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	<title>HHLA Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<lastBuildDate>Tue, 25 Aug 2026 12:35:02 +0000</lastBuildDate>
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	<title>HHLA Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>HHLA steuert Bahnkrane am CTA aus der Ferne</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hhla-steuert-bahnkrane-am-cta-aus-der-ferne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 08:23:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnkrane]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Container Terminal Altenwerder müssen Kranfahrer für den Bahnumschlag künftig nicht mehr in der Kanzel sitzen. Die HHLA hat die ersten ferngesteuerten Bahnkrane in Betrieb genommen und treibt damit die Automatisierung des Terminals weiter voran.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hhla-steuert-bahnkrane-am-cta-aus-der-ferne/">HHLA steuert Bahnkrane am CTA aus der Ferne</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-807756126e5d4c3e287d1554ac44671e">Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat am Container Terminal Altenwerder (CTA) die ersten ferngesteuerten Bahnkrane in Betrieb genommen. Die Anlagen werden künftig von Arbeitsplätzen im Terminalgebäude aus gesteuert. Damit verändert sich nicht nur die technische Abwicklung des Bahnumschlags, sondern auch der Arbeitsplatz der Kranfahrer:innen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9717e59ae02a24806d858f20955e8c68">Für das Projekt wurde ein neuer Bahnkran des Herstellers Künz installiert, der von Beginn an für den ferngesteuerten Betrieb ausgelegt ist. Zusätzlich rüstete die HHLA einen bestehenden Kran um. Dieser lässt sich sowohl aus der Kanzel als auch aus der Ferne bedienen. Die Inbetriebnahme der Fernsteuerung erfolgte seit Jahresbeginn schrittweise und wurde von Schulungen für Kranfahrer:innen und Techniker:innen begleitet.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-231ccbf59611f3d58cb24203aa9b4497"><strong>Neuer Kran überspannt neun Gleise</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-64f6849edade7d8f7bede079fa4f34f5">Der neue Bahnkran überspannt mit einer Spurweite von mehr als 41 Metern insgesamt neun Bahngleise. Seine Arbeitsbreite beträgt rund 90 Meter, da neben den Gleisen auch die Vorstauflächen auf der Wasser- und Landseite erreicht werden können.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-69cb4f3d80aba1b14ffe1e45d6be19b6">Die Fernsteuerung soll die Produktivität der Bahnabfertigung erhöhen. Gleichzeitig knüpft das Projekt an die weitere Automatisierung des CTA an, wo auch neue ferngesteuerte Containerbrücken eingesetzt werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6fcf4099ff84a5dba20e791922eb1a16">„Wir freuen uns sehr über die erfolgreiche Inbetriebnahme der ferngesteuerten Bahnkrane. Sie werden einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung von Effizienz und Produktivität in der Bahnabfertigung leisten“, sagt HHLA-Vorstandsmitglied Jens Hansen. Bei künftigen Projekten wolle das Unternehmen weitere Einsatzmöglichkeiten für Fernsteuerung prüfen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9fd023f7520fa8392d72c72b0a3758e8"><strong>Schiene trägt Hälfte des Hinterlandverkehrs</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8b0d5402bda31823c8d88128db328b4b">Für den Hamburger Hafen hat eine leistungsfähige Bahnabfertigung besondere Bedeutung. Rund die Hälfte der Container im Hinterlandverkehr wird über die Schiene transportiert. 2025 waren es nach Angaben der HHLA rund 2,6 Millionen TEU.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-45bad58534d215370e35dbbf66c76719">Alle drei Hamburger Containerterminals der HHLA verfügen über eigene Containerbahnhöfe mit Ganzzug-Gleisen. Die Modernisierung am CTA zielt damit auf einen Bereich, der für die Anbindung des Hafens an das europäische Hinterland eine zentrale Rolle spielt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hhla-steuert-bahnkrane-am-cta-aus-der-ferne/">HHLA steuert Bahnkrane am CTA aus der Ferne</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>HHLA senkt Prognose</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hhla-senkt-prognose/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 05:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=18308</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Modernisierung der Hamburger Terminals hinterlässt im ersten Halbjahr deutliche Spuren im Ergebnis. Gleichzeitig hält die HHLA an ihrem hohen Investitionstempo fest und korrigiert ihre Erwartungen für 2026.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hhla-senkt-prognose/">HHLA senkt Prognose</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat im ersten Halbjahr 2026 weniger Container umgeschlagen und transportiert. Gleichzeitig stiegen die Umsätze, während das operative Ergebnis deutlich zurückging. Wegen stärker als erwarteter Belastungen passt der Hafenlogistiker nun seine Jahresprognose an.</p>



<p>Der konzernweite Containerumschlag sank von Jänner bis Juni um 6,7 Prozent auf 2,959 Mio. TEU. Die Containertransportmenge ging um 1,2 Prozent auf 985.000 TEU zurück. Dennoch erhöhte sich der Konzernumsatz um 3 Prozent auf 910,9 Mio. Euro. Das EBIT fiel dagegen von 79,4 Mio. auf 51,3 Mio. Euro – ein Rückgang um 35,3 Prozent.</p>



