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	<title>Siemens Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Siemens Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>Siemens stärkt Stromversorgung der Koralmbahn</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/siemens-staerkt-stromversorgung-der-koralmbahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 08:57:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Koralmbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Siemens]]></category>
		<category><![CDATA[Stromversorgung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Energieversorgung der Koralmbahn wird weiter ausgebaut. Siemens Mobility errichtet im Auftrag der ÖBB in St. Paul im Lavanttal einen neuen statischen Frequenzumrichter, der die Versorgungssicherheit erhöht und den energieeffizienten Betrieb der Bahnstrecke unterstützen soll.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/siemens-staerkt-stromversorgung-der-koralmbahn/">Siemens stärkt Stromversorgung der Koralmbahn</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-33ea36fe9c1e23019a25f43f31140eb8">Die neue Anlage ergänzt die bestehenden Bahnstromversorgungsanlagen entlang der Koralmbahn und dient als zusätzliche Sicherheitsreserve. Der Frequenzumrichter kann Strom aus dem öffentlichen Netz in Bahnstrom umwandeln und direkt in die Oberleitung einspeisen. Darüber hinaus stabilisiert die Anlage das Hochspannungsnetz entlang der Strecke und reduziert unerwünschte Netzrückwirkungen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-84cb057f4ed6ee16a0b76231d8e35cac">Zum Einsatz kommt ein Frequenzumrichter des Typs Sitras SFC Plus. Gemeinsam mit einer bereits bestehenden Anlage in der Weststeiermark soll er die Energieversorgung der Koralmbahn langfristig absichern. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2029 geplant.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-64ad05ec240b26d30717330b553b8ff4"><strong>Bahnstrom erfordert spezielle Technik</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ae7927c6b4ce86f2b388515daf44fa74">Während das öffentliche Stromnetz mit einer Frequenz von 50 Hertz arbeitet, benötigen die österreichischen Bahnen Strom mit 16,7 Hertz. Frequenzumrichter übernehmen die Umwandlung und sorgen dafür, dass Züge zuverlässig mit der benötigten Energie versorgt werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-72d74d272a3ba509bd58b03c25e20e74">Für Siemens Mobility ist die Technologie ein wichtiger Baustein moderner Bahninfrastruktur. „Moderne Umrichtertechnologie ist entscheidend, um den Anforderungen der Bahnindustrie gerecht zu werden“, sagt Tanja Kienegger, CEO von Siemens Mobility Austria. Das Projekt sei „ein weiterer Schritt zur konsequenten Sicherung der Reliabilität der Koralmbahn“.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-db07c1644bd1898508dc27f24f2d3b54"><strong>Weniger Energieverluste, höhere Effizienz</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7d1c3b7531af91bcd2151a9972d94ddd">Neben der Versorgungssicherheit soll die Anlage auch zur Senkung von Energieverlusten beitragen. Frequenzumrichter gelten als besonders wartungsarm und erreichen hohe Wirkungsgrade. Zudem ermöglichen sie eine flexiblere Einbindung erneuerbarer Energien in das Bahnstromnetz.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cae58894953fe2194400e65043c6fa26">Silvia Angelo, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG, betont die strategische Bedeutung der Investition: „Mit dem neuen Frequenzumrichter in St. Paul im Lavanttal stärken wir die Energieversorgung der Koralmbahn gezielt, reduzieren Energieverluste und schaffen die Voraussetzungen, um den steigenden Energiebedarf auf der Schiene zukunftsfit und ressourcenschonend abzudecken.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c3af3d0685f8acdf0b77a2e03ab9f884"><strong>Koralmbahn als Teil der Verkehrswende</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-17fcd81cfbe67be44e3ec4a4b25b5971">Mit dem Ausbau der Bahnstromversorgung investieren die ÖBB und Siemens Mobility in die langfristige Leistungsfähigkeit einer der wichtigsten neuen Bahnverbindungen Österreichs. Die moderne Umrichtertechnologie soll dazu beitragen, den Bahnbetrieb stabiler, effizienter und nachhaltiger zu gestalten und die Voraussetzungen für weiteres Wachstum im Schienenverkehr zu schaffen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Siemens verkauft erste Vectron-Lokomotiven nach Kroatien</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/siemens-verkauft-erste-vectron-lokomotiven-nach-kroatien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 08:35:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Güterverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Siemens]]></category>
