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ZIA fordert Zugang zu den Toll Collect Daten

Foto: Shutterstock.com / Travel mania
Durch die Auswertung der Maut-Daten könnte man neue und bestehende Logistikflächen besser steuern und so Engpässe oder Überlastungen vermeiden.
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Durch die Auswertung der Maut-Daten könnte man neue und bestehende Logistikflächen besser steuern und so Engpässe oder Überlastungen vermeiden.

Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, fordert die Zugänglichmachung der Toll Collect-Daten für die Planung und Entwicklung neuer Logistikimmobilien in Deutschland. "Die Toll Collect-Daten spiegeln den Pulsschlag der deutschen und europäischen Wirtschaft wider", erklärt Thomas Steinmüller, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Logistikimmobilien. Die bestehenden Daten werden aktuell ausschließlich für die Lkw-Maut ausgewertet, eignen sich darüber hinaus aber für die intelligente Steuerung der Logistik, die angesichts des wachsenden Online-Handels eine immer größere Rolle spielt. Deshalb sei es angebracht, anonymisierte Auswertungen der Verkehrsströme für die Fachöffentlichkeit und öffentlichen Behörden zugänglich zu machen.

Bislang beziehen sich bestehende Regionalplanungen auf den Bundesverkehrswegeplan, der auf Jahre fortgeschrieben wird. Die Toll Collect-Daten sind im Vergleich weitaus präziser und aktueller. "Die Maut-Daten zeichnen ein reales Verhältnis des Mobilitätsverhaltens in Deutschland", meint Steinmüller. Eine intelligente Auswertung könnte laut Einschätzung des ZIA dazu führen, dass überlastete Infrastrukturen durch entsprechende Ausweichmöglichkeiten entlastet werden können. Zudem können mögliche Engpässe bei Logistikwegen frühzeitig erkannt und gesteuert werden. "Kommunen könnten bei der Planung und Verwaltung neuer und bestehender innerstädtischer und äußerer Logistikflächen darauf achten, dass absehbar überlastete Lagen nicht noch zusätzlich belastet werden", erklärt Steinmüller.


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