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	<title>Fachkräftemangel Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Fachkräftemangel Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>HGK Shipping erhält Fernsteuerungserlaubnis für Gefahrgutschiff</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hgk-shipping-erhaelt-fernsteuerungserlaubnis-fuer-gefahrgutschiff/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 10:43:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsteuerungserlaubnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahrgutschiff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HGK Shipping darf in Flandern erstmals ein Gefahrgutschiff per Fernsteuerung führen. Ziel: effizienterer Personaleinsatz und mehr Sicherheit in der Binnenschifffahrt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hgk-shipping-erhaelt-fernsteuerungserlaubnis-fuer-gefahrgutschiff/">HGK Shipping erhält Fernsteuerungserlaubnis für Gefahrgutschiff</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cea542ae72a82398a0e3f46ff74d352c">HGK Shipping setzt einen neuen Maßstab in der Binnenschifffahrt: Europas größtes Binnenschifffahrtsunternehmen hat in Flandern (Belgien) als erste Reederei eine einjährige Testerlaubnis für das ferngesteuerte Fahren eines Gefahrgutschiffes erhalten. Die Genehmigung wurde von der zuständigen Behörde De Vlaamse Waterweg nv erteilt und ermöglicht es HGK Shipping, ein Schiff aus einem Remote Operations Center (ROC) auf den Wasserstraßen östlich von Antwerpen zu führen. Der Chemietanker „Walcheren“ ist damit das erste HGK-Shipping-Schiff in Belgien, das in dieser Form der besatzungsoptimierten Schiffssteuerung eingesetzt wird.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-19489ce3761f67075d7b08a49586b9d6"><strong>Fernsteuerung als Antwort auf den Fachkräftemangel</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9655efbbe8d904778ddc29e88c0323ea">Die Erlaubnis ist Teil eines mehrstufigen Entwicklungsprogramms zur Betriebsoptimierung, das auch auf den wachsenden Fachkräftemangel in der Branche reagiert. In der genehmigten dritten Phase wird an Bord anstelle von zwei Schiffsführern nur noch eine speziell qualifizierte Fachkraft benötigt. Damit verbindet HGK Shipping einen flexibleren Personaleinsatz mit hohen Sicherheitsstandards – insbesondere im sensiblen Gefahrgutbereich.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-09082ac92b7da571f52eccde00a4b075">Steffen Bauer, CEO der HGK-Gruppe und Vorsitzender der Geschäftsführung von HGK Shipping, betont die Bedeutung dieser Entwicklung: „Der smartere Personaleinsatz ist das Ziel unserer Anstrengungen für eine ferngesteuerte Binnenschifffahrt, um dem akuten und zukünftig drastischer werdenden Fachkräftemangel gerecht zu werden. Die jetzt in Flandern erteilte Genehmigung, die es in gewissen Betriebsformen erlaubt, die Besatzung an Bord um einen Schiffsführer zu reduzieren, stellt einen enorm wichtigen Schritt auf diesem Weg dar“, sagt Bauer. „Die für ein Gefahrgutschiff unserer Wijgula-Flotte ausgestellte Erlaubnis zeigt, dass die Technik die Behörden in vorherigen Testphasen in puncto Sicherheit restlos überzeugte.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8d510fffa984de963cdd24fb7cd6875e"><strong>Phase 3: Betrieb aus dem Remote Operations Center</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1eda8254b0cd3a3fbc28f3dc803b60af">Bereits in der zweiten Phase des Testbetriebs wurden Schiffe in den Niederlanden und Deutschland aus Remote Operations Centern ferngesteuert, wobei die vorgeschriebenen Schiffsführer weiterhin an Bord blieben. Auf der genehmigten Strecke in Flandern ist dies künftig nicht mehr erforderlich. Möglich wird dies durch die Technologie des Projektpartners SEAFAR, die ihre Betriebszuverlässigkeit nachgewiesen und die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen bestätigt hat.