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	<title>Fracht Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Fracht Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>Europäischer Straßengüterverkehr bleibt robust</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/europaeischer-strassengueterverkehr-bleibt-robust/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 09:44:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Fracht]]></category>
		<category><![CDATA[Straßengüterverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Transportbarometer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das TIMOCOM Transportbarometer zeigt: Starke Binnenmärkte und Ost-West-Verkehre halten Europas Straßengüterverkehr trotz Konjunkturflaute stabil.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/europaeischer-strassengueterverkehr-bleibt-robust/">Europäischer Straßengüterverkehr bleibt robust</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-170ee3b4165b83f5d2061b2deb8c7332">Trotz wirtschaftlicher Abkühlung und saisonaler Rückgänge zeigt sich der europäische Straßengüterverkehr zum Jahresende 2025 widerstandsfähig. Das TIMOCOM Transportbarometer weist für das vierte Quartal 2025 einen durchschnittlichen Frachtanteil von 75 Prozent aus – zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahresquartal. Rückläufige Transporte in Richtung Skandinavien, Südosteuropa und Großbritannien konnten dabei durch starke Binnenmärkte und wachsende Ost-West-Verkehre kompensiert werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6b5d7e001475fe9e647ad127a3f8142c"><strong>Frachteingaben über Vorjahresniveau</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-161942d781399864517ee99400dc3a04">Im Gesamtjahr 2025 stiegen die europaweiten Frachteingaben um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der September markierte mit mehr als 30 Millionen Frachtangeboten den stärksten Monat des Jahres. Nach dem Höhepunkt im dritten Quartal ging das Volumen im vierten Quartal saisonbedingt um 21 Prozent zurück, lag jedoch weiterhin zehn Prozent über dem Niveau von Q4 2024.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2bf6d079319c4ce6e002e4380329f5a1">„Das zeigt klar: Der Markt bleibt frachtsaturiert. Die Nachfrage nach Transporten übersteigt das Angebot an verfügbaren Fahrzeugen weiterhin deutlich“, erklärt Gunnar Gburek, Company Spokesman und Head of Business Affairs bei TIMOCOM.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0c590cfc965ee21eba1c4ce6e362305e">Parallel dazu sanken die Laderaumeingaben im vierten Quartal leicht um drei Prozent. Die Entwicklung deutet darauf hin, dass derzeit kaum in zusätzliche Kapazitäten investiert wird. Dies spiegelt sich auch in den rückläufigen Neuzulassungen schwerer Lkw in Europa wider, die laut ACEA in den ersten drei Quartalen 2025 um 9,8 Prozent zurückgingen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2dabaf7be424d3906c88aaa46b53e835"><strong>Binnenmärkte gewinnen an Bedeutung</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aadd7cdd724d3cc333fa7cf761343f49">Mehrere europäische Binnenmärkte konnten zum Jahresende deutlich zulegen. Frankreich verzeichnete im vierten Quartal ein Plus von 34 Prozent, Österreich von 22 Prozent. Besonders dynamisch entwickelte sich Polen mit einem Anstieg der Binnenfrachteingaben um über 250 Prozent, getragen von einem erwarteten Wirtschaftswachstum von mehr als drei Prozent.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a73ee080f9c2054d25fb02821e81fd13">Auch in Deutschland stiegen die nationalen Frachtangebote im vierten Quartal um sechs Prozent. Gleichzeitig gingen die Frachtangebote von Deutschland ins europäische Ausland um rund vier Prozent zurück.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-03fccedd807007b7f314c49aebf1677c">„Vor allem saisonale Transporte für Konsumgüter und Lebensmittel hatten einen großen Anteil zum Jahresende hin und trugen wesentlich zur Stabilität des Transportsektors bei. Gleichzeitig werden die rückläufigen deutschen Exporte auch in der Frachtenbörse sichtbar“, so Gunnar Gburek.