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	<title>HHLA Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<lastBuildDate>Thu, 26 Mar 2026 10:36:07 +0000</lastBuildDate>
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	<title>HHLA Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>HHLA wächst trotz Krisenumfeld</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hhla-waechst-trotz-krisenumfeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 05:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Container]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<category><![CDATA[Intermodal]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat 2025 trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein deutliches operatives Wachstum erzielt. Steigende Transportmengen und höhere Umsätze stehen jedoch einem durch Sondereffekte belasteten Jahresergebnis gegenüber.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hhla-waechst-trotz-krisenumfeld/">HHLA wächst trotz Krisenumfeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die HHLA hat im Geschäftsjahr 2025 ihre operative Leistung deutlich gesteigert. Der Umsatz legte um knapp zehn Prozent auf 1,76 Milliarden Euro zu, das Betriebsergebnis (EBIT) wuchs sogar um rund 20 Prozent auf 160,5 Millionen Euro. Gleichzeitig ging der Jahresüberschuss deutlich zurück – vor allem aufgrund steuerlicher Einmaleffekte.</p>



<p>Treiber der Entwicklung waren steigende Mengen im Containerumschlag und im Hinterlandverkehr. Der Umschlag erhöhte sich um 5,4 Prozent auf rund 6,3 Millionen TEU, der Containertransport legte mit plus 10,9 Prozent auf knapp 2 Millionen TEU noch stärker zu.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wachstum trotz geopolitischer Unsicherheiten</strong></h2>



<p>Das Ergebnis fällt vor dem Hintergrund eines angespannten Marktumfelds bemerkenswert aus. Konjunkturelle Schwäche, geopolitische Konflikte und Unsicherheiten im Welthandel belasteten die Branche.</p>



<p>„Auch in einem herausfordernden Marktumfeld konnten wir 2025 ein operatives Wachstum erzielen“, sagt HHLA-CEO Jeroen Eijsink. Für 2026 setze das Unternehmen auf „Zuverlässigkeit, Effizienz und Nachhaltigkeit“ sowie ein integriertes Leistungsangebot.</p>



<p>Allerdings wurde der Jahresüberschuss durch steuerliche Sondereffekte deutlich gedrückt und sank auf 9,8 Millionen Euro – nach 32,5 Millionen Euro im Vorjahr.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Intermodalverkehr als Wachstumstreiber</strong></h2>



<p>Besonders dynamisch entwickelte sich das Intermodalgeschäft. Der Bahn- und Straßentransport von Containern stieg deutlich, wobei der Schienenanteil weiter zunahm. Die Erlöse in diesem Segment wuchsen überproportional, ebenso das Betriebsergebnis.</p>



<p>Das zeigt die strategische Bedeutung der Hinterlandanbindung für die HHLA. Verbindungen zu norddeutschen Seehäfen sowie Transporte im deutschsprachigen Raum trugen maßgeblich zum Wachstum bei.</p>



<p>Gleichzeitig bleibt das operative Umfeld anspruchsvoll: Baustellen auf wichtigen Transportkorridoren und hohe Auslastungen in den Häfen wirken weiterhin belastend.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Verschiebungen im Containerumschlag</strong></h2>



<p>Im Containergeschäft profitierte HHLA von veränderten Handelsströmen. Während die Verkehre mit Nordamerika zurückgingen, stiegen die Mengen aus Fernost – insbesondere China – sowie aus Südamerika, Afrika und dem Mittleren Osten.</p>



<p>Auch innerhalb Europas legten die Verkehre deutlich zu, etwa mit dem Vereinigten Königreich, Belgien und den Niederlanden. Hintergrund sind anhaltende Routenverlagerungen infolge des Konflikts im Roten Meer.</p>



<p>Internationale Standorte entwickelten sich unterschiedlich: Während der Umschlag in Italien und in der Ukraine (Odessa) deutlich anzog, verzeichnete der Standort Estland leichte Rückgänge.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dividendenverzicht und Investitionsoffensive</strong></h2>



<p>Aufgrund des schwachen Jahresüberschusses will HHLA für 2025 keine Dividende ausschütten. Gleichzeitig plant der Konzern umfangreiche Investitionen: Für 2026 sind bis zu 480 Millionen Euro vorgesehen, der Großteil davon im Bereich Hafenlogistik.</p>



<p>Für das laufende Jahr erwartet HHLA weiteres Wachstum. Sowohl Umschlag als auch Transportvolumen sollen steigen, das operative Ergebnis wird in einer Bandbreite von 175 bis 195 Millionen Euro prognostiziert.</p>



<p>Damit setzt der Konzern auf eine Fortsetzung seines Wachstumskurses – trotz anhaltender Unsicherheiten im globalen Handel.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hhla-waechst-trotz-krisenumfeld/">HHLA wächst trotz Krisenumfeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>Metrans beteiligt sich an Terminal in Rumänien</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/metrans-beteiligt-sich-an-terminal-in-rumaenien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 09:39:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Arad]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<category><![CDATA[Intermodal]]></category>
		<category><![CDATA[Metrans]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Einstieg am Standort Arad stärkt die Anbindung des Landes an zentrale europäische Logistikkorridore.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/metrans-beteiligt-sich-an-terminal-in-rumaenien/">Metrans beteiligt sich an Terminal in Rumänien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die HHLA-Tochter Metrans hat eine 50-prozentige Beteiligung am Afluent Arad South Terminal übernommen und setzt damit ihren Expansionskurs in Südosteuropa fort. Mit dem Schritt sichert sich das Unternehmen zugleich den Zugang zu seinem ersten eigenen Intermodalterminal in Rumänien.</p>



<p>Der Standort im Westen des Landes verfügt aktuell über eine Fläche von rund 3,5 Hektar und eine Kapazität von etwa 750 Standardcontainern. Perspektivisch ist ein Ausbau auf bis zu 82 Hektar vorgesehen. Nach Abschluss der Genehmigungsverfahren soll der Terminal vollständig in das europäische Netzwerk von Metrans integriert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Neue Verbindungen im Schienengüterverkehr</strong></h2>



