<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>KEP Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
	<atom:link href="https://www.verkehr.co.at/tag/kep/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.verkehr.co.at/tag/kep/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 11 Aug 2026 07:49:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2024/10/verkehr_Favicon-150x150.jpg</url>
	<title>KEP Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
	<link>https://www.verkehr.co.at/tag/kep/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>euShipments.com übernimmt FHB Group</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/eushipments-com-uebernimmt-fhb-group/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 07:49:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[euShipments]]></category>
		<category><![CDATA[Österreichische Post]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=18280</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit der Akquisition kommen zwei Standorte mit rund 50.000 Quadratmetern Hallenfläche zum Netzwerk hinzu. Zugleich verstärkt die Post-Tochter euShipments.com seine Automatisierungskompetenz.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/eushipments-com-uebernimmt-fhb-group/">euShipments.com übernimmt FHB Group</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die mehrheitlich zur Österreichischen Post gehörende euShipments.com übernimmt den slowakischen Fulfillment-Anbieter FHB Group vollständig. Mit der Akquisition baut der E-Commerce-Logistiker seine Kapazitäten in Zentral- und Südosteuropa aus und erweitert sein Netzwerk um zwei Standorte nahe Bratislava. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.</p>



<p>Die FHB Group wird vollständig in das Netzwerk von euShipments.com integriert, das bestehende Management bleibt an Bord. Die Österreichische Post hält seit März 2026 einen Anteil von 70 Prozent an euShipments.com.</p>



<p>Für die Post-Gruppe ist die Transaktion vor allem mit Blick auf den Ausbau des E-Commerce-Fulfillments relevant. Die FHB Group betreibt in Svätý Jur und Triblavina insgesamt rund 50.000 Quadratmeter Hallenfläche. Der erst kürzlich in Betrieb genommene Standort Triblavina befindet sich noch im Hochlauf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwölf eigene Fulfillment-Zentren</h2>



<p>Mit den beiden slowakischen Standorten wächst das Netzwerk von euShipments.com auf zwölf eigene Fulfillment-Zentren. Insgesamt ist der Anbieter in 27 Ländern aktiv. Für grenzüberschreitende Lieferungen stehen nach Unternehmensangaben mehr als 60 Zustelldienste und 800 Versandoptionen zur Verfügung.</p>



<p>„Mit der Übernahme der FHB Group bauen wir unsere Position als einer der führenden E-Commerce- und Fulfillment-Anbieter Europas konsequent weiter aus“, sagt Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter und Vorstand für Paket &amp; Logistik der Österreichischen Post. „Gemeinsam mit den beiden neuen Standorten nahe Bratislava umfasst euShipments.com künftig zwölf eigene Fulfillment-Zentren und ein Netzwerk in 27 Ländern.“</p>



<p>Strategisch interessant ist dabei nicht nur die zusätzliche Fläche. Die FHB Group verfügt über automatisierte Verpackungslinien, Sortieranlagen und Fördertechnik. Damit stärkt euShipments.com seine Kompetenzen bei automatisierten und technologiebasierten Fulfillment-Prozessen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FHB Group wickelte 2,7 Millionen Pakete ab</h2>



<p>Die 2008 gegründete FHB Group deckt für E-Commerce-Kunden die Logistikkette von Warenannahme und Lagerung über Kommissionierung und Versand bis zum Retourenmanagement ab. Hinzu kommen Mehrwertdienste und Cross-Docking.</p>



<p>2025 betreute das Unternehmen rund 200 Kunden und wickelte etwa 2,7 Millionen Pakete ab. Mit knapp 200 Beschäftigten erzielte die FHB Group einen Umsatz von mehr als 23 Millionen Euro.</p>



<p>Für die Österreichische Post ist die Übernahme ein weiterer Schritt beim Ausbau des internationalen E-Commerce- und Logistikgeschäfts. Der Konzern setzt dabei zunehmend auf Fulfillment-Leistungen, die Lagerlogistik, Versand und grenzüberschreitende Zustellung verbinden. Mit der FHB Group stärkt die Post dieses Geschäft nun insbesondere im Raum Bratislava und damit an einer wichtigen Schnittstelle zwischen Zentral- und Südosteuropa.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/eushipments-com-uebernimmt-fhb-group/">euShipments.com übernimmt FHB Group</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Österreichische Post steigert Paketmengen</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/oesterreichische-post-steigert-paketmengen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 06:03:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Österreichische Post]]></category>
		<category><![CDATA[Paketlogistik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=18264</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im ersten Halbjahr legte die Logistiksparte der Österreichischen Post um 11,5 Prozent zu, die Paketmengen in Österreich stiegen um neun Prozent. Gleichzeitig fällt das Konzernergebnis deutlich zurück – und im internationalen E-Commerce zeichnet sich neuer Gegenwind ab.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/oesterreichische-post-steigert-paketmengen/">Österreichische Post steigert Paketmengen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Österreichische Post hat im ersten Halbjahr 2026 ihren Wachstumskurs im Paket- und E-Commerce-Geschäft fortgesetzt. Der Konzernumsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,8 Prozent auf 1,544 Milliarden Euro. Getragen wurde das Plus vor allem von der Division E-Commerce &amp; Logistics, deren Umsatz um 11,5 Prozent auf 910,9 Millionen Euro zulegte.</p>



<p>Damit entfallen mittlerweile knapp 59 Prozent des Konzernumsatzes auf dieses Geschäftsfeld. Die Entwicklung unterstreicht den strukturellen Wandel des Postkonzerns: Während das klassische Briefgeschäft weiter schrumpft, gewinnen Paketlogistik, Fulfillment und grenzüberschreitende E-Commerce-Dienstleistungen an Gewicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Paketmengen in Österreich steigen um neun Prozent</h2>



<p>Im österreichischen Paketgeschäft verzeichnete die Post im ersten Halbjahr ein Mengenwachstum von neun Prozent und entwickelte sich damit nach eigenen Angaben deutlich stärker als der Gesamtmarkt. Rückenwind liefert weiterhin der Online-Handel, allerdings bleibt der Wettbewerb im Paketgeschäft hoch.</p>



<p>Zusätzliche Wachstumsimpulse kamen aus dem Fulfillment. Seit März 2026 wird der E-Commerce-Dienstleister euShipments.com vollkonsolidiert. Das Unternehmen erweitert das Angebot der Post entlang der E-Commerce-Wertschöpfungskette: Neben der Lagerung und Auftragsabwicklung gehören grenzüberschreitende Transporte und die Zustellung auf der letzten Meile zum Leistungsumfang.</p>



<p>Generaldirektor Walter Oblin sieht die Entwicklung als Teil des laufenden Konzernumbaus. „Trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds konnten wir unseren Umsatz steigern. Gleichzeitig treiben wir die strategische Transformation unseres Konzerns konsequent voran – mit Investitionen in neue Geschäftsfelder, internationaler Expansion und den Ausbau unserer Infrastruktur.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Post baut internationales Paketnetz aus</h2>



<p>Parallel zum organischen Wachstum setzt die Österreichische Post auf Akquisitionen. Ende Juli unterzeichnete der Konzern die Übernahme des serbischen Paketdienstleisters D Express. Damit erweitert die Post ihr Paketnetz in Südost- und Osteuropa.</p>



<p>Die Transaktion folgt auf den Einstieg bei euShipments.com in Bulgarien und zeigt, wohin sich die internationale Strategie entwickelt: Die Post will nicht mehr nur Transport und Zustellung anbieten, sondern einen größeren Teil der E-Commerce-Logistikkette abdecken. Fulfillment, Lagerlogistik, grenzüberschreitender Transport und letzte Meile sollen stärker miteinander verzahnt werden.</p>



<p>Gerade das Fulfillment soll im zweiten Halbjahr zusätzliche Ergebnisimpulse liefern. Gleichzeitig erwartet das Unternehmen allerdings Gegenwind im grenzüberschreitenden Online-Handel. Neue Zölle und Gebühren könnten die Entwicklung internationaler E-Commerce-Sendungen bremsen.</p>



