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	<title>Bahn Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Bahn Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Neues Headquarter stärkt CTG als Logistik-Hub</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/neues-headquarter-staerkt-ctg-als-logistik-hub/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 03:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein neues Headquarter soll den Cargo Terminal Graz organisatorisch zusammenführen und seine Rolle als leistungsfähiges Logistik-Drehkreuz weiter stärken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/neues-headquarter-staerkt-ctg-als-logistik-hub/">Neues Headquarter stärkt CTG als Logistik-Hub</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit dem Spatenstich für das neue Headquarter am Cargo Terminal Graz beginnt ein neues Kapitel in der Entwicklung des steirischen Logistikstandorts. Unter dem Leitmotiv „home of the dynamic hub“ entsteht erstmals ein gemeinsames Zuhause für die Unternehmen der Dachmarke Cargo Terminal Graz. Die Güterterminal Werndorf Projekt GmbH, die Cargo-Center-Graz Betriebsgesellschaft m.b.H. &amp; Co KG sowie die Steiermärkischen Landesbahnen werden künftig zentral an einem Standort zusammengeführt und damit auch räumlich enger vernetzt.</p>



<p>Das neue Gebäude vereint Verwaltung und operative Steuerung unter einem Dach, bündelt Ressourcen und verkürzt Entscheidungs- und Kommunikationswege. Notwendig wurde dieser Schritt durch das dynamische Wachstum der vergangenen Jahre. Die Nachfrage nach dem Standort ist sowohl aus der steirischen Wirtschaft als auch international hoch. Allein im Jahr 2025 verzeichnete der Betrieb im Vergleich zu 2024 eine Steigerung der Hub-Zahlen um mehr als 50 Prozent, gleichzeitig ist auch die Zahl der Beschäftigten deutlich gestiegen. Bisher waren die Gesellschaften auf mehrere Bürostandorte verteilt, mit dem neuen Headquarter entsteht nun eine zentrale organisatorische Basis.</p>



<p>Der Bürokomplex bietet künftig Platz für bis zu 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und umfasst rund 3.200 Quadratmeter Büronutzfläche auf drei Geschossen. Ergänzt wird das Raumangebot durch eine großzügige Event- und Veranstaltungsfläche im obersten Geschoss, die für Logistikformate mit bis zu 100 Teilnehmenden ausgelegt ist. Das Investitionsvolumen für den Neubau beläuft sich auf rund zehn Millionen Euro.</p>



<p>Architektonisch ist das Headquarter als Zwei-Flügel-Lösung zwischen den Terminals konzipiert. Dachterrassen ermöglichen den Blick auf beide Anlagen und machen die enge Verbindung von Verwaltung und operativem Betrieb sichtbar. Gleichzeitig unterstreicht das Gebäude die strategische Bedeutung des Cargo Terminal Graz als leistungsfähiges Logistik-Drehkreuz. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Durch die Kombination aus Grundwasserwärmepumpe, Photovoltaikanlage mit Energiespeichern sowie Baukernaktivierung erreicht der Neubau eine außergewöhnlich hohe energetische Qualität.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/01/CTG-HQ-Spatenstich_Foto-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-16802" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/01/CTG-HQ-Spatenstich_Foto-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/01/CTG-HQ-Spatenstich_Foto-1-300x200.jpg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/01/CTG-HQ-Spatenstich_Foto-1-768x512.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/01/CTG-HQ-Spatenstich_Foto-1-1536x1024.jpg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/01/CTG-HQ-Spatenstich_Foto-1-2048x1365.jpg 2048w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2026/01/CTG-HQ-Spatenstich_Foto-1-1080x720.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">(von links nach rechts): Ronald Kiss (Direktor Steiermärkische Landesbahnen), Stefan Lipp (Techn. NL-Leiter / Hochbau Porr), Bernhard Breid (Geschäftsführer SiBG), Robert Brugger (Geschäftsführer CCG), Reinhard Hinrichs (Geschäftsführer GWP), Landesrätin Claudia Holzer (Verkehrslandesrätin), Landesrat Willibald Ehrenhöfer (Wirtschaftslandesrat), Barbara Walch (Bürgermeisterin Gemeinde Wundschuh), Andreas Tropper (Landesbaudirektor Land Steiermark), Heimo Kniechtl (Geschäftsführer GWP), Franz Glanz (AR-Vorsitzender GWP). (Foto: GWP / Heinz Pachernegg)</figcaption></figure>



<p>Auch für die Mitarbeitenden wird ein attraktives Arbeits- und Mobilitätsumfeld geschaffen. Die direkte Anbindung an den öffentlichen Verkehr, Fahrradabstellplätze, Duschen, ein Mehrzweckraum für Fitnessangebote sowie E-Ladestationen sollen den Standort zusätzlich aufwerten. Errichtet wird das neue Headquarter von der Güterterminal Werndorf Projekt GmbH, das Facility Management übernimmt die Cargo-Center-Graz Betriebsgesellschaft m.b.H. &amp; Co KG. Die Übergabe der Büros an die Mieter ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.</p>



<p>Reinhard Hinrichs, Technischer Geschäftsführer der Güterterminal Werndorf Projekt GmbH, und Heimo Kniechtl, Kaufmännischer Geschäftsführer der Güterterminal Werndorf Projekt GmbH, betonen die strategische Bedeutung des Neubaus und erklären: „Der Bedarf an einem Headquarter war eindeutig erkennbar. Mit dem neuen Gebäude schaffen wir optimale Bedingungen, um die Zusammenarbeit der Unternehmen der Dachmarke Cargo Terminal Graz zu verbessern &#8211; und geben ihnen gleichzeitig ein räumliches Zuhause: das home of the dynamic hub.“</p>



<p>Auch aus Sicht des Landes Steiermark wird das Projekt als wichtiger Schritt für den Standort bewertet. Claudia Holzer, Verkehrslandesrätin des Landes Steiermark, sagt: „Der Cargo Terminal Graz ist ein wichtiger Motor für die steirische Wirtschaft und wächst kontinuierlich – sowohl mengenmäßig als auch in der Infrastruktur. Gleichzeitig zeigt sich, dass das Bedürfnis nach einer gemeinsamen Büroinfrastruktur für die Unternehmen der Dachmarke gewachsen ist. Mit dem neuen Headquarter wird ein zukunftsweisender Standort geschaffen, der die Zusammenarbeit der Teams unterstützt und die Dynamik des Logistik-Hubs weiter stärkt.“</p>



