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	<title>Gefahrgut Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Gefahrgut Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>„Langlebigkeit entsteht durch Werte, nicht Quartalszahlen“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/langlebigkeit-entsteht-durch-werte-nicht-quartalszahlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 10:05:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahrgut]]></category>
		<category><![CDATA[Branchenlösung]]></category>
		<category><![CDATA[Saexinger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Saexinger hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stetig verändert und doch nie von seinen Grundwerten gelöst. Geschäftsführer Karl Böntner spricht über Verantwortung, Digitalisierung und die Bedeutung von Beständigkeit in bewegten Zeiten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/langlebigkeit-entsteht-durch-werte-nicht-quartalszahlen/">„Langlebigkeit entsteht durch Werte, nicht Quartalszahlen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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<p>Der Weg zu einem langlebigen Unternehmen ist kein Zufall, erklärt Karl Böntner, Geschäftsführer von Saexinger. Es brauche aber Fleiß, Mut und eine Vision. Bereits sein Opa, ebenfalls Karl Böntner genannt, arbeitete in den 1950ern im Transportgewerbe und fuhr für das Unternehmen Saexinger, welches im späten 19. Jahrhundert gegründet wurde. Jahrzehnte später, im Jahr 1976, um genau zu sein, war das Transportunternehmen der Böntner-Familie so stark gewachsen, dass der Vater von Karl Böntner (dem jetzigen Geschäftsführer und nicht des Opas) beschloss, Saexinger aufzukaufen und schrittweise auszubauen. „Der Vater hatte eine Vision“, sagt Böntner in seinem Büro in Wien. Das Unternehmen war zwar auf Transporte spezialisiert, aber ein neues Feld zeichnete sich für den Vater ab: die Lagerung von Gefahrgut. Die Halle hatte der Vater in den 1990er-Jahren explizit für die Lagerlogistik gebaut, bis zum Eintritt Karl Böntners ins Unternehmen im Jahr 1996 aber nicht gut ausgelastet. „Ich habe dann begonnen, bei Firmen anzurufen und Geschäft zu akquirieren“, so Böntner.</p>



<p>2006 hat dann Karl Böntner die Geschicke des Unternehmens als Geschäftsführer übernommen und Saexinger zu einem der größten und wichtigsten Gefahrgutlogistiker des Landes aufgebaut. Der Geschäftsführer legt Wert auf langfristige Stabilität und Werteorientierung: „Stillstand ist der Tod. Ich selbst setze mir ständig neue Ziele. Das treibt meine Mitarbeiter und manchmal auch meine Frau in den Wahnsinn, aber es hat unser Unternehmen in den letzten 20 Jahren enorm wachsen lassen“, so Böntner.<br>Heute beschäftigt das Unternehmen rund 65 Mitarbeiter, betreibt 13.000 Stellplätze und einen Fuhrpark von 20 Fahrzeugen – und das alles auf soliden wirtschaftlichen Beinen. Die Wirtschaftlichkeit sei essenziell für die Langlebigkeit. Böntner: „Wenn man wirtschaftlich tragfähig ist, kann man auch mal Monate mit schlechteren Zahlen überstehen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Faktor Mensch als Stärke</h2>



<p>Für Böntner ist Langlebigkeit untrennbar mit dem Faktor Mensch verbunden. „Familienbetriebe haben einen anderen Stellenwert als börsennotierte Unternehmen. Hier zählt der Mensch noch, nicht nur die Zahlen.“ Seine Philosophie: Qualität, Flexibilität und nachhaltige Planung statt kurzfristiger Quartalsziele. Die Unternehmenskultur bei Saexinger betont zwischenmenschliche Beziehungen auf allen Ebenen. Dabei stehen gegenseitiger Respekt und eine offene Kommunikation im Vordergrund. Langjährige Mitarbeiter seien ein Zeichen von Kontinuität und davon, dass die Managementstrategie erfolgreich ist.</p>