<p>Für das Paketgeschäft insgesamt bleibt die Prognose dennoch positiv. Für das Gesamtjahr erwartet die Post ein Mengenwachstum im oberen einstelligen Prozentbereich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wachstum schlägt sich noch nicht im Ergebnis nieder</h2>



<p>Das kräftige Wachstum der Logistiksparte konnte die Belastungen in anderen Konzernbereichen im ersten Halbjahr nicht vollständig ausgleichen. Das EBITDA sank um 5,9 Prozent auf 187,7 Millionen Euro, das EBIT ging um 22 Prozent auf 73,3 Millionen Euro zurück.</p>



<p>Eine wesentliche Belastung bleibt der beschleunigte Strukturwandel im Briefgeschäft. Die Division Brief, Filiale &amp; Services verbuchte einen Umsatzrückgang von 7,4 Prozent auf 566,1 Millionen Euro. Hinzu kamen Kosten der Neuausrichtung im Telekomgeschäft sowie hoher Wettbewerbsdruck auf internationalen Märkten. Im türkischen E-Commerce-Geschäft wirkten sich zudem regulatorische Maßnahmen auf Sendungsmengen asiatischer Versender aus.</p>



<p>Die gegenläufige Entwicklung von Brief und Paket wird damit immer deutlicher: Während physische Briefmengen strukturell zurückgehen, wächst die Bedeutung der Logistikaktivitäten für Umsatz und strategische Ausrichtung des Konzerns.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Investitionen fließen in Logistik und Paketautomaten</h2>



<p>Diesen Schwerpunkt bildet auch das Investitionsprogramm ab. Für 2026 plant die Österreichische Post weiterhin Investitionen von 140 bis 160 Millionen Euro. Ein Teil davon fließt in die Modernisierung und Erweiterung von Logistikstandorten sowie in den Ausbau des Paketautomatennetzes in Südost- und Osteuropa. Parallel wird die Elektrifizierung der Zustellflotte fortgesetzt.</p>



<p>Auch im österreichischen Netz gewinnen Selbstbedienungslösungen an Bedeutung. Im ersten Halbjahr eröffnete die Post ihre 3.000. Poststelle, bis Jahresende sollen es mehr als 3.100 Standorte sein. Die stärkere Nutzung von Poststationen ist dabei nicht nur Teil der Filialstrategie, sondern auch für die Paketlogistik relevant: Out-of-Home-Zustellung und automatisierte Abholung werden angesichts wachsender Paketmengen zunehmend zu einem wichtigen Baustein der letzten Meile.</p>



<h2 class="wp-block-heading">E-Commerce soll zweites Halbjahr stützen</h2>



<p>Für das Gesamtjahr 2026 hält die Österreichische Post an ihrem Ausblick fest. Der Konzern erwartet einen leichten Umsatzanstieg und will beim operativen Ergebnis die Bandbreite der vergangenen Jahre erreichen.</p>



<p>Im zweiten Halbjahr sollen insbesondere Produkt- und Preisanpassungen sowie das wachsende E-Commerce-Fulfillment positive Impulse bringen. Gleichzeitig bleibt die Entwicklung schwer kalkulierbar: Neben dem intensiven Wettbewerb im Paketmarkt können vor allem Zölle und zusätzliche Gebühren den grenzüberschreitenden Online-Handel belasten.</p>



<p>Für die weitere Entwicklung des Konzerns dürfte damit entscheidend sein, ob die Post das derzeit hohe Wachstum im Paketgeschäft in steigende Profitabilität übersetzen kann. Die Richtung der Transformation ist jedenfalls klar: E-Commerce, Fulfillment und internationale Paketlogistik übernehmen zunehmend die Rolle, die das rückläufige Briefgeschäft über Jahrzehnte für den Konzern gespielt hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/oesterreichische-post-steigert-paketmengen/">Österreichische Post steigert Paketmengen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TU Berlin erforscht autonome Elektroboote für die Citylogistik</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/tu-berlin-erforscht-autonome-elektroboote-fuer-die-citylogistik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 05:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Binnenschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Citylogistik]]></category>
		<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=18195</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pakete künftig über Flüsse statt durch Staus? Mit dem Forschungsprojekt A-SWARM II entwickelt die TU Berlin ein autonomes Transportsystem aus elektrischen Wasserfahrzeugen, das die Wasserstraßen der Hauptstadt wieder stärker für den Güterverkehr nutzen soll.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/tu-berlin-erforscht-autonome-elektroboote-fuer-die-citylogistik/">TU Berlin erforscht autonome Elektroboote für die Citylogistik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Während der innerstädtische Lieferverkehr wächst und Logistikflächen knapp werden, rücken Berlins Wasserwege wieder in den Fokus der Forschung. Im Projekt A-SWARM II entwickelt die TU Berlin gemeinsam mit Industrie- und Forschungspartnern autonome Elektroboote, die Pakete und andere Güter künftig über Flüsse und Kanäle transportieren sollen.</p>



<p>Ziel ist es, vorhandene Wasserinfrastruktur wieder stärker in die urbane Logistik einzubinden – insbesondere für die sogenannte vorletzte Meile zwischen Verteilzentrum und Mikrohub.</p>



<p>„Berlin ist über Jahrzehnte auf dem Wasser versorgt worden. Mit A-SWARM II erforschen wir, wie diese vorhandene Infrastruktur für eine moderne, emissionsarme Stadtlogistik wieder aktiviert werden kann“, sagt Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Gerd Holbach vom Fachgebiet Entwurf und Betrieb Maritimer Systeme der TU Berlin. „Die Idee ist nicht, den gesamten Lieferverkehr aufs Wasser zu verlegen. Aber gerade für die vorletzte Meile können Wasserstraßen eine echte Entlastung sein.“</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Pakete wechseln vom Schiff aufs Lastenrad</strong></h2>



<p>Das Logistikkonzept setzt auf standardisierte Wechselcontainer. Diese werden in einem Verteilzentrum auf autonome Elektroboote verladen und zu Umschlagpunkten an den Wasserstraßen transportiert. Dort übernehmen Lastenräder oder andere elektrisch betriebene Lieferfahrzeuge die Feinverteilung in die Quartiere.</p>



<p>Nach Berechnungen des Projektteams könnten – abhängig von der Lage der Umschlagpunkte – bis zu 1,8 Millionen Berlinerinnen und Berliner innerhalb eines fünf Kilometer großen Liefergebiets erreicht werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Autonome Boote bilden flexible Schwärme</strong></h2>



<p>Eine Besonderheit des Projekts ist das modulare Fahrzeugkonzept. Die Elektroboote können einzeln verkehren oder sich während der Fahrt automatisch zu Verbänden zusammenschließen. Auf längeren Strecken spart dieses sogenannte Schwarmprinzip Energie, bevor sich die Fahrzeuge kurz vor ihrem Ziel wieder voneinander lösen.</p>



<p>Technisch stellt dies hohe Anforderungen an Navigation, Kommunikation und Sensorik. Die Fahrzeuge müssen Hindernisse selbstständig erkennen sowie sich zentimetergenau koppeln und wieder entkoppeln.</p>



<p>„In der klassischen Binnenschifffahrt geht jemand mit dem Tau an den Poller. Bei A-SWARM II muss dieser Vorgang automatisch funktionieren“, erklärt Holbach. „Das betrifft nicht nur das Fahren, sondern auch das Koppeln, das Entkoppeln, das Energiemanagement und den sicheren Umgang mit der Ladung.“</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Forschung reicht weit über das Fahrzeug hinaus</strong></h2>



<p>Neben den Schiffen entwickeln die Projektpartner auch automatisierte Umschlagstationen, die in standardisierten Containern untergebracht werden sollen. Sie ermöglichen das Be- und Entladen ohne aufwendige Infrastruktur am Ufer und könnten flexibel an unterschiedlichen Standorten eingesetzt werden.</p>



<p>Parallel untersucht die TU Berlin Fragen der Energieversorgung, Batteriekapazität, digitalen Flottensteuerung und des effizienten Fahrzeugeinsatzes. Eine zentrale Plattform soll künftig autonome Fahrzeuge koordinieren, Energieverbräuche überwachen und Transportaufträge automatisch verteilen.</p>



