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	<title>KEP Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<lastBuildDate>Tue, 04 Aug 2026 06:32:18 +0000</lastBuildDate>
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	<title>KEP Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>EU-Vorwurf gegen Temu wegen Behinderung von Ermittlungen</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/eu-vorwurf-gegen-temu-wegen-behinderung-von-ermittlungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten-Pieter Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 06:30:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KEP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Temu habe bei Inspektionen seine Pflicht zur aktiven Zusammenarbeit verletzt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/eu-vorwurf-gegen-temu-wegen-behinderung-von-ermittlungen/">EU-Vorwurf gegen Temu wegen Behinderung von Ermittlungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Europäische Kommission wirft dem chinesischen Onlinehändler Temu vor, eine unangekündigte Untersuchung wegen möglicher illegaler Subventionen behindert zu haben. <br>Laut Kommission verweigerte Temu unter anderem die Herausgabe von Informationen zur Struktur seiner EU-Aktivitäten. </p>



<p>„Indem die Informationen nicht vorgelegt wurden, war es der Kommission nicht möglich, Informationsquellen zu prüfen, die für ihre Untersuchung relevant sein könnten“, heißt es in der Stellungnahme.</p>



<p>Der zum chinesischen PDD-Konzern gehörende Händler wies die Anschuldigungen umgehend zurück. Temu habe uneingeschränkt kooperiert und sei allen Aufforderungen der Kommission nachgekommen. Zudem werde das Unternehmen die Vorwürfe prüfen. Kategorisch zurückgewiesen wurde auch der Vorwurf, unlautere ausländische Subventionen erhalten zu haben:</p>



<p>„Temu hat vollständig kooperiert und alle Anfragen der Kommission im Rahmen der Inspektion erfüllt“, so das Unternehmen. <br>„Temu weist zudem entschieden zurück, ausländische Subventionen erhalten zu haben, die den Binnenmarkt verzerren. Das Unternehmen erwirtschaftet aus der eigenen Geschäftstätigkeit nachhaltige Cashflows, die ausreichen, um Temus Aktivitäten in der EU zu finanzieren. Wir sind nicht auf &#8216;ausländische Subventionen&#8217; angewiesen, um Wettbewerbsaktivitäten zu finanzieren oder uns einen Wettbewerbsvorteil im Binnenmarkt zu verschaffen.“</p>



<p>Mit 130 Millionen Nutzern in der EU – fast ein Drittel der EU-Bevölkerung – zählt Temu zu den größten Onlinehändlern Europas. Erst Ende Mai 2026 hatte die Kommission gegen das Unternehmen eine Strafe von 200 Millionen Euro wegen des Verkaufs unsicherer und gesundheitsgefährdender Produkte verhängt. Die jüngsten Vorwürfe unterstreichen die angespannte Beziehung zwischen der EU und chinesischen Tech-Konzernen, die zunehmend unter regulatorische Lupe geraten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/eu-vorwurf-gegen-temu-wegen-behinderung-von-ermittlungen/">EU-Vorwurf gegen Temu wegen Behinderung von Ermittlungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Global Express Austria erweitert OSL-Präsenz auf Kroatien</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/global-express-austria-erweitert-osl-praesenz-auf-kroatien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 05:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Stückgut]]></category>
		<category><![CDATA[Transport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Global Express Austria setzt den Ausbau seiner internationalen Netzwerkstrategie fort. Mit der Aufnahme der kroatischen Niederlassung in das Stückgutnetz von Online Systemlogistik (OSL) stärkt das Unternehmen seine Verkehre in Südosteuropa und erweitert seine Präsenz innerhalb der europäischen Kooperation.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/global-express-austria-erweitert-osl-praesenz-auf-kroatien/">Global Express Austria erweitert OSL-Präsenz auf Kroatien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ab dem 1. August 2026 gehört auch die kroatische Niederlassung von Global Express Austria zum europaweiten Stückgutnetz von Online Systemlogistik. Über die Standorte Zagreb und Ivanec werden künftig Sendungen der OSL-Partner abgewickelt. Für Global Express bedeutet dies eine engere Anbindung an das europäische Netzwerk und optimierte Transportabläufe im Verkehr mit Kroatien.</p>



<p>Mit dem Beitritt profitiert das Unternehmen von regelmäßigen Hauptlauflinien, einheitlichen Partnertarifen sowie der zentralen Abrechnung über das OSL-Clearing. Gleichzeitig wird das europaweite Netzwerk von Online Systemlogistik auf 102 Partner erweitert.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schrittweise Expansion innerhalb der Kooperation</strong></h2>



<p>Die Zusammenarbeit zwischen Global Express Austria und Online Systemlogistik besteht bereits seit mehreren Jahren und wurde kontinuierlich ausgebaut. Den Anfang machte 2020 der Standort Kalsdorf, später folgte Klagenfurt. Erst im April 2026 wurde auch die slowenische Niederlassung in das Netzwerk aufgenommen. Mit Kroatien integriert das Unternehmen nun einen weiteren internationalen Standort.</p>



<p>„Neben einem deutlichen Mengenwachstum versprechen wir uns viel von den bewährten Qualitätsstandards bei Online Systemlogistik“, sagt Rolf Hadolt, Geschäftsführer der Global Express Austria GmbH. „Mit dieser Qualität wollen wir gegenüber dem Wettbewerb punkten.“</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Qualität und Nachhaltigkeit als weitere Vorteile</strong></h2>