<p>Auch die vierte Generation des familiengeführten Unternehmens steht bereits in den Startlöchern: Tochter Sophie wird schrittweise in die Welt der Logistik eingeführt. Ob sie die Firma dann auch tatsächlich übernimmt, werde sich noch zeigen. Böntner bleibt da entspannt: „Es geht mir darum, etwas aufzubauen, das Werte und Vermächtnis hat. Das muss aber nicht zwingend Sophies Vermächtnis sein.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geschäftsentwicklung und Digitalisierung</h2>



<p>Böntner hat die Geschäftsstruktur seines Unternehmens in den letzten Jahren konsequent weiterentwickelt. 2023 hat er die Transport-Sparte aus dem Unternehmen ausgegliedert, und sie firmiert seitdem unter Saexinger Transport. Ziel ist es, diesen Bereich als eigenständiges, starkes Marktsegment zu positionieren. „Wir wollen Transportleistungen unabhängig anbieten – digital unterstützt, effizient und flexibel.“</p>



<p>Digitalisierung ist dabei ein Schlüsselthema: Alle Prozesse, die heute noch analog laufen, sollen bis Ende 2027 vollständig digitalisiert sein – von Schulungen über Gefahrgutmanagement bis zu Dokumentations- und Auditprozessen. „Ordner werden der Vergangenheit angehören. Alles soll online verfügbar und überprüfbar sein. Das spart Zeit, reduziert Fehler und macht uns insgesamt leistungsfähiger“, so Böntner.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Marktbeobachtungen und Branchenperspektive</h2>



<p>Böntner analysiert den Markt nüchtern: Fachkräftemangel, veränderte Werte und steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Effizienz prägen die Branche. Für Böntner ist klar: „Wer erfolgreich sein will, muss bereit sein, Verantwortung zu übernehmen, Prozesse zu hinterfragen und kontinuierlich besser zu werden.“</p>



<p>Kritisch wird er, wenn er über politische Rahmenbedingungen spricht, die die Branche betreffen. Besonders die Diskussion um Mauterhöhungen in Österreich sieht er als Beispiel für fehlende Dialogbereitschaft. „Wir zahlen Maut, die Gelder sollen Straßen sanieren, oft fließen sie aber woanders hin. Unsere Protestfahrt im September hat gezeigt, dass die Branche nicht bereit ist, unfair behandelt zu werden.“</p>



<p>Trotz aller Herausforderungen bleibt er optimistisch: „Wir investieren, schulen unsere Mitarbeiter, digitalisieren Prozesse und setzen auf Qualität. Saexinger steht für Stabilität, Innovation und Werte. Wir werden das Unternehmen weiter voranbringen – für unsere Kunden, unsere Mitarbeiter und die gesamte Branche.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/langlebigkeit-entsteht-durch-werte-nicht-quartalszahlen/">„Langlebigkeit entsteht durch Werte, nicht Quartalszahlen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>„Ich verstehe mich als Gestalter und Möglichmacher“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/ich-verstehe-mich-als-gestalter-und-moeglichmacher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 05:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahrgut]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik-Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfracht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rudolf Bsteh, Geschäftsführer der Fracht FWO GmbH und der Billitz GmbH, wurde wegen seines Mutes und seines Weitblicks als Logistik-Manager nominiert. Im Interview spricht er über Schwertransporte, den Ausbau der Gefahrgutlogistik und seine Vision einer zukunftsorientierten Fracht Group Austria.</p>
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<p><strong>Was zeichnet Ihre Unternehmen aus?</strong></p>



<p>Die Fracht FWO GmbH und Billitz GmbH verbinden in Österreich jahrzehntelange Expertise im Spezialtransport mit der globalen Reichweite und Infrastruktur der Fracht Group. Unser Alleinstellungsmerkmal liegt in der Fähigkeit, hochkomplexe Transporte – von überdimensionalen Transformatoren bis hin zu explosivem Gefahrgut – sicher, effizient und termingerecht abzuwickeln. Wir denken intermodal und international: So erschließen wir neue Märkte, etwa durch Bahntransporte in den USA. Diese markierten für uns einen strategischen wie operativen Meilenstein, weil sie nicht nur präzise Planung und exakte Koordination entlang internationaler Lieferketten, sondern auch ein tiefes Verständnis der technischen und logistischen Herausforderungen im Schwerlastbereich erforderten.</p>



