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	<title>Bahnindustrie Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 14:11:19 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Bahnindustrie Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>Knorr-Bremse eröffnet modernisierten Standort in Mödling</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/knorr-bremse-eroeffnet-modernisierten-standort-in-moedling/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 14:11:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Eröffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Knorr-Bremse investiert 30 Millionen Euro in den Mödlinger Standort. Modernisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit im Fokus.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/knorr-bremse-eroeffnet-modernisierten-standort-in-moedling/">Knorr-Bremse eröffnet modernisierten Standort in Mödling</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ca14da0a5c79ddbe695768b746e20e73">Der eisenbahnindustrie-Zulieferer Knorr-Bremse GmbH feierte mit einer künstlerischen Performance die Eröffnung des größten Ausbau- und Modernisierungsprojekts der Unternehmensgeschichte. Der Mödlinger Standort wurde offiziell von Bundesminister Peter Hanke und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnet.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a068003ff523c7f1434f0a8d20382bf0">Im Rahmen der Modernisierung wurden rund 30 Millionen Euro in etwa 13.000 Quadratmeter Produktionsfläche sowie in die Automatisierung der Produktion investiert.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ac128b996a1bab017eddccda7c3a3684"><strong>Starkes Signal für die österreichische Bahnindustrie</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e60844a63a8a32aec26c06f662703e04">Mobilitätsminister Peter Hanke betonte die Bedeutung der Modernisierung für die österreichische Bahnindustrie: „Die Modernisierung des Knorr-Bremse Standorts in Mödling ist ein starkes Signal für die Stärke und Innovationskraft der österreichischen Bahnindustrie.“ Er betonte, dass Österreich mit einer Bruttowertschöpfung von mehr als 3 Milliarden Euro und 34.000 Arbeitsplätzen eine zentrale Rolle in der Mobilitätswende spiele.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ab86c2ceeb694a359287f2f0a6ae925c"><strong>„Knorr-Bremse steht nicht auf der Bremse“</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fe7e65cca926c65bf952d1cbe0e53efa">Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau von Niederösterreich, gratulierte Knorr-Bremse und hob die Rolle des Unternehmens als Innovationstreiber hervor: „Die Bahnindustrie ist ein wesentlicher Wachstumsmotor für unser Bundesland. Und hier ist vor allem Knorr-Bremse ein Vorzeigebetrieb, der an der Zukunft unserer Mobilität arbeitet.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-55166d035a8c87b2ee61537659c22d4b">Silvia Drechsler, Bürgermeisterin von Mödling, freute sich über den Beitrag von Knorr-Bremse zur Stadtentwicklung und betonte: „Mit der Standortmodernisierung wird nicht nur dem Zeitgeist Rechnung getragen, sondern vielmehr schafft man neue Standards und nimmt eine Vorreiterrolle ein.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a517783031b2daa3049444f03f2333d5"><strong>Automatisierung und Nachhaltigkeit als Zukunftsfaktor</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bf9050dd6b900b57377b13835b28da2c">Die umfassende Modernisierung sorgt für eine noch effizientere Produktion und höhere Flexibilität. Der Einsatz von automatisierten Systemen – darunter 10 Robotersysteme – ermöglicht eine prozessstabile Produktion und kosteneffiziente Logistik. Der Lackierprozess von Magnetschienenbremsen, die in Zügen und Straßenbahnen zum Einsatz kommen, läuft dabei vollautomatisch und durch moderne Abluftsäuberungstechnik umweltfreundlich.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f8f711b4cee7d495234c0d75667d5b8a">„Knorr-Bremse feiert dieses Jahr sein 120-jähriges Jubiläum. Seit 1905 verfolgen wir den klaren Auftrag, Mobilität auf Schiene und Straße jeden Tag sicherer, effizienter und umweltfreundlicher zu machen. Der Standort Mödling leistet seit vielen Jahren durch bahnbrechende Produktinnovationen und die Vorreiterrolle bei der Automatisierung der Produktion einen wichtigen Beitrag zum Erfolg von Knorr-Bremse“, sagte Dr. Nicolas Lange, Vorstandsmitglied der Knorr-Bremse AG.