<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Industrie Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
	<atom:link href="https://www.verkehr.co.at/tag/industrie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.verkehr.co.at/tag/industrie/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 15 Jul 2026 11:33:21 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2024/10/verkehr_Favicon-150x150.jpg</url>
	<title>Industrie Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
	<link>https://www.verkehr.co.at/tag/industrie/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Logistikimmobilien: Asiatische Nachfrage wächst</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/logistikimmobilien-asiatische-nachfrage-waechst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 11:33:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Logistikimmobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfrage]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=18080</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der deutsche Industrie- und Logistikimmobilienmarkt hat seinen Erholungskurs im ersten Halbjahr 2026 fortgesetzt. Vor allem die Rückkehr großvolumiger Anmietungen und die steigende Nachfrage asiatischer Unternehmen sorgten für ein deutliches Umsatzplus. Gleichzeitig bleibt das begrenzte Angebot moderner Logistikflächen der größte Engpass des Marktes.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/logistikimmobilien-asiatische-nachfrage-waechst/">Logistikimmobilien: Asiatische Nachfrage wächst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3bf7a9e9c3eb7b50aa76211bc26dfd68">Mit einem Flächenumsatz von 3,8 Millionen Quadratmetern übertraf der deutsche Industrie- und Logistikimmobilienmarkt das Vorjahresergebnis um 28 Prozent. Besonders dynamisch entwickelte sich das Vermietungsgeschäft, das gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 41 Prozent zulegte. Maßgeblich dafür war die Rückkehr großer Mietabschlüsse: Nachdem entsprechende Verträge im Vorjahr nahezu ausgeblieben waren, wurden in den ersten sechs Monaten bereits 13 Vermietungen mit mehr als 50.000 Quadratmetern registriert.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-713a5d44280a575113b3596a13e7cbe1">Zu den größten Abschlüssen zählen zwei Anmietungen asiatischer Unternehmen in Rieste und Oelde sowie eine Build-to-Suit-Entwicklung für das Bekleidungsmanagement der Bundeswehr in der Region Nürnberg.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-66d25d8a69c0239ded323be0afdfb232"><strong>Asiatische Unternehmen gewinnen an Bedeutung</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-741c48c2324300f07b77b81bc1729916">Ein wesentlicher Nachfrageimpuls kommt zunehmend aus Asien. Der Anteil asiatischer Nutzer am gesamten Flächenumsatz stieg auf elf Prozent und lag damit deutlich über dem Vorjahresniveau. Besonders gefragt sind moderne Logistikstandorte mit direkter Anbindung an internationale Lieferketten, etwa in Frankfurt, Hamburg oder dem Ruhrgebiet.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fcdad03c0c9449c736c61cd73f7e2108">Gleichzeitig stoßen viele internationale Unternehmen auf begrenzte Flächenverfügbarkeiten. Hinzu kommen teilweise kürzere Planungshorizonte und Bonitätsanforderungen, die Projektentwicklungen und Vermietungsprozesse erschweren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aec457a47e9083a03473fea11b0419a9"><strong>Flächenmangel bleibt größter Bremsfaktor</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-59fada34c78f5e4be1bffb0dbc3fe735">Trotz steigender Nachfrage bleibt das Angebot moderner Logistikimmobilien knapp. Vor allem die schwache Neubaupipeline verhindert, dass zahlreiche Flächengesuche in den Kernmärkten realisiert werden können.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-25359275d6ced1cbf71d480e29eb3a38">„Die aktuellen Kennzahlen deuten auf eine weiterhin moderate, zugleich aber klar erkennbare Erholung der Flächennachfrage hin“, erklärt Christian Kah, Head of Industrial &amp; Logistics Germany bei Colliers. Ein zentraler limitierender Faktor bleibe jedoch „die Flächenknappheit in Verbindung mit einer schwachen Neubaupipeline, die nahezu alle Top-8-Logistikmärkte betrifft.