<p>Gleichzeitig haben wir unsere Kompetenz im Gefahrgutsegment gezielt ausgebaut: Mit der sicheren, gesetzeskonformen Lagerung und der effizienten Distribution von Lithium-Ionen-Batterien bieten wir unseren Kunden heute maßgeschneiderte Lösungen für einen stark wachsenden Markt. Dieser Schritt stärkt unsere Position als flexibler, verlässlicher und innovativer Partner, der auf neue Anforderungen schnell reagieren und komplexe Transport- und Logistikkonzepte nachhaltig umsetzen kann.</p>



<p><strong>Welche Marktstrategie verfolgen Sie in den Bereichen Projekt- sowie Gefahrguttransporte?</strong></p>



<p>Wir fokussieren uns auf maßgeschneiderte Lösungen für Industrie- und Energiekunden mit komplexen Anforderungen. Neben klassischer Schwer- und Übermaßlogistik bauen wir gezielt unsere Services für Gefahrgut aus – insbesondere dort, wo Regulatorik und Sicherheit höchste Professionalität erfordern. Das umfasst nicht nur Transport, sondern auch Lager- und Distributionslösungen.</p>



<p><strong>Wie verbinden Sie Sicherheit und Qualität, insbesondere bei Gefahrguttransporten?</strong></p>



<p>Sicherheit und Qualität sind für uns untrennbar miteinander verbunden und beides ist gelebte Praxis. Wir setzen auf zertifizierte Prozesse, kontinuierliche Schulungen und ein engmaschiges Qualitätsmanagement, das sämtliche Abläufe überwacht und stetig optimiert. Jede Lieferung, ob Standardgut, Projektladung oder Gefahrgut, wird mit höchster Sorgfalt geplant und ausgeführt. Gerade im sensiblen Gefahrgutbereich gilt: null Kompromisse – von der sicheren Verpackung über die gesetzeskonforme Lagerung bis zur letzten Meile. Unser Anspruch ist es, nicht nur alle gesetzlichen und operativen Vorgaben einzuhalten, sondern die Erwartungen unserer Kunden in puncto Sicherheit, Qualität und Zuverlässigkeit konsequent zu übertreffen.</p>



<p><strong>Wie gehen Sie mit Herausforderungen wie wechselnden nationalen und internationalen Marktbedingungen um?</strong></p>



<p>Mit Agilität und fundiertem Know-how. Unsere größte Stärke liegt in unserem weitreichenden Netzwerk – intern wie extern. Die enge Vernetzung innerhalb der Fracht Group, kombiniert mit langjährigen Partnerschaften weltweit, ermöglicht es uns, Informationen, Ressourcen und Expertise nahtlos zu bündeln. Durch unsere globale Präsenz sind wir in der Lage, auf veränderte Markt- und Rahmenbedingungen schnell zu reagieren, regulatorische Entwicklungen frühzeitig zu antizipieren und so operative Flexibilität auf höchstem Niveau zu gewährleisten. Dieses Zusammenspiel aus lokaler Nähe und internationaler Reichweite verschafft uns den entscheidenden Vorsprung, um komplexe Projekte sicher, effizient und vorausschauend umzusetzen.</p>



<p><strong>Wie würden Sie Ihren Führungsstil bezeichnen?</strong></p>



<p>Ich verstehe mich als Gestalter und Möglichmacher – intern wie extern, auf Kunden- und Marktebene. Strategie bedeutet für mich eine klare Positionierung, mutige Entscheidungen und deren konsequente Umsetzung. Die dezentrale Aufstellung der Fracht Group mit kurzen Entscheidungswegen ermöglicht es mir, Chancen schnell zu erkennen und flexibel zu nutzen. Dabei stütze ich mich auf ein starkes Team und die solide Basis unserer internationalen Konzernstruktur, die uns Stabilität und zugleich unternehmerische Freiheit gibt.</p>



