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	<title>Industrielogistik Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Industrielogistik Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Innofreight sichert Großauftrag in Tschechien</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/innofreight-sichert-grossauftrag-in-tschechien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 08:12:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Industrielogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Innofreight]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für das Energieunternehmen ŠKO-Energo übernimmt der Bahnlogistiker künftig zentrale Teile der Biomasselogistik – und stärkt damit seine Position in der industriellen Transformation.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/innofreight-sichert-grossauftrag-in-tschechien/">Innofreight sichert Großauftrag in Tschechien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Bahnlogistiker Innofreight wird das tschechische Energieunternehmen ŠKO-Energo künftig jährlich mit mehr als 400.000 Tonnen Biomasse versorgen. Das Projekt am Standort Mladá Boleslav gilt als eines der größten seiner Art in Tschechien und ist Teil der Umstellung des Energieversorgers auf erneuerbare Energieträger.</p>



<p>ŠKO-Energo, eine Tochter des Volkswagen-Konzerns, befindet sich seit 2024 in einem umfassenden Transformationsprozess. Innerhalb von drei Jahren soll die Energieerzeugung vollständig auf Biomasse umgestellt werden. Dafür sind Investitionen von rund 170 Millionen Euro vorgesehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schiene als Schlüssel für Biomasse-Logistik</h2>



<p>Mit dem Auftrag baut Innofreight seine Rolle im Bereich nachhaltiger Industrielogistik weiter aus. Biomasse gilt als wichtiger Ersatz für fossile Energieträger wie Kohle – stellt jedoch hohe Anforderungen an Transport und Umschlag.</p>



<p>„Es handelt sich hier um das größte Biomasse-Projekt in Tschechien“, sagt Innofreight-Eigentümer Peter Wanek-Pusset. Der Zuschlag sei „ein großes Anliegen“, da sich das Unternehmen als Partner der industriellen Transformation verstehe.</p>



<p>Zum Einsatz kommt das firmeneigene WoodTainer-System, das speziell für den Transport von Holz und Biomasse entwickelt wurde. Ergänzt wird es durch eine stationäre Entladeanlage, die laut Unternehmen bis zu 1.200 Kubikmeter pro Stunde verarbeiten kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausbau zum Full-Service-Anbieter</h2>



<p>Neben Transport- und Umschlagtechnik übernimmt Innofreight künftig auch die Traktionsleistung. Möglich wird das durch die Integration des tschechischen Bahnunternehmens CityRail, an dem Innofreight beteiligt ist und das mittlerweile zur Gruppe gehört.</p>



<p>Damit entwickelt sich das Unternehmen zunehmend zum Full-Service-Anbieter entlang der gesamten Logistikkette – von der Verladung über den Transport bis zur Entladung am Kraftwerksstandort.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dekarbonisierung als Wachstumstreiber</h2>



<p>Der Auftrag reiht sich in eine Serie von Biomasseprojekten ein, die Innofreight in Mittel- und Osteuropa umgesetzt hat. Die Nachfrage nach entsprechenden Lösungen steigt, da Industrie und Energieversorger ihre Prozesse zunehmend auf erneuerbare Energieträger umstellen.</p>



