<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Digitalisierung Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
	<atom:link href="https://www.verkehr.co.at/tag/digitalisierung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.verkehr.co.at/tag/digitalisierung/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 03 Aug 2026 08:37:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2024/10/verkehr_Favicon-150x150.jpg</url>
	<title>Digitalisierung Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
	<link>https://www.verkehr.co.at/tag/digitalisierung/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>TIMOCOM übernimmt LogTech-Start-up Aparkado</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/timocom-uebernimmt-logtech-start-up-aparkado/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 08:37:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Übernahme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=18208</guid>

					<description><![CDATA[<p>TIMOCOM übernimmt das LogTech-Start-up Aparkado und baut damit seine Kompetenzen im Bereich mobiler Anwendungen für den Straßengüterverkehr aus. Die Akquisition soll die Weiterentwicklung des Road Freight Marketplace beschleunigen und digitale Services für Berufskraftfahrer enger mit der Plattform verknüpfen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/timocom-uebernimmt-logtech-start-up-aparkado/">TIMOCOM übernimmt LogTech-Start-up Aparkado</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-293c222835c1bd949faf9afdffc7468e"><strong>Mobile Anwendungen rücken stärker in den Fokus</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8613a3b4edaec087f707f39aea1a5db5">Zum 1. August 2026 übernimmt TIMOCOM das Start-up Aparkado vollständig. Beide Unternehmen arbeiten bereits seit Anfang 2025 im Rahmen einer strategischen Beteiligung zusammen. Mit der vollständigen Integration will das FreightTech-Unternehmen seine Entwicklungsressourcen bündeln und Innovationen schneller in marktreife Lösungen überführen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-956812476bb0c5192f2164ecec3c80e0">Im Mittelpunkt steht dabei die Weiterentwicklung mobiler Anwendungen für Berufskraftfahrer. Bereits seit rund einem Jahr ist die Live-Sendungsverfolgung von TIMOCOM in die LKW.APP integriert. Gleichzeitig ist die Zahl der Nutzer der App von rund 25.000 auf mehr als 85.000 gestiegen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-abd1a6b7c960fea8529615d20994f2eb">„Unser Ziel ist es, den TIMOCOM Road Freight Marketplace kontinuierlich entlang der Anforderungen des Transportalltags weiterzuentwickeln“, sagt Tim Thiermann, Managing Partner bei TIMOCOM. „Mit der vollständigen Übernahme bündeln wir diese Expertise dauerhaft unter einem Dach und schaffen die Grundlage, mobile Innovationen und digitale Services für unsere Kunden konsequent weiterzuentwickeln.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-255c348ff6972f767487479e5b5d24d8"><strong>Know-how für Fahrer-Apps und digitale Services</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-23ed3beba82b8096b09efeee5270c14a">Aparkado hat sich mit der LKW.APP auf mobile Anwendungen für Berufskraftfahrer spezialisiert. Neben Funktionen rund um den Fahreralltag verfügt das Unternehmen über Erfahrung in den Bereichen Tracking, mobile Services und Community-Management. Diese Expertise soll künftig stärker in den Road Freight Marketplace von TIMOCOM einfließen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dc373b3dc2116b3765f96b97686c2733">Ein wesentlicher Vorteil ist dabei der enge Austausch mit der Fahrer-Community. Das Feedback der mittlerweile mehr als 85.000 Nutzer liefert kontinuierlich Erkenntnisse über die Anforderungen im Transportalltag und soll die Entwicklung neuer Funktionen beschleunigen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-82f7d042321b13f33e4182775f39e491">Für bestehende Nutzer der LKW.APP ändert sich durch die Übernahme zunächst nichts. Die Plattform bleibt weiterhin eigenständig bestehen und kann wie gewohnt genutzt werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d2ee642a34a13e3bb1409c774aa826e7"><strong>Strategische Investition in die Digitalisierung</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-58fd653d0e4be37c5197b9c47adc6955">Mit der Akquisition setzt TIMOCOM seinen Ausbau digitaler Lösungen für den europäischen Straßengüterverkehr fort. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, mobile Anwendungen, Marktplatzfunktionen und digitale Services künftig enger miteinander zu verzahnen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2d12f62c0fbd37dee1a0a73e47ea5da2">„Seit fünf Jahren begleiten wir mit der LKW.APP Berufskraftfahrer europaweit im Alltag“, sagt Roland Moussavi, Gründer von Aparkado. „Gemeinsam mit TIMOCOM entwickeln wir diesen Ansatz künftig weiter. Für uns ist das der Aufbruch in eine neue Phase.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4084e686870b4b98ebdf805e524f1b4e">Die Übernahme soll damit nicht nur die technologische Kompetenz von TIMOCOM stärken, sondern auch die Digitalisierung logistischer Prozesse im europäischen Straßengüterverkehr weiter vorantreiben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/timocom-uebernimmt-logtech-start-up-aparkado/">TIMOCOM übernimmt LogTech-Start-up Aparkado</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Luftfracht fordert schnellere Reformen</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/luftfracht-fordert-schnellere-reformen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 08:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfracht]]></category>
		<category><![CDATA[Transport]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=18004</guid>

					<description><![CDATA[<p>Luftfrachtersatzverkehre (Road Feeder Services, RFS) sind ein unverzichtbarer Bestandteil internationaler Lieferketten. Doch Digitalisierungslücken, Fahrermangel und fehlende Rahmenbedingungen für alternative Antriebe bremsen den Luftfrachtstandort Deutschland. Beim Forum des aircargo club deutschland forderten Branchenvertreterinnen und -vertreter entschlossenes Handeln.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/luftfracht-fordert-schnellere-reformen/">Luftfracht fordert schnellere Reformen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3acc97f3d7df51075017f4a7b62ac12f">Zeitkritische Luftfrachtsendungen sind auf reibungslose Prozesse angewiesen. Nach Ansicht der Branche verhindert jedoch vor allem der unzureichende Digitalisierungsgrad eine effizientere Abwicklung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aecb6a7e4bdc85fdcc41c9b1c21c6ac9">„Wenn wir über Luftfracht sprechen, dann sind Schnelligkeit und Flexibilität zentrale Faktoren. Wichtig ist, dass alle Partner flexibel agieren und digitale Schnittstellen haben. Das ist noch stark ausbaufähig und könnte wertvolle Zeit einsparen“, sagte Sarah Scheibe, Geschäftsführerin von TCE (Total Cargo Expertise).</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ddb8f60b76eae34bbf356d048fd57c11">Auch Nina Strippel, Geschäftsführerin von Wallenborn Germany, sieht erheblichen Nachholbedarf: „Als Passagier ist es heute möglich, sich nahezu dokumentenfrei zu bewegen. Bei der Luftfracht ist das in vielen Prozessen noch nicht der Fall.“ Papierbasierte Luftfrachtbriefe, Medienbrüche und fehlende Schnittstellen würden gerade bei zeitkritischen Sendungen wertvolle Zeit kosten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5ca2d23d4815f99125604cee85e51c0b"><strong>Fahrermangel verschärft die Situation</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-74525413af3d33ed5544947889c7df24">Zusätzlich belastet der anhaltende Fahrermangel die Luftfracht- und RFS-Branche. Christine Reischl, Geschäftsführerin der Georg Reischl Spedition, verwies auf steigende Anforderungen an Berufskraftfahrer: „Heute wird eine Berufsqualifikation statt nur einen Führerschein benötigt, was die Kosten für angehende Berufskraftfahrer in die Höhe treibt.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cf96d7e92eec9abb1173441aaec03e69">Für Sarah Scheibe reicht es allerdings nicht aus, lediglich auf die Kosten zu blicken: „Wir befinden uns immer noch in einem Wettbewerb, also müssen Lösungen her, um dieses und andere Probleme zu lösen, damit wir als Luftfrachtstandort Deutschland nicht hinterherhängen.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-80056fb8b18d0aa435f28fa6c0a3a959"><strong>Nachhaltigkeit braucht bessere Rahmenbedingungen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3397d003f6d93cbc8c916472d1416be1">Auch beim Umstieg auf emissionsärmere Transporte sieht die Branche Hürden. Hohe Anschaffungskosten für E-Lkw und eine unzureichende Ladeinfrastruktur erschweren den Einsatz im internationalen Luftfrachtersatzverkehr.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d41f1d7cd55e9602049f919c34493c89">„Für zeitkritische internationale RFS-Verkehre brauchen wir Lösungen, die heute betriebssicher funktionieren. Nachhaltigkeit darf nicht nur am Fahrzeug gemessen werden, sondern auch an Auslastung, Leerfahrten, Wartezeiten, Kraftstoffoptionen und planbaren Netzwerken“, betonte Nina Strippel.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ae7777e0cfd339db1fe8941c8a674be9">Bis sich die Rahmenbedingungen verbessern, sieht Christine Reischl in Lang-Lkw eine praktikable Lösung zur Reduzierung von CO₂-Emissionen. „Erst wenn sich die Rahmenbedingungen für E-LKW verbessern, lohnt es sich, zu investieren“, sagte sie.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0202ccc3110679956eff3d56f8f87845"><strong>Branche fordert politische Unterstützung</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-523004ccdf366f143c22d41c455953d6">Neben technischen und personellen Herausforderungen sehen die Unternehmen vor allem die Politik in der Pflicht. Gefordert werden schnellere Digitalisierungsmaßnahmen, einheitliche europäische Regelungen sowie bessere Voraussetzungen für alternative Antriebe.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-91f0d4fa27afa13ff562bea79593cf4a">Auch Prof. Dr. Christopher Stoller, Präsident des aircargo club deutschland, appellierte an die Politik: „Der Luftfrachtstandort Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Dafür brauchen wir starke RFS-Anbieter, Speditionen und weitere Beteiligte der Luftfrachtkette, die Lösungen aktiv vorantreiben und dabei auch die notwendige politische Unterstützung erfahren, um den Stau aufzulösen.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/luftfracht-fordert-schnellere-reformen/">Luftfracht fordert schnellere Reformen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Zukunft ist multimodal</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/die-zukunft-ist-multimodal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 04:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Binnenschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Güterverlagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Donaulogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Pro Danube Austria]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=17979</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum die Donau für Österreichs Wettbewerbsfähigkeit unverzichtbar ist, welche Chancen Digitalisierung und<br />
Innovation eröffnen und weshalb die Binnenschifffahrt eine Schlüsselrolle für resiliente Logistiksysteme spielt,<br />
erklärt Lisa-Maria Putz-Egger, Präsidentin von PRO Danube AUSTRIA, im Gespräch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-zukunft-ist-multimodal/">Die Zukunft ist multimodal</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wie beurteilen Sie aktuell den Zustand der Donau als Güterverkehrsader?&nbsp;</strong></p>