<p>Neben dem Zugang zum europaweiten Stückgutnetz erhält Global Express Austria auch Zugriff auf die Qualitäts- und Nachhaltigkeitsinstrumente der Kooperation. Dazu zählen die OSL-Matrixzertifizierung sowie die Plattform von pacemaker.ai zur Erfassung und Auswertung von CO₂-Emissionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>International aufgestellt</strong></h2>



<p>Die Global Express Austria GmbH wurde 1959 gegründet und wird seit 1985 von Rolf Hadolt geführt. Seit 2019 gehört auch Felix Hadolt zur Unternehmensleitung. Das Familienunternehmen beschäftigt rund 270 Mitarbeitende, bearbeitet jährlich rund 500.000 Sendungen und verfügt über rund 30.000 Quadratmeter Lager- und Logistikfläche. Neben Österreich betreibt Global Express Standorte in Kroatien und Slowenien und bietet Straßentransporte, Luft- und Seefracht sowie Lagerlogistik an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/global-express-austria-erweitert-osl-praesenz-auf-kroatien/">Global Express Austria erweitert OSL-Präsenz auf Kroatien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>Österreichische Post expandiert in Tirol</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/oesterreichische-post-expandiert-in-tirol/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten-Pieter Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 05:42:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Standort]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einem 5-Punkte-Plan, Millionen Euro Investitionen und einer E-Offensive will die Österreichische Post AG die Versorgung im Land langfristig sichern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/oesterreichische-post-expandiert-in-tirol/">Österreichische Post expandiert in Tirol</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>30 Filialen, 127 Postpartner und 117 Poststationen – insgesamt 274 Standorte – stellen die Grundlage der Österreichische Post AG in Tirol. Hinzu kommen 23 Zustellbasen mit rund 1.500 Mitarbeitenden. Am 12. Juni präsentierten Post-Generaldirektor Walter Oblin, Landeshauptmann Anton Mattle und Gemeindeverbands-Präsident Karl-Josef Schubert einen ehrgeizigen 5-Punkte-Plan. Dieser sieht vor: keine ersatzlosen Schließungen, den Ausbau der Poststellen-Offensive, Unterstützung für Postpartner bei der Ressourcenoptimierung, die Weiterentwicklung des Provisionsmodells sowie das Bekenntnis zu hoher Zustellqualität.&nbsp;</p>



<p>„Tirol ist für uns ein klares Zukunftsland. Wir investieren hier in ein starkes und flächendeckendes Netz, in moderne Standorte, in unsere Partner vor Ort und in die schrittweise Umstellung auf elektrische Zustellung bis 2030“, betont Oblin.&nbsp;</p>



<p>Seit 2020 hat die Post rund 80 Millionen Euro in Tirol investiert – in das Logistikzentrum Vomp, neue Zustellbasen, Poststellen, E-Fahrzeuge und Photovoltaik. Für die kommenden Jahre sind weitere 10 Millionen Euro eingeplant.Allein 2026 und 2027 sollen mindestens 30 neue Poststellen hinzukommen. <br>Versorgungslücken, etwa im Oberen Lechtal, in Imst, Neustift im Stubaital oder in der Iselregion, will man zügig schließen. Parallel treibt die Post die ökologische Wende voran: 400 der 650 Zustellfahrzeuge fahren bereits elektrisch, bis 2030 soll die gesamte Flotte umgestellt sein.</p>



<p>Seit März 2026 ist auch der erste E-LKW in Tirol im Einsatz. Photovoltaik-Anlagen mit über 2,4 Megawattpeak und der Bezug von Ökostrom unterstreichen das Engagement für Nachhaltigkeit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/oesterreichische-post-expandiert-in-tirol/">Österreichische Post expandiert in Tirol</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„OoH ist eine immens wichtige Säule bei uns“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/ooh-ist-eine-immens-wichtige-saeule-bei-uns/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 04:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[DPD]]></category>
		<category><![CDATA[Paketlogistik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rainer Schwarz, Geschäftsführer von DPD Austria, spricht über Netzwerkdichte, Kostenbelastung und den zunehmenden Konkurrenzdruck in der Branche.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/ooh-ist-eine-immens-wichtige-saeule-bei-uns/">„OoH ist eine immens wichtige Säule bei uns“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wie hat sich das Paketgeschäft der DPD Österreich im Jahr 2025 entwickelt – und wo sehen Sie die wichtigsten Treiber dieser Entwicklung?</strong></p>



<p>Das Paketgeschäft in Österreich ist 2025 mit insgesamt fast 64,6 Millionen Paketen erneut gewachsen. Klarer Treiber war erneut der hohe E-Commerce-Anteil im B2C-Geschäft, wobei hier vor allem der Anteil der Pakete aus Asien immer stärker wird. Das klassische B2B-Segment ist stabil bis leicht rückläufig – Unternehmensneugründungen gibt es wenige. Wir befinden uns mittlerweile in einem Verdrängungsmarkt, wobei wir insgesamt unsere führende Position als größter privater Anbieter erneut erfolgreich verteidigen konnten und unser Volumen um mehr als zwei Millionen Pakete gesteigert haben.</p>



<p><strong>Wachstum ist das eine, Profitabilität das andere: Steigende Treibstoff- und Energiepreise belasten die gesamte Branche. Wie stark wirken sich diese Faktoren aktuell auf Ihre Margen aus?</strong></p>