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-150a9c610812db2976ece353eb2b44bf">Viele großflächige Gesuche müssten deshalb verschoben oder in Randlagen verlagert werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2270e099813b6f112b972acc19ace48f"><strong>Frankfurt bleibt stärkster Markt</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f77da5897ede18d7c237924f15ab1239">Unter den acht größten deutschen Logistikmärkten verzeichnete Frankfurt mit knapp 295.000 Quadratmetern den höchsten Flächenumsatz, gefolgt von Hamburg mit rund 181.000 Quadratmetern. Während Frankfurt sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch im Fünfjahresvergleich zulegen konnte, blieb Hamburg aufgrund fehlender verfügbarer Flächen hinter dem Vorjahresniveau zurück.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-662bf6195ee4a22b286093430e602ecd">Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 26 Großabschlüsse registriert. Gleichzeitig verschiebt sich die Nachfrage zunehmend in kleinere Flächensegmente: Rund 63 Prozent aller Vermietungen entfielen auf Einheiten unter 3.000 Quadratmetern.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0f470278360ebe225bd63f9813b09008"><strong>Mieten steigen weiter</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e1d460ee6e6573fc371503013d276cee">Auch die Mietpreise entwickelten sich weiter nach oben. Die Durchschnittsmieten legten in den Top-8-Märkten um fünf Prozent zu, die Spitzenmieten um drei Prozent. Besonders stark fiel der Anstieg in Frankfurt aus, wo sowohl Neubau- als auch Bestandsflächen deutlich teurer wurden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4032b812aa2c0f543fbc7f1996f793be">„Für ein weiteres Mietwachstum sind drei zentrale Faktoren entscheidend: eine steigende Nachfragedynamik, ein geeignetes, zugleich knappes Flächenangebot und zahlungsbereite Nutzer“, sagt Christian Kah.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3b8bbfc834fd3526f79d91c85ef05b9d">Für die zweite Jahreshälfte erwartet Colliers eine weitere Belebung des Vermietungsmarktes. Zusätzliche Impulse dürften vor allem von den zahlreichen bereits vorliegenden Flächengesuchen ausgehen, auch wenn die Angebotsknappheit den Markt weiterhin begrenzen dürfte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/logistikimmobilien-asiatische-nachfrage-waechst/">Logistikimmobilien: Asiatische Nachfrage wächst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Luftfracht ist ein Wirtschaftsmotor</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/luftfracht-ist-ein-wirtschaftsmotor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2025 04:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Cargo-Airlines]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfracht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14291</guid>

					<description><![CDATA[<p>Peter Malanik, Geschäftsführer des Dachverbandes Luftfahrt AI Austria, erklärt, warum Europas Luftfracht im globalen Wettbewerb ins Hintertreffen gerät – und was das für Wirtschaft, Industrie und Kaufkraft bedeutet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/luftfracht-ist-ein-wirtschaftsmotor/">Luftfracht ist ein Wirtschaftsmotor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f2d0d700e10be01ed4a9f2ee2c8645dd">Auch wenn nur rund ein Prozent der weltweiten Frachttonnage über den Luftweg transportiert wird, steht dieses Prozent für rund ein Drittel des globalen Warenwerts. „Jeden Tag fliegen Waren im Wert von 18,6 Milliarden USD per Luftfracht“, so Peter Malanik, Geschäftsführer des Dachverbandes Luftfahrt AI Austria. Die Luftfracht habe sich in der Pandemie als besonders widerstandsfähig erwiesen. Bereits ein gutes halbes Jahr nach Ausbruch von COVID-19 lag das Transportvolumen wieder auf Vor-Pandemie-Niveau – deutlich schneller als im Passagierverkehr, der über fünf Jahre zur Erholung brauchte.