<p>Die Versuchsträger werden derzeit im Berliner Westhafen erprobt. Bis zum Projektende 2027 soll demonstriert werden, wie autonome Schifffahrt, automatisierter Umschlag und urbane Paketlogistik in einem Gesamtsystem zusammenwirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wasserlogistik als Baustein nachhaltiger Städte</strong></h2>



<p>Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Verbundprojekt baut auf dem Vorgängerprojekt A-SWARM auf und wird gemeinsam mit Partnern wie der Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft, DHL, der Schiffbau-Versuchsanstalt Potsdam, der Universität Rostock und VEINLAND umgesetzt.</p>



<p>Für Holbach steht fest, dass die Wasserstraße künftig wieder eine größere Rolle im urbanen Güterverkehr spielen kann: „Wenn wir die Straßen entlasten, Emissionen reduzieren und Logistikflächen effizienter nutzen wollen, müssen wir alle vorhandenen Verkehrswege neu denken. Das Wasser gehört dazu.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/tu-berlin-erforscht-autonome-elektroboote-fuer-die-citylogistik/">TU Berlin erforscht autonome Elektroboote für die Citylogistik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„OoH ist eine immens wichtige Säule bei uns“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/ooh-ist-eine-immens-wichtige-saeule-bei-uns/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 04:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[DPD]]></category>
		<category><![CDATA[Paketlogistik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=17638</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rainer Schwarz, Geschäftsführer von DPD Austria, spricht über Netzwerkdichte, Kostenbelastung und den zunehmenden Konkurrenzdruck in der Branche.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/ooh-ist-eine-immens-wichtige-saeule-bei-uns/">„OoH ist eine immens wichtige Säule bei uns“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wie hat sich das Paketgeschäft der DPD Österreich im Jahr 2025 entwickelt – und wo sehen Sie die wichtigsten Treiber dieser Entwicklung?</strong></p>



<p>Das Paketgeschäft in Österreich ist 2025 mit insgesamt fast 64,6 Millionen Paketen erneut gewachsen. Klarer Treiber war erneut der hohe E-Commerce-Anteil im B2C-Geschäft, wobei hier vor allem der Anteil der Pakete aus Asien immer stärker wird. Das klassische B2B-Segment ist stabil bis leicht rückläufig – Unternehmensneugründungen gibt es wenige. Wir befinden uns mittlerweile in einem Verdrängungsmarkt, wobei wir insgesamt unsere führende Position als größter privater Anbieter erneut erfolgreich verteidigen konnten und unser Volumen um mehr als zwei Millionen Pakete gesteigert haben.</p>



<p><strong>Wachstum ist das eine, Profitabilität das andere: Steigende Treibstoff- und Energiepreise belasten die gesamte Branche. Wie stark wirken sich diese Faktoren aktuell auf Ihre Margen aus?</strong></p>



<p>Diese Entwicklungen belasten die Branche natürlich enorm. Die hohen Treibstoffkosten müssen wir transparent, aber konsequent an unsere Kunden weitergeben – dazu sehen wir keine Alternative.&nbsp;</p>



<p>Als Paketdienstleister sind wir naturgemäß in hohem Maße energie- und personalintensiv tätig. Diese strukturellen Rahmenbedingungen lassen uns sehr wenig Spielraum, dauerhaft steigende Kosten vollständig selbst aufzufangen. Ein Gutteil der Mehrbelastungen muss daher über Tarifanpassungen an die Kunden weitergegeben werden, um die Qualität, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit unserer Leistungen sicherzustellen. Dabei achten wir natürlich sehr bewusst auf Maß und Fairness. Ziel ist es, Kostensteigerungen transparent, nachvollziehbar und so moderat wie möglich umzusetzen.</p>



<p><strong>DPD investiert stark in sein Netzwerk. Welche Rolle spielt die Netzwerkdichte heute im Wettbewerb – ist sie Kostenfaktor oder klarer Differenzierer?</strong></p>



<p>Beides. In den vergangenen zehn Jahren haben wir eines der dichtesten Out-of-Home-Netzwerke in Österreich aufgebaut, das heute mehr als 3.300 Pickup-Standorte umfasst. Österreicher können in wenigen Minuten einen DPD-Shop oder eine DPD-Box erreichen. Diese Dichte erfordert hohe Investitionen, ist aber strategisch absolut notwendig. Der Trend geht klar in Richtung Out of Home, und viele europäische Märkte sind hier bereits weiter. Ein flächendeckendes Netzwerk erhöht die Flexibilität für Empfänger und steigert die Effizienz auf der letzten Meile. Damit ist die Netzwerkdichte zwar ein Kostenfaktor, vor allem aber ein entscheidender Differenzierer im Wettbewerb.</p>



<p><strong>Ein zentraler Baustein ist die Kooperation mit myflexbox. Wie hat sich diese Partnerschaft bisher entwickelt?</strong></p>



<p>Die Partnerschaft mit myflexbox hat sich sehr positiv entwickelt. DPD war von Beginn an Pionier dieser Zusammenarbeit, und genau dieser frühe Einstieg hat sich klar ausgezahlt. Gemeinsam konnten wir das Netzwerk zuletzt nochmals deutlich ausbauen. Mittlerweile betreiben wir mehr als 600 gemeinsame Standorte mit rund 10.000 exklusiv für DPD verfügbaren Fächern. Diese Kooperation stärkt unser Out-of-Home-Angebot erheblich und ist ein wichtiger Baustein für die weitere Verdichtung unseres Netzwerks. Insgesamt ist die Partnerschaft äußerst erfolgreich und strategisch von großer Bedeutung für beide Seiten.</p>



<p><strong>Welche Rolle spielt die Kooperation für Ihre OoH-Strategie? Verschiebt sich die Nachfrage weg von der Haustür und hin zu OoH-Lösungen?</strong></p>



<p>OoH ist mittlerweile eine immens wichtige, strategische Säule bei DPD. Wie bereits erwähnt, haben wir unser Netzwerk laufend ausgebaut und können damit unseren Kunden sowie Empfängern absolute Flexibilität bieten. Andere europäische Märkte zeigen sehr deutlich, wohin die Reise geht. Aufgrund der Marktentwicklung und der stetig steigenden Anforderungen der Kunden an Convenience, Flexibilität und Planbarkeit gewinnt Out-of-Home kontinuierlich an Bedeutung.</p>



<p>Wir sehen, dass OoH-Lösungen nicht nur als Ergänzung zur Haustürzustellung wahrgenommen werden, sondern für viele Empfänger bereits die bevorzugte Option sind – vor allem in urbanen Regionen. Sie bieten maximale Flexibilität, höhere Erstzustellquoten und gleichzeitig Effizienzvorteile auf der letzten Meile. Aus unserer Sicht ist diese Verschiebung nachhaltig, weshalb der weitere konsequente Ausbau unseres OoH-Netzwerks ein zentraler Bestandteil unserer langfristigen Strategie ist.</p>



<p><strong>Die  KEP-Branche kämpft seit Jahren mit Personalengpässen. Tragen Ihre Employer-Branding-Maßnahmen bereits spürbar Früchte?</strong></p>



<p>Employer Branding ist heute wichtiger denn je, und wir sehen sehr deutlich, dass sich unsere Maßnahmen auszuzahlen beginnen. Wir investieren laufend in innovative Recruiting-Ansätze, setzen aber ebenso stark auf interne Programme, wie etwa unsere HiPo-Initiativen, um bestehende Mitarbeiter gezielt weiterzuentwickeln und langfristig zu binden.</p>



<p>Besonders stolz sind wir darauf, dass DPD Austria kürzlich erneut als Great Place to Work zertifiziert wurde – inzwischen bereits zum vierten Mal in Folge. Das bestätigt uns, dass unsere Bemühungen auch intern wahrgenommen und geschätzt werden. Gleichzeitig ist es uns wichtig, das Bild der Branche insgesamt zu schärfen. Die Paketlogistik ist eine äußerst spannende und zukunftssichere Branche mit einer großen Bandbreite an Berufsbildern und Entwicklungsmöglichkeiten. Sie ist deutlich besser als ihr Ruf.</p>