<p>Als Belastungsfaktoren nennt die HHLA neben dem starken Wintereinbruch zu Jahresbeginn insbesondere die laufende Automatisierung der Hamburger Containerterminals sowie Infrastrukturarbeiten im Schienennetz. Hinzu kommen geopolitische Unsicherheiten und Veränderungen internationaler Warenströme.</p>



<p>„Die Modernisierung unserer Hamburger Containerterminals ist eine entscheidende Investition in die Zukunftsfähigkeit der HHLA“, sagt Vorstandsvorsitzender Jeroen Eijsink. An den Investitionen werde trotz der gegenwärtigen Auswirkungen auf das operative Geschäft festgehalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hamburger Terminals mit deutlichem Mengenminus</h2>



<p>Besonders ausgeprägt war der Rückgang an den Hamburger Containerterminals. Dort sank der Umschlag um 7,3 Prozent auf 2,786 Mio. TEU. Neben den Modernisierungsarbeiten wirkten sich laut HHLA auch die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten sowie Verschiebungen infolge der Neuordnung von Reederei-Allianzen aus. Rückgänge in wichtigen Übersee- und Feederverkehren konnten durch andere Fahrtgebiete nur teilweise ausgeglichen werden.</p>



<p>Anders entwickelten sich die internationalen Terminals: Ihr Umschlag stieg um 4,6 Prozent auf 173.000 TEU. Ausschlaggebend war vor allem ein höherer wasserseitiger Umschlag am Container Terminal Odessa, während die Standorte in Estland und Italien Rückgänge verzeichneten.</p>



<p>Im Segment Container blieben die Erlöse mit 426,6 Mio. Euro nahezu stabil. Zusätzliche Lagergelderlöse infolge längerer Verweildauern kompensierten einen Teil der Mengenverluste. Das Segment-EBIT brach allerdings um 59,9 Prozent auf 17,2 Mio. Euro ein. Neben höheren Personal- und Energiekosten belastete die laufende Terminalmodernisierung die Produktivität.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Intermodalgeschäft bleibt vergleichsweise stabil</h2>



<p>Im Intermodalgeschäft sank die Transportmenge um 1,2 Prozent auf 985.000 TEU. Die Bahntransporte gingen um 1 Prozent auf 855.000 TEU zurück, insbesondere aufgrund schwächerer Verkehre mit den adriatischen Seehäfen und geringerer Mengen im deutschsprachigen Raum. Die Straßentransporte reduzierten sich um 2,4 Prozent auf 130.000 TEU.</p>



<p>Trotz des Mengenrückgangs stieg der Umsatz des Segments um 6,3 Prozent auf 425,5 Mio. Euro. Dafür sorgten vor allem Preisanpassungen und ein veränderter Umsatzmix. Das EBIT gab vergleichsweise moderat um 1,6 Prozent auf 47,5 Mio. Euro nach. Baustellen auf wichtigen Transportstrecken und die hohe Auslastung der norddeutschen Seehäfen belasteten das Geschäft zusätzlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">HHLA korrigiert Erwartungen für 2026</h2>



<p>Die operativen Einschränkungen fallen stärker aus als zunächst erwartet. Zudem geht die HHLA nicht mehr davon aus, die Folgen des Wintereinbruchs im weiteren Jahresverlauf vollständig kompensieren zu können. Für den Teilkonzern Hafenlogistik erwartet das Unternehmen deshalb nun einen leichten Rückgang des Containerumschlags. Beim Containertransport wird dagegen weiterhin mit einem leichten Anstieg gerechnet.</p>



