<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Erneuerbares Kerosin Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
	<atom:link href="https://www.verkehr.co.at/tag/erneuerbares-kerosin/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.verkehr.co.at/tag/erneuerbares-kerosin/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 22 Sep 2026 11:34:15 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2024/10/verkehr_Favicon-150x150.jpg</url>
	<title>Erneuerbares Kerosin Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
	<link>https://www.verkehr.co.at/tag/erneuerbares-kerosin/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Drei Länder stellen 2,12 Milliarden Euro für eSAF bereit</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/drei-laender-stellen-212-milliarden-euro-fuer-esaf-bereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 11:34:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbares Kerosin]]></category>
		<category><![CDATA[eSAF]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=18676</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deutschland, Österreich und Luxemburg wollen den Aufbau einer europäischen Produktion von strombasiertem Flugkraftstoff gemeinsam anschieben. Dafür stellen die drei Staaten bis zu 2,12 Milliarden Euro in Aussicht – und setzen auf ein Fördermodell, das eines der zentralen Investitionshemmnisse im jungen eSAF-Markt beseitigen soll.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/drei-laender-stellen-212-milliarden-euro-fuer-esaf-bereit/">Drei Länder stellen 2,12 Milliarden Euro für eSAF bereit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a7bc624e74b129f536171f7743cd6199">Deutschland, Österreich und Luxemburg bringen ein gemeinsames Förderprogramm für strombasiertes erneuerbares Kerosin auf den Weg. Deutschland will dafür bis zu zwei Milliarden Euro bereitstellen, Österreich und Luxemburg jeweils bis zu 60 Millionen Euro.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3703eba6087b1963e555f78a16288914">Die drei Staaten sind Gründungsmitglieder der Ende 2025 gestarteten eSAF Early Movers’ Coalition. Mit dem nun geplanten Programm soll erstmals ein gemeinsamer Fördermechanismus umgesetzt werden, der Investitionen in industrielle Produktionsanlagen erleichtern und zugleich einen Markt für den Kraftstoff aufbauen soll.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c7e4e89b5eaff984dfccacb540abf5a8">Die geförderten eSAF-Mengen sollen entsprechend dem jeweiligen Anteil der eingebrachten Fördermittel in Deutschland, Österreich und Luxemburg in Verkehr gebracht werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dc50abcf732ca1851b66f755090bf43a"><strong>Doppelauktion soll Preislücke schließen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9f82c4c7e1bf2abac29d6141a4c9c80b">Kern des Modells ist ein Doppelauktionsmechanismus. Hintergrund ist ein strukturelles Problem beim Aufbau der eSAF-Produktion: Hersteller benötigen langfristige Abnahmeverträge, um die hohen Investitionen in neue Anlagen abzusichern. Abnehmer von Flugkraftstoffen schließen ihre Verträge dagegen üblicherweise für deutlich kürzere Zeiträume ab.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-418922f356261025b6af26145420ad73">Die Förderung soll diese Lücke über einen Intermediär schließen. In wettbewerblichen Verfahren werden auf der einen Seite Angebote der eSAF-Produzenten und auf der anderen Seite die Zahlungsbereitschaft der Abnehmer ermittelt. Die Differenz zwischen Angebots- und Nachfragepreis wird anschließend mit staatlichen Fördermitteln ausgeglichen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3b0c14def9725a438ccff5912c9e9124">Damit soll für Produzenten längerfristige Planungssicherheit entstehen, ohne den Verkaufspreis des Kraftstoffs administrativ festzulegen. Zugleich soll der Wettbewerb sowohl auf der Produktions- als auch auf der Abnehmerseite erhalten bleiben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8271f2efe6bd3186a3e6d2b29b8ad74c">„Europa braucht bei eSAF nicht nur ambitionierte Ziele, sondern Investitionen in die industrielle Produktion“, sagt der deutsche Bundesverkehrsminister Steffen Bilger. Durch die gemeinsame Förderung sollen bessere Voraussetzungen für entsprechende Investitionsentscheidungen entstehen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dd5dc7ddfa36682b34a9501844dc1bfd"><strong>Österreich