<p>Die Donau ist als Güterverkehrsader funktionstüchtig und hat in den letzten Jahren in wichtigen Bereichen essenzielle Fortschritte gemacht. Bei Häfen und Umschlaginfrastruktur wurden Binnenhäfen modernisiert, Umschlagkapazitäten ausgebaut und die Anbindungen an Bahn und Straße verbessert. Das macht die Donau für Verlader attraktiver.</p>



<p>Auch im Wasserstraßenmanagement haben sich die operative Betreuung und Instandhaltung dank der intensiven Arbeit der viadonau über Grenzen hinaus messbar verbessert.&nbsp;</p>



<p>Handlungsbedarf besteht weiterhin bei der Verlässlichkeit bei Niederwasser und bei der durchgehenden Infrastrukturqualität, welcher sich die FAIRway Projektreihe der viadonau bereits widmet. In Zeiten des Klimawandels bleibt die Unsicherheit durch Dürreperioden bestehen. Das reduziert Massenleistungsfähigkeit und Planbarkeit und schwächt die Wettbewerbsfähigkeit. Forschungsprojekte zu niederwassertauglichen Schiffen und flexibler Infrastruktur zeigen bereits umfangreiche Fortschritte.</p>



<p><strong>Welche Maßnahmen wären notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit der Wasserstraße zu stärken?</strong></p>



<p>Erstens braucht es die Verankerung des Good Navigation Status entlang des Donaukorridors, unter anderem mit einer Abladetiefe von rund 2,5 Metern gemäß Definition der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa. Konkret braucht es dafür unter anderem einen verbindlichen nationalen Zielwert im Regierungsprogramm, prioritäre Mittel für gezielte Erhaltungsbaggerungen an Engstellen, ein flächendeckendes Tiefenmonitoring und transparente Fahrwasserinformationen.</p>



<p>Zweitens muss die Resilienz gegenüber Niederwasser gestärkt werden. Gefordert sind kombinierte technische und marktliche Maßnahmen zur Absicherung gegen Niederwasserrisiken sowie Investitionen in niederwassertaugliche Binnenschiffe.&nbsp;</p>



<p>Drittens braucht es bessere Rahmenbedingungen durch finanzielle Anreize und eine effiziente Verwaltung. Konkret geht es um abgestimmte Förderkriterien der Europäischen Union und nationaler Stellen für Flottennachrüstung und Neubau, insbesondere im Hinblick auf Dekarbonisierung und Effizienz, sowie um nationale Kofinanzierungsinstrumente. Ebenso notwendig sind die Einführung eines digitalen Single Window für Schiffsabfertigungen, die gegenseitige Anerkennung von Inspektionen sowie langfristig die Prüfung einer europäischen Durchsetzungsinstanz für einheitliche Standards.</p>



<p>Diese drei Hebel sichern eine bessere Auslastung, Wirtschaftlichkeit und Verlässlichkeit der Donau als nachhaltiges Rückgrat für Industrie und Logistik.</p>



<p><strong>Welche Rolle soll das Binnenschiff künftig im Zusammenspiel mit Straße und Schiene spielen?</strong></p>



<p>Das Binnenschiff wird künftig eine zentrale Rolle als integrativer Bestandteil multimodaler Transportketten einnehmen. Im Projekt HERFRIED geht es genau darum: Das Binnenschiff wird als verbindendes Element zwischen Straße und Schiene betrachtet, das durch digitale Lösungen nahtlos in synchromodale Logistikketten eingebettet ist. Der Fokus liegt auf einer stärkeren Verlagerung von Transporten auf wassergebundene Verkehrsträger, um Emissionen, Staus und Kosten zu reduzieren und gleichzeitig die Nachhaltigkeit und Resilienz des gesamten Systems zu erhöhen.</p>



<p>Zukünftig wird das Binnenschiff vor allem durch verbesserte Vernetzung, Echtzeitdaten und automatisierte Prozesse an Bedeutung gewinnen. Digitale Plattformen und ein interoperables Smart-Inland-Waterway-Transport-Framework ermöglichen eine präzise Abstimmung zwischen Binnenschiff, Bahn und Lastkraftwagen, etwa durch adaptive Umschlagsplanung, Echtzeit-Tracking oder multimodale Routenoptimierung.</p>



<p><strong>HERFRIED soll in sieben Piloten quer durch Europa validiert werden. Können Sie diese kurz erläutern?</strong></p>



<p>Der erste Pilot konzentriert sich auf den Transport von Massengütern zwischen den Nordseehäfen und dem Industriestandort Linz. Dabei werden digitale Lösungen eingesetzt, um Abläufe entlang der gesamten Transportkette besser zu koordinieren, Wartezeiten an Terminals zu reduzieren und die Abstimmung zwischen Schiffen, Häfen und Hinterlandverkehren zu verbessern.</p>



<p>Der zweite Pilot widmet sich dem Stückgutverkehr in Richtung Südosteuropa. Hier wird untersucht, wie sich fragmentierte Transportketten digital vernetzen lassen, sodass beteiligte Akteure wie Häfen, Reedereien und Logistiker besser zusammenarbeiten können.&nbsp;</p>



<p>Im dritten Piloten steht die multimodale Transportplanung im Mittelpunkt. Digitale Systeme werden eingesetzt, um die effizientesten Transportwege über verschiedene Verkehrsträger hinweg zu berechnen und flexibel anzupassen.</p>



<p>Der vierte Pilot untersucht die Bündelung von Transporten und die gemeinsame Nutzung von Kapazitäten. Durch die gezielte Zusammenführung von Sendungen verschiedener Verlader sollen Schiffe besser ausgelastet werden. Gerade für kleinere Unternehmen eröffnet dieser Ansatz neue Möglichkeiten, die Binnenschifffahrt wirtschaftlich zu nutzen.</p>