<p><strong>Was sind aktuell die größten Herausforderungen für DPD Austria – eher Kosten, Personal, Infrastruktur oder steigende Komplexität im System?</strong></p>



<p>Es ist weniger ein einzelnes Thema als vielmehr das Zusammenspiel mehrerer gleichzeitig existierender Herausforderungen. Steigende Kosten, die geopolitische Entwicklung, der anhaltende Bedarf an qualifiziertem Personal und kontinuierliche Investitionen in die Infrastruktur gehen Hand in Hand mit einer deutlich zunehmenden Komplexität im System.</p>



<p>Zusätzlich steigen die umwelt- und regulatorischen Anforderungen laufend. Der Umstieg auf Elektromobilität, Investitionen in alternative Antriebe sowie in nachhaltige Gebäude- und Netzwerklösungen sind unerlässlich, bedeuten aber auch erhebliche Mehrkosten. Gleichzeitig wachsen die Erwartungen der Kunden an Schnelligkeit, Flexibilität und Transparenz. Die zentrale Aufgabe besteht daher darin, all diese Anforderungen – Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Servicequalität und Wachstum – gleichzeitig in Balance zu halten und langfristig tragfähige Lösungen zu schaffen.</p>



<p><strong>Wenn Sie auf die kommenden Jahre blicken: Wo sehen Sie die größten Chancen – und wo die größten Risiken für das Paketgeschäft in Österreich?</strong></p>



<p>Ich bin der Meinung, dass das E-Commerce-Segment weiterhin stabil wachsen wird. Besonders Out-of-Home-Lösungen haben in Österreich noch erhebliches Potenzial – andere europäische Länder zeigen, wie stark sich diese Modelle etablieren können. Der konsequente Ausbau entsprechender Netzwerke bietet daher große Chancen für Qualität, Effizienz und Klimaverträglichkeit.</p>



<p>Die größten Risiken liegen aus meiner Sicht aktuell in der Kostenentwicklung, im anhaltenden Personalmangel sowie in den zunehmend komplexen regulatorischen und ökologischen Rahmenbedingungen. Österreich stellt hohe Anforderungen an Umwelt- und Sozialstandards, was wir grundsätzlich sehr begrüßen, was aber auch umfangreiche Investitionen – etwa in Elektromobilität und Infrastruktur – erforderlich macht. Diese sind langfristig richtig, stellen kurzfristig jedoch eine wirtschaftliche Herausforderung dar.</p>



<p>Für den Erfolg im österreichischen Paketgeschäft wird entscheidend sein, wie gut es uns gelingt, regionale Besonderheiten, Nachhaltigkeitsziele und wirtschaftliche Stabilität miteinander zu verbinden. Wer hier vorausschauend investiert und flexibel bleibt, wird auch künftig gut im Markt positioniert sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/ooh-ist-eine-immens-wichtige-saeule-bei-uns/">„OoH ist eine immens wichtige Säule bei uns“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Wir setzen unsere Netzoffensive fort“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wir-setzen-unsere-netzoffensive-fort/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 04:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Citylogistik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=17595</guid>

					<description><![CDATA[<p>Steigende Mengen, hoher Kostendruck und geopolitische Unsicherheiten prägen derzeit das Paketgeschäft, erklärt Peter Umundum, Vorstand für Paket &#038; Logistik bei der Österreichischen Post.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-setzen-unsere-netzoffensive-fort/">„Wir setzen unsere Netzoffensive fort“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>232 Millionen Pakete hat Ihr Unternehmen 2025 in Österreich zugestellt. Wie hat die Post das operativ bewältigt?</strong></p>



<p>Besonders hervorheben möchte ich, dass wir 98 Prozent der Pakete innerhalb Österreichs am nächsten Werktag zugestellt haben. Operativ bewältigt haben wir dieses Wachstum durch ein Zusammenspiel aus laufenden Automatisierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie gezielten Investitionen in die letzte Meile. Dazu zählen unter anderem der kontinuierliche Ausbau unserer E-Fahrzeugflotte, die Verdichtung unseres Netzes an Poststationen und SB-Filialen sowie zahlreiche Out-of-Home-Lösungen. Und natürlich durch den Einsatz unserer Mitarbeiter.</p>



<p><strong>Wie hat sich das Paketgeschäft im ersten Quartal 2026 entwickelt?</strong></p>



<p>Das Paketgeschäft hat sich im ersten Quartal 2026 mit einem Mengenzuwachs von zehn Prozent und einem Umsatzplus von rund zehn Prozent positiv entwickelt. Der weiterhin starke E-Commerce-Trend sorgt für anhaltendes Wachstum. All das ist mit steigenden Qualitätsanforderungen sowie hohem Wettbewerb verbunden.</p>



<p><strong>Steigende Energie- und Treibstoffpreise belasten die gesamte Branche. Wie stark drücken diese Faktoren aktuell auf Ihre Margen?</strong></p>



<p>Wir befinden uns in einem herausfordernden Marktumfeld. Das Paketgeschäft wächst zwar weiter, ist aber margenschwächer als das rückläufige Briefgeschäft. Gleichzeitig belasten höhere Energie- und Personalkosten die gesamte Branche. Mit unserer E-Fahrzeugflotte sind wir allerdings in geringerem Maße abhängig von klassischen Treibstoffpreisen. Entsprechend setzt die Post verstärkt auf Automatisierung, Elektrifizierung und Effizienzprogramme, um die Wirtschaftlichkeit langfristig abzusichern und unsere Mitarbeiter zu unterstützen.</p>



<p><strong>Die Österreichische Post gilt als sehr dicht aufgestellt – vom Zustellnetz bis zu Abholstationen. Wo sehen Sie noch Ausbaupotenzial?</strong></p>



<p>Der Trend zu 24/7-Services auf der ersten und letzten Meile hält ungebrochen an. Deshalb setzen wir unsere Netzoffensive fort und erweitern kontinuierlich unser Angebot an SB-Filialen und Poststationen. Und wir sehen: Diese Services kommen gut an. Im letzten Jahr wurden rund 35 Millionen Pakete im Rahmen unserer 24/7-Services abgewickelt. Darüber hinaus sichern wir mit über 50 SB-Filialen österreichweit und rund 86.000 Postempfangsboxen ein flächendeckendes Service. So lassen sich Postwege bequem mit dem Alltag verbinden.</p>



<p><strong>Die Post ist international aktiv. Wie entwickeln sich die Auslandsmärkte?</strong></p>



<p>Die Umsatzerlöse haben sich in der Region Südost- und Osteuropa mit einem Volumenzuwachs von rund zehn Prozent sehr zufriedenstellend entwickelt. In der Türkei verzeichnen wir ein leichtes Wachstum. Gleichzeitig sehen wir nach wie vor einen starken Einfluss der hohen Inflation sowie des Wechselkurses der türkischen Lira. Hinzu kommen Mengenrückgänge bei Sendungen aus Asien, unter anderem aufgrund der regulatorischen Rahmenbedingungen im Zollumfeld. Der Geschäftsverlauf in Aserbaidschan ist weiterhin stabil, während wir in Georgien ein leichtes Wachstum verzeichnen. Generell beobachten wir allerdings, dass zunehmende Einschränkungen im internationalen Handel für mehr Unsicherheit sorgen. Trotz geopolitischer und wirtschaftlicher Herausforderungen rechnen wir für 2026 wieder mit einem leichten Umsatzanstieg.</p>



<p><strong>Die hohe Inflation und die schwache Konjunktur bremsen den Konsum in vielen Märkten. Hat das Auswirkungen auf Ihre Expansionspläne?</strong></p>



<p>Wir prüfen regelmäßig weitere Expansionsmöglichkeiten und beobachten interessante Märkte. Natürlich zeigt sich in der aktuellen Situation mitunter auch die Konsumzurückhaltung der Bevölkerung sowie eine gewisse Volatilität der Märkte. Da wir ohnehin einen Asset-Light-Ansatz verfolgen, haben die aktuellen Entwicklungen keine unmittelbaren Auswirkungen auf unsere Vorhaben.</p>



<p><strong>Was sind derzeit die größten operativen Herausforderungen im Paketgeschäft?</strong></p>