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dbf54a107303c33ae05caf101ff7d081"><strong>„Dank für das Vertrauen“ – Mödling als internationales Leitwerk</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ccec936921b5e0f5185846ec244e55a2">Jörg Branschädel, Mitglied der Geschäftsführung der Knorr-Bremse GmbH, betonte den Zusammenhalt im Unternehmen: „Wir danken dem Vorstand für das in uns gesetzte Vertrauen. Ein besonderer Dank gilt unseren rund 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d4433e9357a0bf29c4dc82080bccaa23">Durch die Modernisierung sind nun alle Büroflächen auf den neuesten Stand gebracht, ergonomische Arbeitsplätze geschaffen und flexibles Arbeiten etabliert. Eine Photovoltaikanlage sorgt zudem für eine umweltfreundliche Stromversorgung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-722bfc1fa8110a997f2a679e6b4a472d"><strong>Feierliche Eröffnung und Familienfest</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6a165740f14d4bad5e7d5cb21cf8e2e8">Die Eröffnung war nicht nur für die Mitarbeiter von Knorr-Bremse ein Höhepunkt: Ein großes Familienfest rundete den Tag ab und feierte zugleich das 120-jährige Bestehen des Unternehmens.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-56ca4c7b309e4657b91b1f3ae369a73c">Manfred Reisner, Mitglied der Geschäftsführung der Knorr-Bremse GmbH dankte allen Partnern und Wegbegleitern bei dieser Gelegenheit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/knorr-bremse-eroeffnet-modernisierten-standort-in-moedling/">Knorr-Bremse eröffnet modernisierten Standort in Mödling</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Austrian Rail Report 2025: Bahnindustrie bleibt Motor für Wirtschaft</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/austrian-rail-report-2025-bahnindustrie-bleibt-motor-fuer-wirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 12:17:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Austrian Rail Report]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsmotor]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15497</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bahnindustrie schafft 34.000 Jobs, 3 Mrd. € Wertschöpfung und ist Schlüssel für Innovation &#038; Klimaschutz.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/austrian-rail-report-2025-bahnindustrie-bleibt-motor-fuer-wirtschaft/">Austrian Rail Report 2025: Bahnindustrie bleibt Motor für Wirtschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-df40ef6cdf04381caca630fd5081756f">Die österreichische Bahnindustrie entwickelt sich weiterhin positiv – und bleibt ein zentraler Wirtschaftsfaktor. Der aktuelle Austrian Rail Report 2025 zeigt, dass die Branche mit über 34.000 Beschäftigten (+22 % seit 2023), einer Bruttowertschöpfung von 3,02 Mrd. Euro sowie einer Exportquote von 68 % nicht nur Arbeitsplätze sichert, sondern auch international führend bleibt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5920fd3b82526d489e8a8cf9d04712de">Auch die Forschungsausgaben liegen mit 16,5 Euro pro Kopf europaweit an der Spitze. Darüber hinaus trägt die Bahnindustrie jährlich über 1,17 Mrd. Euro an Steuern und Abgaben zum Staatshaushalt bei.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d19138b2f69b4aa95510c041ed2ca1ea">Christian Diewald, Präsident des Verbands der Bahnindustrie (VBI), betont die Bedeutung der Branche: „Damit die Weltmarktführer von heute auch morgen aus Österreich und Europa kommen, braucht es jetzt die richtigen Rahmenbedingungen – von fairen Vergaberegeln bis hin zu einer konsequenten Innovationsförderung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a241b5296e157f040f8571cded9b707f">Für Tanja Kienegger, Vizepräsidentin des VBI, ist klar: „Die Bahnindustrie Österreichs ist international erfolgreich, wir spielen in der Champions League. […] Allerdings sind wir im internationalen Wettbewerb immer stärker gefordert: Die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Österreich muss hinsichtlich Steuern, Abgaben und Kostenstruktur dringend gestärkt werden.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-48958a4c1f513f14ca3a07809d39f248">Auch volkswirtschaftlich hat die Branche großes Gewicht, wie Univ.-Prof. Dr. Christian Helmenstein, Chefökonom der Industriellenvereinigung und Geschäftsführer des Economica Instituts, erklärt: „Die Bahnindustrie und ihr Umfeld generieren jährlich insgesamt über 1,17 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben […] Solche Effekte sind entscheidend für einen gesunden Staatshaushalt.