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	<title>Nachhaltigkeit Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<lastBuildDate>Thu, 29 Jan 2026 12:22:11 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Nachhaltigkeit Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>Hafen Rotterdam setzt auf Wachstum, Nachhaltigkeit und Resilienz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 08:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Hafenperspektive 2050 will Rotterdam Europas wettbewerbsfähigsten, nachhaltigsten und widerstandsfähigsten Hafen entwickeln.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hafen-rotterdam-setzt-auf-wachstum-nachhaltigkeit-und-resilienz/">Hafen Rotterdam setzt auf Wachstum, Nachhaltigkeit und Resilienz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am Montagnachmittag wurde die Hafenperspektive 2050 im Port Pavilion in Rotterdam offiziell vorgestellt. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung nahmen an der Präsentation teil. Der scheidende Wirtschaftsminister Vincent Karremans unterstrich die Bedeutung der langfristigen Weichenstellung für den größten Hafen Europas und sagte: „Wenn die Niederlande und Europa auch in Zukunft wirtschaftlich stark und widerstandsfähig bleiben wollen, müssen wir jetzt Entscheidungen für den Rotterdamer Hafen treffen. Stillstand ist keine Option. Nur mit einer ambitionierten Vision, in der Wachstum und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen, können wir unsere Industrie und Wirtschaft zukunftssicher machen.“</p>



<p>Im Zentrum der Hafenperspektive steht das Ziel, den Rotterdamer Hafen bis 2050 zum wettbewerbsfähigsten, nachhaltigsten und widerstandsfähigsten Hafen Europas zu entwickeln. Der Hafen soll dabei sicher, innovativ und von zentraler Bedeutung für Wirtschaft und strategische Autonomie bleiben und zugleich in eine gesunde Lebensumgebung integriert sein. Um diese ambitionierte Zukunftsvision umzusetzen, sind in den kommenden Jahren eine enge öffentlich-private Zusammenarbeit sowie ein attraktives Investitionsklima entscheidend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gemeinsame Vision für den Hafen der Zukunft</h2>



<p>Initiiert wurde die Hafenperspektive 2050 von der Stadtverwaltung Rotterdam und der Port of Rotterdam Authority. In die Ausarbeitung eingebunden waren zudem die Provinz Südholland, die niederländische Regierung und der Wirtschaftsverband Deltalinqs. Bei der offiziellen Vorstellung waren alle beteiligten Institutionen vertreten, darunter Minister Vincent Karremans für die niederländische Regierung, Beigeordneter Robert Simons für die Stadt Rotterdam, Abgeordneter Arne Weverling für die Provinz Südholland, Deltalinqs-Vorsitzender Victor van der Chijs für die Unternehmen im Hafengebiet sowie Boudewijn Siemons als CEO der Port of Rotterdam Authority. Darüber hinaus flossen die Beiträge von mehr als hundert Unternehmen, Behörden, Wissensinstitutionen und Interessenverbänden in die Hafenperspektive ein. Auch Anwohnerinnen, Anwohner und Jugendliche aus der Region brachten ihre Erwartungen an die Zukunft des Hafens ein. Der Gemeinderat der Stadt Rotterdam hat die Hafenperspektive 2050 bereits am 18. Dezember 2025 verabschiedet.</p>



<p>In seiner Präsentation machte Boudewijn Siemons deutlich, dass es sich bei der Hafenperspektive nicht um einen grundlegenden Neuanfang handelt. „Die Unternehmen im und um den Rotterdamer Hafen zeichnen sich seit jeher durch ihren Fokus auf Innovation und Fortschritt aus, um einen nachhaltigen und zukunftssicheren Hafen zu schaffen. Aus der Hafenperspektive geht jedoch hervor, dass wir darüber hinaus gemeinsam neue Prioritäten setzen, um das Investitionsklima und die strategische Autonomie zu verbessern und eine Lösung für den drohenden Platzmangel zu finden, beispielsweise durch eine mögliche Erweiterung des Hafens in Richtung Meer.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klimaneutralität, Resilienz und strategische Autonomie</h2>



<p>Ein wesentlicher Bestandteil der neuen Strategie ist das Ziel, den Rotterdamer Hafen bis 2050 klimaneutral zu gestalten und einen bedeutenden Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten. Aufgrund seiner starken Industriecluster und leistungsfähigen Hinterlandverbindungen wird der Hafen auch künftig eine Schlüsselrolle für die Liefer- und Energiesicherheit zahlreicher Güter spielen. Neue Verkehrskonzepte, der verstärkte Einsatz künstlicher Intelligenz sowie kreislauforientierte Prozesse eröffnen dem Hafen dabei besondere Chancen, seine Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern und gleichzeitig Emissionen zu reduzieren.</p>



<p>Ein vergleichsweise neues, aber zunehmend wichtiges Element der Hafenperspektive ist der Fokus auf Flexibilität und Widerstandsfähigkeit. Angesichts geopolitischer Entwicklungen und wachsender globaler Unsicherheiten soll die Streuung von Importen aus verschiedenen Herkunftsländern Abhängigkeiten reduzieren. Der Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere durch Offshore-Windenergie, sowie der Import nachhaltiger Energieträger tragen zur Energiesicherheit bei. Gleichzeitig gewinnen der Schutz digitaler Systeme vor Angriffen und die Fähigkeit, flexibel zwischen unterschiedlichen Verkehrsträgern zu wechseln, an Bedeutung, um Lieferketten auch bei Störungen stabil zu halten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Investitionsklima als Schlüssel zur Umsetzung</h2>



<p>Darüber hinaus adressiert die Hafenperspektive weitere zentrale Zukunftsfelder. Der Rotterdamer Hafen soll sich zu einem Vorreiter intelligenter und sauberer Logistik entwickeln, in dem Ladung, Verkehrsträger und Infrastruktur digital vernetzt sind und intelligente Systeme kontinuierlich optimale Transportwege bestimmen. Auch die Industrie im Hafen soll sich in den kommenden Jahrzehnten zu einem wettbewerbsfähigen, klimaneutralen und kreislauforientierten Knotenpunkt für nachhaltige Energien, zirkuläre Rohstoffe und strategische Materialien weiterentwickeln. Parallel dazu sollen Lebensqualität, Natur und Umwelt im Hafenumfeld deutlich verbessert werden, etwa durch den Einsatz sauberer Kraftstoffe, Landstromlösungen und zusätzliche Wohnangebote in der Region. Der Hafen bleibt zudem ein wichtiger Arbeitgeber, wird jedoch vielfältiger und durch neue Verkehrskonzepte besser erreichbar.</p>