<p>Mit dem Projekt in Mladá Boleslav stärkt Innofreight seine Position in diesem Marktsegment – und unterstreicht die wachsende Bedeutung der Schiene für die Dekarbonisierung industrieller Lieferketten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/innofreight-sichert-grossauftrag-in-tschechien/">Innofreight sichert Großauftrag in Tschechien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>Rhenus realisiert multimodalen Anlagentransport</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/rhenus-realisiert-multimodalen-anlagentransport/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 10:54:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Donauhafen Krems]]></category>
		<category><![CDATA[Industrielogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Transportkette]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rhenus transportiert Industrieanlagen multimodal von Krems in die USA. Projekt zeigt Bedeutung von Binnenschiff und Netzwerklogistik.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/rhenus-realisiert-multimodalen-anlagentransport/">Rhenus realisiert multimodalen Anlagentransport</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-77022035d4d6c44c81dc416c338fabe9">Die Rhenus Gruppe hat ein großvolumiges Industrieprojektlogistik-Vorhaben von Österreich in die USA abgeschlossen. Der multimodale Transport umfasste Anlagenkomponenten und Prozessequipment für den Aufbau einer Produktionsanlage und erforderte eine enge Abstimmung mehrerer internationaler Einheiten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8b312e916ed0c4a8117a5c6859aa1672">Im Zentrum des Projekts stand eine durchgängige Transportkette aus Straßen-, Binnen- und Seeverkehr. Insgesamt wurden rund 2.840 Kubikmeter Stückgut sowie mehrere Container bewegt. Aufgrund enger Zeitvorgaben und der sensiblen Fracht lag der Fokus auf stabilen Abläufen und durchgängiger Kontrolle entlang der gesamten Route.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7f20f53663ffed80421f016e8d8294c0"><strong>Krems als logistischer Drehpunkt</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fbdbb873c93997af11eb5629b40156e3">Eine Schlüsselrolle übernahm der Donauhafen Krems, der als trimodales Logistikzentrum fungierte. Dort wurden die Güter gebündelt, umgeschlagen und für den Export vorbereitet. Von Krems aus erfolgte der Weitertransport per Binnenschiff nach Antwerpen, wo die Verladung auf Seeschiffe Richtung USA stattfand.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e5bc81e93211cd7f26a3ea99092f2321">Die transatlantische Strecke führte zum Hafen Norfolk (Virginia), von dort ging es weiter zum finalen Bestimmungsort in North Carolina. Die Koordination der Transportkette lag zentral bei Rhenus in Österreich.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d8e3b9ceb2fab635f48c7bd5e57555cc">„Unser Beitrag zu diesem Projekt unterstreicht die strategische Rolle, die Österreich innerhalb des globalen Rhenus Netzwerks einnimmt“, sagt Thomas Doblinger, Managing Director Rhenus Logistics Austria. Krems habe sich dabei als „leistungsstarker Binnenhub“ erwiesen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-be0c09920414dc4dba0778d85fca4aca"><strong>Netzwerklogistik als Erfolgsfaktor</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-744cffd7b7db2bb456e002a61516c666">Das Projekt verdeutlicht die wachsende Bedeutung integrierter Logistiklösungen bei komplexen Industrievorhaben. Mehrere Rhenus-Geschäftsbereiche arbeiteten entlang der gesamten Transportkette zusammen – von der Vorholung über die Binnenschifffahrt bis zur Seefracht und finalen Zustellung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f8c764996b14ff42b421645bd25e5c44">„Projekte dieser Größenordnung lassen sich nur durch nahtlose, regionsübergreifende Zusammenarbeit realisieren“, betont Patrick Schaeffer, Regional CEO bei Rhenus.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2224037665bb491ec23fc52bc77b9f57">Auch die Kombination verschiedener Verkehrsträger spielte eine zentrale Rolle. Der Einsatz der Binnenschifffahrt gilt dabei als wichtiger Baustein für effizientere und zugleich emissionsärmere Transporte.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-60853d3f872f32720cd6bb3a3ed1949a">„Durch den Einsatz multimodaler Transporte […] konnten wir eine sichere, termingerechte und effiziente Lieferung […] gewährleisten“, sagt Moritz Becker, VP Director Rhenus Project Logistics.