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	<title>Globalisierung Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Globalisierung Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Globalisierung bleibt stabil – trotz wachsender Spannungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 08:30:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Welthandel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DHL Global Connectedness Report 2026: Globalisierung bleibt auf Rekordniveau, obwohl sich USA und China weiter wirtschaftlich entkoppeln.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/globalisierung-bleibt-stabil-trotz-wachsender-spannungen/">Globalisierung bleibt stabil – trotz wachsender Spannungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-772ab6fbf69b343cfbcb6619c2a0d285">Die Globalisierung zeigt sich widerstandsfähiger als vielfach erwartet. Trotz geopolitischer Spannungen, steigender Zölle und wachsender Unsicherheit im Welthandel bleibt die internationale Vernetzung auf einem historisch hohen Niveau. Zu diesem Ergebnis kommt der DHL Global Connectedness Report 2026, der gemeinsam mit der New York University Stern School of Business erstellt wurde.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3f948adb1e4a670a235c10114e9721a6">Der Bericht analysiert mehr als neun Millionen Datenpunkte zu internationalen Strömen von Handel, Kapital, Information und Personen und gilt als eine der umfassendsten Analysen zur Entwicklung der Globalisierung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e5b8c11bd7d279f03b98d0a94ec3422c"><strong>Globalisierung bleibt auf Rekordniveau</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ced999d98b4a212d88cd2ed2e787176e">Dem Bericht zufolge lag der Globalisierungsgrad der Weltwirtschaft 2025 bei 25 Prozent – und damit auf dem gleichen Rekordniveau wie bereits 2022. Gemessen wird dieser Wert auf einer Skala von null Prozent (keine internationalen Verflechtungen) bis 100 Prozent (vollständig globalisierte Welt).</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-590bc3e6132e218fb5b02dd54abf5a28">„Die Globalisierung behauptet sich – und das allein spricht Bände über ihren Wert“, sagt John Pearson, CEO von DHL Express „Der DHL Global Connectedness Report zeigt, dass Länder und Unternehmen sich nicht hinter nationale Grenzen zurückziehen.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-acf3e63db88b9ca9c81b786ea436f23f">Gleichzeitig macht der Bericht deutlich, dass die Welt noch weit von einer vollständig globalisierten Wirtschaft entfernt ist. Internationale Ströme könnten ohne politische Einschränkungen deutlich stärker wachsen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-97e0522aceb8c5627f6a27a6a9480e5c"><strong>KI-Boom treibt den Welthandel</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a39979eb1853facca91a051b3fc7ee6f">Der internationale Warenhandel entwickelte sich 2025 dynamischer als in den Jahren zuvor. Laut Bericht wuchs er schneller als in jedem Jahr seit 2017 – abgesehen von den pandemiebedingten Sondereffekten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c6dfc2056714256f610bafc528354269">Ein wichtiger Treiber war der steigende Bedarf an Komponenten für KI-Infrastruktur. In den ersten drei Quartalen 2025 entfielen laut WTO 42 Prozent des Wachstums des globalen Warenhandels auf Produkte mit Bezug zu künstlicher Intelligenz.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-41af8c82a1ecc18fcf15f6a4a30ddc24">Auch vorgezogene Importbestellungen in den USA – ausgelöst durch erwartete Zollanhebungen – sorgten zeitweise für zusätzliche Handelsaktivität.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-25ea562dbbee4178e0c617abd70ecd85"><strong>Handel wächst trotz höherer Zölle weiter</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7def11c2b054d3394744378d56d81183">Für die kommenden Jahre erwarten die Autoren ein weiterhin moderates Wachstum des Welthandels. Bis 2029 soll der globale Warenhandel im Durchschnitt um 2,6 Prozent pro Jahr zulegen – etwa im gleichen Tempo wie im vergangenen Jahrzehnt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bd59ed497c59fa713aa8e96b73031937">Dass der Handel trotz steigender US-Zölle weiter wächst, hängt auch damit zusammen, dass ein Großteil des Welthandels nicht mit den Vereinigten Staaten stattfindet. 2025 entfielen 13 Prozent der weltweiten Importe auf die USA, während 9 Prozent der Exporte aus den USA kamen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-60d7277d72f7315840b84e91fc2e883e"><strong>Entkopplung zwischen USA und China</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8656e5bb0c03632086a326d5a0b7e64e">Parallel dazu nimmt die wirtschaftliche Entflechtung zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt weiter zu. Der Anteil des Handels zwischen USA und China am Welthandel sank von 3,6 Prozent im Jahr 2015 auf 2,7 Prozent im Jahr 2024 und lag in den ersten drei Quartalen 2025 nur noch bei 2,0 Prozent.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1d8c03c0f3bbe3599f233681342af50c">Auch bei internationalen Unternehmensinvestitionen spielt die Beziehung der beiden Länder inzwischen eine geringere Rolle: Der Anteil liegt bei unter einem Prozent.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f8f5ae7b44c9c4603bb03f82e9a486d7"><strong>Globalisierung bleibt geografisch breit verteilt</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6ec65a3cfcc213861c20aabeda2c3d6f">Trotz dieser Spannungen zeigen die Daten keine grundlegende Spaltung der Weltwirtschaft in rivalisierende Handelsblöcke. In den vergangenen zehn Jahren wurden lediglich vier bis sechs Prozent der internationalen Handels- und Investitionsströme von geopolitischen Rivalen in andere Länder verlagert.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d0648eb19b34a3b85c60c056e2dbd535">„Politische Rahmenbedingungen für die Globalisierung sind deutlich volatiler als die tatsächlichen Ströme zwischen Ländern“, sagt Steven A. Altman, Direktor der DHL Initiative on Globalization an der NYU Stern School of Business.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e857d1546b44710e7fe1aaa7ae6b3744"><strong>Europa führend, Singapur globalisierteste Nation</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5ba4d92e8588d2718021d39d203c69cf">Im Ländervergleich bleibt Singapur das am stärksten globalisierte Land der Welt, gefolgt von Luxemburg und den Niederlanden. Regional liegt Europa weiterhin an der Spitze der internationalen Vernetzung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c287ff0c4f32b283c774361f2acb604f">Auffällig ist zudem ein Trend zu größeren Distanzen im globalen Handel: 2025 legten Güter durchschnittlich 5.010 Kilometer zurück – ein neuer Rekordwert. Auch bei internationalen Investitionen wurden größere Entfernungen gemessen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-771a71873e47fa6b3d909d63833e8723">Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Prognosen über eine rasche Regionalisierung des Welthandels bislang nicht eingetreten sind.</p>
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