<p>Damit diese Vision Realität werden kann, sind laut Hafenperspektive gezielte Maßnahmen erforderlich. Dazu zählen ein international wettbewerbsfähiges Investitionsklima mit vergleichbaren Energiekosten, der Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur sowie die nachhaltige Stärkung des Arbeitsmarktes. Gleichzeitig wird im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft NOVEX Rotterdamer Hafen intensiv daran gearbeitet, langfristige Lösungen für den zunehmenden Platzmangel zu entwickeln.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hafen-rotterdam-setzt-auf-wachstum-nachhaltigkeit-und-resilienz/">Hafen Rotterdam setzt auf Wachstum, Nachhaltigkeit und Resilienz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Himmelbauers Logbuch #1: Die trügerische Stille</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/himmelbauers-logbuch-1-die-truegerische-stille/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 06:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Green Logistics]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während Brüssel die politische Snooze-Taste drückt, schaffen Verlader und<br />
Energiepreise Fakten. Wer jetzt die Investitionsbremse zieht, spart sich in die<br />
Bedeutungslosigkeit, schreibt Markus Himmelbauer in seiner Kolumne.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es war ein kollektives Aufatmen, das im Dezember 2025 durch die Teppichetagen der europäischen Transportbranche ging. Die Nachricht aus Brüssel: Der Start des zweiten Emissionshandelssystems (ETS2) für Verkehr wird verschoben. Statt 2027 soll der CO₂-Preis-Hammer nun erst 2028 fallen. Die Politik hat, getrieben von der Angst vor inflationsgeplagten Wählern, geblinzelt. Für den kurzsichtigen Kaufmann mag das wie ein Geschenk des Himmels wirken – ein weiteres Jahr Gnadenfrist mit dem vertrauten Diesel. Doch der Schein trügt gewaltig. Diese politische Atempause ist keine strategische Chance, sie ist eine Falle.</p>



<p>Wer seine Unternehmensstrategie allein an den Launen des EU-Gesetzgebers ausrichtet, hat das Spielbrett nicht verstanden. Die wahren Treiber der Dekarbonisierung sitzen längst nicht mehr in den Ausschüssen des EU-Parlaments. Sie sitzen in den Einkaufsabteilungen von Ikea, Lidl und Unilever – und zunehmend auch in der eigenen Finanzbuchhaltung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nachhaltigkeit gewinnt Ausschreibungen</strong></h2>



<p>Der Wind in den Ausschreibungen hat sich gedreht. War „Green Logistics“ früher ein nettes Extra in der PowerPoint-Präsentation, ist es heute ein hartes Vergabekriterium. In öffentlichen und privaten Tendern sehen wir zunehmend eine Gewichtung von 20 bis 30 Prozent für Nachhaltigkeitskriterien. Der Preis allein entscheidet nicht mehr über den Zuschlag. Verlader fordern messbare Daten statt Prosa. Wer keine primären Emissionsdaten liefern kann, droht aus dem Raster zu fliegen, bevor die Preisverhandlung überhaupt beginnt.</p>



<p>Großkunden machen Ernst: Ikea fordert in Städten wie Shanghai oder Paris bereits heute 100 Prozent emissionsfreie Lieferungen. Die Schwarz Gruppe (Lidl) baut eigene Ladeinfrastruktur, weil sie nicht auf den Staat warten will. Die Botschaft ist unmissverständlich: Wer nicht investiert, verliert den Zugang zu Volumen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die ungenutzte Goldmine auf dem Dach</strong></h2>



<p>Doch Klimaschutz ist nicht nur eine Forderung der Kunden, sondern ein unterschätzter Hebel zur internen Kostenoptimierung. Der Blick muss weg vom Auspuff, hin zur Immobilie. Millionen Quadratmeter Hallendächer auf Logistikzentren liegen brach oder sind mit Alibi-PV-Anlagen bestückt, die kaum den Eigenbedarf decken. Hier schlummert gigantisches Potenzial.</p>



<p>Das Argument „Das Netz gibt die Einspeisung nicht her“ gilt 2026 nicht mehr als Ausrede. Die Lösung liegt in der Sektorenkopplung: Photovoltaik plus Batteriespeicher. Der wirtschaftliche Treiber ist hierbei nicht nur der Eigenverbrauch, sondern das sogenannte „Peak Shaving“ (Lastspitzenkappung). Logistikzentren zahlen hohe Netzentgelte für kurze Leistungsspitzen. Ein intelligenter Batteriespeicher bügelt diese Spitzen glatt und senkt die Netzkosten massiv. Nachts, wenn die Sonne nicht scheint, laden diese Speicher die Flurförderzeuge und E-Lkw. Moderne Lithium-Ionen-Stapler sind rollende Energiespeicher. Wer PV, stationären Speicher und Ladeinfrastruktur koppelt, macht sich unabhängig von volatilen Strompreisen und steigert die Rendite der Immobilie. Ein ungenutztes Dach ist in Zeiten volatiler Energiepreise unterlassene Hilfeleistung am eigenen Betriebsergebnis.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Schiene: Hassliebe mit Zukunft</strong></h2>



<p>Ein weiterer, oft schmerzhafter Baustein ist der Modal Shift. Die Verlagerung auf die Schiene bleibt politisch gewollt, ist operativ aber ein Minenfeld. Baustellenmarathons im deutschen Netz und steigende Trassenpreise treiben Logistiker zur Verzweiflung. Dennoch: Für die Langstrecke führt an der Schiene kein Weg vorbei, wenn man den CO₂-Fußabdruck signifikant senken will. Hier helfen Förderprogramme wie SGV-Plus in Österreich, die den Einzelwagenverkehr und den unbegleiteten Kombinierten Verkehr (UKV) stützen. Kluge Spediteure nutzen diese Töpfe und setzen auf kranbare Trailer, um flexibel zwischen Straße und Schiene zu wechseln. Es geht nicht um „entweder-oder“, sondern um intelligente Multimodalität.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aller Anfang ist Datenbasis</strong></h2>