<p>Diese Entwicklungen belasten die Branche natürlich enorm. Die hohen Treibstoffkosten müssen wir transparent, aber konsequent an unsere Kunden weitergeben – dazu sehen wir keine Alternative.&nbsp;</p>



<p>Als Paketdienstleister sind wir naturgemäß in hohem Maße energie- und personalintensiv tätig. Diese strukturellen Rahmenbedingungen lassen uns sehr wenig Spielraum, dauerhaft steigende Kosten vollständig selbst aufzufangen. Ein Gutteil der Mehrbelastungen muss daher über Tarifanpassungen an die Kunden weitergegeben werden, um die Qualität, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit unserer Leistungen sicherzustellen. Dabei achten wir natürlich sehr bewusst auf Maß und Fairness. Ziel ist es, Kostensteigerungen transparent, nachvollziehbar und so moderat wie möglich umzusetzen.</p>



<p><strong>DPD investiert stark in sein Netzwerk. Welche Rolle spielt die Netzwerkdichte heute im Wettbewerb – ist sie Kostenfaktor oder klarer Differenzierer?</strong></p>



<p>Beides. In den vergangenen zehn Jahren haben wir eines der dichtesten Out-of-Home-Netzwerke in Österreich aufgebaut, das heute mehr als 3.300 Pickup-Standorte umfasst. Österreicher können in wenigen Minuten einen DPD-Shop oder eine DPD-Box erreichen. Diese Dichte erfordert hohe Investitionen, ist aber strategisch absolut notwendig. Der Trend geht klar in Richtung Out of Home, und viele europäische Märkte sind hier bereits weiter. Ein flächendeckendes Netzwerk erhöht die Flexibilität für Empfänger und steigert die Effizienz auf der letzten Meile. Damit ist die Netzwerkdichte zwar ein Kostenfaktor, vor allem aber ein entscheidender Differenzierer im Wettbewerb.</p>



<p><strong>Ein zentraler Baustein ist die Kooperation mit myflexbox. Wie hat sich diese Partnerschaft bisher entwickelt?</strong></p>



<p>Die Partnerschaft mit myflexbox hat sich sehr positiv entwickelt. DPD war von Beginn an Pionier dieser Zusammenarbeit, und genau dieser frühe Einstieg hat sich klar ausgezahlt. Gemeinsam konnten wir das Netzwerk zuletzt nochmals deutlich ausbauen. Mittlerweile betreiben wir mehr als 600 gemeinsame Standorte mit rund 10.000 exklusiv für DPD verfügbaren Fächern. Diese Kooperation stärkt unser Out-of-Home-Angebot erheblich und ist ein wichtiger Baustein für die weitere Verdichtung unseres Netzwerks. Insgesamt ist die Partnerschaft äußerst erfolgreich und strategisch von großer Bedeutung für beide Seiten.</p>



<p><strong>Welche Rolle spielt die Kooperation für Ihre OoH-Strategie? Verschiebt sich die Nachfrage weg von der Haustür und hin zu OoH-Lösungen?</strong></p>



<p>OoH ist mittlerweile eine immens wichtige, strategische Säule bei DPD. Wie bereits erwähnt, haben wir unser Netzwerk laufend ausgebaut und können damit unseren Kunden sowie Empfängern absolute Flexibilität bieten. Andere europäische Märkte zeigen sehr deutlich, wohin die Reise geht. Aufgrund der Marktentwicklung und der stetig steigenden Anforderungen der Kunden an Convenience, Flexibilität und Planbarkeit gewinnt Out-of-Home kontinuierlich an Bedeutung.</p>



<p>Wir sehen, dass OoH-Lösungen nicht nur als Ergänzung zur Haustürzustellung wahrgenommen werden, sondern für viele Empfänger bereits die bevorzugte Option sind – vor allem in urbanen Regionen. Sie bieten maximale Flexibilität, höhere Erstzustellquoten und gleichzeitig Effizienzvorteile auf der letzten Meile. Aus unserer Sicht ist diese Verschiebung nachhaltig, weshalb der weitere konsequente Ausbau unseres OoH-Netzwerks ein zentraler Bestandteil unserer langfristigen Strategie ist.</p>



<p><strong>Die  KEP-Branche kämpft seit Jahren mit Personalengpässen. Tragen Ihre Employer-Branding-Maßnahmen bereits spürbar Früchte?</strong></p>



<p>Employer Branding ist heute wichtiger denn je, und wir sehen sehr deutlich, dass sich unsere Maßnahmen auszuzahlen beginnen. Wir investieren laufend in innovative Recruiting-Ansätze, setzen aber ebenso stark auf interne Programme, wie etwa unsere HiPo-Initiativen, um bestehende Mitarbeiter gezielt weiterzuentwickeln und langfristig zu binden.</p>



<p>Besonders stolz sind wir darauf, dass DPD Austria kürzlich erneut als Great Place to Work zertifiziert wurde – inzwischen bereits zum vierten Mal in Folge. Das bestätigt uns, dass unsere Bemühungen auch intern wahrgenommen und geschätzt werden. Gleichzeitig ist es uns wichtig, das Bild der Branche insgesamt zu schärfen. Die Paketlogistik ist eine äußerst spannende und zukunftssichere Branche mit einer großen Bandbreite an Berufsbildern und Entwicklungsmöglichkeiten. Sie ist deutlich besser als ihr Ruf.</p>



