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	<title>BMIMI Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>BMIMI Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>BM Hanke setzt bei Türkei-Besuch auf Mittleren Korridor</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/bm-hanke-setzt-bei-tuerkei-besuch-auf-mittleren-korridor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 08:56:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bahnlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[BMIMI]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Hanke]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Österreich will sich stärker in den wachsenden Warenströmen zwischen Europa und Asien positionieren. Bundesminister Peter Hanke setzt dabei auf eine engere Verkehrskooperation mit der Türkei.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/bm-hanke-setzt-bei-tuerkei-besuch-auf-mittleren-korridor/">BM Hanke setzt bei Türkei-Besuch auf Mittleren Korridor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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<p>Bundesminister Peter Hanke will die verkehrspolitische Zusammenarbeit mit der Türkei vertiefen. Bei einem Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen Abdulkadir Uraloğlu in Ankara standen der Mittlere Korridor zwischen Europa und Asien, der grenzüberschreitende Bahn- und Güterverkehr sowie ein neues Luftverkehrsabkommen im Mittelpunkt.</p>



<p>Hanke begleitete Bundeskanzler Christian Stocker bei dessen offiziellem Besuch in der Türkei. Einen Schwerpunkt der Gespräche bildete die wachsende Bedeutung der Trans-Caspian International Transport Route, die China über Kasachstan, das Kaspische Meer, Aserbaidschan, Georgien und die Türkei mit Europa verbindet.</p>



<p>Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine gewinnt die Route als Alternative zum Nordkorridor über Russland an Bedeutung. 2024 wurden über die kaspischen Häfen Aktau und Kuryk 4,1 Mio. Tonnen Güter transportiert – 63 Prozent mehr als im Jahr davor. Gegenüber 2021 hat sich das Volumen damit mehr als verachtfacht.</p>



<p>„Das Transportvolumen des Mittleren Korridors hat sich seit Kriegsbeginn verachtfacht. Als eine Alternative zur Nordroute über Russland gewinnt der Korridor für die wirtschaftliche Resilienz Europas, die Diversifizierung von Lieferketten und die Versorgungssicherheit zunehmend an Bedeutung“, sagte Hanke.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Österreich will sich stärker positionieren</h2>



<p>Der Bundesminister sieht für Österreich vor allem aufgrund seiner Lage im europäischen Verkehrsnetz Chancen. Die Türkei wiederum bildet eine zentrale Schnittstelle zwischen den asiatischen Abschnitten des Korridors und den europäischen Märkten.</p>



<p>„Gerade in geopolitisch herausfordernden Zeiten brauchen wir verlässliche und widerstandsfähige Verkehrsverbindungen. Der Mittlere Korridor stärkt die Versorgungssicherheit Europas, eröffnet neue wirtschaftliche Perspektiven und verbindet Regionen, die künftig noch enger zusammenarbeiten werden“, betonte Hanke. Österreich wolle sich dabei „als leistungsfähige Verkehrsdrehscheibe in der Mitte Europas“ einbringen.</p>



<p>Operativ gewinnt die Route auch für die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) an Gewicht. 2024 wickelte das Unternehmen erst einen Ganzzug über den Mittleren Korridor ab, 2025 waren es bereits 32. Für 2026 erwartet die RCG bei ihren Transporten auf der Route ein weiteres Wachstum von rund 20 Prozent.</p>



<p>Das Potenzial ist allerdings mit erheblichen Infrastrukturaufgaben verbunden. Der Mittlere Korridor verfügt derzeit nur über rund zehn Prozent der Kapazität der traditionellen Nordroute. Engpässe bestehen insbesondere bei Bahnverbindungen, an den Häfen des Kaspischen Meeres sowie bei Zoll- und Grenzprozessen.</p>



<p>Hanke und Uraloğlu sprachen deshalb über weitere Investitionen sowie eine stärkere Digitalisierung der logistischen Abläufe. Bis 2030 wird für den Korridor ein jährliches Transportvolumen von rund elf Mio. Tonnen prognostiziert. Die EU will über ihre Global-Gateway-Initiative zehn Mrd. Euro in Verkehrsprojekte in Zentralasien investieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neues Luftverkehrsabkommen vor Abschluss</h2>