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9c8395dc96b57e542449cdceb7e8ddcc"><strong>Gegensätzliche Entwicklungen auf europäischen Routen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-56ea5a2c6ecdff0e421b4854754eb480">Während der Binnenverkehr zulegte, zeigte sich der Nord- und Südostverkehr deutlich rückläufig. Auf der Relation Schweden–Deutschland sank das Frachtaufkommen um 78 Prozent. Auch Verbindungen zwischen Deutschland und Rumänien, Ungarn sowie zwischen Polen und Kroatien gingen spürbar zurück. Gründe dafür sind unter anderem eine schwächere Baukonjunktur, nachlassende Auslandsaufträge in der Fahrzeugmontage sowie veränderte Produktionsstrukturen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-48eec1bce5e3993ae447007a756185ec">Demgegenüber wuchsen die Frachtraten auf wichtigen Ost-West-Relationen kräftig, etwa zwischen Polen und Deutschland, Polen und Frankreich, Frankreich und Deutschland sowie Spanien und Deutschland.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7b4fbf36a9ba6599629bd82e12cc2b58">„Die außergewöhnliche wirtschaftliche Entwicklung in Polen beruht wesentlich auf Nearshoring-Effekten, verlagerten Produktionsketten und einer hohen Exportnachfrage aus der EU“, berichtet Gburek. Auch saisonale Exporte von Obst und Gemüse aus Südeuropa hätten die Nachfrage zusätzlich gestützt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-258475547ca510e9607096ec687a715c"><strong>Transportpreise ziehen moderat an</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fb2c617f8021b9f00129d07e475742b2">Im vierten Quartal 2025 legten die angebotenen Transportpreise sowohl auf internationalen Routen als auch im deutschen Binnenverkehr leicht zu. Europaweit stiegen die Angebotspreise der Auftraggeber im Schnitt um 2,7 Prozent, während die Preisforderungen der Transporteure um 3,7 Prozent zulegten. Innerhalb Deutschlands fiel der Anstieg mit bis zu 4,8 Prozent bei den Preisvorschlägen der Auftragnehmer noch deutlicher aus. Die höchsten Preise wurden in den letzten beiden Kalenderwochen des Jahres erzielt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d34b3a6fe50b0fd94293a5da71f1f9f0"><strong>Ausblick auf 2026: Stabilität mit saisonaler Delle</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-935077bbcfa2fe9b4b84eb35b9c4b7a2">Für das erste Quartal 2026 rechnet TIMOCOM mit einem insgesamt stabilen, jedoch saisonal schwankenden Markt. Nach einem moderaten Rückgang im Januar wird im Februar das typische Saisontief erwartet, bevor sich der Markt im März wieder belebt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-867043198ab4124c04ae203e521d9f09">„Dieser Prognose zugrunde liegen die typischen saisonalen Effekte, voraussichtlich stabile Energiepreise sowie die Hoffnung auf eine leichte Verbesserung der Industrienachfrage und des privaten Konsums“, so Gunnar Gburek. Größere Kostensteigerungen seien kurzfristig nicht zu erwarten, mittelfristig könnten sich die Frachtraten jedoch mit anziehender Nachfrage wieder verändern.</p>
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		<item>
		<title>Timocom: Frachtangebote in Österreich steigen um 35 %</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/timocom-frachtangebote-in-oesterreich-steigen-um-35/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jul 2025 11:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Fracht]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Timocom]]></category>
		<category><![CDATA[Transport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der österreichische Transportmarkt zieht kräftig an: Im zweiten Quartal 2025 wurden 35 % mehr Frachtangebote als im Vorjahr gemeldet. Besonders deutlich war der Anstieg im Juni. Auch europaweit zeigt sich eine robuste Transportnachfrage – trotz konjunktureller Unsicherheiten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2c96e76d5115eb2710aeefe077ab40db">Österreichs Logistikbranche erlebt im zweiten Quartal 2025 ein kräftiges Wachstum: Laut dem aktuellen Transportbarometer von TIMOCOM stieg die Zahl der Frachtangebote innerhalb des Landes um satte 35 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders auffällig war das Plus in den Monaten April (+47 %) und Juni (+75 %). Ab Mai verdoppelte sich die Zahl der innerösterreichischen Frachtangebote gegenüber dem ersten Quartal. Das Verhältnis von Fracht- zu Laderaumangeboten verschob sich dabei von 50:50 auf 65:35 – ein deutliches Zeichen für die anhaltend hohe Nachfrage bei gleichzeitig limitiertem Laderaum.