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	<title>3Log Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>3Log Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Alles auf Zukunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2025 04:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
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		<category><![CDATA[Swobitruck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2005 wagte Thomas Kopp mit 3Log den Sprung in die Selbstständigkeit, später übernahm er Swobitruck. 2025 feiert er gleich zwei Jubiläen – und denkt trotzdem nur nach vorn.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/alles-auf-zukunft/">Alles auf Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f0dafd147275ad080febd7700065b217">Wenn Thomas Kopp erzählt, wie alles begann, spürt man sofort die Leidenschaft eines Unternehmers, der Logistik nicht als Geschäft, sondern als Lebensprojekt versteht. Als er 2005 den Schritt in die Selbstständigkeit wagte, war das kein Sprung ins Ungewisse, sondern eine bewusste Entscheidung. Nach Jahren als Spediteur in unterschiedlichen Unternehmen – unter anderem bei Intercont – wollte er seine Vorstellungen von Logistik endlich eigenständig umsetzen. Mit der Gründung von 3Log legte er den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte, die zwei Jahrzehnte später noch lange nicht auserzählt ist. „Ich habe gesehen, was funktioniert und wo es hakt“, erinnert sich Kopp. „Mit 3Log wollte ich zeigen, dass man Logistik auch anders denken kann: näher am Kunden, mit mehr Flexibilität und einem klaren Blick für die Zukunft.“</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-11c93fa1fb41962f97dd8b9e3e1daa74">Die Geburtsstunde von 3Log</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-55ee9e87583a51f9445c1688e705ab86">Von Beginn an verstand sich 3Log nicht nur als klassischer Dienstleister, sondern als Partner, der Prozesse analysiert, gestaltet und begleitet. Kopp setzte auf Beratung, Projektentwicklung und operative Umsetzung – ein Ansatz, der in der damaligen österreichischen Logistikszene noch nicht weit verbreitet war.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ae1b00b829a6ce83b2545bbd4f9540ce">Das Konzept ging auf. Schon bald war 3Log nicht nur in der Lage, komplexe Projekte umzusetzen, sondern auch Unternehmen in Fragen der Supply-Chain-Organisation strategisch zu beraten. „Wir wollten nicht nur Transporte organisieren, sondern Wertschöpfung gestalten“, so Kopp.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0e637b2511489814a098ce8eb164eb60">Wachstum durch Praxisnähe</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-88f3580646919a6948e432405a877782">Die Stärke von 3Log lag von Anfang an in der Kombination aus Erfahrung und Innovationsfreude. Kopp brachte die Hands-on-Mentalität aus seinen Speditionsjahren ein und kombinierte sie mit einem klaren Fokus auf Effizienz und Zukunftsthemen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9434cb5496465ddc26340f59452532ce">So gelang es, 3Log rasch am Markt zu etablieren – als Partner, der sowohl operative als auch strategische Kompetenz vereinte.<br>„Man muss den Markt verstehen, aber auch antizipieren, wohin er sich bewegt“, sagt Kopp. Diese Haltung machte 3Log zu einem Unternehmen, das nicht nur Trends aufgriff, sondern aktiv mitgestaltete.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-110e510ad531f0bc5b4810690eec5df3">Der nächste Schritt: Swobitruck</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-93f0a531c3001ff71b5acc595a0d21e7">Während 3Log kontinuierlich wuchs und sich einen machte, eröffnete sich einige Jahre später eine neue Chance: die Übernahme von Swobitruck, das zu diesem Zeitpunkt bereits seit einem Jahrzehnt am Markt Erfolg hatte. Dieser Schritt brachte eine starke operative Basis mit. Für Kopp war es der logische nächste Schritt: „Mit 3Log konnten wir Strategien entwickeln und Projekte realisieren, mit Swobitruck hatten wir plötzlich die Möglichkeit, auch die tägliche Umsetzung direkt zu steuern.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-be8a062fd6b91d8024bfe84c82d245f7">Die Übernahme ergänzte das Portfolio perfekt. Swobitruck steht heute für operative Stärke, moderne Flottensteuerung und praxisorientierte Dienstleistungen, während 3Log weiterhin die Rolle des strategischen Kopfes im Hintergrund einnimmt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ebf946b746ddbea6a79f50270f0a30e4">Wandel als Konstante</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6bce7274d45ea360848eb521085e8ba4">Dass sich die Logistikbranche in den letzten zwei Jahrzehnten grundlegend verändert hat, ist Kopp bewusst. Digitalisierung, Nachhaltigkeit, geopolitische Unsicherheiten – all das verlangt von Unternehmen permanente Anpassungsfähigkeit. Für ihn ist das kein Risiko, sondern Teil des Geschäfts: „Logistik ist ein Spiegel der Weltwirtschaft. Wer bestehen will, muss beweglich bleiben.