<p>Im fünften Piloten wird die Integration der Binnenschifffahrt in Container- und Kurzstreckenseeverkehre erprobt. Ziel ist es, die Übergänge zwischen See- und Binnenhäfen zu verbessern und die Wasserstraße stärker in internationale Lieferketten einzubinden.</p>



<p>Der sechste Pilot setzt auf synchromodale Logistik und ermöglicht eine flexible Steuerung von Transporten in Echtzeit. Transporte können während des laufenden Prozesses angepasst werden, etwa wenn Verzögerungen auftreten oder sich Rahmenbedingungen ändern. Dadurch wird die bisher starre Planung durch eine dynamische und adaptive Logistik ersetzt, die schneller auf Störungen reagieren kann.</p>



<p>Der siebte Pilot fokussiert sich schließlich auf intelligente Schifffahrt und Infrastruktur. Mithilfe neuer Technologien wie IoT-Tracking und präziser Ankunftsprognosen wird die Transparenz entlang der Wasserstraße deutlich erhöht. Auch Schiffe ohne klassische Ortungssysteme können integriert werden.</p>



<p>Der große Mehrwert dieser Piloten liegt darin, dass sie nicht nur theoretische Potenziale aufzeigen, sondern unter realen Marktbedingungen nachweisen, welche Lösungen tatsächlich funktionieren, skalierbar sind und einen messbaren Nutzen für Wirtschaft, Logistik und Umwelt bringen.</p>



<p><strong>An welchen Projekten arbeiten Sie sonst noch?</strong></p>



<p>Als Professorin am Logistikum und Präsidentin von PRO Danube AUSTRIA arbeite ich an Projekten, die die Donau wirtschaftlich, resilient und digital machen. Die Verlässlichkeit der Infrastruktur, insbesondere die Mindestabladetiefe, ist für PRO Danube AUSTRIA eine Basisanforderung, die wir unterstützen.</p>



<p>Ein weiteres wichtiges Projekt ist wellDun, ein Start-up der voestalpine, das sich mit Coils in Containern und entsprechenden Papierlösungen beschäftigt. Von großer Bedeutung ist auch die gesamte FAIRway-Reihe mit mehr als 700 Millionen Euro an Projekten, koordiniert vom Team rund um Andreas Bäck von viadonau. Hinzu kommen sämtliche Projekte der River-Information-Services-Reihe rund um das Team von Mario Sattler und Mario Kaufmann von viadonau. Strategisch wichtig ist außerdem die Forschungskooperation REWWay, die zwischen der FH OÖ, dem Logistikum und viadonau besteht.</p>



<p>Zudem ist MultiRELOAD ein relevantes Projekt. Ebenso wichtig ist die Bewusstseinsbildung auf allen Ebenen für die Binnenschifffahrt sowie die Positionierung der Logistik als Berufsfeld.</p>



<p>Das Sprichwort sagt, es brauche ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen. Für die Donau braucht es ein Dorf aus motivierten Menschen mit Expertise, einer klaren Vision und Freude am gemeinsamen Tun.</p>



<div style="height:69px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:16.67%">
<p><strong>HERFRIED auf einen Blick</strong></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:16.67%">
<p>HERFRIED steht für: <strong>H</strong>ighly <strong>E</strong>fficient, Eco-Friendly, <strong>R</strong>esilient &amp; <strong>F</strong>ully Integrated, <strong>R</strong>eal-time <strong>I</strong>nnovative Inland Waterway Transport <strong>E</strong>nhancing Multimodal Competitiveness via <strong>D</strong>igitalisation.&nbsp;</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:16.67%">
<p><strong>Ziel: </strong>Vollständige digitale Integration der Binnenschifffahrt in multimodale Logistikketten mithilfe intelligenter Schiffe, Infrastruktur, Daten und Verwaltungsprozesse.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:16.67%">
<p><strong>Laufzeit:</strong> 01.10.26 bis 30.09.29</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:16.67%">
<p><strong>Fördervolumen:</strong> 7,99 Mio. Euro</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:16.67%">
<p><strong>Partner:</strong> 17 Organisationen aus mehreren europäischen Ländern</p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-zukunft-ist-multimodal/">Die Zukunft ist multimodal</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weltordnung? Nein, Weltreibung!</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/weltordnung-nein-weltreibung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 05:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Lieferketten]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16702</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was 2026 über Europas Lieferketten entscheidet, erklärt BVL-Präsident Roman Stiftner in seinem Gastbeitrag.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/weltordnung-nein-weltreibung/">Weltordnung? Nein, Weltreibung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir beginnen das Jahr 2026 in einer Welt, in der das regelbasierte internationale System sichtbar erodiert. Russlands Krieg gegen die Ukraine, der Druck auf Taiwan, die Rivalität USA–China, regionale Konflikte und eine Rohstoffpolitik mit harter Kante – von Venezuela bis in den Nahen Osten – markieren eine neue Realität: dauerhaft. Für die Logistik ist das nicht „Geopolitik“, sondern Alltag: Zölle, Gegenzölle, Exportkontrollen, Sanktionen und Umleitungen sind zurück – und sie bleiben. Lieferketten sind damit kein neutraler Hintergrund mehr, sondern Teil geopolitischer Auseinandersetzungen – mit direkten Folgen für Kosten, Laufzeiten und Verfügbarkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pragmatismus statt Parolen</h2>



<p>In dieser Lage hilft keine Lagerbildung zwischen „Globalisierung“ und „Abschottung“. Entscheidend ist: Wie bleiben Lieferketten funktionsfähig, wenn politische Reibung zur Normalität wird? Pragmatismus heißt, Risiken nicht zu beklagen, sondern sie systematisch zu managen. Unternehmen, die 2026 erfolgreich sein wollen, denken Beschaffung, Transport, Zoll und Compliance gemeinsam. Sie setzen auf Mehrquellenstrategien statt Abhängigkeiten, auf vertragliche Flexibilität bei Zoll- und Regimewechseln, auf alternative Routen und auf operative Szenarienplanung. Lieferfähigkeit entsteht dort, wo geopolitische Unsicherheit nicht verdrängt, sondern einkalkuliert wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rohstoffe: Autonomie beginnt am Anfang der Kette</h2>



<p>Europäische Handlungsfähigkeit entscheidet sich nicht am Ende, sondern am Anfang der Wertschöpfung. Ohne gesicherten Zugang zu kritischen Rohstoffen – Aluminium, Stahl, Kupfer, Seltene Erden oder Industriemineralien, Energie und chemischen Vorprodukten – bleiben Transformation, Digitalisierung und industrielle Wertschöpfung bloße Absichtserklärungen. Strategische Autonomie bedeutet deshalb nicht Autarkie um jeden Preis, sondern belastbare Versorgung: diversifizierte Herkunft, mehr Verarbeitung und Recycling in Europa, strategische Bestände – und Logistik, die neue Rohstoffkorridore tatsächlich nutzbar macht. Rohstoffresilienz ist die Grundlage stabiler Lieferketten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Handelspolitik wird operative Realität</h2>



<p>Mit dem Jahr 2026 wird Klimapolitik endgültig zur Handelsrealität. Der CO₂-Grenzausgleich (CBAM), neue Zollregime und mögliche Gegenmaßnahmen verändern die Kostenstrukturen und Prozesse entlang der gesamten Lieferkette. CBAM schützt vor allem den Importmarkt. Die Exportfrage bleibt mittelfristig die offene Flanke – mit ungelösten Schrottabflüssen und Umgehungsrisiken aus Drittstaaten. Wenn Emissionsdaten manuell erhoben, mehrfach gemeldet und national unterschiedlich interpretiert werden, entsteht Bürokratie ohne Wirkung. Handelstauglichkeit ist damit kein Nebenprodukt, sondern die Voraussetzung dafür, dass Klimaziele ökonomisch tragfähig bleiben. Und wir brauchen außenpolitische Klugheit: Wenn CBAM international als Strafzoll gelesen wird, steigt das Risiko von Retorsionen – mit realen Kosten für Industrie und Logistik.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Schlüssel heißt Infrastruktur</h2>



