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	<title>Politik Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Politik Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>US-Zölle setzen Österreichs Schlüsselindustrien massiv unter Druck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 13:28:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[ASCII]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[WIFO]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zoll]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine neue Studie von ASCII und WIFO warnt: Die jüngst verhängten 15-Prozent-Zölle der USA könnten Österreichs Wohlstand um über ein halbes Prozent schmälern – mit gravierenden Folgen für Export, Arbeitsplätze und Lieferketten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/us-zoelle-setzen-oesterreichs-schluesselindustrien-massiv-unter-druck/">US-Zölle setzen Österreichs Schlüsselindustrien massiv unter Druck</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8ffcc61aa61b022100a14b0dc824385a">Die wirtschaftliche Erholung Europas steht vor einer neuen Belastungsprobe. Eine aktuelle Analyse des Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII) und des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) zeigt, dass die von den USA verhängten 15-Prozent-Zölle auf EU-Produkte gravierende Auswirkungen haben könnten. Für die gesamte EU wird ein Wohlstandsrückgang von -0,67 Prozent prognostiziert, für Österreich ein Minus von -0,56 Prozent.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7f39cea3c5d8d54cee96bba3f7646425">Besonders betroffen sind exportorientierte Schlüsselbranchen wie Metallindustrie, Maschinenbau, Elektronik, Transport und Chemie. „Österreichische Branchen gehören zu den am stärksten betroffenen. Vor allem jene mit starker Anbindung an europäische Produktionsnetzwerke und hoher Abhängigkeit von transatlantischen Exporten kommen unter Druck“, erklärt Asjad Naqvi, Senior Economist am WIFO und ASCII-Forscher.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c28eba900e62909cc615b6cbd7189b2f">Die Studie basiert auf einem globalen Multi-Region Input-Output-Modell, das direkte und indirekte Effekte entlang internationaler Lieferketten berücksichtigt. In Österreich entfallen über 17 Prozent der US-Exporte auf Transportausrüstung, gefolgt von Chemikalien mit 10 Prozent und Metallprodukten mit 8 Prozent – Branchen, die in globale Wertschöpfungsketten eingebettet sind und daher besonders sensibel auf Zollbelastungen reagieren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-496c5e5b97b472340e9d974cedf471f1">Für Österreich werden die größten Verluste – zwischen -0,51 und -0,63 Prozent – in den Bereichen Grundmetalle, Maschinen und Anlagen, Chemie und Pharma, Elektronik sowie Transportausrüstung erwartet. Auf EU-Ebene sind vor allem Transport, Maschinenbau, Metalle, elektrische Geräte und Chemie betroffen. Neben den direkten Effekten drohen laut Studie auch Investitionsrückgänge, gestörte Lieferströme und eine Verfestigung der wirtschaftlichen Stagnation.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d1f7e8471af708529d258789b3d522c3">„Es geht hier nicht nur um Exportwerte, sondern um die strukturelle Widerstandsfähigkeit unserer Volkswirtschaften“, so Naqvi. „Die Folgewirkungen einer Zolleskalation können ganze industrielle Ökosysteme treffen – von Arbeitsplätzen und Löhnen über die Produktivität bis hin zur Innovationskraft.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3db9b9d1621bd7d49f14f21aba3af847">Vor diesem Hintergrund warnen die Autoren vor Gegenzöllen. Diese könnten exportabhängigen Volkswirtschaften wie Österreich mehr schaden als nutzen. Statt Vergeltung fordern sie eine langfristige Diversifikation der Handelspartner, Investitionen in die Resilienz heimischer Lieferketten sowie eine stärkere EU-weite Koordination. „Handelskriege kennen keine Gewinner. Die wirksamsten Strategien sind jene, die Resilienz stärken – nicht Vergeltung“, betont Klaus Friesenbichler, stellvertretender Direktor des ASCII.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aa2eb7d892ccd0e6dd7635428affc74f">Die Studie empfiehlt, politische Strategien zu entwickeln, um Abhängigkeiten von sensiblen Märkten zu reduzieren, strategische Industrien zu fördern und Innovationen zu stärken. In Zeiten wachsender globaler Fragmentierung seien Weitsicht und Zusammenarbeit entscheidend, um Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und Stabilität langfristig zu sichern. „Nur wer versteht, wie verwundbar die eigene Wirtschaft gegenüber Preis- und Versorgungsschocks ist, kann mit Resilienz und Weitblick handeln. In einer zunehmend protektionistischen Weltwirtschaft sind internationale Zusammenarbeit und faire Handelsabkommen der verlässlichste Weg zu Stabilität und nachhaltigem Wachstum“, so Friesenbichler.</p>
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		<title>Autozölle zwischen USA und EU sinken deutlich</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/autozoelle-zwischen-usa-und-eu-sinken-deutlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten-Pieter Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2025 08:38:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfracht]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zoll]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab dem 1. August senken die USA den Einfuhrzoll auf Fahrzeuge aus der Europäischen Union auf 15 Prozent.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die europäische Autoindustrie zeigt sich erleichtert über die Reduzierung der Zollbelastung. Seit April galt ein Wert von 27,5 Prozent, nun ist dieser fast halbiert. Branchenvertreter begrüßten die Entscheidung als wichtigen Impuls für den Handel und die Wettbewerbsfähigkeit auf dem US-Markt. Für viele europäische Hersteller waren die hohen Zölle zuletzt ein ernstzunehmendes Hindernis für Exporte in die Vereinigten Staaten.&nbsp;</p>