		<category><![CDATA[Vectron-Lokomotive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=17771</guid>

					<description><![CDATA[<p>Siemens Mobility hat seinen ersten Auftrag für Vectron-Lokomotiven in Kroatien erhalten. Das Logistikunternehmen ENNA Logic bestellt fünf Multisystem-Lokomotiven inklusive eines langfristigen Wartungsvertrags. Der Auftrag stärkt die Position von Siemens Mobility im wachsenden Schienengüterverkehrsmarkt Südosteuropas.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-464044412a05de10fa9510f625ce1cc8">Mit der Bestellung von fünf Vectron-Multisystem-Lokomotiven durch ENNA Logic gelingt Siemens Mobility der Einstieg in den kroatischen Lokomotivmarkt. Die Fahrzeuge sollen ab Frühjahr 2027 ausgeliefert werden und im internationalen Güterverkehr eingesetzt werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-184a7829e6994c582592de4607bd7d48">Teil des Auftrags ist zudem ein Full-Service-Wartungsvertrag mit einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren. Damit setzt das kroatische Logistikunternehmen auf eine langfristige Partnerschaft für Betrieb und Instandhaltung der Flotte.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-65a1a0957f3084095d6195e497f58ada"><strong>Fokus auf grenzüberschreitenden Güterverkehr</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3d02ad1f98d9f219129564c71b8c8470">Die neuen Lokomotiven sind für den Einsatz auf internationalen Korridoren ausgelegt und können dank ihrer Multisystem-Technologie grenzüberschreitend in mehreren Ländern verkehren. Damit reagiert ENNA Logic auf die steigenden Anforderungen im Schienengüterverkehr in Mittel- und Südosteuropa.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-504b24a6fe282851e821acdd6c096416">„Diese Investition markiert einen wichtigen Schritt im langfristigen Wachstum von ENNA Logic und bestätigt unser Engagement, die internationalen Schienengüterverkehrsdienste für Kunden in der gesamten Region weiter zu stärken“, sagt Ana Soldo, CEO von ENNA Logic.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-58191b53a62fb1d9d2603eba28db1bad"><strong>Balkanregion gewinnt an Bedeutung</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-07b160f493fed1ecc9022fce46c05048">Für Siemens Mobility hat der Auftrag strategische Bedeutung. Das Unternehmen sieht die Balkanregion als wichtigen Wachstumsmarkt für den Schienengüterverkehr.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0f305eb9b1685ba0252f326d60653778">„Dieser erste Vectron-Auftrag in Kroatien ist ein wichtiger Meilenstein für Siemens Mobility und unterstreicht die strategische Relevanz der Balkanregion für den Schienengüterverkehr“, erklärt Tanja Kienegger, CEO Siemens Mobility Austria &amp; CEE.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0fcc9afccb1dae953fa9ab105833dcfb">Die bestellten Lokomotiven basieren auf der europaweit etablierten Vectron-Plattform. Nach Angaben von Siemens Mobility wurden bislang fast 3.000 Fahrzeuge an mehr als 115 Kunden verkauft. Die Lokomotiven sind in 20 Ländern zugelassen und haben zusammen bereits mehr als 1,35 Milliarden Kilometer zurückgelegt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fcb10e4baa1f2730a43b9f657e91e4a5"><strong>Technologie aus Österreich</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bd1d93fe33a4c05c9e5790c6858efac0">Ein Teil der Wertschöpfung kommt dabei aus Österreich: Die für die Lokomotiven eingesetzten SF4-Fahrwerke wurden am Siemens-Mobility-Standort Graz entwickelt und werden dort produziert.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ccb54d19e5b7a89dca9760eaf8ed82c6">Mit dem Auftrag baut Siemens Mobility seine Präsenz in Mittel- und Südosteuropa weiter aus und profitiert vom wachsenden Bedarf an interoperablen Lokomotiven für den internationalen Güterverkehr.