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8462ed40b980c3b8b57320b37d36082e">Mit dem abgeschlossenen Projekt stärkt Rhenus seine Position im Bereich internationaler Projektlogistik – insbesondere bei komplexen, zeitkritischen Transporten zwischen Europa und Nordamerika.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/rhenus-realisiert-multimodalen-anlagentransport/">Rhenus realisiert multimodalen Anlagentransport</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Wir müssen Risiken minimieren“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wir-muessen-risiken-minimieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 05:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Industrielogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Siemens]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15666</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Preis ist zwar für die Industrielogistik wichtig, doch auch Qualität und Verlässlichkeit müssen stimmen,<br />
erwartet Niklas Nitsch, Leiter der strategischen Konzernlogistik bei Siemens CEE.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-muessen-risiken-minimieren/">„Wir müssen Risiken minimieren“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-33efff473c33ec8f2d45957484f62adb">Die Basis der Supply Chains bei Siemens in Österreich ist die stabile Einbettung in ein globales Lieferketten-Netzwerk. Dieses umfasst interkontinentale, kontinentale, regionale und spezifische nationale Netze. In großen Städten gibt es darüber hinaus Citylogistiklösungen. „Damit werden alle Aspekte einer modernen, effizienten und nachhaltigen Logistiklösung abgedeckt. Inhaltlich werden hier die logistischen Funktionen Transport, Lagerung, Umschlag, Verpackung, Verzollung etc. geregelt“, erzählt Niklas Nitsch, Leiter der strategischen Konzernlogistik bei Siemens CEE gegenüber <em>Verkehr</em>.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-23039ad8bf08a149ef4f165b1e249f31">Eine globale und einheitliche Supply-Chain-Strategie bildet in diesem Zusammenspiel die Klammer für die Realisierung einer nachhaltigen und stabilen Logistik im Interesse der Siemens-Kunden. Die Eckpfeiler der industriellen Logistikstrategie sind Digitalisierung und Automatisierung. Dazu zählen etwa der Einsatz von IoT, KI und Datenanalyse zur Optimierung von Routen, Beständen und Prozessen. Auch die Reduktion des CO₂-Fußabdrucks durch optimierte Transportwege und umweltfreundliche Logistiklösungen spielt eine wichtige Rolle in der Siemens-Industrielogistik.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5316a1dc8c5df652d2871aedaf815177">Nachhaltigkeit wird durch verschiedene Initiativen wie etwa den Net-Zero-Pathway oder die Carbon Web Assessment Initiative forciert. Nitsch, der auch als Funktionär in der Fachgruppe Spedition und Logistik in der Wirtschaftskammer Wien tätig ist, präzisiert: „Mit diesen Initiativen wollen wir gemeinsam mit unseren Lieferanten die Reduktion des CO₂-Fußabdrucks unserer und deren Supply Chain erreichen.“ Wichtige Pfeiler sind zudem effizientes Ressourcenmanagement sowie Resilienz- und Supply-Chain-Risk-Management. Gemeint ist der Aufbau robuster Lieferketten zur Minimierung von Risiken und Sicherstellung der Lieferfähigkeit in Krisenzeiten. Das alles soll einen Mehrwert für die Kunden schaffen, nämlich Prozesse optimieren, Kosten senken und pünktlich sowie zuverlässig beliefern. Damit verbunden ist auch ein Wettbewerbsvorteil, betont Nitsch: „Eine agile und innovative Logistik verleiht Siemens einen besonderen Stellenwert bei unseren Kunden.“</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-63d3213b7242b586c8551343a77f8cc6"><strong>Klare Regeln für Dienstleister</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b963f628fec945d5a60e6b3374e8e38b">Logistik ist eine strategische Kernkompetenz: Die Steuerung der operativen Logistik wird von Siemens selbst durchgeführt. Die Umsetzung der logistischen Aufgaben wie Transport, Lagerung oder Verpackung wird an professionelle Dienstleister ausgelagert. Diese werden über standardisierte Prozesse ausgewählt; zur Qualitätssicherung wird deren Performance laufend evaluiert.