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	<title>Klimaneutralität Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Klimaneutralität Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Die Österreichische Post treibt E-Mobilität voran</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/die-oesterreichische-post-treibt-e-mobilitaet-voran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 11:46:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Citylogistik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Paketzustellung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wien stellt Postzustellung bis Jahresende komplett auf CO₂-freie E-Mobilität um – ein europaweit einzigartiger Schritt in Richtung Klimaneutralität.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-oesterreichische-post-treibt-e-mobilitaet-voran/">Die Österreichische Post treibt E-Mobilität voran</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-31974bd58c05bb16e36b558a5efc65dd">Die Österreichische Post steht vor einem Meilenstein der nachhaltigen Logistik: Ab Ende 2025 erfolgt die komplette Zustellung in Wien CO₂-frei – zu Fuß, per Fahrrad oder mit E-Fahrzeugen. Mit rund 700 E-Fahrzeugen ist der Wandel bereits deutlich sichtbar. Das Ziel: Wien wird zur ersten europäischen Metropole, in der die letzte Meile emissionsfrei bewältigt wird.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-102866eda9ab295fe198824cd18b3b65">Dafür investiert das Unternehmen rund 32 Millionen Euro in Ladeinfrastruktur und weitere Fahrzeuge. Bereits heute macht E-Mobilität mehr als die Hälfte des rund 1.100 Fahrzeuge umfassenden Fuhrparks in Wien aus.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1842fa59782d4a7562a46d39e5365155">Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post AG, betont: „Auch in herausfordernden Zeiten halten wir an unserem Kurs fest und verfolgen konsequent unsere Nachhaltigkeitsstrategie.“ Weiter erklärt er: „Mit der flächendeckenden Umstellung auf E-Mobilität in Wien wird unsere Bundeshauptstadt zur ersten europäischen Metropole dieser Größenordnung, in der alle Post-Sendungen ausschließlich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder elektrisch zugestellt werden.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d92853e8fe38a386bde409fb9569a239">Die grüne Transformation in der Paketzustellung umfasst 17 Brief-Zustellbasen, drei Paketzentren sowie einen weiteren Standort in Hagenbrunn. Über 1.500 Zusteller*innen werden künftig täglich emissionsfrei unterwegs sein.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9c5c6c6469f65e0abe5d35bb3849be58">Peter Umundum, Vorstand für Paket &amp; Logistik, führt aus: „Bis zum Jahresende installieren wir die letzten Ladestationen und nehmen weitere 400 E-Fahrzeuge in Wien in Betrieb. Damit werden mehr als zwei Millionen Einwohner:innen auf der letzten Meile CO₂-frei serviciert – das ist in Europa einzigartig!“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-caccc364842f6701a2bac05657fbb3a6"><strong>E-Fahrzeuge und Photovoltaik: Die Post als Energiepionier</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-50d83f782e84eec6d91a59b62603e4be">Die Post setzt nicht nur auf grüne Mobilität, sondern auch auf eigene Energiegewinnung. Derzeit betreibt sie Photovoltaikanlagen an 34 Standorten mit einer Gesamtleistung von über 18 Megawattpeak (MWp). Damit deckt das Unternehmen mehr als 20 Prozent seines Strombedarfs mit erneuerbarer Energie.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5daa62b5f660c431949b62a8724ed58a">Die langfristige Vision: Eine E-Flotte, die selbst Energie speichert und ins Netz zurückspeisen kann – die Post als „rollendes Kraftwerk“.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-12fb93ff8d636491ba12be10167b46e1"><strong>Österreichweite Strategie: 10.000 E-Fahrzeuge bis 2030</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-80544482d3d3eee886dbb0faba13400d">Bereits seit 2022 beschafft die Österreichische Post ausschließlich E-Fahrzeuge für die Zustellung. Derzeit sind österreichweit über 5.000 davon im Einsatz – ein Wert, der jedes Jahr um etwa 1.000 wächst. Bis 2030 soll die komplette Zustellflotte auf E-Mobilität umgestellt sein. Damit verfolgt die Post konsequent ihre Nachhaltigkeitsziele und unterstreicht ihre Rolle als Vorreiterin in Sachen klimafreundlicher Logistik.</p>