<p>Europa will – zu Recht – klimaneutral werden. Aber wir können nicht klimaneutral regulieren und gleichzeitig infrastrukturneutral investieren. In den letzten Jahrzehnten haben wir zu oft von der Substanz gelebt: überlastete Korridore, zu wenige Terminals, langsame Knoten, Engpässe bei Energie und Daten. 2026 muss das Jahr sein, in dem Europa rasch auf den modernsten Standard ausbaut – Schiene, Wasserwege und Straße, samt Korridoren, Terminals, Binnenhäfen sowie Energie- und Dateninfrastruktur. Skalierung ist Klimaschutz: Bessere Infrastruktur senkt Kosten, CO₂ und Risiken zugleich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lieferketten brauchen ein Betriebssystem</h2>



<p>Viele Strategien scheitern nicht an der Vision, sondern am Können. Erfolgreiche Unternehmen machen 2026 den Wechsel von Projekten zu Fähigkeiten: Sie bauen ein Lieferketten-Betriebssystem – Daten, Teams, Prozesse –, das täglich besser wird. Dazu gehört ein digitaler Zwilling mit KI-Unterstützung als Decision-Tool. Er verbindet Kosten, Laufzeiten, CO₂-Profile, Zollstatus und Alternativen in einem System. Ein integrierter Blick auf Sendungen, Lieferanten und Kapazitäten macht Störungen steuerbar – bevor sie zu Krisen werden. Das ist kein Selbstzweck, sondern ein handfester Wettbewerbsvorteil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Risiko zur Routine: Vier Handlungsoptionen für die Logistik 2026</h2>



<p>Was heißt all das nun konkret für die Logistikbranche und für die Unternehmen, die sie tragen? 2026 wird kein Jahr der einfachen Antworten, sondern eines der klaren Prioritäten sein.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Infrastruktur als Sicherheitsprojekt denken: kritische Knoten kartieren, Engpässe priorisieren, Redundanzen (physisch und digital) planen – und Umschaltprozesse üben.</li>



<li>Handelspolitik aktiv einpreisen: FTA-Chancen frühzeitig nutzen, Zoll- und Sanktionsänderungen in Szenarien abbilden, Compliance operativ verankern.</li>



<li>Rohstoffresilienz messbar machen: kritische Materialien definieren, Abhängigkeiten bewerten, Alternativen und Lagerstrategien regelmäßig testen – samt belastbarer Transportkorridore.</li>



<li>KI produktiv machen: Rechenleistung und Datenräume sichern, Use-Cases in Disposition, Prognose, Risiko und CO₂ skalieren – mit klarer Verantwortung statt Pilot-Dauerbetrieb.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Ein positives Fazit zum Jahresanfang</h2>



<p>Die alte Welt kommt nicht zurück – aber die neue ist gestaltbar. Logistik verbindet Märkte, puffert Schocks und macht Transformation erst lieferbar. Entscheidend ist 2026 daher nicht die perfekte Prognose, sondern die bessere Vorbereitung. Wer sich vernetzt – zum Beispiel in in Fachformaten und Webinaren des European Shippers’ Council (ESC) oder der Bundesvereinigung Logistik Österreich –, lernt schneller und ist wirksamer in der aktiven Mitgestaltung europäischer Rahmenbedingungen.</p>



<p>Das neue Jahr beginnt mit Reibung. Nutzen wir sie – als Antrieb.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="519" height="460" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/01/Stiftner.png" alt="" class="wp-image-16708 size-full" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/01/Stiftner.png 519w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/01/Stiftner-300x266.png 300w" sizes="(max-width: 519px) 100vw, 519px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><em><kbd>Roman Stiftner ist Präsident der Bundesvereinigung Logistik Österreich (BVL) sowie des European Shippers’ Council (ESC). Er ist Geschäftsführer der Fachverbände Bergbau-Stahl und Nichteisenmetall-Industrie (WKÖ) und Experte für Lieferketten, Rohstoffversorgung, Energie- und Handelspolitik sowie Fragen der Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit.</kbd></em></p>
</div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/weltordnung-nein-weltreibung/">Weltordnung? Nein, Weltreibung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Logistik-Neugründungen: Wie drei Gründer die Branche verändern</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/logistik-neugruendungen-wie-drei-gruender-die-branche-veraendern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2025 06:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Neugründungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16465</guid>

					<description><![CDATA[<p>Trotz anspruchsvoller Marktbedingungen wagen immer mehr Unternehmer den Schritt in die Selbstständigkeit. Verkehr stellt drei junge Unternehmen vor, die Mut machen und zeigen, wie Innovation auch in schwierigen Zeiten gedeiht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/logistik-neugruendungen-wie-drei-gruender-die-branche-veraendern/">Logistik-Neugründungen: Wie drei Gründer die Branche verändern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach mehr als fünfzehn Jahren Tätigkeit in der Logistikbranche hat sich Andreas Bichler im August mit seinem eigenen Speditionsunternehmen BetterMove mit Sitz in Wörgl in Tirol selbstständig gemacht. „Der Wunsch, eigene Ideen umzusetzen und ein Unternehmen zu schaffen, das moderne Prozesse mit echter operativer Kompetenz verbindet, war mein Hauptantrieb“, so Bichler gegenüber Verkehr. BetterMove ist ein klassisches Speditionsunternehmen mit Fokus auf FTL-Verkehre in Zentral- und Westeuropa, insbesondere DACH, Skandinavien, Frankreich, Spanien und Italien.</p>



<p>Das Unternehmen verfügt über keine eigenen Lkw, sondern arbeitet mit einem Netzwerk qualifizierter Subfrächter. Derzeit werden rund 60 Lkw-Züge, überwiegend Sattelauflieger und Mega-Trailer, europaweit disponiert. „Wir arbeiten mit klaren, effizienten Abläufen, digitalem Dokumenten-Upload und kurzen Entscheidungswegen“, erklärt Bichler. Das mache die Zusammenarbeit transparent, schnell und verlässlich. Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds zeigt er sich zufrieden mit der bisherigen Entwicklung: „Die Rückmeldungen bestätigen, dass unser persönlicher Einsatz und unsere Prozesse vom Markt angenommen werden.“<br></p>



<p>ür 2026 plant BetterMove eine Erweiterung des Standorts Wörgl, eine Teamverstärkung sowie den Ausbau des Netzwerks. Bichler kann sich zudem vorstellen, einen zweiten Standort in Österreich oder im Ausland aufzubauen. Als große Herausforderungen nennt er die Komplexität digitaler Schnittstellen, die Verfügbarkeit zuverlässiger Frachtführer sowie einen stark regulierten und kostenintensiven Markt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Digitale Plattform für Lagerraum</h2>



<p>Auch Jochen Schmidt war viele Jahre in der Logistik tätig und hat im Oktober gemeinsam mit Hagen Temmel die digitale Plattform SPL Storageplace mit Sitz in Köflach gegründet. Schmidt ist Mehrheitseigentümer und Geschäftsführer des Unternehmens, das Anbieter und Nachfrager von Lagerflächen digital vernetzt und den Vermietprozess effizient abwickelt. Aus seiner Erfahrung weiß Schmidt, wie schwierig die analoge Suche nach freien, kurzfristig verfügbaren Logistikflächen ist. „Mir wurde klar: Das eigentliche Problem ist nicht das Angebot oder die Nachfrage, sondern die fehlende Verbindung dazwischen.“ Storageplace schließt diese Lücke und bildet nicht nur verfügbare Flächen ab, sondern auch den gesamten Vermietprozess – von der Anfrage über das automatisch erstellte Angebot bis zur Buchungsbestätigung.</p>



<p>Ein besonderer Vorteil sei die Sichtbarkeit regional verfügbarer Flächen. „Durch Storageplace werden hochwertige Lagerflächen in Österreich erstmals zentral digital darstellbar, was im Idealfall zu neuen Ansiedelungen und zusätzlicher Wertschöpfung führt.“ Gleichzeitig erhalten Mieter Zugang zu einem großen Pool an Lagerflächen, wie es ihn bisher nicht gab. Für 2026 plant das Unternehmen verstärkte Marketingaktivitäten, um die Plattform noch bekannter zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Flexible Containerlösungen</h2>