<p>Führung heißt für mich, Vertrauen zu schaffen, Klarheit zu geben und gemeinsam mit dem Team Erfolge zu gestalten. Ich bin überzeugt, dass echtes Engagement nur dort entsteht, wo Menschen eigenverantwortlich arbeiten können – mit Rückendeckung, aber ohne Mikromanagement.</p>



<p><strong>Wie fördern Sie Zusammenarbeit im internationalen Logistikteam und wie halten Sie Motivation in beiden Unternehmen hoch?</strong></p>



<p>Indem wir Raum für Eigeninitiative schaffen, Erfolge sichtbar machen und persönliche Entwicklung fördern. Wir arbeiten standortübergreifend, aber mit klaren Werten: Respekt, Zuverlässigkeit und der Wille, gemeinsam Lösungen zu finden. Regelmäßiger Austausch und flache Hierarchien sind für uns selbstverständlich.</p>



<p><strong>Welche Fähigkeiten sind heute entscheidend für Logistik-Manager?</strong></p>



<p>Neben klassischem Fachwissen braucht es heute vor allem unternehmerisches Denken, digitale Affinität und Kommunikationsstärke. Wer komplexe Projekte managen will, muss Menschen führen, Systeme verstehen und gleichzeitig das große Ganze im Blick behalten.</p>



