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	<title>Pakete Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Wien: Paketaufkommen erreicht 150 Millionen Sendungen</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wien-paketaufkommen-erreicht-150-millionen-sendungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 11:19:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Pakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Paketboom verändert die Wiener Stadtlogistik: Pro Werktag werden mittlerweile fast 600.000 Sendungen zugestellt. Ein neuer Branchenreport rechnet mit weiter steigenden Mengen und zeigt, wo die Infrastruktur der Bundeshauptstadt zunehmend unter Druck gerät.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wien-paketaufkommen-erreicht-150-millionen-sendungen/">Wien: Paketaufkommen erreicht 150 Millionen Sendungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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<p>Das Paketaufkommen in Wien hat 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Rund 150 Millionen Sendungen wurden im vergangenen Jahr in der Bundeshauptstadt bewegt. Das entspricht etwa dem 2,7-Fachen des Volumens von 2014. Pro Werktag wurden durchschnittlich rund 596.000 Pakete zugestellt, wie aus dem aktuellen KEP-Branchenreport 2026 hervorgeht.</p>



<p>Wie stark die Paketlogistik mittlerweile den Alltag prägt, zeigen auch die Zahlen auf Haushaltsebene: Durchschnittlich 130 Pakete wurden 2025 je Wiener Haushalt zugestellt, umgerechnet knapp elf Sendungen pro Monat. Gleichzeitig hat sich die Kundenstruktur deutlich verändert. Während 2014 noch 53 Prozent der Pakete an private Empfänger gingen, lag dieser Anteil im vergangenen Jahr bereits bei 85 Prozent.</p>



<p><strong>Paketlogistik wird zur Versorgungsinfrastruktur</strong></p>



<p>Die steigenden Sendungsmengen verändern die Anforderungen an Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP). Neben der wachsenden Zahl an Zustellfahrten müssen Unternehmen ihre Sortierkapazitäten, Standorte und Zustellprozesse laufend anpassen.</p>



<p>„Die Zahlen zeigen klar: Die KEP-Branche ist längst weit mehr als ein Begleiter des Onlinehandels. Sie ist ein wesentlicher Teil der Versorgungsinfrastruktur unserer Stadt, und zwar für Haushalte ebenso wie für Handel, Gewerbe und Dienstleistungsbetriebe“, sagt Christian Holzhauser, Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Wien.</p>



<p>Besonders deutlich wird die Belastung in den dicht bebauten Stadtteilen. Auf die Wiener Innenbezirke entfallen 29 Prozent des gesamten Paketaufkommens, obwohl sie lediglich elf Prozent der Stadtfläche ausmachen. Pro Quadratkilometer werden dort an einem Werktag durchschnittlich rund 3.770 Pakete zugestellt.</p>



<p>Damit gewinnen effiziente Zustellkonzepte, geeignete Haltemöglichkeiten und alternative Übergabepunkte gerade in den innerstädtischen Bezirken an Bedeutung.</p>



<p><strong>Bis 2040 könnten sich die Paketmengen verdoppeln</strong></p>



<p>Ein Ende des Wachstums ist laut Branchenreport nicht absehbar. Je nach Szenario könnten in Wien bis 2040 jährlich zwischen rund 220 und knapp 300 Millionen Pakete bewegt werden. Gegenüber 2025 entspräche das einem Anstieg um etwa 47 bis nahezu 100 Prozent.</p>



<p>Die prognostizierte Entwicklung stellt die Stadtlogistik vor erhebliche Herausforderungen. Neben zusätzlichen Zustellkapazitäten werden geeignete Logistikflächen, Lade- und Haltezonen sowie eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur für elektrische Nutzfahrzeuge benötigt.</p>



<p>„Die Branche investiert bereits intensiv in emissionsarme Fahrzeuge, Digitalisierung und neue Zustellkonzepte. Damit dieses Wachstum wirtschaftlich, effizient und klimaverträglich bewältigt werden kann, brauchen wir ausreichend Lade- und Haltezonen, geeignete Logistikstandorte sowie einen raschen Ausbau der Ladeinfrastruktur für Nutzfahrzeuge“, betont Holzhauser.</p>



<p>Auch Paketboxen und Paketshops sollen nach Ansicht der Branchenvertretung stärker ausgebaut werden. Sie ermöglichen die Bündelung von Sendungen und können dadurch Zustellfahrten und erfolglose Zustellversuche reduzieren.</p>



<p><strong>Neue Abgaben könnten Wachstum abschwächen</strong></p>



<p>Einfluss auf die weitere Mengenentwicklung könnten auch regulatorische Änderungen haben. Der Branchenreport verweist insbesondere auf eine Paketabgabe sowie den Wegfall der EU-Zollfreigrenze für Sendungen aus Drittstaaten. Beides könnte die Nachfrage dämpfen und das Wachstum kurzfristig abschwächen.</p>



<p>Mit einem grundlegenden Rückgang des Paketaufkommens rechnet die Branche allerdings nicht. Stattdessen könnten internationale Handelsplattformen ihre Logistikstrukturen anpassen und beispielsweise verstärkt Waren in europäischen Lagern vorhalten.</p>



<p>Für Wien bleibt damit vor allem die Frage, wie die wachsenden Paketmengen auf der letzten Meile bewältigt werden können. Die starke Konzentration der Zustellungen in den Innenbezirken zeigt, dass zusätzliche Transportkapazitäten allein nicht ausreichen werden. Entscheidend wird sein, ob Logistikflächen, Ladezonen und alternative Zustellangebote mit dem erwarteten Wachstum Schritt halten können.</p>



<p>Den gesamten KEP-Report 2026 gibt es zum Herunterladen unter <a href="https://www.wko.at/wien/transport-verkehr/kleintransporteure/kep-branchenreport.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.wko.at/wien/transport-verkehr/kleintransporteure/kep-branchenreport.pdf</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wien-paketaufkommen-erreicht-150-millionen-sendungen/">Wien: Paketaufkommen erreicht 150 Millionen Sendungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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