<p>Auf acht Jahre Erfahrung im Containergeschäft blickt Oktay Önder zurück, der im Mai gemeinsam mit zwei Kollegen das Unternehmen Spacetainer in Lanzenkirchen gegründet hat. Seit September verkauft und vermietet das Unternehmen Container unterschiedlichster Größen und Ausführungen. „Unsere Motivation ist, ein modernes, flexibles und serviceorientiertes Angebot zu schaffen, das unseren Kunden eine echte Alternative zu bestehenden Marktstrukturen bietet“, erklärt Önder.</p>



<p>Spacetainer richtet sich an Logistikunternehmen, Spediteure, Baufirmen, kommunale Einrichtungen sowie private Kunden. Das Portfolio reicht vom Fünf- bis zum 45-Fuß-Container, einschließlich ISO-, Büro-, Sanitär- und Treppenmodulen. „Unser Bestand wächst täglich, sodass wir immer mehr Modelle kurzfristig verfügbar haben.“</p>



<p>Zu den Zusatzleistungen zählen die Zustellung der Container an den Aufstellort, Instandhaltung, Reparaturen und Montage vor Ort. „Wir bieten ein Rundum-sorglos-Paket mit Fokus auf Technik, Organisation und Service“, so Önder. Trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds ergeben sich neue Chancen, und das Unternehmen zeigt sich mit der bisherigen Entwicklung zufrieden.</p>



<p>Das Wachstum sei stabil, das Vertrauen der Kunden spürbar. Für 2026 sind der Ausbau des Portfolios sowie zusätzliche Depots und Standorte geplant.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/logistik-neugruendungen-wie-drei-gruender-die-branche-veraendern/">Logistik-Neugründungen: Wie drei Gründer die Branche verändern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kooperation bringt digitale Transparenz in die Lieferkette</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/kooperation-bringt-digitale-transparenz-in-die-lieferkette/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 10:07:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16461</guid>

					<description><![CDATA[<p>Quehenberger Logistics und DRIP entwickeln gemeinsam eine digitale Plattform für transparente Lieferketten mit Echtzeitdaten und Predictive Analytics.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/kooperation-bringt-digitale-transparenz-in-die-lieferkette/">Kooperation bringt digitale Transparenz in die Lieferkette</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f5d77bdd71265e25758a8bd33096e296">Quehenberger Logistics, Teil der Geis Gruppe, setzt verstärkt auf die Zusammenarbeit mit innovativen Technologiepartnern, um digitale Lösungen schneller in die Praxis zu bringen. Ein herausragendes Beispiel ist die Kooperation mit dem Startup DRIP (D3EIF GmbH), mit dem das Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren eine leistungsstarke Plattform für transparente, datengetriebene Lieferketten entwickelt hat. Während Quehenberger jahrzehntelange Logistikerfahrung, tiefes Marktverständnis und Prozess-Know-how einbringt, liefert DRIP die technologische Agilität, Dynamik und Innovationskraft.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-10853bcda23ecd11641ea74c9c07e4a5"><strong>Digitale Plattform schafft volle Transparenz in der Lieferkette</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3f04aec8b318f6db73bedca2b0348600">Die von DRIP entwickelte Lösung vernetzt Transportbeteiligte in kürzester Zeit und sorgt durch Echtzeit-Visualisierung, Predictive Analytics und maschinelles Lernen für volle Transparenz in komplexen Supply Chains. Kund:innen profitieren laut Unternehmen von weniger Kontrollanrufen, reduziertem administrativem Aufwand sowie messbaren Einsparungen durch optimierte Lagerprozesse, weniger Pönalen und zuverlässigere Prognosen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c48f08105f2cc64c647b31189d88a01b">Quehenberger spielte eine entscheidende Rolle, indem das Unternehmen DRIP reale Abläufe, branchenspezifische Daten und logistische Expertise zur Verfügung stellte. Aus einer innovativen Idee wurde so in kurzer Zeit eine praxistaugliche, robuste Lösung, die bereits erfolgreich im operativen Einsatz steht.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ebed6cd08746c39b839a7981ccc78227">„Die Zusammenarbeit mit DRIP zeigt, wie wir als etablierter Player die Innovationskraft von Start-ups nutzen, um unseren Kunden modernste Technologien zugänglich zu machen“, erklärt Christian Fürstaller, CEO von Quehenberger Logistics. „Wenn Erfahrung und Marktverständnis auf Agilität und digitale Exzellenz treffen, entsteht eine Dynamik, die das Potenzial hat, die Logistikbranche nachhaltig zu verändern.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f39b85a1e8a6fcdafed1dfd5ba546784"><strong>Partnerschaft mit Zukunftsperspektive</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0116767a641eabd4afdd3c6721f68e7c">Auch DRIP unterstreicht die Bedeutung dieser Kooperation. „Für ein junges Technologieunternehmen ist es entscheidend, Partner zu haben, die nicht nur an Innovation glauben, sondern diese auch in realen Prozessen erlebbar machen“, betont Eduard Peterseil, Geschäftsführer von DRIP. „Quehenberger hat uns mit seiner Expertise, seinem Netzwerk und seiner Offenheit geholfen, unsere Lösung praxisnah und skalierbar zu entwickeln – ein entscheidender Faktor für unseren Erfolg.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e5f3679d9f7103ddcad17e795e54cb81">Quehenberger Logistics sieht die Zusammenarbeit nicht als abgeschlossenes Projekt, sondern als Blaupause für zukünftige Partnerschaften. Erfahrene Strukturen, operative Reichweite und ein breites Netzwerk treffen auf agile Technologieentwicklung und frische Ideen. Gemeinsam wollen Quehenberger und DRIP die Plattform in weitere Branchen und Anwendungen ausrollen – von spezialisierten Industriekonzepten bis hin zu multimodalen Transportlösungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/kooperation-bringt-digitale-transparenz-in-die-lieferkette/">Kooperation bringt digitale Transparenz in die Lieferkette</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Wie Airbnb, aber speziell auf die Logistik zugeschnitten“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wie-airbnb-aber-speziell-auf-die-logistik-zugeschnitten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2025 09:23:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Flächen]]></category>
		<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Lagerraum]]></category>
		<category><![CDATA[Plattform]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16046</guid>

					<description><![CDATA[<p>Storageplace will die Vermietung von Lagerflächen so einfach machen wie die Buchung einer Ferienwohnung. Geschäftsführer Jochen Schmidt erklärt, warum flexible Logistikflächen zum Zukunftsthema werden und wie Plattformökonomie Leerstände in neue Geschäftsmodelle verwandelt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wie-airbnb-aber-speziell-auf-die-logistik-zugeschnitten/">„Wie Airbnb, aber speziell auf die Logistik zugeschnitten“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wie entstand die Idee, eine Plattform für das Anmieten und Vermieten von Lagerflächen zu entwickeln?</strong><br>Die Idee zu Storageplace entstand direkt aus der Praxis. Ich war selbst in der Situation, kurzfristig passende Lagerflächen finden zu müssen und habe dabei erlebt, wie schwierig das eigentlich ist. In der Realität läuft es oft so ab, dass man herumtelefoniert, Bekannte fragt oder Kontakte aus der Branche anruft. Online war die Suche kaum einfacher, denn es gab schlicht keine zentrale Anlaufstelle speziell für Lagerflächen. Und sobald man überregional sucht oder nur kurzfristige Lösungen braucht, wird es richtig kompliziert.</p>



<p>Viele Anbieter vergeben ihre Flächen nur langfristig, mit umfangreichen Verträgen und Auflagen. Projektbezogene, flexible Lösungen zu finden, war nahezu unmöglich. Gleichzeitig habe ich im Laufe der Jahre mit vielen Lagerflächenanbietern gesprochen, die mir das genaue Gegenteil berichtet haben: gute Objekte in attraktiver Lage aber mit zunehmenden Leerständen. Ihnen fehlten schlicht die passenden Mieter.</p>



<p>Da war für mich klar: Das eigentliche Problem ist nicht das Angebot oder die Nachfrage – es ist die fehlende Verbindung dazwischen. Mit Storageplace wollten wir genau diese Lücke schließen und Angebot sowie Nachfrage effizient zusammenbringen. Ähnlich wie Airbnb, aber speziell auf die Logistik zugeschnitten.</p>