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-79f8610ffed733aed059ee4402799c3a"><strong>Weichen für die Zukunft</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7847b13e75ed855a56ad635b08666ce8">Der Report zeigt klar: Die Bahnindustrie ist Jobmotor, Exporttreiber und Klimaschützer zugleich. Damit diese Rolle auch in einem härter werdenden internationalen Wettbewerb gesichert bleibt, fordert der VBI gezielte Investitionen, Innovationsförderung und weniger Bürokratie.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/austrian-rail-report-2025-bahnindustrie-bleibt-motor-fuer-wirtschaft/">Austrian Rail Report 2025: Bahnindustrie bleibt Motor für Wirtschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie Österreich zur Bahnfabrik Europas werden kann</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wie-oesterreich-zur-bahnfabrik-europas-werden-kann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2025 08:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14401</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Bahnindustrie gilt als Schlüsselbranche für die Mobilitätswende und den Klimaschutz – das zeigt eine aktuelle AK-Studie. Österreich habe laut Analyse das Potenzial, zur zentralen Produktionsdrehscheibe Europas für Züge und Infrastruktur zu werden. Notwendig seien gezielte Investitionen, politische Weichenstellungen und eine klare Industriestrategie.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wie-oesterreich-zur-bahnfabrik-europas-werden-kann/">Wie Österreich zur Bahnfabrik Europas werden kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ff9a934c488640c950630807bd9963bc">Österreichs Weg zur Klimaneutralität führt über die Schiene – das zeigt eine neue Studie der Arbeiterkammer (AK), die das gewaltige Potenzial der heimischen Bahnindustrie hervorhebt. Die aktuelle Analyse der AK Wien und AK Oberösterreich, erstellt vom Institute for Comprehensive Analysis of the Economy (ICAE) und dem Socio-Ecological Transformation Lab Linz an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU), kommt zum Schluss: Österreich könnte zur Bahnfabrik Europas werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-da376e57ac9e9a7212a2e45b8cd17294">Der Verkehrssektor ist laut Studie das größte Hindernis auf dem Weg zur Erreichung der Klimaziele, da er rund ein Viertel der Treibhausgasemissionen verursacht. Eine klimafreundliche Wende in der Mobilität sei nur durch einen massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs möglich – und dieser wiederum sei ohne eine starke Bahnindustrie nicht realisierbar. Die in Österreich gut aufgestellte Bahnwirtschaft könne diese Rolle einnehmen, mit erheblicher Hebelwirkung auf Wertschöpfung und Beschäftigung.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-98ee0a78748154d958669b94fe15ce09"><strong>Strategische Industriepolitik statt Stillstand</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f7f915bef39899bb7005035f16aee9f8">Inmitten der längsten Rezession der Nachkriegszeit eröffnet die Studie einen neuen industriepolitischen Horizont: Die Bahnindustrie in Österreich habe die Fähigkeit, qualitativ hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen, die Mobilitätswende aktiv mitzugestalten und kriselnde Branchen wie die Autozulieferindustrie aufzufangen. „Österreich könnte die Bahnfabrik Europas werden, mit starken Impulsen für die regionale Wertschöpfung und für die Schaffung von Arbeitsplätzen“, heißt es in der Studie.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5eb8dd1025e87d5af0f50ca30b69c2fb">Laut Input-Output-Modell des Forschungsteams könnten Investitionen in das europäische Zielnetz 2040 bis zu 24,4 Milliarden Euro an zusätzlicher Wertschöpfung sowie rund 230.000 Jahresarbeitsplätze generieren. Öffentliche Ausgaben in diesen Sektor entfalten laut Analyse überdurchschnittliche ökonomische Effekte – für jeden Euro staatlicher Investition entstehen 1,20 Euro an volkswirtschaftlichem Nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a56f61c88cadbaa7c434d4c3ab51e27d"><strong>Exportstark, innovationsgetrieben, europäisch relevant</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-778b831b7e8705978ac66d8048eeee5d">Österreichs Bahnindustrie ist laut Daten des Verbands der Bahnindustrie bereits heute Weltspitze: Mit Exporten von Schienenfahrzeugen und Ausrüstungen im Wert von 1,8 Milliarden Euro pro Jahr liegt das Land weltweit auf Platz eins bei Pro-Kopf-Ausfuhren. Die Unternehmen sind führend bei Gleisbaumaschinen, elektromechanischen Antrieben und Sensortechnik. Auch in Sachen Patente und Investitionen in Forschung und Entwicklung zählt Österreich zur EU-Spitze.