<p>Zu den größten operativen Herausforderungen zählen der anhaltende Kosten- und Effizienzdruck trotz geringer Margen sowie stark schwankende Sendungsmengen – insbesondere in der Hochsaison. Nationale und internationale regulatorische Vorhaben mit einer geplanten Paketabgabe in Österreich und Zollgebühren auf EU-Ebene können zudem einen dämpfenden Effekt auf den wachsenden E-Commerce-Sektor und damit auf die Post haben. Wir erwarten hier eine gewisse Konsumzurückhaltung beziehungsweise eine Abschwächung des Wachstums. Der Wettbewerb wird zudem intensiver, darin sehen wir aber auch Chancen, unsere Prozesse weiterzuentwickeln und operativ noch effizienter zu werden.</p>



<p><strong>Was sind Ihre zentralen Prioritäten für das Paketgeschäft im Jahr 2027?</strong></p>



<p>Ein zentraler Fokus ist die Erweiterung und Modernisierung des Logistikzentrums in Wals-Siezenheim. Der Umbau soll mit einer Verdreifachung der Kapazitäten bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Darüber hinaus forcieren wir unsere SB-Offensive mit dem Ausbau von 24/7-Services österreichweit sowie Paketautomaten in Südost- und Osteuropa. Auch die Digitalisierung der letzten Meile ist ein wichtiges Thema. Und nicht zuletzt ist die Elektrifizierung unserer Zustellflotte ein klarer Fokus der nächsten Jahre. Bis 2030 wird auf der letzten Meile in ganz Österreich ausschließlich mit E-Fahrzeugen, Fahrrädern oder zu Fuß zugestellt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-setzen-unsere-netzoffensive-fort/">„Wir setzen unsere Netzoffensive fort“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>WienIT baut Druck- und Logistikzentrum aus</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wienit-baut-druck-und-logistikzentrum-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 09:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Citylogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[WienIT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=17147</guid>

					<description><![CDATA[<p>Steigendes Druckvolumen und wachsende Zustellmengen treiben den Ausbau bei WienIT voran. Mit einem neuen Standort in Wien-Strebersdorf erhöht der Dienstleister Kapazitäten und setzt verstärkt auf nachhaltige City-Logistik.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wienit-baut-druck-und-logistikzentrum-aus/">WienIT baut Druck- und Logistikzentrum aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>WienIT reagiert auf steigende Nachfrage im Transaktionsdruck und hat ein neues Druck- und Logistikzentrum in Wien-Strebersdorf in Betrieb genommen. Mit dem Ausbau will der IT- und Business-Dienstleister der Wiener Stadtwerke-Gruppe nicht nur Kapazitäten erhöhen, sondern sich auch stärker für externe Partner öffnen.</p>



<p>Das jährliche Druckvolumen liegt mittlerweile bei rund 45 Millionen Seiten – Tendenz steigend. Parallel wächst auch der Zustellservice: Derzeit werden täglich rund 20.000 Poststücke CO₂-frei innerhalb Wiens ausgeliefert.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wachstum bei Druck und Zustellung</strong></h2>



<p>Die gestiegenen Anforderungen betreffen die gesamte Prozesskette – von der Druckvorbereitung über die Produktion bis zur Zustellung und digitalen Archivierung. WienIT fungiert dabei als zentraler Dienstleister für die Wiener Stadtwerke-Gruppe, etwa für Rechnungen, Gehaltszettel oder Kundenkommunikation.</p>



<p>Um die Abläufe effizienter zu gestalten, setzt das Unternehmen auf ein integriertes System, bei dem Druck und Logistik eng verzahnt sind. „Sobald die Daten und der Brieftext in der Druckmaschine zusammenlaufen, weiß der Brief schon, bei welchem/welcher Zusteller*in er landen wird“, erklärt Bereichsleiter Gerhard Divischek.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>CO₂-freie Zustellung als Ausbauziel</strong></h2>



<p>Ein zentraler Baustein ist der emissionsfreie Zustellservice: 25 E-Lastenmopeds sind aktuell im Einsatz und legen jährlich rund 110.000 Kilometer zurück. Künftig soll dieser Bereich deutlich wachsen.</p>



<p>„Mein Ziel ist es, auf Sicht von drei bis fünf Jahren an die 100 Zusteller*innen zu beschäftigen“, so Divischek. Bemerkenswert: Die Zustellung erfolgt ausschließlich mit eigenem Personal.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Öffnung für externe Partner</strong></h2>



<p>Neben internen Leistungen baut WienIT auch Kooperationen aus. So besteht bereits eine Partnerschaft mit dem Kommunikations- und Druckdienstleister Vendo, dessen Sendungen in das Zustellnetz integriert werden.</p>



<p>Die Kombination aus digitaler Steuerung, automatisierter Sortierung und eigener Zustelllogistik sieht WienIT als Wettbewerbsvorteil – insbesondere für kommunale Auftraggeber.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nachhaltigkeit als strategischer Rahmen</strong></h2>



<p>Der Ausbau fügt sich in die Klimastrategie der Wiener Stadtwerke ein. „Die Investition ist einer dieser Schritte“, sagt Monika Unterholzner, stellvertretende Generaldirektorin der Wiener Stadtwerke-Gruppe, mit Blick auf das Ziel eines klimaneutralen Wien bis 2040.</p>



<p>Auch WienIT selbst betont den Beitrag zur nachhaltigen City-Logistik. „Mit dieser Transportlösung leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung“, sagt Geschäftsführer Gerald Stöckl.</p>



<p>Mit dem neuen Zentrum positioniert sich WienIT als Anbieter integrierter Druck- und Logistiklösungen – und reagiert zugleich auf die anhaltende Nachfrage nach physischer, personalisierter Kommunikation trotz fortschreitender Digitalisierung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wienit-baut-druck-und-logistikzentrum-aus/">WienIT baut Druck- und Logistikzentrum aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GLS verdoppelt Out-of-Home-Netz in Europa</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/gls-verdoppelt-out-of-home-netz-in-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 05:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[GLS]]></category>
		<category><![CDATA[Paketstation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16848</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Paketlogistik im B2C-Geschäft verschiebt sich spürbar weg von der Haustür. GLS stellt inzwischen fast jede dritte Sendung an Paketstationen oder -shops zu. Der Ausbau ist Teil einer strategischen Antwort auf steigenden Kostendruck und wachsende Volumina.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/gls-verdoppelt-out-of-home-netz-in-europa/">GLS verdoppelt Out-of-Home-Netz in Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Paketdienst GLS treibt den Umbau seiner Zustellstruktur voran. Innerhalb von zwei Jahren hat das Unternehmen sein europäisches Out-of-Home-Netz (OOH) nahezu verdoppelt. Ende 2025 umfasste es rund 130.000 PaketShops und Paketstationen – nach etwa 70.000 Standorten im Jahr 2023.</p>



<p>Die Zahlen zeigen einen strukturellen Wandel im B2C-Geschäft: Bereits 29 Prozent aller Sendungen werden laut GLS nicht mehr an der Haustür zugestellt, sondern an PaketShops oder Paketstationen geliefert und dort abgeholt. In der Hochsaison 2025 stiegen die OOH-Mengen im Vergleich zum Vorjahr um 43 Prozent.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Effizienzdruck auf der letzten Meile</h2>



<p>Mit dem Ausbau reagiert GLS auf steigende Kosten und wachsende Anforderungen an die Zustellung auf der letzten Meile. Die außerhäusige Zustellung soll Zustellrouten entlasten und Zweitzustellungen reduzieren.</p>



<p>„Out-of-Home-Zustellung ist kein Zusatzangebot, sondern ein fester Bestandteil effizienter Paketlogistik“, sagt Christian Schöninger, Managing Director GLS Austria. „Sie entlastet Zustellrouten, reduziert Zweitzustellungen und schafft planbare Prozesse – sowohl für Empfänger als auch für Versender.“</p>



<p>Besonders dynamisch wuchs das Netz zuletzt in Deutschland, Italien und Tschechien. Auch in Österreich wurde die Infrastruktur deutlich ausgebaut: Die Zahl der Paketboxen hat sich binnen zwei Jahren von rund 600 auf über 1.200 verdoppelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Infrastruktur als Standortfaktor</h2>