<p>Vermieter stellen ihre Lagerflächen auf Storageplace ein, Mieter können diese ganz einfach finden und anfragen. Im Hintergrund erstellt das System automatisiert Angebote, sodass Vermieter binnen Sekunden ein professionelles Angebot versenden können. Mieter wiederum erhalten sehr schnell eine Rückmeldung, was den gesamten Ablauf erheblich beschleunigt. Wenn beide Seiten das Angebot annehmen, wird automatisch eine Buchungsbestätigung generiert. Wir haben ein intelligentes Dashboard entwickelt, das alle Vorgänge übersichtlich darstellt. Auch die Kommunikation zwischen Mieter und Vermieter läuft direkt über die Plattform.</p>



<p><strong>Welche Zielgruppen nutzen Ihre Plattform derzeit am stärksten?</strong><br>Derzeit sehen wir die stärkste Nutzung auf Vermieterseite klar bei Speditionen und Logistikdienstleistern. Viele von ihnen stehen aktuell vor der Situation, dass in den kommenden Monaten Flächen frei werden. Gleichzeitig beobachten wir auf der Mieterseite eine zunehmende Nachfrage von Herstellern aus dem Energie-, Infrastruktur- und Mobilitätssektor sowie aus dem Bereich Handel und E-Commerce.</p>



<p>Wir verstehen uns nicht als Teil der klassischen Immobilienwelt, sondern als digitaler Dienstleister innerhalb der Lagerlogistikbranche, der Prozesse einfacher, schneller und transparenter macht.</p>



<p><strong>Wie hat sich der österreichische Markt für Lagerflächen in den letzten zwei Jahren verändert?</strong><br>Der Markt bewegt sich deutlich. Wirtschaftlich schwierige Rahmenbedingungen, sinkende Produktionszahlen und Verlagerungen ins Ausland prägen die aktuelle Situation. Früher herrschte der Eindruck, dass es mehr Nachfrage als Angebot an Lagerflächen gab.</p>



<p>Heute sehen wir eine Veränderung hin zu dynamischeren, kurzfristigeren Lösungen. Viele Unternehmen suchen temporäre Lagerflächen für Projekte – oft in kleineren Einheiten. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für Vermieter, ihre Flächen flexibel zu nutzen und dennoch eine gute Auslastung zu erreichen.</p>



<p>Regional sehen wir weiterhin den Raum Niederösterreich, Wien, Steiermark sowie Oberösterreich als die stärksten Märkte für Lagerflächen. Durch die neue Verkehrsanbindung über die S7 nach Ungarn entstehen zudem auf der Achse Wien–Steiermark neue Möglichkeiten. Auch die Südachse entlang der A9 Richtung Slowenien bleibt ein relevanter Entwicklungsraum. Oberösterreich hat aufgrund der Nähe zu Deutschland weiterhin eine besondere Relevanz für die Lagerlogistik.</p>



<p><strong>Wirkt sich die Rezession auf die Nachfrage nach Lagerraum aus?</strong><br>Wir sehen insgesamt ein stabiles Gesamtbild. In manchen Branchen ist die Nachfrage rückläufig, während andere Bereiche wieder wachsen. Gleichzeitig beobachten wir, dass sich das Verhalten und Mindset vieler Unternehmer verändert. Betriebe, die aufgrund geringerer Auslastung vorübergehend freie Flächen in ihren Werken oder Hallen haben, denken nun immer stärker darüber nach, diese aktiv am Markt anzubieten. Früher war das kaum ein Thema – freie Hallen oder Werksflächen wurden selten als<br>Mietoption betrachtet.</p>



<p>Hier wollen wir mit Storageplace eine attraktive Lösung bieten und sehen einen klaren Wandel im Denken: Betriebe erkennen, dass sie mit vorhandenen Ressourcen zusätzliche Einnahmen erzielen und gleichzeitig andere Unternehmen unterstützen können.<br>Wir sind überzeugt, dass dieser Trend in Zukunft weiter zunehmen wird. Immer mehr Vermieter und Eigentümer gewerblicher Flächen werden auch solche Flächen anbieten, die bislang gar nicht als klassische Lagerflächen gedacht waren.</p>



<p><strong>Wie reagieren traditionelle Logistikdienstleister auf Ihr Plattformkonzept?</strong><br>Derzeit bekommen wir von den Logistikdienstleistern viel Offenheit und Neugier zu spüren. Viele stehen aktuell vor der Herausforderung, ihre eigenen Flächen aktiv vermarkten zu müssen. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein, dass es dafür digitale Lösungen und neue Wege braucht.</p>



<p>Natürlich gibt es anfangs auch eine gewisse Skepsis, wie bei allem, was neu ist. Diese verfliegt jedoch meist schnell, sobald unsere Plattform in der Praxis getestet wird. Mittlerweile haben wir zahlreiche aktive Partner und Nutzer aus dem Logistikbereich. Sie schätzen an Storageplace, dass sie ihre Flächen gezielt und effizient vermarkten können, dadurch eine hohe Sichtbarkeit am Markt erzielen und neue Kundengruppen ansprechen, mit denen sie bisher nicht in Kontakt standen. Zudem lassen sich ihre internen Abläufe bei der Vermietung durch Storageplace weitgehend digitalisieren und dadurch deutlich effizienter gestalten.<br>Insgesamt merken wir, dass die Offenheit für digitale Plattformlösungen heute deutlich höher ist als noch vor wenigen Jahren. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten suchen viele Unternehmen bewusst nach flexiblen, innovativen Konzepten und genau hier bietet Storageplace einen echten Mehrwert.</p>



<p><strong>Welche Trends sehen Sie künftig im Bereich flexible Lagerlogistik und Plattformökonomie?</strong><br>Wir sehen derzeit eine klare Entwicklung hin zu kurzfristigeren, flexibleren Lagerlösungen. Wir sehen hier auch den Trend, große Lagerhallen in kleinere Teilflächen zu unterteilen, um sie effizienter nutzen zu können. Diese Funktion gibt es bereits bei Storageplace: Bei der Inseratserstellung können Vermieter entscheiden, ob eine teilbare Flächenvermietung möglich ist. Unser System berechnet dann automatisch die jeweils verfügbare Restfläche, sodass eine Fläche auf mehrere Teilflächen vermietet werden kann. Das sorgt für maximale Auslastung und macht Lagerflächen wirtschaftlich wie ökologisch effizienter nutzbar.<br>Darüber hinaus wird die nachhaltige Nutzung bestehender Flächen aus unserer Sicht immer wichtiger werden. Statt neu zu bauen, sehen wir die effiziente Nutzung vorhandener Ressourcen als zentrales Zukunftsthema. Plattformen wie Storageplace leisten hier einen wichtigen Beitrag, indem sie Leerstände reduzieren und bestehende Kapazitäten sichtbar und zugänglich machen.</p>



<p><strong>Was möchten Sie der Logistikbranche aktuell mit auf den Weg geben?</strong><br>Ja, es stimmt – wir erleben herausfordernde Zeiten. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, der steigende Kostendruck und die Unsicherheit in vielen Märkten stellen die Logistikbranche vor große Aufgaben. Aber gerade jetzt entstehen auch neue Chancen.<br>Ich bin überzeugt, dass wir in der Logistik den Mut haben müssen, Prozesse neu zu denken, Bestehendes zu hinterfragen und offen für digitale Lösungen zu sein. Denn genau darin liegt das Potenzial, das uns als Branche weiterbringt.</p>