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/siemens-verkauft-erste-vectron-lokomotiven-nach-kroatien/">Siemens verkauft erste Vectron-Lokomotiven nach Kroatien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Wir müssen Risiken minimieren“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wir-muessen-risiken-minimieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 05:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Industrielogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Siemens]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15666</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Preis ist zwar für die Industrielogistik wichtig, doch auch Qualität und Verlässlichkeit müssen stimmen,<br />
erwartet Niklas Nitsch, Leiter der strategischen Konzernlogistik bei Siemens CEE.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-muessen-risiken-minimieren/">„Wir müssen Risiken minimieren“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-33efff473c33ec8f2d45957484f62adb">Die Basis der Supply Chains bei Siemens in Österreich ist die stabile Einbettung in ein globales Lieferketten-Netzwerk. Dieses umfasst interkontinentale, kontinentale, regionale und spezifische nationale Netze. In großen Städten gibt es darüber hinaus Citylogistiklösungen. „Damit werden alle Aspekte einer modernen, effizienten und nachhaltigen Logistiklösung abgedeckt. Inhaltlich werden hier die logistischen Funktionen Transport, Lagerung, Umschlag, Verpackung, Verzollung etc. geregelt“, erzählt Niklas Nitsch, Leiter der strategischen Konzernlogistik bei Siemens CEE gegenüber <em>Verkehr</em>.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-23039ad8bf08a149ef4f165b1e249f31">Eine globale und einheitliche Supply-Chain-Strategie bildet in diesem Zusammenspiel die Klammer für die Realisierung einer nachhaltigen und stabilen Logistik im Interesse der Siemens-Kunden. Die Eckpfeiler der industriellen Logistikstrategie sind Digitalisierung und Automatisierung. Dazu zählen etwa der Einsatz von IoT, KI und Datenanalyse zur Optimierung von Routen, Beständen und Prozessen. Auch die Reduktion des CO₂-Fußabdrucks durch optimierte Transportwege und umweltfreundliche Logistiklösungen spielt eine wichtige Rolle in der Siemens-Industrielogistik.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5316a1dc8c5df652d2871aedaf815177">Nachhaltigkeit wird durch verschiedene Initiativen wie etwa den Net-Zero-Pathway oder die Carbon Web Assessment Initiative forciert. Nitsch, der auch als Funktionär in der Fachgruppe Spedition und Logistik in der Wirtschaftskammer Wien tätig ist, präzisiert: „Mit diesen Initiativen wollen wir gemeinsam mit unseren Lieferanten die Reduktion des CO₂-Fußabdrucks unserer und deren Supply Chain erreichen.“ Wichtige Pfeiler sind zudem effizientes Ressourcenmanagement sowie Resilienz- und Supply-Chain-Risk-Management. Gemeint ist der Aufbau robuster Lieferketten zur Minimierung von Risiken und Sicherstellung der Lieferfähigkeit in Krisenzeiten. Das alles soll einen Mehrwert für die Kunden schaffen, nämlich Prozesse optimieren, Kosten senken und pünktlich sowie zuverlässig beliefern. Damit verbunden ist auch ein Wettbewerbsvorteil, betont Nitsch: „Eine agile und innovative Logistik verleiht Siemens einen besonderen Stellenwert bei unseren Kunden.“</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-63d3213b7242b586c8551343a77f8cc6"><strong>Klare Regeln für Dienstleister</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b963f628fec945d5a60e6b3374e8e38b">Logistik ist eine strategische Kernkompetenz: Die Steuerung der operativen Logistik wird von Siemens selbst durchgeführt. Die Umsetzung der logistischen Aufgaben wie Transport, Lagerung oder Verpackung wird an professionelle Dienstleister ausgelagert. Diese werden über standardisierte Prozesse ausgewählt; zur Qualitätssicherung wird deren Performance laufend evaluiert.