<p>Viele Mittelständler stehen vor diesem Berg an Anforderungen und fragen: „Wo fange ich an?“ Die Antwort ist simpel: Bei der Wahrheit. Der erste Schritt ist keine Millionenfahrzeug-Investition, sondern Transparenz. Erfassen Sie Ihren CO₂-Fußabdruck (Corporate Carbon Footprint) präzise. Nutzen Sie zusätzlich Tools, um Emissionen sendungsscharf zu berechnen. Daraus ergibt sich oft eine Liste mit „Low-Hanging Fruits“ – Maßnahmen, die sofort Geld und CO₂ sparen, ohne große Investitionen. Beispielsweise: Reifendruck, Fahrertrainings (ein geschulter Fuß ist der beste CO₂-Filter. Einsparungen von bis zu 10 % sind realistisch), Leerfahrten vermeiden (Nutzen Sie digitale Frachtenbörsen und KI, um „Empty Miles“ zu killen. Nichts ist teurer und umweltschädlicher als transportierte Luft!)</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: Agieren statt Reagieren</strong></h2>



<p>Die Verschiebung des ETS2 ist ein vergiftetes Geschenk. Sie verleitet zur Trägheit in einem Moment, der maximale Beschleunigung erfordert. Die Kostenlawine rollt – wenn nicht durch Brüssel, dann durch nationale CO₂-Abgaben und Kundenanforderungen. Für den Logistikunternehmer lautet die Devise für 2026: Rechnen Sie neu. CO₂-Einsparung ist Kosteneinsparung. Ein Solardach, das den E-Stapler lädt, ist billiger als Diesel und Netzstrom. Ein E-Lkw im Verteilerverkehr erreicht heute schon „Total Cost of Ownership“-Parität. Die feine Klinge der Strategie besteht darin, die Unausweichlichkeit der Dekarbonisierung zu akzeptieren und sie vom Kostenfaktor zum Verkaufsargument zu drehen. Denn eines ist sicher: Ab 2028 fragt niemand mehr, ob Sie grün fahren können, sondern nur noch, warum Sie es nicht schon längst tun. Wer dann erst anfängt zu bauen, hat den Markt bereits verloren.</p>



<div style="height:44px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><kbd>Markus Himmelbauer ist Logistik- und Umweltexperte, Unternehmensberater und Sparringspartner für Turnaround Management, M&amp;A, Transformation &amp; CO2-Reduktion sowie für Strategie- und Innovationsprojekte.<br><a href="https://www.himmelbauer-consulting.com/" type="link" id="https://www.himmelbauer-consulting.com/"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">himmelbauer-consulting.com</mark></a></kbd></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/himmelbauers-logbuch-1-die-truegerische-stille/">Himmelbauers Logbuch #1: Die trügerische Stille</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Zero Emission Transport: Gewista plakatiert in Wien emissionsfrei</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/zero-emission-transport-gewista-plakatiert-in-wien-emissionsfrei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 10:17:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Citylogistik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zero Emission Transport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Projekt „Zero Emission Transport“ setzt Gewista in Wiens Innenstadt auf E-Fahrzeuge. Emissionsfreie Logistik stärkt Klima und Lebensqualität.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/zero-emission-transport-gewista-plakatiert-in-wien-emissionsfrei/">Zero Emission Transport: Gewista plakatiert in Wien emissionsfrei</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4f0f31a19e5fa47104b85d07ad003787">Mit dem Projekt „Zero Emission Transport“ (ZET) setzt die Wirtschaftskammer Wien ein starkes Zeichen für klimafreundlichen Wirtschaftsverkehr. Betriebe, die am Projekt teilnehmen, verpflichten sich dazu, den 1. und 2. Wiener Gemeindebezirk emissionsfrei zu befahren. Auch der Außenwerbungsspezialist Gewista ist Teil der Initiative und setzt bei der Betreuung seiner Werbeflächen in diesen Bezirken ausschließlich auf vollelektrische Fahrzeuge.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c534cb8d7973ea0af5ee9bc8779068e5">„Gewerblicher Verkehr ist ein großer Hebel, um Emissionen nachhaltig zu reduzieren,“ sagt Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Wien. „Denn gerade wenn Unternehmen tagtäglich mit ihren Flotten in Wien unterwegs sein müssen, ist der Einsatz emissionsfreier Fahrzeuge positiv für das Klima und die Lebensqualität in der Stadt.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-646de0f2948bb0a3c741f05b2bdec7a6"><strong>Gewista stellt Fuhrpark schrittweise um</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-11f35162839e9f1763a25053043ee88e">Gewista betreut täglich tausende Außenwerbeflächen in Wien und ist dafür mit Kleintransportern und Pkw unterwegs. Im Rahmen von „Zero Emission Transport“ kommen im ersten und zweiten Bezirk ausschließlich Elektrofahrzeuge zum Einsatz. Parallel dazu treibt das Unternehmen die Umstellung seines gesamten Fuhrparks weiter voran.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-36968d7cf279595bf8d294f5eccba6f5">„Wir möchten Emissionen im innerstädtischen Wirtschaftsverkehr reduzieren und gleichzeitig Daten für das Forschungsprojekt zur Stadtlogistik der Zukunft liefern,“ erklärt Franz Solta, CEO von Gewista. „Parallel stellen wir unseren Fuhrpark schrittweise von Verbrennungsmotoren auf Elektro- und Hybridfahrzeuge um.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d3135747dd3eb408623d295e24f8ef81">Wo eine vollständige Elektrifizierung technisch noch nicht möglich ist – etwa bei Lkw –, nutzt Gewista HVO100-Diesel aus pflanzlichen Reststoffen als CO₂-ärmere Alternative.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-630fe713cfd7af2ec8c31cbe47f40759"><strong>Nachhaltigkeit als Teil der ESG-Strategie</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5f8f067803eb429d0ecbcc46ae1f1e6e">Die Teilnahme am Projekt ZET ist Teil der umfassenden ESG-Strategie von Gewista, die auf Nachhaltigkeit in allen Unternehmensbereichen abzielt. Dazu zählen unter anderem die Nutzung von zertifiziertem Grünstrom, umfangreiche Recyclingmaßnahmen sowie städtische Begrünungsprojekte, etwa bepflanzte Wartehallen zur Reduktion urbaner Hitzeinseln. Ziel des Unternehmens ist es, die eigenen Umwelteinflüsse bis 2050 um 90 Prozent zu reduzieren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e8853b9e251861cfe57fea606bb256dd">„Wir zeigen damit, dass wir nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sein wollen, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung übernehmen,“ betont Solta.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7ce7b5c74c6b7f3d8eac6031a4113781"><strong>Freiwilliger Beitrag zum Klimaschutz</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e1f7bf5f5ddb4e447fd234c866beeff4">Mit „Zero Emission Transport“ demonstrieren Wiener Unternehmen, dass sie freiwillig Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen. Gleichzeitig liefert das Projekt wertvolle Daten für ein wissenschaftliches Forschungsprojekt zur Zukunft des urbanen Wirtschaftsverkehrs. Damit verbindet die Initiative konkrete Emissionsreduktion mit langfristiger Wissensgewinnung für eine nachhaltige Stadtlogistik.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/zero-emission-transport-gewista-plakatiert-in-wien-emissionsfrei/">Zero Emission Transport: Gewista plakatiert in Wien emissionsfrei</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neuer Rangierbahnhof Maasvlakte Zuid</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/neuer-rangierbahnhof-maasvlakte-zuid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 14:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnanbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Port of Rotterdam]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15813</guid>