<p>GLS setzt beim Ausbau nicht auf flächendeckende Präsenz, sondern auf gezielte Verdichtung an stark nachgefragten Standorten. Kombiniert werden eigene Paketstationen, PaketShops und Partnerlösungen.</p>



<p>Für österreichische Versender gewinnt diese Infrastruktur auch im grenzüberschreitenden E-Commerce an Bedeutung. „Für viele österreichische B2C-Versender sind europäische Märkte wie Deutschland oder Italien naheliegende Wachstumsschritte“, betont Schöninger. „Ein gut ausgebautes Out-of-Home-Netz senkt Markteintrittshürden und macht die Zustellung auch über Landesgrenzen hinaus wirtschaftlich kalkulierbar.“</p>



<p>Gebündelte Zustellungen an OOH-Punkte gelten als Hebel, um steigende Volumina wirtschaftlich zu bewältigen und Transportwege zu reduzieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">30.000 eigene Paketstationen bis 2030</h2>



<p>Europaweit plant GLS, bis spätestens 2030 insgesamt 30.000 eigene Paketstationen zu betreiben. Ergänzt werden sie weiterhin durch PaketShops und Partnernetzwerke. Die klassische Hauszustellung bleibt Teil des Angebots – verliert aber relativ an Bedeutung.</p>



<p>„Der Paketmarkt verändert sich strukturell“, sagt Schöninger. „Gefragt sind Lösungen, die Kundenorientierung, Skalierbarkeit und Kostenkontrolle verbinden. Out-of-Home-Netze leisten dazu einen messbaren Beitrag.“</p>



<p>Die Entwicklung deutet darauf hin, dass die Haustürzustellung im B2C-Segment künftig zunehmend durch flexible Abholmodelle ergänzt – und teilweise ersetzt – wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/gls-verdoppelt-out-of-home-netz-in-europa/">GLS verdoppelt Out-of-Home-Netz in Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Die intelligente Analyse der Logistikdaten ist das neue Gold“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/die-intelligente-analyse-der-logistikdaten-ist-das-neue-gold/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 05:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Vitronic]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16327</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ralf Larcher, CEO von Vitronic Austria, zeigt, wie Unternehmen mit modernster Datenauswertung ihre Effizienz steigern, Kosten senken und gleichzeitig die Servicequalität sichern können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-intelligente-analyse-der-logistikdaten-ist-das-neue-gold/">„Die intelligente Analyse der Logistikdaten ist das neue Gold“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Vitronic ist bekannt für innovative Bildverarbeitungstechnologien. Welche Ihrer aktuellen Lösungen sehen Sie als Game-Changer für die Effizienzsteigerung in der Intralogistik?</strong><br>Unsere Auto-ID-Systeme ermöglichen die weitgehende Automatisierung der Intralogistik bei der Warenerfassung und Digitalisierung per intelligentem Datenmanagement inklusive der Vernetzung aller Prozesse. Die enorme Menge an Logistikdaten wird mit komprimierten Bildern in VIPAC visualisiert, archiviert und ausgewertet. Die gewonnenen Daten fließen über eine Schnittstelle in ein bestehendes Warenwirtschaftssystem und dienen als Stammdaten für weitere Prozessautomatisierungen. Für eine nachhaltige Betriebsfähigkeit begleiten wir unsere Kunden mit Customer-Lifecycle-Services – von Anforderungsanalyse und Planung über die Implementierung bis zu Schulungen, Wartung, Support und Upgrades.</p>



<p><strong>Welche technologischen Trends sehen Sie aktuell als wichtigste Treiber für Innovationen in der Intralogistik?</strong><br>Die exponentielle Rechnerleistung, die fortschrittlichen neuronalen Netzwerke und die agilen Software-Algorithmen, zusammengefasst als KI bezeichnet, sind die wichtigsten Treiber für Innovationen in der Logistik. Eindeutige Sendungs-IDs über den gesamten Warenverarbeitungsprozess sorgen für Transparenz.</p>



<p><strong>Die KEP-Branche steht vor enormen Herausforderungen durch Paketmengen und steigende Erwartungen, vor allem in puncto Retourenlogistik. Wie helfen Vitronic-Systeme konkret dabei, diese Volumen zu bewältigen und gleichzeitig die Servicequalität zu sichern?</strong><br>Mit unseren VIPAC In-Motion-Systemen können bis zu 38.000 Pakete pro Stunde verarbeitet werden. Das Paket am Förderband wird mittels Auto-ID-Systemen gescannt. Alle Etiketten mit Codes und Klarschriften, inklusive chinesischer Schriftzeichen, werden automatisiert gelesen und mit komprimierten Bildern archiviert. Nur sehr wenige Etiketten, die nicht maschinenlesbar sind, werden als digitale Bilder an Videocoding-Arbeitsplätze übertragen und dort manuell ergänzt. Zusätzlich erfasst das System Volumen, Gewicht und eventuelle Beschädigungen in einem einzigen Datensatz. Diese Daten können – je nach Anforderung – Sortieranlagen ansteuern, um den entsprechenden Durchsatz im Logistik-Hub sicherzustellen.</p>



<p>Bei der Retourenlogistik liegt der größte Kostenfaktor in der Retourenannahme und der Identifikation der Artikel. Unser VIPAC Static Smalls-Arbeitsplatz erfasst bis zu 900 Retouren pro Stunde, inklusive aller – auch handgeschriebenen – Etiketten. Ein effizientes Retourenmanagement liefert wertvolle Informationen, um Kundenwünsche zu verstehen und das Sortiment zu optimieren.</p>



<p><strong>Was sind die häufigsten Fehlannahmen, die Unternehmen hinsichtlich der Implementierung von Automatisierung und Bildverarbeitung in ihren Logistikprozessen haben?</strong><br>Erstens ist die Megapixel-Auflösung der Kameras für die Bildverarbeitung kein Parameter für die Bildqualität. Ob Zeilen- oder Matrixkameras mit entsprechend optimierter Beleuchtung und Fokussiereinrichtung das bessere Ergebnis liefern, entscheidet die Anwendung.</p>



<p>Zweitens wird die erforderliche Zeit für Projektmanagement und Applikationsanpassungen für eine optimale Integration bzw. Implementierung der Automatisierungslösungen in bestehende Logistikstrukturen häufig unterschätzt.</p>



<p><strong>Der Fachkräftemangel ist ein Dauerthema. Inwiefern können Ihre Technologien dazu beitragen, Mitarbeiterdefizite abzufedern und bestehende Teams optimal zu unterstützen?</strong><br>Der Fachkräftemangel ist einer der wichtigsten Faktoren für die weitere Optimierung der Prozesse und die fortschreitende Automatisierung in der gesamten Supply Chain. Die manuellen Arbeitsschritte werden durch unsere Auto-ID-Systeme sukzessive reduziert. Die Lösungen VIPAC Archive, VIPAC Vision und VIPAC Web bereiten Logistikdaten übersichtlich auf. Die anwenderfreundliche Bedienoberfläche erlaubt eine intuitive Steuerung. Abweichungen bei Lese- oder Erfassungsraten bzw. beschädigte Waren werden in Echtzeit auf einem Dashboard angezeigt. Notwendige Folgeprozesse starten automatisiert, was bestehende Teams im Ablauf unterstützt.</p>



<p><strong>Jenseits der reinen Datenerfassung: Welche Rolle spielt die intelligente Analyse der von Ihren Systemen generierten Daten für die Optimierung von Logistikprozessen und Geschäftsentscheidungen bei Ihren Kunden?</strong><br>Die intelligente Analyse der Logistikdaten über die gesamte Supply Chain ist das neue Gold in Unternehmen. Die Qualität und Rückführbarkeit der Daten mithilfe digitaler Bilder erlaubt Unternehmen, mit ihren vielfältigen Prozessen der Warenwirtschaftssysteme wie Auftragsabwicklung, Fördertechniksteuerung, Anlagenvisualisierung, Lagerverwaltung, Qualitätssicherung, Anlagenwartungssteuerung, Datenarchivierung, Wareneingang und Warenausgang über einheitliche Stammdaten eine Übersicht zu entwickeln und daraus fundierte Entscheidungen abzuleiten.</p>