<p>Willibald Ehrenhöfer, Wirtschaftslandesrat des Landes Steiermark, ergänzt: „Mit dem neuen Cargo Terminal Graz wird ein weiteres Kapitel einer wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte für die Steiermark geschrieben. Der Standort in Werndorf ist dank laufender Investitionen der dort ansässigen Unternehmen in den vergangenen Jahren zu einer bedeutenden Logistikdrehscheibe in Europa und einem wesentlichen Impulsgeber für die heimische Exportwirtschaft geworden. Das neue Headquarter wird ein sichtbares Zeichen dieser positiven Entwicklung.“</p>



<p>Robert Brugger, Geschäftsführer der Cargo-Center-Graz Betriebsgesellschaft m.b.H. &amp; Co KG, verweist zudem auf die infrastrukturelle Dimension des Projekts und erklärt: „Die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene hat oberste Priorität. Deshalb bedarf es einer infrastrukturellen Erweiterung, um das dringend benötigte Wirtschaftswachstum auch operativ abwickeln zu können.“</p>



<p>Mit dem neuen Bürogebäude stärkt der Cargo Terminal Graz seine organisatorische und infrastrukturelle Basis und schafft gleichzeitig die Voraussetzungen für weiteres Wachstum. Die Planungen für die zukünftige Entwicklung des Standorts laufen bereits auf Hochtouren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/neues-headquarter-staerkt-ctg-als-logistik-hub/">Neues Headquarter stärkt CTG als Logistik-Hub</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Schluss mit nationalen Alleingängen</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/schluss-mit-nationalen-alleingaengen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 01:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verkehr sprach mit Günter Neumann, dem neuen Obmann des Fachverbandes Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich, über aktuelle Herausforderungen und Forderungen an die Politik.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/schluss-mit-nationalen-alleingaengen/">Schluss mit nationalen Alleingängen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Fachverband Schienenbahnen der Wirtschaftskammer Österreich vertritt die Interessen der österreichischen Bahngesellschaften. Im Juni wurde Günter Neumann, Geschäftsführer der privaten Bahngesellschaft Stern &amp; Hafferl, als neuer Obmann gewählt. Er bringt mehr als 30 Jahre Erfahrung im Bahnbereich mit und will sich besonders für stabile Rahmenbedingungen bei den privaten österreichischen Regionalbahnen einsetzen, wie er im Gespräch mit Verkehr betont.</p>



<p>„Ich komme selbst aus einem privaten Regionalbahnunternehmen und kenne die Herausforderungen im operativen Alltag sehr genau. Was mich auszeichnet, ist ein klarer Blick für das Machbare und ein leidenschaftliches Bekenntnis zur Schiene als Hebel für klimafreundliche Mobilität“, so der Bahn-Manager.</p>



<p>Mitgliedsunternehmen können von ihm erwarten, dass er sich mit aller Kraft für verlässliche Rahmenbedingungen, stabile Finanzierung und faire Wettbewerbsbedingungen für die Schiene einsetzt – besonders bei den Privatbahnen, die in vielen Regionen Österreichs das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs darstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Finanzierung und Nachwuchsförderung im Fokus</h2>



<p>Der größte Schmerzpunkt liegt derzeit bei der Finanzierung im Bereich der regionalen Infrastruktur. Viele Anlagen sind überaltert, notwendige Investitionen bleiben aus. Gleichzeitig steigt die Zahl der Bahnfahrgäste, während die Unterfinanzierung spürbar wird – ein Widerspruch, der dringend behoben werden muss. Hinzu kommen politische Unsicherheiten in Österreich und auf EU-Ebene, die Klarheit und Planungssicherheit erfordern. Neumann benennt die Forderungen an die Politik klar: „Unsere zentrale Forderung ist: keine Kürzungen bei der Bahninfrastruktur. Der angekündigte Rotstift im mittelfristigen österreichischen Investitionsprogramm (MIP) sendet das falsche Signal sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch und gesellschaftlich“.</p>



<p>Gerade jetzt brauche es in Österreich eine Offensive für Regionalbahnen, für mehr Angebotsqualität und Betriebssicherheit. Ein weiteres zentrales Anliegen ist die Nachwuchsförderung, die politisch unterstützt werden sollte. „Es ist sprichwörtlich fünf vor zwölf. Wir müssen rasch Maßnahmen setzen, um mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu bringen“, sagt Neumann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einheitliche Rahmenbedingungen</h2>



<p>Der klare Wunsch an die europäische Verkehrspolitik lautet: Schluss mit nationalen Alleingängen, her mit einem echten europäischen Bahnraum. Es brauche einheitliche Rahmenbedingungen – sei es bei Sicherungssystemen, Sprachen oder technischen Vorgaben. „Gleichzeitig sorgen die ständige Adaptierung und Inkrafttreten neuer Standards wie beispielsweise beim ETCS für eine große Belastung für die Branche, sowohl finanziell als auch was die mangelnde Planungssicherheit betrifft“, so Neumann weiter.</p>



<p>Die Schienenbahnen fühlen sich gegenüber der Straße wettbewerbsseitig benachteiligt. Neumann: „Die Straße wird vielerorts noch immer stärker gefördert als die Schiene sowohl investitionsseitig als auch steuerlich. Die Schiene trägt heute mehr von ihren Kosten selbst als jeder andere Verkehrsträger. Wir brauchen eine Umkehr: Nicht nur Gleichstellung mit der Straße, sondern eine klare Bevorzugung der Schiene sowohl aus ökologischer als auch wirtschaftlicher Sicht.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Qualität, Investitionssicherheit und fairer Wettbewerb</h2>



<p>Vergleicht Neumann das österreichische Bahnssystem mit anderen EU-Ländern, würde er die Schulnote zwei vergeben – also zweitbeste Note. „Wir sind beim Modal Split europaweit führend, haben mit dem Zielnetz 2040 einen klaren Plan für die Zukunft und ein gut ausgebautes Angebot. Aber: Es fehlt an Dynamik bei der Umsetzung, an Investitionssicherheit und an fairen Wettbewerbsbedingungen. Kontraproduktiv ist, wie bereits gesagt, die aktuelle Einsparungs- und sogar Einstellungsdiskussion. Wenn wir es jedoch schaffen, wieder mehr umsetzen zu können, ist die Note Eins greifbar.“</p>



<p>Immer wieder wird in Österreich über Regionalbahnen diskutiert und deren öffentliche Finanzierung in Frage gestellt. Diese Diskussion greift für Neumann zu kurz. Regionalbahnen generieren nicht nur betriebswirtschaftlichen, sondern vor allem volkswirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Nutzen. Sie sichern Arbeitsplätze, bieten Versorgungssicherheit, stärken den ländlichen Raum und entlasten die Umwelt. Eine Stilllegung wäre rückwärtsgewandt.</p>