<p>Geplant ist zunächst ein regelmäßiger Bahnverkehr zwischen Budapest und Arad mit bis zu drei Zügen pro Woche. Damit entsteht eine zusätzliche Achse im intermodalen Verkehr, die Rumänien enger an zentrale Logistikhubs in Europa anbindet.</p>



<p>„Mit der Investition eröffnen wir neue Möglichkeiten für einen zuverlässigen und effizienten Warentransport zwischen Rumänien und dem übrigen Europa“, sagt Peter Kiss, CEO von Metrans. Der rumänische Markt gewinne dadurch weiter an Bedeutung.</p>



<p>Über den Hub Budapest-Csepel wird der Standort Arad künftig an wichtige Nordseehäfen wie Hamburg, Bremerhaven, Wilhelmshaven und Rotterdam angebunden. Gleichzeitig entstehen Verbindungen zu Adriahäfen wie Koper und Rijeka.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Stärkung des Standorts Rumänien</strong></h2>



<p>Mit der Beteiligung reagiert Metrans auf die wachsende Rolle Rumäniens im europäischen Güterverkehr. Insbesondere für Kunden im Großraum Bukarest und im Osten des Landes eröffnet die neue Verbindung zusätzliche Optionen für schienenbasierte Transporte.</p>



<p>Auch die Anbindung an den Hafen Konstanza soll verbessert werden. Dadurch entstehen effizientere Transportketten für Import- und Exportverkehre zwischen Binnenstandorten und Seehäfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ausbau des europäischen Netzwerks</strong></h2>



<p>Metrans betreibt bereits mehr als 20 Inlandsterminals in Europa und verfolgt eine Strategie, sein Netzwerk gezielt in wachstumsstarken Regionen auszubauen. Südosteuropa gilt dabei als wichtiger Korridor zwischen Zentral-, West- und Osteuropa.</p>



<p>Mit dem Einstieg in Arad erweitert das Unternehmen seine Präsenz entlang dieser Achse – und schafft zusätzliche Kapazitäten für intermodale Transportlösungen im europäischen Güterverkehr.</p>
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		<item>
		<title>cargo-partner baut klimaneutrale Bahntransporte in Zentraleuropa aus</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/cargo-partner-baut-klimaneutrale-bahntransporte-in-zentraleuropa-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 12:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[cargo-partner]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die verlängerte Partnerschaft mit HHLA Pure zeigt, wie stark emissionsarme Bahnlogistik in der Region an Bedeutung gewinnt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Logistikdienstleister cargo-partner hat seine Zusammenarbeit mit der Initiative HHLA Pure erneut verlängert und steigert damit das Volumen klimaneutraler Schienentransporte in Zentraleuropa. Bereits im dritten Jahr in Folge setzt das Unternehmen auf das Programm, um CO₂-Emissionen im Containerverkehr zu reduzieren.</p>



<p>Die Initiative, getragen von der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und deren Bahn-Tochter METRANS, kombiniert elektrifizierte Bahntransporte mit klimafreundlichen Terminalprozessen. Verbleibende Emissionen werden über zertifizierte Klimaschutzprojekte kompensiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Deutlich steigende Transportvolumina</strong></h2>



<p>Im Jahr 2025 transportierte cargo-partner insgesamt 13.349 TEU klimaneutral über das Programm – mit einem klaren Schwerpunkt in den Märkten Mittel- und Osteuropas. Besonders stark war die Entwicklung in Ungarn, wo mehr als 6.000 TEU abgewickelt wurden. Auch in der Slowakei und in Tschechien legten die Volumina spürbar zu.</p>



<p>Die damit verbundenen Emissionseinsparungen entsprechen laut Unternehmen der CO₂-Aufnahme von mehr als 24.500 Bäumen pro Jahr – ein Indikator für die wachsende Relevanz emissionsarmer Transportkorridore in der Region.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schiene als Schlüssel zur Dekarbonisierung</strong></h2>



<p>Die Kooperation unterstreicht die strategische Rolle der Schiene im nachhaltigen Güterverkehr. Insbesondere im Hinterlandverkehr von großen europäischen Seehäfen bieten Bahnverbindungen eine skalierbare Alternative zum Straßentransport.</p>



<p>„Wir senken Transportemissionen aktiv und kompensieren unvermeidbare Restemissionen durch zertifizierte Drittprojekte“, sagt Luca Ferrara, CEO von cargo-partner. Ziel sei es, Kunden konkrete Optionen zur Reduktion ihres CO₂-Fußabdrucks anzubieten.</p>



<p>Ein wichtiger Baustein ist dabei die Infrastruktur: Standorte wie das Logistikzentrum in Dunajská Streda, das direkt an ein METRANS-Terminal angebunden ist, ermöglichen effiziente und emissionsarme Weitertransporte.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nachhaltigkeit als strategischer Wettbewerbsvorteil</strong></h2>



<p>Neben der Bahnlogistik setzt cargo-partner auf weitere Maßnahmen zur Emissionsreduktion, etwa den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF) oder die Modernisierung eigener Standorte. Der Fokus liegt auf einem ganzheitlichen Ansatz entlang der gesamten Lieferkette.</p>



<p>Die erneuerte Partnerschaft mit HHLA Pure zeigt, dass sich klimaneutrale Transportlösungen zunehmend vom Pilotprojekt zum festen Bestandteil logistischer Netzwerke entwickeln. Für Logistikdienstleister wird Nachhaltigkeit damit zunehmend zum Wettbewerbsfaktor – insbesondere in internationalen Transportketten.</p>
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		<item>
		<title>Zwischen Tradition und Transformation</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/zwischen-tradition-und-transformation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Containerterminal]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<category><![CDATA[Hinterland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 140 Jahren steht die HHLA für Verlässlichkeit, Innovationskraft und internationales Wachstum. Heute richtet das Unternehmen seinen Blick fest nach vorn und verbindet wirtschaftliche Stärke mit nachhaltiger Verantwortung und digitaler Dynamik.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/zwischen-tradition-und-transformation/">Zwischen Tradition und Transformation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn der Nebel morgens über den Hafen zieht und die Kräne sich im Dunst wie Stahlskelette abzeichnen, atmet Hamburg Geschichte. Zwischen Speicherstadt und Containerbrücken schlägt seit 140 Jahren das Herz eines Unternehmens, das die logistische Entwicklung in Europa maßgeblich mitgeprägt hat: die Hamburger Hafen und Logistik AG, kurz HHLA. Was 1885 mit einer kühnen Idee begann, ist heute ein Netzwerk aus Terminals, Bahnen, Datenströmen und Menschen. Das stetige Wachstum zeigt, dass der Kurs stimmte. Doch blicken wir zuerst zurück auf die Wurzeln des Erfolgs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurs auf neue Märkte</h2>