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-926312387e9aed4c8ddcbbb67b236b88">Auch im europäischen Vergleich zeigt sich ein dynamisches Bild: Im Gesamtquartal wurden 23 % mehr Frachteingaben als im Vorjahr registriert, allein im Juni lag das Plus sogar bei 37 %. Das Verhältnis von Fracht- zu Laderaumangeboten lag dabei durchschnittlich bei 80:20. In Deutschland stieg die Zahl der Frachtangebote sogar um 32 %, was laut TIMOCOM auch auf Nachholeffekte nach Zollunsicherheiten und Feiertagsstaus zurückzuführen ist.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c6df864e472ce4eadadb8091c2503551">Ein Blick auf die Preisentwicklung zeigt: Die Spotmarktpreise bleiben auf hohem Niveau. In Österreich bewegten sich die durchschnittlichen Frachtpreise zwischen 1,93 €/km und 2,20 €/km – im Schnitt also 2,08 €/km. Interessant: Die Preisvorschläge der Transporteure lagen im Schnitt leicht darunter bei 2,04 €/km, was eine Differenz von vier Cent ergibt. TIMOCOM-Experte Gunnar Gburek erklärt dies unter anderem mit der hohen Dichte an Teilladungen und den vergleichsweise kurzen Strecken in Österreich, bei denen Ladezeiten stärker ins Gewicht fallen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b6d5570c403b15b55ac04e6fd55c6139">Trotz der verhaltenen Konjunkturerwartungen in Österreich und Deutschland bleibt die Transportnachfrage hoch. Die EU-Kommission sieht Österreichs Wirtschaft 2025 weiterhin im unteren Viertel des Stimmungsindikators (ESI). Dennoch prognostiziert TIMOCOM für den Sommer keine Entspannung am Transportmarkt – im Gegenteil: Spätestens mit dem Beginn des Jahresendgeschäfts ab September dürfte der Frachtanteil erneut auf 80 % und mehr steigen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-384c0845ccc3218f85136c84572ab145">Fazit: Der österreichische Transportmarkt zeigt sich auch in konjunkturell schwierigen Zeiten äußerst widerstandsfähig. Für Verlader und Transporteure heißt das: Preise bleiben hoch, Kapazitäten knapp – besonders bei kurzfristigen Spotmarktaufträgen.</p>
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		<item>
		<title>Markus Voss wird neuer CEO von DHL Freight</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/markus-voss-wird-neuer-ceo-von-dhl-freight/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2025 04:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[DHL]]></category>
		<category><![CDATA[Fracht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Führungswechsel und der Gründung eines neuen European Transportation Boards soll die Digitalisierung vorangetrieben und die divisionsübergreifende Zusammenarbeit im Landverkehr gestärkt werden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-590b65d802d1c573f040cc6974907def">DHL Global Forwarding, Freight hat einen Wechsel an der Spitze von DHL Freight bekannt gegeben: Markus Voss, bisher Chief Development Officer bei DHL Supply Chain, übernimmt mit 1. September 2025 die Rolle des CEO DHL Freight und wird Mitglied des Managementboards von DHL Global Forwarding, Freight. In dieser Funktion berichtet er direkt an Tim Scharwath, CEO DHL Global Forwarding, Freight.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-928f6fe9860fbe4740e0bd6f98e581a4">Mit der Ernennung von Markus Voss verfolgt das Unternehmen das Ziel, den Transformationsprozess im Straßengüterverkehr weiter zu beschleunigen. Insbesondere die Themen Standardisierung und Digitalisierung sollen künftig noch stärker in den Fokus rücken. „Markus Voss ist mit seiner langjährigen Expertise und Erfolgsbilanz in den Feldern Standardisierung, Digitalisierung und Innovation bei DHL Supply Chain der ideale Kandidat, um Uwe nachzufolgen und das Geschäft zu neuen Höhen zu führen. Insbesondere in der Standardisierung durch Digitalisierung und der Förderung divisionsübergreifender Synergien wird er das Geschäft weiter vorantreiben“, sagte Tim Scharwath.