<p>Im aktuellen österreichischen Regierungsprogramm stehen Budgetkürzungen für regionale Bahninfrastruktur zur Debatte. Die geplanten Kürzungen im mittelfristigen Investitionsprogramm betreffen die Infrastruktur der Privatbahnen. Das bedeutet konkret: Es fehlen Gelder für notwendige Sanierungen, was zu einem echten Rückschritt führen würde. Neumann: „Wir appellieren an die Bundesregierung, diese Entwicklung umgehend zu korrigieren.“</p>



<p>Die seit Jahren von der EU lancierte Schienenliberalisierung hält Neumann grundsätzlich für positiv. Leider sei sie bislang nicht von einheitlichen Rahmenbedingungen begleitet gewesen, was zu Ungleichgewichten zwischen nationalen Anbietern und neuen Marktteilnehmern führt. Ziel müsse es sein, echte Chancengleichheit und Planungssicherheit zu schaffen, statt eines Flickenteppichs an Regeln. Neumann: „Was man bei der Liberalisierung auch klar sagen muss und was wir gesehen haben, ist, dass sie immer wieder zu Qualitätsverlusten für die Fahrgäste geführt hat. Und das ist kontraproduktiv.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/schluss-mit-nationalen-alleingaengen/">Schluss mit nationalen Alleingängen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>EU fördert massiv Österreichs Bahninfrastruktur</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/eu-foerdert-massiv-oesterreichs-bahninfrastruktur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2025 14:47:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Hanke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen des EU-Programms „Connecting Europe Facility – Transport“ erhält Österreich 74,4 Millionen Euro zur Digitalisierung des Schienenverkehrs.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/eu-foerdert-massiv-oesterreichs-bahninfrastruktur/">EU fördert massiv Österreichs Bahninfrastruktur</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bddb3f48629b3bd913cb0c23e6b90933">Österreich kann sich über eine kräftige Finanzspritze aus Brüssel freuen: Wie das Bundesministerium für Mobilität, Innovation und Technologie (BMIMI) mitteilt, wurde im CEF-Transport-Komitee der Europäischen Union eine neue Fördertranche beschlossen, aus der rund 74,4 Millionen Euro direkt in den heimischen Schienenverkehr fließen. Damit gehört Österreich zu den größten Gewinnern der diesjährigen Ausschreibung des Programms „Connecting Europe Facility – Transport“ (CEF-T). Insgesamt entfallen sogar 86,5 Millionen Euro auf Projekte mit starker österreichischer Beteiligung, wobei rund 86 Prozent dieser Summe explizit dem Bahnsektor zugutekommen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-af82363463625b4e2568e22628a3d324">Minister Peter Hanke spricht von einem klaren Fortschritt für die klimafitte Mobilität: „Diese EU-Förderung ist ein starkes Signal für eine moderne, sichere und nachhaltige Mobilität in Österreich und ganz Europa. Besonders erfreulich ist die konsequente Unterstützung beim Umstieg auf das neue europäische Zugsteuerungssystem ETCS. In nur zwei Jahren konnten wir knapp 95 Millionen Euro für dieses Zukunftsprojekt sichern. Das stärkt nicht nur unsere Infrastruktur, sondern bringt auch konkrete Verbesserungen für Reisende und den Güterfernverkehr.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-075ac7ea0125b8300c86b52482ffef7b">Im Mittelpunkt der Finanzierung steht der beschleunigte Ausbau des European Train Control System (ETCS) auf Level 2. Für den streckenseitigen Ausbau entlang zentraler Korridore stellt die EU 44,6 Millionen Euro bereit. Darüber hinaus werden 18,3 Millionen Euro für die Ausstattung von ÖBB-Zügen mit aktueller ETCS-Technologie verwendet, um grenzüberschreitende Zugverkehre zu erleichtern und die Interoperabilität zu stärken.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-376fecaaab270a39ea92337cf6df224e">Ein weiteres gefördertes Pilotprojekt umfasst die Digitale Automatische Kupplung (DAK), für die 2,2 Millionen Euro reserviert sind. Die Kupplung gilt als Schlüsseltechnologie für die Automatisierung des Schienengüterverkehrs und wird bereits in ersten grenzüberschreitenden Testläufen eingesetzt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b4547f76c38c3db5378d160af39112bc">Auch der kombinierte Verkehr profitiert: Mit sechs Millionen Euro wird die Errichtung sicherer Lkw-Parkplätze entlang wichtiger Verkehrsachsen unterstützt. Diese „Safe &amp; Secure Truck Parkings“ erhöhen die Sicherheit im Straßengüterverkehr und verbessern die Rahmenbedingungen für den Güterumschlag auf der letzten Meile.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1633421114cd431d9c2697b5cf9e20b8">Neben diesen konkreten Projekten engagiert sich Österreich auch bei einer Reihe internationaler Initiativen im Bereich Digitalisierung und Multimodalität. Dazu zählen unter anderem Projekte zur Digitalen Automatischen Kupplung, zur Standardisierung digitaler Frachtinformationen (eFTI) und zur Optimierung des Verkehrsmanagements (ITS). Partner wie die ASFINAG, AustriaTech und SCHIG sind dabei zentral eingebunden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f493bad28cff8ce3937e5baedf1515c9">Die aktuelle Förderrunde der CEF-Transport-Calls 2024 legt einen starken Fokus auf Digitalisierung, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Trotz des engen thematischen Zuschnitts konnte Österreich eine überdurchschnittlich hohe Mittelbindung erzielen. Rund neun Prozent des Gesamtbudgets für Nicht-Kohäsionsländer entfallen auf Projekte mit direktem Österreichbezug – ein deutliches Signal für die Qualität der eingereichten Vorhaben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-98e4847e34d6c048a99a258bc50b2ef9">Der offizielle Fördervorschlag wurde am 2. Juli 2025 mit qualifizierter Mehrheit im CEF-Transport-Komitee angenommen. Nun starten die Vertragsverhandlungen – und schon bald werden die ersten Mittel aus Brüssel in die nationale Infrastruktur fließen. Damit setzt Österreich ein weiteres Ausrufezeichen in Richtung digitaler, interoperabler und klimaneutraler Bahnlogistik.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/eu-foerdert-massiv-oesterreichs-bahninfrastruktur/">EU fördert massiv Österreichs Bahninfrastruktur</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sichere KI auf der Schiene</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/sichere-ki-auf-der-schiene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2025 10:36:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Forschungsprojekt safe.trAIn bringt mit zwei neuen Normen erstmals Standards für den voll-automatischen Zugbetrieb auf die Schiene – und schafft damit die Basis für eine zuverlässige KI im Bahnbereich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/sichere-ki-auf-der-schiene/">Sichere KI auf der Schiene</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-624d00581ae9545390150bcf36b6b3a3">Künstliche Intelligenz (KI) gilt als Schlüsseltechnologie für die Mobilität von morgen – auch auf der Schiene. Von der automatisierten Hinderniserkennung bis hin zum energiesparenden Fahrbetrieb bieten KI-Systeme enormes Potenzial für mehr Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit im Bahnverkehr. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und der EU geförderte Forschungsprojekt safe.trAIn will dieses Potenzial nutzbar machen – und gleichzeitig die technischen und normativen Grundlagen für den voll-automatischen Schienenverkehr schaffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b2b54af711125035cb3d577470099a4f">Zwei neue Standards für den sicheren KI-Einsatz auf der Schiene</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dac7312c2896d68cabb61fcc20e49492">Ein zentraler Meilenstein des Projekts: die Veröffentlichung der beiden neuen Spezifikationen DIN DKE SPEC 99002 und DIN DKE SPEC 99004. Sie wurden unter der Federführung des Deutschen Instituts für Normung (DIN) und der Deutschen Kommission Elektrotechnik (DKE) in enger Zusammenarbeit mit Expert:innen aus Bahntechnik, KI, Wirtschaft und Forschung erarbeitet.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3a1fa52333e789a042aab2efd6a09155">„Normen und Standards tragen dazu bei, innovative KI-Technologien schnell und sicher auf die Schiene zu bringen“, erklärt Syad Akkoub, Projektmanager für Forschung und Transfer bei DIN. „Mit der engen Verzahnung von Forschung, Industrie und Normung ebnen wir so den Weg für eine standardisierte Sicherheitsarchitektur im voll-automatischen Schienenverkehr.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8070ef286d6945420f492a3789e59214">Die DIN DKE SPEC 99002 legt zentrale Begriffe und Definitionen rund um Künstliche Intelligenz im Bahnumfeld fest. Ziel ist ein einheitliches Verständnis zwischen Herstellern, Betreibern, Prüforganisationen und Behörden. Die DIN DKE SPEC 99004 spezifiziert, wie sich der Einsatzbereich von KI-Systemen im Bahnbetrieb – also die sogenannte „Operational Design Domain“ (ODD) – präzise beschreiben lässt. So können Unternehmen und Prüfstellen klare Kriterien für den sicheren Einsatz von KI-basierten Anwendungen festlegen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cd45ad17640d51f9abf3f065743cb3fd">„Je komplexer das Verkehrsgeschehen, desto anspruchsvoller ist der Einsatz führerloser Züge – beispielsweise autonome Züge im dynamischen Stadtverkehr oder auf offener Strecke verkehrende Regionalzüge“, sagt Marko Kesic, Projektmanager Mobility beim VDE. „Daher sind Normen und Standards von zentraler Bedeutung, um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb gewährleisten zu können.&#8221;</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a0fc84cc2910bcd47c0982a320d3db05">Leuchtturmprojekt für die Bahn der Zukunft</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bbf4bf55aff2a99b431c0d0326c5789e">safe.trAIn ist ein Leuchtturmprojekt der Deutschen Normungsroadmap KI und Teil der nationalen Strategie zur sicheren und verantwortungsvollen Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Das Projekt wird von einem breiten Konsortium aus der Bahnindustrie, KI-Forschung, Technologiezulieferern sowie Normungs- und Prüforganisationen getragen. Ziel ist es, standardisierte Prüfmethoden und Werkzeuge für den Einsatz autonomer Züge zu entwickeln – und damit die Grundlage für den rollenden KI-Einsatz zu legen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b0cae71e9bc7298a3b02270ed67c8417">Besonders im Fokus steht die Überführung der Forschungsergebnisse in die internationale Normung. Damit stärken die Projektpartner nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Bahnindustrie, sondern auch die Position Deutschlands als Innovationsstandort für sichere KI-Systeme im Mobilitätssektor.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/sichere-ki-auf-der-schiene/">Sichere KI auf der Schiene</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>ÖBB Bilanz: RCG rutscht ins Minus, Konzernergebnis dennoch stabil</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/oebb-bilanz-rcg-rutscht-ins-minus-konzernergebnis-dennoch-stabil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2025 12:16:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Matthä]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Manuela Waldner]]></category>
		<category><![CDATA[ÖBB]]></category>
		<category><![CDATA[Rail Cargo Group]]></category>
		<category><![CDATA[Schienengüterverkehr]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14159</guid>