<p>Auf Konzernebene erwartet die HHLA einen deutlichen Umsatzanstieg und ein EBIT zwischen 150 und 170 Mio. Euro. An den Investitionsplänen hält das Unternehmen fest: Für 2026 sind weiterhin 430 bis 480 Mio. Euro vorgesehen, davon 400 bis 450 Mio. Euro für die Hafenlogistik.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hhla-senkt-prognose/">HHLA senkt Prognose</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>HHLA erweitert Airbus-Fläche in Hamburg</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hhla-erweitert-airbus-flaeche-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 11:07:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Container Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) baut ihre Rolle als Logistikpartner der Luftfahrtindustrie aus. Am Container Terminal Tollerort wurden die Kapazitäten für den Umschlag von Airbus-Flugzeugteilen verdoppelt, um dem wachsenden Transportbedarf zwischen Hamburg und China gerecht zu werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hhla-erweitert-airbus-flaeche-in-hamburg/">HHLA erweitert Airbus-Fläche in Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b4f50c85e0846c0a6afcc5e453a260b5">Gemeinsam mit Airbus und COSCO SHIPPING hat die HHLA am Container Terminal Tollerort (CTT) neue Stellflächen für Flugzeugsegmente in Betrieb genommen. Die Erweiterung erhöht die Kapazität von bislang zehn auf nunmehr 20 Stellplätze.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b1a811ae3c84f3f7d8a172b1746de686">Seit 2008 werden vormontierte Airbus-Komponenten vom Werk in Hamburg zum Terminal transportiert, dort zwischengelagert und anschließend per Schiff nach Tianjin gebracht. In der chinesischen Metropole erfolgt die Endmontage der Flugzeuge.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e826c00d1b65ad4dcba19c8cc0325614">Die Bedeutung des Standorts zeigt ein Blick auf die Umschlagszahlen: Allein im Jahr 2025 wurden am CTT knapp 300 Flugzeugteile mit einem Gesamtgewicht von mehr als 5.000 Tonnen abgefertigt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a1f34a034c01db9e78ea79e137a68cea"><strong>Investitionen in Effizienz und Sicherheit</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c2a9cec39834fc747785b4e4d2d34feb">Neben zusätzlichen Stellflächen investierte die HHLA auch in die technische Infrastruktur. Eine neu entwickelte Verankerungstechnik soll die Umschlagsprozesse beschleunigen, während eine erweiterte Windschutzwand die empfindlichen Flugzeugbauteile besser vor Witterungseinflüssen schützt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6eda2a2233612547eb9ebf45685ef603">Da die Luftfahrtindustrie besonders hohe Anforderungen an Qualität und Sicherheit stellt, kommen am Terminal speziell geschulte Mitarbeitende zum Einsatz. Regelmäßige Prüfungen und standardisierte Abläufe sollen die sichere Abwicklung der Transporte gewährleisten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6e96760fd3f8408cc95adcf838ae805a">Für Jaber Ghanim, Projektleiter der HHLA am CTT, stärkt die Erweiterung die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts: „Gemeinsam mit Airbus und COSCO SHIPPING haben wir am CTT die Voraussetzungen geschaffen, um die Exportaktivitäten eines der bedeutendsten Industriebetriebe Hamburgs weiter auszubauen.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-21265b7c04b60c62dc93970c563cbef2"><strong>Wachsende Bedeutung für den Export</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7c4126521548143c45bb9eeeb3cd0780">Mit der Erweiterung reagiert die HHLA auf den steigenden Bedarf an Transportkapazitäten für Flugzeugkomponenten. Gleichzeitig festigt der Container Terminal Tollerort seine Rolle als spezialisierter Logistikknoten für industrielle Schwer- und Projektladung im Hamburger Hafen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-487a622fbb46e5068158395200040a13">Die enge Zusammenarbeit zwischen HHLA, Airbus und COSCO SHIPPING bildet dabei eine zentrale Grundlage für die Versorgung der Airbus-Endmontage in Tianjin und die Anbindung europäischer Industrieproduktion an internationale Märkte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hhla-erweitert-airbus-flaeche-in-hamburg/">HHLA erweitert Airbus-Fläche in Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>HHLA wächst trotz Krisenumfeld</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hhla-waechst-trotz-krisenumfeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 05:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Container]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<category><![CDATA[Intermodal]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat 2025 trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein deutliches operatives Wachstum erzielt. Steigende Transportmengen und höhere Umsätze stehen jedoch einem durch Sondereffekte belasteten Jahresergebnis gegenüber.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hhla-waechst-trotz-krisenumfeld/">HHLA wächst trotz Krisenumfeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die HHLA hat im Geschäftsjahr 2025 ihre operative Leistung deutlich gesteigert. Der Umsatz legte um knapp zehn Prozent auf 1,76 Milliarden Euro zu, das Betriebsergebnis (EBIT) wuchs sogar um rund 20 Prozent auf 160,5 Millionen Euro. Gleichzeitig ging der Jahresüberschuss deutlich zurück – vor allem aufgrund steuerlicher Einmaleffekte.</p>



<p>Treiber der Entwicklung waren steigende Mengen im Containerumschlag und im Hinterlandverkehr. Der Umschlag erhöhte sich um 5,4 Prozent auf rund 6,3 Millionen TEU, der Containertransport legte mit plus 10,9 Prozent auf knapp 2 Millionen TEU noch stärker zu.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wachstum trotz geopolitischer Unsicherheiten</strong></h2>



<p>Das Ergebnis fällt vor dem Hintergrund eines angespannten Marktumfelds bemerkenswert aus. Konjunkturelle Schwäche, geopolitische Konflikte und Unsicherheiten im Welthandel belasteten die Branche.</p>



<p>„Auch in einem herausfordernden Marktumfeld konnten wir 2025 ein operatives Wachstum erzielen“, sagt HHLA-CEO Jeroen Eijsink. Für 2026 setze das Unternehmen auf „Zuverlässigkeit, Effizienz und Nachhaltigkeit“ sowie ein integriertes Leistungsangebot.</p>



<p>Allerdings wurde der Jahresüberschuss durch steuerliche Sondereffekte deutlich gedrückt und sank auf 9,8 Millionen Euro – nach 32,5 Millionen Euro im Vorjahr.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Intermodalverkehr als Wachstumstreiber</strong></h2>



<p>Besonders dynamisch entwickelte sich das Intermodalgeschäft. Der Bahn- und Straßentransport von Containern stieg deutlich, wobei der Schienenanteil weiter zunahm. Die Erlöse in diesem Segment wuchsen überproportional, ebenso das Betriebsergebnis.</p>



<p>Das zeigt die strategische Bedeutung der Hinterlandanbindung für die HHLA. Verbindungen zu norddeutschen Seehäfen sowie Transporte im deutschsprachigen Raum trugen maßgeblich zum Wachstum bei.</p>



<p>Gleichzeitig bleibt das operative Umfeld anspruchsvoll: Baustellen auf wichtigen Transportkorridoren und hohe Auslastungen in den Häfen wirken weiterhin belastend.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Verschiebungen im Containerumschlag</strong></h2>



