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Digital und intelligent zwischen China und dem Westen

Foto: Messe München
Die „Neue Seidenstraße“ und die Digitalisierung waren zwei der wichtigsten Themen der heurigen transport logistic China.
Foto: Messe München

Die transport logistic China Messe in Shanghai fokussierte sich auf das Potenzial der „Neuen Seidenstraße“ und auf die neue Chancen, die sich durch die Digitalisierung auftun. Ein Nachbericht.

Die achte Ausgabe der transport logistic China wurde ihrem Ruf als Leitmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management in Asien erneut gerecht. "Das kontinuierliche Wachstum dieser Messe spiegelt die große Nachfrage nach Spitzentechnologie und innovativen Lösungen auf dem chinesischen Logistikmarkt wider", sagt Gerhard Gerritzen, Vorstandsmitglied der Messe München, die als Veranstalter der Messe fungiert. Insgesamt haben 26.300 Personen aus 67 Ländern heuer die Messe besucht. Sie konnten an 40 unterschiedlichen Events teilnehmen und sich bei 667 Ausstellern über die neusten Entwicklungen aus dem Bereich Transport und Logistik informieren - zum Beispiel zum Thema Digitalisierung. China treibt die Digitalisierung mit Höchstgeschwindigkeit voran. Das Land spielt in diesem Sektor bereits eine führende Rolle. Beschleunigt durch die Strategie "Made in China 2025" wächst es ständig weiter.

Air Cargo, Perishables und die "Neue Seidenstraße" im Fokus
Doch auch weitere Themen wurden ausführlich behandelt. Ein Event widmete sich z. B. dem Thema Air Cargo, eine andere Veranstaltung dem Thema Perishables. Aber auch die intelligente Logistik wurde besprochen. Sie wird zur Kernkompetenz von aufstrebenden Unternehmen in Bezug auf Ausrüstung, Software, Systemintegration und Assistenzentscheidungen. Der große Fokus der transport logistic China lag aber auf dem Megaprojekt der "Neuen Seidenstraße". Mit einem geschätzten Investitionsvolumen von einer Billion Euro hat Chinas Megaprojekt eine Euphorie in der Logistik ausgelöst, die sich auch auf der Messe bemerkbar machte. "Die "Neue Seidenstraße" wird die Warenmenge, die von China in den Westen, aber auch in das Land selbst transportiert wer- den muss, signifikant steigern", erklärt Thomas Lindy Sorensen, CEO der Schenker China Ltd.


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