<p><strong>Was sind aktuell die größten Herausforderungen für DPD Austria – eher Kosten, Personal, Infrastruktur oder steigende Komplexität im System?</strong></p>



<p>Es ist weniger ein einzelnes Thema als vielmehr das Zusammenspiel mehrerer gleichzeitig existierender Herausforderungen. Steigende Kosten, die geopolitische Entwicklung, der anhaltende Bedarf an qualifiziertem Personal und kontinuierliche Investitionen in die Infrastruktur gehen Hand in Hand mit einer deutlich zunehmenden Komplexität im System.</p>



<p>Zusätzlich steigen die umwelt- und regulatorischen Anforderungen laufend. Der Umstieg auf Elektromobilität, Investitionen in alternative Antriebe sowie in nachhaltige Gebäude- und Netzwerklösungen sind unerlässlich, bedeuten aber auch erhebliche Mehrkosten. Gleichzeitig wachsen die Erwartungen der Kunden an Schnelligkeit, Flexibilität und Transparenz. Die zentrale Aufgabe besteht daher darin, all diese Anforderungen – Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Servicequalität und Wachstum – gleichzeitig in Balance zu halten und langfristig tragfähige Lösungen zu schaffen.</p>



<p><strong>Wenn Sie auf die kommenden Jahre blicken: Wo sehen Sie die größten Chancen – und wo die größten Risiken für das Paketgeschäft in Österreich?</strong></p>



<p>Ich bin der Meinung, dass das E-Commerce-Segment weiterhin stabil wachsen wird. Besonders Out-of-Home-Lösungen haben in Österreich noch erhebliches Potenzial – andere europäische Länder zeigen, wie stark sich diese Modelle etablieren können. Der konsequente Ausbau entsprechender Netzwerke bietet daher große Chancen für Qualität, Effizienz und Klimaverträglichkeit.</p>



<p>Die größten Risiken liegen aus meiner Sicht aktuell in der Kostenentwicklung, im anhaltenden Personalmangel sowie in den zunehmend komplexen regulatorischen und ökologischen Rahmenbedingungen. Österreich stellt hohe Anforderungen an Umwelt- und Sozialstandards, was wir grundsätzlich sehr begrüßen, was aber auch umfangreiche Investitionen – etwa in Elektromobilität und Infrastruktur – erforderlich macht. Diese sind langfristig richtig, stellen kurzfristig jedoch eine wirtschaftliche Herausforderung dar.</p>



<p>Für den Erfolg im österreichischen Paketgeschäft wird entscheidend sein, wie gut es uns gelingt, regionale Besonderheiten, Nachhaltigkeitsziele und wirtschaftliche Stabilität miteinander zu verbinden. Wer hier vorausschauend investiert und flexibel bleibt, wird auch künftig gut im Markt positioniert sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/ooh-ist-eine-immens-wichtige-saeule-bei-uns/">„OoH ist eine immens wichtige Säule bei uns“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Wir setzen unsere Netzoffensive fort“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wir-setzen-unsere-netzoffensive-fort/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 04:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Citylogistik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steigende Mengen, hoher Kostendruck und geopolitische Unsicherheiten prägen derzeit das Paketgeschäft, erklärt Peter Umundum, Vorstand für Paket &#038; Logistik bei der Österreichischen Post.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-setzen-unsere-netzoffensive-fort/">„Wir setzen unsere Netzoffensive fort“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>232 Millionen Pakete hat Ihr Unternehmen 2025 in Österreich zugestellt. Wie hat die Post das operativ bewältigt?</strong></p>



<p>Besonders hervorheben möchte ich, dass wir 98 Prozent der Pakete innerhalb Österreichs am nächsten Werktag zugestellt haben. Operativ bewältigt haben wir dieses Wachstum durch ein Zusammenspiel aus laufenden Automatisierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie gezielten Investitionen in die letzte Meile. Dazu zählen unter anderem der kontinuierliche Ausbau unserer E-Fahrzeugflotte, die Verdichtung unseres Netzes an Poststationen und SB-Filialen sowie zahlreiche Out-of-Home-Lösungen. Und natürlich durch den Einsatz unserer Mitarbeiter.</p>



<p><strong>Wie hat sich das Paketgeschäft im ersten Quartal 2026 entwickelt?</strong></p>



<p>Das Paketgeschäft hat sich im ersten Quartal 2026 mit einem Mengenzuwachs von zehn Prozent und einem Umsatzplus von rund zehn Prozent positiv entwickelt. Der weiterhin starke E-Commerce-Trend sorgt für anhaltendes Wachstum. All das ist mit steigenden Qualitätsanforderungen sowie hohem Wettbewerb verbunden.</p>



<p><strong>Steigende Energie- und Treibstoffpreise belasten die gesamte Branche. Wie stark drücken diese Faktoren aktuell auf Ihre Margen?</strong></p>



<p>Wir befinden uns in einem herausfordernden Marktumfeld. Das Paketgeschäft wächst zwar weiter, ist aber margenschwächer als das rückläufige Briefgeschäft. Gleichzeitig belasten höhere Energie- und Personalkosten die gesamte Branche. Mit unserer E-Fahrzeugflotte sind wir allerdings in geringerem Maße abhängig von klassischen Treibstoffpreisen. Entsprechend setzt die Post verstärkt auf Automatisierung, Elektrifizierung und Effizienzprogramme, um die Wirtschaftlichkeit langfristig abzusichern und unsere Mitarbeiter zu unterstützen.</p>



