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	<title>Logistikbranche Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<lastBuildDate>Tue, 30 Jun 2026 09:08:54 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Logistikbranche Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Dunkle Wolken am Horizont</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/dunkle-wolken-am-horizont/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 08:54:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Barometer]]></category>
		<category><![CDATA[Logistikbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Verkehrsbranche blickt pessimistisch in die Zukunft. Das zeigen Umfrageergebnisse der Wirtschaftskammer.</p>
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<p>Text: Stefan May</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2c21a5e6f75a59deaf7efe0e5c9c5749">„Alle Indikatoren sind massiv negativ.“ So fasst Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), den aktuellen Konjunkturtest zusammen. Dabei handelt es sich um eine Umfrage in der Branche zur aktuellen Lage der Verkehrswirtschaft und ihrem Ausblick auf die Zukunft. </p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-475aead945cdad2ea07c0458ac0ede9b">„Die langen Schatten des Iran-Kriegs wirken sich aus“, sagte Klacska. Nur drei von zehn Unternehmen würden keine Beeinträchtigung ihres Geschäfts feststellen. An der Befragung nahmen 173 Betriebe aus dem Bereich Transport und Verkehr teil. Die Nachfrage der letzten Monate wird von ihnen ebenso negativ bewertet wie die Erwartungen an die künftige Nachfrage. </p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-965caab3e23582eb5c01cd10d510b8c8">Sorge bereitet der Branche die Beschäftigungslage mit steigender Arbeitslosigkeit und vielen offenen Stellen. „Es ist schwer Arbeitnehmer, vom Lokführer bis zum LKW-Fahrer zu finden“, sagt Klacska. Die Erwartungen an die Preisgestaltung würden den Energiepreisschock im Gefolge der Schließung der Straße von Hormus zeigen. „Energiepreise sind Inflationspreise“, warnt der Kammerfunktionär. Da auch die Produktivität in letzter Zeit zurückgegangen sei, wäre dies für Österreich „eine hochgefährliche Situation bei der Standortwahl.“    </p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fff572bc5a9143cfde2a65d2653bb4d4">Auch andere Untersuchungen zeigen ein düsteres Bild: Sowohl, was die Nordseehäfen als auch was den Containerumschlag weltweit betreffe, seien Rückgänge auf der blockierten Straße von Hormus zu verzeichnen. Negativ wird die Lage auch in einer Umfrage der internationalen Frachtbörse Timocom unter 270 Frachtexperten bewertet: Die Zunahme der pessimistischen Einschätzungen liegt bei 10,4 Prozent gegenüber jener vom Jahresanfang. Knapp 47 Prozent der Befragten empfinden die Situation am Transportmarkt für das eigene Unternehmen als „eher schlecht“. </p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d91daa74a6551998d461966f111df8f8">Das Timocom-Transport-Barometer weist für den österreichischen Binnenverkehr 30 Prozent freien Laderaum gegenüber 70 Prozent Fracht aus, beim Export Österreichs sind sogar 53 Prozent des Laderaums ungenützt, was Spartenobmann Klacska als „besorgniserregend“ bezeichnet. Lediglich im gesamten Straßengüterverkehr der EU wird nur 15 Prozent freier Laderaum verzeichnet. <strong>  </strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5525207f96bc5f1153bc977be8349150">Was die Neuzulassungen von Nutzfahrzeugen betreffe, sei für die ersten Monate dieses Jahres eine leichte Zunahme gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres festzustellen, sagt Barbara Adametz-Schneller, die Geschäftsführerin der Bundessparte Transport und Verkehr in der WKÖ.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-522d56d7894f367b52b19b596c862c9c">Im Schienengüterverkehr sei ein leichter Aufwärtstrend seit 2023 zu erleben. Allerdings hat sich dadurch der Modalsplit von 30:70 gegenüber der Straße nicht verändert, weil es dort ebenfalls Zuwächse gab. Das Ziel seien 40 Prozent für die Schiene, so die zwei WKÖ-Vertreter. Der limitierende Faktor wäre aber die Infrastruktur, weil auch der Personenverkehr auf der Schiene wachse. Ein massiver Ausbau der Bahn sei deshalb nötig.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0b92f3b99afc5c377def680384bc94a1">Auf der Donau ist der Transport mit 5,8 Millionen Tonnen Gütern im vorigen Jahr auf einen historischen Tiefstand gesunken. Als Grund nannte Adametz-Schneller weniger Einfuhr nach und Transit durch Österreich. „Hier den Güterverkehr zu stabilisieren und auszubauen wären die billigsten Investitionen“, sagte Spartenobmann Klacska. „Die Donau ist ein naturgegebener Verkehrsweg.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b42fc26ae0d771cb082392fb806549d5">Der Flughafen Wien wiederum habe nach einer neuen Bestmarke 2025 in diesem Jahr Rückgänge zu verzeichnen. „Der Flughafen Wien ist wichtig für den Standort Wien“, sagte Klacska und erneuerte deshalb die Forderung nach einer Reduktion der Flugabgabe von zwölf auf acht Euro.&nbsp;&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>ILS Main Event 2026: Logistik im Wandel</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/ils-main-event-2026-logistik-im-wandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 08:54:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISL Main Event]]></category>