stellt bis zu 60 Millionen Euro bereit</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9470ea96a973d288eb21ec475dfb9e3f">Für Österreich ist die Beteiligung auch mit dem Ziel verbunden, künftig Zugang zu den geförderten eSAF-Mengen zu erhalten. Das österreichische Mobilitätsministerium hatte bereits zuvor eine Marktkonsultation für den gemeinsamen Fördermechanismus durchgeführt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f5b56d1f1d27f9a5e1fd23443c1f1ca8">„Wir schaffen damit langfristige Perspektiven für Produzenten, unterstützen transparente Preissignale und tragen dazu bei, dass eSAF auch in Österreich verfügbar sein wird“, sagt Mobilitätsminister Peter Hanke.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-61e0c6e7b268344230c925ba8278eb9d">Neben der Reduktion von CO₂-Emissionen argumentieren die beteiligten Staaten auch industrie- und energiepolitisch. Eine europäische eSAF-Produktion soll zusätzliche Wertschöpfung schaffen und die Abhängigkeit von Energieimporten aus Drittstaaten reduzieren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1359979c36c639336d7073575bce1334">Der luxemburgische Wirtschaftsminister Lex Delles sieht in der Zusammenarbeit ebenfalls die Möglichkeit, „die industrielle Wertschöpfung in Europa und unsere Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten“ zu fördern.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0d75aea781af57a42780694231e3340b"><strong>eSAF soll fossiles Kerosin teilweise ersetzen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-121ff9ba3742fcf085b8c0a353c4cf75">eSAF – electricity-based Sustainable Aviation Fuel – wird aus erneuerbarem Wasserstoff und nachhaltigem Kohlenstoff hergestellt. Der Wasserstoff entsteht mittels Elektrolyse unter Einsatz erneuerbaren Stroms. Der synthetische Kraftstoff kann fossiles Kerosin ersetzen und über bestehende Infrastruktur transportiert, gelagert und getankt werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-65161844f314a40a7c222b6e041fc737">Gerade für den Langstreckenflugverkehr gelten flüssige Kraftstoffe auf absehbare Zeit als notwendig. Strombasierte Kraftstoffe gehören deshalb zu den Optionen, mit denen die Treibhausgasemissionen der Luftfahrt reduziert werden sollen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-45d1308632f26d0203cc40d553ea84bf">Für eine breite Nutzung fehlt bislang allerdings eine industrielle Produktion zu wettbewerbsfähigen Preisen. Genau an dieser wirtschaftlichen Hürde setzt das Förderprogramm an.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d20235bf60130f42201f3e6f5351a7e8">„Durch den Beitritt zur ‚eSAF Early Movers Coalition‘ unterstützen wir den Ausbau der eSAF-Produktion, verringern die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und beschleunigen deren unionsweite Markteinführung“, sagt Luxemburgs Mobilitätsministerin Yuriko Backes.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b85dcf48d12760c2b14547b400f0f8fa"><strong>EU-Kommission muss Förderung noch genehmigen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4f1e1cdd501f9a46be80319ebfd53b45">Bis tatsächlich Fördermittel fließen können, steht allerdings noch ein wesentlicher Schritt aus. Das gemeinsame Programm benötigt die beihilferechtliche Genehmigung der Europäischen Kommission.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6c13995161a0e99842a0b96b6cc770fe">Die dafür erforderlichen Marktkonsultationen sollen unter anderem klären, wie das Instrument ausgestaltet werden kann, ohne den Wettbewerb unverhältnismäßig zu beeinträchtigen. Deutschland hat seine Konsultation bereits abgeschlossen, Österreich führte ebenfalls eine entsprechende Konsultation durch.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-23b8be2a7e498c87069d86813d403c94">Mit dem gemeinsamen Vorgehen versuchen die drei Staaten damit, ein klassisches Henne-Ei-Problem neuer Energieträger zu lösen: Ohne verlässliche Nachfrage fehlen Investitionen in Produktionsanlagen, ohne ausreichende Produktion bleibt der Kraftstoff knapp und teuer. Ob der Doppelauktionsmechanismus diese Lücke im industriellen Maßstab schließen kann, wird sich nach der EU-Genehmigung und den ersten Ausschreibungen zeigen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/drei-laender-stellen-212-milliarden-euro-fuer-esaf-bereit/">Drei Länder stellen 2,12 Milliarden Euro für eSAF bereit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