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		<title>Wie Österreich zur Bahnfabrik Europas werden kann</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wie-oesterreich-zur-bahnfabrik-europas-werden-kann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2025 08:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bahnindustrie gilt als Schlüsselbranche für die Mobilitätswende und den Klimaschutz – das zeigt eine aktuelle AK-Studie. Österreich habe laut Analyse das Potenzial, zur zentralen Produktionsdrehscheibe Europas für Züge und Infrastruktur zu werden. Notwendig seien gezielte Investitionen, politische Weichenstellungen und eine klare Industriestrategie.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ff9a934c488640c950630807bd9963bc">Österreichs Weg zur Klimaneutralität führt über die Schiene – das zeigt eine neue Studie der Arbeiterkammer (AK), die das gewaltige Potenzial der heimischen Bahnindustrie hervorhebt. Die aktuelle Analyse der AK Wien und AK Oberösterreich, erstellt vom Institute for Comprehensive Analysis of the Economy (ICAE) und dem Socio-Ecological Transformation Lab Linz an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU), kommt zum Schluss: Österreich könnte zur Bahnfabrik Europas werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-da376e57ac9e9a7212a2e45b8cd17294">Der Verkehrssektor ist laut Studie das größte Hindernis auf dem Weg zur Erreichung der Klimaziele, da er rund ein Viertel der Treibhausgasemissionen verursacht. Eine klimafreundliche Wende in der Mobilität sei nur durch einen massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs möglich – und dieser wiederum sei ohne eine starke Bahnindustrie nicht realisierbar. Die in Österreich gut aufgestellte Bahnwirtschaft könne diese Rolle einnehmen, mit erheblicher Hebelwirkung auf Wertschöpfung und Beschäftigung.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-98ee0a78748154d958669b94fe15ce09"><strong>Strategische Industriepolitik statt Stillstand</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f7f915bef39899bb7005035f16aee9f8">Inmitten der längsten Rezession der Nachkriegszeit eröffnet die Studie einen neuen industriepolitischen Horizont: Die Bahnindustrie in Österreich habe die Fähigkeit, qualitativ hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen, die Mobilitätswende aktiv mitzugestalten und kriselnde Branchen wie die Autozulieferindustrie aufzufangen. „Österreich könnte die Bahnfabrik Europas werden, mit starken Impulsen für die regionale Wertschöpfung und für die Schaffung von Arbeitsplätzen“, heißt es in der Studie.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5eb8dd1025e87d5af0f50ca30b69c2fb">Laut Input-Output-Modell des Forschungsteams könnten Investitionen in das europäische Zielnetz 2040 bis zu 24,4 Milliarden Euro an zusätzlicher Wertschöpfung sowie rund 230.000 Jahresarbeitsplätze generieren. Öffentliche Ausgaben in diesen Sektor entfalten laut Analyse überdurchschnittliche ökonomische Effekte – für jeden Euro staatlicher Investition entstehen 1,20 Euro an volkswirtschaftlichem Nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a56f61c88cadbaa7c434d4c3ab51e27d"><strong>Exportstark, innovationsgetrieben, europäisch relevant</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-778b831b7e8705978ac66d8048eeee5d">Österreichs Bahnindustrie ist laut Daten des Verbands der Bahnindustrie bereits heute Weltspitze: Mit Exporten von Schienenfahrzeugen und Ausrüstungen im Wert von 1,8 Milliarden Euro pro Jahr liegt das Land weltweit auf Platz eins bei Pro-Kopf-Ausfuhren. Die Unternehmen sind führend bei Gleisbaumaschinen, elektromechanischen Antrieben und Sensortechnik. Auch in Sachen Patente und Investitionen in Forschung und Entwicklung zählt Österreich zur EU-Spitze.