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3f4e96eded6b180e47d5bf944faf293d">Die Wahl der Verkehrsträger erfolgt auf Basis folgender Kriterien: Transportempfindlichkeit der Waren, Dringlichkeit sowie geografische und klimatische Bedingungen. Gelebte Nachhaltigkeit ist Teil der Siemens-DNA, daher wird bei jedem Transport die ökologische Komponente berücksichtigt und fließt in die Entscheidung mit ein. Nitsch: „Die ökonomische Komponente ist bei der Transportvergabe zwar sehr wichtig, die Basis für den Einsatz aller Dienstleister sind aber Qualität und Verlässlichkeit. Alle Ausschreibungen der Logistik erfolgen anhand standardisierter und für alle Teilnehmer geltender ‚Eingangskriterien‘, die von allen Dienstleistern bei der Angebotsabgabe bestätigt und bei jeder Leistungserbringung eingehalten werden müssen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cd49e529b6fe5e8034bfc0963d89d4ae"><strong>Fairer Wettbewerb </strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6e67f6be8cac9cd27f433eaf83a33709">Nitsch erklärt weiter: „Alle bei einer Ausschreibung eingeladenen Dienstleister müssen für die angefragten Leistungen dieselben Vorgaben in kaufmännischer, technischer und fachlicher Sicht sowie Qualitätsanforderungen und Standards erfüllen. Diese werden im Vorfeld kommuniziert, besprochen und durch Siemens überprüft.“ Somit ist die Vergabe von Logistikdienstleistungen an eindeutige, im Vorfeld kommunizierte und transparente Richtlinien und Vorgaben gebunden. Nur so sei gewährleistet, dass vergleichbare Angebote gelegt werden und der Wettbewerb fair und transparent erfolgt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b06ea1fb0b4208df2213f4d69e686da3">Die Auftragsvergabe erfolgt sodann mittels standardisierter Verträge mit zumeist globaler Geltung, in denen die Zusammenarbeit mit dem Dienstleister detailliert geregelt ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b01fd2758161c552742f79395d6d4c46"><strong>Globale Netzwerke und politische Rahmenbedingungen</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bbdfd852c1635443b588a557b0e26989">Siemens hat globale Transportnetzwerke mit Fallbacklösungen aufgebaut, die laufend an sich verändernde regionale und globale Einflüsse schnell und effizient angepasst werden. „Wir haben eine große Zahl von Supply-Chain-Anforderungen, daher kann man nicht nur von <em>einer</em> Supply Chain sprechen“, so der Leiter der Konzernlogistik. Je nach Aufgabe gibt es zum Beispiel Werks-, Projekt-, Service- oder Ersatzteillogistik. Das Anforderungsprofil dieser Supply Chains ist unterschiedlich und differiert stark. Laufend aktive Anpassungen sind hier von großer strategischer Bedeutung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f379a02d40265e2521807a5eb64fd87e">Die großen Herausforderungen in der Industrielogistik sind der Mangel an gut ausgebildetem Fachpersonal in allen Bereichen der Logistik, die spürbare Verknappung von Transportkapazitäten und die merkliche Zunahme bürokratischer Anforderungen durch stetig verschärfte Regelungen, wie etwa Änderungen im österreichischen Zollsystem.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bff7ef2be455b9aab0e83a5e36cc4824">Jede stabile, nachhaltige und kosteneffiziente Supply Chain benötigt faire, transparente und verlässliche Regeln und Gesetze, um die Logistik für alle Nutzer erschwinglich zu gestalten. Hier sind nicht nur die verkehrspolitische Komponente, sondern auch die Auswirkungen auf die Volkswirtschaft zu betrachten. Nitsch: „Jede Verteuerung des Verkehrssektors, sei es durch höhere Abgaben, sei es durch verschärfende Gesetze, die den bürokratischen Aufwand erhöhen, hat einen direkten, negativen Einfluss auf Inflation und Wirtschaftswachstum.“ Verkehrs- und wirtschaftspolitisch sollten daher bei gesetzlichen Regelungen und Vorgaben zuvor deren Auswirkungen auf die Wirtschaftsbeteiligten überprüft werden, wünscht sich Nitsch an die Adresse der politisch Verantwortlichen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ef730c7856fce75b9cd03d67d855f20b">Eine Belastung der europäischen Wirtschaft aufgrund steigender bürokratischer Regeln erhöhe nicht nur den Aufwand bei allen Wirtschaftsbeteiligten in Europa, sondern eröffne im Gegenzug auch einen Wettbewerbsvorteil anderer Wirtschaftsregionen. Hier verweist Nitsch auf das „Lieferkettengesetz“, das 2023 in Deutschland in Kraft getreten ist und dessen Auswirkungen bereits spürbar sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-muessen-risiken-minimieren/">„Wir müssen Risiken minimieren“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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