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	<title>Militärlogistik Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Militärlogistik Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>MAN reaktiviert STAR für Militär-Lkw in Polen</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/man-reaktiviert-star-fuer-militaer-lkw-in-polen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 08:48:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[MAN]]></category>
		<category><![CDATA[Militär-Lkw]]></category>
		<category><![CDATA[Militärlogistik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>MAN baut sein Geschäft mit militärischen Logistikfahrzeugen in Polen aus und holt dafür die traditionsreiche Marke STAR zurück. Gleichzeitig schmiedet der Nutzfahrzeughersteller mit RMMV und der polnischen WB Group eine Allianz, die Fahrzeugtechnik und militärische Systeme für den europäischen Markt zusammenführen soll.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/man-reaktiviert-star-fuer-militaer-lkw-in-polen/">MAN reaktiviert STAR für Militär-Lkw in Polen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f15a4fc6cfce88d01df24c65f90ec069">MAN Truck &amp; Bus, Rheinmetall MAN Military Vehicles (RMMV) und die polnische WB Group haben auf der Verteidigungsmesse MSPO eine strategische Partnerschaft für den europäischen Verteidigungsmarkt angekündigt. Unter dem Dach einer „European Defence Initiative“ wollen die drei Unternehmen Möglichkeiten für die gemeinsame Entwicklung, Integration und Produktion militärischer Lösungen ausloten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-60b5c702dee9a8a052472bf2a47e8db3">Im Mittelpunkt stehen skalierbare und interoperable Mobilitätslösungen für europäische Streitkräfte. MAN und RMMV bringen dafür ihre Fahrzeug- und Transportplattformen ein. Die WB Group soll diese unter anderem um Führungs-, Kommunikations- und Aufklärungstechnologien sowie unbemannte Systeme ergänzen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4d389a1b4e22a91e3d498adee78bbfcb">Die Kooperation zielt damit nicht allein auf einzelne Fahrzeugprojekte. Die Partner wollen ihre industriellen und technologischen Kompetenzen verbinden, um gemeinsame Angebote für unterschiedliche europäische Märkte entwickeln und produzieren zu können.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5f21f1c25cf5d1a7da8bfbcb8b16d6c7"><strong>STAR kehrt auf den polnischen Markt zurück</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f34e3498ac86db275565a1ed08703b01">Ein erstes sichtbares Ergebnis der Neuausrichtung betrifft Polen. MAN reaktiviert dort die traditionsreiche Nutzfahrzeugmarke STAR für militärische Logistik- und Unterstützungsfahrzeuge. Auf der MSPO zeigte der Hersteller bereits ein entsprechendes Fahrzeug auf Basis eines MAN TGS 6&#215;6.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d745481ddf21fec3ab0b673fad62c198">Künftig sollen auf MAN-Plattformen basierende Fahrzeuge für Streitkräfte und andere Organisationen wie Feuerwehren, Rettungsdienste und das Rote Kreuz in Polen unter dem Namen STAR angeboten werden. MAN und das Joint Venture RMMV wollen unter der Marke zudem mit weiteren Aufbauherstellern und Unternehmen kooperieren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-39bc87985b794e063167a7f4a46ffcf9">„Die wachsende Nachfrage nach Logistikfähigkeiten und die sich verändernden geopolitischen Realitäten erfordern starke industrielle Partnerschaften und verlässliche Lösungen“, sagt Alexander Vlaskamp, CEO von MAN Truck &amp; Bus. Mit dem „Made in Poland“-Ansatz wolle das Unternehmen lokale Produktion, Servicenetz und die Zusammenarbeit mit polnischen Partnern verbinden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0567a256a0c45ad22d26c2cc19818b45"><strong>STAR basiert künftig auf TGM und TGS</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1ce1c2ece1fe4b7a9631eec079d56455">Die Wiederbelebung greift eine lange polnische Nutzfahrzeugtradition auf. STAR wurde 1948 gegründet und produzierte über Jahrzehnte Fahrzeuge für zivile und militärische Anwendungen. Nach der Übernahme des Lkw-Geschäfts durch MAN wurde die Marke schrittweise mit MAN-Technologie verbunden. Nach Unternehmensangaben sind heute noch mehr als 10.000 STAR-Fahrzeuge im Einsatz.