<p>Als am 7. März 1885 der Hamburger Senat gemeinsam mit privaten Kaufleuten und der Norddeutschen Bank den HHLA-Vorgänger „Hamburger Freihafen-Lagerhaus-Gesellschaft“ (HFLG) gründete, war das mehr als ein wirtschaftliches Wagnis. Es war der Aufbruch in eine neue Zeit, kurz nach Gründung des Deutschen Reiches. Mit der Speicherstadt entstand nicht nur das damals größte Warenlager der Welt. Umgesetzt wurde ein revolutionäres Konzept: die Bündelung von Transport, Lagerung und Umschlag an einem Ort. Was damals als „Blockchain des 19. Jahrhunderts“ gelten könnte, machte Märkte effizienter und den Handel planbar – ein Meilenstein, der Hamburg an die Spitze der Weltwirtschaft führte.</p>



<p>Schon 1910 war der Hafen nach New York und Liverpool der drittgrößte der Welt. Die HFLG verwaltete modernste Lagerhäuser und bewahrte sich trotz staatlichen Einflusses ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit. Doch die Geschichte des Unternehmens blieb nie frei von Brüchen. In den 1930er-Jahren übernahm die HFLG die defizitäre Kaiverwaltung und wurde 1939 zur Hamburger Hafen- und Lagerhaus-Aktiengesellschaft – zur HHLA. Der Zweite Weltkrieg brachte Stagnation und Verwüstung: 90 Prozent der Schuppen und Lagerhäuser lagen in Trümmern. Doch die Mitarbeitenden bauten wieder auf – mit Mut und Technik. Zum Beispiel beschleunigten ab 1952 Gabelstapler die schwere Lagerarbeit und erleichterten sie. Der Hafen erwachte erneut zum Leben.</p>



<p>Ende der 1960er-Jahre begann eine stille Revolution. Mit der Einführung des Containers veränderte sich der Welthandel grundlegend – und die HHLA erkannte früh das Potenzial. 1968 wurde am Burchardkai der erste Container in Hamburg umgeschlagen. Dort, wo einst eine Vielzahl von Ballen, Fässern, Kisten und Rohren lagerte, entstand das pulsierende Herz des standardisierten Umschlags. Die neue Effizienz beflügelte Wachstum, der Hafen öffnete sich dem globalen Handel. Mit dem Fall der Mauer 1989 kam der nächste Aufbruch: Bahnverkehre nach Mittel- und Osteuropa, organisiert durch die Bahntöchter Polzug und Metrans, machten die HHLA zum Taktgeber eines neuen, grenzenlosen Logistikzeitalters.</p>



<p>In den 1990er-Jahren wuchs das Unternehmen weiter. Der Kauf des Container Terminals Tollerort, der Bau des Container Terminals Altenwerder und schließlich der Börsengang 2007 markierten Etappen einer beeindruckenden Expansion. Altenwerder, 2002 eröffnet, galt lange als modernster Terminal der Welt. Heute ist er ein Vorbild für nachhaltigen Terminalbetrieb. Hier begann die nahezu vollständige Elektrifizierung des Umschlags. Batteriefahrzeuge ersetzten Dieselmotoren, derzeit wird der Wasserstoffantrieb getestet. Schon früh setzte die HHLA Maßstäbe in klimafreundlicher Logistik und setzte sich selbst ein ehrgeiziges Ziel: klimaneutral bis 2040. Diese Vision will wirtschaftlichen Erfolg und ökologische Verantwortung in Einklang bringen.</p>



<p>Heute bewegt die HHLA rund sechs Millionen Standardcontainer über ihre Seehafenterminals und weitere 1,8 Millionen TEU auf Schiene und Straße. Seit 1967 wurden konzernweit mehr als 180 Millionen Container umgeschlagen – aneinandergereiht eine Strecke, die 27-mal um die Erde reicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Innovation mit Verantwortung</h2>



<p>„The Power of Networks“ lautet die strategische Leitidee. Über Standorte in Hamburg, Triest, Tallinn und Odessa sowie über 20 intermodale Terminals im europäischen Hinterland spannt sich ein enges Geflecht aus Schienen-, Straßen- und Wasserwegen. Datenströme verbinden die Prozesse in Echtzeit, Drohnen ergänzen das Netz. So entstehen End-to-End-Transportlösungen, die Kunden von der Küste bis ins Binnenland begleiten. Selbst in Krisenzeiten – etwa während des Ukraine-Kriegs – bewies das Netzwerk seine Stärke.</p>



<p>Verschiedene HHLA-Projekte arbeiten daran, klassische Datensysteme für operative Abläufe mit Business Intelligence und Künstlicher Intelligenz zu verknüpfen. So wird die Basis für automatisierte Prozesse, datengetriebene Innovationen und neue digitale Geschäftsmodelle ständig erweitert. Damit betritt die HHLA ein neues Zeitalter der Logistik, in dem Daten ebenso wertvoll sind wie Container.</p>



<p>Doch trotz aller Technologie bleibt der Mensch das Fundament. Über Standorte und Grenzen hinweg arbeiten die Mitarbeitenden der HHLA daran, die Zukunft der europäischen Logistik zu gestalten, und begreifen den Wandel als Chance. Das Unternehmen fördert Eigenverantwortung und unternehmerisches Denken, bietet internationale Entwicklungsmöglichkeiten und lebt eine Kultur der Offenheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein starkes Netzwerk</h2>



<p>Auch in Zukunft sucht die HHLA neue Wege, um die Versorgung Europas resilienter und nachhaltiger zu gestalten. Denn die HHLA ist längst mehr als ein Hafenbetreiber – sie versorgt Unternehmen und Verbraucher, auch wenn der Welthandel manchmal ins Stocken gerät.</p>