<p>Im Containergeschäft profitierte HHLA von veränderten Handelsströmen. Während die Verkehre mit Nordamerika zurückgingen, stiegen die Mengen aus Fernost – insbesondere China – sowie aus Südamerika, Afrika und dem Mittleren Osten.</p>



<p>Auch innerhalb Europas legten die Verkehre deutlich zu, etwa mit dem Vereinigten Königreich, Belgien und den Niederlanden. Hintergrund sind anhaltende Routenverlagerungen infolge des Konflikts im Roten Meer.</p>



<p>Internationale Standorte entwickelten sich unterschiedlich: Während der Umschlag in Italien und in der Ukraine (Odessa) deutlich anzog, verzeichnete der Standort Estland leichte Rückgänge.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dividendenverzicht und Investitionsoffensive</strong></h2>



<p>Aufgrund des schwachen Jahresüberschusses will HHLA für 2025 keine Dividende ausschütten. Gleichzeitig plant der Konzern umfangreiche Investitionen: Für 2026 sind bis zu 480 Millionen Euro vorgesehen, der Großteil davon im Bereich Hafenlogistik.</p>



<p>Für das laufende Jahr erwartet HHLA weiteres Wachstum. Sowohl Umschlag als auch Transportvolumen sollen steigen, das operative Ergebnis wird in einer Bandbreite von 175 bis 195 Millionen Euro prognostiziert.</p>



<p>Damit setzt der Konzern auf eine Fortsetzung seines Wachstumskurses – trotz anhaltender Unsicherheiten im globalen Handel.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hhla-waechst-trotz-krisenumfeld/">HHLA wächst trotz Krisenumfeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Metrans beteiligt sich an Terminal in Rumänien</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/metrans-beteiligt-sich-an-terminal-in-rumaenien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 09:39:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Arad]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<category><![CDATA[Intermodal]]></category>
		<category><![CDATA[Metrans]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Einstieg am Standort Arad stärkt die Anbindung des Landes an zentrale europäische Logistikkorridore.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/metrans-beteiligt-sich-an-terminal-in-rumaenien/">Metrans beteiligt sich an Terminal in Rumänien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die HHLA-Tochter Metrans hat eine 50-prozentige Beteiligung am Afluent Arad South Terminal übernommen und setzt damit ihren Expansionskurs in Südosteuropa fort. Mit dem Schritt sichert sich das Unternehmen zugleich den Zugang zu seinem ersten eigenen Intermodalterminal in Rumänien.</p>



<p>Der Standort im Westen des Landes verfügt aktuell über eine Fläche von rund 3,5 Hektar und eine Kapazität von etwa 750 Standardcontainern. Perspektivisch ist ein Ausbau auf bis zu 82 Hektar vorgesehen. Nach Abschluss der Genehmigungsverfahren soll der Terminal vollständig in das europäische Netzwerk von Metrans integriert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Neue Verbindungen im Schienengüterverkehr</strong></h2>



<p>Geplant ist zunächst ein regelmäßiger Bahnverkehr zwischen Budapest und Arad mit bis zu drei Zügen pro Woche. Damit entsteht eine zusätzliche Achse im intermodalen Verkehr, die Rumänien enger an zentrale Logistikhubs in Europa anbindet.</p>



<p>„Mit der Investition eröffnen wir neue Möglichkeiten für einen zuverlässigen und effizienten Warentransport zwischen Rumänien und dem übrigen Europa“, sagt Peter Kiss, CEO von Metrans. Der rumänische Markt gewinne dadurch weiter an Bedeutung.</p>



<p>Über den Hub Budapest-Csepel wird der Standort Arad künftig an wichtige Nordseehäfen wie Hamburg, Bremerhaven, Wilhelmshaven und Rotterdam angebunden. Gleichzeitig entstehen Verbindungen zu Adriahäfen wie Koper und Rijeka.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Stärkung des Standorts Rumänien</strong></h2>



<p>Mit der Beteiligung reagiert Metrans auf die wachsende Rolle Rumäniens im europäischen Güterverkehr. Insbesondere für Kunden im Großraum Bukarest und im Osten des Landes eröffnet die neue Verbindung zusätzliche Optionen für schienenbasierte Transporte.</p>



<p>Auch die Anbindung an den Hafen Konstanza soll verbessert werden. Dadurch entstehen effizientere Transportketten für Import- und Exportverkehre zwischen Binnenstandorten und Seehäfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ausbau des europäischen Netzwerks</strong></h2>



<p>Metrans betreibt bereits mehr als 20 Inlandsterminals in Europa und verfolgt eine Strategie, sein Netzwerk gezielt in wachstumsstarken Regionen auszubauen. Südosteuropa gilt dabei als wichtiger Korridor zwischen Zentral-, West- und Osteuropa.</p>