<p><strong>Die Österreichische Post gilt als sehr dicht aufgestellt – vom Zustellnetz bis zu Abholstationen. Wo sehen Sie noch Ausbaupotenzial?</strong></p>



<p>Der Trend zu 24/7-Services auf der ersten und letzten Meile hält ungebrochen an. Deshalb setzen wir unsere Netzoffensive fort und erweitern kontinuierlich unser Angebot an SB-Filialen und Poststationen. Und wir sehen: Diese Services kommen gut an. Im letzten Jahr wurden rund 35 Millionen Pakete im Rahmen unserer 24/7-Services abgewickelt. Darüber hinaus sichern wir mit über 50 SB-Filialen österreichweit und rund 86.000 Postempfangsboxen ein flächendeckendes Service. So lassen sich Postwege bequem mit dem Alltag verbinden.</p>



<p><strong>Die Post ist international aktiv. Wie entwickeln sich die Auslandsmärkte?</strong></p>



<p>Die Umsatzerlöse haben sich in der Region Südost- und Osteuropa mit einem Volumenzuwachs von rund zehn Prozent sehr zufriedenstellend entwickelt. In der Türkei verzeichnen wir ein leichtes Wachstum. Gleichzeitig sehen wir nach wie vor einen starken Einfluss der hohen Inflation sowie des Wechselkurses der türkischen Lira. Hinzu kommen Mengenrückgänge bei Sendungen aus Asien, unter anderem aufgrund der regulatorischen Rahmenbedingungen im Zollumfeld. Der Geschäftsverlauf in Aserbaidschan ist weiterhin stabil, während wir in Georgien ein leichtes Wachstum verzeichnen. Generell beobachten wir allerdings, dass zunehmende Einschränkungen im internationalen Handel für mehr Unsicherheit sorgen. Trotz geopolitischer und wirtschaftlicher Herausforderungen rechnen wir für 2026 wieder mit einem leichten Umsatzanstieg.</p>



<p><strong>Die hohe Inflation und die schwache Konjunktur bremsen den Konsum in vielen Märkten. Hat das Auswirkungen auf Ihre Expansionspläne?</strong></p>



<p>Wir prüfen regelmäßig weitere Expansionsmöglichkeiten und beobachten interessante Märkte. Natürlich zeigt sich in der aktuellen Situation mitunter auch die Konsumzurückhaltung der Bevölkerung sowie eine gewisse Volatilität der Märkte. Da wir ohnehin einen Asset-Light-Ansatz verfolgen, haben die aktuellen Entwicklungen keine unmittelbaren Auswirkungen auf unsere Vorhaben.</p>



<p><strong>Was sind derzeit die größten operativen Herausforderungen im Paketgeschäft?</strong></p>



<p>Zu den größten operativen Herausforderungen zählen der anhaltende Kosten- und Effizienzdruck trotz geringer Margen sowie stark schwankende Sendungsmengen – insbesondere in der Hochsaison. Nationale und internationale regulatorische Vorhaben mit einer geplanten Paketabgabe in Österreich und Zollgebühren auf EU-Ebene können zudem einen dämpfenden Effekt auf den wachsenden E-Commerce-Sektor und damit auf die Post haben. Wir erwarten hier eine gewisse Konsumzurückhaltung beziehungsweise eine Abschwächung des Wachstums. Der Wettbewerb wird zudem intensiver, darin sehen wir aber auch Chancen, unsere Prozesse weiterzuentwickeln und operativ noch effizienter zu werden.</p>



<p><strong>Was sind Ihre zentralen Prioritäten für das Paketgeschäft im Jahr 2027?</strong></p>



<p>Ein zentraler Fokus ist die Erweiterung und Modernisierung des Logistikzentrums in Wals-Siezenheim. Der Umbau soll mit einer Verdreifachung der Kapazitäten bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Darüber hinaus forcieren wir unsere SB-Offensive mit dem Ausbau von 24/7-Services österreichweit sowie Paketautomaten in Südost- und Osteuropa. Auch die Digitalisierung der letzten Meile ist ein wichtiges Thema. Und nicht zuletzt ist die Elektrifizierung unserer Zustellflotte ein klarer Fokus der nächsten Jahre. Bis 2030 wird auf der letzten Meile in ganz Österreich ausschließlich mit E-Fahrzeugen, Fahrrädern oder zu Fuß zugestellt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-setzen-unsere-netzoffensive-fort/">„Wir setzen unsere Netzoffensive fort“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>JD.com startet mit JoyExpress Lieferservice in Europa</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/jd-com-startet-mit-joyexpress-lieferservice-in-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten-Pieter Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 05:32:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16880</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zunächst soll Joybuy ausgebaut werden</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/jd-com-startet-mit-joyexpress-lieferservice-in-europa/">JD.com startet mit JoyExpress Lieferservice in Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der chinesische E-Commerce-Konzern JD.com beschleunigt Anfang Februar 2026 seine Expansion nach Europa und hat mit „JoyExpress“ einen eigenen Express-Lieferservice etabliert. <br>Der Dienst ist Teil von Jingdong Logistics, dem Logistik- und Supply-Chain-Geschäft des Unternehmens. Der Weg führt über das neue Online-Handelsangebot Joybuy, das sich derzeit in einer Beta-Phase befindet.</p>