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2867a750348102e763db4c0a1adb9b4f">Ein Grund für diese Resilienz: Luftfracht ist nicht auf Straßen, Schienen oder Kanäle angewiesen. Sie kommt mit minimaler Infrastruktur aus. Zudem hat die Pandemie ins Bewusstsein gerufen, dass mehr als die Hälfte der Luftfracht in den Laderäumen von Passagierflugzeugen transportiert wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1a940f706f830a41fa7e1b74f53a7876"><strong>Hohe Frachtraten</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ffb29e7bb6e761a488b22c12be1ddbab">Wenn Passagierflugzeuge am Boden bleiben, fehlt ein Großteil der Frachtraumkapazitäten. Das zeigte sich deutlich in der Pandemie. Zwar liegt der weltweite Ladefaktor im Frachtbereich nur bei 43,9 Prozent, doch Frachtraten stiegen in der Pandemie stark an – und blieben auch danach auf hohem Niveau. „2024 war ein gutes Jahr für die weltweite Luftfracht“, sagt Malanik. Die monatlichen Wachstumsraten lagen stets im zweistelligen Bereich, die Yields lagen um ein Drittel über dem Niveau von 2019. Auch wenn 2025 laut Experten etwas moderater verlaufen könnte, hat sich die Wirtschaftlichkeit im Luftfrachtgeschäft strukturell verbessert.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-da46b0b718475705296d4f620a267dc8">Haupttreiber des Booms ist der Onlinehandel. „In erster Linie kommt das Wachstum aus dem Paketfrachtgeschäft“, so Malanik. Bereits heute macht Paketfracht ein Fünftel des Luftfrachtvolumens aus – bis 2027 dürfte es ein Drittel sein. Prognosen zufolge werden dann jährlich Pakete im Wert von 8.000 Milliarden US-Dollar per Luftfracht bewegt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-698d5d90b58c700eb60e5501a19e9dd8"><strong>Europas Rolle schrumpft</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a702d82a896a46b49cd09a03950abbd6">Trotz globalem Wachstum verliert Europa an Bedeutung im Luftfrachtmarkt. Der Weltmarktanteil liegt nur noch bei 21 Prozent – im Passagierbereich sind es immerhin 27 Prozent. Zum Vergleich: Noch vor wenigen Jahren trug Europa ein Drittel zum Weltluftverkehr bei. Das Wachstum hinkt hinterher: Im Jänner 2025 lag das Kapazitätsplus in Europa bei nur 3,5 Prozent, gleichzeitig sank der Ladefaktor um 1,2 Prozent. In Asien hingegen wuchs das Luftfrachtvolumen im selben Zeitraum um elf Prozent.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-79effac05cab53d3be7c354d7bf4e022">Und Österreich? Laut Statistik Austria ist das Luftfrachtaufkommen zuletzt um über sechs Prozent zurückgegangen. „Europa verliert an Boden – und Österreich besonders“, so Malanik. Das sei ein Alarmsignal: für die Industrieproduktion, aber auch für die Konsumnachfrage. Deutschlands Exporte sind um fast fünf Prozent gesunken, die Importe in Europa stagnieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-29ecd1350977444348f25b0559213e1e"><strong>Der Markt driftet nach außen ab</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3370124d4213ed35141d1d1954383e95">Hinzu kommt: Immer mehr Fracht von und nach Europa wird von außereuropäischen Airlines abgewickelt. Unter den Top-14-Cargo-Airlines befinden sich nur zwei europäische Fluggesellschaften – Cargolux und Lufthansa Cargo. Dem gegenüber stehen Schwergewichte wie Emirates, Qatar Airways und Turkish Airlines, die mit ihren Drehkreuzen zunehmend auch Passagierverkehre und somit „Bellies“ nach Europa bringen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1075604f6dad7ee75562f5596a45ee3c">Malanik kritisiert die einseitige Belastung europäischer Airlines: „Nur EU-Fluggesellschaften müssen CO₂-Zertifikate kaufen.“ Außerdem sei das Tanken mit nachhaltigem Kerosin (SAF) derzeit nur bis zum ersten Umladeflughafen durchsetzbar.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e24132bd6ce8cc89f10cc1286f70adbe">„Die Pandemie hat gezeigt, dass eine Welt ohne Luftfracht unvorstellbar ist“, sagt Malanik. Umso bedenklicher sei es, dass Europa diese strategische Infrastruktur zunehmend aus der Hand gibt. Die Luftfracht sei eine Lebensader – und sollte nicht allein außereuropäischen Airlines überlassen werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/luftfracht-ist-ein-wirtschaftsmotor/">Luftfracht ist ein Wirtschaftsmotor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