<p>Mit Storageplace wollen wir zeigen, dass Innovation direkt aus der Praxis entstehen kann – aus echten Herausforderungen, die wir selbst erlebt haben. Wenn wir als Branche diese Offenheit für Neues beibehalten, bin ich überzeugt: Die Zukunft der Logistik wird nicht schwieriger, sondern spannender. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, neue Wege zu gehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wie-airbnb-aber-speziell-auf-die-logistik-zugeschnitten/">„Wie Airbnb, aber speziell auf die Logistik zugeschnitten“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitale Transformation in der Logistik</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/digitale-transformation-in-der-logistik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2025 13:20:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[GenAI]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15991</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die digitale Transformation ist in der Transport- und Logistikbranche in vollem Gange – aber nur jedes zehnte Unternehmen schafft es bislang, die neuen Technologien in der Breite zu skalieren und somit den erhofften Mehrwert zu erzielen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/digitale-transformation-in-der-logistik/">Digitale Transformation in der Logistik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8db1265941f92d1f4cf443deb3241a1b">Laut der Studie „Transport und Logistik im Wandel: Stand der digitalen Transformation 2025“ von Strategy&amp; und der Bundesvereinigung Logistik (BVL) steckt die Branche in einem Digitalisierungsparadox: 96% der Logistikunternehmen haben ihre digitale Reise begonnen, doch der Großteil bleibt in den Anfangsphasen stecken.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-92db98d1f46bf8f19dcb7f50ee955f64">Ein wichtiger Punkt der Studie ist, dass zwei Drittel der Logistikdienstleister ihren digitalen Reifegrad als niedrig bis mittel einstufen. 69% der Unternehmen haben digitale Strategien, doch nur ein Drittel schafft es, diese in den operativen Alltag zu integrieren. Sebastian Pieper, Director bei Strategy&amp; Deutschland, erklärt: „Logistikunternehmen setzen große Hoffnungen in GenAI als Hebel für ihre digitale Transformation. Bislang kommt die Technologie aber vor allem dort zum Einsatz, wo es erprobte Lösungen gibt, etwa in Funktionen wie Finanz- und Rechnungswesen.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2dad02888639ed8fbdc2fb8e6266939c">Besonders problematisch ist die Tatsache, dass GenAI, als einer der vielversprechendsten Hebel, nur 3% der Unternehmen vollständig integriert und skaliert haben. In einem der dynamischsten Sektoren der Wirtschaft ist es entscheidend, Innovationen wie GenAI nicht nur als Effizienzwerkzeuge, sondern auch als Treiber neuer Geschäftsfelder zu nutzen. Die Tourenplanung, Routenoptimierung und Datenanalyse könnten in diesem Zusammenhang als strategische Gamechanger fungieren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c511a25a01a3ae399dcbaf4292c1271e">Doch nicht nur die Technologie, sondern auch die organisatorische Umsetzung der Transformation stellt Unternehmen vor Herausforderungen. Christoph Meyer, Geschäftsführer der BVL, betont: „Logistiker agieren umso mehr in einem herausforderndem Marktumfeld, das durch steigende Kundenanforderungen an Effizienz, Geschwindigkeit und Digitalisierung geprägt ist. Um sich in diesem Kontext zu behaupten, müssen sie effizienter arbeiten und zugleich Innovationen vorantreiben. Digitale Technologie ist ein Schlüssel, um beides erfolgreich anzugehen – allerdings nur, wenn sie richtig eingesetzt, klug gesteuert, und kontinuierlich kontrolliert wird.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ebd10b4192f287084431c530ca764143">Die Mehrheit der Logistiker kämpft derzeit nicht nur mit technischen Hürden, sondern vor allem mit organisatorischen Herausforderungen. Fehlende strategische Ausrichtung und mangelnde Change-Management-Maßnahmen hindern viele Unternehmen daran, ihre digitale Vision erfolgreich zu realisieren. Eine systematische Erfolgskontrolle fehlt in jedem vierten Unternehmen, was den Business Case für die Transformation erheblich schwächt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fc5bcd8552da01fd38558d7603e6e2d2">Laut der Studie wird es entscheidend sein, dass Logistikunternehmen ihre digitalen Initiativen konsequent mit den geschäftlichen Anforderungen verknüpfen, eine strategische Programmleitung etablieren und vor allem messbare Ziele für die Erfolgskontrolle implementieren. Nur so kann die digitale Transformation in der Logistikbranche langfristig zum Wettbewerbsvorteil und nicht zu einem Kostenfaktor werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/digitale-transformation-in-der-logistik/">Digitale Transformation in der Logistik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Der Bedarf an Transparenz erhöht sich entlang der gesamten Lieferkette“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/der-bedarf-an-transparenz-erhoeht-sich-entlang-der-gesamten-lieferkette/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 04:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[DamenLogistikClub]]></category>
		<category><![CDATA[Econsult]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15723</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gerda Hartmann, Senior Consultant bei Econsult und aktives Mitglied im DamenLogistikClub, spricht über den Einfluss der Digitalisierung und die Förderung von Frauen in der Logistik.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/der-bedarf-an-transparenz-erhoeht-sich-entlang-der-gesamten-lieferkette/">„Der Bedarf an Transparenz erhöht sich entlang der gesamten Lieferkette“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5de585de9150888d52b0abce61ebe643"><strong>Welche Herausforderungen sehen Sie in der Umsetzung nachhaltiger Logistiklösungen?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ef5c491f1394ac0d99c6d406909deea9">Neben der Herausforderung für viele Unternehmen, ökologische Zielsetzungen mit wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Einklang zu bringen, kann die zunehmende Bürokratisierung ein massives Hemmnis sein, wenn man rasch in eine Umsetzung kommen möchte. Oft fehlt es auch an ganzheitlichen Strategien, belastbaren Daten und klaren Verantwortlichkeiten. Econsult begegnet diesen Herausforderungen mit maßgeschneiderten Konzepten, denn kein Projekt gleicht dem anderen. Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Expertise aus vielen Bereichen sind der Schlüssel zum Erfolg.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bbf85f0c1138b0f601a09feac4ac2b7d"><strong>Wie verändert die Digitalisierung Prozesse in der Logistik?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0260693b94fbfb195476155b313fd30e">Ohne Zweifel erhöht sich der Bedarf an Transparenz, Echtzeitinformationen und intelligenten Systemlösungen entlang der gesamten Lieferkette. Die Digitalisierung ist dabei eine notwendige Grundlage für umfassende Logistiklösungen, denn 100.000 Artikel oder mehr können nicht manuell verwaltet werden. Durch die steigende Systemvielfalt bei gleichzeitigem Mangel an Mitarbeitern ist die Automatisierung der Prozesse unumgänglich. Die Rolle der KI wird teils unterschätzt, in manchen Bereichen ist sie allerdings auch mit unrealistisch hohen Erwartungen verbunden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c02ad25f2c068261cf55d9da89437847"><strong>Welche Rolle spielen datenbasierte Tools und digitale Plattformen in Ihren Projekten?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bb8476556836e33af3c55f9b9648a0fe">Bei Econsult beginnt beinahe jedes Projekt mit dem Aufbau einer temporären Projektdatenbasis, wobei dafür in der Regel alle verfügbaren Quellen herangezogen werden – klassischerweise ERP-, WMS- oder TMS-Systeme. Bei unseren Szenarienmodellen und Simulationsberechnungen werden oft sehr große Mengen an Datensätzen verarbeitet, um eine solide Basis für eine nachfolgende Standortevaluierung, Transportoptimierung oder für Logistik-Ausschreibungen zu schaffen. An nur einem Szenario rechnet ein leistungsstarker Computer teilweise mehrere Stunden. Hier kommen bereits Cloud-Lösungen zum Einsatz, die gezielt auf die jeweilige Problemstellung konfigurierbar sind.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2d32256f1c51bbb0b2ef5dd4c5bdcbda"><strong>An welchen Projekten arbeiten Sie derzeit?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8836e01d7406a3386a0cad74752beccf">Parallel zu unseren kommerziellen Projekten für Industrie und Handel sind wir in unterschiedlichen Forschungsprojekten aktiv – hier liegt auch mein Fokus. Beispielsweise fokussiert das EU-Projekt „GreenTurn“ auf emissionsfreie E-Commerce-Logistik durch gezielten Einsatz von Logistikinformationen direkt auf den Handelsportalen und Plattformen. Die Hürde liegt aktuell noch in der Erwartungshaltung einer kostenlosen Lieferung, was auf Dauer dem Ziel von Nachhaltigkeit entgegensteht. Das Projekt „Food4CE“ im Rahmen des Interreg-Programms zielt auf nachhaltige und regionale Produktion von Lebensmitteln in Verbindung mit kurzen Lieferwegen ab. Ein Online-Tool zur Vernetzung der Akteure wird aktuell aufgebaut, ebenso eine sogenannte Knowledge-Transfer-Plattform für den grenzüberschreitenden Wissensaustausch.