<p>140 Jahre nach ihrer Gründung steht die HHLA für die Kraft der Verbindung – zwischen Menschen, Technologien und Märkten. Sie ist Teil der Geschichte Hamburgs und zugleich Motor seiner Zukunft. Und so, wie die Speicherstadt einst den Aufbruch in ein neues Zeitalter markierte, steht heute das digitale, nachhaltige Netzwerk der HHLA für die nächste große Transformation der Logistik. Die Geschichte dieses Unternehmens ist noch lange nicht zu Ende – sie beginnt immer wieder neu.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/zwischen-tradition-und-transformation/">Zwischen Tradition und Transformation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>HHLA testet Wasserstoff-Van-Carrier</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hhla-testet-wasserstoff-van-carrier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 09:43:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Gerät wird im Rahmen des Clean Port &#038; Logistics (CPL) Innovationsclusters im operativen Betrieb am Container Terminal Tollerort (CTT) auf dem dazugehörigen Testfeld eingesetzt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hhla-testet-wasserstoff-van-carrier/">HHLA testet Wasserstoff-Van-Carrier</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-db3f4961cad8d5243800a7e91932566c">Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) testet den ersten wasserstoffbetriebenen Van-Carrier am Container Terminal Tollerort (CTT). Das neue Van-Carrier-Modell von Konecranes wird emissionsfrei durch eine Wasserstoff-Brennstoffzelle angetrieben. Erste Praxistests zeigen: Das System reagiert schnell und die Umschlagvorgänge erfolgen mit der gleichen Leistung wie bei der Hybridversion. Eine Besonderheit des Fahrzeugs ist das modulare Antriebssystem, das sich mit wenigen Anpassungen flexibel auf verschiedene Antriebsarten – Hybrid, Elektro oder Wasserstoff – umrüsten lässt. Betankt wird der Van-Carrier an der Wasserstofftankstelle am CTT. Der Ablauf ähnelt den gängigen Prozessen und ermöglicht so Synergien im Betrieb. Ergänzend werden Schulungen entwickelt, um Wissen gezielt weiterzugeben und den Kompetenzaufbau langfristig zu sichern.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-df91d6266f1ff67bb8c9de05df9de2b7">Volker Windeck, Leiter Wasserstoffprojekte bei der HHLA: „Mit diesem Pilotprojekt zeigen wir, dass Wasserstoffantriebe auch im Schwerlastbereich eine echte Alternative darstellen. Die Technik erreicht das Leistungsniveau konventioneller Antriebe und arbeitet dabei vollständig emissionsfrei. Indem wir unsere Erfahrungen im Clean Port &amp; Logistics Cluster systematisch erfassen und weitergeben, schaffen wir die Grundlage für klimafreundliche Transportlösungen, von denen nicht nur wir, sondern die gesamte Branche profitiert.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d13fd7936dd0e85e57f65e454d2681ce">Hubert Foltys, Leiter des Geschäftsbereichs Van-Carrier bei Konecranes: „Wir sind dankbar für die Zusammenarbeit mit der HHLA bei der Erprobung des wasserstoffbetriebenen Konecranes Noell Van-Carrier. Wasserstoff ist eine äußerst vielversprechende Energiequelle, die der Welt enorme Vorteile bringen kann – allen voran CO<sub>2</sub>-Freiheit. Seit vielen Jahren arbeiten wir eng mit der HHLA zusammen, einem der weltweit kompetentesten Betreiber von Van-Carriern. Mit der Erprobung dieses Geräts sammeln wir gemeinsam wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse. Eine Zukunft mit Wasserstoff rückt damit immer näher.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d9c78c08332380ecb58ad948291fcee8">Im Clean Port &amp; Logistics Cluster entwickelt die HHLA gemeinsam mit über 40 Partnerunternehmen aus der ganzen Welt Lösungen, um wasserstoffbetriebene Schwerlastfahrzeuge und Terminalgeräte in kurzer Zeit zur Marktreife zu bringen und die für den Einsatz notwendigen Maßnahmen vorzubereiten. Die in den Arbeitsgruppen entwickelten Konzepte für Betrieb, Sicherheit, Wartung, Betankung und Versorgung werden dazu nun im praktischen Betrieb auf dem Testfeld am CTT erprobt und optimiert. Die Zusammenarbeit bei CPL unterstützt die Unternehmen dabei, ihre Prozesse zu dekarbonisieren und sinnvolle, klimafreundliche Investitionen zu tätigen, indem sie erforderliche Informationen und praktische Erfahrungen sammeln.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d8355f42246b1aa9987ad02f9e3c063a">Das Cluster und die Tankstelle werden im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) mit einer Summe von rund drei Millionen Euro gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hhla-testet-wasserstoff-van-carrier/">HHLA testet Wasserstoff-Van-Carrier</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>HHLA: Jeroen Eijsink wird neuer Vorstandsvorsitzender</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hhla-jeroen-eijsink-wird-neuer-vorstandsvorsitzender/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2025 08:03:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Führungswechsel]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15155</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Aufsichtsrat der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat Jeroen Eijsink mit Wirkung zum 1. Oktober 2025 zum neuen Vorsitzenden des Vorstands bestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hhla-jeroen-eijsink-wird-neuer-vorstandsvorsitzender/">HHLA: Jeroen Eijsink wird neuer Vorstandsvorsitzender</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ff748cdf7bfacb2b25b058a8358a1fd4">Eijsink bringt mehr als 25 Jahre internationale Erfahrung in der Logistik- und Transportbranche mit.