<p>Mit dem Einstieg in Arad erweitert das Unternehmen seine Präsenz entlang dieser Achse – und schafft zusätzliche Kapazitäten für intermodale Transportlösungen im europäischen Güterverkehr.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/metrans-beteiligt-sich-an-terminal-in-rumaenien/">Metrans beteiligt sich an Terminal in Rumänien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>cargo-partner baut klimaneutrale Bahntransporte in Zentraleuropa aus</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/cargo-partner-baut-klimaneutrale-bahntransporte-in-zentraleuropa-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 12:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[cargo-partner]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=17185</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die verlängerte Partnerschaft mit HHLA Pure zeigt, wie stark emissionsarme Bahnlogistik in der Region an Bedeutung gewinnt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/cargo-partner-baut-klimaneutrale-bahntransporte-in-zentraleuropa-aus/">cargo-partner baut klimaneutrale Bahntransporte in Zentraleuropa aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Logistikdienstleister cargo-partner hat seine Zusammenarbeit mit der Initiative HHLA Pure erneut verlängert und steigert damit das Volumen klimaneutraler Schienentransporte in Zentraleuropa. Bereits im dritten Jahr in Folge setzt das Unternehmen auf das Programm, um CO₂-Emissionen im Containerverkehr zu reduzieren.</p>



<p>Die Initiative, getragen von der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und deren Bahn-Tochter METRANS, kombiniert elektrifizierte Bahntransporte mit klimafreundlichen Terminalprozessen. Verbleibende Emissionen werden über zertifizierte Klimaschutzprojekte kompensiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Deutlich steigende Transportvolumina</strong></h2>



<p>Im Jahr 2025 transportierte cargo-partner insgesamt 13.349 TEU klimaneutral über das Programm – mit einem klaren Schwerpunkt in den Märkten Mittel- und Osteuropas. Besonders stark war die Entwicklung in Ungarn, wo mehr als 6.000 TEU abgewickelt wurden. Auch in der Slowakei und in Tschechien legten die Volumina spürbar zu.</p>



<p>Die damit verbundenen Emissionseinsparungen entsprechen laut Unternehmen der CO₂-Aufnahme von mehr als 24.500 Bäumen pro Jahr – ein Indikator für die wachsende Relevanz emissionsarmer Transportkorridore in der Region.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schiene als Schlüssel zur Dekarbonisierung</strong></h2>



<p>Die Kooperation unterstreicht die strategische Rolle der Schiene im nachhaltigen Güterverkehr. Insbesondere im Hinterlandverkehr von großen europäischen Seehäfen bieten Bahnverbindungen eine skalierbare Alternative zum Straßentransport.</p>



<p>„Wir senken Transportemissionen aktiv und kompensieren unvermeidbare Restemissionen durch zertifizierte Drittprojekte“, sagt Luca Ferrara, CEO von cargo-partner. Ziel sei es, Kunden konkrete Optionen zur Reduktion ihres CO₂-Fußabdrucks anzubieten.</p>



<p>Ein wichtiger Baustein ist dabei die Infrastruktur: Standorte wie das Logistikzentrum in Dunajská Streda, das direkt an ein METRANS-Terminal angebunden ist, ermöglichen effiziente und emissionsarme Weitertransporte.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nachhaltigkeit als strategischer Wettbewerbsvorteil</strong></h2>



<p>Neben der Bahnlogistik setzt cargo-partner auf weitere Maßnahmen zur Emissionsreduktion, etwa den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF) oder die Modernisierung eigener Standorte. Der Fokus liegt auf einem ganzheitlichen Ansatz entlang der gesamten Lieferkette.</p>



<p>Die erneuerte Partnerschaft mit HHLA Pure zeigt, dass sich klimaneutrale Transportlösungen zunehmend vom Pilotprojekt zum festen Bestandteil logistischer Netzwerke entwickeln. Für Logistikdienstleister wird Nachhaltigkeit damit zunehmend zum Wettbewerbsfaktor – insbesondere in internationalen Transportketten.</p>
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		<title>Zwischen Tradition und Transformation</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/zwischen-tradition-und-transformation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Containerterminal]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<category><![CDATA[Hinterland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 140 Jahren steht die HHLA für Verlässlichkeit, Innovationskraft und internationales Wachstum. Heute richtet das Unternehmen seinen Blick fest nach vorn und verbindet wirtschaftliche Stärke mit nachhaltiger Verantwortung und digitaler Dynamik.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn der Nebel morgens über den Hafen zieht und die Kräne sich im Dunst wie Stahlskelette abzeichnen, atmet Hamburg Geschichte. Zwischen Speicherstadt und Containerbrücken schlägt seit 140 Jahren das Herz eines Unternehmens, das die logistische Entwicklung in Europa maßgeblich mitgeprägt hat: die Hamburger Hafen und Logistik AG, kurz HHLA. Was 1885 mit einer kühnen Idee begann, ist heute ein Netzwerk aus Terminals, Bahnen, Datenströmen und Menschen. Das stetige Wachstum zeigt, dass der Kurs stimmte. Doch blicken wir zuerst zurück auf die Wurzeln des Erfolgs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurs auf neue Märkte</h2>



<p>Als am 7. März 1885 der Hamburger Senat gemeinsam mit privaten Kaufleuten und der Norddeutschen Bank den HHLA-Vorgänger „Hamburger Freihafen-Lagerhaus-Gesellschaft“ (HFLG) gründete, war das mehr als ein wirtschaftliches Wagnis. Es war der Aufbruch in eine neue Zeit, kurz nach Gründung des Deutschen Reiches. Mit der Speicherstadt entstand nicht nur das damals größte Warenlager der Welt. Umgesetzt wurde ein revolutionäres Konzept: die Bündelung von Transport, Lagerung und Umschlag an einem Ort. Was damals als „Blockchain des 19. Jahrhunderts“ gelten könnte, machte Märkte effizienter und den Handel planbar – ein Meilenstein, der Hamburg an die Spitze der Weltwirtschaft führte.</p>