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9e015f81f6b8577173be0af2f2450292">Die Studie beleuchtet zudem die industrielle Tiefe der Bahnbranche: Von Schienen über Signaltechnik bis zu Lokomotiven – nahezu alles, was für ein modernes Schienennetz benötigt wird, kann in Österreich produziert werden. Bei einem Auftragsvolumen von einer Milliarde Euro im Schienenfahrzeugbau könnten bis zu 4.000 neue Industriearbeitsplätze entstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-06737deaf0e8f401f9e80c03c4c7ef3f"><strong>Bahn als Jobmotor mit Zukunft</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1b91a2e132cb95f9720783b3a4547395">Auch auf dem Arbeitsmarkt ergibt sich ein klares Bild: Rund 42 Prozent der durch das Zielnetz 2040 ausgelösten Arbeitsplätze würden in der Bauwirtschaft entstehen. Doch auch zahlreiche andere Branchen würden laut der Studie durch Vorleistungs- und Zulieferketten profitieren. Gerade für Fachkräfte aus der schwächelnden Kfz-Zulieferindustrie stellt die Bahnwirtschaft eine zukunftssichere Perspektive dar.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5038c2ded8e5f8c2d56be4c4efea2f9e">Allerdings sei die Realisierung dieses Potenzials an klare politische Rahmenbedingungen geknüpft. Eine strategische Industriepolitik müsse ebenso greifen wie ein entschlossenes Vorgehen gegen Fachkräftemangel – unter anderem durch Ausbildungsoffensiven, gezielte Fördermaßnahmen für Frauen und ältere Arbeitnehmer:innen sowie die Priorisierung klimarelevanter Industrien in der Arbeitsvermittlung.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8e2f766730540d7dd809e45b12cb9c53"><strong>Europaweite Impulse, nationale Verantwortung</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7c7d1d9060feb9b75516f774d01e4c8a">Die Studie fordert ein deutliches Bekenntnis zu einer nachfrageseitigen Industriepolitik auf EU-Ebene. Die öffentliche Beschaffung müsse soziale und ökologische Kriterien sowie europäischen „local content“ – also Wertschöpfung in Europa – zur Voraussetzung machen. Gleichzeitig dürfe es keine Kürzungen bei nationalen Ausbauplänen wie dem Zielnetz 2040 oder den Rahmenplänen der ÖBB geben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7f372c26da2ed7143e8291671e0dd00e">Österreich lasse derzeit Milliardenpotenziale auf der Straße liegen, so die Kritik: Durch eine konsequente Anwendung der EU-Wegekostenrichtlinie könnten jährlich bis zu 800 Millionen Euro an Lkw-Maut-Mehreinnahmen erzielt und in die Schieneninfrastruktur investiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1245bf5124805a8b1494a52659fca06e"><strong>Bahnindustrie als Rückgrat der Mobilitätswende</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-21179fbcfb8529d7e2988ed00cafad87">Mit Blick auf die Eigentümerstruktur betonen die Studienautoren, dass viele der in Österreich tätigen Bahnindustrieunternehmen ihren Hauptsitz im Inland haben. Dies ermögliche größere Handlungsspielräume bei Standort- und Produktionsentscheidungen – anders als etwa in der stärker ausgelagerten Automobilindustrie.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5b1612d67b9ada1130f296e5fd609843">Eine Herausforderung bleibe jedoch der zunehmende globale Wettbewerb, insbesondere aus China. Die Studie warnt: Nur wenn frühzeitig in Lieferketten, Produktionskapazitäten und Fachkräfte investiert wird, kann Österreich seine starke Position halten und ausbauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0e9f5d7526127c57d76f0ae5b5d4993e"><strong>Weichenstellung für die Zukunft jetzt notwendig</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1629d5ebeefa8c6a80846df4e356936c">Die Erkenntnisse der Studie sind klar: Die Bahnindustrie kann zur wirtschaftlichen und ökologischen Lokomotive Österreichs werden. Die notwendigen Voraussetzungen sind vorhanden – doch es braucht politischen Willen und eine klare Strategie, um dieses Potenzial auch zu heben. Die Forderungen der Arbeiterkammer und der Gewerkschaft PRO-GE reichen von einer nachfrageorientierten Industriepolitik über gezielte Förderprogramme bis hin zu einem europaweiten Investitionsschub.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wie-oesterreich-zur-bahnfabrik-europas-werden-kann/">Wie Österreich zur Bahnfabrik Europas werden kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>DB schließt mit Bahnindustrie erstmals Volumenvertrag</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/db-schliesst-mit-bahnindustrie-erstmals-volumenvertrag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2025 04:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Alstom]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Hitachi Rail GTS Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Leittechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Leonhard Weiss]]></category>