<p><strong>Wie entwickeln Sie Ihre Unternehmen weiter?</strong></p>



<p>Wir wachsen nachhaltig, integrieren modernste digitale Prozesse und erweitern gezielt unsere internationale Reichweite. Unsere Stärke liegt im Vorausschauen: Risiken erkennen, bevor sie entstehen. Lösungen entwickeln, bevor sie gebraucht werden. So sind wir Partner für Industrien, die schon heute die Welt von morgen gestalten – und wir sorgen dafür, dass ihre Visionen sicher ans Ziel kommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/ich-verstehe-mich-als-gestalter-und-moeglichmacher/">„Ich verstehe mich als Gestalter und Möglichmacher“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Nachhaltiger Chemikalien-Transport nach Polen</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/nachhaltiger-chemikalien-transport-nach-polen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2025 10:32:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gefahrgut]]></category>
		<category><![CDATA[Transport]]></category>
		<category><![CDATA[DB Cargo]]></category>
		<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Selena Group]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Covestro, ein Hersteller von Polymerwerkstoffen, kooperiert mit dem Logistikexperten DB Cargo BTT, um den Transport von Chemikalien nach und innerhalb Polens effizienter, nachhaltiger und sicherer zu gestalten. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/nachhaltiger-chemikalien-transport-nach-polen/">Nachhaltiger Chemikalien-Transport nach Polen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Im Fokus der Zusammenarbeit steht insbesondere der Transport von Methylendiphenyldiisocyanat (MDI), einem chemischen Rohstoff, der in einer Vielzahl von Polyurethanmaterialien wie der Wärmedämmung von Gebäuden und Kühlschränken verwendet wird.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Klimaneutralität bis 2050</strong><br />
Hanno Bruemmer, Head of Supply Chain and Logistics EMLA bei Covestro, erklärt: „Die gesamte Wertschöpfungskette muss einbezogen werden, um unser gemeinsames Ziel der Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen. Zuverlässige, effiziente und nachhaltige Logistik für unsere zunehmend nachhaltigeren Produkte ist dabei von zentraler Bedeutung. Wir arbeiten eng mit unseren Kunden und Transportunternehmen zusammen, um die Lieferkette zu optimieren. Dazu gehören die Verbesserung der Ladeeffizienz, die Auswahl optimaler Transportmittel und -routen sowie der Einsatz nachhaltiger Energieträger wie Grünstrom oder HVO zur Substitution fossiler Brennstoffe.“</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>70 Prozent weniger Emissionen dank Kombiniertem Verkehr</strong><br />
Im Rahmen der Kooperation bietet DB Cargo BTT Covestro eine durchgängige Transportlösung, die mehrere nachhaltige Ansätze kombiniert: Zunächst werden die Chemikalien mit Biodiesel-betriebenen (HVO 100) Lkw von den Produktionsstätten von Covestro in Deutschland zu einem nahegelegenen Bahnterminal transportiert. Von dort aus erfolgt der Weitertransport in ein Verteilzentrum in Polen per Bahn, wodurch Straßen entlastet und entsprechende Emissionen vermieden werden. Vom Verteilzentrum aus übernehmen erneut Biodiesel-betriebene Lkw die termingerechte Auslieferung an die Endkunden in Polen. Dieser spezielle Biokraftstoff ist eine der nachhaltigsten Alternativen zu fossilem Diesel. Insgesamt spart die Kombination dieser Transportmethoden mindestens 70 Prozent an CO₂-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Straßentransportmethoden ein.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Nachhaltige Lieferketten für die Chemieindustrie</strong><br />
„Bei DB Cargo BTT setzen wir verkehrsträgerübergreifend auch auf die Zusammenarbeit mit externen Partnern, um Traktion sowie Vor- und Nachlaufleistungen für unsere Kunden so effizient wie möglich zu gestalten. Für Covestro haben wir bereits kürzlich wichtige chemische Produkte nach Polen transportiert und freuen uns, unsere Schienenexpertise nun mit Biodiesel-betriebenen Lkw für die erste und letzte Meile zu kombinieren. Diese Zusammenarbeit ist ein Beispiel für unser Engagement, nachhaltigere Lieferketten zu ermöglichen und den Wandel in der Chemieindustrie zu unterstützen. Solche Projekte zeigen, wie wir als Teil der DB Cargo-Gruppe unseren Kunden echten Mehrwert bieten und ein wesentlicher Bestandteil europäischer Lieferketten sind“, erläutert Torsten Lüders, Managing Director der DB Cargo BTT GmbH.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Polnischer Hersteller profitiert ebenfalls</strong><br />
Die Zusammenarbeit ist flexibel skalierbar und kann in Zukunft an wachsende Geschäftsanforderungen angepasst werden. Sie sendet zudem ein wichtiges Signal an Kunden von Covestro wie die polnische Selena Group, einen globalen Hersteller von Bauchemikalien und -materialien. Diese profitieren von der Lieferung von MDI mit einem geringeren CO₂-Fußabdruck, was zur Reduzierung ihrer Scope-3-Emissionen beiträgt.<br />
Bernd Hennig, Head of Trading Cluster MDI bei Covestro, betont: „Gemeinsam mit der Selena Group setzen wir uns dafür ein, nachhaltige Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette voranzutreiben und unseren geschätzten Kunden nicht nur nachhaltigere Materialien, sondern auch nachhaltige Transportlösungen anzubieten.“ </span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Engagement zur Emissionsreduzierung vereint die Beteiligten</strong><br />
Michal Specjalski, Mitglied des Vorstands für Produkt und Innovation bei Selena Group, ergänzt: „Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet heute nicht mehr, Kompromisse bei Effizienz und Qualität einzugehen. In der Selena Group erhöhen wir kontinuierlich unser Engagement für die Entwicklung nachhaltiger Baulösungen. Wir beobachten Trends und Veränderungen genau und arbeiten stetig daran, unsere Umweltbelastung zu minimieren und Ressourcen effizient einzusetzen. Daher freuen wir uns, mit Covestro und DB Cargo BTT starke Partner an unserer Seite zu haben, die unser Engagement zur Emissionsreduktion und zur Erreichung der Klimaneutralitätsziele in Europa und weltweit teilen.“</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Circular Economy für die Bauindustrie</strong><br />
Die Selena Group und Covestro arbeiten bereits in vielfältiger Weise zusammen, um die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Beispielsweise entwickeln sie Polyurethan (PU)-Schäume zur verbesserten Wärmedämmung von Gebäuden, die auf MDI der Desmodur® CQ-Produktreihe basieren. Dieses ist ISCC Plus-zertifiziert und verwendet pflanzliche Rohstoffe mittels Massenbilanzierung. Dadurch haben die Produkte bereits einen geringeren CO₂-Fußabdruck im Vergleich zu fossilen Alternativen – und dank der neuen Transportlösung werden sie nun auch nachhaltiger an Selena geliefert.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/nachhaltiger-chemikalien-transport-nach-polen/">Nachhaltiger Chemikalien-Transport nach Polen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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