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e334bb1d085b15bbfda2018d3093feb6">Der 52-jährige gebürtige Niederländer begann seine Karriere bei Siemens und übernahm ab 2003 leitende Positionen bei Deutsche Post DHL, unter anderem als CEO DHL Freight Germany sowie CEO DHL Freight Benelux &amp; UK. Ab 2015 trieb er als President Europe bei C.H. Robinson das europäische Geschäft des Logistikdienstleisters maßgeblich voran. Zuletzt war Eijsink CEO der Girteka Group, wo er die strategische Neuausrichtung des Unternehmens leitete. Er studierte Betriebswirtschaftslehre an der Erasmus-Universität Rotterdam.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-55aaf20ea886ce80ffb56a0c230c6e14">Prof. Dr. Rüdiger Grube, Vorsitzender des Aufsichtsrats der HHLA, kommentiert die Entscheidung: „Mit Jeroen Eijsink gewinnt die HHLA eine international erfahrene Führungspersönlichkeit mit einem tiefen Verständnis für die Herausforderungen und Chancen globaler Logistik. Seine ausgewiesene Erfolgsbilanz in der Führung und Transformation komplexer Organisationen sowie sein klarer Blick für Effizienz und Innovation werden die HHLA in einer entscheidenden Phase der Weiterentwicklung stärken. Wir sind überzeugt, dass Jeroen Eijsink die richtigen Impulse setzen wird, um die HHLA weiterhin erfolgreich, zukunftsfest und wettbewerbsstark aufzustellen.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-333c1dcbb9b0fd5c3fc594e66d937ffb">Auch Jeroen Eijsink äußerte sich zu seiner Ernennung: „Mein Dank gilt dem Aufsichtsrat für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Ich freue mich darauf, meine bisherigen Erfahrungen in meiner Funktion als CEO bei der HHLA einzubringen und das Unternehmen in dem dynamischen Umfeld, in dem wir tätig sind, weiter voranzubringen. Gemeinsam werden wir die Chancen der Transformation nutzen und die Position der HHLA als Schlüsselakteur in der europäischen Logistik im Sinne unserer Kunden weiter ausbauen.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b8ed624e9bbb46a606209a9060ee3744">Eijsink folgt auf Angela Titzrath, die nach neun Jahren an der Spitze der HHLA zum 30. September 2025 aus dem Unternehmen ausscheidet. Die Bestellung Eijsinks gilt zunächst für drei Jahre.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hhla-jeroen-eijsink-wird-neuer-vorstandsvorsitzender/">HHLA: Jeroen Eijsink wird neuer Vorstandsvorsitzender</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>HHLA: Titzrath kündigt Rücktritt an</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hhla-titzrath-kuendigt-ruecktritt-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2025 08:51:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Containerterminal]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>
		<category><![CDATA[Titzrath]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14809</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach neun Jahren an der Spitze der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) kündigt Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath ihren Rücktritt spätestens zum Jahresende an. Die Nachfolge wird aktuell gesucht.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0b4a32912eff2d19a62eaa9921760e37">Mit dem angekündigten Wechsel endet eine strategisch bedeutende Ära für die HHLA. In ihrer Amtszeit entwickelte sich das Unternehmen zu einem europaweit vernetzten Logistikdienstleister – mit klarem Fokus auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit und internationale Standortdiversifikation. Rüdiger Grube, Vorsitzender des HHLA-Aufsichtsrats, würdigte Titzraths Beitrag deutlich: „Sie hat die Entwicklung des Unternehmens zu einem europäischen Netzwerk-Logistiker mit strategischem Weitblick und persönlichem Engagement entscheidend vorangetrieben und führte die HHLA erfolgreich auch in schwierigen Phasen.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2cbbcd592f42f8d7a2a35530b7f21d90">In den vergangenen fünf Jahren investierte die HHLA über eine halbe Milliarde Euro in die Modernisierung ihrer Containerterminals in Hamburg. Dazu zählen Automatisierungsprojekte, eine verstärkte Elektrifizierung sowie Investitionen in emissionsärmere Technologien. </p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-da49860975efaf2c02a009d50a4ca0d4">Einen weiteren Meilenstein setzte Titzrath mit der vollständigen Integration der Bahntochter Metrans. Die Zahl der Terminals im europäischen Hinterland wuchs von zehn auf 21 – ein massiver Ausbau, der das Intermodalgeschäft zur tragenden Säule der HHLA machte. Auch die Übernahme von Terminalbeteiligungen in Tallinn (Estland) und Triest (Italien) stärkte die Marktposition entlang zentraler Handelsachsen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ea49a2ddc33f6664065dfe880c424dc0">Zudem initiierte sie die Gründung von HHLA Next, einer eigenen Innovationseinheit, um Digitalisierung und Start-up-Kooperationen systematisch voranzutreiben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0dd04281bac540af63f3435e86096b81">Angela Titzrath zieht eine positive Bilanz: „Ich blicke auf neun sehr dynamische, aber auch ungemein spannende Jahre an der Spitze der HHLA zurück.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-82ef3bf336940c12c2e0fb0e0c59f121">Neben den operativen Erfolgen entwickelte Titzrath auch Führungsstruktur und Unternehmenskultur weiter – mit dem Ziel, die HHLA zukunfts- und wandlungsfähig aufzustellen. Der nun anstehende Führungswechsel bietet Raum für eine neue Phase der Unternehmensentwicklung.</p>
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		<title>heyport digitalisiert Schiffsplanung in Casablanca</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/heyport-digitalisiert-schiffsplanung-in-casablanca/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2025 05:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Hafenterminal]]></category>
		<category><![CDATA[heyport]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14718</guid>

