<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Güter auf Schiene Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
	<atom:link href="https://www.verkehr.co.at/tag/gueter-auf-schiene/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.verkehr.co.at/tag/gueter-auf-schiene/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 27 Oct 2026 10:03:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2024/10/verkehr_Favicon-150x150.jpg</url>
	<title>Güter auf Schiene Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
	<link>https://www.verkehr.co.at/tag/gueter-auf-schiene/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Schienengüterverkehr: Kooperation wichtiger als neue Gleise</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/schienengueterverkehr-kooperation-wichtiger-als-neue-gleise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2026 10:03:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Güter auf Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=19063</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mehr Güter auf die Schiene zu verlagern, scheitert nicht allein an fehlender Infrastruktur. Häufig mangelt es an ausreichenden Transportmengen, verlässlichen Verbindungen und der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen. Ein grenzüberschreitendes Projekt von VNL und LKZ Prien zeigt, welche Ansätze den Schienengüterverkehr zwischen Bayern und Westösterreich wirtschaftlich attraktiver machen könnten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/schienengueterverkehr-kooperation-wichtiger-als-neue-gleise/">Schienengüterverkehr: Kooperation wichtiger als neue Gleise</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Schienengüterverkehr im Wirtschaftsraum Allgäu, Außerfern, Tirol und Vorarlberg steht vor einem grundlegenden Problem: Ohne ausreichende Transportmengen lassen sich kaum wirtschaftliche Bahnverbindungen anbieten. Fehlen wiederum regelmäßige und verlässliche Verbindungen, haben Unternehmen wenig Anreiz, ihre Transporte von der Straße auf die Schiene zu verlagern.</p>



<p>Wie sich dieser Kreislauf durchbrechen lässt, haben der Verein Netzwerk Logistik (VNL) und das Logistik-Kompetenz-Zentrum (LKZ) Prien im grenzüberschreitenden Projekt „Güter auf die Schiene“ untersucht. Die Ergebnisse wurden am 13. Oktober 2026 bei der Geiger Gruppe in Waltenhofen vorgestellt.</p>



<p>Die zentrale Erkenntnis: Zusätzliche Gleise allein reichen nicht aus. Entscheidend sind eine bessere Nutzung bestehender Infrastruktur, die Bündelung von Gütermengen und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Verladern, Logistikdienstleistern und Eisenbahnunternehmen.</p>



<p><strong>Transportmengen als entscheidender Engpass</strong></p>



<p>Die Herausforderungen reichen von begrenzten Streckenkapazitäten und Nutzungskonflikten zwischen Personen- und Güterverkehr bis zu fehlenden regionalen Zugangsmöglichkeiten zum Schienennetz.</p>



<p>Besonders problematisch ist jedoch die schwierige Bündelung ausreichender Transportmengen. Einzelne Unternehmen verfügen häufig nicht über genügend Fracht, um regelmäßige Bahnverbindungen wirtschaftlich auszulasten. Gleichzeitig fehlen Angebote, die sich hinsichtlich Fahrplan, Zuverlässigkeit und Transportdauer in bestehende Lieferketten integrieren lassen.</p>



<p>„Wir müssen vorhandene Gütermengen intelligenter bündeln, regionale Akteure stärker vernetzen und auch neue Betreiber- und Logistikmodelle ausprobieren“, erklärt Philipp Wessiak, Vorstandsmitglied des VNL.</p>



<p>Das Projekt setzt deshalb auf eine stärkere Zusammenarbeit innerhalb des gesamten Wirtschaftsraums. Die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Bayern und Westösterreich sollen nicht länger ausschließlich aus der Perspektive einzelner Streckenabschnitte betrachtet werden.</p>



<p>„Wir müssen weg vom Denken in Einzelmaßnahmen und hin zu einem gemeinsamen System“, betont Petra Seebauer, Geschäftsführerin der LKZ Prien GmbH.</p>



<p><strong>Bestehende Bahnanschlüsse besser nutzen</strong></p>



<p>Konkrete Ansatzpunkte liefern bereits bestehende Transportkonzepte. Dazu zählen das Zuladungsmodell der TIROLER STRASSE-SCHIENE-Umschlaggesellschaft (TSSU) in Hall in Tirol sowie die TransFER-Angebote der ÖBB Rail Cargo Group.</p>



<p>Solche Modelle zeigen, wie sich Transportmengen verschiedener Unternehmen zusammenführen und vorhandene Bahnverbindungen besser auslasten lassen.</p>



<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der ersten und letzten Meile. Da zahlreiche Produktions- und Gewerbestandorte keinen eigenen Gleisanschluss besitzen, müssen Bahntransporte mit flexiblen Straßenverkehren kombiniert werden. Auch Elektro-Lkw könnten dabei eine ergänzende Rolle übernehmen.</p>



<p>Darüber hinaus wird die mögliche Reaktivierung der Anschlussbahn Ursulasried in Kempten als regionaler Umschlagpunkt diskutiert. Eine konkrete Umsetzung ist allerdings noch nicht beschlossen.</p>



<p>Für wirtschaftlich tragfähige Angebote braucht es nach Einschätzung der Projektpartner neben geeigneten Umschlagmöglichkeiten vor allem planbare Verbindungen und entsprechendes Bahnlogistik-Know-how bei den beteiligten Unternehmen.</p>



<p><strong>Projektpartner wollen konkrete Verkehre entwickeln</strong></p>



<p>Das Projekt „Güter auf die Schiene“ wurde im Rahmen des INTERREG-Programms Bayern–Österreich 2021–2027 durch die EUREGIO via salina gefördert. Es baut auf den Erkenntnissen des Vorgängerprojekts „Außerfern-Allgäu-Link“ auf.</p>



<p>Neben VNL und LKZ Prien waren Unternehmen, Logistikdienstleister, Infrastrukturbetreiber sowie Vertreter aus Politik, Verwaltung und Verbänden in den Austausch eingebunden.</p>



<p>Nach Abschluss des Projekts soll die Zusammenarbeit fortgesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen die Prüfung konkreter Transportrelationen, die stärkere Nutzung vorhandener Anschlussbahnen und die Entwicklung neuer Betreiberkonzepte.</p>



<p>„Jetzt gilt es, die geknüpften Kontakte zu nutzen, konkrete Ansätze weiterzuverfolgen und die Anliegen unserer Region gemeinsam gegenüber den zuständigen Stellen zu vertreten“, sagt Marina Kuhn, Geschäftsführerin der EUREGIO via salina.</p>



<p>Ob aus den untersuchten Möglichkeiten tatsächlich zusätzliche regelmäßige Güterzüge entstehen, bleibt vorerst offen. Das Projekt macht jedoch deutlich, dass eine erfolgreiche Verlagerung auf die Schiene nicht nur von Investitionen in die Infrastruktur abhängt. Ebenso wichtig ist es, ausreichend Transportmengen zusammenzuführen und daraus Angebote zu entwickeln, die für Verlader wirtschaftlich und betrieblich attraktiv sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/schienengueterverkehr-kooperation-wichtiger-als-neue-gleise/">Schienengüterverkehr: Kooperation wichtiger als neue Gleise</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
