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Ein gutes Jahr für die Post

Foto: Österreichische Post / Werner Streitfelder
Foto: Österreichische Post / Werner Streitfelder

Die Österreichische Post konnte im vergangenen Jahr einen Anstieg beim Umsatz und Ergebnis verbuchen.

Das Geschäft der Österreichischen Post hat sich im Jahr 2018 sehr gut entwickelt. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 1 Prozent auf 1,958 Milliarden Euro. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds konnte das Wachstum im Paketgeschäft (+11,5 Prozent auf 108 Millionen Pakete) den Rückgang im Briefgeschäft (-2,5 Prozent) kompensieren. Der Briefbereich war in der Berichtsperiode geprägt vom generellen Rückgang des adressierten Briefvolumens durch die elektronische Substitution, von einem geringeren Werbeumsatz verglichen mit dem starken Werbegeschäft des Vorjahres sowie vom redimensionierten Finanzdienstleistungsgeschäft. Im Paketbereich wurden deutliche Steigerungsraten erzielt - die Österreichische Post profitiert hier von einem dynamischen Marktwachstum durch den anhaltenden E-Commerce-Trend. "Oberste Priorität ist es, die Logistikkapazität der Österreichischen Post mittelfristig zu verdoppeln", so Generaldirektor Georg Pölzl. "Der erste Schritt eines umfassenden Investitionsprogramms wurde bereits mit der Errichtung eines neuen Logistikzentrums in Hagenbrunn geschafft." Die Fertigstellung sollte planmäßig im Sommer 2019 erfolgen und eine zusätzliche Sortierkapazität von bis zu 14.000 Paketen pro Stunde ermöglichen. Dies bedeutet eine Kapazitätserweiterung um mehr als 25 Prozent. Der Bau eines neuen Logistikzentrums in Kalsdorf bei Graz ist in Vorbereitung - der Spatenstich erfolgt am 18. März 2019.

Gutes Ergebnis
Auch ergebnisseitig konnte die Post ihre Ziele im Jahr 2018 erreichen. Auf Basis der soliden Umsatzentwicklung und gepaart mit konsequenter Kostendisziplin lag das Konzern-EBIT mit 210,9 Millionen Euro um 1,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.Auch für das Geschäftsjahr 2019 peilt die Post wieder Stabilität im operativen Ergebnis an. Die Effizienz der Leistungsbereiche soll erhöht und Strukturen und Prozesse verändert werden. So wurde etwa Anfang 2019 die Logistik der Brief- und Paket-Sparte unter einer operativen Führung vereint. Ziel ist es - basierend auf den Mengenprognosen des Brief- und Paketgeschäfts der Österreichischen Post - in der neuen Struktur weitere Synergien zu heben, um die Rolle des Qualitätsführers am österreichischen Brief- und Paketmarkt weiter auszubauen. Dazu beitragen wird auch die mit der Deutschen Post DHL Group vereinbarte langfristige Partnerschaft. Die Kooperation unterliegt noch der Prüfung der österreichischen und deutschen Wettbewerbs-behörden. Unter der Voraussetzung einer positiven Entscheidung soll die Kooperation noch im Jahr 2019 starten und eine Zustellung von DHL-Paketen an Privatpersonen in Österreich über die Österreichische Post erfolgen.


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