		<category><![CDATA[MerMec Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherungstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Siemens Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Signale]]></category>
		<category><![CDATA[Stellwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Volumenvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Weichenantriebe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=13168</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Deutsche Bahn hat mit vier Unternehmen der Bahnindustrie erstmals einen langfristigen Volumenvertrag über die Lieferung und den Bau von Digitaler Leit- und Sicherungstechnik (DLST) abgeschlossen. Die Vereinbarung mit einem Umfang von 6,3 Milliarden Euro umfasst Digitale Stellwerkstechnik (DSTW) einschließlich des Europäischen Zugbeeinflussungssystems ETCS sowie integrierte Leit- und Bediensysteme.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/db-schliesst-mit-bahnindustrie-erstmals-volumenvertrag/">DB schließt mit Bahnindustrie erstmals Volumenvertrag</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1835406a82034b24356fa179a0282948">Die vier Geschäftspartner sind MerMec Deutschland GmbH, Hitachi Rail GTS Deutschland GmbH, Alstom sowie Siemens Mobility in einer Bietergemeinschaft mit Leonhard Weiss. In dem Vertrag verpflichtet sich die DB zum Abruf aus dem Volumenvertrag von insgesamt 15.500 Stelleinheiten bis Ende 2028. Für einzelne Projekte ist der Realisierungszeitraum bis 2032 ausgelegt.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-048e22d5ec2104451029031a520f3485">Dringend benötigt: moderne Leit- und Sicherungstechnik für mehr Qualität</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-68846d002299978d33704aaab15f2548">Berthold Huber, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG, erklärt: „In den nächsten Jahren wollen wir die Digitalisierung im Netz massiv vorantreiben und im ganzen Land ein Vielfaches an Signalen, Weichenantrieben und Stellwerken erneuern. Der neue Volumenvertrag mit dem Sektor wird diesen Prozess signifikant beschleunigen. Wir haben eine neue Partnerschaft geschlossen und ein Komplettpaket verabredet, von dem beide Seiten profitieren &#8211; und unsere Kunden auf dem Netz. Die Leit- und Sicherungstechnik zählt zu den qualitätskritischsten Gewerken mit der höchsten Überalterung. Der Volumenvertrag wird wesentlich dazu beitragen, diesen Zustand zu ändern und schneller mehr Leit- und Sicherungstechnik zu erneuern.“</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-374c4cd67166278b135e97ec99943905">Beiderseitige Verpflichtungen</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aaa9d53d475436c48fffc339f00ccdc4">Neu in dem Vergabe- und Vertragsmodell ist, dass es sich um ein großes und langfristig umzusetzendes Volumen handelt. Die Vertragspartner verpflichten sich gegenüber der DB im Sinne eines Generalunternehmers, ein jeweils definiertes Volumen zu realisieren. Die DB sagt verbindliche Abrufmengen über den Zeitraum zu. Die Industrie verpflichtet sich im Gegenzug, technische Plattformlösungen mit Standardschnittstellen einzusetzen und verlässlich die erforderlichen Ressourcen aufzubauen und vorzuhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5569a41a6c02813d5f8267098ee26561">Mehr Tempo: deutlich kürzere Prozesse</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e7c7f7d4eab290e5e0896cb69947b993">Weiterer Vorteil des neuen Vorgehens: Statt wie bislang üblich und aufwändig im Verfahren über durchschnittlich acht Jahre sollen sich die Prozesse von Beauftragung, Planung, Bau und Inbetriebnahme der Technik künftig auf wenige Jahre verkürzen. Der Vertrag mit den Unternehmen der Bahnindustrie ist wegweisend, weil damit erstmals die vielen bislang erforderlichen Einzelverträge und Einzelabrufe innerhalb von Planung und Realisierung für die Projekte wegfallen. Das Modell soll auf weitere Bereiche angewendet werden.<br>Schon im Frühjahr 2025 sollen erste Abrufe über mehrere Millionen Euro aus dem Vertrag erfolgen.</p>
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