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5c9aaec2d0185236c79d7af028bac7e3">Die neuen STAR-Lkw werden technisch auf den aktuellen MAN-Baureihen TGM und TGS basieren und deren Assistenz- und Sicherheitssysteme übernehmen. Die dafür vorgesehenen Fahrgestelle sollen im MAN-Werk Krakau gefertigt werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2228b1c8022dad0c59977f532a14961f">Damit erhält die Reaktivierung der Marke auch eine industriepolitische Komponente: MAN kombiniert eine in Polen etablierte Marke mit bestehenden Plattformen und lokaler Fertigung – ein Ansatz, der insbesondere bei staatlichen und militärischen Beschaffungen an Bedeutung gewinnt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-73ffed42bc429842eba1e48e6bc14450"><strong>MAN investiert 1,2 Milliarden Euro in Krakau</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0e60797b843308d3877d54e947ec9435">Parallel zur neuen Verteidigungskooperation baut MAN seine industrielle Basis in Polen deutlich aus. Das Unternehmen hat mit der polnischen Regierung ein Memorandum of Understanding über Investitionen von rund 1,2 Milliarden Euro am Standort Krakau unterzeichnet. Dort sollen die Produktionskapazitäten erweitert und die Fertigung der nächsten Lkw-Generation vorbereitet werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b34fc58d452f18a97a73b58ceb9b6f45">Die Produktionsfläche des Lkw-Werks soll von rund 130.000 auf 270.000 Quadratmeter wachsen. Künftig soll der Standort bis zu 300 Fahrzeuge und Fahrerhäuser täglich fertigen können. Auch Elektrofahrzeuge der nächsten MAN-Generation sind für die Produktion vorgesehen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4d7e10777046e0f5a8c85d09a18147d6">MAN beschäftigt derzeit rund 7.000 Menschen in Polen und betreibt neben dem Lkw-Werk in Krakau einen Busstandort in Starachowice sowie ein Modification Center in Sady. 2025 lieferte der Hersteller nach eigenen Angaben rund 9.000 Fahrzeuge auf dem polnischen Markt aus.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-696a9d74ed56f794cee9aa7f126cdaff">Die Reaktivierung von STAR ist damit mehr als die Rückkehr eines historischen Markennamens. MAN verknüpft damit sein wachsendes Engagement im europäischen Verteidigungsgeschäft mit lokaler Produktion und einem massiven Ausbau des polnischen Standorts – während die Partnerschaft mit RMMV und WB Group die technologische Basis für künftige militärische Fahrzeuglösungen verbreitern soll.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/man-reaktiviert-star-fuer-militaer-lkw-in-polen/">MAN reaktiviert STAR für Militär-Lkw in Polen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>Flughafen Wien kooperiert mit Bundesheer bei Logistik</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/flughafen-wien-kooperiert-mit-bundesheer-bei-logistik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 07:52:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesheer]]></category>
		<category><![CDATA[Flughafen Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Militärlogistik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Flughafen Wien soll künftig stärker in die logistische Krisenvorsorge des Bundesheeres eingebunden werden. Die neue Partnerschaft setzt dabei auf den Austausch zwischen ziviler Luftfracht und Militärlogistik.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Flughafen Wien und die Heereslogistikschule des Österreichischen Bundesheeres haben eine Kooperation für Logistik und Ausbildung gestartet. Die Zusammenarbeit umfasst fünf Felder: Luftfrachtlogistik, Fahrzeugtechnik und Instandhaltung, Krisenlogistik, Qualitäts- und Prozesslogistik sowie die Ausbildung und Entwicklung von Fachkräften.</p>