<p><strong>Der Kostendruck in der Logistik ist immens. Welche konkreten Kostensenkungspotenziale ermöglichen Ihre Lösungen für Betreiber von Logistikzentren und Paketdienstleistern?</strong><br>Eine effiziente Retourenabwicklung bei durchschnittlich 2.000 Retouren pro Tag ist mit einer automatischen Erfassung durch einen VIPAC Static-Small-Arbeitsplatz viermal schneller als bei manueller Erfassung mit Handheld-Scanner und kann die Kosten um bis zu 80.000 Euro pro Jahr senken.</p>



<p><strong>Welche Herausforderungen sehen Sie bei der Integration neuer Technologien in bestehende Logistikstrukturen?</strong><br>Das Anforderungsmanagement im Integrations- und Implementierungsprozess mit den verschiedenen Stakeholdern ist eine der größten Herausforderungen, da sich die Erwartungen zwischen Projektstart und -ende häufig ändern können.</p>



<p><strong>Welche Rolle spielt Vitronic Austria als Standort für Innovation und Kundennähe im zentraleuropäischen Raum?</strong><br>Für Vitronic als globales Unternehmen spielt Österreich eine wichtige Rolle im zentraleuropäischen Raum, da sowohl große KEP-Unternehmen als auch wichtige Systemintegratoren für den Intralogistikbereich in dieser Region angesiedelt sind. Zudem gewinnt die lokale Servicedienstleistung bei globalen KEP-Unternehmen zunehmend an Bedeutung, um die Reaktionszeiten bei Anfragen so gering wie möglich zu halten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-intelligente-analyse-der-logistikdaten-ist-das-neue-gold/">„Die intelligente Analyse der Logistikdaten ist das neue Gold“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Die Express-Logistik ist entscheidend für den globalen Handel“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/die-express-logistik-ist-entscheidend-fuer-den-globalen-handel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 13:23:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[DHL]]></category>
		<category><![CDATA[Expresslogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Paket]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16310</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Interview mit Verkehr erklärt der neue Geschäftsführer von DHL Express Österreich, Kris Van Humbeeck, wie er mit E-Commerce-Lösungen, grüner Mobilität und modernster Technologie neue Maßstäbe setzen möchte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-express-logistik-ist-entscheidend-fuer-den-globalen-handel/">„Die Express-Logistik ist entscheidend für den globalen Handel“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Sie sind seit Anfang September der neue Geschäftsführer von DHL Express Austria. Welche Pläne haben Sie auf dem österreichischen Markt?</strong><br>Ich freue mich darauf, die Position unseres Unternehmens auf dem österreichischen Markt weiter zu stärken. Im Rahmen unserer Strategie 2030 liegt mein Fokus auf der kontinuierlichen Verbesserung unseres Kundenservices, um sicherzustellen, dass unsere Kunden begeistert von unseren Dienstleistungen sind. Wir implementieren innovative Lösungen für eine nahtlose Nachverfolgbarkeit und schnellere Lieferzeiten. Wir setzen uns aktiv dafür ein, unseren CO₂-Fußabdruck weiter zu reduzieren und umweltfreundlichere Transportlösungen zu entwickeln. Dazu gehört auch die Einführung von GoGreen Plus, ein Service, der es unseren Kunden ermöglicht, ihre Sendungen CO₂-ärmer zu versenden.</p>



<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Ausweitung unserer E-Commerce-Dienstleistungen. Wir werden maßgeschneiderte Lösungen anbieten, um den spezifischen Anforderungen von E-Commerce-Unternehmen gerecht zu werden und eine schnelle Zustellung an Endkunden zu gewährleisten. Zusätzlich investieren wir in modernste Technologien und Automatisierung, um unsere Prozesse effizienter zu gestalten und flexibel auf die sich ändernden Marktbedürfnisse zu reagieren. Insgesamt strebe ich an, DHL Express Österreich als führenden Anbieter im Bereich Expressversand zu etablieren.</p>



<p><strong>Vor welchen Herausforderungen steht ein KEP-Dienstleister wie Sie in Zeiten wie diesen?</strong><br>Die E-Commerce-Branche wächst rasant, was zu einer erhöhten Nachfrage nach schnellen und zuverlässigen Lieferdiensten führt. Dies erfordert eine Anpassung der Kapazitäten und Ressourcen. Globale Ereignisse wie die Covid-19-Pandemie oder geopolitische Spannungen können Lieferketten erheblich stören. KEP-Dienstleister müssen Strategien entwickeln, um den CO₂-Ausstoß zu reduzieren, etwa durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen, die Verwendung von HVO100 im Straßenverkehr sowie SAF im Aviation-Bereich und optimierten Lieferwegen. Die Integration neuer Technologien wie automatisierte Sortieranlagen, Drohnenlieferungen oder KI-gestützte Routenoptimierung ist entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dies erfordert Investitionen und Schulungen.</p>



<p><strong>Welches Dienstleistungsangebot bietet DHL Express derzeit in Österreich, und planen Sie eine Ausweitung des Leistungsportfolios?</strong><br>DHL Express bietet in Österreich ein umfassendes Dienstleistungsangebot, das internationale Expresslieferungen, zeitkritische Sendungen und maßgeschneiderte Logistiklösungen umfasst. Im Bereich Life Sciences und Healthcare werden wir unsere Logistiklösungen ausbauen, um den speziellen Anforderungen an den Transport temperaturempfindlicher Produkte gerecht zu werden.</p>



<p><strong>DHL Express Deutschland und DHL Express Österreich bilden einen Cluster. Was bedeutet das konkret?</strong><br>Die verstärkte Zusammenarbeit in Form eines Clusters zwischen DHL Express Deutschland und DHL Express Österreich seit August bedeutet, dass wir unsere Ressourcen und Expertise bündeln, um unseren Kunden noch bessere Dienstleistungen anzubieten. Durch diese Zusammenarbeit können wir Synergien in den Bereichen Logistik, Technologie und Kundenservice schaffen. Dies ermöglicht uns, effizientere Prozesse zu entwickeln, schnellere Lieferzeiten zu realisieren und eine einheitliche Servicequalität über die Grenzen hinweg zu gewährleisten. Für unsere Kunden bedeutet dies, dass sie von einem erweiterten Netzwerk profitieren. Zudem können wir maßgeschneiderte Angebote entwickeln, die speziell auf die Bedürfnisse des grenzüberschreitenden Handels zugeschnitten sind.</p>



<p><strong>Wie sehen Sie die künftige Entwicklung in der Express-Logistik?</strong><br>In der aktuellen globalen Situation, in der Protektionismus zunimmt und das Ende der Globalisierung diskutiert wird, bleibt die Express-Logistik entscheidend für den internationalen Handel. Der DHL Trade Atlas 2025 zeigt, dass das Wachstum im internationalen Handel trotz zunehmender protektionistischer Maßnahmen in vielen Ländern weiterhin anhält. Die Widerstandsfähigkeit des globalen Handels ist bemerkenswert, da bestimmte Sektoren oder Regionen weiterhin Wachstum erleben – bedingt durch Nachfrage, Innovation oder Veränderungen in den Lieferketten. Unternehmen passen sich an protektionistische Maßnahmen an, indem sie neue Märkte erschließen oder ihre Lieferketten so anpassen, dass die Auswirkungen von Zöllen gemildert werden. Zudem spielt der Aufstieg des E-Commerce eine entscheidende Rolle, da er dazu beiträgt, das Handelswachstum aufrechtzuerhalten. Unternehmen können Verbraucher weltweit erreichen, unabhängig von protektionistischen Barrieren. Insgesamt wird die Express-Logistik auch in einer protektionistischen Welt eine wichtige Brücke zwischen Märkten und Kulturen bleiben und den Austausch von Waren und Dienstleistungen fördern.</p>



