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Hartwig Hufnagl ist neuer Betriebsvorstand der Asfinag

Foto: Wilke
"Vor dem Hintergrund der sich zunehmend verändernden verkehrs- und umweltpolitischen Rahmenbedingungen sowie der Herausforderung neuer Mobilitätsformen ist es unabdingbar, manch eingeschlagenen Wegen eine neue Richtung zu geben", sagt Hufnagl.
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Am 1. Februar wird Hartwig Hufnagl seine Tätigkeit als Betriebsvorstand/COO der Asfinag beginnen.

Der Aufsichtsrat der Asfinag hat einstimmig Hartwig Hufnagl zum neuen Chief Operating Officer (COO) der Asfinag bestellt. Der gebürtige Oberösterreicher folgt damit Karin Zipperer nach, die im November 2018 das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat. "Hartwig Hufnagl war bereits elf Jahre lang in der Asfinag tätig und kennt das Unternehmen aus unterschiedlichen Perspektiven. Mit seiner sowohl fachlichen als auch hohen sozialen Kompetenz und seinen Ideen für die zukünftige Ausrichtung, konnte er beim Hearing überzeugen, weshalb der Aufsichtsrat der klaren Empfehlung der beauftragten Personalberatungsfirma folgend, die Bestellung beschlossen hat", bestätigt Peter Franzmayr, Vorsitzender des Asfinag-Aufsichtsrats.

Erfolgreiche Karriere
Hartwig Hufnagl kann auf eine lange Karriere im Verkehrsbereich zurückblicken. Der aus Vöcklabruck stammende Jurist war nach dem Studium der Rechtswissenschaften Teil des Trainee-Programms der Industriellenvereinigung. In dieser Funktion arbeitete er zwei Jahre lang im Europäischen Parlament in Brüssel und widmete sich dort um Verkehrs-, Industrie- und Forschungsagenden. Von 2004 bis 2006 war Hufnagl Referent für Infrastruktur, Verkehrsrecht und Verkehrssicherheit im Kabinett von Verkehrsminister und Vizekanzler Hubert Gorbach. Im Oktober 2006 begann Hufnagl die Karriere in der Asfinag. Nach dem Einstieg als Mitarbeiter der Konzernsteuerung folgten zwei Jahre als Assistent von Vorstandsdirektor Alois Schedl. Von 2009 bis Ende 2017 hat sich Hufnagl eingehend mit dem Betrieb des österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßennetzes befasst. Neben der Projektleitung der Neustrukturierung der Asfinag Service GmbH galt sein besonderes Augenmerk dem Aufbau des Verkehrsmanagements. Als Teamleiter für das strategische Verkehrsmanagement ist gelungen, ein für europäische Verhältnisse modern ausgerichtetes Verkehrsmanagement aufzubauen. Zahlreiche Projekte wie ein flächendeckendes mit allen Blaulichtorganisationen abgestimmtes Ereignismanagement, ein mit allen Landesregierungen akkordiertes Sondertransportmanagement, ein kundenfreundliches Baustellenmanagement sowie die Organisation des Traffic Manager wurden implementiert. Diese umfangreiche Erfahrung und Expertise war auch ausschlaggebend dafür, dass er Anfang 2018 als stellvertretender Kabinetts-Chef in das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie wechselte. Dort arbeitete Hufnagl an wesentlichen Gesetzesvorhaben im Verkehrsbereich.

Tatendrang
"Die Asfinag zeichnet sich durch die hohe Einsatzbereitschaft ihrer Mitarbeiter aus und ist auf allen Wegen zu einem verlässlichen Partner für ihre Kunden geworden. Vor dem Hintergrund der sich zunehmend verändernden verkehrs- und umweltpolitischen Rahmenbedingungen sowie der Herausforderung neuer Mobilitätsformen ist es unabdingbar, manch eingeschlagenen Wegen eine neue Richtung zu geben. Ich möchte dieses mir in den vergangenen elf Jahren meiner Tätigkeit so kennen und schätzen gelernte Unternehmen mit vollem Tatendrang, all meinen Stärken und einem tollen Team auf diesen neuen Kurs bringen. Ich bedanke mich beim Aufsichtsrat der Asfinag für das in mich gesetzte Vertrauen", sagt Hufnagl zu seiner Bestellung.


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