“<br>So investierten beide Unternehmen früh in digitale Lösungen, Telematiksysteme und nachhaltige Technologien. Gleichzeitig blieb der persönliche Zugang zum Kunden ein zentrales Element. „Man kann noch so viele Daten haben – am Ende zählt das Vertrauen zwischen Menschen“, sagt Kopp.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5461550b96eed4f68524babc87630ce3">Unternehmer mit Haltung</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cb581d9986dd67496d2f34a2955563a9">Kopps Karriere zeigt, wie wichtig es ist, Entscheidungen zu treffen – auch, wenn sie nicht immer einfach sind. Er versteht Unternehmertum als Verantwortung: für Mitarbeiter, für Kunden, für die Branche. „Man darf nicht nur reagieren, man muss gestalten. Das unterscheidet Unternehmer von Verwaltern.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-190724074cda95d1935e6efd28f6c577">Diese Haltung half, Krisen zu überstehen – von der Finanzkrise über volatile Märkte bis hin zu aktuellen geopolitischen Herausforderungen. Beide Unternehmen haben bewiesen, dass Flexibilität und Weitblick auch in schwierigen Zeiten Wachstum ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-470153b6951453cf6a234f7d5b52cb8d">Jubiläen als Zwischenbilanz</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-391c1d9a4ca3f799f2653be93affc087">Das Jahr 2025 markiert gleich zwei Jubiläen: 20 Jahre 3Log und 30 Jahre Swobitruck. Für Kopp ist das weniger ein Grund für Nostalgie als vielmehr ein Moment, Bilanz zu ziehen und nach vorn zu blicken.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7f1e7cac37769989c12308e6d1b80023">„Wir haben viel erreicht, aber die größten Aufgaben liegen noch vor uns“, sagt er. Themen wie Dekarbonisierung, Automatisierung und der Fachkräftemangel werden die Branche prägen – und damit auch seine Unternehmen. Mit 3Log als strategischem Motor und Swobitruck als operativer Kraft sieht er sich dafür bestens gerüstet.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b1e23a7557463a2804a61687cbe4aaa6">Aufbruch in eine neue Ära</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-33f87417466b9dafafc850f32eedc3df">Was bleibt nach 20 und 30 Jahren? Ein Unternehmen, das aus der Vision eines Spediteurs entstanden ist, der mehr wollte als Dienst nach Vorschrift. Und ein zweites, das als traditionsreicher Player neue Dynamik gewonnen hat.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b566cf9813397ab446bad13676377e56">„Am Ende geht es immer darum, Dinge besser zu machen“, fasst Kopp zusammen. Ein Satz, der seine unternehmerische Haltung auf den Punkt bringt – und gleichzeitig ein Versprechen für die Zukunft ist. Denn für Thomas Kopp sind Jubiläen keine Endpunkte. Sie sind Meilensteine auf einer Reise, die längst nicht zu Ende ist.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Wir wollen eine eigene Niederlassung in Deutschland gründen“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wir-wollen-eine-eigene-niederlassung-in-deutschland-gruenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2025 08:52:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[3Log]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Spedition]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>3Log expandiert nach Tansania – und bald auch nach Deutschland. CEO Thomas Kopp erklärt, warum er sich für diese anspruchsvollen Märkte entschieden hat und wie sein Team steigende Kosten und neue Anforderungen der Branche meistert.</p>
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<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8e709a084e3523c828715f0a105f206f"><strong>Sie sind einer der wenigen österreichischen Logistikunternehmer mit operativem Geschäft in Afrika – konkret in Tansania. Was hat Sie zur Gründung vor Ort bewogen?</strong><br>Ich habe mich für Tansania entschieden, weil das Land eine strategische Rolle als Logistikdrehscheibe in Ostafrika spielt. Der Hafen von Daressalam ist das Tor zu Uganda, Ruanda, Burundi und zur Demokratischen Republik Kongo – und die gesamte Region wächst wirtschaftlich rasant. Gleichzeitig bestehen große Ineffizienzen im Straßennetz, in der Lagerlogistik und bei der Zollabwicklung. Darin habe ich eine klare Chance gesehen, Prozesse zu verbessern. Diese Herausforderungen haben mich motiviert, 3Log direkt vor Ort zu gründen – mit dem Ziel, logistische Standards zu heben und spürbare Effizienzgewinne zu erzielen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-008375130e56067651ef51c3701a47ca"><strong>Was waren die größten Herausforderungen bei der Expansion nach Tansania?