					<description><![CDATA[<p>An fünf Terminals von Marsa Maroc optimiert die Lösung ab sofort die Planung von Schiffsanläufen und Ressourcen. Diese Investition in digitale Transparenz und Zusammenarbeit verspricht nicht nur massive Effizienzsteigerungen, sondern auch einen signifikanten Beitrag zur nachhaltigeren Schifffahrt. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/heyport-digitalisiert-schiffsplanung-in-casablanca/">heyport digitalisiert Schiffsplanung in Casablanca</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2ae3c6723d19405876622a9c2c0d941a">Die Schiffsplanung im Hafen von Casablanca erreicht eine neue Dimension der Effizienz und Transparenz. Die smarte Plattform heyport wurde erfolgreich an allen fünf Terminals von Marsa Maroc implementiert, wo sie fortan die Schiffsanlauf- und Ressourcenplanung optimiert. Mit dieser Zentralisierung wichtiger Planungsprozesse steigert das System die Effizienz, erhöht die Transparenz und fördert die Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Akteuren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-86e7116a98224bb4f5661f4e700a41b4">Bisher waren die Terminalabläufe in Casablanca von manuellen Abstimmungen, fragmentierten Daten und eingeschränkten Echtzeiteinblicken in Schiffsanläufe geprägt. heyport begegnet diesen Herausforderungen nun mit präzisen, aktuellen Planungsdaten. Dazu gehören satellitengestützte Schiffsverfolgung, umfassende Wetter- und Gezeitenprognosen sowie die automatische Fahrplan-Synchronisation mit mehr als 150 Linienreedereien. Die nahtlose Integration der Plattform in das bestehende Terminal Operating System (TOS) von Marsa Maroc sowie in das lokale Port Community System reduziert dabei den manuellen Aufwand erheblich und minimiert potenzielle Fehlerquellen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cffa501aa8dfbf21f1387e1dc8151cf8">Über die Vereinfachung operativer Abläufe hinaus verbessert heyport auch die Ressourcenplanung, indem es beispielsweise eine exakte Zuweisung von Kränen und Arbeitsgruppen ermöglicht. Dies führt zu verkürzten Liegezeiten der Schiffe und einer besseren Auslastung der Infrastruktur. Die Plattform ermöglicht zudem eine standortübergreifende Echtzeit-Zusammenarbeit zwischen den Terminals, den Hafenbehörden und externen Partnern, sogar über mehrere Häfen hinweg. Besonders nützlich erweist sich das System bei kurzfristigen Änderungen, die nun effizient und flexibel gehandhabt werden können. Die Implementierung von heyport erfolgte bemerkenswert schnell, in nur zwölf Wochen vom Projektstart bis zum vollständigen Live-Betrieb.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a1b19d1b9a2928c60e650d03101f70b0">Jan Cantow, Co-Founder von heyport, äußert sich stolz über die Zusammenarbeit: „Wir sind sehr stolz darauf, Marsa Maroc auf dem Weg zu einem intelligenteren und nachhaltigeren Terminalbetrieb zu begleiten. Die schnelle Implementierung und die sofort erzielten Effizienzgewinne zeigen die Stärke digitaler Zusammenarbeit und die hohe Anpassungsfähigkeit des Marsa-Maroc-Teams. Wir freuen uns darauf, die Hafenlogistik in Casablanca – und darüber hinaus – weiter zu optimieren.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-508d382dc4216f6e07e2a8ab8dbf1218">Die Ergebnisse der heyport-Implementierung sind bereits vielversprechend und stimmen mit früheren Analysen überein. Nach Studien aus dem Hamburger Hafen und der IMO lassen sich dank Just-in-Time-Anläufen CO₂-Emissionen um bis zu 14 Prozent senken, was einen bedeutenden Beitrag zu einer nachhaltigeren Schifffahrt darstellt. Gleichzeitig konnte der manuelle Kommunikationsaufwand um beeindruckende 90 Prozent reduziert werden, wodurch sich die Mitarbeitenden stärker auf strategische Aufgaben konzentrieren können. Pro Schiffsanlauf werden nun durchschnittlich 180 Minuten bei Planung und Koordination eingespart, was einen spürbaren Effizienzgewinn bedeutet.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c8bbe06b8d5eb8143e145d683246ae2c">Amine Boulif, Head of Operations bei Marsa Maroc Container Terminals Casablanca, unterstreicht die Bedeutung: „Die Einführung von heyport markiert einen Meilenstein für unseren Betrieb. Unsere Teams können nun auf verlässliche Echtzeitdaten zugreifen und ihre Planung mit hoher Präzision durchführen. Die Plattform hilft uns, Liegezeiten zu minimieren, Emissionen zu senken und unseren Kunden einen noch besseren Service zu bieten.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-44beeda143b01aeac55368ae0bf88145">Marsa Maroc ist Marokkos führender Hafenbetreiber und verwaltet insgesamt 24 Terminals in zehn Häfen, wovon sich fünf im Hafen von Casablanca befinden. Dieser zentrale Hafen wickelt jährlich über zehn Millionen Tonnen Güter ab und umfasst unter anderem zwei Containerterminals, ein RoRo-Terminal, ein Stückgutterminal und ein Mineralienterminal, das für Marokkos Exportwirtschaft von zentraler Bedeutung ist.</p>
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		<title>5G-Pilotprojekt: CTA wird zum digitalen Testfeld</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/5g-pilotprojekt-cta-wird-zum-digitalen-testfeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 03:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[5G-Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[BMDV]]></category>
		<category><![CDATA[Container Terminal Altenwerder]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales Testfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<category><![CDATA[Logistikprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Pilotprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Procon-5G]]></category>
		<category><![CDATA[Seehafen]]></category>
		<category><![CDATA[TÜV Rheinland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=13744</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Container Terminal Altenwerder (CTA) der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) erhält im Rahmen der Richtlinie „DigiTest“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) eine Förderung für den Aufbau eines 5G-Campusnetzes. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-add7df6d9a3ac894d6bb00315ad12385">Ziel des Pilotprojekts ist es, ein digitales Testfeld auf dem Terminal zu errichten, auf dem neue Anwendungsfälle erprobt werden können. Durch den Einsatz dieser neuen Kommunikationstechnik soll die Effizienz der Logistikprozesse weiter gesteigert werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-359c502b2710a49a53ff136752106caf">Sehr leistungsfähig und zuverlässig</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-95356123fb333b2aa01a205ab1f5127c">Im Rahmen des Pilotprojekts „PROCON-5G“ (Port Remote Operations and Container Network with 5G) wird ein privates 5G-Mobilfunknetz in Form eines digitalen Testfelds auf dem Firmengelände des CTA errichtet. Das Netz zeichnet sich durch eine hohe Leistungsfähig- und Zuverlässigkeit aus und schafft so eine verlässliche und flexible Kommunikationsinfrastruktur für die Hafenlogistik. Durch schnelle Reaktionszeiten und hohe Bandbreiten werden Datenübertragungen in Echtzeit gewährleistet, die mit den bisher verwendeten Technologien nicht möglich waren. Dadurch können die digitalisierten Prozesse des Terminals weiter optimiert werden. Gleichzeitig wird durch den Aufbau eines providerunabhängigen Netzes die Resilienz der Kommunikation auf dem Terminal gestärkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aa876319617d3a8ab52bcc3b995bbc6e">Erprobung von verschiedenen Anwendungen</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-68ec85987f6060efe3339a1ddac25e43">Das Projekt hat ein Fördervolumen von rund 2,3 Millionen Euro und läuft bis Mitte des Jahres 2026. In den kommenden Monaten wird das Netz schrittweise errichtet. Nach dem Aufbau wird es zur Erprobung von unterschiedlichen Anwendungsfällen benutzt. Dabei soll unter anderem untersucht werden, wie das 5G-Netz bei der weiteren Automatisierung von Geräten sowie der mobilen Instandhaltung unterstützen kann. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen nicht nur die Weiterentwicklung des CTA unterstützen, sondern auch anderen Unternehmen in der Hafenlogistik zur Verfügung stehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c1ab9d92726822656b34e814b9a81130">Wichtiges Testfeld zur Erprobung neuer Technologien</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7154e3eb7147f6c40c75f956b8b8bb09">Michael Albers, HHLA-Projektleiter, erläutert: „Mit der Errichtung eines 5G-Campusnetzes am Container Terminal Altenwerder schaffen wir die Grundlage, um unsere digitalisierten Prozesse noch effizienter und verlässlicher zu gestalten. Das 5G-Netz ist zudem eine wichtige Voraussetzung für die weitere Automatisierung und Digitalisierung unserer Abläufe. Gleichzeitig freuen wir uns, den CTA als Testfeld für 5G-Innovationen zu öffnen und damit auch anderen Unternehmen die Möglichkeit zu geben, die zukunftsweisende Technologie zu erproben.“<br>Das Projekt PROCON-5G ist eines von mehreren Projekten, die im Rahmen der Richtlinie „Digitale Testfelder in Häfen“ gefördert werden. Mit der Förderrichtlinie unterstützt das BMDV aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestags die Ausrüstung deutscher See- und Binnenhäfen mit digitaler Infrastruktur für die Erprobung von Innovationen in Form von Testfeldern. Der Projektträger ist der TÜV Rheinland.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-vivid-red-color has-text-color has-link-color wp-elements-013e6b6c320db266a531dcb5e800a169">Hinweis</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-501e4b614920bb4a562944b441cc7759">Weitere Informationen unter: <a href="http://www.digitest-hafen.de">www.digitest-hafen.de</a></p>
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		<item>
		<title>Positive Entwicklung: Containerumschlag und Bahntransporte im Plus</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/positive-entwicklung-containerumschlag-und-bahntransporte-im-plus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 11:05:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Mattern]]></category>
		<category><![CDATA[Bahntransport]]></category>
		<category><![CDATA[CMA CGM]]></category>
		<category><![CDATA[Containerumschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Dekarbonisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesamtumschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hafenwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hapag-Lloyd]]></category>
		<category><![CDATA[HHLA]]></category>
		<category><![CDATA[Hinterlandverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Liniendienst]]></category>
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		<category><![CDATA[Modal Split]]></category>
		<category><![CDATA[ONE]]></category>
		<category><![CDATA[Reederei]]></category>
		<category><![CDATA[Seefracht]]></category>
		<category><![CDATA[Stückgut]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlagzahlen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=13386</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Hamburger Hafen hat im vergangenen Jahr 7,8 Millionen TEU umgeschlagen, vor allem der Containerumschlag nahm wieder zu, konventionelles Stückgut liegt mit 8,7 Prozent ebenfalls im Plus. Die USA-Verkehre konnten ein Rekordergebnis erzielen. Besonders erfreulich ist auch das Ergebnis der Bahntransporte, die 2024 stärker gewachsen sind als der Gesamtumschlag.    </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/positive-entwicklung-containerumschlag-und-bahntransporte-im-plus/">Positive Entwicklung: Containerumschlag und Bahntransporte im Plus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4bae929e24c535715042f20a54173e59">Das Jahr 2024 war von vielen geopolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen geprägt. Sowohl der Krieg in der Ukraine als auch die Konflikte im Nahen Osten beeinflussten den internationalen Handel und sorgten für Unsicherheiten auf den globalen Märkten. In Deutschland sank die Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent. Zugleich fiel die industrielle Produktion um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8a5c4cfc54ee8f0cd4cbc27ca756e698">Stabiler Containerumschlag in global schwierigem Umfeld&nbsp;</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7b97ac3f0e16bfb8f13872d200b1c9f6">Trotz dieser Herausforderungen gelang es dem Hafen Hamburg beim Containerumschlag wieder zu wachsen. Die positive Entwicklung im Containerverkehr mit den USA hielt auch im Jahr 2024 an und der Containerumschlag mit China erholte sich.<br>Der Containerumschlag im Hamburger Hafen stieg um 0,9 Prozent im Vergleich zum Jahr 2023 auf 7,8 Millionen TEU. 87 Prozent dieses Umschlags gehen auf beladene Container zurück, die besonders wichtig für die Wertschöpfungskette sind. Dieser Anteil nahm um +1,2 Prozent auf insgesamt 6,8 Millionen TEU zu.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fe081394434ab203bfd1c4b5f6d68843">Resilienz bewiesen</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7362f1fd9323da4cf10dd4193c5c06ac">„Das Jahresergebnis zeigt, wie resilient sich der Hafen Hamburg im schwierigen Marktumfeld behauptet. Insbesondere der große Anteil des Umschlags beladener Container weist darauf hin, dass die Verlader den Hafen als einen verlässlichen Partner betrachten, der sich als starkes Glied in der globalen Logistikkette erweist. Zudem blickt der effiziente Hinterlandverkehr des Hamburger Hafens auf ein erfolgreiches Jahr zurück“, analysiert Axel Mattern, Vorstand bei Hafen Hamburg Marketing (HHM).<br>Insgesamt schlug der Hamburger Hafen 78,7 Millionen Tonnen Stückgut um, den größten Teil davon (77,5 Millionen Tonnen) in Containern. Der konventionelle Stückgutumschlag legte auf 1,3 Millionen Tonnen zu (+8,7 Prozent).&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-169451a347af54de304fd235294ee918">Wichtige Märkte: China, USA, Indien, Sri Lanka</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-af36f4a87d45a11181d1897c77ba2d25">Der für Hamburg wichtige Handel mit China wuchs im vergangenen Jahr um 0,7 Prozent auf 2,2 Millionen TEU. Damit bleibt das Land weiterhin wichtigster Handelspartner vor den USA, die mit 685.000 TEU und einem Plus von 5,0 Prozent einen neuen Rekord verzeichnen konnten. Auch Indien als aufstrebender Markt zeigte ein positives Ergebnis mit einem Wachstum von 2,1 Prozent auf 195.000 TEU. Hinzu kam der steigende Umschlag mit Sri Lanka, dem größten Transhipment-Hub für den indischen Subkontinent, auf 140.000 TEU (+12,4 Prozent).&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-44168ac86f0eba14e9558f3291b51b3b">Schiffsanläufe</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-85bf39a91bf13b271a89a3abd0a1e34d">Die Anzahl der Schiff mit Kapazitäten für Containerladung, die den Hamburger Hafen angelaufen haben, lag insgesamt um 0,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Weiterhin bestimmt die Sicherheitslage im Roten Meer die globale Frachtschifffahrt. Durch längere Transitzeiten werden Routen verändert und Schiffe umgeleitet. Dadurch fuhren weniger Megamax-Schiffe, die insbesondere im Verkehr durch dieses Seegebiet eingesetzt werden, Hamburg an. Gleichzeitig stiegen die Umschlagmengen im Hamburger Hafen pro Anlauf erheblich. Dies führte dazu, dass im Durchschnitt weit über 10.000 TEU bei Containerschiffen der Megamax-Klasse umgeschlagen wurden. Das entspricht einer Steigerung von mehr als 20 Prozent.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e77b84dffd189043f1044af311fdaeb6">Dekarbonisierung beeinflusst Massengutumschlag</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-580d7838d87df9cee69cd07686ffea42">Die Energiewende ist nirgendwo so gut sichtbar, wie in den Zahlen des Massengutumschlags. Der Rückgang bei der Nutzung fossiler Brennstoffe wirkte sich auf das Umschlagergebnis aus. So importierten die Unternehmen der Hafenwirtschaft mit 3,8 Millionen Tonnen Kohle 2,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Bei den Mineralölprodukten waren es 5,7 Millionen Tonnen und damit 21,7 Prozent weniger. Dieser Rückgang liegt unter anderem an einem außergewöhnlich hohen Umschlag im Jahr 2023 begründet. Zudem führten 2024 eine geringere Nachfrage aufgrund der schwächeren Wirtschaftsleistung und der milden Temperaturen zu einem geringeren Import.<br>Der Umschlag beim Massengut lag insgesamt bei 33,1 Millionen Tonnen (-8,6 Prozent gegenüber Vorjahr). Hervorzuheben sind die Anstiege beim Import von Ölfrüchten um 5,6 Prozent auf 3,2 Millionen Tonnen und beim Export von Futtermitteln um 9,4 Prozent auf 1,4 Millionen Tonnen. Entsprechend liegt der gesamte Seegüterumschlag bei 111,8 Millionen Tonnen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 2,1 Prozent weniger.&nbsp;</p>



