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Duisport: Rückläufiger Güterumschlag in 2019

Foto: Duisport / Hans Blossey
Foto: Duisport / Hans Blossey

Hauptursachen für den Rückgang im Gesamtgüterumschlag sind die sich abschwächende Industrienachfrage und der Ausstieg aus der Kohleverstromung.

Der Containerumschlag der Duisburger Hafen AG (Duisport) ist in 2019 mit rund 4,0 Millionen TEU auf dem Niveau von 2018 (4,1 Millionen TEU) geblieben. Mit einem Anteil von rund 60 Prozent ist der Containerumschlag das wichtigste Geschäftsfeld. Für den Gesamtgüterumschlag wird ein Rückgang von 65,3 Millionen Tonnen auf ca. 61,1 Millionen erwartet. Hauptursachen für den Rückgang im Gesamtgüterumschlag sind die sich abschwächende Industrienachfrage und der Ausstieg aus der Kohleverstromung, der zu einem weiteren deutlichen Rückgang der Schüttladungen geführt hat. Insgesamt lag der Kohle- und Stahlbereich mit 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Weitere Faktoren sind u. a. die Sperrung der Öresundbrücke, die den Handel mit Skandinavien deutlich beeinträchtigt, und die abgeschwächte Nachfrage nach chemischen Vorprodukten.

Stabile Entwicklung im Containerumschlag
Die Stabilisierung im Containerumschlag auf 4,0 Millionen TEU (- 2,5 Prozent) nach den Rekordjahren 2017 und 2018, ebenfalls unter schwierigen Rahmenbedingen, bestätigt die Zukunftsfähigkeit des Duisport-Konzepts. Gemeinsam mit dem chinesischen Logistik-Konzern Cosco Shipping und weiteren Partnern werden rund 100 Millionen Euro für ein neues Container-Terminal direkt in die Verbesserung der Infrastruktur investiert. Der Duisburger Hafen wird damit seine Strategie fortsetzen, die Güterverkehre, insbesondere aus Osteuropa (Lkw, Sattelzüge, Trailer), von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Die getroffenen Ausbaumaßnahmen und Kundenansiedlungen, insbesondere auf Logport VI, werden bereits ab 2021 positive Impulse für den Güterumschlag auslösen. 


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