					<description><![CDATA[<p>Port of Rotterdam startet Bau des Rangierbahnhofs Maasvlakte Zuid für 740m lange Güterzüge. Mehr Kapazität für nachhaltigen Schienentransport.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/neuer-rangierbahnhof-maasvlakte-zuid/">Neuer Rangierbahnhof Maasvlakte Zuid</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9a2ee7df19e070bac60d3e46d63b41de"><strong>Startschuss für wichtiges Infrastrukturprojekt im Rotterdamer Hafen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6cf990bf30d0544efa8f1fbf9714a189">Die Port of Rotterdam Authority, ProRail und Swietelsky Rail Benelux haben bei einem feierlichen Treffen auf der Maasvlakte den offiziellen Baustart für den neuen Rangierbahnhof Maasvlakte Zuid (EMZ) gegeben. Anwesend waren auch Vertreter der Stadt Rotterdam, des Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft sowie des Europäischen Parlaments.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c30f104b1d6cea837af7fa548f9e35aa">Nach einer Vorbereitungsphase durch Swietelsky beginnt nun der Bau des ersten Gleisbündels samt verschiedener Verbindungen zur bestehenden Eisenbahninfrastruktur. Das ambitionierte Projekt ist ein wichtiger Baustein zur Stärkung des Schienengüterverkehrs zwischen dem Rotterdamer Hafen und dem europäischen Hinterland.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6bdf89d829f7666cb670329ae236ebd3"><strong>Erste Phase: Sechs Gleise für Langzüge</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e75bbdd7b2105593c08c9c03022692ec">Die erste Projektphase umfasst den Bau eines ersten Bündels von sechs Gleisen, die für 740 Meter lange Züge ausgelegt sind, sowie mehrere Anschlüsse an die bestehende Eisenbahninfrastruktur. Das zweite Gleisbündel soll Mitte 2027 in Betrieb gehen. Die weiteren drei Gleisbündel werden abhängig von den Prognosen für den Schienengüterverkehr nach 2027 schrittweise umgesetzt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3208fd99f73ae8c0c4aff638f41e34d6"><strong>Wachsender Containerumschlag erfordert neue Kapazitäten</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8762b9223843ea9a641f6312ac76a087">Der Bau des EMZ ist notwendig, um das Wachstum des Schienengüterverkehrs von der Maasvlakte in das europäische Hinterland zu ermöglichen. Prognosen zufolge wird der Containerumschlag im Rotterdamer Hafen in den kommenden Jahren weiter zunehmen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-62d3da3fff8e257e0ce420297d1f4a45">Um den stetig wachsenden Containerstrom weiterhin reibungslos zu transportieren, investieren die Port of Rotterdam Authority, ProRail und das Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft in eine nachhaltige und leistungsfähige Schieneninfrastruktur.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ab14423d060329a7627ec8e56cadeed6"><strong>Strategische Bedeutung für Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a1deb2d2e924cd97f6338faedcbdf63a">Effiziente und gut erreichbare internationale Zugverbindungen mit kurzen Transitzeiten zwischen Häfen und Industrieclustern sind für Wirtschaft und Gesellschaft von entscheidender Bedeutung und verschaffen den Niederlanden einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. Dank des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) und insbesondere der Schienengüterverkehrskorridore können heute mehr Güter schneller und mit minimalen Verzögerungen auf der Schiene transportiert werden – sicher, zuverlässig und nachhaltig.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-490689cb82063bf49dd0e1d93c26093c"><strong>Umfassendes Infrastrukturprogramm bis 2040</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b2184a7bb669139c2ef82b114ab5c22c">Bis 2040 ist eine Reihe von Infrastrukturprojekten geplant, die die Anbindung der Maasvlakte an das Schienennetz verbessern sollen. Die Port of Rotterdam Authority setzt diese Projekte gemeinsam mit ProRail und dem Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft in mehreren Phasen um.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d7be61b13a56aae52aa6efd531f5be23">Die Gesamtentwicklung umfasst neben dem Bau des neuen Rangierbahnhofs mit bis zu vier Bündeln von jeweils sechs Gleisen auch die Elektrifizierung des Verteilerdreiecks und der Außenkontur, die Anpassung der C2-Kurve sowie die Einrichtung von zwei Durchgangsgleisen. Diese Maßnahmen sollen Kapazitätsengpässe auf der Hafenbahnstrecke beseitigen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-102d43234bd4b1e9014587942c888720"><strong>Schiene als Schlüssel zur nachhaltigen Hafenlogistik</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a141a5a86b16d04a640c0f7c2a57d751">Der Bau des EMZ ist Teil der Bemühungen der Port of Rotterdam Authority, den Schienengüterverkehr zu fördern. Neben seinen deutlich geringeren CO₂-, und Partikelemissionen gegenüber dem Straßenverkehr trägt der Schienengüterverkehr wesentlich dazu bei, die Erreichbarkeit des Hafens zu sichern – vorausgesetzt, alle Verkehrsträger werden optimal genutzt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9fb2bd19ce66bd83ef4a8475792ada97"><strong>Kooperativer Ansatz und digitale Lösungen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9107e96121b1287a07de5c3f10fb92cd">Die Herausforderung erfordert nicht nur Investitionen in neue Infrastrukturen, sondern auch eine intelligentere und effizientere Nutzung der bestehenden Kapazitäten. Dies erfordert einen kooperativen Ansatz, bei dem Marktteilnehmer und öffentliche Einrichtungen gemeinsam und kontinuierlich an Verbesserungen arbeiten. Digitale Lösungen spielen dabei eine Schlüsselrolle. Auch zusätzliche Maßnahmen zur Entlastung des Straßennetzes und zur Förderung des Containertransports über die Binnenschifffahrt spielen dabei eine wichtige Rolle.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d867d19b56511f37630323a85b89377f"><strong>Modal Shift: Mehr Container von der Straße auf die Schiene</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dd3b5188a40170a0a219ea17408bebec">ProRail und die Port of Rotterdam Authority engagieren sich konsequent für eine solide Bahnanbindung des Hinterlands. So können mehr Container von der Straße auf die Schiene verlagert werden – das entlastet die Straßen und bietet bei Niedrigwasser eine verlässliche Alternative zur Binnenschifffahrt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/neuer-rangierbahnhof-maasvlakte-zuid/">Neuer Rangierbahnhof Maasvlakte Zuid</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>DLH Österreich erhält DGNB-Platin-Zertifikat</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/dgnb-platin-fuer-industrial-campus-gattendorf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 09:29:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[DGNB]]></category>
		<category><![CDATA[DLH Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15805</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nachhaltige Auszeichnung auf der EXPO Real: Die DLH Österreich wurde für ihren Industrial Campus Gattendorf mit der DGNB-Platin-Plakette ausgezeichnet. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-82fee94866793eb5b01cd11b08c3bec4">Es ist das erste Projekt in Österreich seiner Assetklasse, das die höchste Nachhaltigkeitsbewertung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erreicht hat.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-170fcf107ed0dccf4c0f32aa71347344">Die Übergabe erfolgte im Rahmen der EXPO Real in München durch Markus Kelzenberg, Geschäftsführer der DGNB, an Christian Vogt, Geschäftsführer von DLH Österreich.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7847bbb73e20e4ab6f60c082d2af4d71"><strong>Erster voll entwickelter Standort mit DGNB-Platin</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-357161d5d7c1508e7efed7a4a7fb3c8b">Der Industrial Campus Gattendorf umfasst zwei Baureihen mit jeweils fünf Hallen und rund 55.000 m² Lagerfläche sowie modernen Büro- und Mezzaninflächen. Das Projekt setzt neue Maßstäbe für ökologisch und sozial verantwortliche Immobilienentwicklung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-36b16d35cfe111110938405d6ee55694">Zu den zentralen Nachhaltigkeitsmerkmalen zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bc197aa253c419fbfe140ef46e1368f1"><strong>Photovoltaik:</strong> 5 MW-Peak-Dachanlage zur Versorgung des Ortsnetzes und des umliegenden Windparks.</li>