<p>Im Gegenzug hat sich die EU bereit erklärt, bestehende Importhürden für US-amerikanische Fahrzeuge abzubauen. Der Deal gilt als bedeutender Schritt zur Entspannung der zuletzt angespannten Handelsbeziehungen und bringt für die Automobilbranche auf beiden Seiten des Atlantiks mehr Planungssicherheit.&nbsp;<br>US-Präsident Donald Trump hatte im Vorfeld betont, wirtschaftliche Potenziale in einer Ausweitung der US-Autoexporte zu sehen.&nbsp;</p>



<p>Zur Vorgeschichte: Vor der Präsidentschaft von Donald Trump waren die Belastungen mehr oder weniger andersrum verteilt, da die EU zehn Prozent Importzoll verlangte, die USA 2,5 Prozent. Die nun verhandelten 15 Prozent zulasten der EU sind dramatisch höher als der vormalige Wert.</p>



<p>Für die europäische Automobilindustrie ist trotz der veränderten Bedingungen vor allem wichtig, im internationalen Vergleich zu ähnlichen Konditionen zu arbeiten wie andere Staaten. Starke Konkurrenz aus Asien setzt Europa ohnehin schon seit einiger Zeit unter Druck.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/autozoelle-zwischen-usa-und-eu-sinken-deutlich/">Autozölle zwischen USA und EU sinken deutlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>Fakten statt Vorurteile über Emissionen im Luftverkehr</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/fakten-statt-vorurteile-ueber-emissionen-im-luftverkehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2025 16:31:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[acd]]></category>
		<category><![CDATA[Berechnungsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher W. Stoller]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Emissionen]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Radermacher]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfracht]]></category>
		<category><![CDATA[Luftverkehr]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=13628</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei der jüngsten Veranstaltung des acd haben die Teilnehmer über die Berechnung von Verkehrsemissionen und die Auswirkungen auf verschiedene Verkehrsträger diskutiert. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/fakten-statt-vorurteile-ueber-emissionen-im-luftverkehr/">Fakten statt Vorurteile über Emissionen im Luftverkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a1535766c673494ffdf286cee01e69ed">Das schlechte Image des Luftverkehrs in der Öffentlichkeit ist bekannt – und schließt auch Cargo-Flüge mit ein. Dabei sind Luftfrachtflüge essenziell für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Der acd setzt sich dafür ein, dass bei Umwelt-Themen faktenbasiert und unvoreingenommen über Frachtflüge diskutiert wird und fordert eine realistische Betrachtung – auch auf Seiten der Mobilitätspolitik.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a02e1805b37d4e0cf6d28e67c9b62305">Besser als ihr Ruf</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fc26210f7bb6a905f736cd7daf0e36ee">„Die Luftfrachtbranche wird, wie die gesamte Luftfahrt, häufig in die ,Schmuddelecke‘ gedrängt“, so Klaus Radermacher, auf der acd-Veranstaltung Ende Februar. Radermacher ist ein anerkannter Mobilitätsexperte und Berater mit über 35 Jahren Erfahrung in der Branche. In seinem Gastbeitrag erklärte er, warum die Luftfahrtbranche seiner Meinung nach besser abschneidet, als ihr Ruf vermuten lässt.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0626a63fba217a175bf3e28717fe85e7">Umfassende Emissionsberechnung gefordert</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a16067254973f3a535867e403404e216">Rademacher betont: „Die derzeitigen Berechnungsmodelle der Emissionen greifen zu kurz, da sie wichtige Faktoren nicht ausreichend berücksichtigen. Die CO₂-Emissionen beim Bau und Erhalt der Straßen- und Schieneninfrastruktur werden oft ignoriert – dabei entfallen sie in Luftfahrt und Seeschifffahrt gänzlich, da keine Wege-Infrastruktur benötigt wird. Eine systematische und vollständige Erfassung ist zwingend erforderlich, um die tatsächlichen Auswirkungen des Verkehrs korrekt abzubilden. Alle Komponenten eines Verkehrssystems müssen in ihrer CO<sub>2</sub>-Bilanz betrachtet und in Summe auf die jeweilige Verkehrsleistung umgelegt werden.“</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-744bc634e2d41249474dbdca5855f6bc">Runder Tisch zur Entideologisierung der Luftfahrt</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9f94a00d0d8c0792fed31bdca7807cb9">Christopher W. Stoller, Präsident des acd, forderte eine realistische und faire Betrachtung der Luftfrachtbranche: „Die neue Bundesregierung muss anerkennen, dass die Luftfracht essenziell für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist. Es geht nicht um Bevorzugung, sondern um eine sachliche und faire Bewertung der Vorteile, die dieser Sektor bietet – wir fordern eine Entideologisierung der Branche.“<br>Der acd schlägt einen runden Tisch mit führenden Verkehrsverbänden vor, um die wichtigen Themen auf Augenhöhe zu diskutieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/fakten-statt-vorurteile-ueber-emissionen-im-luftverkehr/">Fakten statt Vorurteile über Emissionen im Luftverkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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