<p>In großen Städten ermöglicht JoyExpress Lieferungen am selben oder am nächsten Tag. Die Zustellung erfolgt durch eigene Mitarbeiter mit gebrandeten Fahrzeugen, lokal verfügbar. Zudem wird ein Installationsservice für große Haushaltsgeräte das Angebot erweitern. Das Netzwerk umfasst mehr als 60 Logistikstandorte und Depots in Europa. Es soll parallel zum Ausbau von Joybuy schrittweise erweitert werden.</p>



<p>„JoyExpress bietet dem europäischen Markt eine neue, leistungsstarke Option im Bereich Lieferung und Logistik&#8221;, sagt Axel Eggenwirth, Senior Director Last Mile Europe bei Jingdong Logistics.</p>



<p>JoyExpress basiert auf einem integrierten Logistikansatz, der Lagerhaltung, Transport, Großstücklogistik und Kühlkettenlösungen ebenso umfasst wie ein durchgängiges Supply-Chain-Management. Intelligente Lager- und Automatisierungstechnologien sowie datenbasierte Prozesse sollen schnelle, zuverlässige und nachhaltige Logistikleistungen für Unternehmen und Endkunden sicherstellen. <br>Kooperationen mit externen Partnern sind beim Lieferservice für die Zukunft geplant, der Fokus liege derzeit auf Joybuy.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/jd-com-startet-mit-joyexpress-lieferservice-in-europa/">JD.com startet mit JoyExpress Lieferservice in Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>GLS verdoppelt Out-of-Home-Netz in Europa</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/gls-verdoppelt-out-of-home-netz-in-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 05:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[GLS]]></category>
		<category><![CDATA[Paketstation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Paketlogistik im B2C-Geschäft verschiebt sich spürbar weg von der Haustür. GLS stellt inzwischen fast jede dritte Sendung an Paketstationen oder -shops zu. Der Ausbau ist Teil einer strategischen Antwort auf steigenden Kostendruck und wachsende Volumina.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/gls-verdoppelt-out-of-home-netz-in-europa/">GLS verdoppelt Out-of-Home-Netz in Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Paketdienst GLS treibt den Umbau seiner Zustellstruktur voran. Innerhalb von zwei Jahren hat das Unternehmen sein europäisches Out-of-Home-Netz (OOH) nahezu verdoppelt. Ende 2025 umfasste es rund 130.000 PaketShops und Paketstationen – nach etwa 70.000 Standorten im Jahr 2023.</p>



<p>Die Zahlen zeigen einen strukturellen Wandel im B2C-Geschäft: Bereits 29 Prozent aller Sendungen werden laut GLS nicht mehr an der Haustür zugestellt, sondern an PaketShops oder Paketstationen geliefert und dort abgeholt. In der Hochsaison 2025 stiegen die OOH-Mengen im Vergleich zum Vorjahr um 43 Prozent.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Effizienzdruck auf der letzten Meile</h2>



<p>Mit dem Ausbau reagiert GLS auf steigende Kosten und wachsende Anforderungen an die Zustellung auf der letzten Meile. Die außerhäusige Zustellung soll Zustellrouten entlasten und Zweitzustellungen reduzieren.</p>



<p>„Out-of-Home-Zustellung ist kein Zusatzangebot, sondern ein fester Bestandteil effizienter Paketlogistik“, sagt Christian Schöninger, Managing Director GLS Austria. „Sie entlastet Zustellrouten, reduziert Zweitzustellungen und schafft planbare Prozesse – sowohl für Empfänger als auch für Versender.“</p>



<p>Besonders dynamisch wuchs das Netz zuletzt in Deutschland, Italien und Tschechien. Auch in Österreich wurde die Infrastruktur deutlich ausgebaut: Die Zahl der Paketboxen hat sich binnen zwei Jahren von rund 600 auf über 1.200 verdoppelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Infrastruktur als Standortfaktor</h2>



<p>GLS setzt beim Ausbau nicht auf flächendeckende Präsenz, sondern auf gezielte Verdichtung an stark nachgefragten Standorten. Kombiniert werden eigene Paketstationen, PaketShops und Partnerlösungen.</p>



<p>Für österreichische Versender gewinnt diese Infrastruktur auch im grenzüberschreitenden E-Commerce an Bedeutung. „Für viele österreichische B2C-Versender sind europäische Märkte wie Deutschland oder Italien naheliegende Wachstumsschritte“, betont Schöninger. „Ein gut ausgebautes Out-of-Home-Netz senkt Markteintrittshürden und macht die Zustellung auch über Landesgrenzen hinaus wirtschaftlich kalkulierbar.“</p>



<p>Gebündelte Zustellungen an OOH-Punkte gelten als Hebel, um steigende Volumina wirtschaftlich zu bewältigen und Transportwege zu reduzieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">30.000 eigene Paketstationen bis 2030</h2>



<p>Europaweit plant GLS, bis spätestens 2030 insgesamt 30.000 eigene Paketstationen zu betreiben. Ergänzt werden sie weiterhin durch PaketShops und Partnernetzwerke. Die klassische Hauszustellung bleibt Teil des Angebots – verliert aber relativ an Bedeutung.</p>



<p>„Der Paketmarkt verändert sich strukturell“, sagt Schöninger. „Gefragt sind Lösungen, die Kundenorientierung, Skalierbarkeit und Kostenkontrolle verbinden. Out-of-Home-Netze leisten dazu einen messbaren Beitrag.“</p>