					<description><![CDATA[<p>Trotz Wirtschaftsflaute, Jahrhundertflut und starkem Wettbewerbsdruck im Güterverkehr schließt die ÖBB-Holding das Jahr 2024 mit einem positiven Ergebnis ab. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/oebb-bilanz-rcg-rutscht-ins-minus-konzernergebnis-dennoch-stabil/">ÖBB Bilanz: RCG rutscht ins Minus, Konzernergebnis dennoch stabil</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c5e1fcc5fd48705d08c5a9d9d22a6191">Die wirtschaftlich angespannte Lage in Europa und die Folgen der Jahrhundertflut haben den Schienengüterverkehr 2024 massiv unter Druck gesetzt. Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) schließt das Jahr mit einem negativen Ergebnis von -24,5 Millionen Euro ab – ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr (13,0 Millionen Euro). Ursache sind vor allem die schwache Nachfrage, hohe Energiekosten und ein intensiver Preiswettbewerb mit der Straße.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-25f591c083ce1d5a40e12a9a47fa5fbb">Trotz dieser Herausforderungen gelang es der RCG, das Transportvolumen mit eigenem Personal und Lokomotiven um 1,7  Prozent auf 79,9 Millionen Nettotonnen zu steigern. Auch der Umsatz legte um 3,5  Prozent auf knapp 1,97 Milliarden Euro zu. Die ÖBB setzen weiterhin auf Expansion und bauten 2024 ihre internationale Präsenz aus: In den Niederlanden wurde ein Eisenbahnverkehrsunternehmen übernommen, in Serbien ein neues gegründet – wichtige Schritte, um die Resilienz des Schienengüterverkehrs langfristig zu sichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5050a1406f5747fa929f905650b048f0">Konzernergebnis bleibt stabil – trotz Widrigkeiten</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-00d6e3aa46d45f80eaba2faec9008edd">Der ÖBB-Konzern konnte das Geschäftsjahr 2024 mit einem Ergebnis vor Steuern (EBT) von 113,6 Millionen Euro abschließen – ein leichtes Plus von 1,8 Prozent im Vergleich zu 2023. Die Umsatzerlöse stiegen um 15,3 Prozent auf knapp neun Milliarden Euro, während die Gesamtaufwendungen um 14,7 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro kletterten. Vor allem die Kosten für Energie, Mieten und Infrastrukturbenutzung zogen kräftig an. ÖBB CEO Andreas Matthä betont: „Noch nie sind so viele Menschen in Österreich mit der Bahn gefahren. Der Zuspruch und Zustrom freut mich enorm und lässt uns trotz der großen wirtschaftlichen Herausforderungen zuversichtlich in die Zukunft schauen.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e49d19c35e0383323231c905020e17c3">Auch CFO Manuela Waldner verweist auf die besondere Leistung: „Die Wirtschaftsflaute, die hohen Energiekosten und vor allem das Hochwasser haben uns viel abgerungen. Es ist uns trotzdem gelungen, ein positives, stabiles Konzernergebnis zu erzielen.”</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-36e2386c9dacfde89a2d2213aa338bf9">Fahrgastzahlen auf Rekordniveau – Nahverkehr wächst zweistellig</h2>