<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-792eaba67a210e5bb97fbb596495100d"><strong>Biodiversität:</strong> Steinschlichtungen, Holzstapel, heimische Wildblumen sowie begrünte Dächer und Fassaden fördern Lebensräume und Artenvielfalt.</li>



<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1e19fbe2a169a9770902af42a3652841"><strong>Wasser:</strong> Regenwasserversickerung auf Eigengrund, Nutzung von Brauchwasser für Bewässerung, Toilettenspülung und Reinigung.</li>



<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cc9ea87201c83d9cec64bf4528eac04e"><strong>Biomasse-Heizsystem:</strong> Versorgung der Hallen und Büros mit erneuerbarer Energie aus nachwachsenden Rohstoffen.</li>



<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-60d0babc97ce5dd7503e5e50e7bf5274"><strong>Energie-Monitoring:</strong> Intelligentes Facility-Management zur Effizienzsteigerung.</li>



<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-75632ddfe0d8a458c8d29acd86db1d1a"><strong>Sozialflächen:</strong> Begegnungszonen, Fahrradabstellplätze mit E-Lademöglichkeiten und EV-Charging-Stellplätze vor jeder Mieteinheit.</li>



<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1cd8e9f6cea3c2ddc85aae2f6402e87e"><strong>Beleuchtung:</strong> Energiesparende LED-Technologie mit Präsenzmeldern und tageslichtabhängiger Steuerung.</li>
</ul>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f66137463da0c8848c220cec43e7ea10">Mit dieser umfassenden Umsetzung nachhaltiger Maßnahmen gilt das Projekt als Benchmark für die Industrieimmobilien-Entwicklung in Österreich.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a9e2b057299530bb7f711ed838b0ec9e">Interessierte Unternehmen können verfügbare Flächen über CBRE Wien anmieten.</p>
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		<title>Das sind die Sieger:innen des Bollmann-Preises 2025</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/das-sind-die-siegerinnen-des-bollmann-preises-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2025 08:46:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bollmann-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[WK Wien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15656</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Bollmann-Preis 2025 beweist: Österreichs Logistik ist nicht nur Rückgrat der Wirtschaft, sondern auch ein Motor für Innovation, Nachhaltigkeit und Nachwuchsförderung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/das-sind-die-siegerinnen-des-bollmann-preises-2025/">Das sind die Sieger:innen des Bollmann-Preises 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c9532443884d4e38d7846d1a56866fac">„Wir sind die Lebensader der Wirtschaft“, brachte es Christian Holzhauser, Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Wien, in seiner Begrüßungsrede beim Bollmann-Preis 2025 auf den Punkt. Er sprach die großen Herausforderungen der Branche offen an: Fachkräftemangel, Infrastruktur, Innovation und Nachhaltigkeit.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-07f2bd7bc1fca3686825961bbbb068b0">Ein weiteres Anliegen, das Holzhauser ansprach: ein Güterterminal im Norden Wiens, damit Lkw nicht mehr quer durch die Stadt in Richtung Süden fahren müssen. Dringend notwendig sei zudem der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur – mit schnelleren Lademöglichkeiten und einer Option, Lade-Slots im Voraus zu reservieren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6ddc7c40289bcd32902098f5820e61bc">Dann leitete er über: „Die Leistungen der Logistik bleiben oft im Hintergrund – heute aber kommen sie einmal in den Vordergrund“, so Holzhauser. Damit startete die Preisverleihung. Eine Fachjury hatte im Vorfeld Nominierungen gesichtet und eine Vorauswahl getroffen. Während der Veranstaltung konnten die Teilnehmer:innen live ihre Stimmen für den oder die Sieger:in per Smartphone abgeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ec46d5a3c4269fbe37c82ad897cfa912"><strong>Mit Schmäh zum Sieg</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-81b9e95eef117922ae9b129e930f31b9">In der Hauptkategorie waren drei Unternehmen nominiert. Cargoe setzt auf emissionsfreie Möbelzustellung auf der letzten Meile und betreibt bereits 70 Zero-Emission-Fahrzeuge. Pittel+Brausewetter GmbH führt mit ihrer Tochterfirma Contracon seit Jahren Transporte durch und widmet sich verstärkt dem Bahntransport. Und Fahrlehrer Niko (Nikola Marijoković) bringt auf Social Media mit Humor und Expertise Wissen zum Thema Fahrprüfung an eine breite Öffentlichkeit. Der Sieger: Fahrlehrer Niko. „So ein Preis hat einen besonderen Effekt“, erklärte Marijoković. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0095-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-15658" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0095-1024x683.jpg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0095-300x200.jpg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0095-768x512.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0095-1536x1024.jpg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0095-2048x1366.jpg 2048w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0095-1080x720.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nikola Marijoković (Bildmitte) erhielt den Preis in der Hauptkategorie aus den Händen von Spartenobmann Christian Holzhauser (li.) und dessen Stellvertreter Wolfgang Böhm. (Foto: WK Wien / Max Slovencik)</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-19178fa3fdcb9fda0222dc11e8bf9050"><strong>Junge Ideen für die Logistik</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e26b3d6051e738b197dd7fd1b7f8807e">Für den Preis in der Kategorie Schüler:innen kam Davor Sertic auf die Bühne, der sich seit vielen Jahren für die Nachwuchsförderung in der Logistik einsetzt und unter anderem maßgeblich zur Einführung einer Logistik-HAK beigetragen hat, die seit heuer Realität ist. In der Kategorie Schüler:innen stellte er drei Projekte vor: Sendu, eine App, über die Pakete Mitfahrgelegenheiten finden; AirBin, smarte Mülleimer, die erkennen, wenn sie voll sind und per Drohne ausgetauscht werden; sowie SafeTrace, ein innovatives System, das Gefahren für Logistiker:innen erkennt und Warnungen direkt am Smartphone meldet. Die Gewinnerin: SafeTrace. „An diesem Projekt arbeite ich seit 18 Monaten, weil ich die Sicherheit erhöhen wollte“, sagte Jeaninne Maier. Die größte Herausforderung: die richtigen Daten zu finden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4b59822e15357de0f5dcf4bdaf682e3a">Einen Sonderpreis in der Kategorie Student:innen erhielt Daniela Billing. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie Radverkehr in Wien sozial gestaltet werden kann und leistet damit einen Beitrag zu nachhaltiger Mobilität. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0117-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-15660" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0117-1024x683.jpg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0117-300x200.jpg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0117-768x512.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0117-1536x1024.jpg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0117-2048x1366.jpg 2048w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0117-1080x720.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jeaninne Maier freut sich über den Preis, den sie von Davor Sertic (li.) und Spartenobmann Christian Holzhauser überreicht bekam. (Foto: WK Wien / Max Slovencik)</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-03ce750476333137a93e9df560778ed7"><strong>Lebenswerk</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-27e05ca5212a2409d97a4fede5936c38">Der Preis für das Lebenswerk ging an Uwe Glaser, Gründer von CargoMind. Mit 25 Jahren machte er sich selbstständig, baute mehrere Unternehmen auf, die er dann auch verkaufte, und gründete mit 60 CargoMind – heute eine feste Größe in der Branche. Mut, Intuition und unternehmerischer Instinkt prägten seinen Weg. Besonders stolz sei er auf seine Mitarbeiter:innen – und darauf, dass alle fünf Kinder gerne im Unternehmen arbeiten. „Spedition ist ein Dienstleistungsgeschäft, da kommt es auf jeden Einzelnen an“, betonte Glaser. Drei Eigenschaften hätten ihn dahin gebracht, wo er heute steht: Hartnäckigkeit, Zähigkeit und der feste Glaube an sich und seine Vision.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f703a61be4c55f4017f34f2fa3ebb247"><strong>Innovative Lösungen als Zukunft der Branche</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2c92e15a4ceacbeb04bb4a581d908be8">Holzhauser lobte zum Schluss, dass die Probleme der Branche mit innovativen Ansätzen gelöst werden. Er sprach Dankesworte an alle Nominierten und Gewinner:innen aus und unterstrich einmal mehr: Die Logistik ist und bleibt die Lebensader der Wirtschaft – und mit solchen Projekten zeigt sie, dass sie bereit ist für die Zukunft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/das-sind-die-siegerinnen-des-bollmann-preises-2025/">Das sind die Sieger:innen des Bollmann-Preises 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Wie Reifen die E-Mobilität antreiben</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wie-reifen-die-e-mobilitaet-antreiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 03:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Reifen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15581</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Transformation des Güterverkehrs ist in vollem Gange. Doch während Debatten oft um Batterien,<br />
Reichweiten und Ladeinfrastruktur kreisten spielt ein oft unterschätzter Faktor eine Rolle: Reifen. Die Wahl der richtigen Pneus wird zu einem strategischen Hebel im Rennen um nachhaltige Transporte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wie-reifen-die-e-mobilitaet-antreiben/">Wie Reifen die E-Mobilität antreiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7cac6fded8b09478b1b27c18daee247d">Mit dem Wechsel von Diesel- zu Elektroantrieben ändern sich die Anforderungen an das Material grundlegend. E-Lkw sind durch ihre schweren Batterien deutlich schwerer, was die Reifen stärker belastet. E-Lkw stellen mit dem sofort verfügbaren Drehmoment (Instant Torque) beim Anfahren sowie der Energierückgewinnung (Rekuperation) beim Bremsen neue Anforderungen an die Reifen, wie Hinnerk Kaiser, Leiter der Produktentwicklung EMEA beim Reifenhersteller Continental erklärt. Gleichzeitig müssen die Pneus leiser sein, da das Motorgeräusch entfällt und Abrollgeräusche stärker wahrgenommen werden. Diese neuen Belastungen erfordern angepasste Reifenkonstruktionen und Gummimischungen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ee2e79c29a9ac53f19dc72dae56b2fcb">Reifenhersteller wie Continental reagieren auf diese veränderten Bedingungen. „Wir setzen bei der Reifenentwicklung auf neue Profilkonzepte und innovative Mischungstechnologien“, so Kaiser. Ein Beispiel ist der Conti EfficientPro HS 5/HD 5, der speziell für elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge konzipiert wurde. Er nutzt die neue vec2Sil-Mischungstechnologie, um einen reduzierten Rollwiderstand mit hoher Laufleistung zu kombinieren – ein direkter Einfluss auf die Total Cost of Ownership.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6a35461a6a0d6ac25ee6bef8467c58e2"><strong>Mautvorteile</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-09ccb13af915cd7518cca82b838dd022">Die Wahl des richtigen Reifens hat weitreichende finanzielle Auswirkungen. „Wenn unser Produkt die Kraftstoffeffizienz eines Fahrzeugs steigert und länger hält, reduziert das die CO<sub>2</sub>-Emissionen“, fasst Kaiser zusammen. Diese CO<sub>2</sub>-Einsparungen sind in der EU, und insbesondere in Deutschland, direkt an Mautvorteile gekoppelt. Martin Schmied, Leiter des Fachbereichs Umweltplanung und Nachhaltigkeitsstrategien im Umweltbundesamt, sieht in der Differenzierung der Mautsätze nach dem CO<sub>2</sub>-Ausstoß einen wichtigen Anreiz. Er weist auf erhebliche Einsparpotenziale hin: „Bei einer mautpflichtigen Fahrleistung von 100.000 Kilometern pro Jahr können – so steht es in einem Factsheet der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie – über eine Haltedauer von fünf Jahren kumuliert bis zu 160.000 Euro an Mautkosten eingespart werden.