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6cde4093174dcc371845ee50c2b8c3a2">Voss folgt auf Uwe Brinks, der DHL Freight über fast ein Jahrzehnt hinweg erfolgreich geprägt hat. „Zunächst möchte ich Uwe Brinks meinen aufrichtigen Dank aussprechen, der unser Straßengüterverkehrsgeschäft über fast neun Jahre hinweg erfolgreich entwickelt hat. Sein unermüdlicher Fokus auf Effizienz, Qualität und die Erneuerung unserer IT-Systeme hat entscheidend dazu beigetragen, DHL Freight als einen der führenden europäischen Anbieter für Straßentransporte und als zukunftssicheres Rückgrat für die Landtransportanforderungen unserer Kunden zu positionieren“, betonte Scharwath.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a060cbd02e0678831ac97cc409f44a67">„Ich bin sehr glücklich und fühle mich gleichzeitig geehrt, diese neue Aufgabe im Konzern übernehmen zu dürfen“, sagte Markus Voss. „Der Landverkehr ist eine entscheidende Komponente in den Lieferketten unserer Kunden. Ich freue mich auf die Aufgabe, den eingeleiteten Transformationsprozess in der Digitalisierung weiter voranzubringen und damit die Effizienz, Transparenz und Qualität für unsere Kunden zu steigern. Auf diese Weise werden wir weitere Wachstumschancen für unser Geschäft generieren und unsere Position als wichtiger Anbieter im Straßengüterverkehr innerhalb und außerhalb des Unternehmens stärken.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f43a2ec24ac394aa8c33d2d7dc23373a">Gleichzeitig mit dem Führungswechsel hat DHL ein neues European Transportation Board ins Leben gerufen, das die Zusammenarbeit zwischen DHL Global Forwarding, DHL Freight und DHL Supply Chain im Bereich Landverkehr stärken soll. Ziel ist es, integrierte Logistiklösungen zu fördern, Synergien zwischen den Divisionen zu nutzen und weiteres Geschäftspotenzial zu erschließen. Das neue Gremium besteht aus den CEOs der drei DHL-Divisionen in der Region Europa bzw. EMEA.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a7f1c5f0f359c525111cdd7931e97426">Markus Voss bringt über 20 Jahre Erfahrung innerhalb des Konzerns mit. In seiner bisherigen Rolle als Chief Development Officer verantwortete er unter anderem globale Teams in den Bereichen Vertrieb, Service Logistics, Solutions Design sowie strategische Wachstumsprodukte und leitete mehrere Digitalisierungs- und Transformationsprojekte. Mit seiner Ernennung will DHL gezielt die Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Landverkehr weiter stärken und neue Impulse für Effizienz und Wachstum setzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/markus-voss-wird-neuer-ceo-von-dhl-freight/">Markus Voss wird neuer CEO von DHL Freight</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Ein Garant für Erfolg ist der Mut zur Veränderung“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/ein-garant-fuer-erfolg-ist-der-mut-zur-veraenderung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2025 07:16:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrner]]></category>
		<category><![CDATA[Fracht]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Straßengütertransport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Silvia Fahrner, Geschäftsführerin von Fahrner Overland, erklärt die Vorteile einer familiären Unternehmensstruktur, die Bedeutung des Krisenmanagements und warum Flexibilität in der Disposition über Erfolg und Misserfolg entscheidet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e514c396d5308eac1e2e3c80a402d367"><strong>Was sind die entscheidenden Faktoren für den Erfolg Ihres Unternehmens?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-761e33f892c1f37a4902ae38664577a8">Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die familiäre Struktur. Familienmitglieder waren und sind die tragenden Säulen unseres Betriebs. Im Privatleben kann diese Konstellation manchmal herausfordernd sein – für die Firma ist sie jedoch ein echter Vorteil. Generell gilt: Durch eigenen Arbeitseifer sollte der Personalstand schlank gehalten werden. Das ermöglicht uns, finanzielle Reserven aufzubauen und flexibel zu bleiben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-24a5da187fd137c1bab5978223e88ae7">Ein weiterer Garant für unseren Erfolg ist der Mut zur Veränderung. Es ist entscheidend, Trends frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Ebenso wichtig ist es, die Kostenstruktur im Griff zu haben und die Unternehmenszahlen genau zu kennen. Persönliche Weiterentwicklung und eine starke Resilienz sind unerlässlich, um die Herausforderungen zu meistern.