<p>Ein zentraler Treiber für das stabile Konzernergebnis war der Personenverkehr. 511,3 Millionen Menschen nutzten 2024 Busse und Bahnen der ÖBB – ein neuer Rekord. Besonders der Nahverkehr wuchs kräftig um 9,8 Prozent auf 254,3 Millionen Fahrgäste. Lediglich im Fernverkehr sorgte das Hochwasser für einen leichten Rückgang von 1,1  Prozent.</p>



<p>Mit einem Fahrgastwachstum von 27 Prozent in den letzten zehn Jahren liegt die ÖBB deutlich über dem Bevölkerungswachstum (+8  Prozent) – ein Beleg für die steigende Attraktivität klimafreundlicher Mobilität. Auch 2025 rechnet man mit weiterem Wachstum: Die Eröffnung der Koralmbahn im Dezember verspricht eine Angebotsausweitung von rund 30 Prozent im Fernverkehr und markiert den Start einer neuen Mobilitätsära im Süden Österreichs.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/oebb-bilanz-rcg-rutscht-ins-minus-konzernergebnis-dennoch-stabil/">ÖBB Bilanz: RCG rutscht ins Minus, Konzernergebnis dennoch stabil</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Knorr-Bremse: Vom Pionier zur globalen Größe</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/knorr-bremse-vom-pionier-zur-globalen-groesse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Apr 2025 06:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Knorr-Bremse]]></category>
		<category><![CDATA[Marktführer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14089</guid>