<p><strong>Mit welchen Alleinstellungsmerkmalen können Sie in Österreich aufwarten?</strong><br>DHL Express bietet in Österreich umfassende E-Commerce-Beratung, um Unternehmen bei der Optimierung und Internationalisierung ihrer Logistikprozesse zu unterstützen. Wir helfen dabei, maßgeschneiderte Versandlösungen zu entwickeln und die Versandprozesse zu optimieren, um Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Zudem beraten wir bei der Integration digitaler Lösungen für eine nahtlose Nachverfolgbarkeit und einfache Buchungsprozesse.</p>



<p><strong>Wie gut kennen Sie schon die österreichische Mentalität?</strong><br>Ich habe Österreich durch meine jährlichen Urlaube bereits ganz gut kennengelernt. Die Tatsache, dass es mich im Urlaub immer wieder nach Österreich gezogen hat, spricht für sich und zeigt, dass ich mich hier sehr wohlfühle. Die Gastfreundschaft beeindruckt mich. Die Menschen gehen offen und freundlich auf einen zu, was sofort ein Gefühl vermittelt, willkommen zu sein. Seit September bin ich nun geschäftlich in Österreich tätig, und meine ersten Eindrücke sind durchwegs positiv. Ich freue mich darauf, weitere Erfahrungen zu sammeln und neue Begegnungen zu erleben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-express-logistik-ist-entscheidend-fuer-den-globalen-handel/">„Die Express-Logistik ist entscheidend für den globalen Handel“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Die Türkei ist unser Sprungbrett nach Eurasien“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/die-tuerkei-ist-unser-sprungbrett-nach-eurasien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2025 07:19:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15894</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit der türkischen Tochter Aras Kargo ist die Österreichische Post bereits in Aserbaidschan, Georgien und Usbekistan aktiv. Nun wagt das Unternehmen auch erste Schritte in den Irak, erklärt Peter Umundum, Vorstand Paket &#038; Logistik.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-tuerkei-ist-unser-sprungbrett-nach-eurasien/">„Die Türkei ist unser Sprungbrett nach Eurasien“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Welche strategische Rolle spielt die Region Türkei und Kaukasus aktuell in der internationalen Wachstumsstrategie der Post?</strong></p>



<p>Mit der Aras Kargo sind wir in der Türkei wirtschaftlich sehr erfolgreich. Das versetzt uns in die Lage, das Land als Sprungbrett in angrenzende Regionen zu sehen. Mit Aserbaidschan und Georgien sind wir neben der Türkei in zwei weiteren Kaukasus-Ländern am Paketmarkt aktiv. Wir strecken unsere Fühler aber auch in die andere Richtung aus: In Usbekistan sind wir bereits tätig, im Irak haben wir kürzlich eine Zustellvereinbarung mit einem lokalen Partner unterschrieben.</p>



<p><strong>Warum gerade jetzt der Markteintritt in Georgien und Usbekistan? Welche Faktoren haben diesen Schritt ausgelöst?</strong></p>



<p>Wir haben hier gemeinsam unsere Kunden begleitet, die ihre Produkte auch in neuen Märkten anbieten wollten. Gerade Aserbaidschan, Georgien und Usbekistan sind allesamt Länder, die enge Beziehungen zur türkischen Wirtschaft unterhalten. Einerseits ist das die türkische Bekleidungsindustrie, die in der Region stark über die Grenzen wächst, andererseits aber auch asiatische Plattformen wie Temu, die wir als gesamte Unternehmensgruppe mit über 150 Millionen Empfängern servicieren.</p>



<p><strong>Ihre Aktivitäten in der Region laufen über Aras Kargo, die einen neuen CEO bekommen hat. Was erwarten Sie sich von diesem Führungswechsel für das Geschäft in der Region?</strong></p>



<p>Ich sehe das weniger als Führungswechsel, sondern vielmehr als Bestätigung von Stabilität. Mit Barbara Hagen hat die erfahrene CFO der Aras Kargo nun zusätzlich als CEO auch noch die Bereiche Strategie, IT und Personal übernommen. Mit Utku Ayyarkın können wir außerdem auf einen erfahrenen Operations- und Sales-General-Manager zählen. Zudem haben wir das Mandat von Baran Aras, einem Mitglied der Gründerfamilie, im Board of Directors um zehn Jahre verlängert. Die Aras Kargo ist bestens aufgestellt, um das strategische Wachstum in der Region voranzutreiben.</p>



<p><strong>Sie bündeln alle Marken unter Aras Kargo. Warum ist dieses einheitliche Branding so entscheidend?</strong></p>



<p>Die Marke <em>Aras Kargo</em> hat nicht nur in der Türkei eine hohe Bekanntheit, sondern auch in ihren angrenzenden Märkten. Mit dem Branding wollen wir uns in Eurasien klar, einheitlich und wiedererkennbar positionieren. In Süd- und Osteuropa halten wir hingegen weiterhin an Express One fest. So erhält jeder Markt seinen passenden Auftritt.</p>



<p><strong>In Aserbaidschan haben Sie Starex nun vollständig übernommen. Was waren die ausschlaggebenden Gründe für diesen Schritt?</strong></p>



<p>Wir sind mit der Entwicklung in Aserbaidschan sehr zufrieden. Daher haben wir uns entschieden, mit der Aras Kargo auch die restlichen 25 Prozent von Starex zu übernehmen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-15895" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013-1024x768.jpg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013-300x225.jpg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013-768x576.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013-1536x1152.jpg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013-1080x810.jpg 1080w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20250923-WA0013.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit Galina Express unterzeichnete Aras Kargo einen Vertrag für eine grenzüberschreitende Logistiklösung. Dabei übernimmt Aras Kargo die Middle Mile aus der Türkei bis zur Grenze, Galina Express den Versand im Irak.</figcaption></figure>



<p><strong>I</strong><strong>hr Modell setzt auf Asset-Light mit lokalen Partnern. Welche Vorteile bringt dieser Ansatz im Vergleich zu klassischen Strukturen?</strong></p>



<p>Die Vorteile liegen auf der Hand: Wir können schnell und risikoarm in neue Märkte einsteigen und mit Hilfe lokaler Partner gleichzeitig schon Services wie Home Delivery und PUDO (Pick Up, Drop Off) anbieten. Die weitere Infrastruktur können wir bei Bedarf nach und nach aufbauen und ausweiten. Unsere Kunden interessiert in erster Linie allerdings nur, ob die Paketzustellung funktioniert.</p>



<p><strong>Welche Kundensegmente sind für Sie in der Region am wichtigsten?</strong></p>



<p>Wie anfangs schon angedeutet, sind hier die regionale Modeindustrie und asiatische Plattformen die großen Treiber. Wir sind aber natürlich für all unsere Kunden offen, die in dieser Region auf unser Paketnetzwerk zurückgreifen möchten.</p>



<p><strong>Geht es in dieser Region ausschließlich um Pakete oder sehen Sie mittelfristig auch Potenzial im Stückgutsegment?</strong></p>



<p>Wir konzentrieren uns auf den Paketmarkt – hier erwarten wir uns noch einiges an Wachstum. Das Verhältnis von Paketen pro Kopf hat außerdem noch Luft nach oben, da wird also definitiv eine spannende Aufholjagd stattfinden. Stückgut-Lieferungen stehen in dieser Region derzeit nicht in unserem Fokus.</p>



<p><strong>Irak und Syrien sind geografisch in der Nähe der Region, in der Sie stark expandieren, und beide sind logistisch weitgehend unerschlossen. Unter welchen Bedingungen würden Sie dort aktiv werden?</strong></p>



<p>Es gibt einige interessante Märkte, die unter den richtigen, stabilen Rahmenbedingungen für uns von Interesse wären. Gerade der Irak und Syrien sind dafür prädestiniert, da sie direkt an die Türkei angrenzen. Wir haben auch bereits erste Versandhändler, die dorthin expandieren wollen. Erst kürzlich haben wir einen Vertrag für eine grenzüberschreitende Logistiklösung unterzeichnet, bei dem wir die middle mile aus der Türkei heraus übernehmen und die Zustellung im Irak durch einen lokalen Partner erfolgt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-tuerkei-ist-unser-sprungbrett-nach-eurasien/">„Die Türkei ist unser Sprungbrett nach Eurasien“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