<p>Verteidigungsministerin Klaudia Tanner überreichte Flughafen-Wien-Vorstand Günther Ofner dazu die Urkunde als „Partner des Bundesheeres“. Hinter der formellen Partnerschaft steht vor allem das Ziel, ziviles Logistik-Know-how stärker für militärische Versorgung und Krisenvorsorge zu nutzen.</p>



<p>Eine besondere Rolle spielt dabei das Notfallmanagement. Flughafen und Heereslogistikschule wollen gemeinsame Übungen durchführen und die Abläufe für den Ernstfall erproben. Geplant sind außerdem Schulungen zur zivil-militärischen Zusammenarbeit bei Luftfrachtprozessen sowie Workshops und Erfahrungsaustausch zu Lagersteuerung, Gefahrguthandling, Qualitätssicherung und digitalen Logistiklösungen.</p>



<p>„Eine leistungsfähige Militärlogistik ist die Grundlage für Überlebensfähigkeit, Einsatzbereitschaft und Durchhaltefähigkeit unserer Streitkräfte“, sagt Tanner. Entscheidend sei dabei „die enge Zusammenarbeit zwischen Bundesheer, Wirtschaft sowie nationalen und multinationalen Partnern“.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Luftfracht-Know-how für die Krisenlogistik</h3>



<p>Der Flughafen Wien bringt in die Partnerschaft vor allem seine Erfahrung als größter ziviler Luftfrachtstandort Österreichs ein. 2025 wurden am Airport 313.763 Tonnen Fracht abgefertigt. Neben klassischen Import- und Exportprozessen verfügt der Standort über Infrastruktur für Gefahrgut und temperatursensible Sendungen. Dieses Know-how soll künftig auch bei Katastrophenhilfe, Sondertransporten und resilienten Versorgungsketten stärker mit der Heereslogistikschule geteilt werden.</p>



<p>„Wenn es darauf ankommt, muss Logistik funktionieren – schnell, sicher und zuverlässig“, sagt Flughafen-Wien-Vorstand Günther Ofner. Von der engeren Zusammenarbeit bei der Logistikausbildung profitiere „vor allem die künftige Versorgungssicherheit Österreichs“.</p>



<p>Die Kooperation soll dabei über theoretischen Erfahrungsaustausch hinausgehen. Vorgesehen sind Fachbesuche am Flughafen, technische Hospitationen, Praktika, Schnuppertage und gemeinsame Lehrmodule.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausbildung als zweiter Schwerpunkt</h3>



<p>Auf Seiten des Bundesheeres übernimmt die Heereslogistikschule die zentrale Rolle. Sie ist mit Standorten in Wien, Zwölfaxing und Großmittel die größte Bildungseinrichtung des Österreichischen Bundesheeres. Jährlich werden dort rund 3.000 Bedienstete in knapp 300 Curricula aus- und weitergebildet, darunter auch internationale Teilnehmer.</p>



<p>Auch der Flughafen sieht Potenzial für einen gegenseitigen Wissenstransfer. „Der fachliche Austausch mit der Heereslogistikschule stärkt beide Partner und eröffnet neue Möglichkeiten bei Schulungen, der Nachwuchsarbeit und gemeinsamen Übungen“, sagt Wolfgang Scheibenpflug, Geschäftsbereichsleiter Immobilien- und Standortmanagement der Flughafen Wien AG.</p>



<p>Die Partnerschaft rückt damit insbesondere die Schnittstelle zwischen ziviler und militärischer Logistik in den Vordergrund. Neben der Ausbildung dürfte vor allem die Frage an Bedeutung gewinnen, wie bestehende zivile Infrastruktur und logistisches Know-how in Krisensituationen rasch für Versorgung und Transport nutzbar gemacht werden können.</p>
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		<item>
		<title>Militärlogistik rückt Benelux und Nordwestdeutschland in den Fokus</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/militaerlogistik-rueckt-benelux-und-nordwestdeutschland-in-den-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 05:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Benelux]]></category>
		<category><![CDATA[Garbe]]></category>
		<category><![CDATA[Militärlogistik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die steigenden Verteidigungsausgaben in Europa verändern zunehmend auch den Markt für Logistikimmobilien. Besonders die Benelux-Staaten sowie Teile Nordwestdeutschlands könnten nach Einschätzung von Garbe Industrial von der wachsenden Nachfrage nach militärischer Logistik profitieren.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit der sicherheitspolitischen Neuausrichtung Europas wächst nicht nur der Bedarf an Rüstungsgütern, sondern auch an den Flächen, über die Material, Fahrzeuge und Ausrüstung transportiert, gelagert und verteilt werden. Eine aktuelle Analyse von GARBE Industrial zeigt nun, welche Regionen für diese Entwicklung besonders gut aufgestellt sind.</p>