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9e015f81f6b8577173be0af2f2450292">Die Studie beleuchtet zudem die industrielle Tiefe der Bahnbranche: Von Schienen über Signaltechnik bis zu Lokomotiven – nahezu alles, was für ein modernes Schienennetz benötigt wird, kann in Österreich produziert werden. Bei einem Auftragsvolumen von einer Milliarde Euro im Schienenfahrzeugbau könnten bis zu 4.000 neue Industriearbeitsplätze entstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-06737deaf0e8f401f9e80c03c4c7ef3f"><strong>Bahn als Jobmotor mit Zukunft</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1b91a2e132cb95f9720783b3a4547395">Auch auf dem Arbeitsmarkt ergibt sich ein klares Bild: Rund 42 Prozent der durch das Zielnetz 2040 ausgelösten Arbeitsplätze würden in der Bauwirtschaft entstehen. Doch auch zahlreiche andere Branchen würden laut der Studie durch Vorleistungs- und Zulieferketten profitieren. Gerade für Fachkräfte aus der schwächelnden Kfz-Zulieferindustrie stellt die Bahnwirtschaft eine zukunftssichere Perspektive dar.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5038c2ded8e5f8c2d56be4c4efea2f9e">Allerdings sei die Realisierung dieses Potenzials an klare politische Rahmenbedingungen geknüpft. Eine strategische Industriepolitik müsse ebenso greifen wie ein entschlossenes Vorgehen gegen Fachkräftemangel – unter anderem durch Ausbildungsoffensiven, gezielte Fördermaßnahmen für Frauen und ältere Arbeitnehmer:innen sowie die Priorisierung klimarelevanter Industrien in der Arbeitsvermittlung.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8e2f766730540d7dd809e45b12cb9c53"><strong>Europaweite Impulse, nationale Verantwortung</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7c7d1d9060feb9b75516f774d01e4c8a">Die Studie fordert ein deutliches Bekenntnis zu einer nachfrageseitigen Industriepolitik auf EU-Ebene. Die öffentliche Beschaffung müsse soziale und ökologische Kriterien sowie europäischen „local content“ – also Wertschöpfung in Europa – zur Voraussetzung machen. Gleichzeitig dürfe es keine Kürzungen bei nationalen Ausbauplänen wie dem Zielnetz 2040 oder den Rahmenplänen der ÖBB geben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7f372c26da2ed7143e8291671e0dd00e">Österreich lasse derzeit Milliardenpotenziale auf der Straße liegen, so die Kritik: Durch eine konsequente Anwendung der EU-Wegekostenrichtlinie könnten jährlich bis zu 800 Millionen Euro an Lkw-Maut-Mehreinnahmen erzielt und in die Schieneninfrastruktur investiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1245bf5124805a8b1494a52659fca06e"><strong>Bahnindustrie als Rückgrat der Mobilitätswende</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-21179fbcfb8529d7e2988ed00cafad87">Mit Blick auf die Eigentümerstruktur betonen die Studienautoren, dass viele der in Österreich tätigen Bahnindustrieunternehmen ihren Hauptsitz im Inland haben. Dies ermögliche größere Handlungsspielräume bei Standort- und Produktionsentscheidungen – anders als etwa in der stärker ausgelagerten Automobilindustrie.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5b1612d67b9ada1130f296e5fd609843">Eine Herausforderung bleibe jedoch der zunehmende globale Wettbewerb, insbesondere aus China. Die Studie warnt: Nur wenn frühzeitig in Lieferketten, Produktionskapazitäten und Fachkräfte investiert wird, kann Österreich seine starke Position halten und ausbauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0e9f5d7526127c57d76f0ae5b5d4993e"><strong>Weichenstellung für die Zukunft jetzt notwendig</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1629d5ebeefa8c6a80846df4e356936c">Die Erkenntnisse der Studie sind klar: Die Bahnindustrie kann zur wirtschaftlichen und ökologischen Lokomotive Österreichs werden. Die notwendigen Voraussetzungen sind vorhanden – doch es braucht politischen Willen und eine klare Strategie, um dieses Potenzial auch zu heben. Die Forderungen der Arbeiterkammer und der Gewerkschaft PRO-GE reichen von einer nachfrageorientierten Industriepolitik über gezielte Förderprogramme bis hin zu einem europaweiten Investitionsschub.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wie-oesterreich-zur-bahnfabrik-europas-werden-kann/">Wie Österreich zur Bahnfabrik Europas werden kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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