					<description><![CDATA[<p>Knorr-Bremse blickt auf 120 Jahre Innovation und Erfolg zurück. Vom Berliner Start-up zum Weltmarktführer für Bremssysteme – eine Erfolgsgeschichte mit Zukunft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/knorr-bremse-vom-pionier-zur-globalen-groesse/">Knorr-Bremse: Vom Pionier zur globalen Größe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d0c8ec65d739405b36a4e846907160ef">Im Jahr 1905 gründete Georg Knorr in Berlin die Knorr-Bremse GmbH. Heute ist die Knorr-Bremse AG Weltmarktführer für Bremssysteme für Schienen- und Nutzfahrzeuge – auch in Österreich, wo der Standort Mödling gemeinsam mit Zelisko betrieben wird.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-37c795db8cc811edde4e3f85ccf5c913">Zum 120-jährigen Firmenjubiläum zeigt sich das Unternehmen in Bestform. Marc Llistosella, Vorstandsvorsitzender der Knorr-Bremse AG, betont: „Das Knorr-Bremse-Team hat mit permanenter Entwicklungs- und Veränderungsbereitschaft sowie großer Leidenschaft das Unternehmen über viele Jahrzehnte erfolgreich gemacht.“ Das Jubiläum steht unter dem Motto „One World – One KB“. Im Mittelpunkt stehen dabei die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Engagement diese Erfolgsgeschichte erst möglich gemacht hat. Die Feierlichkeiten sind für den Sommer 2025 geplant.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d4151b3367c9e37486588e0226834248">Der Weg zum Erfolg begann mit Georg Knorrs visionären Ideen: Mit akribischer Entwicklungsarbeit revolutionierte er den Schienenverkehr und erschloss wenige Jahre später den Nutzfahrzeugmarkt. Sicherheit stand dabei stets an erster Stelle – der Durchbruch gelang mit der Entwicklung pneumatischer Bremsen, die Unfälle reduzierten und die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge verbesserten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2c50201f50e0ef29251eec3f63cf48de">Börsengang und technologische Meilensteine</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0f31b239118c89777f69a77194a1632f">Der langjährige Eigentümer Heinz Hermann Thiele übernahm Knorr-Bremse 1985 nach einem Management-Buy-out und führte das Unternehmen mit einer klaren Strategie an die Weltspitze. Die Fusion mit der Süddeutschen Bremsen AG markierte einen wichtigen Meilenstein, ebenso wie der Fokus auf die beiden Kernbereiche: Schienenfahrzeug- und Nutzfahrzeugsysteme.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-51b5d3f7ef346d25361c7fb8e007a182">Der Börsengang 2018 sicherte die notwendige finanzielle Flexibilität für künftige Innovationen. Heute hält Knorr-Bremse rund 12.000 Patente und erwirtschaftete zuletzt 7,9 Milliarden Euro Jahresumsatz.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-906b98a284c9b6a8b7da92c75ded12b6">Mit der Digitalen Automatischen Kupplung (DAK) treibt das Unternehmen die Automatisierung und Digitalisierung im Schienengüterverkehr voran. Im Nutzfahrzeugbereich steigert Jaltest Diagnostics (Cojali) mit integrierter Knorr-Bremse Diagnostics die Effizienz in Werkstätten. Neben der stationären Werkstattdiagnose baut Knorr-Bremse die Fern-Diagnose (Condition-Based Monitoring) und die vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) weiter aus.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6a9f4a6b06fae064c2aeecf51f74ca44">Mit dieser Innovationskraft bleibt Knorr-Bremse ein zentraler Akteur für sichere und effiziente Mobilität – auch in den kommenden Jahrzehnten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/knorr-bremse-vom-pionier-zur-globalen-groesse/">Knorr-Bremse: Vom Pionier zur globalen Größe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Ein Land, ein Stellwerk</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/ein-land-ein-stellwerk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2025 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=13941</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Norwegen wird das Bahnsystem rigoros digitalisiert. Auch in Österreich wird der Bahnbetrieb bis 2038 auf einem hohen digitalen Niveau laufen. Siemens Mobility liefert die technische Ausstattung für beide Länder.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/ein-land-ein-stellwerk/">Ein Land, ein Stellwerk</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6cdbf6c8b69fd0ff5dc8992178971808">Norwegens Bahn vollzieht derzeit eine umfassende Transformation – weg von der analogen Welt und hin zu einer digitalen Zukunft, in der Software das Sagen hat. Hardware tritt in den Hintergrund und wird sogar weitgehend obsolet, weil die Digitalisierung enorme Möglichkeiten bietet. Wie das funktioniert, präsentierte Siemens Mobility Ende Februar Fachjournalisten aus ganz Europa vor Ort in Norwegen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-abdbed3f860fe7eefbaae67398b71544">Bane NOR, die Infrastrukturgesellschaft der norwegischen Bahn, rüstet bis 2034 das 4.200 Kilometer lange Streckennetz mit dem Zugbeeinflussungssystem ETCS Level 2 aus – Siemens Mobility fungiert dabei als Technologiepartner. Die Strecken werden mittels ausgeklügelter Software georedundant und somit ausfallsicher gesteuert. Das Ziel: Ein Land, ein Stellwerk. Wie das technisch funktioniert, war auf einer Bahnfahrt zwischen Oslo und Jaren zu besichtigen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4803e6e00fe79b21851ad4af91bf7fad">Nicht nur die Norweger setzen auf die digitale Zugzukunft, sondern auch die ÖBB. Die österreichische Bahn erteilte Siemens Mobility 2021 den Auftrag, bis 2038 insgesamt 3.700 Kilometer des ÖBB-Hochleistungsstreckennetzes mit ETCS Level 2 auszurüsten. Siemens Mobility liefert nicht nur die Technik, sondern ist danach für 25 Jahre für die Wartung des Systems verantwortlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-18b533172e3ead391ff1218e69a54c75"><strong>Zukunft bereits Realität</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9c43e7ff3dee86e8f7e514e0a950721b">Die Strecke Linz–Vöcklabruck ist seit 2023 bereits digitalisiert. Konkret bedeutet das, dass zugrelevante Daten von der ETCS-Streckenzentrale per GSM-R-Zugfunk an den Zug übertragen werden. Dazu braucht es Datenbalisen im Gleis, um die Position des Zuges zu bestimmen und unveränderliche Streckendaten weiterzuleiten. Das dazugehörige Stellwerk überträgt die Gleis-freimeldung und andere Informationen an das RBC (Radio Block Center). Dieses löst die Fahrgenehmigung aus und sendet sie an das Fahrzeug.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-841b17615336a928d66d72f5bbf2e133">Die exakte High-Tech-Ortung der Fahrzeuge und die Mobilfunk-Kommunikation ermöglichen es, dass die Züge mit dem ETCS in engeren Abständen fahren. Dadurch können mehr Passagiere und Fracht in kürzerer Zeit transportiert werden. In Österreich ist der Software-Anteil im Vergleich zu Norwegen noch höher, was den technischen Standard noch weiter anhebt. Die Lösung heißt: DS3-Plattform und cloudbasierte Signaltechnik.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-31ce644985a0c1bb3bb44254535b3d68"><strong>Software-Updates aus der Ferne</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8e4192f1a3a88ed9c339cf77789678dd">Eine bedeutende Innovation in der Zusammenarbeit von Siemens Mobility und ÖBB ist der Einsatz der DS3-Plattform, die seit November 2020 in einem Pilotprojekt im Stellwerk am Bahnhof Achau im Einsatz ist. DS3 steht für „Distributed Smart Safe System“ und dient der Migration bestehender Anwendungen (z. B. ETCS oder Stellwerk) auf eine standardisierte Hochleistungsplattform auf Basis handelsüblicher Computer. Diese nutzen Multicore-Technologie und ein neues Kommunikationskonzept für eine vollständig IP-basierte Systemarchitektur.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-52b3990b6b97a57e54eccf14ac4485c9">Durch DS3 können die ETCS-Zentralen weiter optimiert und flexibler gestaltet werden. In der erwähnten Partnerschaft werden neben dem jetzt auf der DS3-Plattform laufenden Koppelrechner – der das Verbindungsstück zu den Stellwerken darstellt – künftig auch die gesamten RBCs auf DS3 verlagert.