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f26bbbc9f101a9adb3806a0d1cf72315">In der nun gestarteten Phase 3 wird für die reglementierte A2-Fahrtzeit von 18 Stunden auf der „Walcheren“ nur noch ein Schiffsführer und ein Matrose benötigt. Ein ROC-Operator übernimmt dabei für vier Stunden die Fernsteuerung, während der Matrose den Betrieb im Steuerhaus überwacht und der Schiffsführer seine Ruhezeit einhält. Die Umsetzung erfordert eine intensive Einarbeitung sowie eine eng abgestimmte Zusammenarbeit zwischen den Projektpartnern.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4bc20b9668ec52f1ee50115a30ed8699"><strong>Mehr Sicherheit und nachhaltige Perspektiven für die Branche</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6253b0bf00ec78dfe827212d2d4dd616">Auch für den Transport sensibler Güter sieht HGK Shipping diese Lösung als wichtigen Fortschritt. „Dass gerade die ‚Walcheren‘, ein Chemietankschiff, unser erstes Schiff für Phase 3 ist, verdeutlicht den hohen Grad der Verlässlichkeit, den die Behörden in Flandern der Technik nun auch für sensible Gütergruppen attestieren. Nach erfolgreichen Phase-2-Tests in den Niederlanden und Deutschland erwarten wir auch dort durch enge Abstimmung mit den Verantwortlichen zeitnah den Übergang zum besatzungsoptimierten Fahren“, betont Steffen Bauer.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-63abf529127f73cfa45636403f90f048">Mit Blick auf die Zukunft treibt HGK Shipping die Fernsteuerung von Binnenschiffen weiter voran. Neue Schiffe sind bereits mit der erforderlichen Technik ausgestattet, ältere Modelle werden schrittweise nachgerüstet. Das Unternehmen verfolgt damit das Ziel, sichere Transporte auch bei zunehmendem Fachkräftemangel zuverlässig zu gewährleisten und das Berufsbild durch digitale Innovationen attraktiver zu machen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hgk-shipping-erhaelt-fernsteuerungserlaubnis-fuer-gefahrgutschiff/">HGK Shipping erhält Fernsteuerungserlaubnis für Gefahrgutschiff</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Nachhaltiger Baustoff-Transport auf der Schiene</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/nachhaltiger-baustoff-transport-auf-der-schiene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2025 07:33:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Güterverlagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahntransport]]></category>
		<category><![CDATA[Baustofftransport]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Fußabdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Containertransport]]></category>
		<category><![CDATA[Euro Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Intermodalverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Kehl am Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Schienengüterverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Straßentransport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sievert Logistik SE transportiert die Materialien für die Baustellen ihrer Kunden in Deutschland klimafreundlich per intermodalem Verkehr. Gemeinsam mit der ETK Euro Terminal Kehl GmbH sowie der Klumpp &#038; Müller GmbH &#038; Co. KG schafft Sievert Logistik eine emissionsarme Lösung für den Baustoff-Transport.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/nachhaltiger-baustoff-transport-auf-der-schiene/">Nachhaltiger Baustoff-Transport auf der Schiene</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-15ac4a7f2d86a2aa5f4fe6cbc41060a5">Seit Anfang 2024 werden pro Monat bis zu acht Container per Schiene und Lkw von Marseille nach Deutschland gebracht. Die Anzahl soll sukzessive und deutlich ausgebaut werden, um weitere CO₂-Emissionen einzusparen und den ökologischen Fußabdruck zu verringern.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-89cadc8b8e927f678de2d17453ac10bc">Verbrenner sollen komplett ersetzt werden</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d7c699b9d6ad5bb5a0e6fc457eb0be34">„Der Bau und Betrieb von Gebäuden tragen erheblich zu den globalen CO₂-Emissionen bei – das muss nachhaltiger werden. Dafür müssen alle möglichen Hebel genutzt werden, einschließlich des Transports der benötigten Materialien. Mit dem intermodalen Transport transformieren wir die Logistik und sparen in Summe rund 50 Prozent CO₂-Äquivalente ein. Unser Ziel: Verkehre mit Verbrennerfahrzeugen auf diesen Destinationen perspektivisch vollständig zu ersetzen“, sagt Karsten Bley, Geschäftsführer der Sievert Logistik SE. Der Lengericher Logistikexperte hat zusammen mit dem Euro Terminal sowie der Klumpp &amp; Müller GmbH &amp; Co. KG den Baustofftransport von Marseille über Kehl am Rhein intermodal gestaltet.