<p>Neben dem Güterverkehr war die Zusammenarbeit im Luftverkehr ein zweiter Schwerpunkt des Treffens. Österreich und die Türkei haben seit dem vergangenen Jahr ein neues Luftverkehrsabkommen ausverhandelt, das laut Ministerium kurz vor dem Abschluss steht. Es soll eine EU-rechtskonforme Grundlage für den Flugverkehr zwischen beiden Staaten schaffen.</p>



<p>Weiteren Gesprächsbedarf gibt es bei den Kapazitäten. Im Sommerflugplan 2026 bieten türkische Fluggesellschaften laut Ministerium mehr als 200 wöchentliche Flüge zwischen Österreich und der Türkei an, Austrian Airlines hingegen sechs.</p>



<p>„Mit dem neuen Luftverkehrsabkommen schaffen wir die notwendige Rechtssicherheit und öffnen den Weg für mehr Möglichkeiten für Unternehmen, Tourismus und Reisende“, sagte Hanke. Als nächster Schritt soll ein begleitendes Memorandum of Understanding unterzeichnet und dabei auch die Frage der Kapazitäten geregelt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/bm-hanke-setzt-bei-tuerkei-besuch-auf-mittleren-korridor/">BM Hanke setzt bei Türkei-Besuch auf Mittleren Korridor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Logistikstrategie sucht Praxisinput</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/logistikstrategie-sucht-praxisinput/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2026 09:40:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[BMIMI]]></category>
		<category><![CDATA[Logistikstandortstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16661</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das BMIMI erarbeitet eine neue Logistikstandortstrategie für Österreich und lädt die Branche zur aktiven Mitwirkung ein. Gefragt sind konkrete Maßnahmen, die Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Innovationskraft des Standorts nachhaltig stärken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/logistikstrategie-sucht-praxisinput/">Logistikstrategie sucht Praxisinput</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b2bebf484379f170cccb64aadd9cd98c">Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) arbeitet derzeit an einer umfassenden Logistikstandortstrategie (LSS) für Österreich. Ziel ist es, den Logistiksektor langfristig zu stärken und seine Rolle als Rückgrat des Wirtschaftsstandorts gezielt weiterzuentwickeln. Anders als klassische Masterpläne setzt die LSS bewusst auf den strukturierten Input aus der Praxis.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ef30236966db396a040f36ebe5204abb"><strong>Strategie aus der Branche heraus</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-351c0edfc8061b8d780c0d8c787aae5c">Das Ministerium richtet sich mit seiner Einladung ausdrücklich an Unternehmen, Verbände, Expertinnen und Experten der Logistik. Über ein standardisiertes Maßnahmenblatt können Vorschläge eingebracht werden, die sich an zehn Themenfeldern orientieren – von Raumgestaltung und Nachhaltigkeit über Digitalisierung und Resilienz bis hin zu Ausbildung, Arbeit und Innovation. Die Logistikstandortstrategie soll sich dabei an den realen Bedürfnissen der Branche ausrichten und neue Impulse in einem Umfeld setzen, das von geopolitischen, technologischen und ökologischen Umbrüchen geprägt ist.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3b8d012d7be5be1bb1916242791b2b45"><strong>Klare Struktur, klare Bewertung</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6d31c4be7fc957cc9eedc0d9ee40b8d2">Alle eingereichten Maßnahmen werden von einer Begleitgruppe geprüft und hinsichtlich Umsetzbarkeit, Relevanz und Ressourceneinsatz bewertet. Gleichzeitig bietet der Prozess interessierten Akteuren die Möglichkeit, sich über die reine Ideeneinreichung hinaus in themenspezifischen Bereichen einzubringen. Wichtig ist dem Ministerium die Abgrenzung zu bestehenden Strategien: Maßnahmen aus dem Masterplan Güterverkehr 2030 oder dem Mobilitätsmasterplan 2030 sind ausdrücklich nicht Teil dieser Erhebung. Die LSS soll als eigenständiges, ergänzendes Instrument wirken.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7b32ade4d8fe6802eaed54e06d37aed7">Die Rückmeldungen aus der Branche fließen direkt in die Strategieentwicklung ein und sollen dazu beitragen, Österreichs Logistik zukunftsfit aufzustellen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-26fa17ad492753942327e52fcfc94932">Den auszufüllenden Maßnahmenkatalog finden Sie <a href="https://owncloud.velartis.at/index.php/s/hilvzohQnl5dTPY">hier</a> – bringen Sie sich jetzt ein und gestalten Sie den Logistikstandort Österreich aktiv mit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/logistikstrategie-sucht-praxisinput/">Logistikstrategie sucht Praxisinput</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>Erste wasserstoffbasierte Schiene verlegt</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/erste-wasserstoffbasierte-schiene-verlegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2025 13:38:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[BMIMI]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[ÖBB]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15142</guid>