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-82fec5c49ce247763537d8a407242ca0">Mit dieser innovativen Technologie löst sich die Bahn von dem bisherigen Grundsatz, dass bahnspezifische Software immer an bahnspezifische Hardware wie elektronische Stellwerke gebunden ist. Vereinfacht gesagt, ist DS3 ein Betriebssystem, das gegenüber der Bahn-Software vorgibt, eine Bahn-Hardware zu sein. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die spezielle, kostenintensive Hardware kann durch handelsübliche leistungsfähige Server ersetzt werden – das steigert die Wirtschaftlichkeit deutlich.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-570d49456f71bcc40beb1fbe70d526ae">Auch das Obsoleszenz-Management für einzelne Baugruppen entfällt. Anpassungen am Streckennetz – etwa die Einbindung einer neuen Weiche oder eines Anschlussgleises – sind in kürzester Zeit mittels Software-Update aus der Ferne realisierbar. Die Strecke bleibt dadurch, anders als bisher, nur für kurze Zeit außer Betrieb. Aufgrund des hohen Software-Anteils ist Georedundanz leicht und wirtschaftlich umsetzbar – das sorgt für höchste Ausfallsicherheit.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dbeb8d0814b4a93d0fb10329f26c5d8a"><strong>Steigerung der Leistungsfähgkeit</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cc6d1a9e8b0bdba68a515c0d09823c91">DS3 sorgt dafür, dass die für den Betrieb notwendige Software und deren Prozesse auf beliebigen Servern gesichert in Rechenzentren laufen. Auf diesen Servern werden parallel auch Fahrplansysteme, die Zuglenkung und Diagnosesysteme betrieben, was die Wirtschaftlichkeit dieser digitalen Lösung deutlich erhöht. „Diese Technologie wird das österreichische Bahnnetz signifikant leistungsfähiger machen. Gerade durch Österreichs Lage in Zentraleuropa und den damit verbundenen, von unterschiedlichsten internationalen Personen- und Güterverkehrsunternehmen genutzten Verkehren ist eine deutlich höhere Kapazität und Performance sowie ein stark steigender Modal-Split-Anteil gefordert“, betont Siemens-Mobility-Pressesprecher Michael Braun gegenüber <em>Verkehr</em>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/ein-land-ein-stellwerk/">Ein Land, ein Stellwerk</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Spatenstich für zukunftsfähige Infrastruktur</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/spatenstich-fuer-zukunftsfaehige-infrastruktur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2025 13:43:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Cargo Terminal Graz]]></category>
		<category><![CDATA[StB]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=13948</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Cargo Terminal Graz und die Steiermärkischen Landesbahnen rüsten sich für die Zukunft: Mit dem Spatenstich für die Erweiterung der Fahrzeugwerkstätte beginnt ein wegweisendes Projekt zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz im Schienengüterverkehr.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/spatenstich-fuer-zukunftsfaehige-infrastruktur/">Spatenstich für zukunftsfähige Infrastruktur</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bca81b0c02bbeafede7977702a6ff1c3">Der Cargo Terminal Graz wächst kontinuierlich – und mit ihm die Anforderungen an eine leistungsfähige Infrastruktur. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich das Auftragsvolumen am Terminal stetig erhöht, wodurch auch der Bedarf an zusätzlichen Kapazitäten für die Wartung und Instandhaltung von Schienenfahrzeugen gestiegen ist. Mit der gestrigen Grundsteinlegung durch Landesrätin Dr. Claudia Holzer, LLM, startet offiziell der Bau einer erweiterten Fahrzeugwerkstätte.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d1b66b6a813e89ff44618ece83b9295b">„Für die Steiermärkischen Landesbahnen ist es essenziell, den Standort für Eisenbahnverkehrsunternehmen attraktiv zu gestalten. Ein wesentlicher Teil davon ist die Werkstätte für Schienenfahrzeuge. Es freut uns, dass wir mit der Erweiterung der gestiegenen Nachfrage Rechnung tragen dürfen“, erklärt Ronald Kiss, Direktor der Steiermärkischen Landesbahnen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-247736dc287d19f798493dabad4e3214">Die neue Serviceeinrichtung wird es ermöglichen, Schadwagen direkt nach Ankunft zu reparieren und Lokomotiven effizient einer Revision zuzuführen – ein erheblicher Vorteil für die rund 30 Eisenbahnverkehrsunternehmen, die den Terminal regelmäßig nutzen. Die gesteigerte Fahrzeugverfügbarkeit reduziert die Notwendigkeit von Ersatzlokomotiven und Wagen, was die Flexibilität und Planbarkeit im Schienengüterverkehr deutlich verbessert.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b0ff214ff3039ce9e56281ff306c622a">Ein wesentlicher Treiber für die Kapazitätserweiterung ist die wachsende Zugfrequenz durch den steigenden Containerumschlag, die bevorstehende Inbetriebnahme der Koralmbahn und die Erweiterung des Terminals durch die Anschlussbahn Nord im Oktober 2024. Diese Entwicklungen werden das Zugaufkommen am Standort erheblich erhöhen und machen eine leistungsfähige Werkstattinfrastruktur unverzichtbar.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5f2b11e7e5c9d0a834ac70f04babce29">Mit der neuen Werkstätte schafft der Cargo Terminal Graz ein Alleinstellungsmerkmal und leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene. Die Fertigstellung der Fahrzeugwerkstätte ist für den 30. Januar 2026 geplant – ein entscheidender Schritt zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Schienengüterverkehr.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/spatenstich-fuer-zukunftsfaehige-infrastruktur/">Spatenstich für zukunftsfähige Infrastruktur</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>„Wir erschließen neue Märkte“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wir-erschliessen-neue-maerkte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2025 12:54:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[EVU]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Juritsch]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[LTE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=13898</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heinrich Juritsch, Managing Director des EVU LTE Austria, über Herausforderungen, Baustellen und die Mitarbeitergewinnung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-erschliessen-neue-maerkte/">„Wir erschließen neue Märkte“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8b05fa20530b3f4520a17791d406a31a"><strong>Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation des Schienengüterverkehrs in Österreich und Europa? </strong><br>Wir befinden uns in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld, geprägt von einer rezessiven Phase. Es gibt Rückgänge in der Schwer- und Konsumgüterindustrie, wodurch die Nachfrage sinkt und die Verkehrsströme insgesamt zurückgehen. Diese Entwicklung wird sich heuer noch fortsetzen. Daher müssen wir uns darauf vorbereiten, agil zu bleiben und ein breites Kundenportfolio zu pflegen, um Schwankungen in der Nachfrage abzufedern. </p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5f99be7bb45e11a8124963225935eac2"><strong>Wie gehen Sie mit den Herausforderungen um, die durch das Baustellen-Chaos im Nachbarland Deutschland entstehen? </strong><br>Die langfristigen baulichen Maßnahmen in Deutschland erfordern Umleitungskonzepte, die wir mit den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden in Einklang bringen müssen. Das ist schwierig, weil diese Konzepte oft unzureichend sind oder nicht wie geplant funktionieren. Wir als EVU und unsere Kunden müssen die politischen Versäumnisse der letzten zwei Jahrzehnte ausbaden. Zusätzlich gibt es immer wieder kurzfristige Interventionen. Glücklicherweise sind wir innerhalb unserer Unternehmensgruppe so aufgestellt, dass wir schnell und effizient reagieren können – auch wenn das