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3f4e96eded6b180e47d5bf944faf293d">Die Wahl der Verkehrsträger erfolgt auf Basis folgender Kriterien: Transportempfindlichkeit der Waren, Dringlichkeit sowie geografische und klimatische Bedingungen. Gelebte Nachhaltigkeit ist Teil der Siemens-DNA, daher wird bei jedem Transport die ökologische Komponente berücksichtigt und fließt in die Entscheidung mit ein. Nitsch: „Die ökonomische Komponente ist bei der Transportvergabe zwar sehr wichtig, die Basis für den Einsatz aller Dienstleister sind aber Qualität und Verlässlichkeit. Alle Ausschreibungen der Logistik erfolgen anhand standardisierter und für alle Teilnehmer geltender ‚Eingangskriterien‘, die von allen Dienstleistern bei der Angebotsabgabe bestätigt und bei jeder Leistungserbringung eingehalten werden müssen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cd49e529b6fe5e8034bfc0963d89d4ae"><strong>Fairer Wettbewerb </strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6e67f6be8cac9cd27f433eaf83a33709">Nitsch erklärt weiter: „Alle bei einer Ausschreibung eingeladenen Dienstleister müssen für die angefragten Leistungen dieselben Vorgaben in kaufmännischer, technischer und fachlicher Sicht sowie Qualitätsanforderungen und Standards erfüllen. Diese werden im Vorfeld kommuniziert, besprochen und durch Siemens überprüft.“ Somit ist die Vergabe von Logistikdienstleistungen an eindeutige, im Vorfeld kommunizierte und transparente Richtlinien und Vorgaben gebunden. Nur so sei gewährleistet, dass vergleichbare Angebote gelegt werden und der Wettbewerb fair und transparent erfolgt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b06ea1fb0b4208df2213f4d69e686da3">Die Auftragsvergabe erfolgt sodann mittels standardisierter Verträge mit zumeist globaler Geltung, in denen die Zusammenarbeit mit dem Dienstleister detailliert geregelt ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b01fd2758161c552742f79395d6d4c46"><strong>Globale Netzwerke und politische Rahmenbedingungen</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bbdfd852c1635443b588a557b0e26989">Siemens hat globale Transportnetzwerke mit Fallbacklösungen aufgebaut, die laufend an sich verändernde regionale und globale Einflüsse schnell und effizient angepasst werden. „Wir haben eine große Zahl von Supply-Chain-Anforderungen, daher kann man nicht nur von <em>einer</em> Supply Chain sprechen“, so der Leiter der Konzernlogistik. Je nach Aufgabe gibt es zum Beispiel Werks-, Projekt-, Service- oder Ersatzteillogistik. Das Anforderungsprofil dieser Supply Chains ist unterschiedlich und differiert stark. Laufend aktive Anpassungen sind hier von großer strategischer Bedeutung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f379a02d40265e2521807a5eb64fd87e">Die großen Herausforderungen in der Industrielogistik sind der Mangel an gut ausgebildetem Fachpersonal in allen Bereichen der Logistik, die spürbare Verknappung von Transportkapazitäten und die merkliche Zunahme bürokratischer Anforderungen durch stetig verschärfte Regelungen, wie etwa Änderungen im österreichischen Zollsystem.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bff7ef2be455b9aab0e83a5e36cc4824">Jede stabile, nachhaltige und kosteneffiziente Supply Chain benötigt faire, transparente und verlässliche Regeln und Gesetze, um die Logistik für alle Nutzer erschwinglich zu gestalten. Hier sind nicht nur die verkehrspolitische Komponente, sondern auch die Auswirkungen auf die Volkswirtschaft zu betrachten. Nitsch: „Jede Verteuerung des Verkehrssektors, sei es durch höhere Abgaben, sei es durch verschärfende Gesetze, die den bürokratischen Aufwand erhöhen, hat einen direkten, negativen Einfluss auf Inflation und Wirtschaftswachstum.“ Verkehrs- und wirtschaftspolitisch sollten daher bei gesetzlichen Regelungen und Vorgaben zuvor deren Auswirkungen auf die Wirtschaftsbeteiligten überprüft werden, wünscht sich Nitsch an die Adresse der politisch Verantwortlichen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ef730c7856fce75b9cd03d67d855f20b">Eine Belastung der europäischen Wirtschaft aufgrund steigender bürokratischer Regeln erhöhe nicht nur den Aufwand bei allen Wirtschaftsbeteiligten in Europa, sondern eröffne im Gegenzug auch einen Wettbewerbsvorteil anderer Wirtschaftsregionen. Hier verweist Nitsch auf das „Lieferkettengesetz“, das 2023 in Deutschland in Kraft getreten ist und dessen Auswirkungen bereits spürbar sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-muessen-risiken-minimieren/">„Wir müssen Risiken