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0771be1d5dc7da852c9f9b51f4dc48d8">Neben der Produktqualität gewinnt das digitale Reifenmanagement an Bedeutung. Systeme wie ContiConnect von Continental ermöglichen die Fernüberwachung von Reifenfülldruck und Temperatur. „Ein optimaler Reifenfülldruck trägt zur Sicherheit, zur Laufleistung, zur optimalen Wirkung des Rollwiderstands und damit zur Reduktion der CO<sub>2</sub>-Emissionen bei“, betont Leo Kolodziej, Leiter Erstausrüstungsgeschäft Lkw-Reifen EMEA bei Continental. Er blickt in die Zukunft: „Zukünftige TPMS werden digitaler und automatisierter sein. Denkbar ist dann eine dynamische Anpassung des Reifenfülldrucks an die Gesamtfahrzeuglast. Davon können insbesondere elektrisch betriebene Fahrzeuge profitieren.“</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dbcad02a874736089a24ae7a15b447b5"><strong>Der Weg nach vorn</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7f5f919b1a7c85c5a55fa90c80474794">Trotz technologischer Fortschritte bleibt die Branche vor großen Herausforderungen. „Die meisten würden lieber heute als morgen einen zusätzlichen Beitrag zur klimafreundlicheren Mobilität leisten“, sagt Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL). Doch die aktuellen Rahmenbedingungen seien oft noch hinderlich. „Wir fordern von der Politik, die Problematiken des Unterwegsladens, des Depotladens und der Mehrgewichtskompensation zeitnah einer praktikablen Lösung zuzuführen, damit der Wechsel zur E-Mobilität gelingen kann.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e5c92dbae30f1e11d0a121a11bd4206c">Die Bedeutung des Reifens für die E-Mobilität wird sich weiter verstärken. „Die Transformation erhöht bei den OEMs auch den Wunsch nach Austausch und gemeinsamen Tests in Bezug auf Reifen- und Fahrzeuggeräusche“, so Kolodziej. Dies unterstreicht, dass die Mobilitätswende eine gemeinsame Anstrengung ist, in der der Reifen als entscheidende Schnittstelle zur Straße eine zunehmend strategische Rolle einnimmt – für Sicherheit, Effizienz und die Erreichung ambitionierter Klimaziele.</p>
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		<title>Vollelektrische Fahrzeuglogistik in Wien</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/vollelektrische-fahrzeuglogistik-in-wien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 11:27:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zero Emission Transport]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15566</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hödlmayr fährt mit einem seltenen vollelektrischen Autotransporter im Projekt „Zero Emission Transport“ der WK Wien.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/vollelektrische-fahrzeuglogistik-in-wien/">Vollelektrische Fahrzeuglogistik in Wien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ea63f70ec377194245bc963ca3972ff1">Der international tätige Fahrzeuglogistiker Hödlmayr beteiligt sich am Projekt „Zero Emission Transport“ der Wirtschaftskammer Wien (WK Wien) und setzt dabei einen vollelektrischen Autotransporter ein. Ziel des Projekts ist es, den 1. und 2. Wiener Gemeindebezirk emissionsfrei zu beliefern. Mittlerweile nehmen 41 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen daran teil.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4336bb26b71d6d56e645791a42bf0cf2">„Unsere Unternehmen beweisen immer wieder, dass sie bei Innovationen ganz vorne dabei sind“, erklärt Christian Holzhauser, Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der WK Wien. Der Einsatz eines vollelektrischen Sattelschleppers mit Aufbau für Fahrzeuglogistik sei derzeit eine Seltenheit in Europa und habe daher große Vorbildwirkung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f435fc5bd3da6f4c8ed3070f91e3a5db"><strong>Enorme CO₂-Einsparungen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-abf483ef47d74fd4be53c5e4ec7503cf">Hödlmayr setzt dafür einen Mercedes E-Actros 300+ mit Aufbau von Kässbohrer ein. Das Fahrzeug hat beladen eine effektive Reichweite von rund 240 Kilometern und wird über Nacht oder zwischen den Schichten an einer Schnellladestation mit mindestens 160 kW geladen. Im Vergleich zu einem Verbrenner spart der Transporter fast 59.000 Tonnen CO₂ pro Jahr ein.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d4e8860750c1debe12c73c5109d8758b">„Als international tätiges Logistikunternehmen tragen wir Verantwortung für die Zukunft“, sagt Johannes A. Hödlmayr, CEO von Hödlmayr. „Der Einsatz von E-Lkw ist für uns ein konsequenter Schritt, um Emissionen zu reduzieren und innovative Technologien aktiv in unsere Transportprozesse zu integrieren.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-eccc8a698413532e3832d0552fee5b51">Bis 2040 will Hödlmayr rund 90 % der Flotte auf erneuerbare Energiequellen umstellen. Zwei weitere E-Lkw sollen bald folgen. Zusätzlich errichtet das Unternehmen eine Photovoltaikanlage mit 5,8 MWp, um den Ausbau der Elektromobilität nachhaltig zu unterstützen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5e919ec7358a2a378f9e212c6e777bad"><strong>Projekt „Zero Emission Transport“</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7a430aad0e5460040588872f4ad25fb5">Das von der WK Wien initiierte Projekt zeigt, wie Unternehmen freiwillig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Durch den emissionsfreien Verkehr im innerstädtischen Bereich werden nicht nur Emissionen eingespart, sondern auch wertvolle Daten für die wissenschaftliche Erforschung des Wiener Wirtschaftsverkehrs gesammelt.</p>