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bdc4c46bd8cd87e1fa17705d5569b3ea">Weitere Emissionseinsparungen geplant</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-19f919def2488d7fea19867bc4d6d35b">Der Hauptlauf von knapp 1.600 Kilometern zwischen Südfrankreich und Kehl am Rhein wird nun per Schiene realisiert. Den Vor- und Nachlauf übernehmen aktuell herkömmliche Diesel-Lkw. Sukzessive sollen sie von Klumpp &amp; Müller durch elektrisch betriebene ersetzt werden. Konzepte zur schrittweisen Umstellung stehen bereits. Der für die Ladung der E-Lkw benötigte Strom wird von Photovoltaikanlagen produziert, die sich auf den Dächern eigener Lagerhallen befinden. Pro Monat bezieht Sievert Logistik rund 250 Tonnen Spezialbindemittel aus Südfrankreich, welches in Deutschland nicht verfügbar ist und in den Werken der Sievert Baustoffe zum Einsatz kommt.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a4cd3846c22a57414a6877977aaa739b">Abhilfe beim Fachkräftemangel</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d57e17e4b67f07f5524947299b10c583">Yannick Farhand, Geschäftsführer der ETK Euro Terminal Kehl GmbH, erklärt: „Die Partnerschaft mit Sievert Logistik zeigt, wie gut unsere nachhaltigen Logistiklösungen greifen können. Durch die Kombination aus E-Lkw und intermodalen Transporten über Schiene und Straße können wir ein Modell bieten, das nicht nur umweltfreundlich ist, sondern auch Effizienzvorteile mit sich bringt.“ Die kürzeren Transportwege entlasten das Fahrpersonal, welches von geregelten Arbeitsabläufen und mehr Zeit für Familie oder Hobbies profitiert. „Das schafft Abhilfe beim Fachkräftemangel, da der Beruf des Kraftfahrers deutlich an Attraktivität gewinnt“, sagt Farhand. </p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-494fd2619c073fc0aff02c3d21d73212">Ausbau der Relationen möglich</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4c5f2249d610f27ac8eb2a874d7bd169">Das Projekt, mit dem aktuell acht Container pro Monat abgewickelt werden, soll künftig weiter ausgebaut werden. Bley: „Wir haben die Strukturen von Beginn an so angelegt, dass wir das Mengenvolumen skalieren können. Im ersten Jahr haben wir bereits 2.000 Tonnen Baustoffe intermodal transportiert – das soll nur der Anfang sein.“</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Sievert-Logistik_EKT-Euro-Terminal-Kehl_Baustoffe_2-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-12845" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Sievert-Logistik_EKT-Euro-Terminal-Kehl_Baustoffe_2-1024x768.jpg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Sievert-Logistik_EKT-Euro-Terminal-Kehl_Baustoffe_2-300x225.jpg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Sievert-Logistik_EKT-Euro-Terminal-Kehl_Baustoffe_2-768x576.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Sievert-Logistik_EKT-Euro-Terminal-Kehl_Baustoffe_2-1536x1152.jpg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Sievert-Logistik_EKT-Euro-Terminal-Kehl_Baustoffe_2-1080x810.jpg 1080w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Sievert-Logistik_EKT-Euro-Terminal-Kehl_Baustoffe_2.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Hauptlauf zwischen Südfrankreich und Kehl am Rhein wird per Schiene realisiert. Der Vor- und Nachlauf soll perspektivisch durch elektrisch betriebene Fahrzeuge ersetzt werden.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/nachhaltiger-baustoff-transport-auf-der-schiene/">Nachhaltiger Baustoff-Transport auf der Schiene</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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