<p>Im Mittelpunkt steht dabei die militärische Mobilität – also die Fähigkeit, Truppen und Material schnell und zuverlässig durch Europa zu verlegen. Anders als klassische Logistikstandorte müssen entsprechende Immobilien nicht nur gut erreichbar sein. Entscheidend sind auch leistungsfähige multimodale Verkehrsnetze, die Nähe zu Seehäfen, belastbare Infrastruktur und grenzüberschreitende Transportkorridore.</p>



<p>„Die Immobiliennachfrage im Verteidigungsbereich lässt sich grundsätzlich in zwei Cluster unterteilen: den mobilitätsgetriebenen Bedarf der Militärlogistik sowie den fertigungsbedingten Bedarf. Beide folgen unterschiedlichen räumlichen Mustern“, erklärt Tobias Kassner, Head of Research bei GARBE Industrial. Das Whitepaper untersuche deshalb gezielt, „welche Standorte hiervon besonders an Bedeutung gewinnen könnten“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rotterdam führt das Ranking an</h2>



<p>Für die Analyse entwickelte GARBE den sogenannten Defence Logistics Affinity Score (LOFIN). Er bewertet Gemeinden anhand von fünf Kriterien, darunter die Anbindung an das transeuropäische Verkehrsnetz (TEN-V), multimodale Verkehrsanbindungen, Autobahnen, Geländeeignung sowie die Effizienz grenzüberschreitender Zollprozesse.</p>



<p>Das Ergebnis zeigt, wie selektiv geeignete Standorte tatsächlich sind: Nur sechs Prozent der untersuchten Flächen in 25 europäischen Ländern erreichen mehr als fünf von maximal sieben Punkten.</p>



<p>Besonders stark schneiden die Niederlande und Belgien ab. Rund zwei Drittel ihrer Landfläche erreichen einen LOFIN-Wert von über fünf Punkten. Deutschland kommt auf 22 Prozent und liegt damit deutlich vor vielen anderen europäischen Logistikmärkten.</p>



<p>Angeführt wird das Ranking von Rotterdam, gefolgt von Antwerpen und Amsterdam. Dahinter folgen Straßburg sowie die deutschen Standorte Karlsruhe/Mannheim, Duisburg und Hamburg. Ebenfalls unter den zehn bestbewerteten Regionen finden sich Paris, Wien und Hannover.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Deutsche Logistikdrehscheiben profitieren</h2>



<p>Innerhalb Deutschlands identifiziert die Studie vor allem Standorte entlang der großen europäischen Güterkorridore als besonders geeignet. Karlsruhe/Mannheim, Duisburg und Hamburg erreichen jeweils einen LOFIN-Wert von 6,6 Punkten, Hannover kommt auf 6,4 Punkte.</p>



<p>Nach Einschätzung von GARBE profitieren diese Regionen von ihrer Rolle als multimodale Verkehrsknotenpunkte zwischen Nordseehäfen, Binnenhäfen, Schiene und Straße.</p>



<p>„Die Kombination aus Rhein-Anbindung, leistungsfähiger Schiene und dichter Autobahnverflechtung schafft genau jene Redundanz und Resilienz, die für militärische Mobilität wesentlich ist“, erläutert Kassner mit Blick auf den Raum Karlsruhe/Mannheim.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Milliardeninvestitionen dürften Flächennachfrage erhöhen</h2>



<p>Die Studie geht davon aus, dass Europas Verteidigungsausgaben bis 2030 auf rund 704 Milliarden Euro steigen werden. Daraus könnte sich nach Berechnungen von GARBE ein zusätzlicher Bedarf von 37 bis 75 Millionen Quadratmetern Industrie- und Logistikfläche ergeben. Da viele Objekte von den Nutzern selbst errichtet werden dürften, sieht das Unternehmen für den institutionellen Immobilienmarkt ein Nachfragepotenzial von 7,5 bis 14,9 Millionen Quadratmetern.</p>



<p>„Die europäische Aufrüstung schafft ein erhebliches Nachfragepotenzial für Industrie- und Logistikimmobilien“, sagt Kassner. Um dieses Potenzial zu erschließen, komme es vor allem darauf an, Standorte entlang leistungsfähiger Verkehrs- und Versorgungskorridore frühzeitig zu identifizieren. Die besten Voraussetzungen böten Regionen mit multimodaler Verkehrsanbindung, Autobahnanschluss und der Nähe zu Seehäfen.</p>
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