					<description><![CDATA[<p>ÖBB und voestalpine setzen einen neuen Meilenstein für klimaneutrale Bahninfrastruktur: In Linz wurde erstmals weltweit eine CO₂-freie Schiene aus wasserstoffbasiertem Stahl verlegt – gefertigt im Hightech-Werk Donawitz und geliefert in einer punktgenauen Logistikkette.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/erste-wasserstoffbasierte-schiene-verlegt/">Erste wasserstoffbasierte Schiene verlegt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e0a4f39b7cdb71641a05af67727844b7">In einer internationalen Premiere haben die ÖBB und die voestalpine heute in Linz die erste wasserstoffbasierte Schiene der Welt verlegt. Die Innovation, bei der fossile Brennstoffe durch grünen Wasserstoff ersetzt wurden, markiert einen entscheidenden Schritt in Richtung nachhaltiger Bahninfrastruktur. Produziert wurde die Schiene im steirischen Donawitz, einem der modernsten Schienenwalzwerke weltweit, und innerhalb weniger Stunden just-in-time zum Linzer Hauptbahnhof transportiert. „Innovationen wie diese sind ein wesentlicher Grund dafür, dass die österreichische Bahnindustrie weltweit zur Spitze zählt. Unser klarer Auftrag ist es, diese internationale Vorreiterrolle weiter auszubauen und die Mobilitätswende aktiv mitzugestalten“, betont Bundesminister Peter Hanke.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3cd0d2cecf9c325a2faf17c53d61cf12">„Jede Bahnfahrt beginnt mit dem ersten Meter Schiene. Diese Reise in eine nachhaltige Mobilitätszukunft hat heute weiter Fahrt aufgenommen. Hier trifft die eine Zukunft die andere Zukunft: Die wasserstoffbasierte Schiene trifft auf den wichtigen viergleisigen Ausbau“, erklärte ÖBB CEO Andreas Matthä bei der offiziellen Verlegung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-39da8206edef1ba124b2acf0f67a0328">Die emissionsfreie Schiene besteht vollständig aus recyceltem Material und leistet damit nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch zur Kreislaufwirtschaft. „Die Herstellung der weltweit ersten wasserstoffbasierten Schiene an unserem Standort in Donawitz ist ein historischer Meilenstein“, sagte voestalpine CEO Herbert Eibensteiner. Parallel treibt der Konzern mit Hochdruck den Bau grünstrombetriebener Elektrolichtbogenöfen voran und forscht an weiteren Technologien zur CO₂-Reduktion.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-41c3bad49f1cbd9c355a077c1728dc66">Auch die Politik zeigte sich begeistert.Landeshauptmann Thomas Stelzer betonte den symbolischen Charakter des Projekts für die Industrie in Oberösterreich: „Klimaneutraler Stahl, moderne Bahninfrastruktur und nachhaltige Mobilität – made in Oberösterreich.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-52729f0ec455c49f84072d3cdc283a02">Die Verlegung der Schiene erfolgt im Rahmen der Westausfahrt des Linzer Hauptbahnhofs, einem zentralen Element des viergleisigen Ausbaus der Weststrecke zwischen Wien und Wels. Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner sieht darin große Vorteile für die Region: „Vier Gleise öffnen den Engpass zwischen Linz und Wels. So entsteht ein besseres Zugangebot im oberösterreichischen Zentralraum.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c803d62e4f8b6a478c4f4ca431ef1667">Mit diesem Projekt zeigen die ÖBB und die voestalpine, dass Innovation, Nachhaltigkeit und logistische Präzision Hand in Hand gehen – und dass klimaneutrale Infrastruktur nicht nur möglich, sondern bereits Realität ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/erste-wasserstoffbasierte-schiene-verlegt/">Erste wasserstoffbasierte Schiene verlegt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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