News

cargo-partner setzt auf Digitalisierung

shutterstock.com / violetkaipa
Cargo-partner setzt auf Prozessoptimierung durch Digitalisierung
shutterstock.com / violetkaipa

cargo-partner unternimmt weitere Schritte, um ein führender Informationsdienstleister für seine Kunden zu werden. Mit einer umfassenden Digitalisierungsstrategie schafft das Unternehmen einen Verbesserungsprozess.

Der internationale Transport- und Info-Logistik-Anbieter cargo-partner hat früh erkannt, dass die Digitalisierung sich zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor in der internationalen Logistikbranche entwickeln würde. Die Digitalisierungsstrategie des Unternehmens hat das Ziel, alle Partner und Prozesse entlang der Lieferkette zu integrieren, die Transparenz und Datenqualität zu erhöhen und eine Basis für effiziente Zusammenarbeit zu schaffen. Eine maßgebliche Integration mit Kunden soll die kontinuierliche Optimierung von Waren- und Informationsflüssen ermöglichen. Die Basis der unternehmensweiten Digitalisierungsstrategie bildet die vom Unternehmen SPOTworx entwickelte Supply Chain Management Plattform SPOT. Sie wurde zunächst im Jahr 2000 als simples Tracking-Tool eingeführt und in den folgenden Jahren im engen Austausch mit Kunden stetig weiterentwickelt. Im Herbst 2016 kam eine von Grund auf neu entwickelte Version von SPOT heraus, die eine präzise Messung der konzernweiten internen Prozess-Qualität anhand festgelegter Kennzahlen sowie eine wesentliche Steigerung der Effizienz, Produktivität und Exaktheit von Daten für cargo-partner und seine Kunden ermöglicht. cargo-partner meisterte den Umstieg auf das neue SPOT-System dank enger Kooperation zwischen Produkt- und Prozessmanagement, Vertrieb, Training und der stark aufgestellten eigenen IT-Abteilung. Nach einer detaillierten Planungsphase von über einem Jahr sowie einer Pilotphase von sechs Monaten im europäischen Straßentransport wurde die neue SPOT-Plattform auch für alle weltweiten Luft- und Seefrachttransporte implementiert.

Höhere Transparenz, niedrigerer Administrationsaufwand
Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter bei cargo-partner hat auf SPOT ein Dashboard zur Verfügung, welches ihr oder ihm hilft, Prioritäten im Arbeitstag zu planen sowie Abweichungen zu erfassen und zu beheben. Die weltweite Performance wird monatlich zentral gemessen und veröffentlicht, sodass alle Mitarbeiter den aktuellen Status und die nächsten Ziele klar erkennen und nachvollziehen können. Auch Kunden haben Zugriff auf ein personalisierbares Dashboard, mit dem sie ihre Transporte immer optimal im Blick haben. Die neue SPOT-Plattform bietet darüber hinaus die Möglichkeit gezielter Datenabfragen und detaillierter Auswertungen von Güterbewegungen, Auftragsvolumen, Kosten und Performance-Statistiken. So werden Kunden entlang der Supply Chain mit der richtigen Information versorgt. Gleichzeitig werden dadurch bedeutende Mengen an Aufwand für interne und externe Kommunikation eingespart und Fehler sowie Missverständnisse vermieden.