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6fd27b8b6a41e4bb45910fe9d45653f5"><strong>Sie engagieren sich im DamenLogistikClub. Welche Ziele verfolgt das Netzwerk?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7b1e8ed7e4f6b12966d819e94f5a3660">Der DamenLogistikClub stärkt Frauen in der Logistikbranche. Ziel ist es, die Sichtbarkeit von Logistikerinnen zu erhöhen, Karrieren zu fördern und strukturelle Rahmenbedingungen in der Branche aktiv mitzugestalten. Besonders am Herzen liegt mir das Mentoring-Programm, das junge Frauen beim Einstieg in die Logistikbranche gezielt unterstützt und ihnen durch erfahrene Mentorinnen wertvolle Netzwerkkontakte bietet.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-15b8712ec44542bbd5ac70d4f5c9641a"><strong>Wie sehen Sie die Zukunft der Logistik in Österreich?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fcdd9d16ee26fd5df1ca6f71190f6251">Die Logistik der Zukunft wird stärker datengetrieben, automatisiert und ressourcenschonend sein. Initiativen wie „Nachhaltige Logistik 2030+“ zeigen vor, wie auch ohne gesetzlichen Zwang zukunftsfähige Lösungen erprobt und umgesetzt werden können, wenn Verwaltung und Wirtschaft gut zusammenarbeiten. Ich erwarte ein deutliches Wachstum an urbanen Logistiklösungen, neue Mobilitätsformen und eine stärkere Verankerung von Kreislaufwirtschaft in der Lieferkette. Gleichzeitig wird Diversität in Teams und Führungsstrukturen an Bedeutung gewinnen, vor allem aus innovationsstrategischen Gründen. Österreich hat die Chance, hier Vorreiter zu sein – mit mutigen Projekten und integrativen Strukturen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/der-bedarf-an-transparenz-erhoeht-sich-entlang-der-gesamten-lieferkette/">„Der Bedarf an Transparenz erhöht sich entlang der gesamten Lieferkette“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das sind die Sieger:innen des Bollmann-Preises 2025</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/das-sind-die-siegerinnen-des-bollmann-preises-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2025 08:46:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bollmann-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[WK Wien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15656</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Bollmann-Preis 2025 beweist: Österreichs Logistik ist nicht nur Rückgrat der Wirtschaft, sondern auch ein Motor für Innovation, Nachhaltigkeit und Nachwuchsförderung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/das-sind-die-siegerinnen-des-bollmann-preises-2025/">Das sind die Sieger:innen des Bollmann-Preises 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c9532443884d4e38d7846d1a56866fac">„Wir sind die Lebensader der Wirtschaft“, brachte es Christian Holzhauser, Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Wien, in seiner Begrüßungsrede beim Bollmann-Preis 2025 auf den Punkt. Er sprach die großen Herausforderungen der Branche offen an: Fachkräftemangel, Infrastruktur, Innovation und Nachhaltigkeit.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-07f2bd7bc1fca3686825961bbbb068b0">Ein weiteres Anliegen, das Holzhauser ansprach: ein Güterterminal im Norden Wiens, damit Lkw nicht mehr quer durch die Stadt in Richtung Süden fahren müssen. Dringend notwendig sei zudem der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur – mit schnelleren Lademöglichkeiten und einer Option, Lade-Slots im Voraus zu reservieren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6ddc7c40289bcd32902098f5820e61bc">Dann leitete er über: „Die Leistungen der Logistik bleiben oft im Hintergrund – heute aber kommen sie einmal in den Vordergrund“, so Holzhauser. Damit startete die Preisverleihung. Eine Fachjury hatte im Vorfeld Nominierungen gesichtet und eine Vorauswahl getroffen. Während der Veranstaltung konnten die Teilnehmer:innen live ihre Stimmen für den oder die Sieger:in per Smartphone abgeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ec46d5a3c4269fbe37c82ad897cfa912"><strong>Mit Schmäh zum Sieg</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-81b9e95eef117922ae9b129e930f31b9">In der Hauptkategorie waren drei Unternehmen nominiert. Cargoe setzt auf emissionsfreie Möbelzustellung auf der letzten Meile und betreibt bereits 70 Zero-Emission-Fahrzeuge. Pittel+Brausewetter GmbH führt mit ihrer Tochterfirma Contracon seit Jahren Transporte durch und widmet sich verstärkt dem Bahntransport. Und Fahrlehrer Niko (Nikola Marijoković) bringt auf Social Media mit Humor und Expertise Wissen zum Thema Fahrprüfung an eine breite Öffentlichkeit. Der Sieger: Fahrlehrer Niko. „So ein Preis hat einen besonderen Effekt“, erklärte Marijoković. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0095-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-15658" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0095-1024x683.jpg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0095-300x200.jpg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0095-768x512.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0095-1536x1024.jpg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0095-2048x1366.jpg 2048w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0095-1080x720.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nikola Marijoković (Bildmitte) erhielt den Preis in der Hauptkategorie aus den Händen von Spartenobmann Christian Holzhauser (li.) und dessen Stellvertreter Wolfgang Böhm. (Foto: WK Wien / Max Slovencik)</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-19178fa3fdcb9fda0222dc11e8bf9050"><strong>Junge Ideen für die Logistik</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e26b3d6051e738b197dd7fd1b7f8807e">Für den Preis in der Kategorie Schüler:innen kam Davor Sertic auf die Bühne, der sich seit vielen Jahren für die Nachwuchsförderung in der Logistik einsetzt und unter anderem maßgeblich zur Einführung einer Logistik-HAK beigetragen hat, die seit heuer Realität ist. In der Kategorie Schüler:innen stellte er drei Projekte vor: Sendu, eine App, über die Pakete Mitfahrgelegenheiten finden; AirBin, smarte Mülleimer, die erkennen, wenn sie voll sind und per Drohne ausgetauscht werden; sowie SafeTrace, ein innovatives System, das Gefahren für Logistiker:innen erkennt und Warnungen direkt am Smartphone meldet. Die Gewinnerin: SafeTrace. „An diesem Projekt arbeite ich seit 18 Monaten, weil ich die Sicherheit erhöhen wollte“, sagte Jeaninne Maier. Die größte Herausforderung: die richtigen Daten zu finden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4b59822e15357de0f5dcf4bdaf682e3a">Einen Sonderpreis in der Kategorie Student:innen erhielt Daniela Billing. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie Radverkehr in Wien sozial gestaltet werden kann und leistet damit einen Beitrag zu nachhaltiger Mobilität. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0117-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-15660" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0117-1024x683.jpg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0117-300x200.jpg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0117-768x512.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0117-1536x1024.jpg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0117-2048x1366.jpg 2048w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/bollmannpreis_2025_0117-1080x720.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jeaninne Maier freut sich über den Preis, den sie von Davor Sertic (li.) und Spartenobmann Christian Holzhauser überreicht bekam. (Foto: WK Wien / Max Slovencik)</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-03ce750476333137a93e9df560778ed7"><strong>Lebenswerk</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-27e05ca5212a2409d97a4fede5936c38">Der Preis für das Lebenswerk ging an Uwe Glaser, Gründer von CargoMind. Mit 25 Jahren machte er sich selbstständig, baute mehrere Unternehmen auf, die er dann auch verkaufte, und gründete mit 60 CargoMind – heute eine feste Größe in der Branche. Mut, Intuition und unternehmerischer Instinkt prägten seinen Weg. Besonders stolz sei er auf seine Mitarbeiter:innen – und darauf, dass alle fünf Kinder gerne im Unternehmen arbeiten. „Spedition ist ein Dienstleistungsgeschäft, da kommt es auf jeden Einzelnen an“, betonte Glaser. Drei Eigenschaften hätten ihn dahin gebracht, wo er heute steht: Hartnäckigkeit, Zähigkeit und der feste Glaube an sich und seine Vision.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f703a61be4c55f4017f34f2fa3ebb247"><strong>Innovative Lösungen als Zukunft der Branche</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2c92e15a4ceacbeb04bb4a581d908be8">Holzhauser lobte zum Schluss, dass die Probleme der Branche mit innovativen Ansätzen gelöst werden. Er sprach Dankesworte an alle Nominierten und Gewinner:innen aus und unterstrich einmal mehr: Die Logistik ist und bleibt die Lebensader der Wirtschaft – und mit solchen Projekten zeigt sie, dass sie bereit ist für die Zukunft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/das-sind-die-siegerinnen-des-bollmann-preises-2025/">Das sind die Sieger:innen des Bollmann-Preises 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