</strong><br>Die schlechten Straßenverhältnisse und veraltete Bahnverbindungen haben unsere Abläufe von Anfang an stark belastet. Häufige Staus und lange Abfertigungszeiten im Hafen von Daressalam erforderten kreative Lösungsansätze. Komplexe Zollvorschriften, langwierige Genehmigungsprozesse und eine teilweise intransparente Verwaltung machten den Aufbau zusätzlich schwierig. Deshalb haben wir intensiv in den Aufbau vertrauensvoller Beziehungen zu lokalen Behörden und Partnern investiert. Außerdem ist der Fachkräftemangel in der Logistik ein echtes Thema – wir mussten gezielt eigene Aus- und Weiterbildungsprogramme aufbauen, um internationale Standards zu erfüllen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-874800df3ed88aa75f167f10e0f8701d"><strong>Jetzt wollen Sie nach Deutschland expandieren. Was genau haben Sie vor?</strong><br>Der deutsche Markt ist hart umkämpft, aber seine Größe und Kaufkraft bieten ein Potenzial, das etwa zehnmal höher ist als in Österreich. Wir planen, dort eine eigene Niederlassung zu gründen, die als Steuerzentrale für unsere Aktivitäten in Ostafrika fungieren soll. Von diesem Standort aus wollen wir unsere Services koordinieren, schnelle Reaktionszeiten sicherstellen und höchste Qualitätsstandards für unsere Kunden gewährleisten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-42852f9bd0fff9bf937a14a27b9c4732"><strong>Expansion erfordert Personal – wie begegnen Sie dem Fachkräftemangel in der Logistik?</strong><br>Wir verlassen bewusst traditionelle Recruiting-Pfade und sprechen gezielt Fachkräfte aus anderen Branchen an, um ihnen die Attraktivität einer Karriere in der Logistik aufzuzeigen. Gleichzeitig investieren wir stark in die Ausbildung unserer Lehrlinge, die unsere künftigen Spezialist:innen werden sollen. Wettbewerbsfähige Gehälter, leistungsbezogene Boni und Zusatzleistungen runden unser Angebot ab. Zudem beobachten wir die angekündigten Mega-Fusionen in der Branche sehr genau – daraus ergibt sich für uns die Chance, erfahrene Fachkräfte für uns zu gewinnen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0d4b49670e2d1ff7eff8940f3b85c3c0"><strong>Wie bereiten Sie Ihre Mitarbeitenden auf die wandelnden Anforderungen in der Logistik vor?</strong><br>Bei 3Log ist kontinuierliche Weiterbildung Standard – in den Bereichen Technologie, Prozessoptimierung und regulatorische Änderungen. Mit e-Learning-Plattformen ermöglichen wir flexibles, selbstbestimmtes Lernen, ergänzt durch zertifizierte Trainings für zentrale Kompetenzen. Zudem bieten wir praxisnahe Workshops zu Lagerverwaltungssystemen, KI-gestützter Tourenplanung und Automatisierungslösungen an. Unser agiler Ansatz im Change-Management stellt sicher, dass Feedback aus dem Team direkt in die Prozessentwicklung einfließt – das stärkt unsere Innovationskultur.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9f390970f83414ed936625e77d546702"><strong>Wie reagieren Sie auf aktuelle Herausforderungen wie sinkende Buchungen und steigende Kosten?</strong><br>Wir setzen auf dynamisches Pricing, um Kapazitäten und Nachfrage optimal auszubalancieren. Digitalisierung und Automatisierung helfen uns, Betriebskosten zu senken. Durch strategische Partnerschaften – etwa beim geteilten Lagern oder bei der Nutzung von Transportkapazitäten – generieren wir zusätzliche Effizienzgewinne. Gleichzeitig diversifizieren wir unsere Märkte, um Risiken besser zu streuen, und entwickeln alternative Transportwege, um resilient gegenüber Störungen zu bleiben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1f44c9a1c8825b74e45283aa0c704ba4"><strong>Welche Trends werden die Logistikbranche in den nächsten fünf bis zehn Jahren am stärksten prägen?</strong><br>Automatisierung wird weiter voranschreiten: KI-Algorithmen optimieren Routen in Echtzeit, Roboter übernehmen Kommissionierung und Verpackung. Nachhaltigkeit wird zum Muss – mit E-Lkw, Wasserstoffantrieben und CO₂-neutralen Lieferketten. Das Internet of Things liefert Echtzeitdaten zu Standort, Temperatur und Handhabung. Blockchain sorgt für Transparenz und Integrität in der Lieferkette. Und nicht zuletzt wird exzellenter Kundenservice über alle Kanäle hinweg zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-wollen-eine-eigene-niederlassung-in-deutschland-gruenden/">„Wir wollen eine eigene Niederlassung in Deutschland gründen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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