<p>Schon 1910 war der Hafen nach New York und Liverpool der drittgrößte der Welt. Die HFLG verwaltete modernste Lagerhäuser und bewahrte sich trotz staatlichen Einflusses ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit. Doch die Geschichte des Unternehmens blieb nie frei von Brüchen. In den 1930er-Jahren übernahm die HFLG die defizitäre Kaiverwaltung und wurde 1939 zur Hamburger Hafen- und Lagerhaus-Aktiengesellschaft – zur HHLA. Der Zweite Weltkrieg brachte Stagnation und Verwüstung: 90 Prozent der Schuppen und Lagerhäuser lagen in Trümmern. Doch die Mitarbeitenden bauten wieder auf – mit Mut und Technik. Zum Beispiel beschleunigten ab 1952 Gabelstapler die schwere Lagerarbeit und erleichterten sie. Der Hafen erwachte erneut zum Leben.</p>



<p>Ende der 1960er-Jahre begann eine stille Revolution. Mit der Einführung des Containers veränderte sich der Welthandel grundlegend – und die HHLA erkannte früh das Potenzial. 1968 wurde am Burchardkai der erste Container in Hamburg umgeschlagen. Dort, wo einst eine Vielzahl von Ballen, Fässern, Kisten und Rohren lagerte, entstand das pulsierende Herz des standardisierten Umschlags. Die neue Effizienz beflügelte Wachstum, der Hafen öffnete sich dem globalen Handel. Mit dem Fall der Mauer 1989 kam der nächste Aufbruch: Bahnverkehre nach Mittel- und Osteuropa, organisiert durch die Bahntöchter Polzug und Metrans, machten die HHLA zum Taktgeber eines neuen, grenzenlosen Logistikzeitalters.</p>



<p>In den 1990er-Jahren wuchs das Unternehmen weiter. Der Kauf des Container Terminals Tollerort, der Bau des Container Terminals Altenwerder und schließlich der Börsengang 2007 markierten Etappen einer beeindruckenden Expansion. Altenwerder, 2002 eröffnet, galt lange als modernster Terminal der Welt. Heute ist er ein Vorbild für nachhaltigen Terminalbetrieb. Hier begann die nahezu vollständige Elektrifizierung des Umschlags. Batteriefahrzeuge ersetzten Dieselmotoren, derzeit wird der Wasserstoffantrieb getestet. Schon früh setzte die HHLA Maßstäbe in klimafreundlicher Logistik und setzte sich selbst ein ehrgeiziges Ziel: klimaneutral bis 2040. Diese Vision will wirtschaftlichen Erfolg und ökologische Verantwortung in Einklang bringen.</p>



<p>Heute bewegt die HHLA rund sechs Millionen Standardcontainer über ihre Seehafenterminals und weitere 1,8 Millionen TEU auf Schiene und Straße. Seit 1967 wurden konzernweit mehr als 180 Millionen Container umgeschlagen – aneinandergereiht eine Strecke, die 27-mal um die Erde reicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Innovation mit Verantwortung</h2>



<p>„The Power of Networks“ lautet die strategische Leitidee. Über Standorte in Hamburg, Triest, Tallinn und Odessa sowie über 20 intermodale Terminals im europäischen Hinterland spannt sich ein enges Geflecht aus Schienen-, Straßen- und Wasserwegen. Datenströme verbinden die Prozesse in Echtzeit, Drohnen ergänzen das Netz. So entstehen End-to-End-Transportlösungen, die Kunden von der Küste bis ins Binnenland begleiten. Selbst in Krisenzeiten – etwa während des Ukraine-Kriegs – bewies das Netzwerk seine Stärke.</p>



<p>Verschiedene HHLA-Projekte arbeiten daran, klassische Datensysteme für operative Abläufe mit Business Intelligence und Künstlicher Intelligenz zu verknüpfen. So wird die Basis für automatisierte Prozesse, datengetriebene Innovationen und neue digitale Geschäftsmodelle ständig erweitert. Damit betritt die HHLA ein neues Zeitalter der Logistik, in dem Daten ebenso wertvoll sind wie Container.</p>



<p>Doch trotz aller Technologie bleibt der Mensch das Fundament. Über Standorte und Grenzen hinweg arbeiten die Mitarbeitenden der HHLA daran, die Zukunft der europäischen Logistik zu gestalten, und begreifen den Wandel als Chance. Das Unternehmen fördert Eigenverantwortung und unternehmerisches Denken, bietet internationale Entwicklungsmöglichkeiten und lebt eine Kultur der Offenheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein starkes Netzwerk</h2>



<p>Auch in Zukunft sucht die HHLA neue Wege, um die Versorgung Europas resilienter und nachhaltiger zu gestalten. Denn die HHLA ist längst mehr als ein Hafenbetreiber – sie versorgt Unternehmen und Verbraucher, auch wenn der Welthandel manchmal ins Stocken gerät.</p>



