module auf den Dächern, installieren Luft-Wärmepumpen und bauen Ladeinfrastruktur für unsere E-Fahrzeuge. So decken wir einen Großteil unseres Energiebedarfs selbst und wollen die Fahrzeugbatterien sukzessive als stationäre Speicher nutzen, um Lastspitzen im Netz abzufedern. Bei 10.000 E-Fahrzeugen entspricht das in Summe einem kleinen Kraftwerk.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5a14d9f8250f8a7648e8055311dd3077"><strong>Sie testen seit Herbst 2024 die Sonntagszustellung in Wien. Was sind die ersten Erfahrungen und wie geht es weiter?</strong><br>Der Pilot in vier Wiener Bezirken kam sowohl bei Empfängern als auch bei großen Versendern hervorragend an. Inzwischen haben wir das Angebot auf weitere neun Bezirke ausgeweitet und planen, bis Mitte 2025 ganz Wien flächendeckend zu bedienen. Für die Sonntagszustellung haben wir zusätzliches Personal rekrutiert, zahlen Sonntagszuschläge nach Kollektivvertrag und bieten flexible Dienstzeiten – ideal für Studierende oder Teilzeitkräfte. Bereits 70 Kolleginnen und Kollegen haben sich dafür entschieden. Allerdings sind die Kosten entsprechend höher, sodass wir diesen Service nur dann anbieten, wenn Versender bereit sind, den Aufpreis zu tragen. Nach Wien wollen wir das Sonntagsmodell auch für Linz und Graz prüfen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-56774ac468ef1e12434406dc1a1bed9d"><strong>Welche weiteren Logistiknetzwerk-Anpassungen planen Sie?</strong><br>Gemeinsam mit Versendern aus Österreich, Deutschland und Polen haben wir ein „Late-Night-Pickup“-Konzept entwickelt: Bestellungen, die bis 23 Uhr eingehen, werden noch in der Nacht kommissioniert, an uns übergeben und am nächsten Tag in ganz Österreich zugestellt. Diese Beschleunigung konnten wir durch umfassende Prozessoptimierungen erreichen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7f9051403af927be8e81547a371689df"><strong>Die Post wächst stark in Südosteuropa und der Türkei. Wo sehen Sie noch Potenzial für Expansion?</strong><br>Mit dem jüngsten Markteintritt in Georgien und geplanten Aktivitäten in Usbekistan richten wir unseren Fokus weiter nach Osten aus. In den bestehenden Ländern wollen wir unsere Netzwerke durch zusätzliche Logistikflächen und Partnerschaften weiter stärken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-wachsen-in-alle-richtungen-national-wie-international/">„Wir wachsen in alle Richtungen – national wie international“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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