minimieren“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Siemens Mobility Graz liefert 70.000. Fahrwerk aus</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/siemens-mobility-graz-liefert-70-000-fahrwerk-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2025 12:52:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Siemens]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14620</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Siemens Mobility Standort Graz erreicht einen bedeutenden Meilenstein</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/siemens-mobility-graz-liefert-70-000-fahrwerk-aus/">Siemens Mobility Graz liefert 70.000. Fahrwerk aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-39c00df29d787f3c29bbade587b201a8">Mit dem 70.000. ausgelieferten Fahrwerk unterstreicht das Werk in Eggenberg seine Rolle als internationales Zentrum für Fahrwerks- und Pantographentechnologie. Das Jubiläumsfahrwerk vom Typ SF500 wird künftig in einem ICE der Deutschen Bahn eingesetzt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-189d6b2e6351d71422cd2537fedec26f"><strong>Weltweit gefragt: Fahrwerke „Made in Graz“</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-03090aa683e5126231f98db8748b1659">Seit mehr als 25 Jahren kommen SF500-Fahrwerke in Hochgeschwindigkeitszügen der Siemens Velaro-Baureihe zum Einsatz – etwa bei der Deutschen Bahn, der RENFE, den Niederländischen Staatsbahnen und weiteren internationalen Betreibern. Sie garantieren Fahrkomfort, Sicherheit und Energieeffizienz bei Geschwindigkeiten jenseits von 320 km/h. Die spezielle Leichtbauweise verringert den Energieverbrauch der Züge über den gesamten Lebenszyklus hinweg und trägt so zur Nachhaltigkeit und Klimaschonung im Bahnsektor bei.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-71010500212fa5b19661d8c4eb7acb1b">Die Exportquote des Grazer Standorts liegt bei über 90 Prozent. Zu den Einsatzorten der Fahrwerke zählen Metropolen wie Sydney, Bangkok, Singapur, Oslo, London, München oder Wien.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c0c5662df6d71651e3ceac8e84dbdf5a">„Mit strategischen Weichenstellungen, intensiver Forschungsarbeit, umfangreichen Investitionen und viel Know-how unserer Mitarbeitenden haben wir den Standort Graz gemeinsam an die Weltspitze gebracht“, sagt Tanja Kienegger, CEO von Siemens Mobility Austria. „So sichern wir hohe Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Österreich, gleichzeitig treiben wir den Qualitätsvorsprung der Schienenfahrzeuge von Siemens Mobility weiter voran.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0c9cbcad99ef16c94ef61fe8b75e3362"><strong>Fokus auf Forschung, Digitalisierung und Service</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d79c5aff4a580f15c93c9d626d5d560d">In Graz arbeiten rund 1.600 Mitarbeitende an Entwicklung, Fertigung und Weiterentwicklung von Fahrwerken. Derzeit laufen Großprojekte für Ägypten, die weiterhin stark nachgefragte Vectron-Lokomotive sowie unterschiedliche U-Bahn-, Regionalzug- und Hochgeschwindigkeitsprojekte für den europäischen Markt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-da4e263cf8bed9cf88e49ecb02c4eebc">„Unser Mobility Standort in Graz Eggenberg ist der &#8216;One Stop Shop&#8217; für Bogies und Pantographen innerhalb Siemens Mobility“, erklärt Stefan Erlach, Standortleiter Siemens Mobility Graz. „Unsere am Standort intern gebündelten Kompetenzen ergänzt um die Kooperationen mit universitären Forschungspartnern garantieren unseren globalen Rolling Stock Kunden innovative und hochqualitative Produkte über den gesamten Lebenszyklus.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dd5653674fb53024d961029231755a43">Ein zusätzlicher Wachstumstreiber ist der Servicebereich, in dem sowohl eigene ältere Modelle als auch Fahrwerke anderer Hersteller technisch modernisiert werden. Damit trägt Siemens Mobility zur Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft bei – und verlängert die Lebensdauer bestehender Fahrzeuge.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/siemens-mobility-graz-liefert-70-000-fahrwerk-aus/">Siemens Mobility Graz liefert 70.000. Fahrwerk aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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