<p>140 Jahre nach ihrer Gründung steht die HHLA für die Kraft der Verbindung – zwischen Menschen, Technologien und Märkten. Sie ist Teil der Geschichte Hamburgs und zugleich Motor seiner Zukunft. Und so, wie die Speicherstadt einst den Aufbruch in ein neues Zeitalter markierte, steht heute das digitale, nachhaltige Netzwerk der HHLA für die nächste große Transformation der Logistik. Die Geschichte dieses Unternehmens ist noch lange nicht zu Ende – sie beginnt immer wieder neu.</p>
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		<title>HHLA testet Wasserstoff-Van-Carrier</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hhla-testet-wasserstoff-van-carrier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 09:43:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Gerät wird im Rahmen des Clean Port &#038; Logistics (CPL) Innovationsclusters im operativen Betrieb am Container Terminal Tollerort (CTT) auf dem dazugehörigen Testfeld eingesetzt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-db3f4961cad8d5243800a7e91932566c">Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) testet den ersten wasserstoffbetriebenen Van-Carrier am Container Terminal Tollerort (CTT). Das neue Van-Carrier-Modell von Konecranes wird emissionsfrei durch eine Wasserstoff-Brennstoffzelle angetrieben. Erste Praxistests zeigen: Das System reagiert schnell und die Umschlagvorgänge erfolgen mit der gleichen Leistung wie bei der Hybridversion. Eine Besonderheit des Fahrzeugs ist das modulare Antriebssystem, das sich mit wenigen Anpassungen flexibel auf verschiedene Antriebsarten – Hybrid, Elektro oder Wasserstoff – umrüsten lässt. Betankt wird der Van-Carrier an der Wasserstofftankstelle am CTT. Der Ablauf ähnelt den gängigen Prozessen und ermöglicht so Synergien im Betrieb. Ergänzend werden Schulungen entwickelt, um Wissen gezielt weiterzugeben und den Kompetenzaufbau langfristig zu sichern.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-df91d6266f1ff67bb8c9de05df9de2b7">Volker Windeck, Leiter Wasserstoffprojekte bei der HHLA: „Mit diesem Pilotprojekt zeigen wir, dass Wasserstoffantriebe auch im Schwerlastbereich eine echte Alternative darstellen. Die Technik erreicht das Leistungsniveau konventioneller Antriebe und arbeitet dabei vollständig emissionsfrei. Indem wir unsere Erfahrungen im Clean Port &amp; Logistics Cluster systematisch erfassen und weitergeben, schaffen wir die Grundlage für klimafreundliche Transportlösungen, von denen nicht nur wir, sondern die gesamte Branche profitiert.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d13fd7936dd0e85e57f65e454d2681ce">Hubert Foltys, Leiter des Geschäftsbereichs Van-Carrier bei Konecranes: „Wir sind dankbar für die Zusammenarbeit mit der HHLA bei der Erprobung des wasserstoffbetriebenen Konecranes Noell Van-Carrier. Wasserstoff ist eine äußerst vielversprechende Energiequelle, die der Welt enorme Vorteile bringen kann – allen voran CO<sub>2</sub>-Freiheit. Seit vielen Jahren arbeiten wir eng mit der HHLA zusammen, einem der weltweit kompetentesten Betreiber von Van-Carriern. Mit der Erprobung dieses Geräts sammeln wir gemeinsam wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse. Eine Zukunft mit Wasserstoff rückt damit immer näher.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d9c78c08332380ecb58ad948291fcee8">Im Clean Port &amp; Logistics Cluster entwickelt die HHLA gemeinsam mit über 40 Partnerunternehmen aus der ganzen Welt Lösungen, um wasserstoffbetriebene Schwerlastfahrzeuge und Terminalgeräte in kurzer Zeit zur Marktreife zu bringen und die für den Einsatz notwendigen Maßnahmen vorzubereiten. Die in den Arbeitsgruppen entwickelten Konzepte für Betrieb, Sicherheit, Wartung, Betankung und Versorgung werden dazu nun im praktischen Betrieb auf dem Testfeld am CTT erprobt und optimiert. Die Zusammenarbeit bei CPL unterstützt die Unternehmen dabei, ihre Prozesse zu dekarbonisieren und sinnvolle, klimafreundliche Investitionen zu tätigen, indem sie erforderliche Informationen und praktische Erfahrungen sammeln.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d8355f42246b1aa9987ad02f9e3c063a">Das Cluster und die Tankstelle werden im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) mit einer Summe von rund drei Millionen Euro gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.</p>
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		<title>HHLA: Jeroen Eijsink wird neuer Vorstandsvorsitzender</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hhla-jeroen-eijsink-wird-neuer-vorstandsvorsitzender/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2025 08:03:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Führungswechsel]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15155</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Aufsichtsrat der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat Jeroen Eijsink mit Wirkung zum 1. Oktober 2025 zum neuen Vorsitzenden des Vorstands bestellt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ff748cdf7bfacb2b25b058a8358a1fd4">Eijsink bringt mehr als 25 Jahre internationale Erfahrung in der Logistik- und Transportbranche mit.