		<category><![CDATA[Logistikbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das ILS Main Event 2026 in Graz widmet sich den Zukunftsthemen KI, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und resilienten Lieferketten.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c2aac947aa2ef4e8a7305009c068d3a3">Die Logistikbranche steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Digitalisierung, künstliche Intelligenz, geopolitische Unsicherheiten und steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit zwingen Unternehmen dazu, ihre Lieferketten neu auszurichten. Genau diese Herausforderungen stehen im Mittelpunkt des ILS Main Event 2026, das am 14. und 15. Oktober in der Helmut List Halle in Graz stattfindet.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3545a3f8f5ad11f0f2871220a1804bc0">Unter dem Motto „Digital Confirmation“ will die Independent Logistics Society (ILS) konkrete Lösungen für Unternehmen präsentieren und den Fokus auf die praktische Umsetzung neuer Technologien und Strategien legen. Das Programm gliedert sich in sechs Themenfelder, die von Infrastruktur und Mobilität über Smart Logistics und Cybersecurity bis hin zu Kreislaufwirtschaft, Führungskultur und geopolitischen Entwicklungen reichen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-95f796f1b77092a277d91a6dcce3472d">Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Einsatz von KI und datengetriebenen Technologien. Gleichzeitig rücken Fragen der Resilienz und Sicherheit von Lieferketten angesichts globaler Krisen und politischer Spannungen stärker in den Vordergrund.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-480fd608b90556a6682a1838c25be9e9">Für die Veranstaltung werden zahlreiche Führungskräfte und Experten aus Industrie, Logistik und Forschung erwartet. Zu den angekündigten Rednern zählen unter anderem Gerald Hofer, CEO von KNAPP AG, Walter Bostelmann, CEO von Kellner &amp; Kunz AG, Christoph Prattes, Vorstand von Pankl Racing Systems, Julia Hoffmann, COO der Biogena Group, sowie Sebastian Kummer vom Institut für Transportwirtschaft und Logistik der Wirtschaftsuniversität Wien.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dc60a838145890765faeb5d0040855c4">Auch Zukunftsforscher Nils Müller wird einen Blick auf technologische Entwicklungen und neue Geschäftsmodelle werfen. Die Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Bildung und Politik beleuchten unter anderem die steirische Landesrätin Claudia Holzer sowie Elisabeth Meixner von der Bildungsdirektion Steiermark.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6463ac98d43aba811249b97bf0191148">Einen besonderen Akzent setzt die Veranstaltung mit Christian Clerici als Moderator sowie Smudo von den Fantastischen Vier als Special Guest. Der Musiker soll zusätzliche Perspektiven auf Transformation, Anpassungsfähigkeit und gesellschaftlichen Wandel einbringen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e85b12b10b638b0f828129122c2338b5">Die Veranstalter sehen darin eine bewusste Erweiterung des klassischen Logistikdiskurses. Statt ausschließlich über Prozesse und Technologien zu sprechen, soll auch die Frage behandelt werden, wie Unternehmen und Menschen mit den Veränderungen umgehen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8ec0fa96af78a5c9260bb03fc5bcc8a8">Das große Interesse an der Veranstaltung zeigt laut ILS die wachsende Bedeutung der Logistik als strategischer Erfolgsfaktor für Wirtschaft und Gesellschaft. In Zeiten volatiler Märkte und komplexer Lieferketten entwickelt sich die Branche zunehmend zum zentralen Treiber für Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Innovation.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/ils-main-event-2026-logistik-im-wandel/">ILS Main Event 2026: Logistik im Wandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Elektrischer Schwerlastverkehr steht vor dem Durchbruch</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/elektrischer-schwerlastverkehr-steht-vor-dem-durchbruch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 13:26:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[E-Lkw]]></category>
		<category><![CDATA[Ladeinfrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Logistikbranche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BearingPoint-Studie zeigt: E-Lkw sind marktreif. Die Logistikbranche investiert, doch Ladeinfrastruktur und Genehmigungen bremsen den Hochlauf.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/elektrischer-schwerlastverkehr-steht-vor-dem-durchbruch/">Elektrischer Schwerlastverkehr steht vor dem Durchbruch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b8cc9ea7c783cf05b7404c8af08d81c0">Die Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs erreicht einen entscheidenden Wendepunkt. Batterieelektrische Lkw gelten heute als technisch ausgereift, und der kommerzielle Durchbruch rückt näher. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint, für die 400 Expert:innen aus Logistik, Flottenmanagement, OEMs, Energieversorgung und Mineralölwirtschaft in der DACH-Region befragt wurden. Während viele Unternehmen bereits investieren und Pilotprojekte umsetzen, droht der Markthochlauf an regulatorischen Hürden zu stocken.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-59674e4563f2a88bd7330866b7ace89b"><strong>Technik verfügbar, operative Sicherheit entscheidend</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-22911f4e3bef885110f509df6c79f78a">Die Studie zeigt deutlich: Die Branche ist bereit für den Wandel, die Technik liefert. Als größte Herausforderungen beim Umstieg auf E-Lkw nennen die Befragten vor allem die eingeschränkte Reichweite, eine unzureichende Ladeinfrastruktur sowie Unsicherheiten beim Restwert batterieelektrischer Fahrzeuge. Die Reichweite wird dabei weniger als technisches Defizit verstanden, sondern als Frage der operativen Verlässlichkeit. Erst wenn Fahrzeuge, Ladepunkte und Tourenplanung reibungslos zusammenspielen, entsteht Vertrauen in den dauerhaften Einsatz.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5402636251943704dfe43d2128948307">Parallel bleibt das Kostenmanagement das dominierende Thema in der Branche. Mehr als die Hälfte der Befragten priorisiert aktuell wirtschaftliche Stabilität höher als Fachkräftemangel oder die Umstellung des Antriebs. Gleichzeitig sehen viele Unternehmen besonders im Nah- und Verteilerverkehr batterieelektrische Antriebe als wahrscheinlichste Lösung der kommenden fünf Jahre.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bf88c747083981bb2719779ba7eb08a9"><strong>Logistikbranche treibt Wandel – Infrastruktur hinkt hinterher</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-61ff8147cc82368dfe75772b34d107ff">In der DACH-Region sind rund 700.000 Nutzfahrzeuge über 3,5 Tonnen im Einsatz. Bei schweren Lkw über 12 Tonnen fällt der Elektrifizierungsgrad bislang jedoch gering aus: In Deutschland sind aktuell nur rund 2.300 Fahrzeuge dieser Klasse elektrisch unterwegs. Auch die Ladeinfrastruktur bleibt ein Engpass. Bundesweit existieren derzeit etwa 250 öffentliche Lkw-Ladepunkte, europaweit rund 1.100. Der Bedarf bis 2030 liegt jedoch bei bis zu 10.000 Ladepunkten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-833bbc2fbba396450e4b99597dcf978b">Viele Logistikunternehmen planen daher Investitionen in eigene Depot-Ladelösungen. Öffentliche Ladepunkte gelten als schwer planbar, kostenintensiv und oft leistungsmäßig unzureichend. Hinzu kommen fehlende Netzkapazitäten, begrenzte Flächenverfügbarkeit und langwierige Genehmigungsverfahren, die insbesondere mittelständische Unternehmen ausbremsen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e5af796a68a9749b1c76a4754a594ad3"><strong>Politik muss regulatorische Rahmenbedingungen beschleunigen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3011aaaebc699f092ca8c7842157de65">Auf Herstellerseite ist die Entwicklung weit fortgeschritten. Serienreife Fahrzeuge wie der Mercedes-Benz eActros 600 oder die MAN eTrucks bieten Reichweiten von über 500 Kilometern. Der regulatorische Rahmen kann dieses Tempo bislang jedoch nicht halten. Zwar sieht der EU-weite AFIR-Standard Lademöglichkeiten alle 60 Kilometer vor, doch viele Standorte sind noch nicht geplant oder genehmigt. Auch das deutsche Programm „Lkw-Schnellladenetz Deutschland“ mit 350 geplanten Standorten bis 2030 reicht aus Sicht der Branche nicht aus, um den elektrischen Schwerlastverkehr flächendeckend zu etablieren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cc0df95f4d7aeb40f9b8042e264262a0"><strong>Studie zeigt Handlungsoptionen für Flottenbetreiber</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-647686ff056a1eab926ecd7296032a99">BearingPoint empfiehlt Flottenbetreibern, bereits jetzt geeignete Einsatzbereiche für E-Lkw zu identifizieren und frühzeitig Erfahrungen zu sammeln. Der Aufbau von Know-how, interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie Pilotprojekte mit kooperativen Ladehubs und intelligentem Lademanagement gelten als zentrale Hebel, um Skaleneffekte zu realisieren. Auch KI-gestützte Anwendungen wie automatisierte Tourenplanung oder Ladeoptimierung gewinnen an Bedeutung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ed310f6762a63e567b22f81899eecd26"><strong>Branche bereit – jetzt ist die Politik gefragt</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6d9b47d0b1575dfba7eb4498ae71a398">Nina London, Partnerin bei BearingPoint, fasst die Ergebnisse zusammen: „In der Logistikbranche herrscht Aufbruchstimmung. Die Technik ist reif, die Anwendungsbereiche sind da und die Gesamtbetriebskosten kippen mit Auslastung zunehmend zugunsten elektrischer Antriebe. Was fehlt, ist ein verlässliches Umfeld aus Ladeinfrastruktur, Netzzugang und -kapazitäten sowie schneller Genehmigung. Wer jetzt kooperativ investiert, etwa in Depot-Laden, gemeinsame Hubs, Photovoltaik und Speicherlösungen, verschafft sich klare Kosten- und Skalierungsvorteile. Die Branche ist bereit, jetzt muss die Politik die Voraussetzungen schaffen, damit das Momentum nicht verloren geht.“</p>
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