<p></p>



<p></p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="630" height="477" data-id="13390" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Seegueterumschlag_HH_2024.jpg" alt="" class="wp-image-13390" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Seegueterumschlag_HH_2024.jpg 630w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Seegueterumschlag_HH_2024-300x227.jpg 300w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px" /></figure>



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<p class="has-black-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-abede8ffb4bf23bdc57b7d49d8acd30f">(Graphiken: HHM)</p>



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<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e09d3fa10ff32de105b574299e7eb0a9">Bahn bei Hinterlandverkehren klar vorn</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-831ef6082e1a99db2a509f909f604a2f">Die Hinterlandverkehre des Hamburger Hafens transportierten mit einem Volumen von 5,2 Millionen TEU mehr Güter als 2023. Das Transhipment verzeichnete einen Wert von 2,6 Millionen TEU. Auf Tonnenbasis liegen die Hinterlandverkehre bei 83,1 Millionen Tonnen und das Transhipment bei 28,7 Millionen Tonnen.<br>Beim Modal Split ist die Bahn hervorzuheben, die im Jahr 2024 46,2 Millionen Tonnen (+1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und 2,6 Millionen TEU (+2,5 Prozent) bewegte. Hierbei gelang der Bahn mit einem Anteil von 50,2 Prozent beim Transport von Containern wieder der Sprung über die 50-Prozent-Marke. Dieses gute Ergebnis ist auch auf die hohe Auslastung der Containerzüge zurückzuführen. Auch beim tonnenbasierten Modal Split gewann die Bahn hinzu. Mit 55,6 Prozent lag der Anteil der Bahn um 2,1 Prozentpunkte höher als im Jahr 2023. „Das Ergebnis unterstreicht unsere Position als größter Eisenbahnhafen Europas und festigt damit unsere Marktführerschaft“, betont HHM-Vorstand Axel Mattern.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2314120cdc33fa61a37d2e0b3a52fed6">Ausblick</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2272c942e0d3ef7c20eccd43d4860a4c">Die internationale Lage bleibt auf absehbare Zeit aufgrund der Vielzahl an internationalen Krisen höchst volatil. Gleichzeitig prognostizierte die Bundesregierung ein Wachstum von lediglich 0,3 Prozent für die deutsche Wirtschaft. Dies wird weiterhin die Umschlagzahlen des Hafens beeinflussen. Eine positive Entwicklung stellen mehrere hinzugewonnene Liniendienste dar, die der Hamburger Hafen zum Jahresauftakt 2025 verzeichnen konnte. So starteten beispielweise im Februar ein Nord- und Südamerika-Dienst der Reedereien CMA CGM und ONE und ein Indien-Dienst der Gemini Cooperation von Hapag-Lloyd und A.P. Moeller-Maersk.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/positive-entwicklung-containerumschlag-und-bahntransporte-im-plus/">Positive Entwicklung: Containerumschlag und Bahntransporte im Plus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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