<p>Die Entwicklung deutet darauf hin, dass die Haustürzustellung im B2C-Segment künftig zunehmend durch flexible Abholmodelle ergänzt – und teilweise ersetzt – wird.</p>
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		<title>KEP-Dienste transportieren mehr als 400 Millionen Pakete</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/kep-dienste-transportieren-mehr-als-400-millionen-pakete/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten-Pieter Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 06:11:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KEP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Österreichs Kurier-, Express- und Paketdienste haben 2025 erneut eine Steigerung verzeichnet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Laut aktuellem „Branchenradar KEP-Dienste in Österreich“ stieg das Paketaufkommen um 18,3 Millionen Sendungen beziehungsweise 4,6 Prozent auf rund 415,6 Millionen Stück.</p>



<p>Treiber dieser Entwicklung war vor allem der B2C- und C2C-Bereich. Die Zahl der an Privatpersonen zugestellten oder von diesen geholten Pakete legte um 7,2 Prozent auf 320,4 Millionen Sendungen zu. </p>



<p>„Der Versandhandel entwickelte sich damit auch im vergangenen Jahr besser als der stationäre Einzelhandel“, sagt Studienautor Andreas Kreutzer.&nbsp;</p>



<p>Eine Trendwende sei derzeit nicht erkennbar, doch anders entwickelte sich das Geschäft zwischen Unternehmen: Das B2B-Aufkommen sank im Vergleich zu 2024 um 3,3 Prozent auf 95,2 Millionen Pakete. Der Rückgang fiel damit stärker aus, als es die konjunkturelle Lage erwarten ließ.&nbsp;</p>
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		<title>Post bewegte rund 1,6 Millionen Pakete an einem einzigen Tag</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/weihnachtsrekord-post-bewegte-rund-16-millionen-pakete-an-einem-einzigen-tag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten-Pieter Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 09:59:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16444</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neuer Tagesrekord für das Jahr 2025 erreicht.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Christkind hat alle Hände voll zu tun – und die Österreichische Post ebenso. Mehrere Tage in Folge wurden nun über eine Million Pakete transportiert, der Tagesrekord für das Jahr 2025 wurde vorerst mit rund 1,6 Millionen Paketen am 1. Dezember erreicht.</p>



<p>Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter, Vorstand für Paket &amp; Logistik, Österreichische Post AG:<br>„Rund 1,6 Millionen Pakete an einem einzigen Tag sind ein neuer Rekord und zeigen die enorme Leistungsfähigkeit unseres Teams. Trotz dieser Spitzenmengen stellen wir sicher, dass alle Pakete pünktlich und zuverlässig ankommen. Mein Dank gilt unseren Mitarbeiter*innen, die in dieser intensiven Zeit alles geben, um Österreich zu Weihnachten miteinander zu verbinden.“</p>



<p>Bis Heiligabend prognostiziert die Post weiterhin hohe Sendungsmengen. Allein im Dezember erwartet die Post rund 20 Millionen Pakete. Zudem rechnet das Unternehmen in der Adventzeit mit ca. 50 Millionen Briefen und Weihnachtskarten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Die Express-Logistik ist entscheidend für den globalen Handel“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/die-express-logistik-ist-entscheidend-fuer-den-globalen-handel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 13:23:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[DHL]]></category>
		<category><![CDATA[Expresslogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Paket]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16310</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Interview mit Verkehr erklärt der neue Geschäftsführer von DHL Express Österreich, Kris Van Humbeeck, wie er mit E-Commerce-Lösungen, grüner Mobilität und modernster Technologie neue Maßstäbe setzen möchte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-express-logistik-ist-entscheidend-fuer-den-globalen-handel/">„Die Express-Logistik ist entscheidend für den globalen Handel“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Sie sind seit Anfang September der neue Geschäftsführer von DHL Express Austria. Welche Pläne haben Sie auf dem österreichischen Markt?</strong><br>Ich freue mich darauf, die Position unseres Unternehmens auf dem österreichischen Markt weiter zu stärken. Im Rahmen unserer Strategie 2030 liegt mein Fokus auf der kontinuierlichen Verbesserung unseres Kundenservices, um sicherzustellen, dass unsere Kunden begeistert von unseren Dienstleistungen sind. Wir implementieren innovative Lösungen für eine nahtlose Nachverfolgbarkeit und schnellere Lieferzeiten. Wir setzen uns aktiv dafür ein, unseren CO₂-Fußabdruck weiter zu reduzieren und umweltfreundlichere Transportlösungen zu entwickeln. Dazu gehört auch die Einführung von GoGreen Plus, ein Service, der es unseren Kunden ermöglicht, ihre Sendungen CO₂-ärmer zu versenden.</p>



<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Ausweitung unserer E-Commerce-Dienstleistungen. Wir werden maßgeschneiderte Lösungen anbieten, um den spezifischen Anforderungen von E-Commerce-Unternehmen gerecht zu werden und eine schnelle Zustellung an Endkunden zu gewährleisten. Zusätzlich investieren wir in modernste Technologien und Automatisierung, um unsere Prozesse effizienter zu gestalten und flexibel auf die sich ändernden Marktbedürfnisse zu reagieren. Insgesamt strebe ich an, DHL Express Österreich als führenden Anbieter im Bereich Expressversand zu etablieren.</p>