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		<title>Fiege erweitert E-Lkw-Flotte um sechs Mercedes-Benz eActros 600</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/fiege-erweitert-e-lkw-flotte-um-sechs-mercedes-benz-eactros-600/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 11:56:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Dekarbonisierung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Lkw-Flotte]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15515</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Logistikdienstleister Fiege investiert weiter in nachhaltige Transportlösungen und stockt seine Elektro-Lkw-Flotte deutlich auf.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/fiege-erweitert-e-lkw-flotte-um-sechs-mercedes-benz-eactros-600/">Fiege erweitert E-Lkw-Flotte um sechs Mercedes-Benz eActros 600</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-63c9c4bbb1c6dc1e423765ec519c89bd">Fiege hat sechs neue Mercedes-Benz eActros 600 in Betrieb genommen und treibt damit den Ausbau klimafreundlicher Transporte voran. Neben den bestehenden acht Fahrzeugen von Volvo und Designwerk wächst die schwere E-Flotte des Grevener Unternehmens auf nun 14 Fahrzeuge. Die neuen eActros 600 werden künftig an den Standorten Rangsdorf, Unna, Bremen und Bocholt für verschiedene Kunden eingesetzt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-553d932f207aafb5889390343b143d0b">„Wir haben die Vision, ein klimaneutrales Unternehmen an die nächste Generation zu übergeben. Daran halten wir fest und deshalb ist es unser Anspruch, gemeinsam mit unseren Kunden nachhaltige Logistiklösungen zu entwickeln. Eine wichtige Säule dafür ist die Dekarbonisierung des Verkehrssektors, in die wir weiter investieren“, erklärt Felix Fiege, Co-CEO der Fiege-Gruppe.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ae0d61cac0e3a8068dcac409c6496b70"><strong>Technologische Vorreiter im Fernverkehr</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aa0e9451201fda842e9496e051d8f678">Der Mercedes-Benz eActros 600 gilt als technologischer Vorreiter in der Elektromobilität für den Schwerlastverkehr. Mit einer Brutto-Batteriekapazität von 621 Kilowattstunden erreicht er bis zu 500 Kilometer Reichweite bei einer Zuladung von 26 Tonnen. Ein Combined Charging System (CCS) ermöglicht besonders schnelles Laden mit bis zu 400 Kilowatt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-edbb44bfd01ace02da7c8325c499c3ed">„Vor gut zwei Jahren haben wir unsere ersten E-Lkw angeschafft. Seitdem haben wir mit den Fahrzeugen wertvolle Praxiserfahrungen in verschiedenen Regionen und Kundenabwicklungen gesammelt. Der Ausbau unserer E-Flotte, unterstützt durch den vermehrten Einsatz von alternativen Kraftstoffen wie Bio-CNG, Bio-LNG und HVO100, ist ein weiterer wichtiger Schritt mit Blick auf unsere Dekarbonisierungs-Strategie“, ergänzt Stephan Wittenbrink, Managing Director der Fiege-Geschäftseinheit Transport.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-281782e61ac42d63d8d7f3f877bafea5"><strong>Nachhaltigkeitskurs klar im Fokus</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a02e3981a4b0f178380596c975b75140">Fiege bleibt seiner Strategie treu: Der Logistiker setzt auf Dekarbonisierung, alternative Kraftstoffe und innovative Technologien, um seine Rolle als verantwortungsbewusster Transportdienstleister auszubauen. Mit der Investition in die neuen eActros 600 unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, die ökologischen Herausforderungen im Fernverkehr aktiv anzugehen.</p>
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		<title>PORT OF KIEL finalisiert Landstromausbau</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/port-of-kiel-finalisiert-landstromausbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 11:48:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[grüne Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Landstromanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15465</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der PORT OF KIEL hat seine Landstrominfrastruktur abgeschlossen und zählt nun zu den weltweit führenden Häfen in Sachen nachhaltige Energieversorgung. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/port-of-kiel-finalisiert-landstromausbau/">PORT OF KIEL finalisiert Landstromausbau</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cc6e3d0640c78fbcb006edd2d8a15413">Mit der neuen Erweiterung am Ostseekai können bis zu drei Kreuzfahrtschiffe und vier Fähren gleichzeitig mit grünem Strom versorgt werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ddb646f77caf5bc4ba73a48bba48bfb8">Bereits seit 2019 liefert der Hafen emissionsfreien Landstrom und gilt damit als Vorreiter in Europa. „Mit dieser Inbetriebnahme schließen wir als Hafen den Aufbau unserer Landstrominfrastruktur ab. Im Kieler Hafen können nun sieben Seeschiffe gleichzeitig mit grünem Landstrom versorgt werden – darunter allein drei Kreuzfahrtschiffe“, erklärt Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer der SEEHAFEN KIEL GmbH &amp; Co. KG.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f4b85d0a99a0a8657b2474d4e3e96fdd">Insgesamt wurden 50 Millionen Euro in die Infrastruktur investiert. Bereits im vergangenen Jahr konnten so 60 Prozent der Schiffsemissionen während der Liegezeiten eingespart werden. Ziel ist es, bis 2026 rund 80 Prozent aller Schiffe im Hafen mit Landstrom zu versorgen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-56d9482616200efdd0398fb0c36494a4">Partner bei der Umsetzung waren PowerCon, Siemens, Inros Lackner und Stemmann. Finanziell unterstützt wurde das Projekt durch Fördermittel des Bundes, des Landes Schleswig-Holstein und der EU.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5e8066415a59c3463f7b7ceb50073d0f"><strong>Nachfrage von Reedereien steigt</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-22d789d91ce2b86056b9e827737e64c1">Seit der ersten Landstromversorgung der Color Line im Jahr 2019 haben sich weitere Reedereien wie Stena Line und AIDA Cruises angeschlossen. Allein 2024 wurden bereits 120 Kreuzfahrtanläufe mit Landstrom versorgt. Insgesamt nutzten bisher 24 verschiedene Kreuzfahrtschiffe die Kieler Anlagen bei über 270 Anläufen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-99024f88bf54fef034cc4e727bb06548">Mit der Fertigstellung der Anlagen setzt der PORT OF KIEL ein starkes Zeichen für die maritime Energiewende und bekräftigt sein Ziel, die eigenen CO₂-Emissionen bis 2030 vollständig zu eliminieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/port-of-kiel-finalisiert-landstromausbau/">PORT OF KIEL finalisiert Landstromausbau</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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