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-384b7d09b26d8f1df6138b66e104eebf"><strong>Sie haben sich gegen eine Fahrzeugfinanzierung auf Kredit entschieden. Hat dies zur Krisensicherheit beigetragen?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-11714534cb79650f0a10208ba4c3c68a">Die Finanzierung aus dem laufenden Cashflow bedeutete viele Jahre finanziellen Verzicht – am Ende hat es sich jedoch gelohnt! Unsere Firma wurde von den Geschwistern Elisabeth und Peter Fahrner mit Schulden übernommen. Es wurde hart gearbeitet, um diese Last abzubauen. Der Ankauf von gebrauchten Lkw und Reparaturen in der eigenen Werkstatt, bis genügend Kapital für Neufahrzeuge vorhanden war, hat sich ausgezahlt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f839453d00dcef2553fa416b3af463ab">„Krisensicherheit“ gibt es für Unternehmen nicht – man weiß nie, was morgen kommt: politische Veränderungen, Naturkatastrophen, ein schwerer Unfall oder ein Diebstahl könnten existenzbedrohend sein. Wer auf solche Szenarien nicht vorbereitet ist, riskiert sein Geschäft.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f020e20319b0c96a9c863c2070078089">Die eigentliche Frage lautet: Wie gut ist man vorbereitet und wie professionell reagiert man in der Krise? Langjährige Erfahrung und eine konstruktive Fehlerkultur sind dabei essenziell.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-116a5b8fbb37f16e145d48d64f760836"><strong>Wie reagieren Sie auf Krisen oder Marktveränderungen?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a77e9f3c639b135ccc70faed519b59f9">Ein Beispiel aus der Vergangenheit zeigt, wie wichtig Flexibilität ist: Ein Kunde rief an einem Freitagnachmittag an – die Disposition für Montag war bereits abgeschlossen, alle Fahrer hatten ihre Touren. Dennoch benötigte der Kunde 25 Lkw am Montagmorgen im Hafen Gioia Tauro.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dd460efa0adf67692a972b52cd24f296">Unsere Disposition reagierte sofort, arbeitete bis spät in die Nacht und stellte die gesamte Planung um. Am Montag stand die halbe Flotte pünktlich im italienischen Hafen, um die Ware rechtzeitig abzuholen – eine verspätete Lieferung hätte Vertragsstrafen nach sich gezogen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-72a51e30bd685ffba144c88e7145d41b">Für diesen Service, unsere Verlässlichkeit und Qualität sind wir bekannt. Eine gute Disposition ist entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg. Doch gute Disponenten sind rar – es ist ein anspruchsvoller Job, der hohe Kompetenz und Engagement erfordert.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3a57971607e6231f086442deff0c45e8"><strong>Sie haben eine Software entwickeln lassen, um die Kommunikation mit einem Großkunden zu optimieren. Welche Vorteile hat das gebracht?&nbsp;</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-210352971f5a9548fc387242ab17f8c9">Mit steigendem Geschäftsvolumen wuchs die Bürokratie enorm. Das Controlling litt, und die Fehleranfälligkeit nahm zu. Wir mussten reagieren. Die eigens entwickelte Software hat die gesamte Prozesskette optimiert. Heute arbeiten alle Beteiligten mit dem System – die Abläufe sind effizienter, die Fehlerquote geringer. Wir haben auch für unser Automotive-Geschäft und unsere KEP-Dienste eigene Lösungen entwickelt, um die Abläufe zu verbessern.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7132e1351bb5a0a1f9d763fdcf780792"><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen beim Thema Work-Life-Balance?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-686509d70d2d1f66bf5225b5691dd860">Viele junge Menschen möchten weniger arbeiten, um mehr Freizeit zu genießen. Unser Wohlstand basiert aber auf harter Arbeit. Höhere Kosten für weniger Leistung – das ist langfristig nicht tragbar.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-22ab9f0f8d7165932231355274228d52">Wir versuchen, gemeinsam mit unseren Mitarbeitern Lösungen zu finden und bieten z.B. unseren Fahrern eine sechste Urlaubswoche, zusätzliche soziale Zuwendungen und flexible Arbeitszeitmodelle mit der Wahl zwischen zwei Schichten an. Einige Mitarbeiter möchten mehr arbeiten, um schneller ein Eigenheim zu finanzieren – wir geben ihnen diese Möglichkeit.</p>
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