<p><strong>Vor welchen Herausforderungen steht ein KEP-Dienstleister wie Sie in Zeiten wie diesen?</strong><br>Die E-Commerce-Branche wächst rasant, was zu einer erhöhten Nachfrage nach schnellen und zuverlässigen Lieferdiensten führt. Dies erfordert eine Anpassung der Kapazitäten und Ressourcen. Globale Ereignisse wie die Covid-19-Pandemie oder geopolitische Spannungen können Lieferketten erheblich stören. KEP-Dienstleister müssen Strategien entwickeln, um den CO₂-Ausstoß zu reduzieren, etwa durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen, die Verwendung von HVO100 im Straßenverkehr sowie SAF im Aviation-Bereich und optimierten Lieferwegen. Die Integration neuer Technologien wie automatisierte Sortieranlagen, Drohnenlieferungen oder KI-gestützte Routenoptimierung ist entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dies erfordert Investitionen und Schulungen.</p>



<p><strong>Welches Dienstleistungsangebot bietet DHL Express derzeit in Österreich, und planen Sie eine Ausweitung des Leistungsportfolios?</strong><br>DHL Express bietet in Österreich ein umfassendes Dienstleistungsangebot, das internationale Expresslieferungen, zeitkritische Sendungen und maßgeschneiderte Logistiklösungen umfasst. Im Bereich Life Sciences und Healthcare werden wir unsere Logistiklösungen ausbauen, um den speziellen Anforderungen an den Transport temperaturempfindlicher Produkte gerecht zu werden.</p>



<p><strong>DHL Express Deutschland und DHL Express Österreich bilden einen Cluster. Was bedeutet das konkret?</strong><br>Die verstärkte Zusammenarbeit in Form eines Clusters zwischen DHL Express Deutschland und DHL Express Österreich seit August bedeutet, dass wir unsere Ressourcen und Expertise bündeln, um unseren Kunden noch bessere Dienstleistungen anzubieten. Durch diese Zusammenarbeit können wir Synergien in den Bereichen Logistik, Technologie und Kundenservice schaffen. Dies ermöglicht uns, effizientere Prozesse zu entwickeln, schnellere Lieferzeiten zu realisieren und eine einheitliche Servicequalität über die Grenzen hinweg zu gewährleisten. Für unsere Kunden bedeutet dies, dass sie von einem erweiterten Netzwerk profitieren. Zudem können wir maßgeschneiderte Angebote entwickeln, die speziell auf die Bedürfnisse des grenzüberschreitenden Handels zugeschnitten sind.</p>



<p><strong>Wie sehen Sie die künftige Entwicklung in der Express-Logistik?</strong><br>In der aktuellen globalen Situation, in der Protektionismus zunimmt und das Ende der Globalisierung diskutiert wird, bleibt die Express-Logistik entscheidend für den internationalen Handel. Der DHL Trade Atlas 2025 zeigt, dass das Wachstum im internationalen Handel trotz zunehmender protektionistischer Maßnahmen in vielen Ländern weiterhin anhält. Die Widerstandsfähigkeit des globalen Handels ist bemerkenswert, da bestimmte Sektoren oder Regionen weiterhin Wachstum erleben – bedingt durch Nachfrage, Innovation oder Veränderungen in den Lieferketten. Unternehmen passen sich an protektionistische Maßnahmen an, indem sie neue Märkte erschließen oder ihre Lieferketten so anpassen, dass die Auswirkungen von Zöllen gemildert werden. Zudem spielt der Aufstieg des E-Commerce eine entscheidende Rolle, da er dazu beiträgt, das Handelswachstum aufrechtzuerhalten. Unternehmen können Verbraucher weltweit erreichen, unabhängig von protektionistischen Barrieren. Insgesamt wird die Express-Logistik auch in einer protektionistischen Welt eine wichtige Brücke zwischen Märkten und Kulturen bleiben und den Austausch von Waren und Dienstleistungen fördern.</p>



<p><strong>Mit welchen Alleinstellungsmerkmalen können Sie in Österreich aufwarten?</strong><br>DHL Express bietet in Österreich umfassende E-Commerce-Beratung, um Unternehmen bei der Optimierung und Internationalisierung ihrer Logistikprozesse zu unterstützen. Wir helfen dabei, maßgeschneiderte Versandlösungen zu entwickeln und die Versandprozesse zu optimieren, um Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Zudem beraten wir bei der Integration digitaler Lösungen für eine nahtlose Nachverfolgbarkeit und einfache Buchungsprozesse.</p>



<p><strong>Wie gut kennen Sie schon die österreichische Mentalität?</strong><br>Ich habe Österreich durch meine jährlichen Urlaube bereits ganz gut kennengelernt. Die Tatsache, dass es mich im Urlaub immer wieder nach Österreich gezogen hat, spricht für sich und zeigt, dass ich mich hier sehr wohlfühle. Die Gastfreundschaft beeindruckt mich. Die Menschen gehen offen und freundlich auf einen zu, was sofort ein Gefühl vermittelt, willkommen zu sein. Seit September bin ich nun geschäftlich in Österreich tätig, und meine ersten Eindrücke sind durchwegs positiv. Ich freue mich darauf, weitere Erfahrungen zu sammeln und neue Begegnungen zu erleben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-express-logistik-ist-entscheidend-fuer-den-globalen-handel/">„Die Express-Logistik ist entscheidend für den globalen Handel“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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