stressig ist. Unsere Kunden schätzen diese Flexibilität. </p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8e4210f796f2bc1810dde34ffa5bded9"><strong>LTE setzt auf innovative Eisenbahn-Konzepte. Können Sie uns mehr über Ihre neuesten Entwicklungen in diesem Bereich erzählen? </strong><br>Wir haben uns von einem reinen Transportunternehmen zu einem umfassenden Logistikpartner entwickelt. Das bedeutet, dass wir mit unseren Kunden bereits im Vorfeld Konzepte ausarbeiten, die über mehrere Landesgrenzen hinweg funktionieren und auch Störungen abfedern. Unsere Kunden können sich auf uns verlassen. Wir verfügen über ein engagiertes Team von mehr als 700 Mitarbeitern, eine eigene Flotte von über 120 Multisystemlokomotiven und mehr als 600 Waggons. Zudem erschließen wir neue Märkte wie die Abfallwirtschaft – ein Bereich mit großem Potenzial. </p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a7ed566818e91cd6f2428d03a0ee8f74"><strong>Wie hat sich die Nachfrage nach Ihren Dienstleistungen in den letzten Jahren verändert, und welche langfristigen Auswirkungen erwarten Sie für die Branche? </strong><br>Das Preisniveau ist nach der Corona-Pandemie gestiegen. Wir setzen auf einen Branchenmix aus Automotive, Intermodal und konventionellen Verkehren. Zudem sind neue Marktteilnehmer wie große Reedereien hinzugekommen, die neben Terminal- und Containergeschäften auch das Hinterland und die Schiene für sich entdecken. Unser Vorteil liegt in der Verlässlichkeit unserer Konzepte und der Einhaltung von Vereinbarungen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-825a3c051eccdc852c2147296e7ef13f"><strong>LTE legt großen Wert auf Mitarbeitergewinnung und -entwicklung. Welche Strategien verfolgen Sie, um qualifiziertes Personal anzuziehen und zu halten? </strong><br>Wir bieten zweimal jährlich eine eigene Ausbildung zum Triebfahrzeugführer an – dabei sind keine Vorkenntnisse erforderlich, was die Bindung an das Unternehmen stärkt. Neue Mitarbeiter suchen wir gezielt über Social Recruiting auf digitalen Plattformen. Die Mitarbeiterbindung fördern wir durch regelmäßige Feedbackgespräche, individuelle Fördermaßnahmen, soziale Aktivitäten, Feste und zusätzliche Vorteile wie ein firmeneigenes Fitnessstudio oder ein Klimaticket. </p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-27e6df248c5c4788879cae5d4acab741"><strong>Mit Blick auf die Zukunft: Welche Rolle werden alternative Antriebstechnologien wie Wasserstoff oder Batterien im Schienengüterverkehr spielen, und wie bereitet sich LTE darauf vor? </strong><br>Elektrizität wird die Zukunft des Schienengüterverkehrs bestimmen. Wasserstoff befindet sich noch im Teststadium und wird in den nächsten ein bis zwei Jahrzehnten keine wesentliche Rolle spielen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-erschliessen-neue-maerkte/">„Wir erschließen neue Märkte“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rhomberg Sersa Rail Group stellt Geschäftsführung neu auf</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/rhomberg-sersa-rail-group-stellt-geschaeftsfuehrung-neu-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2025 12:38:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Rhomberg Sersa Rail]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=13893</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sandra Resch und Manfred Fitz übernehmen Projektgeschäft. Die neue Doppelspitze soll Bahninfrastrukturprojekte weiter vorantreiben</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/rhomberg-sersa-rail-group-stellt-geschaeftsfuehrung-neu-auf/">Rhomberg Sersa Rail Group stellt Geschäftsführung neu auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
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<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5b2543c49ec3e59dff8e10218558668c">Die Rhomberg Sersa Rail Group (RSRG) stellt mit Beginn des neuen Wirtschaftsjahres zum 1. April 2025 ihre Geschäftsführung im Projektgeschäft neu auf. Sandra Resch und Manfred Fitz übernehmen die Leitung als Doppelspitze, nachdem der bisherige Geschäftsführer Robert Kumpusch auf eigenen Wunsch aus der Führungsrolle ausscheidet. Die Neubesetzung soll die erfolgreiche Umsetzung von Bahninfrastrukturprojekten weiter stärken und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens im internationalen Markt ausbauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-112b6840364062d4f55f69e17c8ba47b"><strong>Erfahrenes Führungsteam für nachhaltiges Wachstum</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f2fa5eaa15f598831257d94fd22b3583">Sandra Resch war bereits zuvor als Co-Geschäftsführerin im Unternehmen tätig und übernimmt künftig die Verantwortung für die Bereiche Rechnungswesen und Steuern, Controlling, Reporting &amp; Treasury, Personal sowie SHEQ (Sicherheit, Gesundheit, Umwelt und Qualität). Die promovierte Juristin aus Graz bringt umfassende Erfahrung in der kaufmännischen Leitung mit, unter anderem als CFO eines europaweit tätigen Unternehmens im Leitungsbau.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d0a04e5b2f07ef47e3a4982b05a67350">„Sandra ist eine ausgewiesene Expertin für Rechnungswesen, Controlling, Tax und Recht, die noch dazu große Erfahrung in der kaufmännischen Führung im Projektgeschäft hat“, erklärt Thomas Bachhofner, CEO der Rhomberg Sersa Rail Group. „Mit ihr werden wir unser organisches Wachstum im DACH-Raum und international optimal weiter vorantreiben können.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2c8a32f4ac5210ed13b6669830ee37c6">Manfred Fitz übernimmt die Verantwortung für die operativen Bereiche in allen Regionen sowie für digitale Dienstleistungen, Produkte und Forschung &amp; Entwicklung (R&amp;D). Der gebürtige Vorarlberger hat an der TU Wien Verfahrenstechnik mit Spezialisierung auf Wirtschaft, Recht und Qualität studiert. Vor seinem Wechsel zur RSRG im Jahr 2022 war er über zehn Jahre in leitenden Funktionen bei einem internationalen Anlagenbauer tätig und verantwortete unter anderem das Projekt- und Portfoliomanagement sowie die Organisationsentwicklung und Integration neuer Geschäftsfelder. Bei der RSRG baute Fitz die Nordics-Niederlassung in Kopenhagen mit auf und leitete die Geschäftseinheit in Großbritannien.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-098e692c0ac04e07f1c1e6d7fd4df466">„Mit Sandra Resch und Manfred Fitz haben wir eine Doppelspitze gewinnen können, die unser umfassendes Leistungsspektrum für die wirtschaftliche, qualitäts- und termingerechte Realisierung von Bahninfrastrukturprojekten erfolgreich weiterentwickeln und nachhaltig ausbauen wird“, so Bachhofner weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f1a73c9a7f3eb7f545ccca09fb125901"><strong>Starkes Projektgeschäft mit internationalen Erfolgen</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3645cbec9acb2c499a0571194e1edd20">Die Rhomberg Sersa Rail Group hat sich zuletzt durch den Gewinn mehrerer Großprojekte international einen Namen gemacht. Dazu zählen die bahntechnische Ausrüstung und die Ausstattung mit Fester Fahrbahn des Koralm- und des Semmeringtunnels sowie die Beteiligung an den neuartigen Allianzprojekten der Deutschen Bahn – darunter der Bau des Neuen Werks in Cottbus, der Ausbau der Gäubahn und der Residenzbahn von Karlsruhe nach Stuttgart sowie der Zulauf zur Fehmarnbelt-Querung zwischen Deutschland und Dänemark.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8969bdb73a4eadddd945be72d3e460e9">Die neue Doppelspitze soll diese Erfolgsgeschichte fortschreiben und die Wettbewerbsposition der RSRG im internationalen Bahntechnik-Markt weiter ausbauen. Der Fokus liegt dabei auf nachhaltigen und innovativen Lösungen für komplexe Bahninfrastrukturprojekte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/rhomberg-sersa-rail-group-stellt-geschaeftsfuehrung-neu-auf/">Rhomberg Sersa Rail Group stellt Geschäftsführung neu auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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