Steigerung der Datenqualität und Produktivität
Als zentrales internes Kriterium zur Messung der Service-Qualität im Bereich Informationsdienstleistung wurde die zeitliche und inhaltliche Richtigkeit der eingepflegten Daten festgesetzt. Dieser Wert errechnet sich aus standardisierten Minimum-Kennzahlen für Werte wie voraussichtliche Abflugzeit, Bereitstellung der Ware oder Upload des Zustellnachweises. Zusätzlich wird die Produktivität an Hand der erledigten Aufträge pro Mitarbeiterin oder Mitarbeiter gemessen. Die Integration der Supply Chain Management Plattform SPOT hat es cargo-partner ermöglicht, weltweit eine konsistent hohe Service-Qualität im Bereich Informationsdienstleistung zu erzielen. Durch die erhöhte Transparenz und die erweiterten Reporting-Möglichkeiten konnte die Informationsqualität in den ersten sechs Monaten von 25 Prozent auf 90 Prozent gesteigert werden; bis Mitte 2018 soll eine Quote von 97 Prozent erreicht werden. Darüber hinaus wurde die Produktivität um 20 Prozent erhöht. Durch präzises Monitoring, enge interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens sowie aktiven Austausch mit Kunden und Partnern soll die kontinuierliche Verbesserung aller unternehmensweiten Prozesse sichergestellt werden. Der Aufbau und Erhalt der notwendigen IT-Strukturen und -Kompetenzen innerhalb des Unternehmens setzt ein entsprechendes Engagement voraus, das in den aufgewendeten Ressourcen reflektiert ist. "Wir integrieren uns in die Supply Chain unserer Kunden, um auf ganzer Linie einen Mehrwert zu schaffen und die Prozessqualität dauerhaft zu steigern. Dies ist nur möglich, indem wir ausgezeichnete Software und Datenqualität zur Verfügung stellen. Unsere Geschäftsleitung wendet etwa die Hälfte ihrer Zeit für Themen der Digitalisierung auf", stellt Christina Hainbuchner, Director Corporate Communications & Marketing bei cargo-partner, fest.


Das könnte Sie auch noch interessieren

Das kalifornische Start-up Virgin Hyperloop One investiert 500 Millionen Dollar in Spanien. Dort soll 2020 ein Forschungszentrum eröffnet werden.

Weiterlesen

Ein Forschungsprojekt, das iHub in Berlin, untersucht den speditionellen Einsatz von Elektro-Lkw im Stadtverkehr.

Weiterlesen

Die Oriola Corporation, die Apotheken in ganz Schweden mit Pharmazeutika versorgt, modernisiert ihr Verteilzentrum mit Knapp Shuttle-Technologie.

Weiterlesen

Vor etwa fünf Jahren wurde die erste Niederlassung der Gebrüder Weiss in Georgien eröffnet. Das Logistikterminal in Tiflis wird jetzt erweitert.

Weiterlesen

Seit dem 1. August 2018 wird WienCont zu 100 Prozent mit grüner Energie versorgt, die aus Wasserkraft gewonnen wird.

Weiterlesen

Der Bau des Ikea Logistikzentrums in Strebersdorf (Scheydgasse / Vohburggasse) wird bereits im September beginnen.

Weiterlesen

Befeuert vom steigenden E-Commerce wächst die Zahl der zugestellten Pakete sensationell. Damit die Zustellung aber auch in Zukunft reibungslos...

Weiterlesen

Das malaysische Erdöl- und Gas-Unternehmen Petronas hat einen auf drei Jahre laufenden Vertrag mit Kühne + Nagel unterschrieben.

Weiterlesen

DHL Freight verlängert den Vertrag mit der BMW Group und gewinnt sogar einen neuen Auftrag dazu.

Weiterlesen

Beim 4. Forum Green Logistics (FGL), das am 5. September 2018 am thinkport Vienna stattfindet, werden Experten aus verschiedenen Bereichen diese...

Weiterlesen

Termine

Forum Green Logistics - "Können wir uns grüne Logistik überhaupt "leisten"?"

Datum: 05. September 2018
Ort: thinkport VIENNA - smart urban logistics lab, Freudenauer Hafenstraße 18/3, 1020 Wien,

Zukunftskongress Logistik

Datum: 11. September 2018 bis 12. September 2018
Ort: Dortmund, Deutschland

"Green Aviation Future - Innovationsmotor Luftfahrt"

Datum: 12. September 2018
Ort: Raiffeisen Bank International AG, Raiffeisensaal, Am Stadtpark 9, 1030 Wien

Danube Awareness Day

Datum: 13. September 2018
Ort: Conference Room C-C2 im Vienna International Centre, C-Building, 7th Floor

Mehr Termine

Aktuelle ePaper-Ausgaben des Wochenmagazin Verkehr können Sie direkt im Austria Kiosk kaufen.