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e334bb1d085b15bbfda2018d3093feb6">Der 52-jährige gebürtige Niederländer begann seine Karriere bei Siemens und übernahm ab 2003 leitende Positionen bei Deutsche Post DHL, unter anderem als CEO DHL Freight Germany sowie CEO DHL Freight Benelux &amp; UK. Ab 2015 trieb er als President Europe bei C.H. Robinson das europäische Geschäft des Logistikdienstleisters maßgeblich voran. Zuletzt war Eijsink CEO der Girteka Group, wo er die strategische Neuausrichtung des Unternehmens leitete. Er studierte Betriebswirtschaftslehre an der Erasmus-Universität Rotterdam.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-55aaf20ea886ce80ffb56a0c230c6e14">Prof. Dr. Rüdiger Grube, Vorsitzender des Aufsichtsrats der HHLA, kommentiert die Entscheidung: „Mit Jeroen Eijsink gewinnt die HHLA eine international erfahrene Führungspersönlichkeit mit einem tiefen Verständnis für die Herausforderungen und Chancen globaler Logistik. Seine ausgewiesene Erfolgsbilanz in der Führung und Transformation komplexer Organisationen sowie sein klarer Blick für Effizienz und Innovation werden die HHLA in einer entscheidenden Phase der Weiterentwicklung stärken. Wir sind überzeugt, dass Jeroen Eijsink die richtigen Impulse setzen wird, um die HHLA weiterhin erfolgreich, zukunftsfest und wettbewerbsstark aufzustellen.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-333c1dcbb9b0fd5c3fc594e66d937ffb">Auch Jeroen Eijsink äußerte sich zu seiner Ernennung: „Mein Dank gilt dem Aufsichtsrat für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Ich freue mich darauf, meine bisherigen Erfahrungen in meiner Funktion als CEO bei der HHLA einzubringen und das Unternehmen in dem dynamischen Umfeld, in dem wir tätig sind, weiter voranzubringen. Gemeinsam werden wir die Chancen der Transformation nutzen und die Position der HHLA als Schlüsselakteur in der europäischen Logistik im Sinne unserer Kunden weiter ausbauen.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b8ed624e9bbb46a606209a9060ee3744">Eijsink folgt auf Angela Titzrath, die nach neun Jahren an der Spitze der HHLA zum 30. September 2025 aus dem Unternehmen ausscheidet. Die Bestellung Eijsinks gilt zunächst für drei Jahre.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>HHLA: Titzrath kündigt Rücktritt an</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hhla-titzrath-kuendigt-ruecktritt-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2025 08:51:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Containerterminal]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>
		<category><![CDATA[Titzrath]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14809</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach neun Jahren an der Spitze der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) kündigt Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath ihren Rücktritt spätestens zum Jahresende an. Die Nachfolge wird aktuell gesucht.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0b4a32912eff2d19a62eaa9921760e37">Mit dem angekündigten Wechsel endet eine strategisch bedeutende Ära für die HHLA. In ihrer Amtszeit entwickelte sich das Unternehmen zu einem europaweit vernetzten Logistikdienstleister – mit klarem Fokus auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit und internationale Standortdiversifikation. Rüdiger Grube, Vorsitzender des HHLA-Aufsichtsrats, würdigte Titzraths Beitrag deutlich: „Sie hat die Entwicklung des Unternehmens zu einem europäischen Netzwerk-Logistiker mit strategischem Weitblick und persönlichem Engagement entscheidend vorangetrieben und führte die HHLA erfolgreich auch in schwierigen Phasen.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2cbbcd592f42f8d7a2a35530b7f21d90">In den vergangenen fünf Jahren investierte die HHLA über eine halbe Milliarde Euro in die Modernisierung ihrer Containerterminals in Hamburg. Dazu zählen Automatisierungsprojekte, eine verstärkte Elektrifizierung sowie Investitionen in emissionsärmere Technologien. </p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-da49860975efaf2c02a009d50a4ca0d4">Einen weiteren Meilenstein setzte Titzrath mit der vollständigen Integration der Bahntochter Metrans. Die Zahl der Terminals im europäischen Hinterland wuchs von zehn auf 21 – ein massiver Ausbau, der das Intermodalgeschäft zur tragenden Säule der HHLA machte. Auch die Übernahme von Terminalbeteiligungen in Tallinn (Estland) und Triest (Italien) stärkte die Marktposition entlang zentraler Handelsachsen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ea49a2ddc33f6664065dfe880c424dc0">Zudem initiierte sie die Gründung von HHLA Next, einer eigenen Innovationseinheit, um Digitalisierung und Start-up-Kooperationen systematisch voranzutreiben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0dd04281bac540af63f3435e86096b81">Angela Titzrath zieht eine positive Bilanz: „Ich blicke auf neun sehr dynamische, aber auch ungemein spannende Jahre an der Spitze der HHLA zurück.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-82ef3bf336940c12c2e0fb0e0c59f121">Neben den operativen Erfolgen entwickelte Titzrath auch Führungsstruktur und Unternehmenskultur weiter – mit dem Ziel, die HHLA zukunfts- und wandlungsfähig aufzustellen. Der nun anstehende Führungswechsel bietet Raum für eine neue Phase der Unternehmensentwicklung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hhla-titzrath-kuendigt-ruecktritt-an/">HHLA: Titzrath kündigt Rücktritt an</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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